Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH

An der Alster 72, 20099 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 9109
Eingetragen
15.3.2000
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Gegenstand
Der Betrieb des Hotels "Atlantic" in Hamburg.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Schäfer
seit 30.12.2025
Geschäftsführer
Thomas Eckjans
seit 12.2.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft bestehend aus: Titia große Broermann (geb. Kühne), Paul Bernard große Broermann, Alexander Bernard große Broermann
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dr. Broermann Hotel Holding GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH

Königstein im Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 3.912,45 74.293,10
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 331.235,39 403.816,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.578.873,02 1.795.467,96
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 240.709,92 2.150.818,33 56.124,56 2.255.408,71
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 500,00 500,00
2.155.230,78 2.330.201,81
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 345.533,79 296.479,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 982.864,72 1.209.659,31
2. Sonstige Vermögensgegenstände 711.676,95 1.694.541,67 91.266,85 1.300.926,16
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.482.808,84 8.101.092,48
9.522.884,30 9.698.497,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 201.523,18 160.470,50
11.879.638,26 12.189.170,13

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.300.000,00 2.300.000,00
III. Verlustvortrag -1.722.721,69 -1.868.868,83
IV. Jahresüberschuss 194.586,36 146.147,14
1.021.864,67 827.278,31
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 8.340,15 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.164.775,95 1.175.398,52
1.173.116,10 1.175.398,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.139,18 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.139,18 (i. Vj. EUR 0,00) -
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 816.845,50 630.821,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 816.845,50 (i. Vj. EUR 630.021,70) -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 525.777,80 129.053,31
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 525.777,80 (i. Vj. EUR 129.053,31) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.300.960,17 3.273.644,70
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 3.300.960,17 (i. Vj. EUR 3.273.644,70) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.174.649,46 5.251.262,44
- davon aus Steuern EUR 7.224,09 (i. Vj. EUR 44.545,77) - 8.825.372,11 9.284.782,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 859.285,38 901.711,15
11.879.638,26 12.189.170,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.127.055,43 18.213.046,59
2. Sonstige betriebliche Erträge 514.197,04 558.785,91
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -2.542.236,94 -1.962.434,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -489.278,67 -3.031.515,61 -343.132,88 -2.305.567,66
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.943.984,89 -5.352.270,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.560.395,54 -8.504.380,43 -1.115.471,88 -6.467.742,16
- davon für Altersversorgung EUR 21.770,81 (i. Vj. EUR 21.118,59) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -813.887,80 -887.934,38
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.944.932,88 -8.807.949,11
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.659,20 55,69
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.416,97 -60.346,86
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.340,15 1.117,80
10. Ergebnis nach Steuern 293.437,83 243.465,82
11. Sonstige Steuern -98.851,47 -97.318,68
12. Jahresüberschuss 194.586,36 146.147,14

I. Allgemeine Angaben

Die Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH, 61462 Königstein im Taunus (nachfolgend: Gesellschaft) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Königstein im Taunus unter Nr. HRB 9109 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Auf die Anwendung der Aufstellungserleichterung gemäß § 276 HGB, die Posten Nr. 1 bis 5 des § 275 Abs. 2 HGB zum Rohergebnis zusammenzufassen, wurde verzichtet. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabeerleichterungen des § 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkosten-verfahren aufgestellt.

II. Grundsätze zu Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Für den im Wesentlichen gleichbleibenden Bestand an Betriebs- und Geschäftsausstattung (z. B. Geschirr, Besteck usw.) wurde ein auf Basis von Anschaffungskosten ermittelter Festwert gebildet, der zum 31. Dezember 2023 neu ermittelt wurde.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungs-nebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Möglichen Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungs-nebenkosten und Anschaffungspreisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Aktive latente Steuern wurden aufgrund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Diese ergeben sich aus dem Unterschied in der Bewertung der sonstigen Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Zinssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren Stichtagswertes und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswertes. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Stand 31.12.2023 Davon mit einer Restlaufzeit mehr 1 Jahr Vorjahr Davon mit einer Restlaufzeit mehr 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 983 0 1.210 0
Sonstige Vermögensgegenstände 712 0 91 0

Unter den sonstigen Vermögengenständen sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen (TEUR 627) ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 250.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 349), sonstige Personalaufwendungen (TEUR 215), Aufbewahrungskosten (TEUR 247), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 107) sowie Urlaubs- und Guttageverpflichtungen (TEUR 221).

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Stand 31.12.2023 von bis zu 1 Jahr Davon mit einer Restlaufzeit bis 1-5 Jahre Davon mit einer Restlaufzeit ab 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7 (VJ. 0) 0 (VJ: 0) 0 (VJ: 0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 817 (VJ: 631) 0 (VJ: 0) 0 (VJ: 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 526 (VJ: 129) 0 (VJ: 0) 0 (VJ: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.301 (VJ: 3.274) 0 (VJ: 0) 0 (VJ: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.117 (VJ: 5.194) 58 (VJ: 57) 0 (VJ: 0)

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 3.301 (Vorjahr: TEUR 3.274) aufgrund bestehender Darlehensverträge ausgewiesen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Broermann Holding GmbH i. H. v. TEUR 2.071 ausgewiesen sowie aus Pachtverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 1.897.

6. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt:

Jahresbetrag 2023 Fällig 2024
TEUR TEUR
Miet-/Pachtverträge Immobilie 3.697 (VJ: 2.777) ergebnisabhängig
Leasing 34 (VJ: 35) 33
Sonstige Mieten und Pachten 137 (VJ: 174) 137

Davon entfallen gegenüber verbundenen Unternehmen in 2023 TEUR 3.697. Die Pacht für das Gebäude ist ergebnisabhängig und wird nach Berücksichtigung der sonstigen vorgenannten finanziellen Verpflichtungen berechnet.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen i. H. v. TEUR 213 (Vorjahr: TEUR 241), sonstige periodenfremde Erträge i. H. v. TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 93) sowie Fremdwährungsumrechnungen i. H. v. TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 36) ausgewiesen. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung i. H. v. TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 32) und periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 17) ausgewiesen.

2. Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar teilt sich wie folgt auf:

Honorar
EUR
Abschlussprüfung 20.600,00

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 199 163
Aushilfen 9 2

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr die folgenden Personen an:

Name, Vorname Tätigkeit/ ausgeübter Beruf, Wohnsitz
Dr. Liersch, Jan Geschäftsführer, Düsseldorf
André Vedovelli General Manager und Geschäftsführer, Hamburg

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres i. H. v. TEUR 195 mit dem Verlustvortrag TEUR 1.723 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Berichterstattung nach § 285 Nr. 33 HGB

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres erfolgten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Königsstein im Taunus, den 30. September 2024

Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH

Dr. Jan Liersch, Geschäftsführer

André Vedovelli, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 360.000,33 440,00 0,00 360.440,33
360.000,33 440,00 0,00 360.440,33
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 617.240,14 0,00 0,00 617.240,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.177.453,74 578.793,39 421.803,37 11.334.443,76
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.124,56 217.282,96 32.697,60 240.709,92
11.850.818,44 796.076,35 454.500,97 12.192.393,82
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 500,00 0,00 0,00 500,00
12.211.318,77 796.516,35 454.500,97 12.553.334,15
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 285.707,23 70.820,65 0,00 356.527,88
285.707,23 70.820,65 0,00 356.527,88
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 213.423,95 72.580,80 0,00 286.004,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.381.985,78 670.486,35 296.901,39 9.755.570,74
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.595.409,73 743.067,15 296.901,39 10.041.575,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.881.116,96 813.887,80 296.901,39 10.398.103,37
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 3.912,45 74.293,10
3.912,45 74.293,10
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 331.235,39 403.816,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.578.873,02 1.795.467,96
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 240.709,92 56.124,56
2.150.818,33 2.255.408,71
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 500,00 500,00
2.155.230,78 2.330.201,81

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Inhaltsverzeichnis

I. GESCHÄFTSVERLAUF UND ERGEBNIS DER GESELLSCHAFT

1. ENTWICKLUNG DES MARKTES

2. ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT IM JAHR 2023

3. INVESTITIONEN

4. FINANZIERUNG

5. PERSONABEREICH

II. LAGE DER GESELLSCHAFT

1. VERMÖGENSLAGE

2. FINANZLAGE

3. ERTRAGSLAGE

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT

1. CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

2. PROGNOSE FÜR 2024

I. GESCHÄFTSVERLAUF UND ERGEBNIS DER GESELLSCHAFT

1. Entwicklung des Marktes

Die Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH, registriert unter HRB 9109 beim Amtsgericht Königstein, ist die Betreiberin des Hotel Atlantic Hamburg.

Das Hotel Atlantic Hamburg befindet sich direkt an der Außenalster, nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und in der Nähe von zahlreichen Einkaufspassagen, Theatern, Museen und der HafenCity. Der internationale Flughafen Fuhlsbüttel ist eine 20-minütige Autofahrt oder 30-minütige S-Bahnfahrt vom Hotel entfernt. Die 221 zeitlos eleganten Zimmer und Suiten verteilen sich auf sechs Zimmerkategorien und vereinen großzügige Grand Hotel Architektur der Jahrhundertwende mit den Annehmlichkeiten moderner Wohnwelten. Für Wohnkomfort auf höchstem Niveau sind alle 202 Zimmer (25 - 44 qm) und 19 Suiten (45 - 250 qm) mit großzügigen Bädern ausgestattet.(ungeprüft)

Das Hotel Atlantic Hamburg bietet neben dem klassischen Zimmerprodukt ein kulinarisches Portfolio von zwei à la carte Restaurants (Atlantic Restaurant 50 Sitzplätze und Atlantic Grill & Health 60 Sitzplätze) und einem designierten Frühstücksrestaurant (Alstersalon 80 Sitzplätze) eine Bar mit insgesamt 65 Innenplätzen und 75 Außenplätzen im Atrium, dem säulenumrahmten Innenhof des Hotels. Die Atlantic Bar ist beliebter Treffpunkt für Gäste aus Hamburg und Hotelübernachtungsgäste. (ungeprüft)

Der festliche Bankettbereich des Hotels umfasst insgesamt 13 Banketträume, die eine Kapazität für bis zu 700 Personen bieten (1.022 qm).

Neben dem Hotel betreibt die Gesellschaft seit 1970 die Gastronomie im Übersee-Club. Der Übersee-Club, gegründet um "die Stellung Hamburgs in der Welt zu fördern", war und ist bis heute einer der zentralen Orte der Hansestadt, an denen sich herausragende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft begegnen - ein "Sprechsaal", wie es der Bankier Max M. Warburg auf der Gründungsversammlung 1922 umschrieb. Seit 1970 ist das Amsinck-Haus am Neuen Jungfernstieg die Heimat des Übersee-Clubs. (ungeprüft)

Im Jahr 2023 verzeichnete Hamburg insgesamt 15,9 Millionen Übernachtungen, was einem starken Wachstum von 8,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht und damit so viele wie noch nie zuvor in einem Jahr. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 war dies ein Anstieg um 3,3%. Besonders erwähnenswert ist der große Anteil von Gästen aus Deutschland, die 2023 für 12,4 Millionen Übernachtungen in Hamburg sorgten. Die Übernachtungen aus dem Ausland nahmen im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls weiter spürbar zu, im Vergleich zu 2022 um 15,2%.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Terrorangriff der Hamas auf israelische Zivilisten und zunehmende geopolitische Spannungen prägten 2023 die globale Lage. Die Hamburger Wirtschaft hatte zudem weiterhin mit dem akuten Fachkräftemangel, regulatorischen Hemmnissen und Infrastrukturproblemen zu kämpfen.

Die Arbeitslosenquote 2023 in Hamburg lag durchschnittlich bei 7,4%. Im Vergleich zu den anderen deutschen Bundesländern hatte Hamburg somit eine eher hohe Arbeitslosenquote. Deutschlandweit lag die Quote zum betrachteten Zeitpunkt durchschnittlich bei 5,7%. Hamburg gehört neben Berlin und Bremen zu den drei deutschen Stadtstaaten. Mit rund 1,89 Millionen Einwohnern ist Hamburg nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist bekannt für seine starke Wirtschaftsleistung und gehörte beim letzten Länderfinanz-ausgleich als einziger Stadtstaat zu den Geberländern.

Mehr als 75.000 Betten wurden Reisenden in Hamburg zum Dezember 2023 angeboten. Damit ist die Anzahl der angebotenen Betten im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend konstant geblieben. Im Jahr 2020 war in Hamburg die Anzahl an Betten in Beherbergungsbetrieben nach einem stetigen Anstieg erstmals auf rund 54.500 Betten gesunken. Grund für den Rückgang war der Ausbruch der Corona-Pandemie.

2. Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023

Die Belegung lag in 2023 mit 56.180 Übernachtungen bei 69,7% (Januar bis Dezember), dies entspricht einer Steigerung von 11.288 Übernachtungen zum Vorjahr (+25,1%). Der durchschnittliche Zimmerpreis ist in 2023 auf EUR 260 gegenüber EUR 255 im Vorjahr gestiegen. Es zeigt sich eine effektive Steigung von EUR 5,07 pro vermietetem Zimmer (+2%). Der Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPar) ist um 27,6% (EUR 39,18) von EUR 141,80 auf EUR 180,98 gestiegen.

Die Umsatzerlöse nach HGB sind in 2023 um TEUR 5.914 auf TEUR 24.127 gestiegen und liegen damit um 32,5% über den Umsätzen des Vorjahres. Der Gross Operating Profit (GOP) nach dem "Uniform System of Accounts for the Lodging Industry (USALI)" stieg im Berichtsjahr von TEUR 4.844 auf TEUR 5.834 (+20,5%).

Das Geschäftsjahr 2023 war von zahlreichen Höhepunkten geprägt. Zunächst konnte das Hotel sukzessive seinen Personalstamm wieder erhöhen und ab Mai ein Niveau erreichen, das mit dem von 2019 vergleichbar ist.

Das Restaurant Grill & Health konnte bereits im Januar seine Öffnungstage von fünf auf sieben Tage pro Woche ausweiten. Zudem wurde Ende März 2023 nach über drei Jahren Schließung das Atlantic Restaurant wiedereröffnet. Verschiedene eigene Veranstaltungs-formate wurden etabliert, wodurch das Hotel Atlantic erneut als gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt wahrgenommen wurde.

Im September fand erstmals ein Tag der offenen Tür statt, der von über 1.500 Gästen besucht wurde.

Die Auslosung für die UEFA EURO 2024 fand am 2. Dezember 2023 in der Elbphilharmonie statt. Diese Veranstaltung war ein bedeutender Moment für das Turnier und die Stadt Hamburg. Hamburg ist eine von zehn Gastgeberstädten der UEFA EURO 2024 und hat während des Turniers vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgerichtet. Die Auslosung legte die Gruppeneinteilung für das Turnier fest. Diese feierliche Veranstaltung wurde weltweit auf verschiedenen Kanälen live übertragen. Das Hotel war im Zeitraum vom 1. Dezember 2023 bis 3. Dezember 2023 exklusiv von der UEFA gebucht.

3. Investitionen

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr eine Investitionssumme in Höhe von TEUR 797 aufgewendet.

Der Fokus im Berichtsjahr 2023 lag für die Gesellschaft weiterhin verstärkt in Modernisierungen innerhalb der EDV, um die vorhandene Infrastruktur weiter zu stärken bzw. diese auf einen effizienten Stand zu bringen und Ersatzbeschaffungen im F&B (Food & Beverage) Bereich sowie den Bau des Musterzimmers für die bevorstehende Renovierung der gesamten Zimmer, um dem gehobenen Standard weiterhin gerecht zu werden.

4. Finanzierung

Die Verbindlichkeiten und Investitionen konnte die Gesellschaft aus dem laufenden Cash- Flow begleichen.

Aus den Liquiditätsprognosen ergeben sich keine Anhaltspunkte für etwaig zu erwartende Zahlungsengpässe.

Etwaige künftige Verluste werden durch die im erhaltenen Darlehen enthaltene Rangrücktrittsvereinbarung von der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.732 besichert.

5. Personalbereich

Der Mitarbeiterstand entwickelte sich im Jahresdurchschnitt 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

Arbeitnehmer 2023 2022 Abweichung 2022 vs. 2021 %
Vollzeit 199 163 35 22%
Auszubildende 31 27 4 15%
Aushilfen 9 2 7 350%
Gesamt 239 193 46 24%

Der Gesamtpersonalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 31,5% gesteigert. Im Wesentlichen resultiert die Steigerung aus den Neueinstellungen der Vollzeitmitarbeiter sowie der Anhebung der Mindestlöhne und der dreistufigen Tarifanpassung für jede Tarifgruppe, zwei fixe Erhöhungen wurden bereits in 2022 vollzogen und die dritte zum Juni 2023 in Höhe von EUR 175,-.

II. LAGE DER GESELLSCHAFT

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist zum Ende des Geschäftsjahrs im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 12.189 auf TEUR 11.879 gesunken. Dies entspricht einer Senkung von 3%. Die Bilanzposten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Vermögens- und Kapitalposten:

2023 2022 Veränderung %
Aktiva
Anlagevermögen 2.155.231 2.330.202 -174.971 -8%
Vorräte 345.534 296.479 49.055 17%
Forderungen 1.694.542 1.300.926 393.616 30%
Flüssige Mittel 7.482.809 8.101.092 -618.284 -8%
Rechnungsabgrenzung 201.523 160.471 41.053 26%
Summe Vermögen 11.879.638 12.189.170 -309.532 -3%
Passiva
Eigenkapital 1.021.865 827.278 194.586 24%
Rückstellungen 1.173.116 1.175.399 -2.282 0%
Verbindlichkeiten 8.825.372 9.284.782 -459.410 -5%
Rechnungsabgrenzung 859.285 901.711 -42.426 -5%
Summe Kapital 11.879.638 12.189.170 -309.532 -3%

Die Minderung des Anlagevermögens (-8%) resultiert aus den laufenden Abschreibungen. Nennenswerte Zugänge im Anlagevermögen sind auf das Erstellen eines Musterzimmers für die bevorstehende Zimmerrenovierung sowie auf Ersatzbeschaffungen für den F&B-Bereich zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich positiv um 1,8 Prozentpunkte und liegt im Geschäftsjahr bei 8,6%.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.175 enthalten ein Darlehen gegenüber der Broermann Holding GmbH in Höhe von TEUR 2.071 (Vorjahr: TEUR 2.051) und eine Verbindlichkeit für die umsatzbezogene Pacht gegenüber der Atlantic Hotel Besitzgesellschaft mbH, Königstein im Taunus, in Höhe von TEUR 1.897. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.301 (Vorjahr: TEUR 3.274) betreffen ebenfalls Darlehensverbindlichkeiten.

2. Finanzlage

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert und weist einen Nennbetrag in Höhe von TEUR 250 aus.

Der wesentliche Teil der Verbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden aus dem laufenden Cashflow beglichen.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr wurden Umsätze in Höhe von TEUR 24.127 erzielt. Für die einzelnen Bereiche ergibt sich folgende Entwicklung:

Beschreibung 2023 2022 Veränderung %
Beherbergung 14.660.721 11.516.597 3.144.124 27,3%
Speisen und Getränke 7.727.014 5.345.079 2.381.935 44,6%
Vermietung Konferenzräume 1.065.461 717.366 348.095 48,5%
Other operated departments 673.859 634.004 39.856 6,3%
24.127.055 18.213.047 5.914.009 32,5%

Der GOP lag im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 5.834 (+TEUR 991 (+20,5%)) über dem GOP des Vorjahres von TEUR 4.844.

Für das Geschäftsjahr 2023 wurden Franchisegebühren in Höhe von TEUR 681 (an Global Hospitality Licensing S.A.R.L.) gemäß bestehendem Franchisevertrag erfasst. Dies entspricht einer Steigerung von TEUR 337 (+98%) zum Vorjahr.

Die ergebnisabhängige Miete für das Gebäude betrug im Jahre 2023 TEUR 3.697 (Vorjahr TEUR 2.777).

Das Verhältnis von Gesamtpersonalaufwand zu den Gesamterlösen ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 35,2% gesunken. Das Hotel Atlantic Hamburg beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 239 Angestellte und Arbeiter (inkl. Auszubildender und Aushilfen) und damit 46 Mitarbeiter mehr als im Vorjahresdurchschnitt.

Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 195 (+TEUR 49 zum Vorjahr).

In einer verbesserten Darstellung zur Entwicklung und Lage der Gesellschaft, werden im Folgenden einige wichtige Kennzahlen zur Ertragslage wiedergegeben.

Mehrperiodendarstellung zur Entwicklung der Lage der Gesellschaft:

Beschreibung 2023 2022 2021 2020
Umsatzerlöse nach HGB 24.127.055 18.213.047 7.506.515 7.385.270
GOP nach USALI for the Lodging Industry 5.834.905 4.843.617 220.748 -655.039
Anteil des GOP an Umsatzerlöse 24,2% 26,6% 2,9% -8,9%
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 194.586 146.147 7.442 -1.050.526
RevPAR 180,98 141,80 59,38 53,40
Durchschnittlicher Zimmerpreis 259,86 254,79 233,21 192,85
Belegung 69,7% 55,7% 25,5% 17,7%

Von diesen Kennzahlen nutzt die Geschäftsführung den GOP nach USALI, Umsatzerlöse und die Belegung als bedeutsame finanzielle bzw. nicht finanzielle Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.

Aufgrund des Marktauftritts unter der Autograph Collection hat die Gesellschaft in den Monaten Januar bis Dezember eine Belegung von 69,7% erreichen können, dies ist ein Anstieg von 14% Prozentpunkten. Dies zeigt, dass sich der Trend dank der Marke Autograph Collection positiv entwickelt.

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für das Jahr 2024 ergeben sich vielfältige Chancen für die Entwicklung der Nachfrage in Hamburg, die auch das Hotelgewerbe positiv beeinflussen können:

Eröffnung von Westfield im Überseequartier Süd Hamburg wurde in den Oktober 2024 verschoben (ursprünglich geplant im April 2024) - mit einer Shoppingfläche von 80.000 Quadratmetern und 200 Geschäften wird sich dieses Einkaufszentrum positiv auswirken.

Drei neue Musical-Produktionen (Disney ́s Hercules (ab März), Julia (ab Oktober) und The Michael Jackson Musical (ab Dezember)) versprechen kulturelle Highlights, die dazu beitragen, Besucher aus nah und fern anzulocken.

Als Spielort für die UEFA Euro 2024 und mit einer Fan Zone auf dem Heiligengeistfeld wird Hamburg im Sommer als Magnet für Fußballfans aus aller Welt dienen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage wurde in Deutschland 2023 nach wie vor maßgeblich von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, den extremen Energiepreiserhöhungen sowie einem starken Anstieg der Inflationsrate geprägt. Trotz belastender Material- und Lieferengpässe, massiv steigender Preise und des Fachkräftemangels konnte sich die deutsche Wirtschaft gut behaupten. Die Gesellschaft steht vor der Herausforderung, dieser Situation durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken. Die Atlantic Hotel Besitzgesellschaft mbH, Königstein im Taunus, agiert umsichtig, kostenbewusst und richtet den Fokus auf Umsatzgenerierung. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Infolge der signifikant gestiegenen Inflationsrate erhöhte die EZB mehrfach den Leitzins von 2,5% zu Jahresbeginn auf 3% am 08. Februar 2023, am 16. März 2023 auf 3,5%, am 04. Mai 2023 auf 3,75%, am 15 Juni auf 4%, am 27. Juli kam die letzte Erhöhung auf 4,25% für das Jahr 2023, womit sich die gesamte wirtschaftliche Lage stark veränderte. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Den Bau eines Musterzimmers hat das Hotel Atlantic Hamburg im Dezember 2023 in Abstimmung mit dem Gesellschafter begonnen. Mit dem neuen Produkt erhöhen wir die Attraktivität des Produktes. Somit stärken wir unsere Marktposition durch erhöhte Durchschnittsraten und eine höhere Auslastung.

Aus den Liquiditätsprognosen ergeben sich keine Anhaltspunkte für etwaig zu erwartende Zahlungsengpässe. Investitionsmaßnahmen werden bei Bedarf durch ausgereichte Intercompany-Darlehen finanziert. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Die ergebnisabhängige Pacht minimiert etwaige Risiken eines schwachen Geschäftsjahres.

In der Gesamtbetrachtung überwiegen die Chancen für die Gesellschaft im Jahr 2024 und fortfolgende Geschäftsjahre.

2. Prognose für 2024

Die nachfolgenden Prognosen zum Geschäftsjahr 2024 berücksichtigen die gesamt- wirtschaftliche Situation vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine sowie der bereits erwähnten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank.

Die Geschäftsleitung verfolgt die Ereignisse weiterhin und trifft bei Bedarf die notwendigen Maßnahmen. Abgesehen von Auswirkungen einer länger andauernden, schweren Rezession kann die Fortführungsfähigkeit der Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH aus heutiger Sicht als nicht gefährdet betrachtet werden.

Die Gesellschaft plant für 2024 mit einem erfreulichen Belegungsanstieg in Höhe von 1,4% Prozentpunkten auf 71,1% (Vorjahr: 69,7%).

Die Umsatzerlöse werden bei rund 6,3% über den Umsätzen des Geschäftsjahres 2023 prognostiziert. Die Erwartungen in Bezug auf den GOP nach "USALI" werden auf 26,5% prognostiziert.

Weiterhin konzentriert sich die Gesellschaft auf eine nachhaltige Strategie zur Personalgewinnung und -bindung sowie der ständigen Weiterentwicklung und auf den Ausbau der Digitalisierung.

Darüber hinaus liegt der Fokus auf einem weiterhin traditionellen, persönlichen und gehobenen Service. Die Wertschätzung der Kunden und der Mitarbeiter stellen dabei ein immer wichtigeres Standbein der zukünftigen Entwicklung dar.

Ein intensives Revenue Management und die effiziente Zusammenarbeit mit den Häusern der Broermann Health & Heritage Hotels Gruppe unterstützen hierbei zu jeder Zeit die Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

 

Königsstein im Taunus, den 30. September 2024

Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH

Dr. Jan Liersch, Geschäftsführer

André Vedovelli, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH, Königstein im Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH, Königstein im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atlantic Hotel Betriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 11. Oktober 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schrum, Wirtschaftsprüfer

Büßis, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2024 festgestellt.

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