Rhenus Port Logistics Rhein-Ruhr GmbH
Moerser Straße 59, 47059 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Egyptien seit 7.5.2025 | Geschäftsführer |
Max Altenkamp seit 17.4.2025 | Prokura |
Patrick Klein seit 6.12.2024 | Prokura |
Jann Lars Mühlhoff seit 24.9.2024 | Geschäftsführer |
Uwe Oppitz seit 16.5.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Schwarzkopf seit 21.1.2022 | Prokura |
Barbara Plutowski seit 21.1.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus AG & Co. KG HolzwickedeEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter HaftungDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015Lagebericht und Jahresabschluss zum 30. Juni 2015 für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015der A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, DuisburgGeschäftsmodell der GesellschaftDie A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, (im Folgenden A.L.S. genannt) gehört als Tochterunternehmen der Lehnkering GmbH zur Logistiksparte im Konzern der südafrikanischen Imperial Holdings Limited, Bedfordview, Südafrika. Sie ist im Bereich der Vermittlung von Speditions- sowie Umschlags- und Lagereigenschaften tätig. Die speditionellen Abwicklungen dieser Geschäfte erfolgen über Subunternehmer. Zusätzlich betreibt die A.L.S. ein Gefahrstofflager in Bottrop und eine Umschlagsanlage in Duisburg. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der LogistikbrancheDie nachfolgenden Angaben zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sind den Monatsberichten Februar, Mai und Juni 2015 der Deutschen Bundesbank entnommen: Die Weltwirtschaft hat im zweiten Halbjahr 2014 das moderate Expansionstempo gehalten, wodurch die Weltwirtschaft insgesamt mit der gleichen Rate expandierte wie im Jahr zuvor, und zwar im Jahresdurchschnitt um 3,25 % auf der Basis von Kaufkraftparitäten. Dabei haben sich die Expansionskräfte insofern verlagert, als sich der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dem IWF zufolge um 0,5 % beschleunigt hat, wohingegen die Schwellen- und Entwicklungsländer langsamer vorankamen. Im Euro-Raum insgesamt ist das reale BIP im Jahr 2014 wieder um 1 % gestiegen, nachdem es 2013 um 0,5 % geschrumpft war. Im ersten Quartal 2015 hat die Weltwirtschaft sich relativ schwach entwickelt. In einigen wichtigen Schwellenländern hat die gesamtwirtschaftliche Dynamik nachgelassen; insbesondere in China, Russland und Brasilien. Die Expansion der US-Wirtschaft ist nahezu zum Erliegen gekommen, der Euro-Raum hingegen konnte das Tempo der konjunkturellen Erholung leicht erhöhen. Die im dritten Quartal 2014 nur sehr verhalten zugenommene Wirtschaftsleistung in Deutschland hat im vierten Quartal deutlich Fahrt aufgenommen. Mit der Abwertung des Euro und dem Ölpreisverfall, die gegen Jahresmitte 2014 einsetzten und sich zum Jahresende spürbar verstärkten, haben sich einige Eckwerte des globalen Umfeldes erheblich verändert. In der Folge erhöhten die Unternehmen trotz mäßiger Erwartungen für die Weltkonjunktur die Produktion in Aussicht auf bessere Geschäfte. Zudem trug auch der private Verbrauch zum Wachstum bei. Für das Gesamtjahr 2014 ergibt sich ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,6 %. Der Anstieg der Verbraucherpreise in der Betrachtung des Gesamtjahres betrug 0,9 % gegenüber 1,5 % im Vorjahr. Der Ende 2014 in Gang gekommene wirtschaftliche Aufschwung hat sich nach dem Jahreswechsel fortgesetzt. Zu den bereits seit Längerem günstigen Rahmenbedingungen, zu denen am Arbeitsmarkt die steigende Beschäftigung, die rückläufige Arbeitslosigkeit und spürbar anziehende Verdienste zählen, kam als zusätzlicher Schub der Kaufkraftzuwachs verursacht durch den drastischen Rückgang der Rohölpreise zum Jahresende 2014. Zusätzlich stützten verschiedene wirtschaftspolitische Maßnahmen (die abschlagsfreie Rente mit 63, die zusätzliche Mütterrente und der neue Mindestlohn) die Konsumkonjunktur. Laut Jahresbericht 2014 des Bundesamtes für Güterverkehr (Marktbeobachtung Güterverkehr) legte der Güterverkehr in Deutschland im Jahr 2014 ebenfalls zu. So erhöhte sich nach vorläufigen Angaben die im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge im Vergleich zu 2013 insgesamt um rund 2,5%, die Verkehrsleistung im Inland stieg um 0,5%. Hinsichtlich der verschiedenen Güterverkehrssparten führt der Jahresbericht 2014 dabei wie folgt aus: Nachdem der Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen im Jahr 2013 von allen Verkehrsträgern noch die geringsten Steigerungsraten aufgewiesen hatte, erzielte er im Jahr 2014 im intermodalen Vergleich die höchsten prozentualen und absoluten Zuwächse. Dies ist vor allem auf die hohe Verkehrsnachfrage aus der Bauwirtschaft, die u.a. von der sehr milden Witterung zu Jahresbeginn profitierte, zurückzuführen. Der Schienengüterverkehr verzeichnete hingegen eine rückläufige Mengenentwicklung und eine Stagnation der Verkehrsleistung. Ein Hauptgrund hierfür waren die Streikmaßnahmen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Die Binnenschifffahrt profitierte im Jahr 2014 aufkommensseitig u.a. von einer höheren Nachfrage nach Beförderungskapazitäten für Eisenerze. Eine rückläufige Transportnachfrage aus der Energiewirtschaft hatte allerdings eine Abnahme der Verkehrsleistung zur Folge. Aufgrund anhaltender Laderaumüberhänge bleiben die Wettbewerbsintensität und der Preisdruck sowohl in der Trockengüter- als auch in der Tankschifffahrt hoch. Anders als im Jahr 2013 wurde die Binnenschifffahrt im Jahr 2014 kaum durch äußere Einflüsse wie Hoch- oder Niedrigwasser, Streikmaßnahmen o.Ä. beeinträchtigt. Gemäß Bundesvereinigung Logistik ('Logistik-Indikator im ersten Quartal 2015, Kommentar des IfW') stieg im ersten Quartal 2015 der umfassende Gesamtindikator für die deutsche Logistikkonjunktur um 8,2 auf 128,7 Punkte und weist dementsprechend auf stärkere konjunkturelle Expansionskräfte hin. Während das Geschäftsklima auf der Anbieterseite praktisch unverändert blieb, zog es auf der Anwenderseite spürbar an. Auch im zweiten Quartal stieg der Klimawert des Gesamtindikators weiter an: in der kurzfristigen Einschätzung wird auf beiden Marktseiten mit einer weiteren Verbesserung des Geschäftsverlaufs gerechnet. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. AllgemeinesDie Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich im Berichtsjahr unverändert auf die Vermittlung von Speditions-, sowie Umschlags- und Lagergeschäften. Außerdem betreibt die A.L.S. ein Gefahrstofflager und eine Umschlagsanlage in Duisburg sowie in Bottrop ein Gefahrstofflager. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015. Das Geschäftsjahr 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 gilt als Vergleichszeitraum. Zur Steuerung des Unternehmens werden Umsatz, Bruttomarge sowie Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. Das Geschäft entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. Während die zweite Jahreshälfte sich durch eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung auszeichnete, war die erste Jahreshälfte von sehr schwachem Geschäftsverlauf, speziell im Umschlagsbereich, auf der Anlage in Duisburg, geprägt. Hier fehlten vor allem im Stahlgeschäft Tonnagen zum Umschlag. Dieses wurde zum Ende des Kalenderjahres durch einen Rückgang der Lagermengen, bedingt durch saisonal schwächere Geschäftstätigkeiten bei den Kunden, noch verstärkt. Dieser Trend kehrte sich ab Januar bis zum Geschäftsjahresende um, so dass das Ergebnis der zweiten Jahreshälfte im Rahmen der Planung lag. Im Speditionsbereich konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine moderate Steigerung verzeichnet werden. Durch kleinere Neuakquisitionen und ein gutes Bestandsgeschäft war das Ergebnis zufriedenstellend. Dies gilt vor allen Dingen vor dem Hintergrund eines fallenden Dollarkurses und einem stark schwankenden Markt bei den Seefrachten. Der Chemielagerbereich verblieb im Ergebnis auf dem Vorjahresniveau. Da die Hallen über die letzten zwei Jahre nahezu voll ausgelastet sind, ergibt sich hier nur wenig Potential für eine Ergebnissteigerung. 2. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme zum 30.06.2015 erhöhte sich von TEUR 8.274 auf TEUR 10.227. Das Sachanlagevermögen verringerte sich leicht auf TEUR 5.792 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.842), wobei der planmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 589 Neuinvestitionen von TEUR 540 gegenüber standen. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Anschaffungen im Stahlbereich. Die Anlagequote beträgt 57 % (Vorjahr: 71 %). Die Investitionsquote liegt bei 91,7 % (Vorjahr: 10,4 %). Die Erhöhung beruht auf den zuvor aufgeführten Neuinvestitionen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von TEUR 1.713 auf TEUR 2.709 aufgrund des zum Vorjahr stark gestiegenen Umsatzes im Monat Juni. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich durch den erstmaligen Ausweis bestehender Mieterdarlehen von TEUR 1.050 auf TEUR 1.171 (Vorjahr TEUR 337). Forderungen gegen das Finanzamt verringerten sich um TEUR 183 auf TEUR 91. Auf der Passivseite stiegen die Rückstellungen um TEUR 2.052. Im Wesentlichen erhöhten sich die Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen auf TEUR 1.288 (Vorjahr TEUR 1.082), wobei die Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen wurden. Die Rückstellungen erhöhten sich zudem durch im Geschäftsjahr gebildete Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Zinsen auf Steuern in Höhe von TEUR 799 (Vorjahr TEUR 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen stichtagsbezogen aufgrund einer überproportional höheren Geschäftstätigkeit im Juni, bereinigt um die Umgliederung der Rückstellung für fehlende Eingangsrechnungen, um TEUR 1.009. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 325) auf TEUR 308 verringert. Durch die gestiegene Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 3,9 % auf 3 % gesunken. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich aus dem operativen Geschäft sowie über zwei konzerninterne Darlehen gegenüber der Lehnkering GmbH und der Imperial Logistics International B.V. & Co. KG. Die Liquidität ist durch die Einbindung in den Imperial-Konzernverbund sichergestellt. 3. ErtragslageZur Vergleichsperiode stieg der Umsatz um TEUR 1.507 auf TEUR 16.060. Der geplante Umsatz (TEUR 14.397) wurde deutlich übertroffen. Gründe hierfür liegen in deutlich höheren Frachten im Speditionsumsatz bei gleichbleibendem Rohertrag und einer Verschiebung des speditionellen Anteils am Umsatz im Verhältnis zum Umsatz auf der Anlage. Da es beim Umsatz auf der eigenen Anlage (Lagerbereich) nur marginale Aufwendungen für Fremdleistungen gibt - im Gegensatz zum speditionellen Umsatz -, haben sich die Fremdleistungen im abgelaufenen Jahr überproportional erhöht und führen somit zu einem insgesamt schlechteren Bruttonutzen als im Vorjahr. Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg nach Berücksichtigung der u.g. Ausweisänderung somit gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 1.872 auf TEUR 10.226. Die Bruttomarge sank infolge der genannten Effekte insgesamt von 42,60 % in der Vergleichsperiode auf 36,33 %. Die Mieten für Lagerflächen und Betriebsmittel in Höhe von TEUR 1.165 wurden im Berichtsjahr abweichend zum Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Dieser Effekt wurde in der Berechnung der Bruttomarge berücksichtigt. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 66 auf TEUR 2.580 (Vorjahr: TEUR 2.514) erhöht. Dies ist zurückzuführen auf die übliche jährliche Erhöhung der Gehälter. Bedingt durch den überproportionalen Umsatzzuwachs ist der Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz um 1,21 %-Punkte auf 16,07 % gesunken (Vergleichsperiode: 17,28 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum um TEUR 843 auf TEUR 1.057. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der erfolgswirksamen Erfassung der Mieterdarlehen TEUR 855. Die Abschreibungen haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 29 auf TEUR 589 (Vorjahr: TEUR 618) vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich, unter Berücksichtigung der Umgliederung der Mieten für Lagerflächen und Betriebsmittel, von TEUR 2.850 auf TEUR 2.608. Die Verminderung resultiert hauptsächlich aus der teilweisen Anrechnung der Mietzahlungen als Aufstockung der Mieterdarlehen. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen verminderte sich um TEUR2 gegenüber dem Vergleichsjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 781 und ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 168) aufgrund der eingeflossenen Ergebnisse der Betriebsprüfung gestiegen. Bereinigt ergibt sich aufgrund des schlechteren Bruttonutzens ein deutlich niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr. Zusammenfassend betrachtet hat die A.L.S. ein nicht zufriedenstellendes Geschäftsjahr durchlaufen. So wurde zwar das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit durch Sondereffekte deutlich gesteigert, der Jahresüberschuss von TEUR 134 aus dem Vorjahr konnte nicht erreicht werden, so dass das Jahr mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 17 abgeschlossen wurde. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann somit im Vorjahresvergleich insgesamt als geringfügig verschlechtert, trotzdem jedoch noch als stabil angesehen werden. MitarbeiterDie Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 59 (Vorjahr 63). Qualität und UmweltschutzUm den permanent steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, wird ein Qualitätsmanagementsystem betrieben, das der ständigen Weiterentwicklung unterliegt. Die A.L.S. ist Teil des QEHS-Systems der Imperial-Gruppe. Somit stellt die A.L.S. sicher, dass alle Anforderungen im Umweltschutz und der Arbeitssicherheit erfüllt werden. Chancen und RisikoberichterstattungInternes RisikomanagementDie A.L.S. verfügt über eine Reihe von Überwachungs- und Kontrollinstrumenten, wie insbesondere Controlling, Revision und ein Regelungssystem interner Kontrollen, die in einem IKS-Handbuch festgelegt sind. Sie unterstützen in Verbindung mit Einzelmaßnahmen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Es besteht ein umfassendes System zur Risikofrüherkennung, das die Risikoidentifikation, -analyse, -kommunikation und -überwachung für alle relevanten Risiken permanent und zeitgerecht sicherstellt. Die inventarisierten Risiken unterliegen permanenter Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein Ad-hoc-Meldesystem. Die A.L.S. ist mit ihren Standorten den typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören bezogen auf den Terminalbetrieb vor allem Nachfragerückgänge sowie Risiken aus der permanenten Weiterentwicklung und Optimierung logistischer Prozesse. Dem Ausfallrisiko als wesentlichem Risiko aus dem Tagesgeschäft wird durch angemessene Wertberichtigungen und ein aktives Forderungsmanagement Rechnung getragen, das durch ein automatisiertes Kreditlimit- und Ratingsystem innerhalb der SAP-Buchhaltung wesentlich unterstützt wird. Damit wird den generellen, aber auch den derzeit durch die Finanz- und Wirtschaftskrise allgemein erhöhten Ausfall- und Insolvenzrisiken durch noch bessere und kurzfristigere Informations- und Reaktionsmöglichkeiten wesentlich entgegengewirkt. Die A.L.S. ist in die im Imperial-Konzern implementierte Liquiditätsplanung einbezogen, so dass ein Risiko aus Liquiditätsengpässen als gering eingestuft wird. Chancen der zukünftigen EntwicklungEs bieten sich weiterhin Ausbaumöglichkeiten auf den Grundstücken an der Moerser Straße und in Bottrop zur Weiterentwicklung des Lagerstandortes und zur Generierung weiterer Umsatz- und Ertragspotentiale. Im Zuge der Vermarktung gibt es hierzu mehrere laufende Projekte. PrognoseberichtDie Deutsche Bundesbank hat in ihrem Monatsbericht Juni 2015 zur Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wie folgt ausgeführt: Die deutsche Wirtschaft hat sich von der konjunkturellen Schwäche Mitte 2014 schneller als erwartet erholt und ist auf einen gleichermaßen von der Binnen- und der Außennachfrage gestützten Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Binnenwirtschaft profitiert von der guten Arbeitsmarktlage und den kräftigen Einkommenszuwächsen. Das Auslandsgeschäft wird zwar gegenwärtig durch dämpfende Effekte aus der Weltwirtschaft beeinträchtigt, dem stehen aber die Euro-Abwertung und die sich festigende konjunkturelle Erholung des Euro-Raums gegenüber. Zudem dürfte die Weltwirtschaft insgesamt wieder an Schwung gewinnen. Unter diesen Bedingungen könnte die deutsche Wirtschaft nach einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,7 % im laufenden Jahr im kommenden Jahr um 1,8 % expandieren. Diese recht optimistische Projektion des Wirtschaftswachstums in Deutschland baut auf der Erwartung auf, dass sich der innereuropäische Handel mit der konjunkturellen Erholung des Euro-Raums erheblich verstärkt. Für den Prognosezeitraum wird unterstellt, dass die Rohölnotierungen nur leicht steigen und die Wechselkurse unverändert bleiben. Weitere außenwirtschaftliche Risiken resultieren aus den Verwundbarkeiten einiger aufstrebender Volkswirtschaften und den geopolitischen Spannungen. In Bezug auf die wirtschaftliche Erholung des Euro-Raums sind Rückschlagsgefahren jedoch noch nicht gebannt. Aus binnenwirtschaftlicher Sicht stellen zunehmende Verknappungen am Arbeitsmarkt ein angebotsbedingtes Risiko für das Wirtschaftswachstum dar. Dies könnte sich auch in einem verstärkten Preisauftrieb äußern. Für die Logistikwirtschaft signalisiert die Mai-/Juni-Umfrage 2015 des Logistik-Indikators der BVL (Quelle: Bundesvereinigung Logistik, Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2015, Kommentar des IfW) eine weitere Aufwärtsbewegung der Logistikkonjunktur. Auch für die kommenden 12 Monate zeigt nach der Umfrage der Indikator einen Anstieg um 6,2 Punkte auf insgesamt 136,8 Punkte. Dem deutlich zu spürenden konjunkturellen Aufwind stehen vor allem strukturelle Risiken für die Geschäftsentwicklung am Logistikstandort Deutschland gegenüber. Die größte Herausforderung sehen die Befragten im demografischen Wandel und der sich daraus ergebenden Verknappung von Fachkräften. Rang zwei teilen sich die Geschäftsbehinderung durch eine unzureichende Infrastruktur sowie die Sorge um eine höhere Streikbereitschaft in Deutschland. Zusätzlich wurden derzeitige wirtschaftliche Unsicherheiten (Griechenlandkrise, Stabilität des Euro) und geopolitische Spannungen (Ukraine, Russlandembargo) als Risiko erhoben. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung, bei positiver Konjunkturlage, für das nächste Geschäftsjahr eine positive Entwicklung des Geschäftes. Beim Umsatz wird durch sinkende Frachtpreise im Speditionsbereich von einer geringfügigen Verschlechterung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 für das kommende Geschäftsjahr 2015/2016 ausgegangen. Es wird aber hingegen ein verbesserter Bruttospeditionsnutzen, der aus einem belebten Anlagengeschäft insbesondere im Stahlbereich resultiert, erwartet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis wird im Vergleich zum bereinigten Vorjahr deutlich positiver ausfallen. Für das Folgejahr 2016/2017 ist das Ziel diesen Trend fortzusetzen. Den Erwartungen liegt die Annahme einer stabilen konjunkturellen Entwicklung auf der Basis des Frühjahres 2015 zugrunde. NachtragsberichtEs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Duisburg, den 28. August 2015 A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg Die Geschäftsführung Arnd Peter Zappe Michael Kleifges Bilanz zum 30. Juni 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014/2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2014/2015I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde soweit möglich von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machende Angaben im Anhang enthalten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015. Das Geschäftsjahr 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 gilt als Vergleichszeitraum. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen bei Gebäuden und Gebäudeteilen je nach Beanspruchung Nutzungsdauern zwischen sechs und dreiunddreißig Jahren zu Grunde. Die Abschreibungen der technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände berechnet worden. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über fünf bis zehn Jahre vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410 werden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst. Ist den Gegenständen des Sachanlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind nach den Vorschriften des § 253 Abs. 4 HGB bilanziert worden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen sind auf Basis der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Zugrundelegung der Richttafeln "2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung wird ein Diskontierungszinssatz von 4,20 % zum Bilanzstichtag (Vorjahr: 4,81 %) verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz von vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht und von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde. Des Weiteren werden ein durchschnittlicher zukünftiger Einkommenstrend von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) und ein Rententrend von 1,75% (Vorjahr: 1,75%) unterstellt. Es wird eine unternehmensindividuell ermittelte Fluktuationswahrscheinlichkeit von 2,55 % p.a. unterstellt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Rahmen der Pachtverträge für die Betriebsgrundstücke bestehen vertragliche Rückbauverpflichtungen für diverse dort auf fremdem Grund und Boden errichteten Gebäude und Anlagen mit einem geschätzten Volumen von ca. Mio. EUR 0,3. Für den Fall der Inanspruchnahme aus der Rückbauverpflichtung wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 86 unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages - ermittelt auf Basis einer durchschnittlichen Kostensteigerung von 2,5 % p.a. und abgezinst mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Abzinsungsverordnung - gebildet. Die unterstellte Restlaufzeit beträgt 25 Jahre. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Umrechnungskurs des Entstehungstages bewertet. Die Umrechnung der Währungsposten erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB. Latente Steuern werden grundsätzlich für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf wahrscheinlich nutzbare steuerliche Verlustvorträge ermittelt. III. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung der in der Bilanz genannten Anlageposten im Geschäftsjahr ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter ersichtlich. Zur besseren Darstellung der Vermögenslage erfolgt der Ausweis der Transportanlagen seit diesem Geschäftsjahr, wie in der NESKA-Unternehmensgruppe üblich, als technische Anlagen. Die Transportanlagen haben im Geschäftsjahr einen Restbuchwert i.H.v. EUR 352.490,00 (Vorjahr: Ausweis unter Betriebs- und Geschäftsausstattung: EUR 362.702,00). 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 150,00 resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin LEHNKERING GmbH, Duisburg (Vorjahr: EUR 0). In den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von TEUR 1.050 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit bis 2017. Bei der 50%igen Beteiligung an der INTRAC H. Fehrmann GmbH, Bremen, die mit TEUR 10 in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird, besteht die Absicht, die Beteiligung zu veräußern. Zum 31. Dezember 2014 betrugen der Jahresüberschuss der Gesellschaft EUR 2.593,97 und das Eigenkapital EUR 168.872,40 (davon gezeichnetes Kapital EUR 60.000,00). 3. Latente SteuernDas Wahlrecht zur Bilanzierung eines Aktivüberhangs bei den latenten Steuern wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in Anspruch genommen. 4. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt EUR 51.200,00. 5. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen, ausstehende Rechnungen, Garantieleistungen, Rückbauverpflichtungen und Jahresabschlusskosten. Aus Gründen einer besseren Darstellung der Vermögenslage sind die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen nun den sonstigen Rückstellungen zugeordnet. Der Ausweis erfolgte im Vorjahr in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und beträgt im Geschäftsjahr EUR 1.287.578,47 (Vorjahr: EUR 1.081.648,40). 6. VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sind ungesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 5.685.763,05 (Vorjahr: EUR 5.233.336,03) betreffen mit EUR 910.763,05 (Vorjahr: EUR 533.336,03) kurzfristige Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und mit EUR 4.375.000,00 (Vorjahr: EUR 4.700.000,00) ein langfristiges Darlehen gegenüber der Gesellschafterin LEHNKERING GmbH, Duisburg, sowie mit EUR 400.000,00 ein Darlehen gegenüber Imperial Logistics International B.V. & Co. KG (Vorjahr: EUR 0). 7. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Verpflichtungen betreffen ausschließlich Miet-, Pacht- und Leasingverträge und belaufen sich auf insgesamt EUR 6.835.094,58; davon sind EUR 1.280.097,11 innerhalb eines Jahres fällig. EUR 3.484.487,88 weisen eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren auf. Die Verpflichtungen beinhalten EUR 41.749,98 gegenüber verbundenen Unternehmen; davon sind EUR 41.749,98 innerhalb eines Jahres fällig, und EUR 0 weisen eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren auf. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Vermietung und Verpachtung. Ferner sind hier Erträge aus Nebengeschäften erfasst. Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf EUR 966.150,60 (Vorjahr: EUR 6.828,48) und resultieren mit TEUR 855 aus Anpassungen aufgrund von Feststellungen der abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfung. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von EUR 8.186,43 (Vorjahr: EUR 2.402,50) enthalten. 3. Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten
4. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen, Aufwendungen für sonstige Sach- und Personalkosten, Aufwendungen für Versicherungsleistungen, Aufwendungen für Gebühren, Honorare und Beratung, Verwaltungsaufwendungen sowie Mieten, Pachten und Leasingraten. Außerdem sind die Mieten und Pachten für Lagerflächen und Maschinen sowie deren Nebenkosten aus Gründen einer besseren Darstellung der Ertragslage seit diesem Geschäftsjahr den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet anstatt dem Materialaufwand wie im Vorjahr. Diese Kosten betragen im Geschäftsjahr EUR 1.165.342,55 (Vorjahr: EUR 1.494.520,99). Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 5.993,36 (Vorjahr: EUR 4.759,72) enthalten. 5. Erträge aus BeteiligungenErträge aus Beteiligungen (INTRAC H. Fehrmann GmbH, Bremen) fielen im Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr nicht an. 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 30.659,00 (Vorjahr: EUR 32.722,00) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. 8. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen im Geschäftsjahr EUR 626.320,50. V. Sonstige AngabenBeiratDurch Gesellschafterbeschluss wurde der Beirat zum 30. Juni 2014 aufgelöst. Mitglieder der GeschäftsführungArnd Peter Zappe, Rheinberg, Diplom-Kaufmann, Gesellschafter und angestellter Geschäftsführer der A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg. Michael Kleifges, Köln, Diplom-Wirtschaftsingenieur, zugleich Geschäftsführer der Pohl GmbH, Hamburg, und der uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen. Die Geschäftsführer erhielten, bis auf einen Geschäftsführer, von der Gesellschaft keine Bezüge. Demnach werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB die Bezüge der Geschäftsführung und früherer Mitglieder nicht angegeben. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wurden Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 326) gebildet. AbschlussprüferhonorarGemäß § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB wird auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars verzichtet. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der IMPERIAL Logistics International B.V. & Co. KG, Duisburg, in den die A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, einbezogen wird. KonzernzugehörigkeitDie A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, ist zu 75 % ein Tochterunternehmen der LEHNKERING GmbH, Duisburg. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Imperial Logistics International B.V. & Co. KG, Duisburg, kleinster Konsolidierungskreis, der beim Bundesanzeiger unter der Nummer HR A 9990 hinterlegt ist, einbezogen. Die Imperial Logistics International B.V. & Co. KG, Duisburg, wird in den Konzernabschluss der Imperial Holdings Limited, Bedfordview, Südafrika, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Jahres- und Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft in Bedfordview, Südafrika, offengelegt und kann dort oder auf der offiziellen Website des Konzerns (http://www.imperial.co.za) eingesehen werden.
Duisburg, den 28. August 2015 Geschäftsführung Arnd Peter Zappe Michael Kleifges Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der A.L.S. Allgemeine Land- und Seespedition Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 28. August 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Schönwald, Wirtschaftsprüfer Carlo, Wirtschaftsprüferin |
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