Großhandel mit Sanitärkeramik
Kitting Service Germany GmbHLiquidiert
Robert-Bosch-Straße 3, 66773 Schwalbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Mittendorf seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stronghold Germany GmbH (vormals: Optimas OE Solutions GmbH)SchwalbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31.12.2020AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei kommt die lineare Abschreibung pro rata temporis zur Anwendung (Nutzungsdauer grundsätzlich zwischen 3 und 10 Jahren). Geringwertige Anlagegüter sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Vorräte (Handelswaren) werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Lager- und Verwertungsrisiken werden durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um angemessene Wertberichtigungen, angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen Anzahlungen für den Aufbau eines neuen IT-Netzwerks. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr betrafen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 20.135 sowie Verbindlichkeiten aus einem Cash-Pooling Vertrag in Höhe von T€ 3.723. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Verbindlichkeitsspiegel
Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Bei den Leasing- und Mietverträgen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 80 (Vorjahr: T€ 69). Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr enthielten darüber hinaus Veräußerungsgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 656. Abschreibungen Die Abschreibungen im Vorjahr enthielten außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 847. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Rechts- und Beratungsaufwendungen in Höhe von T€ 751 (Vorjahr: T€ 153), Aufwendungen für Fracht und Verpackung in Höhe von T€ 683 (Vorjahr: T€ 1.116) sowie Mietaufwendungen in Höhe von T€ 616 (Vorjahr: T€ 600) zusammen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 107 (Vorjahr: T€ 122). Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzt sich wie folgt zusammen:
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Stronghold Germany GmbH zum Stichtag beträgt € 25.000,00. Nachtragsbericht Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 30. Januar 2020 aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen und stuft seit dem 11. März 2020 die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie ein. Dadurch können sich Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Wir verweisen diesbezüglich auf die Darstellung im Lagebericht. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Philip Terence Ballard, Sutton Coldfield, GB, Kaufmann (EMEA & APAC Finance Director), bis 29. April 2020 David Kessler, Saarbrücken, Deutschland, Kaufmann (Vice President Northern Europe), bis 29. April 2020 Rebecca Weber Goldman, Milwaukee, Wisconsin, USA, Kauffrau (SVP & General Counsel), bis 29. April 2020 Gianluca Bertelli, Brescia, Italien, Kaufmann, bis 15. April 2022 Martin Karl Sackmann, Bühl, Deutschland, Kaufmann, seit 16. April 2022 Die Schutzklausel gem. § 286 Absatz 4 HGB wurde in Anspruch genommen.
Schwalbach, den 25. August 2022 gez. Martin Sackmann, Geschäftsführer Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2020Stronghold Germany GmbHSchwalbach
Lagebericht 2020A. Geschäftsverlauf 2020 1. Allgemeine Informationen Produkte und Dienstleistungen Die Stronghold Germany GmbH (bis zum 29. April 2020: Optimas OE Solutions GmbH) ist ein Anbieter von integrierten Supply-Chain- und Engineering-Lösungen. Der Fokus liegt auf der Lieferung von technisch anspruchsvollen Verbindungselementen und C-Teilen für unsere Kunden. Im März 2020 wurde die Gesellschaft, neben vier weiteren europäischen Unternehmen der Optimas Gruppe von der Industrieholding Accursia Capital übernommen. Die kundenspezifischen Verbindungselemente werden anhand der vom Kunden definierten Leistungsparameter und aus dem vorgeschriebenen Material gefertigt. Diese Teile werden für spezifische Anwendungen entworfen und halten schwierigen Betriebsumständen wie extremen Temperaturen, hohen Belastungen und hohen Drehmomenten stand. Kundenspezifische Verbindungselemente können nicht durch einfache Ersatzteile ausgetauscht werden, da im Falle von Ausfällen bei den Kunden hohe Kosten entstehen können. C-Teile sind Fertigungsteile nach industriellem Standard, die in beinahe jedem Industriezweig eingesetzt werden. Beispiele für C-Teile: Armaturen, Klemmen, Lager und Nieten, die wir unseren Kunden, angefangen von großen Industriekunden bis hin zu kleinen und mittelständischen Unternehmen, liefern. Unser Produktportfolio enthält Schrauben, Bolzen, Muttern, Scheiben, Klammern, Dichtungen, Bügel und Nieten. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden eine große Anzahl von wertschöpfenden Dienstleistungen wie globale Beschaffung, Verwaltung der Bestände, Produktprüfung und -tests, Belieferung und Logistik an. Als Anbieter von ausgelagertem Supply Chain Management können unsere Lösungen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg unserer Kunden beisteuern. Verbindungselemente sind wesentliche Bestandteile, die in der industriellen Montage genutzt werden und in beinahe allen Industriesektoren zu finden sind. Unsere Kunden sind vor allem große Industrieunternehmen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen. Zu den wichtigsten Endmärkten unserer Kunden gehören: Automobilbau, allgemeine Industrie- und Nutzfahrzeuge, Maschinenbau und Landwirtschaft. Wir bieten eine umfassende Belieferungslösung, welche die Beschaffung, die Technik, die Testläufe, die Belieferung und Logistik dieser wesentlichen Elemente für unsere Kunden verwaltet. Aufgrund unserer weitreichenden Dienstleistungen können sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft der Fertigung konzentrieren, statt sich den Herausforderungen einer umfassenden Beschaffung und Verwaltung einer komplexen Belieferungskette zu stellen. Außerdem organisieren, verpacken und liefern wir individuelle, aber zusammenhängende Teile und Elemente als eine Einheit. Dies führt zu Zeitersparnis und Effizienzsteigerungen in den Fertigungs- und Montageprozessen unserer Kunden. Ferner werden unsere Teile zahlreichen Tests unterworfen, damit gewährleistet ist, dass sie die strengen Qualitätsanforderungen erfüllen. 2. Die Entwicklung der Industrie und der allgemeinen Wirtschaft Im Berichtsjahr verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 %. Die deutsche Wirtschaft ist damit nach zehn Jahren Wachstum in Folge in eine Rezession geraten. In den beiden vorangegangenen Jahren hat sich das Wachstum bereits abgeschwächt, ist allerdings noch um 0,6 % bzw. 1,5 % gestiegen. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen hat die Corona-Pandemie Auswirkungen gehabt. Im Dienstleistungsbereich als auch im Produzierenden Gewerbe war die Produktion teilweise eingeschränkt. In den Wirtschaftsbereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging die Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3% besonders stark zurück. Der preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Baugewerbe hingegen stieg im Vorjahresvergleich um 1,4%, 3. Umsatz Für das am 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr wies die Gesellschaft einen Umsatz von T€ 26.677 (Vorjahr: T€ 30.930) aus. Dies entspricht einem Rückgang von 15,9 % gegenüber der Vorperiode. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen aufgrund geringerer Umsatzlöse, welche auf die Unternehmenstransaktion zurückzuführen ist. Hierbei wurden globale Automotivekunden sowie Teile des französischen Marktes nicht mit übernommen. Ebenso hatte die Coronapandemie leichten Einfluss. 4. Personal Bei der Gesellschaft waren im Berichtsjahr durchschnittlich 85 Mitarbeiter beschäftigt. 5. Beschaffung Die Beschaffung von Handelswaren wird durch langfristige Geschäftsbeziehungen mit den Lieferanten gewährleistet und erfolgt überwiegend in Europa. Die lokalen Marktanforderungen werden durch eine hohe Flexibilität im Einkaufsprozess berücksichtigt. Die Belieferung erfolgt über das Distributionszentrum in Schwalbach. Durch die europäische Sourcing-Strategie konnten wesentliche Supply-Chain-Brüche vermieden werden. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich am Ende des Geschäftsjahres 2020 auf T€ 12.231 (Vorjahr: T€ 34.719). Dies entspricht einem Rückgang um 64,8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang steht im Wesentlichem im Zusammenhang mit dem Gesellschafterwechsel und der Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Anlagevermögen beträgt T€ 705 (Vorjahr: T€ 768) und besteht vollständig aus Sachanlagen. Im Jahr 2020 wurden keine nennenswerten Investitionen in Sachanlagen getätigt. Der Rückgang des Anlagevermögens im Vergleich zu 2019 ist vor allem auf die vorgenommenen Abschreibungen der Vermögensgegenstände zurückzuführen. Das Vorratsvermögen beläuft sich auf T€ 6.926 (Vorjahr: T€ 10.658) und besteht vor allem aus Handelswaren. Im Rahmen der Working-Capital-Optimierung sowie aufgrund des Abverkaufs von nicht übernommener Betriebsteile beim Gesellschafterwechsel in dem Jahr 2021, wurde der Lagerbestand leicht vermindert. Hervorzuheben ist im Vorratsvermögen, dass wir nur einen eingeschränkten Zugang zu Unterlagen der bisherigen Gesellschaft für die Zeit vor der Übernahme und keinen Zugriff auf die im Jahr 2020 eingesetzte Buchhaltungssoftware haben. Im Rahmen des Gesellschafterwechsels haben wir insofern die Bilanzansätze fortschrieben. Soweit sich aus diesen nicht vorhandenen Informationen Änderungen im Vorratsvermögen zum Bilanzstichtag ergeben könnten, hätte dies Auswirkungen auf das Jahresergebnis sowie das Eigenkapital. Aktuell ergeben sich uns keine Anzeichen, die Änderungen notwendig machen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 3.336 (Vorjahr: T€ 6.924). Hierin enthalten sind auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 154 (Vorjahr: T€ 2.059). Bei den Rückstellungen in Höhe von T€ 904 (Vorjahr: T€ 986) handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 234 (Vorjahr: T€ 168), Urlaubsrückstellungen in Höhe von T€ 152 (Vorjahr: T€ 81), Rückstellungen für mietfreie Zeit in Höhe von T€ 132 (Vorjahr: T€ 174) sowie Bonusrückstellungen in Höhe von T€ 113 (Vorjahr: T€ 113) Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.259 (Vorjahr: T€ 26.313) setzen sich per 31. Dezember 2020 vor allem aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern T€ 4.034 (Vorjahr: T€ 0,00) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.086 (Vorjahr: T€ 1.705) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 742 (Vorjahr: T€ 24.468) zusammen. 2. Die Finanzlage Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2020 T€ 3.069 und liegt um T€ 4.352 unter dem Vorjahr. Der Rückgang resultiert aus dem gestiegenen Verlustvortag in Höhe von T€ 15.977 (Vorjahr: 12.758) und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.352 (Vorjahr: 3.219) Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2020 25,1 % (Vorjahr: 21,4 %). Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.086 (Vorjahr T€ 1.706) Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 4.034 (Vorjahr T€ 0). Die Darlehensverbindlichkeiten (Vorjahr: T€ 20.135), sowie die Cash-Pooling Verbindlichkeiten (Vorjahr: T€ 3.723) sind im Rahmen des Gesellschafterwechsels vollständig zurückgeführt worden und betrafen die vor dem Gesellschafterwechsel bestehenden Konzernstrukturen Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beseht ein Rangrücktritt. Somit beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital T€ 7.103 (61%). 3. Die Ertragslage Das Unternehmen hat im Jahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 26.677 (Vorjahr: T€ 30.930) erwirtschaftet. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen begründet durch die Transaktion sowie die Marktsituation bedingt durch die Coronapandemie. Die Materialaufwendungen betragen T€ 22.422 (Vorjahr: T€ 24.494) was zu einer Materialaufwandsquote von 84,0 % (Vorjahr: 79,2 %) führt. Die Veränderung der Quote ist im Wesentlichen durch im Einkauf gestiegenen Rohstoffpreise bedingt, bei langfristigen Verträgen mit Kunden auf der Absatzseite. Hervorzuheben ist im Bereich der Umsatzerlöse, dass wir aufgrund des erfolgten Gesellschafterwechsels nur einen eingeschränkten Zugang zu Unterlagen der bisherigen Gesellschaft für die Zeit vor der Übernahme und keinen Zugriff auf die im Jahr 2020 eingesetzte Buchhaltungssoftware haben. Im Rahmen des Gesellschafterwechsels haben wir insofern die Ertrags- und Aufwandskonten fortschrieben. Soweit sich aus diesen nicht vorhandenen Informationen Änderungen im Umlaufvermögen ergeben könnten, hätte dies Auswirkungen auf das Jahresergebnis sowie das Eigenkapital. Aktuell ergeben sich uns keine Anzeichen, die Änderungen notwendig machen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 513 auf T€ 243 gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf Veräußerungsgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 656) zurückzuführen. Gegenläufig haben Sie sich übrigen sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 143 auf T€ 243 erhöht. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf T€ 4.427 (Vorjahr: T€ 4.735). Die Abschreibungen in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 568) beinhalten planmäßig Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 155. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 4.154 (Vorjahr: T€ 3.733) und bestehen im Wesentlichen aus Rechts- und Beratungskosten (T€ 751) Fracht- und Verpackungskosten (T€ 683), Miete (T€ 601) sowie Konzernumlagen (T€ 307). Der Jahresfehlbetrag beträgt T€ 4.352 (Vorjahr: T€ 3.219). Die leichte Ergebnisverringerung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die geringeren Umsatzerlöse und der gestiegenen Materialaufwandsquote sowie einmalige Carve-Outkosten zurückzuführen. Liquidität Aufgrund der Kapitalerhöhung im Jahr 2019 besteht zum 31. Dezember 2020 ein positives Eigenkapital in Höhe von T€ 3.069. Die Gesellschaft verfügt zudem über flüssige Mittel in Höhe von T€ 1.263, die die Zahlungsfähigkeit sicherstellen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gilt daher als gewährleistet. C. Risiko- sowie Prognose- und Chancenbericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft war bis zum Verkauf im März 2020 in das konzernweite Risikomanagementsystem des Optimas Konzerns eingebunden. Darüber hinaus wurden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Seit dem Verkauf verfügt die Gesellschaft über ein eigenes Risikomanagementsystem. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems. 2. Risikobericht Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikobereiche:
Die oben genannten Risikobereiche obliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft vom Risiko schwankender Marktpreise für Kaufteile und Komponenten abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren ständigen Prüfung der Beschaffungsstrategie und der Kundenpreispolitik sowie durch die Verhandlung von angemessenen Verkaufsbedingungen in den Zuliefer- und Kundenverträgen gesteuert. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden. Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da nachfolgend erläuterte Maßnahmen ergriffen werden: Dem Absatzrisiko mit dem daraus resultierenden Auslastungsrisiko wird mittels einer zeitnahen Beschaffungssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung entgegengewirkt. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen von Kunden ins Ausland einer genauen Überwachung. Dem Insolvenzrisiko bei Lieferanten wird durch ein zeitnahes Lieferantenmanagement entgegengewirkt. Es wird versucht, der Abhängigkeit von Lieferanten durch Erweiterung des Lieferantenkreises entgegenzuwirken. Dem Insolvenzrisiko bei Kunden wird durch ein zeitnahes Kunden- und Forderungsmanagement entgegengewirkt. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko bei Kunden und Lieferanten einer gesonderten Überwachung durch das Management. Hier werden in ständiger Aktualisierung Handlungsszenarien erarbeitet. Ebenfalls besteht eine Warenkreditversicherung. Dem Risiko einer veränderten Mitarbeiterstruktur im Hinblick auf den regionalen demographischen Wandel wird insbesondere mit flexiblen Arbeitszeitmodellen Rechnung getragen. Dies soll eine bessere Vereinbarkeit mit Beruf, Freizeit und Familie ermöglichen um somit die Attraktivität der Stronghold Germany GmbH als Arbeitgeber zu steigern. Im ersten Halbjahr 2021 war das Geschäft durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens beeinträchtigt. Dies wird für 2021 und auch im Folgejahr negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Im Laufe des Jahres 2021 sind die Lieferketten unter Druck geraten, und aus diesem Grund wurde der Lagerbestand aufgebaut. Für das Jahr 2022 können die weiteren Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend quantifiziert werden. Neben Lieferengpässen, Auswirkungen auf die Nachfrage und Änderungen auf dem Kapitalmarkt könnten erhebliche Einschränkungen der eigenen Geschäftsprozesse auftreten. Es werden Maßnahmen ergriffen, um im Bereich Miet- und Personalkosten Entlastungen zu erreichen. Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung zur Identifikation der damit verbundenen Risiken und definiert angemessene und wirksame Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken. Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, der vorgenannten Risiken sowie der aktuellen Entwicklungen sehen wir zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden Risiken. Außerdem ist die Liquidität durch die Kapitalerhöhung im Berichtsjahr sichergestellt, so dass die Verbindlichkeiten jederzeit beglichen und die geschäftlichen Aktivitäten ohne Beeinträchtigungen fortgeführt werden können. Für die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern wurde ein Rangrücktritt erklärt. Die Restrukturierungsmaßnehmen im Personalbereich werden auch in dem Jahr 2021 und 2022 fortgeführt. Ebenfalls angestoßen wurden Maßnahmen im Bereich des Absatzmarktes. Verträge mit Kunden mit negativen Deckungsbeitrag sollen gekündigt werden und das Geschäft mit (Neu-) Kunden mit positiven Deckungsbeitrag erweitert werden. Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken und sieht den Fortbestand des Unternehmens nicht als gefährdet an. 3. Chancenbericht Im März 2020 wurden neben der Gesellschaft vier weitere europäische Unternehmen der Optimas Gruppe an die Industrieholding Accursia Capital verkauft. Nach dem Rebranding zu Stronghold wird nun vor allem versucht, Synergien zu schaffen und sich innerhalb der Wertschöpfungskette durch Buy&Build anzunähern. Nach dem Verkauf wurden bereits Effizienzprojekte in Gang gesetzt und umgesetzt. Zusammen mit Synergieeffekten in der Gruppe sollen so die Kosten reduziert werden, unter anderem durch Einsparpotenziale im Einkauf. Hierzu zählt insbesondere die Fokussierung auf Valuestreams innerhalb der Stronghold Gruppe. Durch die ausgeprägte Kundenorientierung und eine intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Stronghold Gruppe wird versucht, die Voraussetzungen zu schaffen, um die Geschäftsbeziehungen auf unsere wichtigsten nationalen und globalen Kunden zu konzentrieren. Permanente Kostensenkungsmaßnahmen und die kontinuierliche Verbesserung der Lieferprozesse, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbessern, unterstützen dieses Bestreben. Unser Global-Supply-Modell bietet unseren Kunden ein vollständiges Wertangebot, wobei sich der Fokus auf die Effizienz der Lieferkette ausrichtet, wodurch die Gesamtkosten für Akquisition, Besitz und Nutzung der Produkte reduziert werden. Um dieses Angebot zu verbessern, konzentrieren wir uns weiterhin auf Expansion und Diversifizierung der Produktserien mit einem optimierten Global Sourcing, mit erweiterten Herstellungskapazitäten, um die bestehenden Lieferantenressourcen zu ergänzen. Im Mittelpunkt unseres Mehrwertansatzes steht unser Handeln als Engineering Partner gegenüber unseren Kunden. Gemeinsam streben wir nach Lösungen, die die Ausgaben und die Komplexität in deren Organisationen minimieren. 4. Prognosebericht Durch die ausgeprägte Kundenorientierung und eine intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen werden weiter die Voraussetzungen geschaffen, unsere Strategie auch in den kommenden Jahren mit großer Konsequenz umzusetzen und durch die Akquirierung neuer Aufträge die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen. Durch den stetigen Einsatz von Effizienzprogrammen werden wir wirtschaftlich leistungsfähiger und verbessern unsere Kostenstruktur. Eine finanzielle Basis für Investitionen in die Zukunft des Unternehmens schaffen wir durch anhaltende strukturelle Optimierung unseres Kerngeschäfts. Für das Geschäftsjahr 2021 geht das ifo Institut aufgrund der Erholung der Industrie wegen der Coronakrise von einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 3,2 % aus. Die Geschäftsführung der Gesellschaft rechnet mit einem stabilen Umsatz im Geschäftsjahr 2021. Beim Nachsteuerergebnis erwarten wir aufgrund von Kostensparmaßnahmen einen stark verbesserten Jahresfehlbetrag. Die Prognose unterliegt aufgrund der Coronakrise einer erhöhten Unsicherheit. 5. Fazit Unter Berücksichtigung aller oben erwähnten Faktoren sieht sich die Gesellschaft grundsätzlich für alle zukünftigen unternehmerischen Herausforderungen gewappnet und aus heutiger Sicht bestmöglich aufgestellt.
Schwalbach, den 25. August 2022 gez. Martin Sackmann, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 27. Januar 2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stronghold Germany GmbH, Schwalbach Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stronghold Germany GmbH, Schwalbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stronghold Germany GmbH, Schwalbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Wie im Anhang dargestellt, ist das Vorhandensein der zum 31. Dezember 2020 ausgewiesenen Vorräte in Höhe von TEUR 6.926 nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund fehlender Nachweise die Vollständigkeit der permanenten Inventur nicht nachvollziehen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über das Vorhandensein der Vorräte zum 31. Dezember 2020 gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen, so dass wir unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss eingeschränkt haben. Weiterhin konnten wir keine Nachweise für die Realisierung einzelner Umsatztransaktionen erhalten und durch Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über das Vorhandensein einzelner Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2020 erreichen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen im Ausweis der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen, so dass wir unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss auch im Hinblick auf diesen Sachverhalt eingeschränkt haben. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Viersen, den 16. September 2022 Grant
Thornton AG
gez. Anne Hölters, Wirtschaftsprüferin gez. Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer |
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