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Aker Process GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009I. AllgemeinesDie Gesellschaft ist als Ingenieur-Dienstleister im Bereich der Planung, Beratung und Realisierung bei der Erweiterung und Erstellung von Industrieanlagen - hauptsächlich im Raffinerie-, Petrochemie- und Chemiesektor tätig. Die wichtigsten Kunden im Geschäftsjahr 2009 waren die Gesellschaften Ruhr Oel GmbH (Werke Gelsenkirchen-Horst und Gelsenkirchen-Scholven), BP in Lingen und Shell Deutschland Oil GmbH (Shell). Aufgrund des 5-jährigen Rahmenvertrags mit Shell, der im Februar 2008 begonnen hat und die Werke Godorf, Wesseling, Harburg und Heide umfasst, hat sich Shell zum zweitgrößten Kunden entwickelt. Das Geschäft von Shell Rheinland (Werke Godorf und Wesseling) konnte in 2009 weiter ausgebaut werden. Dahingegen ist das Geschäft an den Standorten Harburg und Heide stark zurückgegangen. Der zum Jahresende 2009 planmäßig ausgelaufene Vertrag mit dem Kunden Ruhr Oel wurde leider nicht verlängert. Der Rückgang des Geschäftsvolumens und der Verlust des Kunden Ruhr Oel in 2009, veranlassten uns dazu, Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der GesellschaftDas Geschäftsjahr 2009 war gekennzeichnet durch einen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Dieser Rückgang und die allgemeine schlechte Wirtschaftslage mit wenig positiven Aussichten, führten zu umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen. Dadurch haben wir das Geschäftsjahr mit einem Verlust von TEUR 1.787 (i. Vj. TEUR 630) abgeschlossen. Die Ergebnisverschlechterung ist insbesondere auf die Restrukturierungskosten von TEUR 781 und auf die unterjährigen Wertberichtigungen von noch nicht abgerechneten Leistungen für Shell zurückzuführen. Bei einem Umsatzrückgang um TEUR 1.136 (-7 %) haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag um TEUR 2.704 (- 46 %) verringert. III. Darstellung der ErtragslageDie Umsatzerlöse belaufen sich für das Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 15.643 (i. Vj. TEUR 16.779). Die Umsatzrückgänge von 7 % im Jahr 2009, die durch die schlechte Wirtschaftslage und den Verlust von Kunden verursacht worden sind, konnten über die bestehenden Kunden nicht ausgeglichen werden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind entsprechend der Umsätze ebenfalls um TEUR 1.078 (i. Vj. TEUR 1.333) zurückgegangen. Die Agenturkosten, für den im Vergleich zum Vorjahr geringeren Einsatz von fremden Mitarbeitern, sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 691 gesunken. Durch den Abbau von eigenen Mitarbeitern in 2009 (von 161 auf 104) hat sich der reine Personalaufwand ohne Berücksichtigung der Restrukturierung entsprechend auf TEUR 7.118 reduziert (i. Vj. TEUR 7.159). Abschreibungen auf Umlaufvermögen waren in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 1.137) zu bilden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.765 (i. Vj. TEUR 2.412) leicht angestiegen. Die wesentlichen Änderungen betreffen Zuführungen zu Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (+ TEUR 140), Intercompanyverrechnungen (+ TEUR 214) und Reisekosten der einzelnen Mitarbeiter (+ TEUR 114). IV. Darstellung der VermögenslageDie Bilanzsumme von TEUR 5.711 verringerte sich gegenüber 2008 (TEUR 8.873) um 35,6 %. Das Anlagevermögen umfasst ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen mit TEUR 3.175 (i. Vj. TEUR 5.879) den größten Vermögensgegenstand dar. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das Niveau zum 31. Dezember 2009 den normalen Umständen unseres Geschäfts. Im Vorjahr war der hohe Forderungsbestand durch den Aufbau des Geschäfts mit Shell wesentlich höher als üblich. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 465) betreffen im Wesentlichen Dienstleistungen, die wir für unsere Schwestergesellschaften erbringen (i. Vj. TEUR 108). Im Geschäftsjahr 2009 wurde das ursprüngliche Darlehen der norwegischen Konzernobergesellschaft in Höhe von TEUR 3.500 von unserer Muttergesellschaft übernommen und die Schuldenbefreiung in eine Kapitalrücklage umgewandelt. Das Geschäftsjahr 2009 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.787 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von TEUR 630) auf. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2009 beträgt nunmehr TEUR 2.099 (i. Vj. TEUR 385). Die Pensionsrückstellungen TEUR 648 (i. Vj TEUR 646) betreffen ehemalige Mitarbeiter. Neue Zusagen werden nicht mehr erteilt. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.018 auf TEUR 1.591 erhöht. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus der gebildeten Restrukturierungsrückstellung i.H.v. TEUR 541. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 918) betreffen Dienstleistungen, die unsere Schwestergesellschaften für uns erbringen, sowie ein Darlehen der holländischen Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 500. V. Darstellung der FinanzlageDie Guthaben bei Kreditinstituten bestehen zum 31. Dezember 2009 i.H.v. TEUR 1.301 (i. Vj. TEUR 2.286). In 2009 hat unsere Gesellschaft mehrere kurzfristige Darlehen der holländischen Muttergesellschaft erhalten. Diese sind alle, mit einer Ausnahme von TEUR 500, zum Jahresende zurückgezahlt worden. Um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und einen möglichen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag zu vermeiden, hat unsere Muttergesellschaft ein von der norwegischen Konzernobergesellschaft gewährtes Darlehen i.H.v. TEUR 3.500 im Dezember 2009 übernommen und die Schuldenbefreiung in die Kapitalrücklage eingestellt. Trotz der finanziellen Unterstützung seitens der Konzernobergesellschaft im Geschäftsjahr 2009 bleibt unsere Finanzlage weiterhin schwierig. Um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern, hat die niederländische Muttergesellschaft im Jahr 2009 eine unbefristete Patronatserklärung in Verbindung mit einem Rangrücktritt ihrer Forderungen gegenüber unserer Gesellschaft ausgestellt. VI. Wesentliche Ereignisse nach dem StichtagDer zum Jahresbeginn 2010 erwartete neue Rahmenvertrag mit dem Kunden SABIC wurde nicht gewonnen. Die Standorte bei Shell in Harburg und Heide wurden aufgrund des rückläufigen Geschäftsvolumens mit dem Kunden geschlossen. Der Standort unserer Gesellschaft in Langenfeld wird ebenfalls bis Mitte 2010 verlegt werden. Die hier angemieteten Räumlichkeiten wurden Ende Januar gekündigt. VII. Zukünftige Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und RisikenDurch die schwierige konjunkturelle Lage in Deutschland, vor allem im Chemiesektor, ist ein zuversichtlicher Ausblick schwierig. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2010 belaufen sich unsere Umsatzerlöse auf TEUR 2.400. Das Erzielen der ursprünglich geplanten Umsätze in Höhe von EUR 10,0 Mio sehen wir momentan als schwer erreichbar an. Wie in 2009 und auf Grund der gesunkenen Marge und geringerem Geschäftsvolumen werden wir auch in 2010 voraussichtlich einen Fehlbetrag erzielen. Für das Jahr 2010 rechnen wir mit einer weiteren Reduzierung unseres wirtschaftlichen Umfelds. Für das Geschäftsjahr 2011 wird eine leichte Verbesserung der Situation erwartet. Durch Entwicklungsaktivitäten in 2010 sollen neue Kunden und neue Geschäftsfelder erarbeitet werden. Finanzielles Ziel wäre es ein ausgeglichenes Ergebnis für das Jahr 2011 zu erreichen. Der Vertrag mit Shell hat eine Grundlaufzeit von 5 Jahren und wird auf Grund des für diese Zeit noch erwarteten Gesamtauftragsvolumens von 70.000 Stunden die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft weiterhin ganz entscheidend bestimmen. Bei dem Vertrag handelt es sich um einen Rahmenvertrag, der uns als exklusiven Allianzpartner für die Erbringung von Ingenieurleistungen an den Raffineriestandorten Köln (Wesseling und Godorf) und Hamburg (Harburg und Heide) bestimmt. Mit Shell in Hamburg ist kein weiterer Umsatz geplant, so dass der Gesamtumsatz niedriger als ursprünglich gedacht, ausfällt. Auf Grund der negativen Konjunkturaussichten erwarten wir zurzeit generell eine eher konservative Haltung unserer Kunden und daher stagnierende Umsätze; so auch bei Shell. Die Reduzierung unseres Mitarbeiterbestands in Form der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen sehen wir als Chance, um im Markt weiterhin wettbewerbsfähige Preise anbieten zu können, da wir bei geringeren Umsatzerlösen keine überflüssigen Kapazitäten aufbauen. Dies zeigt, dass das wesentliche Risiko unserer Geschäftstätigkeit nach wie vor in der Abhängigkeit von Großkunden besteht. Der überwiegende Teil des Umsatzes des Geschäftsjahres 2010 werden wir mit den Kunden Shell erzielen. Die Abhängigkeit von einem Großkunden stellt ein grundsätzliches Risiko in unserem Geschäft dar. Aufgrund der weiter gesunkenen Umsatzerlöse, des Verlustes eines bestehenden Kunden und der bislang nicht erfolgreichen Akquisition neuer Kunden bleibt die Finanzlage unserer Gesellschaft trotz der eigenkapitalstärkenden Maßnahmen unserer Muttergesellschaft und der zwischenzeitlich ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen schwierig. Um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern, hat die Muttergesellschaft im Jahr 2009 eine unbefristete Patronatserklärung in Verbindung mit einem Rangrücktritt ihrer Forderungen gegenüber unserer Gesellschaft abgegeben. Dementsprechend ist der Fortbestand unserer Gesellschaft von der weiteren finanziellen Unterstützung des Konzerns abhängig.
Langenfeld, am 14. September 2010 Aker Process GmbH Johan Cnossen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit
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2009
EUR |
2008
EUR |
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| 1. Umsatzerlöse | 15.642.517 | 16.778.535 |
| 2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen | - 402.338 | 835.000 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 4.726 | 10.839 |
| 4. Materialaufwand | - 6.199.427 | - 7.277.880 |
| -- sämtlich Aufwendungen für bezogene Leistungen -- | ||
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | - 6.369.633 | - 6.036.245 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | - 1.529.096 | - 1.123.022 |
| -- davon für Altersversorgung EUR 199.936 (i. Vj. EUR 38.086) -- | ||
| 6. Abschreibungen | ||
| a) auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | - 12.464 | - 8.447 |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens | 0 | - 1.137.240 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.764.586 | - 2.412.098 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 1.712 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 203.685 | - 114.970 |
| -- davon an verbundene Unternehmen EUR 178.374 (i. Vj. EUR 114.970) -- | ||
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | - 1.833.986 | - 482.816 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 78.165 | - 220.964 |
| 12. Sonstige Steuern | 125.580 | 75.006 |
| 13. Jahresfehlbetrag | - 1.786.571 | - 629.774 |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.
1. Anlagevermögen
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und, soweit erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.
2. Umlaufvermögen
Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nominalwert abzüglich Einzelwertberichtigungen soweit erforderlich.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet.
3. Rückstellungen
Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden, gemäß § 6a EStG auf Basis der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 6 % p. a. errechnet.
Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.
4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
2. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Rahmen eines Sozialplans TEUR 541, zu erwartende Sozialversicherungsnachzahlungen TEUR 300, ausstehende Rechnungen TEUR 340 (TEUR 566), Jubiläen TEUR 63 (TEUR 42), rückständigen Urlaub TEUR 72 (TEUR 175), Urlaubsgeld TEUR 42 (TEUR 47), Berufsgenossenschaften TEUR 34 (TEUR 75), Überstunden und Mehrarbeit TEUR 16 (TEUR 50) sowie Ausgleichsabgabe Schwerbehinderte TEUR 16 (TEUR 16).
3. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
4. Eigenkapital
Die Muttergesellschaft hat ein von der Konzernobergesellschaft gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 3.500 mit befreiender Leistung übernommen und beschlossen, den übernommenen Betrag in die Kapitalrücklage einzustellen.
Umsatzerlöse
Der Tätigkeitsbereich der Gesellschaft umfasst ausschließlich die Gestellung von Ingenieurs- und Konstruktionsleistungen.
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:
| TEUR | |
| fällig 2010 | 75 |
| fällig 2011 - 2014 | 127 |
| 202 |
2. Mitarbeiter
Im Jahr 2009 waren durchschnittlich 104 Mitarbeiter angestellt (i. Vj. 161 Personen).
3. Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2009 die folgenden Herren:
| • |
Johan Cnossen, Kaufmann, Zoetermeer/Niederlande |
| • |
Arild Apelthun, Kaufmann, Oslo/Norwegen (bis 28.02.2010) |
Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.
4. Angaben zum Konzernabschluss
Unser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Aker Solutions ASA, Oslo/ Norwegen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der verbundenen Unternehmen erstellt. Die Aker Solutions BV, Zoetermeer/Niederlande, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Die Konzernabschlüsse sind in den Geschäftsräumen der Gesellschaften hinterlegt.
Langenfeld, am 14. September 2010
Aker Process GmbH
Johan Cnossen, Geschäftsführer
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|
01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 63.916,31 | 18.980,03 | 0,00 | 82.896,34 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|
01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.446,67 | 12.463,85 | 0,00 | 20.910,52 |
| Buchwerte | ||
|
01.01.2009
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 55.469,64 | 61.985,82 |
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aker Process GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Darstellung im Lagebericht hin. Dort ist unter VII. "Zukünftige Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken" dargestellt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der weiteren finanziellen Unterstützung des Konzerns abhängig ist.
Düsseldorf, 14. September 2010
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