Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 10373
Eingetragen
12.3.1997
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Der Handel mit Baumaschinen und Zubehör, insbesondere das Betreiben der Geschäfte der bisherigen Einzelfirma Atlas Josef Kern Vertragshändler der Fa. Weyhausen-Gruppe mit dem Sitz in Bogen. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bernhard Neumaier
seit 16.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Martina Neumaier
Wolfsberg 8, 94377 Steinach
456.000 DM
76.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Atlas - Kern GmbH

Steinach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Atlas-Kern GmbH liegt im Handel und Vermietung von Baumaschinen sowie Reparatur- und Servicearbeiten sowie Ersatzteildienstleistungen.

Ein weiter Schwerpunkt ist die Herstellung von LKW-Aufbauten und der Fahrzeugbau sowie der Sondermaschinenbau von Forsterntern.

Als Vertragshändler für den Raum Niederbayern-Oberpfalz und seit dem 01.01.2016 für Mittelfranken sind wir hauptsächlich spezialisiert auf den Vertrieb und die Aftersales-Betreuung von Baumaschinen, LKW-Ladekrane, Abroller und Arbeitswerkzeugen.

Unser Unternehmen ist Vertragshändler von nachfolgenden Herstellern:

-Atlas-Maschinen,

-Yanmar,

-Weyhausen/Weycor,

-Meiller,

-Case,

-Weber,

-Atlas-Copco,

-Kinshofer.

Die wesentliche Geschäftstätigkeit wird von unserem Betrieb in Steinach, Gewerbering 1 u 3 ausgeführt.

1) Geschäftsverlauf

Die Baumaschinenbranche erlebte im Geschäftsjahr 2022/2023 eine gemischte wirtschaftliche Entwicklung. Obwohl die anhaltende globale Unsicherheit zu volatilen Marktbedingungen führte, zeigte sich die Branche widerstandsfähig, angetrieben durch Infrastrukturinvestitionen und Bauvorhaben auf regionaler und globaler Ebene.

Deutschland befindet sich seit über einem Jahr im Abschwung.

Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein jähes Ende bereitet. Die Löhne haben zudem aufgrund der Teuerung erheblich angezogen.

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose rechnen lt. ihrer Analyse bis Jahresende 2023 mit einer Senkung des Bruttoinlandsprodukts um 0,6%.

Damit revidieren die Institute ihre Prognosen vom Frühjahr 2023 kräftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund dafür ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen, als noch im Frühjahr 2023 prognostiziert worden war.

Eine deutlich erwartete Erholung des größer eingeschätzten Corona-Erholungseffekt wird aufgrund der derzeit politischen Unsicherheit, hohen Inflationsraten, Krieg in der Ukraine und globalen Lieferengpässen sowie Fachkräftemangel zusätzlich gemindert.

2) Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Atlas-Kern GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 positiv entwickelt.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 12,7 % gestiegen.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war gut.

Die aktuelle Lage unseres Unternehmens sowie die Geschäftsentwicklung wird auch unterjährig durch Kontroll- und Berichtswesen überprüft.

Aufgrund dieser effektiven Kostenkontrolle kann frühzeitig auf Entwicklungen reagiert und ggf. Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

b) Finanzlage:

Im Geschäftsjahr 2022/2023 befand sich die Baumaschinenbranche in einem dynamischen Umfeld. Die weltweiten Konjunkturzyklen, infrastrukturelle Entwicklungen und regulatorische Veränderungen beeinflussen die Geschäftstätigkeit der Branche.

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Atlas - Kern GmbH als sehr positiv.

Die Liquidität des Unternehmens ist weiterhin stabil. Effizientes Ressourcenmanagement und eine ausgewogene Finanzstrategie stehen für eine solide Liquiditätsposition und geben somit Sicherheit für eine langfristige Finanzplanung unseres Unternehmens. Die Eigenkapitalquote befindet sich auf einem nahezu unverändert hohen Niveau.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.128,7 bzw. 7,4 % auf TEuro 16.279,9 erhöht.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich von 6,0 % in 2021/2022 auf 5,4 % in 2022/2023 reduziert.

Die Erhöhung der Vorräte um TEuro 3.226,72 resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung der Bestände an die Lieferfristen der Hersteller.

3) Produktion:

Der Sondermaschinenbau sowie der Fahrzeugbau weisen für das nächste Halbjahr eine volle Auslastung auf.

Um die Effizienz zu steigern wird verstärkt auf technologische Innovationen gesetzt.

Fortschritte in den Bereichen Telematik, autonomes Baugerätemanagement und digitale Bauplanung tragen dazu bei, der Wettbewerbsposition gerecht zu werden und diese zu stärken.

4) Personal:

Das Unternehmen legt großen Wert auf die Entwicklung und das Engagement seiner seiner Mitarbeiter. Im Berichtsjahr 2022/2023 wurden Schulungsprogramme und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung intensiviert, um Fachkenntnisse zu fördern und ein motiviertes Team zu gewährleisten.

Mit der Einstellung von neuen Auszubildenden, in den Bereichen Land- und Baumaschinen-Mechatroniker sowie Fahrzeugbauer, wird zudem ein weiterer Grundstein unserer Personalarbeit in die Ausbildung junger Mitarbeiter gelegt und den Nachwuchs von qualifizierten Fachpersonal zu sichern.

5) Umweltschutz:

Wir sind mit unseren Betrieben auf dem neuesten Stand im Umweltschutz.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen intensivierte die Atlas - Kern GmbH seine Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit und der sozialen Verantwortung.

Die Zertifizierung nach ISO 9001 liegt vor.

6) Chancen-, Risiko- und Prognosebericht:

Der Krieg in der Ukraine sowie die Lieferengpässe bei den Hauptlieferanten und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen stellen ein Risiko dar.

Um die Lieferbereitschaft an unsere Kunden gewährleisten zu können, zwingen die vorgenannten Versorgungsunsicherheiten die Händler zu einer erhöhten Lagerhaltung.

Ein Anstieg der Zinsen im Bankenbereich bzw. im Sektor Einkaufsfinanzierung mindert die Ertragslage der gesamten Branche.

Dies betrifft unser Unternehmen sowie auch sämtliche Mitanbieter der Baumaschinenbranche.

Aufgrund der erhöhten Lagerhaltung bzw. Produktion auch bei den Herstellern wird die Marktentwicklung in der Baumaschinenbranche in Zukunft geprägt von intensivem Wettbewerb.

Trotz positiver Entwicklung der Umsatzzahlen sehen wir uns in der Branche mit Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen, Lieferkettenstörungen, deutlichen Lohnsteigerungen und regulatorischen Anforderungen konfrontiert.

Gleichzeitig eröffnen sich Chancen durch verstärkte digitale Lösungen, Telematik und autonomes Baugeräte-Management.

Mit einer anhaltenden Nachfrage nach Bauprojekten und der fortschreitenden Digitalisierung ergeben sich vielversprechende Perspektiven.

Die Prognose ist aufgrund der politischen Gegebenheiten mit besonderen Unsicherheiten behaftet. Auf Basis der bereits fixierten Kundenaufträge und Kundenanfragen geht die Geschäftsführung derzeit von einem gleichbleibenden Umsatz für das folgende Geschäftsjahr aus.

Durch die Flexibilität unseres Unternehmens können wir jedoch schnell auf Marktveränderungen reagieren und Innovationen vorantreiben und sind dadurch gut positioniert um ein vernünftiges Wachstum auch in Zukunft zu verwirklichen.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Atlas-Kern GmbH liegt im Handel und Vermietung von Baumaschinen sowie Reparatur- und Servicearbeiten sowie Ersatzteildienstleistungen.

Ein weiter Schwerpunkt ist die Herstellung von LKW-Aufbauten und der Fahrzeugbau sowie der Sondermaschinenbau von Forsterntern.

Als Vertragshändler für den Raum Niederbayern-Oberpfalz und seit dem 01.01.2016 für Mittelfranken sind wir hauptsächlich spezialisiert auf den Vertrieb und die Aftersales-Betreuung von Baumaschinen, LKW-Ladekrane, Abroller und Arbeitswerkzeugen.

Unser Unternehmen ist Vertragshändler von nachfolgenden Herstellern:

-Atlas-Maschinen,

-Yanmar,

-Weyhausen/Weycor,

-Meiller,

-Case,

-Weber,

-Atlas-Copco,

-Kinshofer.

Die wesentliche Geschäftstätigkeit wird von unserem Betrieb in Steinach, Gewerbering 1 u 3 ausgeführt.

1) Geschäftsverlauf

Die Baumaschinenbranche erlebte im Geschäftsjahr 2022/2023 eine gemischte wirtschaftliche Entwicklung. Obwohl die anhaltende globale Unsicherheit zu volatilen Marktbedingungen führte, zeigte sich die Branche widerstandsfähig, angetrieben durch Infrastrukturinvestitionen und Bauvorhaben auf regionaler und globaler Ebene.

Deutschland befindet sich seit über einem Jahr im Abschwung.

Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein jähes Ende bereitet. Die Löhne haben zudem aufgrund der Teuerung erheblich angezogen.

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose rechnen lt. ihrer Analyse bis Jahresende 2023 mit einer Senkung des Bruttoinlandsprodukts um 0,6%.

Damit revidieren die Institute ihre Prognosen vom Frühjahr 2023 kräftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund dafür ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen, als noch im Frühjahr 2023 prognostiziert worden war.

Eine deutlich erwartete Erholung des größer eingeschätzten Corona-Erholungseffekt wird aufgrund der derzeit politischen Unsicherheit, hohen Inflationsraten, Krieg in der Ukraine und globalen Lieferengpässen sowie Fachkräftemangel zusätzlich gemindert.

2) Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Atlas-Kern GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 positiv entwickelt.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 12,7 % gestiegen.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war gut.

Die aktuelle Lage unseres Unternehmens sowie die Geschäftsentwicklung wird auch unterjährig durch Kontroll- und Berichtswesen überprüft.

Aufgrund dieser effektiven Kostenkontrolle kann frühzeitig auf Entwicklungen reagiert und ggf. Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

b) Finanzlage:

Im Geschäftsjahr 2022/2023 befand sich die Baumaschinenbranche in einem dynamischen Umfeld. Die weltweiten Konjunkturzyklen, infrastrukturelle Entwicklungen und regulatorische Veränderungen beeinflussen die Geschäftstätigkeit der Branche.

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Atlas - Kern GmbH als sehr positiv.

Die Liquidität des Unternehmens ist weiterhin stabil. Effizientes Ressourcenmanagement und eine ausgewogene Finanzstrategie stehen für eine solide Liquiditätsposition und geben somit Sicherheit für eine langfristige Finanzplanung unseres Unternehmens. Die Eigenkapitalquote befindet sich auf einem nahezu unverändert hohen Niveau.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.128,7 bzw. 7,4 % auf TEuro 16.279,9 erhöht.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich von 6,0 % in 2021/2022 auf 5,4 % in 2022/2023 reduziert.

Die Erhöhung der Vorräte um TEuro 3.226,72 resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung der Bestände an die Lieferfristen der Hersteller.

3) Produktion:

Der Sondermaschinenbau sowie der Fahrzeugbau weisen für das nächste Halbjahr eine volle Auslastung auf.

Um die Effizienz zu steigern wird verstärkt auf technologische Innovationen gesetzt.

Fortschritte in den Bereichen Telematik, autonomes Baugerätemanagement und digitale Bauplanung tragen dazu bei, der Wettbewerbsposition gerecht zu werden und diese zu stärken.

4) Personal:

Das Unternehmen legt großen Wert auf die Entwicklung und das Engagement seiner seiner Mitarbeiter. Im Berichtsjahr 2022/2023 wurden Schulungsprogramme und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung intensiviert, um Fachkenntnisse zu fördern und ein motiviertes Team zu gewährleisten.

Mit der Einstellung von neuen Auszubildenden, in den Bereichen Land- und Baumaschinen-Mechatroniker sowie Fahrzeugbauer, wird zudem ein weiterer Grundstein unserer Personalarbeit in die Ausbildung junger Mitarbeiter gelegt und den Nachwuchs von qualifizierten Fachpersonal zu sichern.

5) Umweltschutz:

Wir sind mit unseren Betrieben auf dem neuesten Stand im Umweltschutz.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen intensivierte die Atlas - Kern GmbH seine Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit und der sozialen Verantwortung.

Die Zertifizierung nach ISO 9001 liegt vor.

6) Chancen-, Risiko- und Prognosebericht:

Der Krieg in der Ukraine sowie die Lieferengpässe bei den Hauptlieferanten und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen stellen ein Risiko dar.

Um die Lieferbereitschaft an unsere Kunden gewährleisten zu können, zwingen die vorgenannten Versorgungsunsicherheiten die Händler zu einer erhöhten Lagerhaltung.

Ein Anstieg der Zinsen im Bankenbereich bzw. im Sektor Einkaufsfinanzierung mindert die Ertragslage der gesamten Branche.

Dies betrifft unser Unternehmen sowie auch sämtliche Mitanbieter der Baumaschinenbranche.

Aufgrund der erhöhten Lagerhaltung bzw. Produktion auch bei den Herstellern wird die Marktentwicklung in der Baumaschinenbranche in Zukunft geprägt von intensivem Wettbewerb.

Trotz positiver Entwicklung der Umsatzzahlen sehen wir uns in der Branche mit Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen, Lieferkettenstörungen, deutlichen Lohnsteigerungen und regulatorischen Anforderungen konfrontiert.

Gleichzeitig eröffnen sich Chancen durch verstärkte digitale Lösungen, Telematik und autonomes Baugeräte-Management.

Mit einer anhaltenden Nachfrage nach Bauprojekten und der fortschreitenden Digitalisierung ergeben sich vielversprechende Perspektiven.

Die Prognose ist aufgrund der politischen Gegebenheiten mit besonderen Unsicherheiten behaftet. Auf Basis der bereits fixierten Kundenaufträge und Kundenanfragen geht die Geschäftsführung derzeit von einem gleichbleibenden Umsatz für das folgende Geschäftsjahr aus.

Durch die Flexibilität unseres Unternehmens können wir jedoch schnell auf Marktveränderungen reagieren und Innovationen vorantreiben und sind dadurch gut positioniert um ein vernünftiges Wachstum auch in Zukunft zu verwirklichen.

 

Steinach, 17.01.2024

gez. Martina Neumaier, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 879.036,01 911.611,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 337,00 784,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 337,00 784,00
II. Sachanlagen 857.419,00 889.547,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 175.587,00 189.522,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.832,00 700.025,00
III. Finanzanlagen 21.280,01 21.280,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.865,65 16.865,65
2. sonstige Finanzanlagen 4.414,36 4.414,36
B. Umlaufvermögen 15.397.854,93 14.236.595,81
I. Vorräte 12.353.702,02 9.126.978,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.073.667,26 2.724.041,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.662,27 101.495,77
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.025.004,99 2.622.545,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 970.485,65 2.385.575,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.000,00 3.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.279.890,94 15.151.206,82

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.177.951,99 7.908.686,64
I. gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
II. Gewinnvortrag 7.601.911,51 7.176.419,22
III. Jahresüberschuss 269.265,35 425.492,29
B. Rückstellungen 569.414,60 528.902,45
C. Verbindlichkeiten 7.532.524,35 6.713.617,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.225.174,17 2.422.867,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.030,30 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.297.319,88 4.290.750,15
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.279.890,94 15.151.206,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.783.280,91 6.374.592,86
2. Personalaufwand 4.571.069,70 4.180.957,21
a) Löhne und Gehälter 3.682.963,33 3.428.270,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 888.106,37 752.686,99
davon für Altersversorgung 28.822,56 36.150,07
3. Abschreibungen 203.246,29 197.908,28
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 203.246,29 197.908,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.445.405,18 1.342.261,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 465,00 15,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 135.546,84 49.431,45
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 135.422,56 162.692,48
8. Ergebnis nach Steuern 293.055,34 441.357,17
9. sonstige Steuern 23.789,99 15.864,88
Jahresüberschuss 269.265,35 425.492,29

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Atlas - Kern GmbH mit Sitz in Steinach ist unter der Nummer HRB 10373 im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing eingetragen.

Der Jahresabschluss der Atlas - Kern GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Am 01.01.2016 wurde in Erlangen eine Zweigniederlassung eröffnet. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet deren Zahlen.

Die nachfolgenden Ausführungen gelten für den Gesamtbetrieb.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

2.1 Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2.2 Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB keine Besonderheiten.

3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer über drei Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften (soweit diese mit den handelsrechtlichen Vorschriften vereinbar sind) linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,- Euro wurden im Berichtsjahr als geringwertige WG sofort abgeschrieben.

Für Anschaffungen in einem Wert von über Euro 250,- bis Euro 1.000,- wurde ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wurde.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte.

3.4 Abschreibungen des Geschäftsjahres nach allein steuerrechtlichen Vorschriften

In den Abschreibungen sind € 175.151,15 Abschreibungen für das Anlagevermögen und € 27.648,14 für den Sammelposten GWG enthalten.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 49.270,00 0,00 0,00 49.270,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 49.270,00 0,00 0,00 49.270,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 430.752,71 0,00 0,00 430.752,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.274.196,48 220.438,29 199.872,21 2.294.762,56
Sachanlagen 2.704.949,19 220.438,29 199.872,21 2.725.515,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 16.865,65 0,00 0,00 16.865,65
2. sonstige Finanzanlagen 4.414,36 0,00 0,00 4.414,36
Finanzanlagen 21.280,01 0,00 0,00 21.280,01
2.775.499,20 220.438,29 199.872,21 2.796.065,28
kumulierte Abschreibungen 01.07.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 30.06.2023
EUR
Buchwert 30.06.2023
EUR
Buchwert 30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 48.486,00 447,00 48.933,00 337,00 784,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 48.486,00 447,00 0,00 48.933,00 337,00 784,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 241.230,71 13.935,00 0,00 255.165,71 175.587,00 189.522,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.574.171,48 188.864,29 150.105,21 1.612.930,56 681.832,00 700.025,00
Sachanlagen 1.815.402,19 202.799,29 150.105,21 1.868.096,27 857.419,00 889.547,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 16.865,65 16.865,65
2. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.414,36 4.414,36
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 21.280,01 21.280,01
1.863.888,19 203.246,29 150.105,21 1.917.029,27 879.036,01 911.611,01

4.2 Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gegenüber der Geschäftsleitung bestehen keine Forderungen aus Vorschüssen und Krediten. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

4.4 Aktivierte Disagiobeträge

Zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres bestehen keine aktivierten Disagiobeträge.

4.5Verbindlichkeiten

gesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr größer 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.225.174,17 1.756.763,63 1.468.410,54 0,00
(2.422.867,58) (895.375,28) (1.527.492,30) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.030,30 10.030,30 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 4.297.319,88 4.297.319,88 0,00 0,00
(4.290.750,15) (4.290.750,15) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 72.158,65 72.158,65 0,00 0,00
(65.237,01) (65.237,01) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.818,42 9.818,42 0,00 0,00
(9.117,45) (9.117,45) (0,00) (0,00)
7.532.524,35 6.064.113,81 1.468.410,54 0,00
(6.713.617,73) (5.186.125,43) (1.527.492,30) 0,00

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 1.000.000 durch Grundschulden und Bürgschaften gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die aus dem Liefer- und Leistungsverkehr stammen, sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung bzw. Eigentumsvorbehalt gesichert.

4.6 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.510.030,30 sowie Forderungen in Höhe von Euro 0,00.

Die Restlaufzeit beträgt jeweils weniger als ein Jahr.

4.7 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pachtverträgen mit unbestimmter Laufzeit von monatlich Euro 30.000,00.

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen nicht.

5.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Bernhard Neumaier, Fahrzeugbaumeister

Martina Neumaier, Bürokauffrau

5.3 Vergütung der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Pflicht zur Angabe der Gesamtbezüge haben wir von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name, Sitz: ATLAS München Baumaschinen- und Fahrzeugtechnik

Vertriebs- und Service GmbH, Forstinning Anteil: 100 %

Eigenkapital: 5.185.486,07Euro

Ergebnis des letzten GJ: 244.648,67 Euro

5.5 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitsnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Mitarbeiter 73
Auszubildende 7
Aushilfen 4
Geschäftsführer 2

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit neben der Geschäftsleitung und 7 Auszubildenden 73 Personen.

6. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wären.

 

Steinach, den 17.01.2024

gez. Bernhard Neumaier

gez. Martina Neumaier

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Atlas Kern GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Atlas Kern GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atlas Kern GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bogen, 15.05.2024

Fruhstorfer + Schlicksbier Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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gez. Schlicksbier, Wirtschaftsprüfer

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