MP Elektro GmbH
Selbe AdresseElektroinstallation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vllaznim Alijaj seit 6.8.2025 | Prokura |
Christina Schmitz seit 6.8.2025 | Prokura |
Julius Ante seit 6.8.2025 | Prokura |
Mirko Bretz seit 6.8.2025 | Prokura |
Marc Ternieden seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Christian Scharf seit 31.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 23.00% | |
| 23.00% | |
| 23.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Allgemeine Angaben 1.1. Geschäftsmodell und wirtschaftliche Grundlagen GILOG GmbH bietet ihren Kunden individuelle Lösungen entlang der kompletten Supply Chain mit den Schwerpunkten Lagerlogistik, eCommerce-Fullfilment, Mehrwertdienstleistungen, Frachtmanagement sowie Analyse & Konzeption an. Es existiert keine Branchenspezialisierung, jedoch hat sich aufgrund von langjährigem Know-How eine besondere Fokussierung auf die Branchen Gesundheit (HealthCare), Konsumgüter (Consumer goods) und industrielle Produkte (Industrial products) entwickelt. 86 Mitarbeiter betreuen an den eigenen Standorten in Frechen (Ernst-Heinrich-Geist- Str. 9-11) und Bergheim (Walter-Gropius-Str. 19c und 28) diverse Logistikkunden und im Bereich Frachtmanagement ein weiteres Kundenprojekt an den Kundenstandorten in Köln und GrafschaftGelsdorf. Die kaufmännische Verwaltung ist komplett in Frechen untergebracht. Die GILOG GmbH ist ein teilweise inhabergeführtes Unternehmen und gehört zu 80 % der KMP Holding GmbH, Heddesheim, und zu 20 % dem Gesellschafter Frank Oelschläger. Die Logistik-Lösungen gestalten wir mit und für unsere Kunden nach deren Anforderungen und Branchen. Standardisierte Abläufe gibt es hierbei nur in Teilbereichen. Die GILOG hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf diesem Markt gefestigt und etabliert. Man versteht sich als Nischenanbieter für individuelle Lösungen. Daher werben wir auch mit dem Begriff "Möglichmacher". Wir fungieren wie eine ausgelagerte Logistikabteilung und übernehmen dabei komplexe Aufgabenstellungen. Unsere Kunden betreuen wir über viele Jahre, zum Teil bereits 15 bis 20 Jahre lang. Durch die Übernahme der logistischen Aufgaben sind wir eng in die unterschiedlichsten Prozesse unserer Kunden eingebunden. Dies bedingt einen engen und regelmäßigen Austausch. Zu unseren Lieferanten und Dienstleistern pflegen wir ebenfalls eine über viele Jahre gewachsene Geschäftsbeziehung. Die Einzelheiten der Leistungsbeziehungen sind teilweise in Rahmenverträgen geregelt. Frachtaufträge mit eigenem Fuhrpark bieten wir nicht an. Wir beauftragen für sämtliche Transporte auf der Beschaffungs- und Distributionsseite verschiedene Speditionsdienstleister und KEP-Dienste. Damit bieten wir unseren Kunden eine breite Palette an, um alle Serviceanforderungen abdecken zu können. 1.2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Für die GILOG war das Geschäftsjahr 2022 insgesamt äußerst schwierig und am Ende mit einem negativen Jahresergebnis behaftet. In den ersten beiden Monaten zunächst positiv gestartet, entwickelte sich das Geschäftsjahr sehr stark geprägt durch den Krieg in der Ukraine mehr und mehr negativ. Die abflauende Pandemie und das auftragsstarke 4. Quartal 2021 sowie die positive Erwartungshaltung für das Jahr 2022 führten bei nahezu allen unseren Kunden zu einer erhöhten Beschaffung. Den großen Schwierigkeiten bei den Lieferketten und hohen Versorgungsengpässen in 2021 wollten unsere Kunden auch durch die Erhöhung der Lagerbestände entgegenwirken. Dies hatte auf unserer Seite ab dem 2. Quartal durchgängig bis zum Ende des 4. Quartals 2022 zur Folge, dass alle Lagerstandorte überbelegt waren und wir zusätzliche Ausweichläger anmieten mussten. Diese Zusatzkosten konnten wir zum größten Teil durch die Weiterbelastung an unsere Kunden decken. Allerdings entwickelte sich die Auftragslage bei unseren Kunden durchgehend sehr negativ, was sich bei uns ebenfalls mit einem hohen Rückgang an Aufträgen zwischen 10 % und 40 % auswirkte. Die Folgen des Beginns und Verlaufes des Krieges in der Ukraine spürten nahezu alle Marktteilnehmer und Verbraucher. Steigende Energiekosten führten zu erhöhten Nebenkosten bei den angemieteten Lägern (zwischen 5 und 10 %) und zu deutlich erhöhten Frachtkosten/-zuschlägen (zwischen 8 und 15 %). Auch der Einkauf von Verpackungsmaterial verteuerte sich deutlich um bis zu 10 %. Die Preissteigerungen bei nahezu allen Handelsgütern/Waren schlugen sich im 2. und 3. Quartal massiv auf das Kaufverhalten nieder. Erst im 4. Quartal kam es zu einer leichten Erholung. Zum Ende des Jahres 2022 konnte der Lagerbestand abgebaut und die beiden angemieteten Läger wieder abgemietet werden. Insgesamt führte die leichte Erholung im 4. Quartal trotz der Preisanpassungen jedoch nicht dazu, die negative Gesamtentwicklung auch nur annährend aufzufangen. Ein Mitgrund dafür ist auch die Tatsache, dass wir aufgrund der positiven Kundenentwicklung der Vergangenheit bei unseren Großkunden keine Klauseln für Mindestumsatz bzw. Mindestmengen vertraglich geregelt hatten. 1.3. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Logistik-Branche ist nach den Angaben der Bundesvereinigung Logistik (BVL) der drittwichtigste Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Das Geschäftsjahr 2022 führte nach einer 2-jährigen Pandemie zu einer weiteren extremen Herausforderung und traf die Branche insgesamt sehr stark. Unabhängig davon gab es auch Unternehmen aus dem Bereich Spedition und Logistik, die sehr hohe Gewinne erwirtschaften konnten. Beispielhaft seien hier die Reedereien genannt, die die Containerraten bis zum 6-fachen erhöht haben und damit die Engpässe auszunutzen. Auch die zuletzt so stark steigende Nachfrage im Onlinehandel wurde in 2022 getrübt und ging zurück. 1.4. Wirtschaftsbericht Die GILOG ist mit ihrer wirtschaftlichen Entwicklung abhängig von dem Geschäftserfolg ihrer Kunden. Naturgemäß profitiert man davon, wenn deren Absatz gut läuft. Der ökonomische Status Quo der Kunden zeigt ein Spiegelbild der gesamtwirtschaftlichen Situation. So hatten im Vergleich zum Pandemiejahr alle Handelsunternehmen, die direkt oder auch indirekt an Endkunden (B2B) verkaufen, stagnierende bis rückläufige Auftragszahlen. Gute Arbeitsbedingungen in Verbindung mit mobilem Arbeiten sind für uns inhärent wichtig. Mit gezielten Fortbildungsangeboten halten wir Anschluss an die technische Entwicklung und die Marktanforderungen. Weiterhin werden wir trotz des kritischen Jahres 2022 auch in 2023 die Kapazitäten erhöhen und wieder in die Infrastruktur, Prozessabläufe und Personalkapazitäten investieren, um deutlich zu wachsen. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Ertragslage Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 sind die Umsatzerlöse von T€ 18.762 auf T€ 17.501 in 2022 gesunken. Zu den Ursachen der Veränderung wird auf die Ausführungen im Gliederungspunkt "1.2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" verwiesen. Die wesentlichen Kostenarten (Material, Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) sind dagegen mit T€ 17.877 gegenüber dem Vorjahr (T€ 17.959) nahezu unverändert. Wie in Gliederungspunkt "1.2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" bereits erläutert, konnten die Kosten nicht entsprechend der Umsatzentwicklung vermindert bzw. über Kostensteigerungsklauseln an die Kunden weitergegeben werden. Im Ergebnis weist die GILOG GmbH für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 157 aus, nachdem im Vorjahr mit T€ 527 noch ein Jahresüberschuss erwirtschaftet wurde. 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die GILOG hat zur Finanzierung zwei KfW Darlehen aufgenommen. Dabei handelt es sich um folgende Verträge: Darlehen Nr. 1 - 2018 / KfW Förderkredit zu 5,1 % Zinsen Darlehen Nr. 2 - 2020 / KfW Förderkredit zu 3,0 % Zinsen Ein weiteres Darlehen wurde uns im Geschäftsjahr 2022 durch die Gesellschafterin KMP Holding GmbH gewährt und ist mit 2,0 % verzinst. Grund für dieses Darlehen war eine notwendige Vorfinanzierung über einen Zeitraum von 3 Monaten im Zusammenhang mit der Änderung des Erklärungsrhythmus der Umsatzsteuervoranmeldungen. Das operative Geschäft der GILOG finanziert sich aus dem laufenden Cash-Flow. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt noch 3,0 % gegenüber 3,9 % im Vorjahr und ist somit für die Vermögenslage der GILOG weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Die Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 61 betreffen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in die Betriebsausstattung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Zuge der Umsatzentwicklung von T€ 2.733 zum 31. Dezember 2021 auf T€ 2.445 gesunken. Grundsätzlich verzeichnen wir kaum Forderungsausfälle. Im Berichtsjahr waren jedoch Wertberichtigungen in Höhe von T€ 10 notwendig. Da dies die für die GILOG übliche Vorsorge überschreitet, erfolgt der Ausweis unter den Abschreibungen. Die Passivseite wird bestimmt durch die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.344 (im Vorjahr T€ 1.990). Davon wiederum betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.456 (im Vorjahr T€ 1.288) und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern T€ 300 (im Vorjahr T€ 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, trotz der nachteiligen Geschäftsentwicklung, um 13,0 % gestiegen. Dies resultiert hauptsächlich aus den Kostensteigerungen bei allen wesentlichen bezogenen Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen das bereits erwähnte Darlehen der KMP Holding GmbH. Insgesamt hat sich die Vermögens- und Finanzstruktur nicht wesentlich verändert. Die von 22,9 % im Vorjahr auf 18,3 % im Geschäftsjahr 2022 gesunkene Eigenkapitalquote wird durch den Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr bestimmt. 3. Zukünftige Entwicklung 3.1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir erneut ein sehr herausforderndes Jahr. Insgesamt schätzen wir ein, dass sich die Auftragslage bei unseren Bestandskunden leicht erholt, was sich positiv auf unser Geschäftsergebnis auswirken sollte. Die Trennung von insgesamt 7 kleineren Kunden setzt Ressourcen und Kapazitäten frei, um Kunden mit größerem Umsatzpotential zu gewinnen und damit ebenfalls eine bessere Rendite zu erzielen. Den feststehenden Verlust eines Großkunden zum 31.12.2023 wollen wir mit 1 bis 2 Neukunden auffangen. Wir planen für das Geschäftsjahr 2023 mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 19.600 und einem Ergebnis vor Steuern von T€ 638. Investitionen werden mit T€ 150 budgetiert. Daneben beabsichtigen wir 5 bis 10 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und bis zu 5 Ausbildungsplätze bereitzustellen. 3.2. Chancen- und Risikobericht Zentrales Risiko für die GILOG GmbH ist, dass wir nach wie vor von dem Geschäftserfolg unserer Kunden abhängig sind, da wir als ausgelagerte Logistikabteilung indirekt deren Vertriebsrisiko mittragen. Daneben haben wir einen erheblichen Fixkostenblock, der nur ab einer bestimmten Kapazitätsauslastung gedeckt wird. Insofern vertrauen wir auf die gewachsenen Geschäftsbeziehungen und bestehenden Verträge mit unseren Kunden. Abhängigkeiten von einzelnen Kunden sehen wir hierbei aber nicht. Die Risiken und Folgen aus dem Ukrainekrieg werden weiterhin vorhanden sein und Einfluss nehmen auf die Konjunktur und das Verhalten der Verbraucher. Dennoch kommt dem Logistikbereich in einer sich immer weiter verstärkenden weltweiten Vernetzung immer größere Bedeutung zu. Hierin sehen wir für uns - trotz der Risiken - insgesamt Chancen, unseren Geschäftsanteil auszubauen. Der Einstieg der KMP Holding GmbH und damit der pfenning Gruppe in die GILOG zu Beginn des vergangenen Jahres sollte neben den verbesserten Möglichkeiten von Investitionen und Know-How-Transfer auch eine positive Entwicklung bei der Kundenbindung und -gewinnung mit sich bringen. Die pfenning-Expansionsstrategie bedeutet für die GILOG die Chance, deutlich zu wachsen und das Ergebnis vor Steuern nachhaltig zu verbessern. Das Risiko von Forderungsausfällen sehen wir als nachrangig an, da wir uns durch eine Warenkreditversicherung abgesichert haben. Vorgänge, die für die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich werden können, sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 nicht eingetreten. Die in 2021 und 2022 getroffenen und durchgeführten Maßnahmen brachten in nahezu allen Abteilungsbereichen Verbesserungen in den Prozessen. Wir wurden im Mai 2022 durch den TÜV erfolgreich auditiert für die Bereiche der DIN ISO 9001 und 13485. 4. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im eigentlichen Sinne betreiben wir nicht. Als Mitglied verschiedener Verbände und durch Aktivitäten in Netzwerken halten wir uns aber über Trends und Entwicklungen auf dem laufenden und prüfen unsere Abläufe fortlaufend auf Optimierungspotential.
Frechen, den 31.03.2023 Frank Oelschläger, Geschäftsführer Christian Scharf, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Auf die Gesellschaft sind gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwenden. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung werden jedoch freiwillig nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches HGB (§§ 238 ff HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG erstellt. Das immaterielle Vermögen und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert und -soweit erforderlich- vermindert um Wertberichtigungen für das latente Ausfallrisiko unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel zum 31.12.2022
Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 28,14 EUR (Vorjahr: 1.231,29 EUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführern in Höhe von 12.586,87 EUR (Vorjahr: 12.280,62 EUR) enthalten. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 715.008,01 EUR (Vorjahr: 188.161,29 EUR) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Sicherheiten für Verbindlichkeiten wurden vom Unternehmen nicht gestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Steuern mit 43.044,11 EUR (Vorjahr: 46.245,46 EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 23.590,62 EUR (Vorjahr: 11.676,28 EUR). Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.856.061,24 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen über Geschäftsräumlichkeiten sowie von verschiedenen Leasing- und Mietverträgen über Einrichtungen und Fahrzeuge. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den Personalaufwendungen betreffen 117.248,07 EUR (Vorjahr: 50.004,15 EUR) die Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 35.803,02 EUR (Vorjahr: 14.145,98 EUR). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen 2.909,59 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) verbundene Unternehmen. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86 , davon 31 Angestellte, 45 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 geringfügig Beschäftigte. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren Herr Frank Oelschläger, Düsseldorf, Herr Martin Königstein, Friedrichsdorf (bis 30. November 2022), und Herr Christian Scharf, Düsseldorf (ab 1. Dezember 2022). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Die GILOG Gesellschaft für innovative Logistik GmbH wird mit Wirkung ab dem 1. Januar 2022 in den Konzernabschluss der KMP Holding GmbH, Heddesheim, einbezogen. Bericht des AufsichtsratsEntfällt! sonstige Berichtsbestandteile
Frechen, den 31. März 2023 Frank Oelschläger Christian Scharf Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.09.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH, Frechen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 20. September 2023 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Orth, Wirtschaftsprüfer |
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