ELOVADE Deutschland GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Christian Groth seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Jonas Etz seit 10.7.2025 | Prokura |
Philip Weber seit 4.2.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 83.72% | |
ELOVADE Holding GmbHEigenbeteiligung | 6.39% |
| 2.89% | |
| 2.66% | |
| 1.65% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 6.39% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VORTEX Holding GmbHWetzlarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der VORTEX Holding GmbHI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Rechtliche Grundlagen Die VORTEX Holding GmbH vereint unter sich als Holdinggesellschaft 100% der Anteile an der VORTEX Beteiligungs GmbH. Die VORTEX Beteiligungs GmbH ist 100%ige Anteilseignerin der operativen Gesellschaften der Gruppe und wurde mit Einbringungsvertrag vom 28. Februar 2019 von der Altgesellschafterin Blitzstart Holding AG, München, in die VORTEX Holding GmbH eingebracht. Die VORTEX Beteiligungs GmbH erwarb mit Kaufvertrag vom 28. Februar 2019 und mit Wirkung zum 21. März 2019 100% der Anteile an der EBERTLANG Distribution GmbH. Im Jahr 2022 erwarb die VORTEX Beteiligungs GmbH mit Kaufvertrag vom 30.05.2022 und mit Wirkung zum 01.Juni 2022, 100% der Anteile an der Achab S.p.A., Mailand, sowie mit Kaufvertrag vom 13. Juli 2022 und mit Wirkung zum 10. August 2022, 100% der Anteile an der Innosoft AB, Stockholm. Im Zuge der Akquise der Innosoft AB wurden eine Kapitalerhöhung sowie eine Refinanzierung der Gruppe durchgeführt. Die EBERTLANG Distribution GmbH erwarb mit Kaufvertrag vom 23. September 2021 und mit Wirkung zum 25. September 100% der Anteile der 8Soft GmbH. Die 8Soft GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2022 mit der EBERTLANG Distribution GmbH verschmolzen. Seit diesem Zeitpunkt laufen alle Umsätze der 8Soft-Partner und Vendoren über die EBERTLANG Distribution GmbH. Die EBERTLANG Swiss AG wurde mit Wirkung zum 21 Juli 2021 als 100%ige Tochtergesellschaft der EBERTLANG Distribution GmbH gegründet. Zwischen der VORTEX Beteiligungs GmbH und der EBERTLANG Distribution GmbH besteht seit dem 8. Juni 2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. 2. Geschäftsmodell Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere (mittelbare) Beteiligungen an Unternehmen, die auf dem Gebiet des Vertriebs und der Distribution von IT- und Softwareprodukten, insbesondere von Infrastruktur- und Security-Software, sowie der Schulung und Beratung im Bereich entsprechender Produkte tätig sind. Die EBERTLANG Distribution GmbH, gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft, der EBERTLANG Swiss AG, repräsentiert die operative Einheit der VORTEX-Gruppe für die DACH-Region. Die zuletzt erworbene Gesellschaft Innosoft AB mit Sitz in Stockholm, Schweden, bedient den kompletten Skandinavischen IT-Channel inklusive Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark und Island. Die Achab S.p.A. betreibt ihr Geschäft ausschließlich in Italien. Mit den getätigten Akquisen konnte das Ziel einer pan-europäischen Expansion erfolgreich entwickelt werden. Gruppenweit bietet man den Kunden, im Wesentlichen Systemhaus-Partnern und IT-Resellern, als Value Added Distributor (VAD) für IT-Infrastruktur- und Security-Software, ein abgestimmtes Lösungs-Portfolio inklusive entsprechender Services für kleine und mittelständische Unternehmen (sSMBs und SMBs). Das Angebot umfasst, mit wenigen Ausnahmen, ausschließlich Software-Produkte von insgesamt 33 Herstellern (Stand 31.12.2023) für die Segmente Security, BackUp & Continuity, Messaging, Cloud Storage und Service Automation, sowie eigene, channelgerecht konfigurierte Cloud-Lösungen auf Basis der Produkte des eigenen Portfolios, so z.B. EL storage und EL mailarchive. Kunden profitieren von einer umfangreichen Vertriebsunterstützung durch Marketingtools, Trainings sowie diversen virtuellen und vor Ort Events und Veranstaltungen, sowie erstklassiger technischer Unterstützung. Die operativen Gesellschaften verfolgen dabei konsequent das Ziel, Hersteller als auch Kunden von einer möglichst hohen Marktdurchdringung bei einem gleichzeitig hohen Qualitätsanspruch profitieren zu lassen. EBERTLANG engagierte sich bis September 2021 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Schweiz wird das Geschäft jedoch seit Oktober 2021 über eine eigene Tochtergesellschaft betrieben, primär mit dem Ziel den vor-Ort-Service konsequenter ausbauen und eine Abrechnung in Landeswährung gewährleisten zu können. Seit dem 1. Oktober 2021 laufen daher sämtliche Umsätze der Schweizer Partner vollständig über die EBERTLANG Swiss AG. Da die Schweizer Gesellschaft die vertriebenen Lizenzen bei der EBERTLANG Distribution einkauft, beinhalten die Zahlen der EBERTLANG Distribution GmbH, sofern separat ausgewiesen, für das Geschäftsjahr 2023 lediglich die Wareneinkäufe der Schweizer Gesellschaft, nicht aber den Außenumsatz der Schweizer Partner. Da die Konzern-Geschäftszahlen in den Vorjahren die Zahlen der erworbenen Ländergesellschaften pro-Rata (anteilig ab dem Erwerbszeitpunkt), in 2023 aber für das gesamte Geschäftsjahr enthalten, sind die Geschäftszahlen im Vergleich zu den Vorjahren nur eingeschränkt vergleichbar. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Konzern betreibt sein Geschäft in überwiegendem Maße in den zuvor genannten Ländern, weshalb sich insbesondere die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen auf die Entwicklung des Konzerns auswirken kann. Deutschland Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreisen und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. 1 Das ifo-Institut geht in seiner, am 06. März 2024 veröffentlichten Prognose zur Konjunktur in Deutschland für das Jahr 2024 von einer weiteren Stagnation des Wirtschaftswachstums (+0,2%) aus. 2 In seiner Prognose aus dem März 2023 ging das ifo-Institut noch von einem Wachstum für 2024 von (+1,7%) 3 aus.
1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/ 2 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt 3 https://www.ifo.de/fakten/2023-03-15/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2023-deutsche-wirtschaft-stagniert Schweiz Laut der Prognose des Staatssekretariats für Wirtschaft, die im September 2023 veröffentlicht wurde, wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Schweiz im Jahr 2023 real und Sport-Event-bereinigt um +1,3% gegenüber dem Vorjahr steigen. 4 Mit der am 19.03.2024 veröffentlichten Prognose bestätigte das SECO die Prognosen aus dem Vorjahr annähernd und erwartet so ein Wachstum von +1,1% im Jahr 2024 und +1,7% im Jahr 2025. Prognosen Schweiz Ohne weitere Angabe Veränderungen in %
BIP und Komponenten : real, saisonbereinig; tAussenhandel: ohne Wertsachen. * Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes vom 19.03.2024. Prognosen vom 13.12.2023 in Klammern. ** Von Sportevent-Effekten betroffen sind BIP, Exporte, Importe.
4
https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/wirtschaftslage---wirtschaftspolitik/Wirtschaftslage/konjunkturprognosen.html
:~:text=Konjunkturprognose%20best%C3%A4tigt%3A%
Österreich Die Prognose der OECD, welche im November 2023 veröffentlicht wurde, sieht das Bruttoinlandsprodukt in Österreich im Jahr 2023 voraussichtlich um -0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken. Für 2024 wird ein stärkeres Wirtschaftswachstum von immerhin +0,6 Prozent erwartet. 5 Das Wirtschaftswachstum (preisbereinigtes BIP) in Österreich betrug im Jahr 2021 noch +4,5% bzw. 5,0% im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr. 6 5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/290006/umfrage/prognosen-zum-wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-oesterreich/ 6 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14530/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-oesterreich/ Italien Im Jahr 2022 hat das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in Italien noch rund 3,7% betragen. Für das Jahr 2023 wird das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in Italien auf rund 0,67% prognostiziert. 7 Mit der aktuellsten Prognose vom 9. April 2024 hat die italienische Regierung turnusgemäß ihre Wirtschafts- und Fiskalprognosen veröffentlicht. Dabei wurde das erwartete reale BIP-Wachstum im Vergleich zur vorherigen Einschätzung leicht nach unten korrigiert. Für 2024 rechnet die Regierung nun mit 1% (vorher 1,2%) und für 2025 mit 1,2% (vorher 1,4%). Das Wachstum der Wirtschaft in Italien wird auch durch den Anstieg der Verbraucherausgaben und den schnelleren Geldfluss aus dem Konjunkturprogramm der Europäischen Union angekurbelt. Dennoch bleibt zur berücksichtigen, dass ein Großteil des Wirtschaftswachstums aus der Bauindustrie stammt. 8 7 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14542/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-italien/ 8 https://dzresearchblog.dzbank.de/content/dzresearch/de/2024/04/10/italien--regierung-bleibt--zu--optimistisch.html :~:text=Die%20italienische%20Regierung%20hat%20am,(vorher%201%2C4%25). Skandinavien "Skandinavien" bezeichnet im Kontext dieses Dokuments die Länder Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Island, wobei lediglich die drei stärksten Volkswirtschaften des Wirtschaftsraumes betrachtet werden. Die Entwicklung der Wirtschaftsleistung innerhalb des skandinavischen Raums zeigt sich, insgesamt uneinheitlich. Während Schwedens Wirtschaft zuletzt deutlich geschrumpft ist, erwartet man eine moderate Erholung in den kommenden Jahren. Für Dänemark und Norwegen erwartet man dagegen einen weiteren Rückgang des Wachstums, auf einem Niveau oberhalb des Wachstums von Schweden. Schweden: Wie auch im Rest Europas erwartet man, insbesondere für 2024, eine leichte Erholung der Wirtschaftsleistung. Während in 2023 noch ein negatives, preisbereinigtes Wachstum von -0,69% existierte, soll die Wirtschaft im Jahr 2024 mit 0,62% moderat positiv wachsen und sich in den Folgejahren weiter erholen. 9 9 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14554/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-schweden/ :~:text=Im%20Jahr%202022%20hat%20das,%2D0%2C69%20Prozent%20prognostiziert. Norwegen: Norwegen scheint stärker resilient gegen die aktuellen Effekte, nähert sich aber mit +1,5% Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 (+3,3% in 2022 und +2,3% in 2023) mittelfristig den Wachstumsraten der anderen skandinavischen Länder an. 10 10 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14549/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-norwegen/ Dänemark: Für Dänemark zeigt sich ein ähnliches Bild wie für Norwegen. Nach starkem Wachstum in den Jahren 2021 (+6,84%) und 2022 (+2,73%) ging das Wachstum zuletzt bis auf +1,7% im Jahr 2023 zurück. Auch in den Jahren 2024-2028 soll das Wachstum weiter schrumpfen, und zwar um durchschnittlich -0,4% auf etwa 1,3%. 11 11 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14534/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-daenemark/ Zusammenfassung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Grundsätzlich stellt sich somit der Ausblick auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen tendenziell wenig freundlich dar. Die bereits für das Jahr 2023 erwarteten Erholungseffekte der vorangegangenen Krisen sind nicht bzw. geringer als erwartet eingetreten und verzögern so den erwarteten Aufschwung. Einflussfaktoren wie das noch immer hohe Zins-Niveau, der Krieg in der Ukraine sowie ein möglicher Flächenbrand im Nahen Osten sind globale Effekte welche Unsicherheit schüren und die Konjunkturerwartungen trüben. Die zum Teil erheblichen Abweichungen der Vorjahresprognosen gegenüber der aktuellen IST-Situation spiegeln die noch immer hohe Unsicherheit und Dynamik der Situation, insbesondere in Deutschland, wider. Positive Signale, wie beispielsweise eine Zinswende Mitte des Jahres 2024 könnten der Konjunktur einen entsprechenden Anschub geben und das Wachstum wieder beschleunigen. 2. Marktspezifische Rahmenbedingungen Nach Einschätzung der Geschäftsleitung entwickeln sich die branchenspezifischen Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich softwarebasierten Infrastruktur- und Security-Lösungen im Vergleich zum Vorjahr stabil und bieten Raum für weiteres Wachstum, trotz einer nicht optimalen gesamtwirtschaftlichen Situation. Generelle Trends Der starke Trend hin zum Arbeiten im Home-Office, begründet durch die im Jahr 2020 aufgetretene Corona-Pandemie, ist nach wie vor intakt und der Hybrid geführte Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen in Bezug auf die Anforderungen hinsichtlich der Absicherung von IT-Infrastruktur ist Treiber im Bereich Cyber-Security-Lösungen. Perspektivisch wird die neue Cyber-Security-Richtlinie der EU, NIS-2, durch Einbeziehung neuer Sektoren und Einrichtungen sowie deutlich gestiegener Anforderungen an die Cybersicherheit generell, signifikanten Einfluss auf das Wachstum im Bereich der IT-Security haben. Managed Services (MSP-Lösungen) gewinnen weiterhin an Bedeutung. So werden zunehmend Lösungen für den MSP selbst (sell-to), wie auch neue Lizenzmodelle klassischer Lösungen (sell-through), welche sowohl in Leistungsumfang als auch in Nutzer-Größe flexibel skalierbar sind, immer bedeutender. Hieraus ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten der Professionalisierung und des Customizings eigener Services und damit der Skalierung des Geschäftes. Darüber hinaus werden im Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung und des Internet of Things (IoT) immer mehr Prozesse und Anwendungen virtualisiert und über IT-Software-Lösungen abgebildet. Deutschland Laut Branchenverband bitkom (Stand: Januar 2024) werden im laufenden Jahr 2024 die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2023 um 4,4 Prozent wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen. In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 Prozent. Die Ausgaben für das, von der EBERTLANG-Gruppe bediente, Software-Segment werden mit voraussichtlich +9,4% auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,4 Milliarden Euro (+4,6 Prozent) auch im Jahr 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro. Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich fort mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK-Endgeräte wird ein leichter Rückgang um -0,7 bzw. -1,0 Prozent auf 11,8 bzw. 8,4 Milliarden Euro prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen dagegen um 1,6 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro. 12 12 https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland ITK-Marktzahlen
* inkl. Halbleiter und CE Abbildung 1: https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland Die Digitalbranche zeigt sich zum Ende des ersten Quartals wieder optimistischer. Die aktuelle Geschäftslage der IT- und Telekommunikationsunternehmen liegt mit 15,5 Punkten 1,2 Zähler über dem Februar-Wert. Das ist der erste Anstieg im Monatsvergleich seit Juli 2023. Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf haben sich im Vergleich zum Februar noch deutlicher verbessert, von -10,2 auf -2,2 Punkte. Das zeigt der aktuelle Bitkom-ifo-Digitalindex. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Die Systematik entspricht jener des ifo-Index für die Gesamtwirtschaft. Der Bitkom-ifo-Digitalindex steigt im März um 4,8 Punkte auf nun 6,4 Punkte. Im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft ist die Digitalbranche deutlich zuversichtlicher. So weist das ifo-Institut für die Gesamtwirtschaft eine Geschäftslage von nur 0,6 Punkten aus, die Geschäftserwartungen rangieren mit -16,4 Punkten deutlich im Minus, Auch der ifo-Index für das Geschäftsklima liegt mit -8,1 Punkten weiter im negativen Bereich und deutlich unter dem Vergleichswert der Digitalbranche. 13 13 https://www.bitkom.org/Digitalindex
Schweiz Die Schweizer ICT-Branche blickt verhalten optimistisch voraus. Die Stimmung verschlechterte sich zwar im Vergleich zum Vorjahr, doch man sieht sich besser aufgestellt als die Gesamtwirtschaft. Der ICT-Verband Swico spricht dementsprechend von einer positiven Botschaft. Weniger euphorisch als noch vor einem Jahr, aber dennoch positiv - so schätzt der Swico die Erwartungen der Schweizer ICT-Branche ein. Der ICT-Index, mit dem der Verband regelmäßig die Stimmung der hiesigen Digitalwirtschaft ermittelt, ist zwar rückläufig: Im Vergleich zur Vorjahresperiode ergibt sich aktuell ein Minus von 4,7 Prozentpunkten. Die Branche zeige sich jedoch vergleichsweise resilient, teilt der Swico mit. Der Verband wertet dies denn auch als optimistische Bilanz - insbesondere vor dem Hintergrund der Prognosen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), das für dieses Jahr ein anhaltend unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum erwartet. 14 14 https://www.it-markt.ch/news/2024-01-24/ict-branche-gibt-sich-widerstandsfaehig
Abbildung 3: SWICO ICT Index Italien & Skandinavien Für die von der Achab S. p. A. und Innosoft AB bedienten Länder finden sich keine aktuellen Prognosen zur Marktentwicklung. Die Geschäftsführung geht aber davon aus, dass die zuvor genannten grundlegenden Trends der IT-Branche für weitestgehend alle Länder / Regionen gelten und damit auch die Entwicklung des italienischen sowie der skandinavischen IT-Märkte über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum liegen wird. Zusammenfassung der marktspezifischen Rahmenbedingungen Seitens der Geschäftsführung geht man davon aus, dass man insbesondere im Bereich der Cyber-Security zumindest kurz- und mittelfristig von der aktuellen Bedrohungslage profitieren wird. Die Unternehmen der Gruppe sind innerhalb ihrer Märkte gut und stabil positioniert. Durch die getätigten Zukäufe entstehen Synergien im Bereich des Produkt-Scoutings, der Portfolio-Entwicklung und der Go-to-Market Strategien, so dass man glaubt auch 2024 ein Umsatzwachstum deutlich über dem des generellen Marktwachstums und des Branchendurchschnitts realisieren zu können. 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 entspricht dem Kalenderjahr und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Sofern nicht explizit anderweitig ausgewiesen, enthalten die in diesem Bericht zur Verfügung gestellten Zahlen immer auch die Geschäftszahlen der Achab S.p.A. und der Innosoft AB sowie den Außenumsatz der EBERTLANG Swiss AG für das gesamte Geschäftsjahr. Umsatzentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 verlief aus Sicht der Geschäftsführung sehr zufriedenstellend und war von organischem wie anorganischem Wachstum gleichermaßen geprägt. Die operativen Gesellschaften haben erwartete Trends pro-aktiv antizipiert und umgehend Geschäftsprozesse, Go-To-Market-Ansätze sowie Produkt- und Service Portfolio an neue Gegebenheiten angepasst und so ein Umsatzwachstum deutlich über dem des generellen Marktwachstums und des Branchendurchschnitts realisieren können. Darüber hinaus konnte mit der Realisation eines Asset-Deals in der Schweiz (Übernahme Partnerlandschaft) erfolgreich anorganisches Wachstum realisiert werden. So wuchs der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr von 46.212 TEUR um +37,2% auf 63.404 TEUR. Der Anteil der Umsätze der im Vorjahr zugekauften Gesellschaften in Italien und Schweden für das Geschäftsjahr 2023 betrug 28,4% bzw. 18.300 TEUR (Vorjahr: 8.404 TEUR). Die EBERTLANG Swiss AG konnte im Jahr 2023 eine überproportionale Umsatzentwicklung - auch durch die Übernahme der Partnerlandschaft eines Wettbewerbers - realisieren und einen Umsatzbeitrag in Höhe von 2.210 TEUR bzw. 3,4% beitragen. Der Umsatz der Gesellschaft wuchs somit um +63,1% (Vorjahr: 1.355 TEUR). Umsatzentwicklung nach Segmenten Das Umsatzwachstum wurde über alle Lösungssegmente und alle Gesellschaften realisiert. Der Umsatz aus Lizenzeinnahmen beträgt 95,6% des Gesamtumsatzes und verteilt sich auf klassische Laufzeitlizenzen (On-Premise) und Lizenzen mit Abonnement-Charakter (MRR / Recurring). Es ist weiterhin eine starke Verschiebung hin zu Lizenzmodellen mit Abonnement-Charakter (MRR / Recurring) zu erkennen. So wuchsen die MRR-Umsätze der Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +74,2% auf 30.781 TEUR. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die Ländergesellschaften in Italien und Schweden mit deutlich höherem MRR-Umsatzanteil ganzjährig berücksichtigt sind. Die On-Premise Umsätze erhöhten sich im gleichen Zeitraum um gute +10,7% auf 29.811 TEUR. Damit sind im Geschäftsjahr 2023 MRR /Recurring-Umsätze für rund 50,8% aller Lizenz-Umsätze verantwortlich. (Vorjahr: 39,6%) Der Trend, hin zu Recurring-Umsätzen stellt aus Sicht der Geschäftsführung eine begrüßenswerte Entwicklung dar, da dieses Geschäft weniger anfällig für konjunkturelle Krisen ist und im Vertrieb Freiräume für die Generierung von Neugeschäft schafft. Den größten Umsatzbeitrag der Lizenzverkäufe lieferte, nach wie vor, die Produktkategorie Messaging, mit allerdings nur mehr 29,0% Umsatzanteil des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 31,3%). Der Umsatzanteil ist damit im Vergleich zum Vorjahr um -2,3%-Punkte geschrumpft, obwohl das Segment mit +8,5% im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen ist. Ein starker Security-Fokus, das Wachstum aus neuen Produkten und Services, sowie die Umsätze aus den Akquisen diversifizieren das Umsatzprofil und verringern das Risiko aus der ehemals starken Abhängigkeit des Segments und stellen so die Gruppe insgesamt sicherer auf. Mit insgesamt 28,1% Umsatzanteil ist das Security-Segment das zweitstärkste Segment der Gruppe und wächst im Geschäftsjahr mit +18,9% überproportional stark. Diese Entwicklung ist elementarer Teil der strategischen Ausrichtung und somit gewünscht und belegt klar die konsequente Umsetzung der strategischen Zielsetzung. Die beiden Segmente Backup & Storage, sowie Service Automation repräsentieren mit 16,1% bzw. 22,1% Umsatzanteil ebenfalls zwei starke Pfeiler des Gruppenumsatzes. Umsätze aus Services sowie sonstige Umsätze betragen im Betrachtungszeitraum rund 4,5% des Gesamtumsatzes und liegen damit leicht über dem Niveau des Vorjahres (3,6%). Regionale Umsatzentwicklung Die regionale Verteilung der Umsatzerlöse stellt sich aufgrund der nun erstmalig vollständig berücksichtigten Umsatzerlöse der akquirierten Gesellschaften abweichend zum Vorjahr dar. Die Umsätze innerhalb der jeweiligen Region sind nicht identisch mit den Umsätzen der Gesellschaften in den jeweiligen Regionen, da vereinzelt Umsätze auch in anderen geographischen Regionen getätigt wurden.
Die Umsätze innerhalb Deutschlands stellen mit rund 62,4% der Gesamtumsätze (2023:> 70%, 2022> 88%) noch immer den größten Teil der Umsätze der Periode dar.
Das ursprünglich geplante Umsatz-Budget der Gruppe i. H. v. 64.211 TEUR wurde um lediglich -1,3% leicht verfehlt. Maßgeblich verantwortlich hierfür waren primär Effekte aus dem Geschäft in Skandinavien. Das sehr ambitionierte Budget konnte aufgrund von nicht realisierten, aber beplanten Großprojekten, sowie eines negativen Einflusses des Wechselkurses der Schwedischen Krone / EUR nicht erreicht werden. Eine deutliche Überperformance der deutschen Gesellschaft konnte die resultierende Abweichung aber weitgehend kompensieren. A. Ertragslage Der Gesamtumsatz der Gesellschaft erhöhte sich von 46.212 TEUR im Jahr 2023 auf 63.404 TEUR und resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf klassischer OnPrem- und MSP-Lizenzen. Die überwiegenden Teile der Umsatzerlöse stammen aus Deutschland, Italien und Skandinavien. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 369 TEUR und resultieren im Wesentlichen aus Sachbezügen, Kursdifferenzen und MDFs.
Trotz des insgesamt deutlich stärkeren operativen Ergebnisses beläuft sich der Konzernjahresfehlbetrag des Geschäftsjahres bis zum 31. Dezember 2023 auf -2.212 TEUR und zeigt sich damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Jahresfehlbetrag ist vor allem auf Abschreibungen im Rahmen der Kaufpreisallokation der immateriellen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote im Berichtszeitraum beträgt 63,7% und verringert sich damit um -3,6%-Punkte gegenüber dem Vorjahr. Die Reduzierung gegenüber Vorjahr liegt u.a. an der ganzjährigen Berücksichtigung der Umsätze und Margen der Ländergesellschaften in Italien und Schweden. Diese tragen insgesamt zur positiven Entwicklung der Rohertragsmarge bei. Dennoch liegt die Materialaufwandsquote damit +0,4 %-Punkte über dem geplanten Wert für das Geschäftsjahr und resultiert aus einem veränderten Umsatz- und Produkt-Mix, insbesondere aus den, im Vergleich zur Planung, anteilig niedrigeren Umsätzen mit starker Rohertragsmarge aus Skandinavien. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres belaufen sich auf 8.021 TEUR und resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (2.564 TEUR) sowie Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte (5.315 TEUR). Der Personalaufwand des Geschäftsjahres belief sich auf 8.792 TEUR (im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022: 7.081 TEUR) inkl. Sozialabgaben sowie Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung und stellt somit, trotz bereits hochgradig automatisierter Prozesse, neben den Materialkosten, die wesentliche Aufwandsposition der Gruppe dar. Die Entwicklung des Personalaufwands verhält sich mit +24,2% im direkten Vergleich mit dem Umsatzwachstum (+37,2%) unterproportional und belegt die gute Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Im Berichtszeitraum betrug die durchschnittliche Mitarbeitenden-Zahl 131 (2022: 121Mitarbeitende). Davon waren 17 (2022: 17) Mitarbeitende im Verwaltungsbereich, 13 (2022: 13) Mitarbeitende im Marketing, 22 (2022: 21) Mitarbeitende im technischen Support, 5 (2022: 5) Mitarbeitende im Web-Development und die übrigen im Sales-Bereich tätig. Damit waren, ähnlich wie bereits im Vorjahr, im Berichtszeitraum rund 87% (2022: rd. 86%) der Belegschaft in Produktiv-Bereichen der Gruppe beschäftigt. B. Finanzlage Die Gesamtverbindlichkeiten verringerten sich von 46.806 TEUR zum 31. Dezember 2022 auf 43.709 TEUR zum 31.12.2023, primär aufgrund einer Sondertilgung in Höhe von 3.000 TEUR des in Anspruch genommenen Fremdkapitals. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringern sich aufgrund der getätigten Tilgungen im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 4.303 TEUR und betragen zum Stichtag noch 22.308 TEUR. Sie resultieren aus dem Erwerb der EBERTLANG Distribution GmbH im Geschäftsjahr 2019, sowie der Finanzierung des Erwerbs der Innosoft AB im Geschäftsjahr 2022. Im Zuge der Finanzierungen hat sich die Gruppe zur Einhaltung definierter, auf Konzernebene ermittelter Finanzkennzahlen (Financial Covenants) verpflichtet. Die vereinbarten Kennzahlen liegen anhand der Berechnung deutlich unterhalb der vereinbarten Grenzwerte; daraus ergibt sich somit kein erkennbares Risiko für den Fortbestand der Finanzierung. Aufgrund insgesamt höherer Umsätze sowie teilweise abweichenden Zahlungszielen der Ländergesellschaften und einiger Key Accounts steigen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 3.915 TEUR im Vorjahr auf 4.590 TEUR zum 31. Dezember 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich zum Stichtag aufgrund der thesaurierenden Verzinsung der Gesellschafterdarlehen gegenüber Vorjahr um 1.170 TEUR auf insgesamt 15.800 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 1.011 TEUR zum Stichtag und stammen im Wesentlichen aus Steuern und Abgaben im Rahmen der sozialen Sicherheit. Das Eigenkapital reduziert sich aufgrund des Jahresfehlbetrages der Periode und aufgrund von Währungseffekten von 20.900 TEUR im Vorjahr um 1.979 TEUR und beträgt zum Bilanzstichtag 18.921 TEUR. Die passiven latenten Steuern betragen zum 31. Dezember 2023 4.386 TEUR und begründen sich in der Erstkonsolidierung der EBERTLANG Distribution GmbH und der im Jahr 2022 hinzugekommenen Erstkonsolidierungen der ACHAB S.p.A und der Innosoft AB.
C. Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzpositionen stellen sich wie folgt dar: Aktiva
Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 71.890 TEUR und beträgt damit 5.265 TEUR weniger als zum 31. Dezember 2022 (Vorjahr: 77.155 TEUR). Hiervon entfallen auf das Anlagevermögen 51.023 TEUR. Das Sachanlagevermögen beträgt 743 TEUR (Vorjahr: 730 TEUR) und beinhaltet vorwiegend Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich, analog den gesteigerten Umsätzen, um 1.630 TEUR gegenüber dem Vorjahr und betragen zum Stichtag insgesamt 6.542 TEUR. Der Bestand an liquiden Mitteln der Gruppe hat sich, trotz einer getätigten Sondertilgung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von 3.000 TEUR, sowie der Realisierung eines Asset Deals in der Schweiz, um 46 TEUR erhöht. So verfügt die Gruppe zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von 12.303 TEUR (Vorjahr: 12.257 TEUR). Die Rückstellungen in Höhe von 4.860 TEUR (i. Vj. 4.286 TEUR) enthalten Steuerrückstellungen in Höhe von 898 TEUR (i. Vj. 613 TEUR). Zum 31. Dezember 2023 entfällt ein Großteil der sonstigen Rückstellungen (3.961 TEUR (i. Vj. 3.674 TEUR)) auf die Earn-Out Zahlung aufgrund der Akquise der ACHAB S.p.A (1.476 TEUR (i.Vj. 1.992) auf Aufwendungen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Personalaufwand und Vergütungen, Kosten für die Prüfung und Erstellung von Jahresabschlüssen in Höhe von 214 TEUR (i. Vj. 179 TEUR) und Kosten für ein Data Transparency Projekt in Höhe von 320 TEUR. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gruppe insgesamt, sowie der Einzelgesellschaften, zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als gut. D. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Indikatoren im Zusammenhang mit der Steuerung des Konzerns sind der Umsatz sowie das bereinigte EBITDA. Das bereinigte EBITDA wird definiert als das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie vor nicht betriebsüblichen und sonstigen nicht wiederkehrenden Posten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Konsortialkreditvertrages. Umsatzerlöse und bereinigtes EBITDA Der Umsatz der Gruppe im Geschäftsjahr 2023 beträgt 63.404 TEUR. Dieser Umsatz entspricht dem Umsatz aller operativen Gesellschaften des Berichtszeitraumes. Verglichen mit den Umsatzerlösen der Gruppe für das Geschäftsjahr 2022 entspricht dies einer Steigerung von +37,2%. Diese deutliche Steigerung des Umsatzes resultiert primär aus organischem Wachstum. Anorganisches Wachstum resultiert lediglich aus der Realisierung eines Asset-Deals geringeren Umfangs in der Schweiz. Die im Geschäftsjahr 2022 getätigten Zukäufe waren für rund 28,4% der Gesamtumsätze verantwortlich. Das organische Umsatzwachstum der Periode liegt bei +36,3% bzw. 16.785 TEUR gegenüber Vorjahr. Dieses Wachstum ist maßgeblich auf die hervorragend verzahnte Arbeit aller Unternehmensbereiche, sowie die nicht lediglich anteilige Berücksichtigung der akquirierten Gesellschaften zurückzuführen. Ohne den pro-Rata-Effekt des Jahres 2022 (pro-forma Vergleich) liegt das organische Wachstum bei +16,2%. Das sorgfältig strukturierte Portfolio, inklusive der eigenen Produkte EL storage und EL mailarchive, sowie eine permanente Adaption der Geschäftsprozesse an die aktuellen Rahmenbedingungen tragen ebenfalls zum starken organischen Wachstum bei. Die Umsatzqualität hat sich aufgrund einer deutlichen Erhöhung des Anteils von MRR-Umsätzen um +74,2% auf 30.781 TEUR deutlich positiv entwickelt und schafft so eine solide Basis wiederkehrender Umsätze und Freiräume für die verstärkte Akquise von neuen Partnern. Die Rohertragsmarge der Gruppe verändert sich positiv aufgrund des höheren Umsatzanteils der Ländergesellschaften (Ganzjahres-Effekt) und erhöht sich um +3,6 %-Punkte auf 36,3%. Die Personalkosten der Gruppe entwickelten sich mit +24,2% gegenüber Vorjahr unterproportional zur Umsatzsteigerung der Gruppe, sie repräsentieren mit 8.792 TEUR die zweitgrößte Aufwandsposition direkt nach dem Materialaufwand. Im Kontext der strategischen Repositionierung der Gruppe, der Umsetzung diverser Großprojekte wie eines Data Transparency Projektes, eines Website-Relaunchs oder der Weiterentwicklung der eigenen Cloud Services sowie allgemeiner Preissteigerungen aufgrund der hohen Inflation, erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zur Vorjahresperiode um +45,2% auf 4.792 TEUR (Vorjahr: 2.377 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres 2022 beinhalten jedoch nur pro-Rata Aufwendungen der akquirierten Gesellschaften sowie einen positiven Sondereffekt aus der Verschmelzung der 8Soft GmbH. Ohne diesen positiven Effekt beliefen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres 2022 auf 3.302 TEUR. Im Zuge der Bereinigung des EBITDA wird der überwiegende Teil der im Zusammenhang mit den genannten Maßnahmen entstandenen Aufwendungen bereinigt, da es sich um nicht betriebsübliche und nicht wiederkehrende Posten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Konsortialkreditvertrages handelt. Das bereinigte EBITDA der Gruppe erreichte so im Betrachtungszeitraum 10.902 TEUR, was einer deutlichen Steigerung von +59,4% gegenüber Vorjahr (6.840 TEUR) entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit 17,2% rund +2,4 %-Punkte über dem Vorjahr. Die insgesamt höhere Rohertragsmarge, bei gleichzeitig unterproportional steigenden Personalkosten wirken sich positiv auf die EBITDA-Marge aus. Dieser Effekt wird allerdings gemindert durch die überproportional gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Kontaktzahlen/Partnermonitoring Neben den finanziellen Leistungsindikatoren steuert die Gruppe das operative Geschäft mittels eines engmaschigen, kennzahlengetriebenen CRM-Tools. Als Kennzahlen zur kurzfristigen Erfolgskontrolle werden dabei u. a. die Anzahl der täglichen Kontakte für Sales- und Supportmitarbeiter sowie die Anzahl aktiver Partner, die Partner-Churn-Rate oder die Anzahl neuer Partner je Hersteller herangezogen. III. Chancen- / Risikobericht 1. Risiken Als Risiko wird jedes Ereignis verstanden, das sich negativ auf die kurzfristigen operativen Ziele oder langfristigen strategischen Ziele der Gesellschaft auswirken könnte. Die Darstellung der Risiken erfolgt vor Risikobegrenzungsmaßnahmen und in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft. Eskalation des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten Der seit dem 24. Februar 2022 andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine und die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten bergen die Gefahr einer nachhaltigen globalen Rezession. Weitere Sanktionen oder eine Eskalation der Konflikte, haben das Potenzial die in der Gesellschaft ohnehin vorhandene hohe Verunsicherung weiter voranzutreiben, die Inflation erneut anzuheizen und den Konsum nachhaltig zu dämpfen. Staatsausgaben wären neu zu allokieren und die Belastung der Bürger und Unternehmen würden sich weiter erhöhen. Aktuelle Wachstumsprognosen zur Entwicklung der Wirtschaft des EURO-Raumes zeigen sich verhalten positiv, sind jedoch fragil und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet und gehen von keiner weiteren Eskalation aus. Das Risiko für das Geschäft der EBERTLANG-Gruppegeht nicht von den eigenen Kunden, sondern von deren Endkunden (Unternehmen) aus. Diese könnten aufgrund schwächeren Konsums der Endverbraucher oder eines schwächeren Export- bzw. Binnengeschäftes Investitionen zurückstellen. Aufgrund der breiten Partnerbasis und der hochgradig heterogenen Partner- und Endkunden-Struktur aller operativen Gesellschaften ist man diversifiziert genug aufgestellt, so dass das eigene Geschäft durch negative Effekte einzelner Branchen keiner nachhaltigen Gefährdung ausgesetzt ist. Durch die weitere Diversifizierung und Erweiterung des Lösungs-Portfolios wird die Abhängigkeit von einzelnen Lösungen reduziert. Darüber hinaus handelt es sich bei den von der VORTEX-Gruppe vertrieben Produkte um kritische Infrastruktur, bei welchen man typischerweise bis zuletzt Einsparungen vermeidet. Die hybride / digitale Kriegsführung wird für zusätzliche Sensibilisierung und Nachfrage hinsichtlich IT-Absicherung sorgen. Inflation und Zins-Niveau Auch wenn sich die hohe Inflation der letzten Monate wieder auf einem moderaten Niveau stabilisiert hat, sind die Preissteigerungen bei den Endkunden angekommen, was Nachfrage und Konsum dämpft. Gepaart mit der Anpassung der Leitzinsen durch die Zentralbanken, mit dem Ziel der Bekämpfung der Rekord-Inflation, geht eine grundsätzliche Investitionszurückhaltung der Unternehmen einher. Großvolumige Projekte werden, ähnlich wie zu Beginn der Corona-Pandemie, teilweise gestrichen oder verschoben. Seitens der Geschäftsführung sieht man hier lediglich ein moderates Risiko, auch für den Fall, dass eine größere Anzahl von Partnern in ernsthafte Schwierigkeiten geraten sollten. Aufgrund der Portfolio-Zusammensetzung, der breiten und hochgradig heterogenen Partnerlandschaft sowie flexibler Abrechnungsmodelle mit kleinen Tickets kann man davon ausgehen, dass im Falle des Eintretens, die Auswirkungen für das Geschäft der Gruppe nicht substanziell ausfallen werden. Allgemeine Distributionsrisiken Als allgemeine Distributionsrisiken werden solche Risiken verstanden, die jederzeit im Rahmen eines normalen Geschäftsverlaufes auftreten können. Exemplarisch zu nennen sind hier beispielsweise neue Wettbewerber, sowohl produkt- als auch distributionsseitig, oder die Veränderung von Handelsmargen. Diese Risiken sind für die Gesellschaft relevant, jedoch ist in dem von der Gruppe bedienten Segment der Value Added Distribution (VAD) eine persönliche, zeitnahe und intensive Betreuung der Partner Schlüsselelement des Erfolges. Hier besitzen alle operativen Gesellschaften aus Sicht der Geschäftsführung eine echte Kernkompetenz, welche man sich über Jahre erarbeitet hat. So ist man in der Lage, eine große Anzahl von Partnern effizient und gleichzeitig hoch qualitativ zu bedienen, bei komplexen Fragestellungen und Produkten Support auf Hersteller-Niveau zu leisten oder gar die Implementierung von Lösungen für den Kunden anzubieten. Den allgemeinen Distributionsrisiken begegnet man, indem man durch die gezielte Nutzung und Vermarktung der vorhandenen Kernkompetenzen den Herstellern die Möglichkeit eröffnet, in einen Markt einzutreten, der typischerweise nur schwer effizient bedient werden kann, um so von einem überproportionalen Wachstum zu profitieren. Hersteller achten vermehrt auf eine "saubere" und gut strukturierte Distributionslandschaft, so dass das Risiko einer Verdichtung der Distribution bzw. eines verstärkten Wettbewerbs als gering eingeschätzt wird, solange die Gesellschaften die Ziele und Erwartungen der Hersteller erfüllen. Diese Faktoren werden im Vorfeld neuer Kooperationen entsprechend verhandelt und vertraglich abgebildet. Sie bilden so ein solides Fundament für eine langfristige Partnerschaft und stabile Margen. Bewertung der Risiken Die Risiko-Situation wird seitens der Geschäftsführung nach derzeitigem Kenntnisstand erneut als moderat sicher bewertet. Wesentliche Unsicherheitsfaktoren bleiben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Kontext globaler Konflikte sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der EURO-Zone. Mit dem angebotenen Lösungs-Sortiment ist man aber hervorragend aufgestellt, um die positiven Entwicklungen des ITK-Marktes zu antizipieren. So ist man ausreichend diversifiziert, sowohl kunden- als auch herstellerseitig und agil und schlank organisiert, um auf Veränderungen zeitnah reagieren zu können. Zeitgleich stellt der konsequente und zukunftsorientierte Ausbau des eigenen Lösungs-Angebots eine wesentliche Absicherung des derzeitigen Geschäfts und des geplanten Wachstums dar. 2. Chancen Wir definieren Chancen als mögliche Erfolgskomponenten, die dazu beitragen unsere festgelegten Ziele zu übertreffen. Die Darstellung der Chancen erfolgt gemäß ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit. Upside-Potenziale aus den genannten Chancen sind in der Geschäftsplanung noch nicht quantifiziert. Wachstum aus weiteren neuen Lösungen / Portfolio-Erweiterung Die Corona-Pandemie hat deutlich aufgezeigt, welcher Nachholbedarf in Deutschland bei der Digitalisierung besteht. Sie war und ist Treiber und Beschleuniger einer dynamischen technologischen Entwicklung im Kontext voranschreitender Digitalisierung. Auch der hybride geführte Krieg in der Ukraine wird veränderte Herausforderungen an IT-Infrastruktur- und Sicherheitslösungen stellen. Die neue EU-Cybersicherheits-Richtline NIS-2 wird insbesondere in dem von der EBERTLANG-Gruppe besonders beachteten Segment der IT-Security, neue Standards setzen und Wegbereiter für neue Lösungen und die Erschließung neuer Nutzergruppen sein. Viele Unternehmen und Institutionen setzen sich daher aktuell verstärkt mit der Qualität der Absicherung ihrer IT-Infrastruktur kritisch auseinander. Zum Teil werden diese neuen Anforderungen durch die Erweiterung oder Ergänzung existierender Lösungen abgedeckt, zum Teil braucht es jedoch komplett neu gedachte, z.B. KI-getriebene Lösungen. Die Identifikation dieser neuen Lösungen und deren rechtzeitige Aufnahme (First Mover) in das eigene Produktportfolio eröffnen weiteres Wachstumspotenzial. Anorganisches Wachstum aus Konsolidierung der europäischen Distributionslandschaft Der Trend der starken Konsolidierung in der IT-Distributionslandschaft ist intakt. Wie bereits in den Jahren zuvor ist die aktive Veräußerung kleinerer und mittlerer Distributoren zu erkennen. Diese werden zwischen größeren Distributoren aufgerieben da ihre Kunden zu Anbietern mit breiterem Portfolio wechseln, notwendige Investitionen in die Entwicklung eigener Services oder Plattformen nicht gestemmt werden können oder man schlichtweg nicht profitabel ist. Für die Gruppe bietet sich hier eine gute Chance, anorganisches Wachstum durch Zukäufe zu realisieren und über die Integration in die eigene Organisation Profitabilität und Wachstum zu steigern. Die EBERTLANG-Gruppe wird auch von anderen Distributoren als Plattform und Sprungbrett für weiteres Wachstum gesehen, da man die von einer Kooperation ausgehenden Synergien und Vorteile erkennt. Mit den getätigten und zukünftigen Akquisen kann sich die Gruppe als "Door-Opener" für die wichtigsten Regionen des europäischen IT-Channels positionieren und besitzt so eine hohe Attraktivität für die Zusammenarbeit mit neuen, wie etablierten Herstellern. Wachstum aus dem Trend der MSP-Transformation Der Ansatz von Managed Services bietet sowohl für Endkunden als auch für IT-Systemhäuser, erhebliche Mehrwerte und kann weitestgehend remote, das bedeutet ohne Notwendigkeit persönlicher Präsenz, ohne Einschränkung ausgeübt werden. Dieses "neue" Geschäftsmodell für Systemhäuser eröffnet den EBERTLANG Kunden perspektivisch erhebliche Wachstumsmöglichkeiten und wird den Markt der IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit, sowohl software- als auch hardwareseitig, perspektivisch weiterwachsen lassen. Der überwiegende Teil der IT-Systemhäuser in Europa ist noch immer im klassischen Modell des Break-Fix Ansatzes beheimatet, sucht aber einen sicheren Weg für die eigene Transformation. Für diese Transformation zum MSP braucht es einen verlässlichen Wegbegleiter. Die operativen Gesellschaften der Gruppe sind ausgesprochene MSP-Spezialisten und haben ihr Angebot zuletzt stark auf diesen Bereich des IT-Channels fokussiert. Man will Begleiter auf dem Weg der Transformation sein und hat seine Unterstützung der Partner auf ihrem Weg zum Managed Service Provider mit entsprechenden Services, Schulungen und Trainings sowie ausgewählten Produkten ausgebaut und wird so nachhaltig von der kommenden breiten Transformation der Partnerlandschaft profitieren. Megatrend Künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz hat das Potenzial die Welt der Informationstechnologie nachhaltig zu verändern. Dies gilt sowohl in Bezug auf die eigene Produktivität, Effizienz und Automation von Prozessen, als auch in Bezug auf die zukünftig angebotenen Lösungen und Leistungen für unsere Partner. Die EBERTLANG-Gruppe antizipiert diesen Trend und unternimmt bereits heute erste Schritte, um KI-gestützte Prozesse zu entwickeln und scoutet vielversprechende Software-Lösungen für sich selbst und die Partner. IV. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Prognose Auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sieht sich die Geschäftsführung mit einer sehr dynamischen globalen Situation konfrontiert. Die weiteren Entwicklungen hinsichtlich einer möglichen Eskalation des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, sowie eine Ausweitung der Sanktionen im Kontext des Krieges sind nicht prognostizierbar. Eine mögliche Eskalation des Konfliktes im Nahen Osten birgt zusätzliche Unsicherheiten. Der IT-Markt profitiert jedoch, zumindest teilweise, von der aktuellen Bedrohungslage, da aufgrund der sichtbaren hybriden bzw. digitalen Kriegsführung die Notwendigkeit von Investitionen in IT-Sicherheit in den Fokus vieler Unternehmen gerückt ist. Die prognostizierten Wachstumsraten der für das Unternehmen wichtigen Volkswirtschaften bewegen sich nach wie vor auf niedrigem Niveau oder stagnieren. Die hohe Inflation hat sich zwar abgeschwächt, dennoch sind die Preissteigerungen europaweit in den Privathaushalten angekommen und hemmen den Konsum, während das noch immer hohe Zinsniveau die Investitionsbereitschaft der Unternehmen dämpft. Da es sich bei den von der Gruppe angebotenen Waren und Dienstleistungen um Investitionen in systemrelevante Sicherheits-Systeme und Infrastruktur der Endkunden handelt und eine sichere, funktionierende IT-Infrastruktur aktuell mehr denn je an Bedeutung gewinnt, folgt die Geschäftsführung aber der Erwartungshaltung eines kurz- bzw. mittelfristigen Branchenwachstums deutlich über dem des gesamtwirtschaftlichen Wachstums; trotz einer allgemein eher schwierigen Gesamtwirtschaftlichen Lage. 2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Aufgrund der hohen Unsicherheit und Dynamik hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie der Entwicklung der Finanzmärkte ist die Prognosesicherheit nach wie vor eingeschränkt. Bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts entwickelten sich die Umsätze der Gruppe aber deutlich über dem Vorjahr und auch sichtbar über dem Niveau der Planwerte. Die Geschäftsführung verfolgt kontinuierlich die Entwicklung der potenziellen Risiken und beurteilt anhand von operativen KPIs sowie branchen- und gesamtwirtschaftlicher und länderspezifischer Szenarien die Auswirkungen auf die finanziellen und operativen Leistungsindikatoren, immer in enger Abstimmung mit den jeweiligen Ländergesellschaften und im Gruppen-Kontext, um generelle Trends und Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Das organische Wachstum der Gesellschaft wird dabei aktiv getrieben durch den weiteren Ausbau der Partnerlandschaft, Cross- und Up-Sell-Initiativen bei Bestandspartnern, sowie den konsequenten Ausbau des Produktportfolios hin zu Security- und MSP-Lösungen. Die Erweiterung der vorhandenen Ressourcen z.B. im Bereich Key Account Management oder Technical Support unterstützen den Vertriebsprozess und fundamentieren konsequent den eigenen Value Add Ansatz. Länderübergreifende Best Practices sollen die Effizienz und den Erfolg der einzelnen Ländergesellschaften weiter steigern. Grundsätzlich erwartet man aktuell sowohl für die Umsatzerlöse als auch für das bereinigte EBITDA eine deutliche, zweistellige prozentuale Steigerung gegenüber dem Vorjahr und geht davon aus, dass die Planwerte für das Gesamtjahr zwar erneut ambitioniert sind, aber erreicht werden können. Die Geschäftsführung beurteilt die weitere Entwicklung der Gesellschaft, auch unter Berücksichtigung der genannten Risikofaktoren, weiterhin optimistisch. Wesentliche negative Auswirkungen auf die wichtigsten Leistungsindikatoren des Unternehmens werden aktuell nicht erwartet.
Wetzlar, 30. April 2024 Die Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Hinweise zum Jahresabschluss Die VORTEX Holding GmbH (im Folgenden auch "Muttergesellschaft" oder "VORTEX" genannt) hat ihren Sitz in Wetzlar. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter HRB 7738 eingetragen. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 16. Januar 2019 gegründet und am 25. Januar 2019 im Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Mit Vertrag vom 8. Juni 2020 hat die EBERTLANG Distribution GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag mit der VORTEX Beteiligungs GmbH geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 7. Juli 2020. B. Anwendung handelsrechtlicher Vorschriften Der Konzernabschluss der VORTEX Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde im Einklang mit dem HGB erstellt. Zum Zwecke einer klareren und transparenteren Darstellung haben wir im Anhang alle Angaben aufgenommen, die nach den gesetzlichen Vorschriften alternativ in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzugeben sind. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt grundsätzlich jedes Jahr am 1. Januar und endet am 31. Dezember desselben Jahres. Das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft, VORTEX Holding GmbH, stimmt mit dem Geschäftsjahr des Konzerns überein. Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft, VORTEX Holding GmbH, sowie ihre Tochtergesellschaften. C. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die VORTEX Holding GmbH sowie alle verbundenen Unternehmen gemäß § 271 HGB, bei denen das Mutterunternehmen einen unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss nach § 290 Abs. 1 und 2 HGB ausüben kann. In den Konzernabschluss wurden neben der VORTEX Holding GmbH als Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen bzw. ein Teilkonzern im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen: Da die Konzern-Geschäftszahlen in den Vorjahren die Zahlen der erworbenen Ländergesellschaften Achab S.p.A. und Innosoft AB pro-Rata (anteilig ab dem Erwerbszeitpunkt), in 2023 aber für das gesamte Geschäftsjahr enthalten, sind die Geschäftszahlen im Vergleich zu den Vorjahren nur eingeschränkt vergleichbar.
D. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt im Einklang mit § 301 (1) HGB nach der Erwerbsmethode unter Anwendung der Neubewertungsmethode. Gemäß § 301 (2) HGB sind Tochtergesellschaften zu dem Zeitpunkt einzubeziehen, an dem sie Tochtergesellschaften werden. Jeglicher verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert wird als immaterieller Vermögenswert bilanziert und über zehn Jahre linear abgeschrieben. Im Zusammenhang mit der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB werden alle Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eliminiert. Konzerninnenumsätze sowie andere konzerninterne Lieferungen und Dienstleistungen werden im Zusammenhang mit der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 HGB konsolidiert. Alle Jahresabschlüsse der konsolidierten Tochtergesellschaften wurden zum 31. Dezember erstellt. Die VORTEX Holding GmbH erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, dem die VORTEX Holding GmbH als Tochterunternehmen angehört, wird von der HQ Equita GmbH & Co. Gründungs KG, Bad Homburg, aufgestellt und im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. E. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über zehn Jahre abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Abschreibung erfolgt linear unter Berücksichtigung der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände (abgesehen vom Geschäfts- oder Firmenwert) belaufen sich auf sieben bis 20 Jahre. Die Nutzungsdauern des übrigen Anlagevermögens richten sich nach den steuerlichen Afa-Tabellen und entsprechen den wirtschaftlichen Nutzungsdauern des Konzerns. Die Abschreibung von Vermögensgegenständen, die während des Geschäftsjahres hinzukommen, wird zeitanteilig vom Monat des Zugangs an berechnet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von maximal 800 EUR werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Wesentliche nicht zahlungswirksame Investitionstätigkeiten und Finanzierungstätigkeiten lagen im Geschäftsjahr nicht vor. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Abschreibungen in Form von individuellen und pauschalen Wertberichtigungen zweifelhafter Forderungen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". Fremdwährungsgeschäfte Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich, sofern innerhalb eines Jahres fällig, mit dem Stichtagskurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden in der Bilanz unsaldiert ausgewiesen. Sie werden auf der Grundlage temporärer Differenzen zwischen den Buchwerten in der Handelsbilanz und dem Steuerbilanzwert sowie für erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen bilanziert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennwert. Rückstellungen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken, Eventualverpflichtungen und drohende Verluste nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Steuerrückstellungen werden in Höhe der erwarteten Steuerzahlungen bilanziert. Sonstige Rückstellungen beziehen sich auf alle vorhersehbaren Risiken aufgrund von unsicheren Verpflichtungen und drohenden Verlusten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzenden Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 (1) Satz 2 HGB). Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. F. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Der Konzernanlagespiegel ist in der Anlage des Anhangs zum Konzernabschluss dargestellt. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 51.023 TEUR (i. Vj. 58.348 TEUR). Zum 31. Dezember 2023 umfasst das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 50.280 TEUR (i. Vj. 57.618 TEUR) vor allem den Geschäfts- oder Firmenwert von 34.935 TEUR (i. Vj. 39.857 TEUR). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 7.366 TEUR (i. Vj. 5.760 TEUR) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.541 TEUR (i. Vj. 4.912 TEUR). Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 305 TEUR (i. Vj. 10 TEUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1.198 TEUR (i. Vj. 791 TEUR) enthalten eine Versicherung mit einer Laufzeit von insgesamt 83 Monaten in Höhe von 35 TEUR (i. Vj. 54 TEUR) und Wareneingang in Höhe von 916 TEUR (i. Vj. 660 TEUR). Der Wareneingang wird über eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten aufgelöst. 4. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Das gezeichnete Kapital von 4.700 TEUR (i. Vj. 4.700 TEUR) entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von 4.860 TEUR (i. Vj. 4.286 TEUR) enthalten Steuerrückstellungen in Höhe von 898 TEUR (i. Vj. 613 TEUR). Zum 31. Dezember 2023 entfällt ein Großteil der sonstigen Rückstellungen (3.961 TEUR (i. Vj. 3.674 TEUR)) auf die Earn-Out Zahlung an die ACHAB spA (1.476 TEUR (i. Vj. 1.992) auf Aufwendungen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Personalaufwand und Vergütungen, Kosten für die Prüfung und Erstellung von Jahresabschlüssen in Höhe von 214 TEUR (i. Vj. 179 TEUR) und Kosten für die Aufbewahrung in Höhe von 11 TEUR (i. Vj. 11 TEUR). 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
7. Passive latente Steuern Latente Steuern werden gemäß der Verbindlichkeitenmethode bilanziert. Die passiven latenten Steuern berechnen sich auf die bilanziellen Unterschiede zwischen der Konzernbilanz und der Steuerbilanz. Zur Übersichtlichkeit wurden die latenten Steuern nur auf die durchgeführten Step-up-Buchungen nach HGB dargestellt. Passive latente Steuern werden auf Grundlage, der zum Bilanzstichtag geltenden oder bereits erlassener Steuersätze und Steuergesetze bewertet, die in der Zukunft zur Anwendung kommen, wenn die steuerlichen Auswirkungen der aktiven und passiven latenten Steuern tatsächlich wirksam werden. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer beträgt der kombinierte Ertragsteuersatz etwa 29,48 %.
Die zum 31. Dezember 2023 bilanzierte latente Steuerverbindlichkeit in Höhe von 4.386 TEUR (i. Vj. 4.986 TEUR) ergibt sich aus der Erstkonsolidierung der EBERTLANG Distribution GmbH und die im Jahr 2022 dazugekommene Erstkonsolidierung der ACHAB s.p.A und der Innosoft AB. G. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatz Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Umsätze auf 63.404 TEUR (i. Vj. 46.212 TEUR). Nach Geschäftsfeldern
Nach Region Die Umsätze innerhalb Deutschlands stellen 62,6 % (i. Vj: 70,0 %) der Gesamtumsätze dar.
2. Personalaufwand
3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 369 TEUR (i. Vj. 248 TEUR) und enthalten vor allem Erträge durch verrechnete Sachbezüge (60 TEUR, i. Vj. 51 TEUR), Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (37 TEUR, i. Vj.: 19 TEUR) und Umsätze aus MDF-Umsatz (Market development funds) in Höhe von 27 TEUR (i. Vj.: 73 TEUR). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 4.792 TEUR (i. VJ. 2.376 TEUR) und enthalten 584 TEUR (i. Vj. 329 TEUR) Beraterkosten und 827 TEUR (i. Vj. 702 TEUR) Werbe- und Reisekosten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen belaufen sich auf 2.731 TEUR (i. Vj. 2.218 TEUR) und enthalten Zinsaufwendungen und Finanzierungskosten für Finanzverbindlichkeiten. 6. Fremdwährungsgewinne und -verluste Fremdwährungsgewinne / -verluste sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Fremdwährungsgewinne in Höhe von 26 TEUR (i. Vj. 9 TEUR). Fremdwährungsverluste in Höhe von 18 TEUR (i. Vj. 20 TEUR) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 7. Ertragsteuern und sonstige Steuern Das Steuerergebnis beläuft sich insgesamt auf 1.453 TEUR (i. Vj. 415 TEUR) und enthält 2.042 TEUR (i. Vj. 927 TEUR) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie 5 TEUR Aufwendungen für sonstige Steuern. Die Veränderung der latenten Steuern führte zu einem Steuerertrag in Höhe von 600 TEUR. H. Haftungsverhältnisse Der Kreditvertrag auf Ebene der VORTEX Beteiligungs GmbH sieht die Besicherung von Darlehen vor. Die Besicherung erfolgt durch die Verpfändung von Geschäftsanteilen und Bankkonten sowie Sicherungsabtretungen von Forderungen und immateriellem Vermögen. I. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Berichtszeitraum betrug die durchschnittliche Belegschaft 131 (i. Vj. 121 Mitarbeiter). Davon sind 17 (i. Vj. 17) Mitarbeiter im Verwaltungsbereich, 13 (i. Vj. 13) Mitarbeiter im Marketing, 22 (i. Vj. 21) Mitarbeiter im technischen Support, 5 (i. Vj. 5) Mitarbeiter im WebDev und die übrigen im Sales-Bereich tätig. 2. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Berichtsjahr auf rd. 214 TEUR (i. Vj. 179 TEUR) und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. 3. Geschäftsführung Marcus Zeidler, Wetzlar, Kaufmann Philip Weber, Viersen, Kaufmann Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 314 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 Satz 2 HGB verzichtet. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 534 TEUR (i. Vj. 473 TEUR) aus Miet- und Leasingverträgen, zahlbar innerhalb von fünf Jahren (davon innerhalb eines Jahres fällig 183 TEUR (i. Vj. 167 TEUR). 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Sämtliche Geschäfte mit den nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu normalen Marktbedingungen durchgeführt . I. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, haben sich nicht ergeben.
Wetzlar, den 30. April 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VORTEX Holding GmbH, Wetzlar Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der VORTEX Holding GmbH, Wetzlar, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VORTEX Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 30. April 2024 KPMG
AG
Mangels, Wirtschaftsprüfer Göbell, Wirtschaftsprüfer |
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