Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 84911
Eingetragen
11.7.2002
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Projektierung, Planung, Steuerung, Überwachung, Koordination sowie das Sicherheitsmanagement und Qualitätscontrolling von Betriebsstillständen, Neu- und Umbauprojekten und Großreparaturen in industriellen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Peter Haslinger
Nibelungenstraße 3, 65795 Hattersheim
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TAS Planungsgesellschaft mbH

Hofheim am Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 gut behauptet - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 1,9 Prozent und die wichtigste Stütze war dabei der private Konsum. Auch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung halfen.

Die zu Jahresbeginn noch immer hohe Inflation hat sich im weiteren Verlauf des Jahres um 1,4 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent merklich verringert. Eine maßgebliche Rolle dürfte dabei die Dezember-Soforthilfe des Bundes gespielt haben. Der Bund hat im Dezember die Monatsabschläge für Gas und Wärme übernommen. So verringerten sich die Preise für Energie gegenüber dem Vormonat kräftig.

Der private Konsum ist mit einer Wachstumsrate von 4,6 Prozent stark gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher gaben fast so viel aus wie in der Zeit vor der Corona-Krise. Damit konnte die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässen und Energiepreiskrise wachsen.

Die bereits im vorigen Jahr wirkenden Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierungund der robuste Arbeitsmarkttrugen dazu bei: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein Jahr zurück, das - geprägt vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der daraus resultierenden Energiekrise - besonders schwierig war. Auch die Aussichten für 2023 bleiben düster.

Der Energie- und Rohstoffkostendruck führte zwar zu einem kräftigen Anstieg der Produktpreise. Infolge waren chemische Erzeugnisse im Gesamtjahr um 22 Prozent teurer als im Vorjahr. Aber die Kosten stiegen stärker als die Verkaufspreise, sodass Gewinne zurückgehen und jedes vierte Unternehmen laut VCI bereits Verluste verzeichnet. Insbesondere der Mittelstand ist betroffen.

Dennoch lag der Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche im Gesamtjahr mit 266,5 Milliarden Euro noch rund 17,5 Prozent höher als 2021. Das Umsatzplus war jedoch allein preisgetrieben. Die Verkaufsmengen waren hingegen rückläufig, allein die Pharmasparte konnte auch in diesem Jahr zulegen.

Die Zahl der Beschäftigten in der Chemie- und Pharmabranche blieb mit 475.500 im Gesamtjahr auf stabilem Niveau.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die TAS Planungsgesellschaft mbH erbringt innerhalb Deutschlands hochwertige Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement im Anlagenbau für die pharmazeutische, chemische und petrochemische Industrie sowie für Raffinerien.

Durch die Konzentration vieler Firmen auf ihr Kerngeschäft sind immer weniger eigene Ressourcen für ein Projektmanagement - Anlagenbau im eigenen Unternehmen verfügbar. Bei Bedarf wird externe Unterstützung erforderlich, was wir als unser Geschäftsfeld ansehen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde die TAS Planungsgesellschaft mbH mit kompetenten Partnern aus dem Bereich Anlagenbau gegründet.

Wir bieten unseren Kunden ein von der Vergabe der auszuführenden Arbeiten unabhängiges, umfassendes Projektmanagement und Controlling im Bereich Anlagenbau sowie allgemeines Projektmanagement mit Kompetenzen von der Projektadministration bis zur Projektleitung.

Dabei bauen wir auf der langjährigen und umfassenden Erfahrung unserer Mitarbeiter im Projektmanagement- und Controlling, speziell bei Anlagenstillständen, Neubauprojekten und Umzügen der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie unter Einsatz von neuesten Planungs-Tools.

Je nach Anforderungsprofil sind wir in der Lage, uns in die vorhandene Kundenorganisation zu integrieren oder auch komplette, eigenständige Projektorganisationen zu stellen, die primär die spezifischen Interessen unserer Kunden vertreten.

Darüber hinaus versteht sich die TAS-Planungsgesellschaft mbH auch als Bindeglied zwischen dem Auftraggeber - unserem Kunden - und den ausführenden Kontraktfirmen.

Der Hauptanteil (> 60 %) unseres Umsatzes wird mit Planungs- und Koordinationsleistung für Anlagenstillstände (auch Revisionen, Turnarounds etc. genannt) erzielt.

Unsere Kunden müssen ihre Anlagen regelmäßigen Inspektionen und Prüfungen (dazu sind diese Anlagenstillstände erforderlich) unterziehen, welche detailliert geplant und dann in der Ausführungsphase koordiniert werden müssen.

Dieses Geschäftsfeld ist als ein hochspezialisierter Nischensektor zu betrachten, in dem die TAS Planungsgesellschaft mbH eine der umsatzstärksten Firmen am deutschen Markt ist.

Der Umsatz in 2022 erhöhte sich gegenüber 2021 von 13.989.144 € auf 14.035.756 € nur sehr moderat in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Preisanpassungen konnten nur moderat bei unseren Kunden umgesetzt werden, da vor allem aufgrund des Ukraine-Krieges generell eine hohe Unsicherheit über die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Wirtschaft und insbesondere in der chemischen und petrochemischen Industrie herrschte.

1.3. Investitionen

Die von TAS Planungsgesellschaft mbH genutzten Gebäude sind ausschließlich angemietet. Sämtliche IT-Hardwarekomponenten sind im Besitz des Unternehmens, die hierfür getätigten Investitionen beliefen sich auf Vorjahresniveau. Der firmeneigene Fuhrpark wurde um 6 Fahrzeuge erweitert, um bei der Mitarbeitergewinnung in einem nach wie vor sehr begrenzten Markt zusätzliche Anreize zu schaffen.

1.4. Finanzierungsmaßnahmen

Das Unternehmen kam auch in 2022 wie gewohnt allen Zahlungsverpflichtungen unter Skontierung und ohne die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien planmäßig nach. Die Konten wurden auf Guthabenbasis geführt.

1.5. Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die TAS Planungsgesellschaft mbH 104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr 105). Der weiterhin bestehende Bedarf an Mitarbeitenden konnte aufgrund fehlenden Angebots am Arbeitsmarkt nicht vollständig gedeckt werden.

Das Angebot der betrieblichen Altersvorsorge wird von den Beschäftigten zunehmend wahrgenommen, insgesamt investieren bereits 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre bAV (Stand Ende 2022).

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur in unwesentlichem Umfang verändert, da im Geschäftsjahr 2022 kein größerer Expansionsschritt bei der Gesellschaft vollzogen wurde.

2022 2021 Veränderung
TEUR % TEUR % %-Punkten
Eigenkapitalquote:
Eigenkapital 3.602 68 5.089 68 0
Bilanzsumme 5.301 7.456
Anlagendeckung:
Langfristige Mittel (EK) 3.602 5.089
Anlagevermögen 493 356
Anlagenintensität:
Anlagevermögen 394 8 356 5 3
Umlaufvermögen 4.849 7.038

2.2 Finanzlage

Die Finanzlage hat sich stabil entwickelt. Die Liquiditätslage war stets gut.

2022
TEUR
2021
TEUR
Veränderung
TEUR
Jahresergebnis 1.513 1.645 -132
Erhöhung Steuerrückstellung (-) 0 -140 140
Erhöhung sonstige Rückstellung (-) 0 -16 16
Zuschreibung (-) 0 0 0
Auflösung Steuerrückstellung (+) 194 0 194
Auflösung sonstige Rückstellung (+) 118 0 118
Abschreibung auf Anlagevermögen (+) 166 147 19
Auflösung von Wertberichtigungen 0 0 0
Cash-Flow 1.991 1.636 355

2.3. Ertragslage

Der Jahresüberschuss fiel von 1.644.637 € um ca. 8 % auf 1.513.301 €, was im Wesentlichen auf Kostensteigerungen beim Einsatz des Fremdpersonals sowie deutlich gestiegene Lohn- und Gehaltskosten zurückzuführen ist. Wie bereits erwähnt konnten diese Kostensteigerungen nur teilweise an unsere Kunden weitergegeben werden.

Angesichts der bestehenden Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden.

2022 2021 Veränderung
TEUR % TEUR % %-Punkten
Return on Investment:
Jahresüberschuss + FK-Zinsen 1.513 29 1.645 22 7
Bilanzsumme 5.301 7.456
Eigenkapitalrentabilität:
Jahresüberschuss 1.513 42 1.645 32 10
Durchschnittliche Eigenmittel 3.602 5.089

3. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung

Um unserer gesetzlichen Verpflichtung und unserem unternehmerischen Selbstverständnis von Finanzberichterstattung gerecht zu werden, informieren wir über wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können.

Durch mehrjährig abgeschlossene Verträge mit unseren Kunden können wir eine vergleichsweise stabile Entwicklung unserer Gesellschaft erwarten. Umgekehrt folgt daraus aber auch das Risiko einer deutlichen Beeinträchtigung, wenn ein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird und es nicht nahtlos gelingt, einen adäquaten Neukunden zu finden. Der hohe Fixkostenanteil unserer Kostenstruktur lässt dann ein aktives Kostenmanagement nur eingeschränkt zu.

Einem durch verschärften Wettbewerb entstehenden Preisdruck begegnen wir mit stetigen Bestrebungen, die Effizienz unserer Betriebsabläufe weiter zu verbessern.

Zum heutigen Zeitpunkt kann niemand aus mittel- bzw. langfristiger Sicht die wirtschaftlichen Auswirkungen der nationalen und internationalen Ereignisse einschätzen. Daher können wir derzeit nicht ausschließen, dass die wirtschaftliche Betätigung unserer Kunden noch stärker belastet wird. Wir sorgen vor, indem wir uns bemühen, einen bedeutsamen Anteil unserer Kosten durch den gezielten Einsatz von Nachunternehmen zu flexibilisieren, unsere Kundenbasis gezielt zu erweitern sowie Möglichkeiten in artverwandten Branchen (z.B. Energiegewinnung und -infrastruktur) zu nutzen.

4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung

Für die Folgejahre liegen von Bestandskunden bereits definierte Projekte sowie vielversprechende Ausschreibungen potenzieller Neukunden vor. Im Zuge dieser Investitionen unserer Kunden rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Bedarf an eigenen und externen Beschäftigten. Eine Umsatzerhöhung (ca. 4-5 %) ist zu erwarten, die auch durch geplante Maßnahmen zu angemessenen Preisanpassungen getrieben wird. Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 wird sich auf dem erreichten Niveau des Jahres 2022 stabilisieren.

 

Hattersheim, den 12. Dezember 2023

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 393.803,00 356.361,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 313,00
II. Sachanlagen 393.795,00 356.048,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.795,00 356.048,00
B. Umlaufvermögen 4.849.100,67 7.037.915,36
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.217.758,97 3.944.492,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 53.092,83 64.425,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.631.341,70 3.093.422,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.182,74 61.266,39
Aktiva 5.301.086,41 7.455.542,75

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.602.241,61 5.088.940,39
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.063.940,39 3.419.303,37
III. Jahresüberschuss 1.513.301,22 1.644.637,02
B. Rückstellungen 974.691,03 1.287.399,58
C. Verbindlichkeiten 724.153,77 1.079.202,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 724.153,77 1.079.202,78
Passiva 5.301.086,41 7.455.542,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 10.607.704,90 10.570.001,67
2. Personalaufwand 7.492.190,80 7.279.524,77
a) Löhne und Gehälter 6.356.537,41 6.197.544,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.135.653,39 1.081.979,92
3. Abschreibungen 166.301,27 147.102,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 166.301,27 147.102,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 833.073,88 827.257,38
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.077,72 12.128,32
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 614.449,15 679.348,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.518.759,22 1.648.897,02
9. sonstige Steuern 5.458,00 4.260,00
10. Jahresüberschuss 1.513.301,22 1.644.637,02

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die TAS Planungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hofheim ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 84911 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den einschlägigen Vorschriften des HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Grundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagespiegel wird bei Vollabschreibung im Anschaffungsjahr ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Innerhalb der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände befinden sich Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 41.742,83 (Vorjahr: EUR 45.675,00). Die Forderungen werden mit 1,5 % p.a. verzinst.

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben EUR 92.418,24 (Vorjahr: EUR 125.362,17) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 (Vorjahr: EUR 25.000,00) ist zum Bilanzstichtag vollständig einbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung, sowie Verpflichtungen aus nicht zum Abschlussstichtag genommenen Urlaub.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Umsatzerlöse entfallen insgesamt auf das Inland.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 109.001,69 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 10.228,17 enthalten.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen

in 2023 in Höhe von TEUR 143 und

in 2024 in Höhe von TEUR 25.

Bürgschaften, die durch Avale gesichert sind, bestehen in Höhe von EUR 63.772,18. Die Gesellschaft sieht kein Risiko der Inanspruchnahme, da keine aktuellen Schadensfälle vorliegen.

Im Geschäftsjahr hat das Unternehmen durchschnittlich 103 angestellte Mitarbeiter beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von folgender Person geführt:

Herrn Peter Haslinger, Techniker.

Bezüge im Sinne des § 285 Nr. 9a HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Für die Ergebnisverwendung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in den Gewinnvortrag einzustellen und auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hattersheim, den 12. Dezember 2023

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und dem Lagebericht 2022 haben wir unter dem Datum vom 13.Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die TAS Planungsgesellschaft mbH, Hofheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TAS Planungsgesellschaft mbH, Hofheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAS Planungsgesellschaft mbH, Hofheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, den 13. Dezember 2023

BVW - Berberich, Volk & Wengerter AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Wolfram Volk, Wirtschaftsprüfer

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