Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 41271
Eingetragen
22.10.1998
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Vermietung der eigenen Immobilien und die Verwaltung eigener Vermögenswerte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Thom
seit 30.12.2022
Geschäftsführer
Jürgen Horst Hofmann
seit 30.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
FROH 6 GmbH
Germany
25.00%
FROH 5 GmbH
Germany
25.00%
FROH 7 GmbH
Germany
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Georg Roth GmbH

Nürnberg (vormals: Fürth)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Georg Roth GmbH, Fürth/Bay.

Jahresabschluss zum 31.12.2021

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Georg Roth GmbH ist als klassischer Entsorgungs- und Recyclingbetrieb mit Containerdienst tätig und führt außerdem im Auftrag von Kommunen und den dualen Systemen Sammlungen von diversen Haushaltsabfällen durch.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Hatte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2020 noch gehofft, im Folgejahr 2021 veränderte Rahmenbedingungen mit weniger Beeinträchtigungen durch die weltweit vorherrschende Covid-19 Pandemie vorzufinden, war es wiederum schwierig, mit den dann vorherrschenden Auswirkungen und Unabwägbarkeiten eine vorausschauende und gesamtwirtschaftlich planbare Umsetzung der beauftragten Dienstleistungen zu generieren. Die Corona-Pandemie beherrscht noch immer das internationale wirtschaftliche Geschehen. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg trotzdem auf 3,6 Billionen Euro, ein Plus von 2,6 % gegenüber dem Vorjahr. "Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt", teilte das Bundesamt im Januar 2022 mit. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020 hat sich die Wirtschaftsleistung 2021 in fast allen Bereichen erhöht. Das Vorkrisenniveau wurde allerdings noch nicht erreicht.

Die Abfallwirtschaft konnte sich nach den im Vorjahr herrschenden stark volatilen Sekundärrohstoffmärkten und schwankenden Sammelmengen wieder zunehmend stabilisieren. Die beeinflussenden Faktoren der Pandemie waren zwar noch da, doch hatten sich die Unternehmen mittlerweile an die veränderte Situation angepasst und es konnte ein annähernd normaler Ablauf der Dienstleistungen in allen Bereichen gewährleistet werden. Gerade diese Anpassungsfähigkeit war der Schlüssel zum Erfolg. Alle Geschäftsprozesse wurden transparent geprüft und im Bedarfsfall an die dementsprechende neue oder zukünftige Situation angepasst, ohne die nötige Flexibilität dabei zu verlieren.

3. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr

Die Georg Roth GmbH befand sich stetig in einem schwierigen und verändernden Marktumfeld. In diesem konnte sie sich aber noch einmal deutlich stabilisieren und ihre Marktposition festigen. Auch im Jahr 2021 führten die durchgehenden Investitionen in die Digitalisierung, den Fuhrpark und das Personal zum gewünschten unternehmerischen Erfolg, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu vernachlässigen.

Im Gegensatz zu 2020 war das Auftragsvolumen des Containerdienstes das gesamte Geschäftsjahr annähernd konstant, bis auf die saisonalen normalen Schwankungen. Erfreulicherweise war kundenseitig ein zufriedenstellender Auftragseingang zu vermelden, trotz der Pandemieauswirkungen und kurzfristigen, nicht planbaren Ereignissen wie Lockdowns oder Lieferproblemen in der Beschaffung. Im Bausektor konnten größere, neue Aufträge akquiriert werden.

Das Dienstleistungsvolumina im Auftrag der dualen Systeme konnte in einer turnusmäßigen Ausschreibungsrunde erhalten werden und es kam sogar ein größerer Sammelauftrag hinzu. Durch die dazugehörigen Umstellungen bei der Sammeltechnik und -gefäßen mussten neue Mitarbeiter*innen eingestellt werden. Zudem wurde der hauseigene Fuhrpark adäquat angepasst.

Die nach wie vor hohe Loyalität der Belegschaft, die geringe Fluktuation, die hochwertige technische Ausstattung und die richtige Strategie sind die Basis des bisherigen & zukünftigen unternehmerischen Erfolgs. Dieses Fundament konnte stets bewahrt werden.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft werden insbesondere die Kennzahlen "Umsatzerlöse" und "Betriebsergebnis vor Steuern" verwendet.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse von EUR 11,26 Mio. (VJ EUR 9,5 Mio.) erzielt. Damit sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um rund 18,20 % gestiegen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die angepassten Sammel-Aufträge für die dualen Systeme und die wieder stabilisierte gesamtwirtschaftliche Lage inklusive einer kontinuierlichen, vertrieblichen Akquise.

Die Erhöhung der Leistung hat zu folgenden Ergebnissen geführt: Bei auf Grundlage der getätigten Investitionen um 9,4 % gestiegenen Abschreibungen (EUR 0,62 Mio.) beträgt das Betriebsergebnis vor Steuern nun EUR 0,76 Mio. (VJ EUR 0,62 Mio.). Ein erfreuliches Plus von 22,7 %. Die Hauptaufwendungen liegen im Personalaufwand EUR 4,00 Mio. (VJ EUR 3,35 Mio.), den Fahrzeugkosten (EUR 2,38 Mio.) und dem Materialaufwand (EUR 2,68 Mio.), die zusammen knapp EUR 9,06 Mio. (VJ EUR 7,52 Mio.) betragen. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr durch übliche Lohn- und Gehaltsanpassungen und dem im Jahresdurchschnitt nötigen, angepassten Personalbestand erhöht.

Das Jahresergebnis beträgt EUR 0,51 Mio. (VJ EUR 0,41 Mio.).

Die Bilanzsumme hat sich insbesondere aufgrund der Zunahme der liquiden Mittel & Sachanlagen gegenüber dem Vorjahr leicht auf EUR 8,03 Mio. (VJ EUR 7,01 Mio.) erhöht.

Im Geschäftsjahr wurden noch einmal Investitionen in Höhe von EUR 1,53 Mio. für Sachanlagen durchgeführt. Diese betreffen im Wesentlichen Geschäftsbauten.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der nötigen Investitionen auf 66,3 % (VJ 68,7 %) leicht verringert. Die bestehenden Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt.

5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Chancen, die ein konsolidierender und sich verändernder Markt bietet, gilt es nach wie vor zu nutzen. In einem wieder annähernd gefestigten Marktumfeld sehen wir große Chancen für die Georg Roth GmbH.

Die Themen Nachhaltigkeit, Green Company, die Energiewende und andere deutliche Veränderungen im weltweiten, derzeitigen Wandel unseres Marktumfeldes bergen viele Chancen, die genutzt werden müssen. Die derzeitige Marktposition kann nur durch stetige Anpassung, Innovation und Investition beibehalten werden. Eine wachsende Suche aller Unternehmen nach Fachkräften muss im Umkehrschluss dazu führen, die Personalpolitik so anzupassen, Mitarbeiter*innen durch gezielte Maßnahmen ans Unternehmen zu binden und dadurch einen Vorteil im Wettbewerb und den Erhalt von Fachkräften zu generieren.

Unser Riskmanagement konzentriert sich auf die Erkennung, die Analyse und die Bewertung sowie die Überwachung, Steuerung und Kontrolle von Risiken aller Art, insbesondere technischen Risiken (Fuhrpark und Equipment), finanziellen Risiken (u. a. frühzeitig erkennbare Zahlungsausfälle von Debitoren) und Software-Risiken (Sicherung der Handlungsfähigkeit bei technischen Ausfällen und Problemen aller Art).

Liquiditätsrisiken sind durch die aktuelle Liquiditätssituation derzeit nicht ersichtlich. Wesentliche Risiken durch Forderungsausfälle sind durch unsere Kundenstruktur nicht zu erwarten. Risiken bestehen weiterhin durch den angespannten Arbeitsmarkt und die Belastung durch steigende Energiekosten, die sich negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken kann.

Bestandsgefährdende Risiken liegen nach aktuellem Stand der Dinge nicht vor.

6. Prognose

Der Blick ist positiv in die Zukunft gerichtet. Für das Jahr 2022 erwarten wir, den Umsatz und das Betriebsergebnis des Vorjahres moderat zu verbessern, trotz erhöhter Gesamtkosten.

 

Fürth, 04. Oktober 2022

Die Geschäftsleitung

gez. Markus Ruppert

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 5.846.694,39 4.938.418,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 159.791,00 208.260,00
II. Sachanlagen 5.684.653,39 4.727.908,44
III. Finanzanlagen 2.250,00 2.250,00
B. Umlaufvermögen 2.174.990,63 2.047.850,63
I. Vorräte 21.685,92 29.813,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 819.666,31 1.121.726,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.333.638,40 896.310,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.156,00 20.228,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.029.841,02 7.006.497,07

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 5.321.412,62 4.816.927,47
I. Gezeichnetes Kapital 409.033,50 409.033,50
II. Bilanzgewinn 4.912.379,12 4.407.893,97
B. Rückstellungen 104.550,00 100.330,00
C. Verbindlichkeiten 2.603.878,40 2.089.239,60
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.029.841,02 7.006.497,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 8.854.741,05 7.080.400,39
2. Personalaufwand 3.994.966,55 3.354.067,94
a) Löhne und Gehälter 3.229.705,04 2.722.643,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 765.261,51 631.424,34
davon für Altersversorgung -19.217,11 -19.462,42
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 614.776,08 562.412,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.459.275,42 2.522.544,44
5. Erträge aus Beteiligungen 170,00 150,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 800,38 5.450,48
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 4.962,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.331,58 26.814,16
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 230.394,58 184.643,17
9. Ergebnis nach Steuern 533.967,22 435.518,92
10. sonstige Steuern 29.482,07 26.309,44
Jahresüberschuss 504.485,15 409.209,48

Ergebnisverwendung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Jahresüberschuss 504.485,15 409.209,48
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.407.893,97 3.998.684,49
3. Bilanzgewinn 4.912.379,12 4.407.893,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

der Firma Georg Roth GmbH, Fürth

I. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Allgemeine Angaben und Gliederung

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Georg Roth GmbH
Sitz laut Registergericht: Fürth

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Registergericht: Amtsgericht Fürth
Register-Nr.: HRB 7154

Bei der Firma Georg Roth GmbH handelt es sich zum Stichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. d. § 267 HGB. Damit unterliegt die Gesellschaft der Prüfungspflicht gemäß § 316 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert.

Abweichungen zum Vorjahr sind nicht gegeben; Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten im Anhang dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer und der handelsrechtlichen Bestimmungen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über EUR 250,00 und bis zu EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen war.

Vorratsvermögen

Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel

sind mit den Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden aktivisch abgesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN IN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4), die Bestandteil des Anhangs ist, zu ersehen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4) zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 4.408 (Vorjahr: TEUR 3.998) enthalten.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtsumme der Verbindlichkeiten: T€ 2.603,7 (Vj T€ 2.089,2)
davon bis 1 Jahr: T€ 1.560,3 (Vj T€ 1.352,2)
davon über 1 Jahr und bis 5 Jahre: T€ 1.043,4 (Vj T€ 736,9)
davon über 5 Jahre: T€ 0,0 (Vj T€ 0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Zession von Mieteinnahmen iHv. TEUR 14 pro Monat gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 209.878,10 (Vorjahr EUR 201.784,58) enthalten.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Angabe gemäß § 327 (1) Nr. 1 HGB

A II 1 Bauten auf fremden Grundstücken: 4.256.840,44 (Vj. € 3.833.698,44)
A II 3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1.420.135,00 (Vj. € 788.030,00)
A II 4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau: 7.677,95 (Vj. € 106.180,00)
C 2 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 1.636.845,00 (Vj. € 1.105.265,00)
- davon bis 1 Jahr: T€ 593,4 (Vj T€ 368,4)
- davon über 1 Jahr und bis 5 Jahre: T€ 1.043,4 (Vj T€ 736,9)

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 102 (Vorjahr 81) Arbeitnehmer beschäftigt.

Gewerbliche Arbeitnehmer 85
Angestellte 17

Angaben zu Leitungsorganen

Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum von Herrn Markus Ruppert, Röttenbach wahrgenommen.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet.

Nachtragsbericht

Zum 01.01.2022 wurde das operative Geschäft der Georg Roth GmbH an die Georg Roth Container-Express GmbH verkauft.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB:

 

Fürth, den 04. Oktober 2022

Georg Roth GmbH
Fürth

- Geschäftsführung -

gez. Markus Ruppert

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

01.01.2021
Zugänge U=Umbuchung
Abgänge
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 484.426,54 0,00 0,00 484.426,54
II. Sachanlagen 11.097.965,08 1.531.547,03 432.277,81 12.197.234,30
    467.760,97 (U) 467.760,97 (U)  
1. Bauten auf fremden Grundstücken 5.282.375,28 102.391,44 0,00 5.852.527,69
    467.760,97 (U)    
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.709.409,80 1.059.896,67 432.277,81 6.337.028,66
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.180,00 369.258,92 0,00 7.677,95
      467.760,97 (U)  
III. Finanzanlagen 2.250,00 0,00 0,00 2.250,00
Summe Anlagevermögen 11.584.641,62 1.531.547,03 432.277,81 12.683.910,84
    467.760,97 (U) 467.760,97 (U)  

Abschreibungen:

01.01.2021
Abschreibungen
Abgänge Z=Zuschreibung
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.166,54 48.469,00 0,00 324.635,54
II. Sachanlagen 6.370.056,64 566.307,08 423.782,81 6.512.580,91
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.448.676,84 147.010,41 0,00 1.595.687,25
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.921.379,80 419.296,67 423.782,81 4.916.893,66
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.646.223,18 614.776,08 423.782,81 6.837.216,45

Buchwerte:

31.12.2021
01.01.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 159.791,00 208.260,00
II. Sachanlagen 5.684.653,39 4.727.908,44
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.256.840,44 3.833.698,44
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.420.135,00 788.030,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.677,95 106.180,00
III. Finanzanlagen 2.250,00 2.250,00
Summe Anlagevermögen 5.846.694,39 4.938.418,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Georg Roth GmbH mit einer Bilanzsumme von € 8.029.841,02 und einem Jahresüberschuss von € 504.485,15 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Georg Roth GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Georg Roth GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Roth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 19. Oktober 2022

EXTERNA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Frank Blacha, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer

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