Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 550387
Eingetragen
13.12.1977
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen, insbesondere von für die Elektroindustrie bestimmten Werkzeugen und von für sonstige Anwendungen bestimmten Bohrern und Fräsern, sowie die Erbringung der damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Netzer
seit 29.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
China Minmetals Non-Ferrous Metals Co., Ltd.CHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

China Minmetals Non-Ferrous Metals Co., Ltd.
China
13.350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HPTec GmbH

Ravensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die HPTec GmbH (kurz: HPTec) ist seit Dezember 2018 eine 100%-Tochter der "Zhuzhou Cemented Carbide Cutting Tools Co., Ltd." mit Sitz in Zhuzhou, Volksrepublik China. Dieses Unternehmen gehört wiederum zur Unternehmensgruppe der China MinMetals Corp., Volksrepublik China.

HPTec ist ein selbständig am Markt agierender Geschäftsbereich innerhalb des Konzernverbunds und einer der bedeutenden Hersteller von Hochleistungsbohrern und Fräsern zur Bearbeitung von Leiterplatten (Printed Circuit Boards/PCB). Der Leistungsumfang der HPTec als Systemanbieter umfasst insbesondere die Herstellung, den Nachschleifservice sowie den Vertrieb von Werkzeugen zur mechanischen Bearbeitung im Wesentlichen von Printed Circuit Boards. Zunehmend werden auch Werkzeuge für die Bearbeitung außerhalb der Leiterplatte, sog. Micro-Cutting-Tools/MCT, hergestellt und vertrieben. Durch unsere Systemkompetenz verbessern wir die Wirtschaftlichkeit der Fertigungsprozesse unserer Kunden in sowie außerhalb der Leiterplattenindustrie.

Das Produktspektrum der HPTec umfasst die Hauptgruppen Bohrer und Fräser. Wir unterscheiden bei den Werkzeugen fünf Hauptgruppen:

Ultra-Mikro-Bohrer mit einem Durchmesserbereich kleiner 0,2 mm bis hin zu einem Durchmesser von 0,05 mm,

Mikrobohrer mit einem Durchmesserbereich größer 0,2 mm bis 0,5 mm,

Standardbohrer mit einem Durchmesserbereich größer 0,5 mm bis 3,175 mm und

große Bohrer im Durchmesserbereich ab 3,2 mm bis 7,0 mm,

Fräser im Durchmesserbereich ab 0,2 mm bis 6,0 mm.

Das Systemangebot der HPTec besteht aus:

Werkzeugen zur kostengünstigen Herstellung exakter Bohrlöcher,

Werkzeugen zum wirtschaftlichen Konturenfräsen,

Werkzeugen (Fräser, Bohrer und Sonderwerkzeuge) für die Nicht-Leiterplattenfertigung (Micro-Cutting- Tools/MCT),

Service als anwendungstechnische und logistische Unterstützung,

Premium-Nachschleifservice von gebrauchten Werkzeugen sowie

Organisation der Gesamtwerkzeugversorgung für unsere Kunden (Toolmanagement).

HPTec ist ein klassischer Zulieferer für leistungsstarke Leiterplattenhersteller. Unsere Kunden lassen sich im weltweiten "Elektronikmarkt" den Hauptbereichen

Telekommunikation (Endgeräte und Infrastruktur),

Datentechnik (mobile Geräte und PC-Peripherie),

Industrieelektronik,

Automobilelektronik und

Consumerelektronik

zuordnen.

Dabei agieren unsere Kunden im Leiterplattenmarkt entweder als Endgerätehersteller mit eigener Leiterplattenfertigung (Original Equipment Manufacturer/OEM), als Kontraktfertiger mit eigener Leiterplattenfertigung (Electronic Manufacturer Services/EMS), als Lohnfertiger (Job Shop) oder als Subcontractor (Drill & Router Shop).

Die Bearbeitung des Marktes für unsere Produkte für den Nicht-Leiterplattenbereich (Micro-Cutting- Tools/MCT) wurde auch im Jahr 2023 weiter intensiviert. Hier kommen unsere Kunden vornehmlich aus den Bereichen Medizintechnik und Maschinenbau, wo unsere Spezialwerkzeuge zur Aluminiumzerspanung eingesetzt werden. Darüber hinaus kommen Neuentwicklungen zur Zerspanung von CFK (kohlefaserverstärkter Kunststoff)- und GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff)-Materialien in den Branchen Automotive und Aerospace zum Einsatz.

Der weltweite Vertrieb unserer gesamten Produktpalette wurde wie in den Vorjahren über den Produktionsstandort in Ravensburg sowie über unsere früheren Tochter- und heutigen Schwestergesellschaften in China und Südkorea sowie über Agenturen organisiert. In Europa arbeiten wir überwiegend im Direktvertrieb oder mit unseren Agenturen in definierten Ländern. Die Region Südostasien wird durch unsere Agentur in Singapur und der Markt in Südkorea durch unsere in der Region Seoul ansässige frühere Tochter- und heutige Schwestergesellschaft bearbeitet. In allen anderen bedeutenden Regionen mit wesentlichen Leiterplattenindustrien (z. B. USA, Naher Osten, Taiwan, Japan, Australien) werden unsere Kunden weiterhin über ausgewählte Agenturen betreut, die den technischen Support der HPTec aus Ravensburg erhalten.

Die HPTec ist somit auf allen Leiterplattenmärkten der Welt vertreten.

Die Kunden im Marktsegment der Micro-Cutting-Tools/MCT werden weitgehend vom Unternehmensstandort aus Ravensburg direkt bedient.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Wirtschaftliches Umfeld

Folgt man den Veröffentlichungen des ZVEI, so befindet sich der Leiterplattenmarkt in Europa in einer Schrumpfphase. Die Auftragseingänge der deutschen Elektro- und Digitalindustrie lagen zu Beginn des Jahres 2024 ca. 10 % unter dem Vorjahr.

Zwar profitieren die verbleibenden europäischen Leiterplattenhersteller (nach Unternehmensverlagerungen nach Asien in den Vorjahren), besonders die in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässigen Produzenten, von ihren Stärken wie Schnelligkeit, Flexibilität und Qualität, sie müssen sich aber weiterhin eines starken Wettbewerbs aus Asien erwehren.

Die weltweit hohen Kapazitäten bei den Werkzeugherstellern für die Leiterplattenindustrie sowie die zunehmenden Werkzeugimporte aus Fernost erzeugten auch in 2023 weiterhin einen latenten Preisdruck auf die europäischen Werkzeughersteller.

Das Preisniveau auf dem Rohstoffmarkt ist im Jahr 2023 erneut gestiegen und hat sich seither auf hohem Niveau stabilisiert, daher besteht weiterhin ein starker Fokus auf der Beschaffung. Die Dollarschwankungen im Geschäftsjahr haben sich bei der Gesellschaft kumuliert mit einem negativen Ergebniseffekt von TEUR 10 ausgewirkt. Ferner gab es Lieferengpässe durch Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie der Einschränkungen der Schifffahrt im Roten Meer durch den Krieg in Israel. Im Rahmen einer vorrausschauenden Bevorratung stellen wir für unsere Kunden eine Lieferfähigkeit sicher.

Insgesamt haben sich die Erwartungen der Geschäftsführung der HPTec in Markt-, Umsatz- und Preisentwicklung für den Bereich Leiterplatte auf Grund des schwierigen Marktumfelds, nicht erfüllt. Diese Entwicklung ist teilweise noch durch die Nachwehen der Corona-Krise, insbesondere aber durch den Krieg in der Ukraine und der hiermit einhergehenden allgemeinen Inflation (v.a. zu sehen in den stark gestiegenen Energiepreisen), bedingt. Gegenläufig konnten immerhin vereinzelte Preiserhöhungen am Markt durchgesetzt werden.

Zumindest entwickelte sich der Bereich "Micro-Cutting-Tools/MCT" der HPTec auf konstantem Niveau. Hier ist insbesondere der Markt für Dentalwerkzeuge (Labore) ein sehr wichtiger Markt, der im Geschäftsjahr 2023 für HPTec eine positive Entwicklung zeigte.

Geschäftsverlauf bei der HPTec

1) Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Beurteilung der Entwicklung der Gesellschaft relevanten Kennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Als zentrale Steuerungsgrößen hat die Gesellschaft folgende Parameter definiert:

1.

Gesamtumsatzerlöse

2.

MCT-Anteil an den Umsatzerlösen und dessen Wachstum

3.

Jahresüberschuss (bzw. Jahresfehlbetrag)

Der MCT-Anteil ist für uns eine zentrale Steuerungsgröße im Hinblick auf die strategische Ausrichtung der Gesellschaft für die Zukunft.

2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 11.749 12.514
dav. Umsatzerlöse MCT TEUR 6.012 6.037
Rohertrag TEUR 6.240 6.361
EBIT TEUR 32 284
Jahresergebnis TEUR 38 282
Umsatzrentabilität % 0, 3 2,3
Eigenkapitalrentabilität % 0,3 2,1
Gesamtkapitalrentabilität % 0,3 1,9

2) Absatz-/Umsatzentwicklung

Die im Vorjahr für das Geschäftsjahr prognostizierten Umsatzerlöse (Planung von 13,5 Mio. EUR) konnten insbesondere beeinflusst durch die Kriege in der Ukraine und in Israel und die hierdurch entstandenen Störungen in den Lieferketten nicht erreicht werden, sie beliefen sich auf 11,7 Mio. EUR. Die verfehlte Planung betraf sowohl den PCB- als auch den MCT-Bereich. Auch im MCT-Bereich wirkten sich die krisenbedingten Marktverhältnisse moderat negativ aus, sodass hier Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau in Höhe von 6,0 Mio. (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR) erzielt werden konnten. Das MCT-Marktumfeld erachten wir allerdings weiterhin als stabil.

Die Auftragsbestände der PCB-Hersteller sind im Jahr 2023 stetig gefallen. In 2022 war die Leiterplatte geprägt von sehr hohen Auftragsbeständen. Diese wurden größtenteils in 2023 abgebaut. Die Auftragsbestände sind von oftmals grösser zehn Monaten auf nur noch wenige Monate gefallen.

Damit einhergehend werden auch die Lagerbestände an Leiterplatten den Marktbedingungen angepasst; das heißt die Lagerbestände der Leiterplatten werden reduziert. Die Versorgungssicherheit mit Halbleitern und weiteren Bauelemente für das Bestücken der Leiterplatten scheint gelöst zu sein. Deshalb wurden auch die Lagerhöhen der Leiterplatten angepasst und nach unten korrigiert.

Gemessen an der Branchenentwicklung liegt der Gesamtumsatz moderat unter dem Vorjahresniveau.

Im Bereich MCT setzt die Gesellschaft die positive Entwicklung mit Drittkunden trotz des schlechten wirtschaftlichen Umfelds weiter fort.

3) Ertragslage

Die Ertragslage wurde im Berichtsjahr insbesondere durch die marktbedingt schlechteren Umsatzerlöse geprägt.

Durch den Krieg in der Ukraine sind nach wie vor Transportwege blockiert. Die Zugverbindung aus Asien nach Europa ist seit Beginn der Kriegshandlungen ausgesetzt. Der Seeweg ist aktuell auch nicht durchgängig gesichert - aufgrund der Kriegshandlungen im Nahen Osten kommt es hier zu Verzögerungen und Mehrkosten. Deshalb setzten wir im Berichtsjahr verstärkt auf den Lufttransport, was mit deutlich erhöhten Transportkosten einherging.

Im PBC-Bereich können inflationsbedingt gestiegene Rohstoffpreise nicht an die Kunden weitergeleitet werden, was sich negativ auf die Entwicklung der Materialintensität auswirkte. Weiterhin wurden auch keine Reduzierungen der PCB-Preise, wie bereits im Vorjahr, mehr akzeptiert.

Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate bei 5,9 %. Diese hat sich im Laufe des Jahres deutlich reduziert, was wiederum einen direkten Einfluss auf das Segment der PCB-Werkzeuge hatte. Eine Kaufzurückhaltung beim Endkunden bei Konsumartikeln und größere Anschaffungen, die nicht getätigt wurden oder in die Zukunft verschoben wurden, schlägt sich indirekt in der Anzahl der produzierten Leiterplatten und damit in den Abrufen an PCB-Werkzeugen nieder.

Mit 45,6 % verbesserte sich die Materialquote, gemessen an der Gesamtleistung, gegenüber dem Vorjahresniveau (49,3 %) dennoch, bedingt durch die erheblich bessere Marge und den relativ, gesteigerten Umsatzanteil im MCT-Bereich und somit durch den entstandenen Produkt-Mix-Effekt.

Der Rohertrag, d. h. die Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung vermindert um den Materialaufwand, bewegt sich mit 6,2 Mio. EUR moderat unter dem Vorjahresniveau (6,4 Mio. EUR).

Die Personal- und Sachaufwendungen (inklusive Abschreibungen) bewegen sich mit 6,2 Mio. EUR moderat unter dem Vorjahresniveau (6,3 Mio. EUR). Die Personalaufwendungen liegen mit 4,0 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (4,0 Mio. EUR). Die Mitarbeiterzahl bewegte sich plangemäß durchschnittlich ebenfalls auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit TEUR 147 unter dem Vorjahreswert von TEUR 194, u.a. bedingt durch geringere Erträge aus der Währungsumrechnung.

Das operative Ergebnis (EBIT - Earnings before Interest and Taxes) liegt mit TEUR 32 deutlich unter dem Vorjahreswert von TEUR 284.

Das Finanzergebnis beträgt in 2023 TEUR 6 nach TEUR -2 im Vorjahr.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde somit mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 38 abgeschlossen (Vj.: TEUR 282).

4) Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und zur Kostensenkung

Bei der HPTec GmbH wurden auch im Jahr 2023 die beschlossenen und angelaufenen Maßnahmen zur Verbesserung unserer Wettbewerbsposition hinsichtlich unserer Kosten, der Qualität und der Liefertreue sowie der Durchlaufzeit verstärkt fortgeführt, neue Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit wurden aufgesetzt. Alle Projekte einschließlich derer der "Technology Road Map" werden über eine eigene Projektorganisation überwacht, über den Projektfortschritt wird laufend berichtet.

Der Schwerpunkt der Maßnahmen in 2023 lag in der Reduzierung der Produktionskosten, in der Einführung neuer Produkte mit besonderem Blick auf Anwendungen außerhalb der Leiterplatte sowie in der Verbesserung der Lieferqualität des Unternehmens.

Bezüglich der Energiepreise haben wir im Berichtsjahr Verträge mit fixen Laufzeiten abgeschlossen. Sowohl für Strom als auch für Gas wurden Lieferverträge mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Durch diese Maßnahme möchten wir das Risiko einer sprunghaften Preisänderung in diesem Bereich reduzieren. Auch zukünftig ist es die Strategie, hier längerfristige Verträge für Strom und Gaslieferungen abzuschließen. Die Laufzeit wird abgewogen über die aktuellen Strompreise an den Strombörsen und den Aufschlag für die Laufzeiten über ein zwei oder mehr Jahre.

5) Investitionen

Die Investitionssumme beträgt im Jahr 2023 insgesamt TEUR 150 und liegt damit nennenswert unter dem Vorjahr (TEUR 1.247).

Die Investitionsstrategie der HPTec GmbH folgt weiterhin dem Ansatz der Kapazitätserhaltung im Bereich PCB sowie dem der steigenden Anforderungen an die Präzision in der Fertigung. Dieser Strategie wurde in 2023 durch einen entsprechenden Instandhaltungsaufwand unserer bestehenden Anlagen und Einrichtungen Rechnung getragen.

6) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme liegt mit rd. 15,2 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau (15,2 Mio. EUR). Die Vorräte liegen mit 5,9 Mio. EUR deutlich unter dem Wert des Vorjahres (6,4 Mio. EUR). Dies trotz der Weiterverfolgung unserer Strategie, insbesondere im Bereich MCT ein hohes Maß an Lieferfähigkeit über die Bandbreite der Sortenvielfalt zur Verfügung zu stellen. Die in Vorjahren eingeleitete Optimierungsstrategie der Bevorratung im Hinblick auf die Lieferfähigkeit und Bestellreaktionszeit des Unternehmens wurde beibehalten.

Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite insbesondere durch die Vorräte (rund 39 %) und die liquiden Mittel (rund 34 %) geprägt, auf der Passivseite v.a. durch das Eigenkapital (rund 88 %). Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch den Jahresüberschuss von 38 TEUR leicht erhöht, gerundet beläuft es sich auf 13,4 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 88,2 % nach 87,8 % im Vorjahr.

Die Liquiditätslage stellt sich aufgrund der Zuflüsse aus dem operativen Geschäft nach wie vor gut dar. Das Volumen der liquiden Mittel beträgt zum Jahresende 5,2 Mio. EUR (Vj.:4,2 Mio. EUR).

Seit Dezember 2017 besteht bei der Hausbank eine Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mio. EUR. Eine Inanspruchnahme der Linie erfolgte zum Stichtag nicht. Zusätzlich steht der Gesellschaft ein ergänzendes Kreditvolumen für Leasing für Investitionen zur Verfügung.

7) Mitarbeiterzahl

Im Jahr 2023 blieb der Personalstand auf dem gleichen Niveau wie in 2022.

Am Jahresende waren als Stammbelegschaft 64 (Vj.: 64) Mitarbeiter (ohne geringfügig Beschäftigte und ohne Geschäftsführung) am Standort in Ravensburg beschäftigt.

Für 2024 plant die Geschäftsführung auch aufgrund des geplanten Umsatzwachstums Neueinstellungen.

8) Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich regelmäßig auf 2,4 - 3,2 % der Umsatzerlöse. Hauptschwerpunkte unserer internen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, waren im Berichtsjahr:

die Fortführung der Entwicklung und Qualifizierung von drei unterschiedlichen Werkzeugperformancestufen (Standard, Performance und High Performance),

die Unterstützung der Fertigung bei der Einführung optimaler Fertigungsverfahren, Schwerpunkt war die Serienproduktion konischer Bohrwerkzeuge auf Mehrspindel- Schleifautomaten,

die Anpassung der Standardbohrergeometrien an veränderte Basismaterialien bei der Herstellung von Leiterplatten,

die Vergrößerung des Einsatzbereiches für die Wiederverwendung von recycelten Werkzeugen und Materialien,

die Unterstützung unserer Kunden bei der Suche nach kundenspezifischen Sonderwerkzeuglösungen sowie

der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit einem weiteren "Beschichter" für unsere Diamantbeschichtungen,

Ausbau des Dentalprogramms im Bereich der MCT sowie Erschließung weiterer Anwendungsgebiete, im Wesentlichen der Ausbau des Aluminium-Programms,

die Weiterführung der Entwicklung neuer, marktgerechter Werkzeugsysteme für den MCT-Bereich, insbesondere für den Bereich Aluminium, NEM, GFK und CFK. Hier muss verstärkt auf neue Schichtsysteme gesetzt werden.

IC-Substrat (IC = Integrated Circuit) im Rahmen der Flip-Chip-Technologie

Hinzu kam die Fortführung der Arbeiten zur mechanischen Nachbehandlung bereits beschichteter Werkzeuge für CFK/GFK-Anwendungen (Verbundwerkstoffe aus Glas- bzw. Kohlefaserkunststoffen) mit dem Ziel einer weiteren Performancesteigerung.

9) Gesamtaussage

Zusammenfassend konnte die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens stabil gehalten werden, wenngleich die ursprüngliche Planung nicht erreicht wurde, da die politischen Krisenherde und im besonderen Maße die erheblich gestiegenen Energiekosten nicht spurlos an unserem Unternehmen vorbeigingen. Durch den erfolgreich vorangetriebenen Ausbau des Umsatzanteils im MCT-Bereich konnte allerdings teilweise entgegengewirkt werden. Der insgesamt (krisenbereinigte) positive Trend des Unternehmens soll durch den Ausbau des Direktgeschäfts in Europa in 2024 und den Folgejahren mit besonderem Blick auf das Geschäft "Micro- Cutting-Tools/MCT" fortgesetzt werden.

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Chancen- und Risikobericht

HPTec ist als Teil der Elektronik-Wertschöpfungskette besonderen, von Unternehmensseite kaum beeinflussbaren Schwankungen der Nachfrage unterworfen. Die Lage auf den Weltmärkten, besonders in Europa und China, zeichnet zum Jahreswechsel 2023/2024 trotz den Kriegen in der Ukraine und in Israel und den hierdurch bedingten Schwierigkeiten, vor allen im PCB-Bereich, ein relativ stabiles Bild.

Die jüngste Geschichte zeigt jedoch auch, dass neben den altbekannten, zyklischen Bewegungen und den sich generell rasch ändernden Marktbedingungen gerade die von uns belieferten Märkte des Technologie- und Kommunikationsumfeldes in besonderem Maße von den Auswirkungen einer Wirtschaftskrise (siehe z. B. Finanzkrise und restriktive Staatsausgaben in Infrastrukturen sowie die Kriege in der Ukraine und in Israel und den hiermit zusammenhängenden erheblichen Steigerungen der Energiekosten sowie der Inflation) betroffen sein können. Auch damit ergeben sich für die HPTec neben bestehenden Technologierisiken schwer planbare Marktrisiken.

Als Zulieferer von Zulieferunternehmen befinden wir uns in der Wertschöpfungskette "Elektronik" einige Stationen vom Endgerätehersteller und Technologietreiber entfernt. Es ist deshalb notwendig, unsere Instrumente des Vertriebes und des Marketings zur Absicherung bestehender Kunden und Märkte weiterhin laufend zu verbessern. Dabei ist für HPTec der Erhalt von zeitnahen und aussagefähigen Informationen über alle bedeutenden Entwicklungen in der Leiterplattenindustrie, sowohl technologisch als auch regional, weiterhin ein zentraler Erfolgsfaktor und zeigt weiterhin die Notwendigkeit der Mitarbeit im Zentralverband der Elektronikindustrie.

Weitere Risiken können sich aus der Entwicklung der für uns wichtigen Wechselkurse, dem US-Dollar, ergeben. Diese ziehen bei einer ungünstig verlaufenden Kursentwicklung nicht nur Bewertungseffekte, sondern auch notwendige Preisanpassungen in den betroffenen Regionen nach sich.

Wir sehen uns dem Risiko der Hartmetallpreisentwicklung mit der abnehmenden Bereitschaft unserer Lieferanten zu langfristigen Lieferverträgen unverändert stark ausgesetzt.

Absatzseitig sehen wir in dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld trotz der Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und in Israel auf die Lieferketten eine zum Vorjahr weitgehend unveränderte Bonität unserer Kunden. Allerdings könnte sich diese krisenbedingt in der Zukunft verschlechtern.

Die restriktivere Absicherungspolitik der Kreditversicherer hat sich auch in 2023 fortgesetzt. Eine sich verändernde Wirtschaftslage und sich daraus verändernde Rahmenbedingungen bei Kreditvergaben könnten schnell zu einzelnen Bonitätsrisiken in unserem Kundenstamm führen. Dem werden wir weiterhin durch strenges Forderungsmanagement und durch Forderungsabsicherungen Rechnung tragen.

Die Verbesserung unserer Ertragslage sehen wir weiterhin durch die Vermarktung unserer am Markt erfolgreichen Micro-Cutting-Tools/MCT, aber auch durch die bereits von uns in Serie produzierten Ultra-Mikro-Bohrer sowie natürlich von Sonderwerkzeugen für die Leiterplattenindustrie.

Innerhalb des China Minmetals-Konzerns planen wir zur weiteren Verbesserung unserer Ertragslage und unserer Marktposition folgende strategischen Ziele:

1.

HPTec wird auch in Zukunft im Rahmen des Teilkonzerns der Zhuzhou Cemented Carbide Cutting Tools Co., Ltd. für Mikrowerkzeuge stehen. Über 40 Jahre süddeutsches Ingenieurs-Know-how geben uns eine entscheidende Stellung unter den besten Anbietern in Deutschland. Verstärkt werden wir auch unsere Schwestergesellschaft ZCC in Düsseldorf mit Microwerkzeugen beliefern.

2.

Um sich im Markt für Medizintechnik stärker zu etablieren, hat die HPTec GmbH verschiedene Marketingaktionen durchgeführt, darunter Messen, Direktvertrieb über Telefonakquise und Marketingaktionen über Newsletter. Ein weiterer Fokus liegt auf der Luxusuhrenindustrie. Diese findet hauptsächlich in der französischsprachigen Schweiz und an der Grenze zu Frankreich (Jura-Bogen) statt. Hierfür haben wir die Vertriebsorganisation in der Schweiz neu aufgestellt und haben in 2023 die ersten erfolgreichen Qualifikationen durchgeführt. Das Werkzeug-Volumen befindet sich noch auf kleinem Niveau, wächst aber kontinuierlich.

3.

Im Bereich der Medizintechnik: Ausbau der Marktanteile vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Hier sehen wir noch erhebliche Marktpotentiale. Wir haben eine Kooperation mit einem namhaften Medizintechnikhersteller. Im Bereich der Implantattechnologie erwarten begründet durch diese Kooperation wir ein erhebliches Potential, welches durch Marketingaktionen unsererseits, z.B. die Unterstützung unseres Kooperationspartners auf der Leitmesse der Dentalbranche, der IDS in Köln, über die Vorstellung neuer Werkzeuge forciert wird.

4.

Um eine Lücke im Durchmesserbereich nach oben zu schließen, wurde im Jahr 2023 beschlossen, dass die HPTec GmbH Werkzeuge aus der Gruppe ZCC CT in Deutschland vertreibt. Die Vorarbeiten hierfür wurden im letzten Quartal 2023 gestartet. Wir gehen davon aus, dass diese im Jahr 2024 zum Tragen kommen.

5.

Im Dentalbereich konnten wir 6-mm-Werkzeuge bei einem unserer Kunden qualifizieren. Wir gehen davon aus, dass sich das Segment in den nächsten Jahren stabil entwickeln wird. Zusätzlich werden neue Hochleistungswerkzeuge im Dentalmarkt auf neuen Maschinen eingeführt.

6.

Bedienung des europäischen PCB-Markts als Vollsortimenter. Zusätzlich werden Werkzeuge im Bereich IC-Substrat (IC = Integrated Circuit) im Rahmen der Flip-Chip-Technologie entwickelt und beim Kunden qualifiziert.

Wir halten nach wie vor an unseren in den Vorjahren dargestellten Plänen fest, mittel- bis langfristig den Aufbau eines Technologiezentrums für neue Techniken im Mikrowerkzeugbereich am Standort in Ravensburg mit den folgenden Schwerpunkten zu errichten:

Beschichtungen (PVD/CVD),

Werkzeug Nachbehandlung (Verrunden),

Werkzeugschärfung (Laserschärfung),

Hartmetall-Testreihen zur Untersuchung verschiedener Hartmetall-Qualitäten und deren Einfluss auf die Produktion und das finale Produkt sowie

neue Techniken rund um das Werkzeug.

Lasernachschärfen

Herstellung kompletter Werkzeuge mit Lasertechnologie

Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Investition in eine eigene Beschichtungsanlage am Standort in Ravensburg. Durch entsprechendes Insourcing könnte hier die In-House-Wertschöpfung und somit die Ertragslage erheblich verbessert werden.

Durch unseren hohen Qualitätsanspruch bei Fräsern werden diese weiterhin eine wesentliche Säule des Unternehmenserfolges bleiben.

Prognosebericht

Prognosen des ZVEI sprechen für 2024 von weiterem Rückgang des Marktes in der Leiterplattenindustrie um 2 %. Im Hinblick auf diese Prognosen ist allerdings unklar, wieviel des Wachstums des Zielmarkts auch für die Produktionsstätten in Europa und Deutschland übrig bleibt, da mit einer zumindest teilweisen Abdeckung dieses Marktwachstums durch Produktionsstätten in Asien zu rechnen ist.

Auch in 2023 war die Auftragslage im PCB-Bereich durch die Ukrainekrieg-bedingt schwächere Konjunktur in der Automotive- und Elektronikindustrie negativ beeinflusst. Dennoch gehen wir für unser bestehendes PCB-Drittgeschäft in 2024 von einem weitgehend konstanten Niveau im Vergleich zum Vorjahr aus.

Prinzipiell ist hier auch von einer für uns positiven Entwicklung auszugehen, da mehr und mehr elektronische Bauteile auch in niedrigpreisigen Automobilen und Geräten zur Verwendung kommen.

Im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen bezüglich der Kriege in der Ukraine und in Nahost und den damit verbundenen Sanktionen und wirtschaftlichen Einschränkungen, insbesondere die Störungen der Lieferketten, können wir die Einflüsse auf unsere Gesellschaft derzeit nicht einschätzen. Unmittelbar wird sich dies nur geringfügig auswirken, da mit der Ukraine und Russland keinerlei Lieferbeziehungen mehr bestehen. Mittelbar ist aber von unverändert negativen Entwicklungen der Konjunktur, mit Verzögerungen in den Lieferketten und weiteren unvorhersehbaren Belastungen im Markt-, Währungs- und Beschaffungsumfeld auszugehen, die sich auch auf die Geschäftstätigkeit der HPTec auswirken können, deren Auswirkungen aber noch nicht zu ermitteln sind.

Wir werden 2024 in weiter zunehmendem Maße Standardwerkzeuge für die Bearbeitung von Leiterplatten von unserer ehemaligen Tochtergesellschaft in China beziehen. Die HPTec wird sich in Ravensburg weiterhin verstärkt auf hochtechnologische Werkzeuglösungen für das Leiterplattensegment konzentrieren und für die zeitnahe Bereitstellung von entsprechenden Sonderwerkzeugen und Serviceleistungen für die PCB-Kunden in unserem Marktgebiet sorgen.

Die Dental-Branche ist, vor allem in Europa, weiterhin expansiv geprägt. Nach Einschätzung einiger Kunden wächst der globale Dentalmarkt in den nächsten Jahren zwischen 5 % und 15 % im Jahr. In Europa ist Deutschland in Bezug auf das Handelsvolumen Spitzenreiter.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Expansionsstrategie liegt auf der Luxusuhrenindustrie in der französischen Schweiz und im süddeutschen Raum. Hier sehen wir weitere erhebliche Potentiale.

Um dieser Expansionsstrategie gerecht zu werden, haben wir seit 2022 eine neue Handelsvertretung insbesondere für die Schweiz, die HPTec Microtools GmbH mit Sitz in Safnern, Schweiz. An dieser Gesellschaft haben wir keine direkte oder indirekte Beteiligung, aus marktstrategischen Gesichtspunkten haben wir die Nutznießung unserer Firmierung unter strengen Reglementarien bewilligt.

Wir wollen unsere Marketingaktivitäten nochmals verstärken und neue Marktsegmente und neue Kunden inner- und außerhalb des Bereichs der Leiterplattenfertigung erarbeiten und damit die Grundlage für die geplante Umsatzerhöhung der Gesellschaft im Jahre 2023 zu schaffen. Ziel unserer Gesamtstrategie für die nächsten Jahre ist es, den Anteil von MCT-Werkzeugen nochmals erheblich auszubauen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Anteil an MCT-Werkzeugen am Umsatz bis zum Jahre 2026 sowohl absolut als auch relativ auf 55 % bei einer gleichzeitigen Beibehaltung des PCB-Segments auszubauen. Unterstützt wird dieses Ziel von unseren bisherigen Markterfolgen im Micro-Cutting-Tool-Bereich und unseren in den vergangenen Jahren realisierten Kapazitätsinvestitionen für die Zukunft.

Die HPTec sieht sich auch in Zukunft als "High Performance Provider" mit deutscher Werkzeugproduktion und Service "vor Ort" für die europäischen Leiterplattenproduzenten.

Unverändert sehen wir auch für das Jahr 2024 bei den Werkzeugherstellern weltweit Überkapazitäten, die damit den Preisdruck auf Bohr- und Fräswerkzeuge für die Leiterplattenfertigung hochhalten.

Unserer PCB-Umsatzplanung für 2024 haben wir auch die uns zugänglichen Marktinformationen zu Grunde gelegt und des Weiteren unsere Einschätzungen mit den Erwartungen der Verbände der Elektroindustrie abgeglichen.

Im Rahmen des aktuellen Umfelds, der hervorragenden Qualität der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens und der Marketingmaßnahmen in und außerhalb des Bereichs "Leiterplatte" plant die Geschäftsführung der HPTec GmbH Umsatzerlöse von rd. 12,1 Mio. EUR für das Jahr 2024 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 278.Hierbei planen wir im MCT-Bereich mit Umsatzerlösen von rd. 6,4 Mio. EUR.

Für 2024 erwarten wir folgende Kennzahlen:

Budget 2024 IST 2023
Umsatzerlöse TEUR 12.133 11.749
Anteil Umsatzerlöse MCT TEUR 6.449 6.012
EBIT TEUR 266 32
Jahresergebnis TEUR 278 38

Insgesamt basieren alle von uns gemachten und genannten Annahmen für die Märkte und deren Entwicklung auf Prognosen, welche natürlich durch besondere weltpolitische Ereignisse und eine weitere Verschärfung der Finanzkrisen einzelner Länder beeinflusst werden können.

Unbekannt sind bis zur Erstellung dieses Berichts die weiteren zukünftigen Einflüsse der Kriege in der Ukraine und in Israel auf das allgemeine Marktumfeld aber auch auf die für die Gesellschaft unmittelbar relevanten Faktoren wie Bestellverhalten der Kunden, Verfügbarkeit von Lieferketten oder auch weitere nicht kalkulierbare Risiken unter anderem im Bereich der Energieversorgung und der Energiekosten. Auch wenn hier entsprechende Maßnahmen, insbesondere der Ausbau unseres Geschäftsfelds MCT, sowie die bereits erfolgte Umstellung in der Produktion (Umstellung der Schichtmodelle PCB und die Zusammenlegung der Produktionsabteilungen Bohrer und Fräser) seitens der Geschäftsleitung vorgenommen wurden, können wir dem nicht vollumfänglich entgegenwirken. Allerdings gibt uns die jüngste Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds, gestützt auf die Prognosen unserer Kunden, sowie des Geschäftsverlaufs Anlass davon auszugehen, dass unsere Prognose für 2024 eingehalten werden kann.

 

Ravensburg, den 30. Juni 2024

HPTec GmbH

Stefan Netzer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.459,00 50
61.459,00 50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.459,00 63
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.980.540,00 2.368
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 987.533,93 1.063
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.621,32 0
3.076.154,25 3.494
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 1
0,00 1
3.137.613,25 3.545
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.937.426,34 2.158
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 841.622,21 979
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.096.100,80 3.307
5.875.149,35 6.444
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 845.369,87 811
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.355,79 91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.191,70 97
889.917,36 999
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.223.561,14 4.180
11.988.627,85 11.623
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.687,50 22
15.153.928,60 15.190

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.350.000,00 13.350
II. Kapitalrücklage 6.510.032,21 6.510
III. Verlustvortrag -6.529.457,66 -6.811
IV. Jahresüberschuss 38.066,78 282
13.368.641,33 13.331
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 368.620,00 372
2. Sonstige Rückstellungen 498.943,61 567
867.563,61 939
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 552.421,07 575
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 180.903,01 113
3. Sonstige Verbindlichkeiten 184.399,58 232
davon aus Steuern: EUR 31.585,73 (Vorjahr: TEUR 33)
917.723,66 920
15.153.928,60 15.190

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 11.749.488,99 12.514
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -286.701,12 31
11.462.787,87 12.545
3. Sonstige betriebliche Erträge 47.366,98 194
davon aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 54)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.804.808,88 3.076
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.418.231,27 3.107
5.223.040,15 6.183
5. Rohergebnis 6.287.114,70 6.556
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.333.132,54 3.317
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 699.720,30 669
davon für Altersversorgung: EUR 119.091,82 (Vorjahr: TEUR 111)
4.032.852,84 3.986
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 556.012,23 497
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.660.608,57 1.789
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 9.976,56 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.313,53 9
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.917,05 11
davon aus der Aufzinsung: EUR 7.602 (Vorjahr: TEUR 8)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -1
12. Ergebnis nach Steuern 44.037,54 283
13. Sonstige Steuern 5.970,76 1
14. Jahresüberschuss 38.066,78 282

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Firma: HPTec GmbH
Sitz: Im Karrer 6, 88214 Ravensburg
Registergericht: Ulm
Handelsregister: HRB 550387

Der Jahresabschluss der HPTec GmbH, Ravensburg, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Die immateriellen Anlagegüter werden grundsätzlich über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen nach den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern ermittelt. Sofern sich bei in der Produktion eingesetzten Maschinen unter Berücksichtigung von Schichtzuschlägen ein höherer Abschreibungsbetrag ergibt, werden diese bei der Bemessung der Nutzungsdauer berücksichtigt.

Die für Sachanlagen angesetzte Nutzungsdauer beträgt bei der Position "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" zwischen acht und 20 Jahren, bei den "Technischen Anlagen und Maschinen" zwischen zwei und 15 Jahren und für "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" zwischen zwei und 15 Jahren.

Anschaffungskosten von Gegenständen mit einem Wert unter EUR 250,00 netto werden sofort als Aufwand erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden aktiviert und im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach der gleitenden Durchschnittsmethode sowie der Anwendung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden in Höhe der handelsrechtlichen Wertuntergrenze angesetzt und beinhalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser auf die Fertigung entfällt. Die Einbeziehungswahlrechte des § 255 Abs. 2 HGB werden nicht in Anspruch genommen. Ein Ansatz von Fremdkapitalzinsen erfolgt ebenfalls nicht. Soweit notwendig, sind einzelne Vorratsbestände im Wesentlichen aufgrund von Reichweitenabschlägen und aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unverändert mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung jeweils in Höhe von 3 % für Inlandsforderungen bzw. 5 % für Auslandsforderungen bewertet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert bzw. im Einzelfall gemindert um Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit- Credit-Method - PUC) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins wurde der zum Jahresende 2023 erwartete durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,83 %. Der Berechnung liegt darüber hinaus ein Rententrend von 0,65 % zu Grunde. Gehalts- und Karrieretrends sowie Fluktuation wurden nicht berücksichtigt, da es sich bei den Anspruchsberechtigten nur um Rentner und ausgeschiedene Anwärter handelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristenadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die gesonderte Darstellung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 42 (Vj.: TEUR 91) enthalten.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenfalls innerhalb eines Jahres fällig.

Latente Steuern

Niedrigere steuerrechtliche Wertansätze bei den Pensions- und Jubiläumsrückstellungen und bei den sonstigen Rückstellungen sowie ein bestehender Verlustvortrag führen insgesamt zu aktiven latenten Steuern, auf deren Ansatz wird entsprechend dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Rückstellungen für Pensionen

Die an die geänderten Vorschriften erstmals in 2010 angepasste Methode zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt abweichend zum bis 2009 angewandten Verfahren zukünftig erwartete Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtungen. Der sich durch die geänderte Bewertungsmethode ergebende Unterschiedsbetrag betrug zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung (Bilanzstichtag 2010) TEUR 77. Der erforderliche Zuführungsbetrag zum 1. Oktober 2010 zur Anpassung an den neuen Wertansatz gem. BilMoG wird gem. Art 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt; der Ausweis erfolgt in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Zum Bilanzstichtag besteht noch eine Unterdeckung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 10).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre beträgt TEUR 3. Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen des Personalbereichs, ausstehende Rechnungen, die Prüfung des Jahresabschlusses sowie für Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr alle eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtsjahr keine periodenfremden Erträge (Vj.: periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung nicht mehr existenter Verbindlichkeiten in der Höhe von TEUR 90).

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Stefan Netzer.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Bei der Gesellschaft besteht ein Aufsichtsrat. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:

Zhao Quanliang (Vorsitzender), Geschäftsführer der ZCC Europe GmbH, Düsseldorf

Wang Shequan, (bis 27.02.2024), Geschäftsführer der Zhuzhou Minmetal Ltd.,

Zhuzhou / China

Yuan Guang (bis 27.02.2024), Leitender Angestellter der Zhuzhou Minmetal Ltd., Zhuzhou / China

Qi Shen (bis 27.02.2024), Leitender Angestellter, der Zhuzhou Minmetal Ltd., Zhuzhou / China

Xu Pengfei (ab 28.02.2024), Leitender Angestellter, der Zhuzhou Minmetal Ltd., Zhuzhou / China

Zuo Guangzhong (ab 28.02.2024), Leitender Angestellter, der Zhuzhou Minmetal Ltd., Zhuzhou / China

Luo Sheng (ab 28.02.2024), Leitender Angestellter, der Zhuzhou Minmetal Ltd., Zhuzhou / China

Die Mitglieder des Aufsichtsrates üben ihre Tätigkeit im Rahmen ihrer laufenden Tätigkeit bei den vorgenannten Gesellschaften aus. Sie erhalten von der Gesellschaft keinerlei Bezüge.

Konzernzugehörigkeit

Die HPTec ist seit Dezember 2018 eine 100-%-Tochter der "Zhuzhou Cemented Carbide Cutting Tools Co., Ltd." mit Sitz in Zhuzhou, Volksrepublik China. Dieses Unternehmen gehört seinerseits zur Unternehmensgruppe der China MinMetals Corp.

Der Abschluss dieser Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der China Minmetals Corporation, Beijing/China, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Als staatseigenes Unternehmen ist die Gesellschaft nicht offenlegungspflichtig.

Anzahl Mitarbeiter

Bei der Gesellschaft waren Arbeitnehmer in folgendem Umfang beschäftigt:

Jahresdurchschnitt 2023 Jahresdurchschnitt 2022
Kaufmännische Angestellte 23 24
gewerbliche Arbeitnehmer 40 40
geringfügig Beschäftigte 12 11
Summe 75 75

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Gesamtbetrag davon fällig 2024
TEUR TEUR
Mietvertrag Betriebsgrundstück und Gebäude 2.871 396
Sonstige Leasingverträge 15 12
Summe: 2.886 408

Der mit der LEUCO AG, Horb a.N., im April 2022 abgeschlossene Mietvertrag hat eine Festlaufzeit von 10 Jahren mit einer Option auf Verlängerung der Gesellschaft über weitere 5 Jahre. Die monatliche Nettomiete beträgt derzeit TEUR 33. Die sonstigen Leasingverträge betreffen Dienstfahrzeuge.

Die Miet- und Leasingverträge bieten den Vorteil einer geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen v.a. in der unkündbaren Grundmietzeit.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 38 wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 6.529 verrechnet.

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.

 

Ravensburg, den 30. Juni 2024

HPTec GmbH Ravensburg

Stefan Netzer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 601.540,71 15.505,00 12.835,00 0,00 629.880,71
601.540,71 15.505,00 12.835,00 0,00 629.880,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.310.393,13 0,00 0,00 0,00 2.310.393,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.837.738,15 3.883,30 0,00 148.948,21 17.692.673,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.095.031,55 63.812,93 0,00 478.070,13 5.680.774,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 66.456,32 -12.835,00 0,00 53.621,32
26.243.162,83 134.152,55 -12.835,00 627.018,34 25.737.462,04
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.099,71 0,00 0,00 1.099,71 0,00
1.099,71 0,00 0,00 1.099,71 0,00
26.845.803,25 149.657,55 0,00 628.118,05 26.367.342,75
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 551.838,71 16.583,00 0,00 568.421,71
551.838,71 16.583,00 0,00 568.421,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.247.418,13 8.516,00 0,00 2.255.934,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.469.706,15 391.375,30 148.948,21 15.712.133,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.031.772,62 139.537,93 478.070,13 4.693.240,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
22.748.896,90 539.429,23 627.018,34 22.661.307.79
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
23.300.735,61 556.012,23 627.018,34 23.229.729,50
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.459,00 49.702,00
61.459,00 49.702,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.459,00 62.975,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.980.540,00 2.368.032,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 987.533,93 1.063.258,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.621,32 0,00
3.076.154,25 3.494.265,93
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 1.099,71
0,00 1.099,71
3.137.613,25 3.545.067,64

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HPTec GmbH, Ravensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HPTec GmbH, Ravensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HPTec GmbH, Ravensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1.

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

2.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lageberiht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 16. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer

Andreas Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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