HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbHLiquidiert

64293 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 9353
Eingetragen
22.12.2004
Branche
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungWassergewinnung ohne Fremdbezug zur VerteilungRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die Gesellschaft kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Grüger
seit 10.5.2010
Geschäftsführer
Uwe Allmrodt
seit 16.2.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

Geschäftsverlauf

Der Wasserabsatz lag im Jahr 2013 mit 171 Tsd. m 3 um 8 Tsd. m 3 unter dem Vorjahresniveau. Bis auf die Belieferung eines Großkunden ist die Entwicklung der Wasserabgabe mit einem überwiegenden Anteil an Haushaltskunden weitgehend konjunkturunabhängig und im Wesentlichen witterungsbedingt.

Die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH deckt ihren Trinkwasserbedarf ausschließlich durch Fremdbezug. Es besteht ein langfristiger Wasserbezugsvertrag mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE).

Die regelmäßig gemäß Trinkwasserverordnung durchgeführten Trinkwasserbeprobungen ergaben keine Beanstandungen.

Darstellung der Lage

Aufgrund des stabilen Geschäftsverlaufs ist die Vermögenslage im Wesentlichen unverändert. Die Gesellschaft hat das genutzte Leitungsnetz gepachtet und verfügt somit über kein Anlagevermögen.

Die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung von 2/3 der empfangenen Ertragszuschüsse zum Stichtag 50,4 % (Vj. 41,8 %).

Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.

Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH Umsatzerlöse aus dem Wasserverkauf in Höhe von 333 T€ (Vorjahr: 346 T€) erzielt.

Den Erlösen stehen Aufwendungen für Betriebspacht, Fremdwasserbezug, Betriebsführungs- und Abrechnungskosten sowie sonstige Verwaltungskosten gegenüber.

Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 12 T€ (Vorjahr: 30 T€).

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2013 kein eigenes Personal; die technische und kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die HSE.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet.

Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Wertaufhellende bilanzierungspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten; gleiches gilt für nicht bilanzierungspflichtige Vorgänge.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2014 wird bei einem konstanten Wasserabsatz mit einem stabilen Ergebnis gerechnet.

Chancen und Risiken

Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.

Bestehende Betriebsrisiken sind durch den mit der HSE abgeschlossenen Betriebspachtvertrag und den Betriebsführungsvertrag minimiert. Durch den Factoringvertrag mit der Entega GmbH & Co. KG wird das Forderungsausfallrisiko, die Umsätze aus Wasserverkauf betreffend, abgewälzt.

Die Einhaltung der verschärften Vorschriften der neuen Trinkwasserverordnung wird durch regelmäßige Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer gewährleistet.

Besondere Chancen ergeben sich aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nicht.

 

Darmstadt, den 28. Februar 2014

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Die Geschäftsführung

Martin Grüger

Uwe Allmrodt

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

  31.12.2013 31.12.2012
  T€ T€
A. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 45 74
3. sonstige Vermögensgegenstände 14 6
  78 103
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 74 94
  152 197

Passiva

   
  31.12.2013 31.12.2012
  T€ T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Bilanzgewinn 12 30
  37 55
B. Empfangene Ertragszuschüsse 60 41
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0 5
2. Sonstige Rückstellungen 8 8
  8 13
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2 0
2. Verbindlichkeitengegenüber verbundenen Unternehmen 45 88
3 sonstige Verbindlichkeiten 0 0
  47 88
  152 197

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

  2013 2012
  T€ T€
1. Umsatzerlöse 333 346
2. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 86 86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 96 91
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 134 125
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - -
5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17 44
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5 14
7. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn 12 30

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Allgemeine Informationen

Der Jahresabschluss 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt.

Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB; zusätzlich wird der Posten "Empfangene Ertragszuschüsse" dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH (HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim) wird in den Konzernabschluss der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Darmstadt, und in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen. Diese werden im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Ermittlung erfolgte zum notwendigen Erfüllungsbetrag und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetragsbetrag angesetzt.

Die HSE ist alleinige Gesellschafterin der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber mit der HSE verbundenen Unternehmen sind somit im Jahresabschluss der Gesellschaft als Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auszuweisen.

Erläuterungen zur Aktivseite der Bilanz

Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Anlagevermögen. Die Wasserversorgungsanlagen werden im Rahmen eines Betriebspachtvertrages von der HSE gepachtet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Zahlungseingänge bei der ENTEGA GmbH & Co. KG und der ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG aus von ihnen auf Basis des Factoringvertrages vereinnahmten Abschlagszahlungen von Kunden der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim sowie Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 5 T€.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Umsatzsteuer sowie Forderungen aus Körperschaftsteuer enthalten.

Erläuterungen zur Passivseite der Bilanz

Das gezeichnete Kapital wird zu 100 Prozent von der HSE gehalten.

Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden in Höhe von 3 T€ aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für Jahresabschlussprüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem mit der Gesellschafterin geschlossenen Pachtvertrag in Höhe von jährlich 80 T€ sowie aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag in Höhe von jährlich 88 T€.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Umsatzerlöse aus Wasserverkauf.

Der Materialaufwand beinhaltet den Aufwand aus dem Wasserbezug von der HSE und den Aufwand für die technische und kaufmännische Betriebsführung.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich überwiegend um Konzessionsabgaben, Betriebspachtaufwendungen und Prüfungskosten für den Jahresabschluss.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwendungen.

Ergänzende Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal.

Als Geschäftsführer waren im Jahr 2013 bestellt:

 

Dipl.-Ing. Martin Grüger, techn. Geschäftsführer, Bingen am Rhein

 

Dipl.-Betriebswirt (FH) Uwe Allmrodt, kfm. Geschäftsführer, Mühltal

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung.

Abschlussprüfungshonorar

Das Abschlussprüfungshonorar beträgt 8 T€ und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von 12 T€. Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2013 in voller Höhe an die Gesellschafterin auszuschütten.

 

Darmstadt, den 28. Februar 2014

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Die Geschäftsführung

Martin Gruger

Uwe Allmrodt

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 (Anlage 4) der

 

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH, Darmstadt,

unter dem Datum vom 28. März 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und I oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Darmstadt, den 28. März 2014

MOOG PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Dr. Rüdiger Moog, Wirtschaftsprüfer

Achim Schweizer, Wirtschaftsprüfer

Auszug

Beschlussfassung der Gesellschafterin

der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

(Jahresabschluss 2013)

Die Gesellschafterin stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013, welcher einen Bilanzgewinn von EUR 12.008,73 € aufweist, fest.

Die Gesellschafterin beschließt, dass der Bilanzgewinn in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeschüttet wird. Die Auszahlung erfolgt am 30. Juni 2014.

 

Darmstadt, den 24.06.2014

HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Andreas Niedermaier

ppa Dr. Julia Klinger

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