Paramount Pictures Germany GmbH

Herzogspitalstraße 24, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 173612
Vorher
Blitz 08-410 GmbH
Eingetragen
14.5.2008
Branche
Filmverleih und -vertrieb, nicht an private HaushalteHerstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und FernsehprogrammenFernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Gegenstand
Erwerb, Produktion und Vertrieb von Filmen und damit im Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Paramount Pictures International LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Paramount Pictures International Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paramount Pictures Germany GmbH

Unterföhring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva 31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.689,73 19.765,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.468,64 73.087,96
79.158,37 92.853,33
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 453.941,92 645.984,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.417.551,60 5.644.578,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 85.877,20 453.404,40
7.957.370,72 6.743.968,36
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 264.272,50 252.546,00
8.221.643,22 6.996.514,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 228.320,60 0,00
8.529.122,19 7.089.367,69
Passiva 31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.803.696,94 3.694.866,00
III. Jahresüberschuss 629.001,22 108.830,94
4.457.698,16 3.828.696,94
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 63.164,40 45.257,39
2. Steuerrückstellungen 44.148,15 29.255,19
3. Sonstige Rückstellungen 1.695.951,25 1.492.257,75
1.803.263,80 1.566.770,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.489.156,17 1.393.430,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.489.156,17 (Vj. EUR 1.393.430,24)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 18.989,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (Vj. EUR 18.989,29)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 779.004,06 281.480,89
davon aus Steuern EUR 495.960,27 (Vj. EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 779.004,06 (Vj. EUR 281.480,89)
2.268.160,23 1.693.900,42
8.529.122,19 7.089.367,69

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

01.01.22-31.12.22 01.01.21-31.12.21
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.215.520,57 11.398.595,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 96.686,50 165.194,26
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 9.185,55 (Vj. EUR 5.194,25)
31.312.207,07 11.563.789,26
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.097.988,94 1.163.147,30
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.554.861,65 2.449.651,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 364.764,39 699.169,96
davon für Altersversorgung EUR 58.772,18 (Vj. EUR 387.776,51)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 33.066,61 33.172,94
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.338.693,19 6.985.106,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 163,28 (Vj. EUR 4.428,41)
30.389.374,78 11.330.248,20
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 116,97 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.499,83 53.140,53
davon an verbundene Unternehmen EUR 8.813,48 (Vj. EUR 9.724,07)
davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 2.277,20 (Vj. EUR 42.290,00)
davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 S.2 HGB EUR 15.581,05 (Vj. EUR 42.290,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 266.448,21 71.569,59
10. Ergebnis nach Steuern 629.001,22 108.830,94
11. Jahresüberschuss 629.001,22 108.830,94

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt.

Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Paramount Pictures Germany GmbH mit Sitz in Unterföhring im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 173612 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00, bei Anschaffung nach dem 31. Dezember 2017 bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00, sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00, bei Anschaffung nach dem 31. Dezember 2017 mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00, bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Der Abgang der geringwertigen Anlagegüter wird grundsätzlich nach fünf Jahren unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihren Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft sind durch eine kongruente Rückdeckungsversicherung versichert. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung sind an die Mitarbeiter verpfändet.

Diese wertpapiergebundenen Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihren resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungs- versicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die nicht verpfändeten Ansprüche wurden zum Bilanzstichtag unsaldiert ausgewiesen.

Alle Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) bewertet. Die Rückstellung für Pensionen wird mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % (Vj. 1,87 %) für eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren, nach den Sterbetafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, einem Gehaltstrend von 2,00 % p.a., einem Rententrend von 1,00 % p.a. und einer Fluktuation von 5,00 % p.a. berechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Umsatzerlöse werden gemäß Realisationsprinzip erst bei Leistungserbringung ausgewiesen. Der Zeitpunkt entspricht der Einnahme der Umsätze an der Kinokasse.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegen Kinobetreiber.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich auf die Gesellschafterin Paramount Pictures International Limited, London, Großbritannien sowie weitere Konzernschwestergesellschaften. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin resultieren in Höhe von TEUR 820 aus der Weiterbelastung von Kosten (Vj.: TEUR 782) welche mit Verbindlichkeiten für Lizenzgebühren aus dem bestehenden Distribution Agreement (Theatrical) in Höhe von TEUR 345 (Vj.: TEUR 3.296) verrechnet wurden.

Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus einem Stammkapital von TEUR 25 (Vj.: TEUR 25), einem Gewinnvortrag von TEUR 3.804 (Vj.: TEUR 3.695) sowie einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 629 (Vj.: TEUR 109).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 63 (Vj. TEUR 45) bilanziert, deren Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung nicht verpfändet sind. Hierzu bestehen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 45), welche bei den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden.

Darüber hinaus bestehen rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.368 (Vj.: TEUR 2.287). Diese wurden mit Deckungsvermögen TEUR 2.368 (Vj.: TEUR 2.287) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Deckungsvermögen sind verpfändete Rückdeckungsversicherungen.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischem Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer und beläuft sich auf TEUR 2.368 (Vj.: TEUR 2.287).

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 25) wurden mit den Zinszuführungen (TEUR 40) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 191 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von TEUR 128 (Vj.: TEUR 94), ausstehende Urlaubstage der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 78 (Vj.: TEUR 110), für Produzentenbeteiligungen in Höhe von TEUR 1.130 (Vj.: TEUR 892) sowie für Abschlussprüfung und Steuerberaterleistungen in Höhe von TEUR 50 (Vj.: TEUR 46) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen bezogene Marketingleistungen und Versicherungsprämien.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 31.216 (Vj.: TEUR 11.399) stammen aus der Vermietung von Kinofilmen an Kinobetreiber in Deutschland sowie der Weiterbelastung von Personalaufwand an verbundene Unternehmen (TEUR 445; Vj.: TEUR 311).

Materialaufwand

Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 11.098 (Vj.: TEUR 1.163). Diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Lizenzen TEUR 9.040 (im Vorjahr lag ein Ertrag in Höhe von TEUR 3.299 vor, welcher unter den Umsatzerlösen ausgewiesen wurde), Produzentenbeteiligungen in Höhe von TEUR 1.493 (Vj.: TEUR 947), Virtual Print Fees in Höhe von TEUR 305 (Vj.: TEUR 68), Kosten für digitale Filmkopien in Höhe von TEUR 194 (Vj.: TEUR 63), Kosten für Lagerung und Versendung von Kopien in Höhe von TEUR 27 (Vj.: TEUR 54) sowie FSK Freigabegebühren in Höhe von TEUR 39 (Vj.: TEUR 30).

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen resultieren aus Gehältern, sozialen Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung in Höhe von TEUR 2.861 (Vj.: TEUR 2.761) sowie Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 59 (Vj.: TEUR 388).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 16.339 (VJ.: TEUR 6.985) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Vermarktung in Höhe von TEUR 15.360 (Vj.: TEUR 6.489) sowie Mietaufwendungen für die Büroräume in Höhe von TEUR 219 (Vj.: TEUR 219).

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 4.432.698,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 292 sonstige finanzielle Verpflichtungen, welche ausschließlich Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betreffen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich wie folgt:

2023 2024 2025 2026 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
210 82 0 0 292

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022:

Vincent Lacombe de la Tour, Frankfurt a. M., Gesamt-Geschäftsführer (Vertrieb, Marketing, Finanzen)

Johnny Nareshdat Kanhai, Amsterdam, Niederlande, Gesamt-Geschäftsführer (Vertrieb, Marketing, Finanzen)

Tobias Johannes Riehl, Puchheim, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurden durchschnittlich 23 (Vj. 22) Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter teilen sich wie folgt auf:

Vertrieb/Marketing: 19 (Vj. 18)

Verwaltung: 4 (Vj. 4)

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Paramount Pictures Germany GmbH, Unterföhring, wird über ihre alleinige Gesellschafterin, die Paramount Pictures International Limited, London, Großbritannien, (Registernummer: 03458440) in den Konzernabschluss der Paramount Global Inc., New York, USA, einbezogen. Dabei stellt die Paramount Global Inc., New York, USA, den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar.

Der Konzernabschluss der Paramount Global Inc., New York, USA, ist unter www.sec.gov/edgar.shtml erhältlich.

 

Unterföhring, den 31.08.2023

Geschäftsführung

Vincent Lacombe de la Tour

Tobias J. Riehl

Johnny Nareshdat Kanhai

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 307.288,72 0,00 0,00 307.288,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 994.315,32 19.371,65 0,00 1.013.686,97
1.301.604,04 19.371,65 0,00 1.320.975,69
1.301.604,04 19.371,65 0,00 1.320.975,69
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 287.523,35 7.075,64 0,00 294.598,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.227,36 25.990,97 0,00 947.218,33
1.208.750,71 33.066,61 0,00 1.241.817,32
1.208.750,71 33.066,61 0,00 1.241.817,32
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.689,73 19.765,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.468,64 73.087,96
79.158,37 92.853,33
79.158,37 92.853,33

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

1. Allgemeines

Die Paramount Pictures Germany GmbH, Unterföhring, nachfolgend auch als "PPG" oder "Gesellschaft" bezeichnet, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Paramount Pictures International Limited, London / Großbritannien (PPIL). Die Gesellschaft vermarktet und vermietet in Deutschland Kinofilme der Paramount Studios sowie weiterer Paramount Global Gesellschaften und ausgewählter Partner.

Auf Grundlage der mit der Paramount Pictures International Limited, London / Großbritannien (PPIL) abgeschlossenen Vertriebs- und Lizenzvereinbarung, steht der Paramount Pictures Germany GmbH ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen) in Höhe von 3% der Umsatzerlöse zuzüglich dem Zinsergebnis zu. Diese Provision wird vertragskonform, auf die monatlich für die Berichterstattung innerhalb des Paramount Global Konzerns erstellten Zahlen nach US-GAAP berechnet.

2. Marktsituation und Geschäftsverlauf

Auch im Geschäftsjahr 2022 waren die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie noch deutlich zu spüren. Obwohl es keine Kinoschließungen mehr gab, war weiterhin eine Zurückhaltung in Bezug auf die Kinobesuchsintensität festzustellen. Die Anzahl der veröffentlichten US-amerikanischen Produktionen stieg zwar um 14,1% von 85 auf 97 Filme, lag aber weiterhin deutlich unter dem Niveau der Jahre 2019/2018 (126/144).

Auf eine ausführliche vergleichende Marktbetrachtung zum Vorjahr wird verzichtet, denn aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Jahr 2021, wie z.B. die bis Ende Juni andauernden Kinoschließungen, sind keine aussagekräftigen Erkenntnisse zu erwarten.

Der Kinomarktumsatz in Deutschland betrug im Geschäftsjahr (Jan. 2022 - Dez. 2022) 722,0 Mio. EUR (Vorjahr 373,2 Mio. EUR) und nähert sich damit langsam dem Pre-COVID-19 Niveau an.

Die TOP-10-Umsätze im Geschäftsjahr 2022 belaufen sich auf 286 Mio. EUR. "Avatar 2: The Way of Water" ist mit 4.533.000 Besuchern und einem Box Office von 61 Mio. EUR der erfolgreichste Film in diesem Zeitraum, gefolgt von unserem "Top Gun Maverick" (3.700.000 Besucher / 37 Mio. EUR Box Office) und "Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss" (4.129.000 Besucher / 35 Mio. EUR Box Office).

Mit "Smile - Siehst Du es auch?" erzielte die Gesellschaft einen in dieser Höhe nicht geplanten Überraschungserfolg. Mehr als 1,3 Mio. Zuschauer und 12,2 Mio. EUR Box Office bedeuten Platz 14 im besagten Zeitraum.

Die durchschnittliche Besucherzahl der TOP-10-Filme stieg in diesem Zeitraum auf 2.782.606 Besucher und damit um 49% gegenüber dem Vorjahr. Gab es im Vorjahr nur zwei Filme, denen der Sprung über die 2 Mio. Besucherhürde gelang, waren es in diesem Jahr ganze acht Filme. (Quellen: comScore/FFA)

Das Geschäftsjahr 2022 zählt nicht zuletzt durch die außerordentlich starke Performance von "Top Gun Maverick", welcher der erfolgreichste je von der PPG vertriebene Film ist, zu den Besten der Unternehmensgeschichte.

Doch auch die anderen Veröffentlichungen des Jahres 2022 wussten zu überzeugen. "Scream 2022" wiederbelebte erfolgreich das Franchise, "Tad Stones 3" erreichte 40% mehr Zuschauer/Umsatz als Teil 2 im Jahr 2018 und "Sonic 2" erreichte fast das gleiche Ergebnis wie Teil 1, was vielen Fortsetzungen seit der COVID-19-Pandemie verwehrt blieb.

Auch auf Seiten der Partnerprodukte konnten wieder nennenswerte Box Office Erfolge mit Neuveröffentlichungen erzielt werden. Mehr als 2,5 Mio. EUR Box Office hatte beispielsweise der Überraschungsfilm "Mittagsstunde" bis Jahresende zu verzeichnen.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein robustes Veröffentlichungsumfeld, so dass es nur noch in Ausnahmefällen zu Release Verschiebungen kommen wird. Aufgrund von starken Franchise Themen mit hohem Zuschauerpotential wie "Transformers: Aufstieg der Bestien", "Mission Impossible 7" sowie einem weiteren "Paw Patrol Kinofilm" erwarten wir einen ähnlichen Umsatz bei geringerem Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr.

3. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2022 ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von T7.089 EUR auf T8.529 EUR gestiegen. Die Werte der Sachanlagen sanken um T14 EUR, das Guthaben bei Kreditinstituten stieg um T12 EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um T192 EUR während der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T1.773 EUR stiegen. Letzteres ist dabei hauptsächlich auf die gestiegenen Umsatzerlöse und den damit verbundenen Forderungen gegen den Viacom Finance BV cash pool zurückzuführen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um T368 EUR aufgrund von gesunkenen Umsatzsteuer Forderungen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um T228 EUR. Insgesamt führten diese Effekte zu einer Erhöhung der Bilanzsumme.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 52% (Vorjahr 54%). Primär ausschlaggebend hierfür ist eine Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten von T281 EUR im Vorjahr auf T779 EUR im aktuellen Geschäftsjahr 2022. Diese Erhöhung ist primär auf die gestiegene Umsatzsteuerzahllast zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2022 gab es keine wesentlichen Investitionen.

Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft − insbesondere durch die Einbindung in den Paramount Global Konzern − als stabil.

c) Ertragslage

Die Paramount Pictures Germany GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von T31.216 EUR im Vergleich zu T11.399 EUR im Vorjahr.

Dieser Umsatzanstieg um 174% erklärt sich primär durch die herausragende Performance des Titels "Top Gun Maverick", welcher sämtliche Erwartungen übertroffen hat.

Aber auch die anderen Veröffentlichungen des Jahres funktionierten sehr gut, besonders zu erwähnen ist "Smile" der sich zum Überraschungserfolg am Jahresende entwickelte.

Aus diesem Grund fielen in diesem Jahr auch Aufwendungen aus Lizenzgebühren an, diese betrugen nun T9.040 EUR.

Mit der gestiegenen Anzahl an überaus erfolgreichen Veröffentlichungen gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich auch der sonstige betriebliche Aufwand signifikant von T6.985 EUR auf T16.339 EUR. Das entspricht einem Anstieg von 134%.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Jahresergebnis um mehr als das 4-fache von T109 EUR auf T629 EUR. Dieser Anstieg resultiert aus den deutlich gestiegenen Umsätzen.

4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Der im Rahmen der Vermietung der Filme an der Kinokasse erzielte Umsatz wird zwischen Unternehmen und Kinobetreiber geteilt, so dass der an der Kinokasse erzielte Umsatz (Box Office) die bedeutendste am Markt etablierte Kenngröße darstellt. Der Kinokassenumsatz setzt sich aus der Anzahl der erreichten Besucher pro Film und des Ticketpreises an der Kinokasse zusammen. Für das Unternehmen stellt der nach Umsatzteilung tatsächlich realisierte Nettoumsatz damit den wichtigsten finanziellen Leistungsindikator dar. Dabei hat die Produktpipeline des Mutterkonzerns der in den Folgejahren zu veröffentlichenden Filmen ebenso wie Filme lokaler Partner, die künftig von der Gesellschaft vermarktet werden, wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Umsatzerlöse.

Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Kinofilmen stiegen um 395% von T7.788 EUR im Vorjahr auf T30.761 EUR im Berichtszeitraum.

Dieser Anstieg basiert im Wesentlichen darauf, dass zum einen mehr konzerneigene Filme veröffentlicht wurden im Vergleich zum Vorjahr als auch auf der Tatsache, dass diese Veröffentlichungen zum Teil sehr erfolgreich waren, z.B. "Top Gun Maverick" oder "Smile". Aus diesem der Grund, wurde der ursprünglich für 2022 prognostizierte Umsatz von T17.000 EUR signifikant übertroffen.

Für das kommende Geschäftsjahr 2023 ist eine verlässliche Planung wieder möglich. Auch wenn 2022 das Gesamtmarktvolumen der Branche immer noch deutlich unter dem Pre-COVID-19 Niveau lag, gibt es für 2023 die Hoffnung, dass diese Umsatzwerte wieder erreichbar werden.

Derzeit gehen wir davon aus, dass alle für 2023 geplanten Filme auch von uns gestartet werden. Darunter auch solche Blockbuster wie "Transformers 7" oder "Mission Impossible 7".

Paramount produziert in Zukunft somit weiterhin hochwertige Kinofilme wie z.B. "Mission Impossible 8", "Sonic 3" oder einen weiteren Spongebob Film mit der Strategie, sich auf die Etablierung erfolgreicher Franchises Filme mit großem kommerziellem Potential zu fokussieren.

Der hauseigene Streaming-Service Paramount+ bietet eine zusätzliche Möglichkeit einen Film gewinnbringend zu veröffentlichen. Sollte es also situationsbedingt nicht möglich sein, einen Film gewinnbringend im Kino herauszubringen, könnte man ihn exklusiv auf dem Paramount+ Streaming-Service veröffentlichen. Ebenso ist es denkbar das ein ursprünglich exklusiv für Paramount+ produzierter Film bei einem optimalen Umfeld vorab gewinnbringend im Kino veröffentlicht werden kann. Dieses Szenario wurde durch die letztjährige Veröffentlichung von "Smile" erfolgreich bewiesen. Maximale Flexibilität in Bezug auf künftige Auswertungsformen und Fenster werden die zukünftige Veröffentlichungsstrategie von Filmen bestimmen.

5. Risikomanagement

Gegen potenzielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind Systeme eingesetzt, die diese Risiken erkennbar werden lassen können, um rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Hierzu zählen neben den monatlichen Abschlüssen nach US-GAAP, ein umfangreiches Konzernreporting sowie regelmäßige Besprechungen mit der Konzernobergesellschaft sowie ein System bereichsübergreifender internationaler Konzern-Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen unseres Geschäfts. Ebenso finden im wöchentlichen Turnus Management-Meetings statt, in denen die aktuelle Ertragslage und sonstige relevante Entwicklungen eruiert werden.

Des Weiteren führt der Mutterkonzern regelmäßig interne Revisionen in seinen Gesellschaften durch.

6. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Durch die Bildung einer Rangordnung werden im Folgenden die Risiken und Chancen entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele. Die Risiken und Chancen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Risiken

Der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft basiert im Wesentlichen auf den mit der Konzerngesellschaft Paramount Pictures International Limited, London / Großbritannien (PPIL), abgeschlossenen Lizenz- und Distributionsverträgen sowie den von der Konzerngesellschaft zur Verfügung gestellten Filmtiteln. Eine Kündigung der Lizenz- und Distributionsverträge, welche grundsätzlich kurzfristig möglich ist, würde maßgeblichen Einfluss auf den Fortbestand der Gesellschaft nehmen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Umstände erkennbar, die für eine Kündigung der Lizenz- und Distributionsverträge sprechen würden. Daher schätzen wir das Risiko insgesamt als gering ein.

Trotz der immer noch herausfordernden Marktsituation mit einer anhaltenden Zurückhaltung in Bezug auf Kinobesuche diverser Zielgruppen, ist die Zahlungsmoral unserer Kunden weiterhin sehr hoch, insofern stellt das Forderungsausfallrisiko derzeit ein geringeres Risiko dar.

Zwar steigt theoretisch dieses Risiko je länger die Kinobesuchsintensität gering ist, allerdings sind die dann ausstehenden Beträge aufgrund geringer Besucherzahlen ebenfalls niedrig, so dass auch in dieser Situation ein Forderungsausfallrisiko lediglich ein geringeres Risiko darstellt.

Wesentliche Risiken bleiben der zukünftige Umsatzverlust im Falle einer andauernden Kinobesuchsintensität sowie die Piraterie-Problematik als auch die Konkurrenz durch Streamingdienste, verbunden mit einer zunehmend verbesserten technischen Ausstattung von Fernsehgeräten & Soundsystemen, die im eigenen Zuhause eine Art Kinoerlebnis ermöglichen.

Das Risiko der Piraterie ist kein neues, sondern ein bestehendes Problem, welches wir jedoch als gering einschätzen, auch gerade vor dem Hintergrund, das in der jüngsten Vergangenheit einige der am meisten frequentierten Piraterie Seiten durch die Behörden abgeschaltet wurden. Ebenso ist das Kinoerlebnis in der Güte und vor allem auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung exklusiv, da die Veröffentlichung in nachgelagerten Medien zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Die derzeitigen COVID-19-Pandemie und Ukrainekonflikt bedingten Nachwirkungen auf den Kinomarkt bleiben herausfordernd.

So beobachten wir weiterhin in Teilen der Bevölkerung eine Zurückhaltung in Bezug auf die Häufigkeit der Kinobesuche. Bei Veröffentlichungen von großen Kinofilmen mit Blockbusterpotential nimmt diese Zurückhaltung allerdings ab. Diese Annahme wird durch die Beobachtung unterstützt, dass Filme wie "Avatar 2", "Minions" oder "Super Mario" für die ein großes Publikumsinteresse besteht, ein Millionenpublikum begeisterten. So entwickelte sich "Avatar 2" im Laufe des Jahres 2023 mit mehr als 10 Mio. Besuchern und mehr als 138 Mio. EUR Box Office zum erfolgreichsten Kinofilm aller Zeiten in Deutschland. (Quelle: mediabiz.de)

Die Geschäftsführung geht aufgrund der vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist und derzeit auch keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Chancen

Die erfolgreiche Vermarktung der anstehenden Titel sowie eine Ausweitung der Vertriebspartnerschaften mit lokalen Unternehmen bieten gute Chancen für positive Umsatz- und Ergebnisbeiträge.

Darüber hinaus zeigt die Marktentwicklung der letzten Jahre, dass trotz Piraterie und Umsatzrückgängen in nachgelagerten Verwertungsstufen, das Kino sein Alleinstellungsmerkmal beibehalten wird.

Dabei unterstützen die Anzahl und Qualität von 3D Produkten dieses Alleinstellungsmerkmal.

Eine zusätzliche Chance sind Lokale Produktionen, da sie eine Bereicherung zu den typischen Hollywood Produktionen darstellen, somit ein anderes Publikum ansprechen und zu einer Erweiterung der Zielgruppe führen. Auch die Tatsache, dass Streamingdienste wie Paramount+ eine gewisse Anzahl an europäischen Inhalten veröffentlichen wollen, macht Lokale Produktionen für nachgelagerte Verwertungsstufen relevant. Mit "Trauzeugen" planen wir die erste Lokale Produktion im September 2023 zu veröffentlichen.

7. Ausblick

Die Geschäftsleitung geht gegenwärtig davon aus, dass sich der allgemeine Kinomarkt in Deutschland zum Ende dieses Jahres wieder auf einem Pre-Pandemischen Niveau einpendeln kann. Ausschlaggebend dafür wird die Performance der Filme im zweiten Halbjahr sein.

Das Kinojahr 2022 war durch erfolgreiche Fortsetzungen geprägt, alle Filme der TOP 10 sind direkte Fortsetzungen oder Filme eines erfolgreich eingeführten Franchises. Erst auf Platz 12 folgt mit "Wunderschön" der erste original Content Film.

In der Annahme, dass sich der Kinomarkt für Blockbuster wieder annährend normalisiert, wird die PPG im Geschäftsjahr 2023 eine ähnliche Anzahl an Filmen herausbringen wie im Geschäftsjahr 2022. Das Marktpotential dieser Filme, die im neuen Geschäftsjahr herausgebracht werden, ist auf einem leicht geringeren Niveau geplant. Besonders erwähnenswert ist hier die Veröffentlichung von "Mission Impossible 7", "Dungeons & Dragons" & "Paw Patrol 2". In Summe erwartet die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 nach heutigem Stand einen Umsatz in Höhe von ca. 26 Mio. EUR.

 

Unterföhring, den 31. August 2023

Die Geschäftsführung

Vincent De La Tour

Tobias Riehl

Johnny Nareshdat Kanhai

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Paramount Pictures Germany GmbH, Unterföhring

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paramount Pictures Germany GmbH, Unterföhring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paramount Pictures Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 1. September 2023

Christoph Tübbing
Wirtschaftsprüfer

ppa. Ralph Jakobi
Wirtschaftsprüfer

Angaben nach § 328 Abs. 1a HGB:

Die Gesellschafterversammlung der Paramount Pictures Germany GmbH hat den Jahresabschluss zum 31.12.2022 am 31.10.2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.