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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norman A. Dreger seit 23.3.2021 | Vorstandsmitglied |
Sebastian Karwautz seit 23.1.2018 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROMERIT AktiengesellschaftFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma "PROMERIT Aktiengesellschaft" unter der Nummer HRB 73783 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Der Jahresabschluss der PROMERIT Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren vermindert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt; Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind unverändert zum Vorjahr nicht erforderlich. In Ausführung befindliche Aufträge sind entsprechend des Grades der Leistungserbringung bis zum Bilanzstichtag - unter Berücksichtigung des Herstellungskostenprinzips - bewertet und als unfertige Leistungen bilanziert. In die Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen. Die in Ausführung befindlichen Aufträge sind verlustfrei bewertet; notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von 30,0 %. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB von dem entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Nennenswerte sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht, so dass auf eine Abzinsung mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind, weiterhin verzichtet wird. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Angaben zum Anteilbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - bis auf einen in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Betrag von TEUR 33 (Vj.: TEUR 33) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Auf die Gesellschafterin entfallen TEUR 588 (Vj.: TEUR 0). Grundkapital Das Grundkapital von EUR 500.000,00 ist eingeteilt in 10.500 Stückaktien ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Arbeitnehmerboni, Verpflichtungen aus ausstehendem Urlaub, Rückstellung für Reisekosten sowie ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 2.254,41 (Vj.: TEUR 1) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 6.628,59 (Vj.: TEUR 9) erfasst. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen entfallen ausschließlich auf verbundene Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen mit EUR 1.084,50 (Vj.: TEUR 0) verbundene Unternehmen. Zinsen aus der Ab- oder Aufzinsung sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen mit unterschiedlichen Laufzeiten bis 31. März 2023. Die Gesamtverpflichtungen hieraus bis zum Ende der Grundmietzeit betragen per 31. Dezember 2019 TEUR 1.303. Die Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um die Kapitalbindung zu vermindern. Haftungsverhältnisse Wie im Vorjahr bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige Angaben Arbeitnehmeranzahl Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 93 Angestellte (Vorjahr: 78) tätig. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Bezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 1.285. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Kredite an Organmitglieder Zum Abschlussstichtag lagen keine Kredite an Organmitglieder vor. Konzernzugehörigkeit Der Abschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 wird in den nach US-amerikanischen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erstellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Marsh & McLennan Companies Inc., New York, USA, einbezogen. Abweichungen zu den Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach deutschem Recht bestehen insbesondere bei den unfertigen Leistungen sowie der Umsatzrealisierung. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft und im Internet unter www.mmc.com/investors erhältlich. Gemäß § 290 i.V.m. § 293 HGB ist die Gesellschaft selbst nicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Nachtragsbericht Seit März 2020 beeinträchtigt die COVID-19-Pandemie stark das öffentliche Leben und die Wirtschaft, was sich auch in einer rückläufigen Nachfrage nach Beratungsleistungen niederschläft. Wir verweisen diesbezüglich auf die Berichterstattung im Lagebericht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.269.488,74. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags und ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 5.938.688,51. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 29. Mai 2020 PROMERIT Aktiengesellschaft Kai Anderson, Vorstand Nicole Peichl, Vorständin Sebastian Karwautz, Vorstand Dr. Daniel Tasch, Vorstand Armin von Rohrscheidt, Vorstand Dr. Oliver Wirth, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Geschäftsmodell Die PROMERIT Aktiengesellschaft (kurz Promerit AG oder Promerit) ist ein Tochterunternehmen der Mercer Deutschland GmbH und damit Teil der internationalen Unternehmensgruppe Marsh & McLennan Companies mit weltweit 75.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 17 Mrd. US-Dollar. Zu Marsh & McLennan Companies gehören neben der HR- und Finanzberatung Mercer auch die Strategieberatung Oliver Wyman, der Versicherungsmakler und Risikoberater Marsh sowie der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter. Die Aktie von Marsh & McLennan Companies (Börsenkürzel: MMC) wird an den Börsen von New York, Chicago und London gehandelt. Die Promerit AG ist das Beratungsunternehmen für Transformation und HR Management. Unsere Berater machen Organisationen und Menschen agiler, ermöglichen ihre Entwicklung und heben ihre Potenziale. Erfolgreiche Veränderungen erfordern neue Kompetenzen, die richtige Führung und eine entsprechende Unternehmenskultur. Wir unterstützen das HR Management und die Unternehmensleitung darin, diese Hebel erfolgreich zu bedienen. Die Unternehmensstruktur der Gesellschaft orientiert sich an den Marktbedürfnissen. Unterhalb des Vorstands ist das Unternehmen in den drei Geschäftsfeldern Business Transformation, HR Transformation und HR Digitalisation organisiert. Mit unserem Geschäftsfeld Business Transformation Consulting unterstützen wir unsere Kunden, ihre Strategien erfolgreich umzusetzen. Wir ermöglichen die HR Transformation mit neuen HR Strategien, innovativen Konzepten in den HR Kernleistungen und wirksamen HR Prozessen. Im Geschäftsfeld HR Digitalisation gestalten wir die neue Arbeitswelt mit anwenderfreundlichen Cloud-Systemen. Unsere Kombination aus strategischer Beratung und Umsetzungskompetenz schafft Lösungen, die wirken. Wir arbeiten mit Leidenschaft für das, was wir tun und mit Spaß an dem, wie wir es tun. Promerit wurde mehrfach mit dem Best of Consulting Award der Wirtschaftswoche und dem HR Excellence Award des Bundesverbandes der Personalmanager ausgezeichnet. Um den Premium- und Innovationsanspruch sicherzustellen investiert Promerit jährlich bis zu 10 % ihres Umsatzes in die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen und internen Prozesse. Dabei wird ein Großteil der Mitarbeiter und Berater eingebunden. Die Kunden der Promerit Gruppe werden dabei von den Standorten Frankfurt, München und Györ/Ungarn betreut. In der Konzernstruktur der Gruppe sind die realright GmbH sowie Promerit Hungary Kft. als Tochterunternehmen der Promerit AG operativ tätig. Als Teil der auf das Themenfeld HR spezialisierten internationalen Mercer Beratungsgruppe konnten im Geschäftsjahr 2019 neue, gemeinsame Dienstleistungen und Produkte angeboten und das Know-how und Humankapital der beiden Unternehmen kombiniert werden. Durch den Zugang zu dem globalen Know-how und der Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten ergeben sich auf den internationalen Markt gerichtete, attraktive Synergien mit hohem Nutzen für unsere Kunden und Mitarbeiter. Sonstige Veränderungen des Geschäftsmodells haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. WIRTSCHAFTSBERICHT GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Laut Statistischem Bundesamt wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2019 um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber in 2019 ggü. dem Vorjahr (1,5 %) an Schwung verloren. Die Prognosen für die Wirtschaftsleistung in 2020 lagen zu Beginn des Jahres auf Vorjahresniveau. So sagte das Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) ein Minus des BIP von 0,1 % voraus. Aufgrund der im 1. Quartal 2020 in Europa und den USA angekommenen Corona-Pandemie wurden die zu Jahresbeginn abgegebenen Prognosen dann Anfang April drastisch nach unten korrigiert. Die weltweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden massive negative Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistungen in Deutschland mit sich bringen. Die Unsicherheit über den Zeitrahmen für die Erholung der Wirtschaft ist dabei hoch. So schwanken die Prognosen des IfW Kiel von einem Schrumpfen des BIP von 4,5 % bei einer Erholung der Wirtschaft im 2. Quartal ("V"-Szenario) bis zu einem Minus von 8,7 % bei einer späteren Erholung im 3. Quartal ("U"-Szenario). Das IFO-Institut sieht im schlechtesten Szenario einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von bis über 20 % voraus. BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Der Umsatz der Consultingbranche in Deutschland ist 2019 um 5,7 % auf insgesamt 35,7 Milliarden Euro gestiegen. Das Wachstum 2019 kam vor allem durch ein starkes Schlussquartal 2019 zustande. Dementsprechend positiv war die Beraterbranche zunächst für 2020 gestimmt und ging erneut von einem Wachstum von 5,8 % für die Gesamtbranche aus. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden jedoch auch für die Branche der Unternehmensberater zur großen Herausforderung werden. Die Ergebnisse der Geschäftsklima-Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) von Anfang April zeigen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch das Geschäft der Consultingbranche stark beeinträchtigen wird. Der vom BDU erhobene Geschäftsklimaindex fiel im Vergleich zur Branchenbefragung im Dezember 2019 um 29,9 Punkte auf den Indexwert von 70,4. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Geschäftsklimaerhebung durch den BDU im Jahr 2006. Eine aktuelle Wachstumsprognose für die Beratungsbranche lag zum Berichtszeitpunkt nicht vor - analog des BIP Minus für die Gesamtwirtschaft muss von einem Umsatzrückgang der Beraterbranche für 2020 ausgegangen werden. GESCHÄFTSVERLAUF Der Umsatz der Promerit AG hat sich im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 18,3 % auf 20,0 Mio. EUR erhöht und liegt damit deutlich über dem ursprünglich geplanten Zuwachs von 7,1 %. Die operative Umsatzrendite vor Steuern von 13,8 % sowie die Auslastung der Berater von 61 % liegen dabei in etwa im Plan. Als Gründe für das überdurchschnittliche Wachstum im Vergleich zur Branche sind die Attraktivität und hohe Nachfrage nach den Promerit-Services, die kontinuierliche Realisierung der insbesondere marktbezogenen Synergien in der internationalen Mercer Gruppe und die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu nennen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg um 15 auf 93 Mitarbeiter. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr um 3,1 Mio. EUR bzw. 18,3 % auf 20,0 Mio. EUR erhöht. Für die Gesamtleistung (Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderungen) betrug der Anstieg 2,8 Mio. EUR bzw. 16,5 %. Die gesamten betrieblichen Aufwendungen haben sich leicht unterproportional zum Anstieg der Gesamtleistung um 2,3 Mio. EUR bzw. 15,0 % auf 17,4 Mio. EUR erhöht. Dabei haben sich die Aufwendungen für bezogene externe Leistungen in Kundenprojekten um 0,7 Mio. EUR bzw. 42,1 % auf 2,4 Mio. EUR erhöht. Der überproportionale Anstieg resultiert insbesondere aus dem Ausbau der Zusammenarbeit innerhalb der internationalen Mercer Gruppe; ihr Anteil an Gesamtleistung beträgt 12,1 % nach 9,9 % im Vorjahr. Die Personalaufwendungen lagen in 2019 bei 9,8 Mio. EUR und damit bedingt durch die höhere Mitarbeiterzahl 9,2 % über dem Vorjahreswert von 9,0 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ggü. dem Vorjahr von 4,2 Mio. EUR um 20,3 % auf 5,1 Mio. EUR gestiegen. Für den leicht überproportionalen Anstieg zur Gesamtleistung sind überwiegend höhere Reise-, Marketing- und Recruitingaufwendungen verantwortlich. Das Finanzergebnis beträgt 0,4 Mio. EUR und resultiert im Wesentlichen aus Beteiligungserträgen. Im Vorjahr wurden keine Beteiligungserträge vereinnahmt. Das Ergebnis vor Steuern (ohne Finanzergebnis) hat sich um 0,3 Mio. EUR bzw. 14,5 % auf 2,8 Mio. EUR verbessert und liegt damit über dem Planansatz, der nur eine moderate Steigerung vorsah. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern ergibt sich insgesamt ein Jahresüberschuss von 2,3 Mio. EUR nach 1,6 Mio. EUR im Vorjahr und damit eine Verbesserung um 46,1 %. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 61,3 % (Vj.: 62,0 %). Das Unternehmen wurde im Geschäftsjahr aus eigenen Mitteln bzw. hinsichtlich der in Arbeit befindlichen Aufträge durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Es bestehen keine außerbilanziellen Finanzierungsinstrumente. Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte eine Dividendenausschüttung in Höhe von 2,0 Mio. EUR. Die Finanzmittel bei Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr von 3,9 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang resultiert dabei ausschließlich aus dem Anstieg der konzerninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eine ausreichende Liquidität war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 10,0 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR erhöht. Die Entwicklung der Vermögenslage ist dabei auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den um 1,3 Mio. EUR auf 6,1 Mio. EUR gestiegenen Forderungsbestand gekennzeichnet, wobei der Anstieg auf eine höhere Leistungserbringung an verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Gegenläufig haben sich wie vorstehend bereits erläutert insbesondere die liquiden Mittel vermindert. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 0,3 Mio. EUR auf 6,5 Mio. EUR erhöht. Dem im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss von 2,3 Mio. EUR steht dabei eine Dividendenausschüttung in Höhe von 2,0 Mio. EUR gegenüber. Weiterhin haben sich die Rückstellungen aufgrund vermehrter Zuführungen für ausstehende Rechnungen sowie Abfindung um 0,2 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR erhöht. Die Verbindlichkeiten sind insbesondere durch höhere erhaltene Anzahlungen um 0,13 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR angestiegen. Insgesamt schätzen wir die allgemeine wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut ein. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird im Wesentlichen nach Leistungskennzahlen wie Umsatzerlösen, Kundenauslastung der Berater und Umsatzrendite vor Steuern sowie operatives Ergebnis vor Steuern geführt. Umwelt Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, unsere Geschäfte so zu führen, dass wir unsere Umwelt für zukünftige Generationen nicht zerstören, sondern sie schützen. Im Jahr 2019 wurden zahlreiche Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt. Darüber hinaus wurde eine umfassende Nachhaltigkeitsinitiative gestartet, die u.a. die Reduktion von Geschäftsreisen durch Verstärkung der virtuellen Zusammenarbeit mit unseren Kunden betrifft. Mitarbeiter Unseren Unternehmenserfolg verdanken wir in erster Linie den Mitarbeitern des Unternehmens. Wir unternehmen daher große Anstrengungen und investieren konsequent in die Gewinnung, Entwicklung und Bindung unserer Mitarbeiter. Die im Geschäftsjahr durchgeführte Befragung der Mitarbeiter bestätigt die hohe Motivation, Zufriedenheit und Identifikation mit dem Unternehmen. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT PROGNOSEBERICHT Für das Geschäftsjahr 2020 kann eine Prognose für Unternehmensberatungs-Dienstleistungen durch die im 1. Quartal angekommene Corona-Krise nur mit hoher Unsicherheit abgegeben werden. Per Ende März ist der vom Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) erhobene Geschäftsklimaindex auf einen historisch niedrigen Indexwert von 70,4 gefallen. Die zum Jahreswechsel erstellte Wachstums-Prognose des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater e.V. in Höhe von 5,8 % wird auf Basis der aktuellen Einschätzung von Anfang April nicht zu halten sein und es muss von einem deutlichen Abschwung nicht nur für die Gesamtwirtschaft, sondern auch der Unternehmensberatungsbranche ausgegangen werden. Für das Geschäftsjahr 2020 gingen wir Anfang des Jahres von einer über dem Marktniveau liegenden Umsatzsteigerung in Höhe von 10 % sowie einer moderaten operativen Ergebnissteigerung aus. Wir haben dabei mit einer Umsatzrendite vor Steuern von 14,5 % geplant. Eine genaue Umsatz- und Ergebnisprognose ist wie dargelegt nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Prognosen der Wirtschaftsinstitute schwierig und wird von der weiteren Entwicklung der Corona-Situation im Jahresverlauf abhängen. In einem günstigen Entwicklungsszenario rechnen wir mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses. Bei einer anhaltenden Krisensituation wird sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung negativ auf die Nachfrage nach Beratungsleistungen auswirken und es muss dann von einem signifikanten Umsatzrückgang ausgegangen werden. So machte sich die Corona-Krise in den Monaten März und April insbesondere durch Projektverschiebungen und Verzögerungen bei der Neuprojektvergabe bemerkbar. Der Umsatz lag im Zeitraum Januar-April mit 19,1 % unter dem Vorjahresumsatz und für das Gesamtjahr muss mit einem Rückgang der Kundenauslastung der Berater auf 50-55 % gerechnet werden. Bei einer Erholung der Wirtschaft im 3. Quartal planen wir jedoch weiterhin mit einem positiven Jahresergebnis. RISIKO- UND CHANCENBERICHT Risikomanagementsystem Als Unternehmen der in den USA börsennotierten MMC-Gruppe unterliegen wir den strengen Anforderungen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Hierzu zählt insbesondere auch die Einrichtung eines Kontrollsystems über die Finanzberichterstattung, deren Wirksamkeit regelmäßigen internen und externen Prüfungen unterliegt. Darüber hinaus nutzt die Gesellschaft ein umfassendes Controllingsystem zur Steuerung des Geschäfts. Dies umfasst sowohl finanzielle als auch operative Kennzahlen. Die zur Steuerung herangezogenen Informationen stammen aus der Jahresplanung, dem monatlichen Forecasting sowie aus Ist-Daten. Dieses System erlaubt der Geschäftsführung und dem Management, Entscheidungen zu treffen, die auf einer fundierten Informationsbasis bezüglich der aktuellen Situation und der erwarteten Entwicklung der wirtschaftlichen und operativen Leistungsfähigkeit beruhen. Effektives Risiko- und Chancenmanagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Finanzwirtschaftliche Risiken Zur Reduzierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Aufgrund der Kundenstruktur schätzen wir das Ausfallrisiko der Forderungen als gering ein. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wesentliche Risiken bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen und den konzerninternen Verbindlichkeiten bestehen aufgrund der soliden finanziellen Konzernverhältnisse nicht. Die Gesellschaft hat sich wie in den Vorjahren nicht gegen Währungskursrisiken abgesichert. Dies betrifft vor allem die eigenen Projektleistungen sowie die aus dem Konzernverbund zugekauften Beratungsleistungen in USD. Markt und Konjunktur Durch das monatliche Controlling bleiben die betrieblichen Erlöse sowie das Kostenmanagement im Fokus, um unerwartete Abweichungen rechtzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen gegensteuern zu können. Das unmittelbare Risiko auf der Erlösseite liegt für unser Unternehmen insbesondere in den Auswirkungen der jeweiligen konjunkturellen Entwicklungen. Traditionell ist die Auswirkung konjunktureller Verschlechterungen auf die Vergabe von Beratungsaufträgen relativ groß, da viele Unternehmen externe Beratungsunternehmen als variable Kosten wahrnehmen und entsprechend mit Anpassungen reagieren. Neben Auslastungsrisiken kann sich auch das Preisdurchsetzungsrisiko durch verschärften Wettbewerb erhöhen. Beide Risiken haben einen direkten Bezug auf die Umsatzerlöse sowie die Ergebnissituation. Neben einer engen Sales- sowie Auslastungssteuerung kann insbesondere die Ausrichtung und Ergänzung des Leistungsportfolios um Services mit Krisencharakter solche Risiken reduzieren. Der Vorstand der Gesellschaft geht weiterhin davon aus, dass die beschriebenen Markt- und Auslastungsrisiken nicht zuletzt durch die Zugehörigkeit zur internationalen Mercer-Unternehmensgruppe und den Zugang zu neuen Kunden, Produkten und Services sowie dem unternehmensübergreifenden Beratereinsatz in internationalen Projekten reduziert werden können. Eine besondere, im 1. Quartal 2020 eingeleitete Maßnahme besteht in der Entwicklung und Vermarktung von virtuellen Beratungsmethoden, um unseren Kunden trotz Reise- und Kontaktverboten die Projektdurchführung weiterhin anzubieten. Die Markt-Resonanz auf Basis von konkreten Anfragen sowie erste Kunden-Feedbacks aus der Projektarbeit in den Monaten April und Mai waren sehr positiv und gleichzeitig Voraussetzung dafür, unsere Beratungsleistungen auch in der Phase der Reiseeinschränkungen und Kontaktverbote weiter zu erbringen. Operative Risiken und Datenschutz In der operativen Projekt- und Auftragsbearbeitung besteht einerseits ein Risiko aus auslaufenden oder kurzfristig beendeten (Groß-)Projekten, das unter Umständen noch durch Reputationsrisiken verschärft wird. Andererseits können aus Festpreisprojekten neben den darin liegenden Ertragschancen Risiken durch Abschreibung von geleisteten Projektzeiten entstehen. Beide Themen werden sehr eng gesteuert, angefangen bei der Angebotserstellung über das laufende Projektcontrolling bis hin zum Monitoring der offenen Posten. In zunehmendem Maße verschärfen sich darüber hinaus die Anforderungen der Kunden an die Datenhaltung und den Umgang mit sensiblen Informationen. Dieser Entwicklung wird durch die enge Zusammenarbeit und jährliche Audits eines externen Datenschutzbeauftragten sowie laufende Optimierung unserer internen IT-Systeme und Prozesse Rechnung getragen. Abhängigkeit von Mitarbeitern Ein wesentliches Risiko einer Beratung entsteht schließlich aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Partnern in Schlüsselpositionen. Diese können einerseits in der besonderen Kompetenz des Mitarbeiters und andererseits in der Kundenbeziehung, die auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und Partners bzw. Vorstands basiert, liegen. Darüber hinaus bleibt eine Hauptaufgabe in allen Geschäftsfeldern das mittlere Management weiter zu stärken und auszubauen. Diese Abhängigkeiten werden durch eine systematische Rekrutierung, Verbreiterung der Teams und Kompetenzen sowie mit individuellen Personalentwicklungs- und Retention-Maßnahmen reduziert. Chancen Nach wie vor entstehen im Markt aus dem akuten Transformationsbedarf für unsere Kunden, insbesondere im Rahmen der Digitalisierung und HR Transformation, große Wachstumschancen für die Promerit AG bzw. die gesamte Promerit Gruppe. Diese Marktdynamik bietet dabei allen Geschäftsfeldern Chancen zur Weiterentwicklung ihrer Beratungsleistungen und Neugewinnung von Kunden. Durch die Zugehörigkeit zur Mercer Unternehmensgruppe ergeben sich weiterhin zusätzliche Marktchancen und Entwicklungspotenziale, insbesondere durch Zugang zu größeren und internationalen Kunden, neuen Produkten und Services sowie Kompetenzen und Beratern. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts Die Promerit AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand im Zeitpunkt, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden.
Frankfurt am Main, den 29. Mai 2020 PROMERIT Aktiengesellschaft Der Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PROMERIT Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROMERIT Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROMERIT Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 5. Juni 2020 Deloitte
GmbH
Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer Arno Böhmerle, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsder Promerit AktiengesellschaftDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2019 durch ständige Fühlungnahme des Vorsitzenden mit dem Vorstand, durch regelmäßig schriftliche Berichte des Vorstandes sowie durch mündliche Berichte, die in der Aufsichtsratssitzung eingehend erörtert und beraten wurden, über den Geschäftsgang und wichtige Geschäftsvorgänge unterrichtet und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegende Überwachung der Geschäftsführung wahrgenommen. Der Jahresabschluss wurde vom Vorstand erstellt und durch die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.
Frankfurt am Main, im August 2020 Achim Lüder, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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Public-Relations-Beratung
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Tätigkeiten von Werbeagenturen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Großhandel mit Anstrichmitteln
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen