Ebrofrost Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pablo Albendea Solis seit 7.3.2014 | Geschäftsführer |
Rafael Angel López Relimpio seit 7.3.2014 | Geschäftsführer |
Stefan Gyurisch seit 19.7.2013 | Geschäftsführer |
Stephan Keck seit 21.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 17.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ebrofrost Germany GmbHOffingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ebrofrost Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ebrofrost Germany GmbH, Offingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ebrofrost Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. März 2025 EY
GmbH & Co. KG
Bostedt, Wirtschaftsprüfer Faiß, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Erläuterungen Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HR B 1863 eingetragen und hat ihren Sitz in Offingen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 267 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Dementsprechend wurden für die Gliederung des Jahresabschlusses die Vorschriften der § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) zugrunde gelegt; Bei der Aufstellung ist von den für mittelgroße Gesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften der §§ 276, 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Form der Darstellung und der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Zur besseren Übersichtlichkeit sind sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang dargestellt. Leervermerke werden hierbei nicht genannt. Alle Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (kurz: TEUR). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (nach der linearen Methode) angesetzt. Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr linear, "pro rata temporis" unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen im Wesentlichen bei Industrie- und Lagergebäuden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 33 Jahren, bei Maschinen und maschinellen Anlagen bis zu 20 Jahren, bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung über 4 bis 25 Jahre. Seit Januar 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 250,00 werden als sonstiger Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die überwiegend retrograd vom erzielbaren Erlös unter Berücksichtigung von Abschlägen ermittelt werden. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken angesetzt. Dem Kreditrisiko wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag ausgewiesen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen, die abzuzinsen wären, bestehen nicht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unterschiedliche Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz können zum Ansatz von aktiven latenten Steuern führen. Steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Der den latenten Steuern zugrundeliegenden Steuersatz würde rund 27 % betragen. Es wird von dem Wahlrecht der Nichtaktivierung des Überhangs an aktiven latenten Steuern Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die Gesellschaft hält Anteile an der Fönix Airways GmbH, Wiggensbach, der Buchwert der Beteiligung beträgt TEUR 31. Dies entspricht 17% der Anteile. Der letzte verfügbare Jahresabschluss zum 31.12.2022 weist ein Eigenkapital von TEUR 38 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 136 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Ende des Berichtsjahres i.H.v. TEUR 2.194 (Vorjahr TEUR 2.735). Davon resultieren TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 0) aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag ergibt sich im Wesentlichen aus einem an die Schwestergesellschaft ausgegebenes Darlehen i.H.v. TEUR 2.000 zzgl. aufgelaufene Zinsen von TEUR 5. Im Geschäftsjahr wurden ein Darlehen i.H.v. TEUR 700 von der Muttergesellschaft Ebrofrost Holding GmbH getilgt. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 101. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich aus einem zusätzlich ausgegebenen Darlehen i.H.v. TEUR 60 an die Fönix Airways GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich zum Ende des Berichtsjahres auf TEUR 379 (Vorjahr TEUR 593). Sie beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen gegen das Finanzamt i.H.v. TEUR 179 (Vorjahr TEUR 243) und Rückforderungen von Energie- und Stromsteuern i.H.v. TEUR 187 (Vorjahr TEUR 194). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 365 (Vorjahr TEUR 408) bestehen i.H.v. TEUR 135 (Vorjahr TEUR 153) aus Personalrückstellungen und i.H.v. TEUR 230 aus sonstigen Rückstellungen (Vorjahr TEUR 255). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern betragen zum Stichtag TEUR 28 (Vorjahr TEUR 87). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Berichtsjahr mit TEUR 110 (Vorjahr TEUR 77). Sie resultierten vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Die im Rohergebnis enthaltenen Umsatzerlöse entfallen mit rund 67% auf den Geschäftsbereich Industrie/Fertiggerichte und mit rund 33% auf den Geschäftsbereich Food Services. Personalaufwand Innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betreffen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11) die Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Frachtkosten, Verpackungsmaterial und Raumkosten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter Beschäftigte im Jahresdurchschnitt:
Stammkapital Das Stammkapital wird unverändert in voller Höhe von der Ebrofrost Holding GmbH gehalten. Konzernverhältnisse und sonstiges Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ebro Foods S.A., Madrid, Spanien, einbezogen. Dieser offengelegte Konzernabschluss, der für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird, ist auf der Website http://www.ebrofoods.es erhältlich. Bezüglich der Angaben zu den Geschäften mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) und zu dem Prüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) macht die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft von der Erleichterungsvorschriften der § 288 Abs. 2 S. 3 und S. 4 HGB Gebrauch. Zudem ist das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers in den Angaben im Konzernabschluss der Ebro Foods S.A., Madrid, Spanien, einbezogen. Nachtragsbericht Besondere, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussende Ereignisse haben sich nach dem Stichtag nicht ergeben. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung dieser Gesellschaft durch die Geschäftsführer:
Auf die in § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe der an die Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, insbesondere da drei der Geschäftsführer von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Ergebnisverwendung Im Berichtsjahr wurde eine Ausschüttung i.H.v. TEUR 7.000 (Vorjahr TEUR 2.500) an die Alleingesellschafterin Ebrofrost Holding GmbH vorgenommen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Offingen, den 24. März 2025 Die Geschäftsführung Stephan Keck Stefan Gyurisch Albendea Solis Pablo Lopez Relimpio Rafael Angel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023INHALTSVERZEICHNIS 1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 3. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE 4. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT • Geschäftsmodell der Gesellschaft Das Unternehmen Ebrofrost Germany GmbH produziert entsprechend der Anforderungen der Kunden gegarte, gefrorene Pasta-Kurzware und Nudelnester. Kunden sind europäische Hersteller von Fertiggerichten, Großverbraucher und die Systemgastronomie. Wir entwickeln Problemlösungen vor allem in Bezug auf die Kochprozesse und Rezepturen. Die Gesellschaft ist Teil der Ebro Food Gruppe und wird in den Konzernabschluss der Ebro Foods S.A., Madrid, Spanien, einbezogen. Dieser offengelegte Konzernabschluss wird für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt. Zu unterscheiden sind die beiden Bereiche "Industrie" und "Foodservice". Die in Großgebinde (z.B. 15 kg-Beutel oder Oktabiner) verpackten Produkte für den Bereich Industrie werden meist ohne die Zugabe von Salz oder Öl hergestellt und sind so als Einzelkomponente für die Fertiggerichte zu verwenden. Für den Foodservicebereich (Systemgastronomie, Großverbraucher) werden die Produkte geölt und gesalzen, um für die direkte Verwendung in der Mikrowelle oder im Kombidämpfer geeignet zu sein. Des Weiteren können diese Artikel in Kleinverpackungen (z.B. 5 kg-Karton) bis hin zur Einzelportionsverpackungen (z.B. 300 g) verpackt werden. • Forschung und Entwicklung Originäre Forschung wird nicht betrieben, allerdings konzentrieren sich unsere Entwicklungsaktivitäten auf Produkt- und Prozessverbesserungen für unsere Kunden. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT • Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 maßgeblich von weiterhin hohen Preis- und Zinsniveaus beeinflusst, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war leicht rückläufig. Das Statistische Bundesamt ermittelte einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2023 ist der Gesamtmarkt der Tiefkühlprodukte im Vergleich zu 2022 um 3,4% gestiegen (Quelle dti 1 ). Dies bedeutet eine Mengenerhöhung auf 4,04 Mio. Tonnen (2022: 3,91 Mio. Tonnen). Der während der Corona-Pandemie besonders betroffene Außer-Haus-Markt (Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegungen etc.) hat sich mit einem Umsatzanstieg von 24,6% weiter erholt, stellt man diese einem Absatzanstieg von lediglich 6,5% gegenüber wird jedoch klar, dass ein Großteil auf Preissteigerungen zurückzuführen ist. Dieser Trend ist ebenso beim Lebensmittelhandel zu beobachten, hier erhöhte sich der Umsatz um 14% gegenüber 2022, obwohl die Absatzmenge im selben Zeitraum um 0,4% anstieg.
1 dti: Deutsches Tiefkühlinstitut, Berlin
• Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Ebrofrost Germany GmbH verlief innerhalb der beschriebenen branchenspezifischen Rahmenbedingungen. 2023 ist gekennzeichnet durch einen deutlichen Umsatzanstieg bei relativ konstantem Absatz. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich vorteilhafter als im Vorjahr erwartet entwickelt. • Investitionen Die Anlagenzugänge im Berichtszeitraum betragen TEUR 2.177 (Vorjahr: TEUR 1.920). Sie betreffen im Wesentlichen Vorauszahlungen für den in 2024 geplanten Komplettaustausch einer Produktionslinie inkl. Schockfroster. • Personal und Sozialbereich Insgesamt waren durchschnittlich 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 62) bei der Gesellschaft beschäftigt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen Fortbildungsmaßnahmen sowohl intern als auch extern zur Verfügung. Kompetente, zufriedene und motivierte Mitarbeiter sichern den langfristigen Unternehmenserfolg. Deshalb fördern wir Initiative, Verantwortung und Talente. Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung ist ein fester Bestandsteil unserer Unternehmensphilosophie. 3. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE • Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den bedeutsamsten finanziellen Indikatoren der Gesellschaft gehören EBITDA und EBIT. • Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich von TEUR 21.449 im Vorjahr auf TEUR 20.420. Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden dabei durch einen Abbau der Vorräte und einen Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände überkompensiert. Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag TEUR 10.202 (Vorjahr: TEUR 9.266), wovon TEUR 10.109 auf Sachanlagen entfallen (Vorjahr: TEUR 9.060). Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 175) enthalten, außerdem werden Anteile an der Fönix Airways GmbH, Wiggensbach gehalten, der Beteiligungsbuchwert beträgt TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 31). Das von uns definierte Trade Working Capital stellt sich wie folgt dar:
Das Trade Working Capital verringerte sich zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr, da die Preissteigerungen, die im Vorjahr im Einkaufsbereich zu einem höheren Wertansatz der Vorräte und Verbindlichkeiten und auf der Absatzseite zu einem höheren Forderungsbestand geführt hatten, zum Jahresende teilweise rückgängig gemacht werden konnten. • Finanzlage: Die Finanzlage verbesserte sich während des Berichtsjahres, was sich aus dem erhöhten, vereinfacht ermittelten Cashflow aus Jahresüberschuss plus Abschreibungen ablesen lässt (TEUR 6.958 gegenüber TEUR 6.137 im Vorjahr). Der Grund hierfür sind Kostensenkungen im Einkauf, die mit nur mit Verzögerung auf der Absatzseite weitergegeben werden konnten. Der zum Stichtag leicht verringerten Bestand an Liquiden Mittel von TEUR 1.830 (Vorjahr: TEUR 1.961) ist im Wesentlichen auf eine Dividendenausschüttung über TEUR 7.000 und die Investitionstätigkeit zurückzuführen. Lieferantenrechnungen wurden - sofern skontierfähig - grundsätzlich unter Skontoausnutzung beglichen. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 85,0 % und liegt damit leicht unter dem Vorjahr von 87,0%. Der Grund hierfür liegt in höheren Steuerrückstellungen. Die Finanzlage der Gesellschaft wird damit weiterhin als positiv beurteilt. Die Gesellschaft finanziert sich durch die laufende Geschäftstätigkeit. • Ertragslage: Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Absatzmenge sank im Vergleich zu 2022 um ca.1.935 Tonnen auf 24.410 Tonnen. Dies ist auf eine Reduktion der Wochenendarbeit und der damit verkürzten Produktionszeit zurückzuführen. Die Umsatzerlöse entfallen mit rund 67% auf den Geschäftsbereich Industrie/Fertiggerichte (Vorjahr: 70%) und mit rund 33% auf den Geschäftsbereich Food Services (Vorjahr 30%). Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 7% gestiegen. Der Hauptgrund hierfür ist, dass Preissteigerungen auf der Einkaufsseite erst verzögert an Kunden weitergegeben werden konnten - dies ist der Umkehreffekt zur ebenfalls verzögerten Weitergabe der Preiserhöhungen im Jahr 2021. Die vorjährige Prognose von einem Wachstum des EBITDAs und EBIT im niedrigen zweistelligen Bereich konnte durch die genannten Effekte erreicht werden, lediglich das Rohergebnis entwickelte sich vorteilhafter als - wie angenommen - unverändert zu bleiben. Zusammenfassend zeigte sich die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 stabil. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Geschäftsjahr erfolgreich verlaufen. 4. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT • Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist mit allgemeinen als auch branchenspezifischen Risiken konfrontiert, die es zu verstehen und zu minimieren gilt. Insofern spielt das Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle bei der Steuerung des Unternehmens, welches auf Basis des überschaubaren Rahmens der Unternehmensorganisation mit sehr flachen Hierarchien und relativ geringen Mitarbeiteranzahl nicht formalisiert ist. Wir verweisen auf die folgenden Erläuterungen. Die Chancen und Risiken werden nach ihrer Auswirkung auf das EBITDA als Steuerungsgröße bewertet. Die Gesamtbewertung erfolgt unter Beachtung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Ausmaß. Es wird eine 3-Stufenbewertung verwendet: gering, mittel hoch. • Risiken: Ukrainekrieg: Durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine rechnen wir mit einer weiterhin angespannten Lage auf den Beschaffungsmärkten für Energie, Rohstoffe und Verpackungsmaterial. Während die Gasversorgung sichergestellt scheint, bestehen weiterhin Unsicherheiten bezüglich künftiger Preisentwicklungen. Kostensteigerungen im Rohwaren- und Energiesektor wurden weitergereicht. Das Risiko wird insgesamt als mittel bewertet. Generelle Preisentwicklung im Beschaffungsbereich: Beim Hauptrohstoff Durum zeigt das mittlerweile gewohnte Bild. Die Lagerbestände sind sehr niedrig. Dennoch konnten Kontraktmengen in ausreichendem Maße abgeschlossen werden. Preise sind nach wie vor überdurchschnittlich, jedoch ist dies für uns nicht der entscheidende Faktor, da wir diese in aller Regel weitergeben können. Wichtiger ist die Versorgungssicherheit und diese war durch mehrere Abschlüsse bei verschiedenen Mühlen immer gewährleistet. Die Qualität der Ernten waren durchwachsen. In den großen Anbaugebieten in Deutschland war die Ernte verspätet. Dies hat teilweise dazu geführt, dass es teilweise schlechte Partien gab. Glücklicherweise aber nicht die überwiegenden Mengen. In der EU waren die Erträge in Ordnung. Der größte Exporteur ist Kanada, dort gab es zu den ursprünglichen Mengenprognosen einen Rückgang in der Ernte von mehr als 30%. Die Qualitäten sind aber gut gewesen. Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Rohstoffbeschaffung kaufen wir generell verbrauchsbezogen ein und sichern uns planbare Lieferkonditionen. Das Risiko bewerten wir als gering. Konjunkturabhängigkeit Die allgemeine wirtschaftliche Lage und Entwicklung beeinflussen die Nachfrage unserer Kunden. Insofern besteht auch für uns eine Abhängigkeit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung mit Chancen und Risiken. Das Risiko sehen wir als gering. Preissensitivität und Vertrauen der Endkunden in Fertiggerichte: Auf der Absatzseite könnte Misstrauen der Konsumenten in Fertiggerichte (Lebensmittelskandale) Auswirkungen auf die Absatzzahlen bei den Industrieprodukten Pasta und Reis haben. Es besteht generell das Risiko weiterer Skandale für die Lebensmittelbranche. Zudem existiert ein Preisdruck in der Fertiggerichte-Industrie. Durch die Konzentration auf Pasta ist es unser Ziel, steigende Kosten aus den Bereichen Personal, Fracht, Rohwaren auszugleichen und den Kunden weiterhin wettbewerbsfähige Preise anbieten zu können. Das Risiko sehen wir als gering. Zahlungsverhalten Kunden/Lieferanten/Finanzierung: Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Dadurch traten im Berichtsjahr keine Forderungsausfälle auf. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Ausnutzung der Skonti gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich derzeit im Wesentlichen aus dem eigenen operativen Cashflow, der ausreicht, um neu geplante Investitionen zu tätigen, so dass derzeit keine Abhängigkeiten von externen Geldgebern existieren. Das Liquiditätsrisiko wird als gering bewertet. • Chancen: Durch einen modernen, effizienten Produktionsprozess auf technisch aktuellen Anlagen, erwarten wir, weiterhin marktfähig zu bleiben. Als Hersteller eines wichtigen Grundnahrungsmittels, das in der letztendlichen Verwendung einen großen Preisbereich abdecken kann, sehen wir uns im Marktvergleich einer geringen Konjunkturabhängigkeit ausgesetzt. Wir sehen die Aufrechterhaltung unserer Investitionen in Produktentwicklung, Qualitätsverbesserung und Steigerung der Produktivität als wichtigen Baustein für die weitere positive wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Durch fortlaufend durchgeführte Investitionen in die Maschinen- und Anlagentechnik wird eine kontinuierliche und hochwertige Produktion sichergestellt mit einem Fokus auf Qualität und Effizienz, um unsere Wettbewerbsposition abzusichern und auch zu stärken, die sich vor allem anhand der Ertragslage widerspiegelt. Durch die stetig angestrebte Verbesserung der Kennzahlen wie Stundenleistung oder Abfallreduzierung ist die Gesellschaft in der Lage, auf zusätzliche Nachfrage zu reagieren und die Lieferfähigkeit sicherzustellen. Das Ziel ist es, vor allem auch im europäischen Ausland weiterhin neue Volumen zu generieren und damit weitere Chancen auszunutzen. Die Chance wird als gering bewertet. Die Lebensmittelsicherheit ist durch engmaschige Überwachungsprozesse sichergestellt. Ein akkreditiertes Labor analysiert alle Fertigprodukte, um möglicherweise fehlerbehaftete Chargen zu entdecken. Unsere Qualitätssicherung überwacht die Einhaltung von Spezifikationen und kontrolliert ständig mittels SWAP-Tests die mikrobiologische Qualität der Reinigung und Produktion. Sie überprüft jedes Produkt während seiner Herstellung. So dokumentieren wir eine konstant hohe Qualität unserer Pasta und Reisprodukte. • Risikomanagementsystem: Ziel unseres Risikomanagements ist die optimale Risikobewältigung durch das Verständnis der Zusammenhänge von Risikopotenzialen, insbesondere die Sicherung finanzieller Risiken jeglicher Art. Bei der Ebrofrost Germany GmbH sorgen flache Hierarchien für kurze Informationswege und eine effektive Kommunikation von Risiken und Chancen. Dadurch kann die Geschäftsführung situationsgerecht auf Änderungen im Marktumfeld, Preisveränderungen oder sonstigen Entwicklungen reagieren. • Zusammenfassung: Zusätzliche wirtschaftliche bzw. rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sowie sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der gesamtkonjunkturellen Entwicklung wird erwartet, dass die zukünftige Lage der Gesellschaft stabil bleibt. • Prognosebericht Unserer Einschätzung nach wird die Tiefkühlbranche das Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr auf annähernd konstantem Absatzniveau absolvieren. Im Bereich der Rohstoff- und Energiepreise rechnen wir nicht mit größeren Veränderungen gegenüber 2023. Die Gesellschaft geht derzeit von konstanten Bezugspreisen und einer stabilen Versorgungssituation aus. Aus einem annähernd konstanten Rohergebnis erwarten wir einen Rückgang des EBITDA und EBIT im mittleren einstelligen Prozentbereich, da die bei der Ertragslage beschriebenen Umkehreffekte wegfallen. Die Struktur in der Vermögens- und Finanzlage wird sich insgesamt erwartungsgemäß in 2024 nicht wesentlich von dem Vorjahr unterscheiden.
Offingen, den 24. März 2025 Die Geschäftsführung Stephan Keck Stefan Gyurisch Pablo Albendea Solis Rafael Angel Lopez Relimpio |
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