SBH West 2 GmbHLiquidiert
33098 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietmar Mantel seit 24.10.2014 | Geschäftsführer |
Peter Gödde seit 6.2.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tbz Bildung GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Gemeinnützige Zwecke der Körperschaft Die tbz Bildung GmbH mit Unternehmenssitz in Paderborn, ist eine rechtlich sowie wirtschaftlich eigenständige, gemeinnützige GmbH, dessen Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern. Die Gesellschaft gehört zur ebenfalls gemeinnützigen Stiftung Bildung und Handwerk, mit Unternehmenssitz in Paderborn, und ist seit der Gründung 2004 bundesweit auf dem Gebiet der beruflichen Bildung für Jugendliche und Erwachsene sowie der Förderung des Wohlfahrtswesens tätig. Die tbz Bildung GmbH ist operativ aufgeteilt in 4 Regionen mit insgesamt 27 Niederlassungen. Die Regionen erstrecken sich über die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Den Schwerpunkt bildet Nordrhein-Westfalen. An den genannten Standorten werden überwiegend folgende Maßnahmen angeboten:
Der überwiegende Anteil der Bildungsmaßnahmen wird durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Jobcenter finanziert. Weitere finanzielle Mittel werden aus dem Europäischem Sozialfond (ESF), Bundes- und Landesmitteln sowie dem BFD (Berufsförderdienst der Bundeswehr) akquiriert. Zusätzlich werden Maßnahmen für Selbstzahler angeboten. 2. Projektentwicklung Im Rahmen der Verwirklichung der steuerbegünstigten, satzungsmäßigen Qualifizierungswerke entwickelt die Gesellschaft Projekte und Maßnahmen zur Förderung der Bildung nach den Bedürfnissen der Betroffenen. Es können weiter- bzw. neuentwickelte Bildungsangebote sein. Darüber hinaus führt die Stiftung Bildung und Handwerk für alle Tochtergesellschaften zugängliche Entwicklungen zur technischen und inhaltlichen Weiterentwicklung vorhandener Projekte sowie Neueinführungen durch. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2013 war die Teilnehmerzahl und -entwicklung im Bereich der Förderung beruflicher Bildungsmaßnahmen bei der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern ebenso wie im Vorjahr aufgrund der deutlichen Einsparungszwänge der Kostenträger im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik insgesamt rückläufig. Zudem haben die Teilnehmereintritte in Maßnahmen der beruflichen Fort- und Weiterbildung weiter abgenommen, da sich der Arbeitsmarkt in 2013 als sehr stabil dargestellt hat und deshalb nicht alle Teilnehmerplätze besetzt werden konnten. Ein Wachstumsbereich ist der Übergang von der Schule in den Beruf. Hier wurden bei der Berufsorientierung und Kompetenzfeststellung von Schülern Anträge auf Finanzierung durch Bundes- und Landesmittel bewilligt. Schwerpunktmäßig standen jedoch berufliche Bildungsmaßnahmen der Grundversorgung für sozial benachteiligte Jugendliche im Bereich der Berufsvorbereitung und der kooperativen und integrativen außerbetrieblichen Berufsausbildung, der ausbildungsbegleitenden Hilfen, der Kurzzeit- und Anpassungsqualifizierungen im Bereich der Trainingsmaßnahmen sowie die Vermittlungs- und Berufseingliederungsmaßnahmen von Erwachsenen im besonderen Fokus der BA und der Jobcenter. Diese Entwicklung prägte das wirtschaftliche Handeln aller Beteiligten und sorgte weiterhin für stagnierende Preise und einen anhaltenden Kostendruck. 2. Satzungsmäßige Tätigkeit Auch in diesem Jahr konzentrierte sich die Haupttätigkeit weiterhin auf den Bereich der beruflichen Bildungsmaßnahmen, der Grundversorgung für sozial benachteiligte Jugendliche im Bereich der Berufsvorbereitung und der kooperativen und integrativen außerbetrieblichen Berufsausbildung sowie der ausbildungsbegleitenden Hilfen und Maßnahmen der Berufsorientierung für Schüler. Trotz rückläufiger Teilnehmerzahlen und dem damit verbundenen Umsatzrückgang, konnten die Kosten im Jahresverlauf nicht in entsprechendem Maße reduziert werden. Vor allem Personalkosten und Raumkosten konnten aufgrund von vertraglichen Bindungen nicht kurzfristig angepasst werden. Operativ konnte zwar ein positives, jedoch leicht rückläufiges Ergebnis erzielt werden. Dieser Negativtrend ist im Jahr 2013 für die Bildungsbranche kennzeichnend. Die marktfähigen Preise sind weiterhin in einem niedrigen Segment angesiedelt. 3. Lage a) Ertragslage Die Auftragsstruktur war auch in 2013 vom Tätigkeitsschwerpunkt der Bildungsmaßnahmen für Jugendliche geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen, der deutlich geringerer ausfällt als im Branchendurchschnitt. Das operative betriebliche Ergebnis ist im Jahr 2013 weiterhin positiv, der Jahresüberschuss beträgt in diesem Geschäftsjahr 694.137,29 Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr geringfügig zurückgegangen. Die Gründe für den Umsatzrückgang sind vor allem im Verlust von Maßnahmen und in der negativen Entwicklung der Teilnehmerzahlen in den Maßnahmen begründet. Die stabile Ertragslage ist wegen der Berücksichtigung des Mindestlohnes besonders erfreulich. Unsere Ertragslage ist als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Fremdkapital gliedert sich ausschließlich in kurzfristige Verbindlichkeiten. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,9 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Berichtsjahr wurden insbesondere Investitionen im Bereich der EDV getätigt, um hier die Qualität der Ausbildung weiter zu steigern. Dank der notwendigen Investitionen (Neu- und Ersatzinvestitionen), konnten alle Maßnahmen zweckgemäß und den jeweils aktuellen Stand der Technik angemessen durchgeführt werden. Für die Investitionen wird weiterhin insbesondere die Bedeutung der beiden Instrumente Cash-Pool und Leasing/Mietverträge mit der Muttergesellschaft Stiftung Bildung und Handwerk im Vordergrund stehen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft spiegelt eine ausreichende Vermögensbindung wider, die sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert hat. Die Gesellschaft weist weiterhin ein positives Eigenkapital aus. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungs-bereich stabil. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Cash Flow, Material- und Personaleinsatzquote heran. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut zu bezeichnen werden. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. IV. Prognosebericht Es ist davon auszugehen, dass auch zukünftig die Produkte für sozial benachteiligte Jugendliche wie z.B. der Berufsvorbereitung, der integrativen und kooperativen außerbetrieblichen Erstausbildung sowie der ausbildungsbegleitenden Hilfen für den Umsatz und das Ergebnis weiter eine gewichtige Rolle spielen werden. Der prozentuale Anteil von zusätzlichen Geschäftsfeldern wie Berufliche Rehabilitation, Maßnahmen im Übergang von Schule zum Beruf, marktfähige Angebote im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung oder auch der Integration von Langzeitarbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II wird in den nächsten Jahren steigen und Kompensationspotenzial für rückläufige Tätigkeitsfelder bieten. Insgesamt ist die Marktposition solide und tragfähig um diese strukturellen Veränderungen erfolgreich bewältigen zu können. Der Auftragsbestand für das Jahr 2014 liegt bei einem Anteil von 60 % der geplanten Umsätze. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die tbz Bildung GmbH hat sich seit der Gründung im Jahr 2004 eine gute Wettbewerbsposition erarbeitet. Als Anbieter des gesamten Spektrums an bildungsrelevanten Maßnahmen, insbesondere in gewerblich-technischen Bereich, kann das Unternehmen die bestehenden Standorte weiter nachhaltig und langfristig sichern und versuchen weitere strategische Standorte zu akquirieren. Dabei ist die Wettbewerbslage von besonderer Bedeutung. Der Wettbewerb im Bildungsträgermarkt ist durch den Verlust von frei zu vergebenen Qualifizierungsmaßnahmen in einem weiter rückläufigen Markt zum Handeln gezwungen. Dies zeigt sich durch eine weithin aggressive Preispolitik der Marktbegleiter vor Ort sowie durch weitere Einflussnahmen der Bildungsträger im politischen regionalen Raum. Es ist zukünftig in den Regionen mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck zu rechnen. Verstärkt wird dieser Wettbewerbsdruck durch weitere überregionale Konkurrenten, die ebenfalls aus anderen Regionen in den jeweils örtlichen Markt hineinströmen, um Verluste von Maßnahmen an anderen Orten zu kompensieren. Darüber hinaus ist die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich von der politischen Entscheidung über die Förderung der aktiven Arbeitsmarktpolitik abhängig. Ein weiterer Risikofaktor ist vor allem die demografische Entwicklung. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Die weiter Erhöhung des Mindestlohnes, wird zu einer Belastung der Ertragslage führen. Wir gehen trotzdem davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Auch die Ertragslage wird sich mittelfristig stabil entwickeln. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist ausreichend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Im Rahmen der Unternehmensgruppe kann auf Grund der vertraglich gesicherten Möglichkeit der Cash-Pool-Inanspruchnahme zurückgegriffen werden. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Anzahl der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die neue Förderperiode der EU ab 2015 eröffnen weitere Chancen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, unternehmensinterner Cash-Pool und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientesMahnwesen; offene Forderungen werden durch abgestufte außergerichtliche und gerichtliche Aktivitäten gezielt eingetrieben. Außergerichtliche Forderungs- ausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Paderborn, 1. September 2014 gez. Peter Gödde, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Das Geschäftsjahr der Berichtsgesellschaft umfasst das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres entspricht im Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften. Sofern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst sind, sind diese Positionen im Anhang erläutert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Höchstsätzen linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 410,00 werden jeweils gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird im fünften Jahr nach Zugang unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt, wobei Risiken bei den Forderungen durch Wertberichtigungen berücksichtigt werden. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Rahmen der langfristigen Bildungsmaßnahmen wird unterstellt, dass es sich um Dauerschuldverhältnisse handelt. Entsprechend werden maßnahmebezogen und entsprechend der Teilnehmerzahlen die Erlöse - unabhängig vom Zahlungsfluss - monatlich nach der wirtschaftlichen Verursachung erfasst. Soweit die Maßnahmen im Rahmen von Projekten durchgeführt werden, gelten die Grundsätze zur Bewertung von teilfertigen Arbeiten. Umsätze werden erst im Zeitpunkt der vorliegenden Endabrechnung realisiert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ist ausschließlich die entgeltlich erworbene Software aktiviert. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen Im Berichtsjahr bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, im Wesentlichen aus Cash-Pooling, in Höhe von Euro 2.363.165,08 (Vorjahr: Euro 2.142.214,06) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 99.154,90 (Vorjahr: Euro 5.920,48). Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 30.000,00 entspricht dem in voller Höhe eingezahlten Stammkapital der Gesellschaft entsprechend dem Ausweis lt. Handelsregister. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 72,88 (Vorjahr: Euro 28,16) einbezogen. 5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen, wie im Vorjahr, sämtlich unter einem Jahr. 6. Sonstige Erträge Es liegen periodenfremde Erträge von TEuro 102 (Vorjahr: TEuro 90) vor, die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. 7. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 20,2 (Vorjahr: TEuro 20,5) enthalten. 8. Sonstige Erträge aus verbundenen Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten TEuro 36,4 (Vorjahr: TEuro 35,7) aus verbundenen Unternehmen. 9. Sonstige Aufwendungen an verbundene Unternehmen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten TEuro 0,7 (Vorjahr: TEuro 0,8) aus verbundenen Unternehmen. 10. Ertragsteuern Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird in Höhe von TEuro 3,6 mit Ertragsteuern belastet (§ 285 Nr. 6 HGB). Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Geschäftsjahr wurden weitere EDV- und Geschäftsausstattungsleasing-Verträge zur Verbesserung der Liquidität sowie der Eigenkapitalsituation abgeschlossen. Dieses ist einziger Zweck der Vertragsgestaltung. Sonstige finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Jahresende in Höhe von TEuro 1.481. Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEuro 540. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 221, Mitarbeiter (Vorjahr: 222). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Peter Gödde, Assessor, Bad Wünnenberg Herr Bernd Steffestun, Diplom-Soziologe, Horn-Bad Meinberg (bis 30.08.2014) Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter der Bezugnahme gem. § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 694.137,29 und dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 72,88 einen Betrag in Höhe von Euro 694.200,00 in die Gewinnrücklagen einzustellen. Der Restbetrag (Bilanzgewinn) in Höhe von Euro 10,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Paderborn, 1. September 2014 gez. Peter Gödde, Geschäftsführung Der Ergebnisverwendungsvorschlag wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 25.11.2014 angenommen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkDie Gesellschaft hat von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht. Ich weise darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 bezieht. "Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der tbz Bildung GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Paderborn, den 8. Oktober 2014 gez. Antonius Wiedeking, vereidigter Buchprüfer |
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