Repro- und Plottechnik Dittmeier GmbHLiquidiert

68782 Brühl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 9725
Eingetragen
16.10.1996
Branche
Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenDruck- und MedienvorstufeErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
Die Anfertigung von Lichtpausen, Großkopien mit Maßstabveränderung, Plotservice mit Scannen, Vektorisieren, Farbkopien bis DIN A 1 Format, Spiral- und Thermobinden sowie alle artverwandten Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Brigitte Dittmeier
seit 11.10.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Repro- und Plottechnik Dittmeier GmbH

Brühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 32.508,50 45.838,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 9.890,50
II. Sachanlagen 32.505,50 35.948,00
B. Umlaufvermögen 23.854,14 166.643,09
I. Vorräte 394,80 266,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.982,63 163.968,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.476,71 2.408,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.044,61 743,64
D. Aktive latente Steuern 761,00 0,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 54.194,44 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 112.362,69 213.225,23

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 15.979,78 7.776,31
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Verlustvortrag 17.823,69 9.420,76
III. Jahresüberschuss 8.203,47 -8.402,93
B. Rückstellungen 6.991,00 98.743,34
C. Verbindlichkeiten 89.391,91 106.705,58
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 4.130,62 2.575,62
Bilanzsumme, Summe Passiva 112.362,69 213.225,23

Anhang


Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Repro- u. Plottechnik Dittmeier GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Eine Anpassung der Vorjahreszahlen auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes war nicht notwendig.

Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist erstmals unter Berücksichtigung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes eingeführten nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden neuen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ergänzend zu den handelsrechtlichen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Es wurden jedoch die Pensionsrückstellungen und die Rückdeckungsversicherungsansprüche saldiert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen nicht mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein, da eine Anpassung der Vorjahreswerte auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erforderlich war. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Soweit immaterielle Anlagewerte erworben werden, sind diese zu Anschaffungskosten anzusetzen und sofern sie der Abnutzung unterliegen, sind sie um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handels- und steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,00 wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand behandelt.

Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von Euro 150,01 bis Euro 410,00 wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter im Anlageverzeichnis erfasst, und am Ende des Jahres sofort voll abgeschrieben. Bei einem Wert ab Euro 410,01 wurden die zugegangenen Gegenstände aktiviert, und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassen- und Bankbestände

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten in inländischer Währung wurden mit den Nennbeträgen am Bilanzstichtag angesetzt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital umfasst das gezeichnete Kapital, den Jahresüberschuss und den Verlustvortrag auf neue Rechnung, die zum Nennbetrag angesetzt wurden.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen mit dem Erfüllungsbetrag durchgeführt. Das Wahlrecht der Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde entsprechend angewandt. Gem. der Regelung des § 246 Abs. 2 Satz 2 erfolgte eine Saldierung mit dem hierfür vorgesehenen Rückdeckungsvermögen.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB

Im Geschäftsjahr sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren ausgewiesen. Es wurden keine Sicherheiten im Sinne von § 285 Nr. 1 b) HGB geleistet.

Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:  Brigitte Dittmeier, Geschäftsführerin   Helmut Dittmeier, Geschäftsführer

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 11 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 11a HGB

Zu den unter § 285 Nr. 11a HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 13 HGB

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt und entspricht der steuerlich anerkannten Nutzungsdauer.

Da der Geschäfts- oder Firmenwertes zum 31.12.2010 nur noch einen Erinnerungswert ausweist, ist eine Anwendung der Neuregelung auf Grund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nicht erforderlich.

Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 14 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 18 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 18 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 20 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 20 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 23 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 23 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 24 HGB

Der Wert der Pensionsrückstellung laut Bilanz zum 31.12.2009 beträgt Euro 95.068,00, der Erfüllungsbetrag zum 01.01.2010 Euro 108.604,00. Der Anpassungsbetrag in Höhe von Euro 13.536,00 wurde im Geschäftsjahr mit 1/15 zugeführt (Euro 902,00). Somit verbleibt ein nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag von Euro 12.634,00. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf Grundlage der PUC-Methode unter der Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Der Berechnung liegt ein Rechnungszins von 5,15 % zu Grunde. Renten- oder Gehaltssteigerungen wurden in die Berechnung nicht mit einbezogen.

Angaben nach § 285 Nr. 25 HGB i.V. mit § 246 (2) S. 2 HGB

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf Euro 124.472,00. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung beträgt Euro 166.032,44. Im Geschäftsjahr 2010 wurden folgende Aufwendungen und Erträge miteinander verrechnet:

Zinsaufwand Pensionsrückstellung
6.097,00
Normalzuführung Personalaufwand für Pensionsrückstellung
9.771,00
Mindestzuführung 1/15
902,00
Erhöhung Pensionsrückstellung
16.770,00
Zuführung Rückdeckungsversicherung
7.150,48


Angaben nach § 285 Nr. 26 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 26 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 27 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 27 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.

Angaben nach § 285 Nr. 28 HGB

Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungs- und abführungsgesperrte Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

aktive latente Steuern
1.607,00
passive latente Steuern
- 846,00
 
761,00


Es besteht daher eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 761,00.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
  

 
Stand
 
 
Stand
 
01.01.2010
Zugang
Abgang
31.12.2010
 
 
 
 
 
# 3515 Verb. Brigitte Dittmeier
32.290,25
783,05
6.020,83
27.052,47
 
 
 
 
 


Diese Verbindlichkeiten wurden mit 2,5 % verzinst. Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin ist unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Unterzeichnung gemäß § 245 HGB

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses wie sich aus dieser  Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang ergibt, wird hiermit versichert.

Brühl, den 16. Mai 2011


_________________________
Brigitte Dittmeier
Geschäftsführerin



_________________________
Helmut Dittmeier
Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

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