Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 110455
Vorher
RMD-Consult GmbH Wasserkraft und WasserbauRMD-Consult GmbH Wasserbau und Energie
Eingetragen
16.8.1995
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen AnlagenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von lngenieurleistungen für Energie im In- und Ausland und sonstige Dienstleistungen in diesem Bereich.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Johann Scherer
seit 6.9.2018
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RMD-Consult GmbH

München

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

RMD-Consult GmbH, München
Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 110455

Jahresabschluss
2021

Bilanz zum 31.12.2021

Aktiva      
in € Anhang 31.12.2021 31.12.2020
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.953,40 4.025,40
Sachanlagen 34.023,53 16.258,14
35.976,93 20.283,54
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 10.532.834,97 9.150.104,55
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 6.809.564,71 6.679.585,31
davon gegen Gesellschafter 2.966.580,90 872.773,82
Flüssige Mittel (4) - 134,81
17.342.399,68 15.829.824,67
Rechnungsabgrenzungsposten 1.982,15 2.913,18
Summe Aktiva   17.380.358,76 15.853.021,39
Passiva      
in € Anhang 31.12.2021 31.12.2020
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital (5) 1.000.000,00 1.000.000,00
Kapitalrücklage (6) 800.000,00 800.000,00
1.800.000,00 1.800.000,00
Rückstellungen (7) 8.631.248,47 7.495.276,95
Verbindlichkeiten (8) 6.949.110,29 6.557.744,44
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 3.884.273,37 3.111.968,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.064.836,92 3.445.776,28
Summe Passiva   17.380.358,76 15.853.021,39

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

A. Allgemeine Grundlagen

Die RMD-Consult GmbH (im Folgenden "RMD Consult") mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 110455 im Handelsregister geführt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) aufgestellt.

Die RMD Consult ist eine kleine Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge im Anhang werden in Tausend Euro (T€) angegeben.

Um die Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen Steuern sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die RMD Consult wird mit dem Buchwert der Beteiligung in den befreienden Konzernabschluss der Uniper SE (USE), Düsseldorf einbezogen. Die Fortum Oyj, Espoo, Finnland ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Ihr Konzernabschluss ist auf der Internetseite der Nasdaq Central Storage Facility (Helsinki) abrufbar. Die USE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der USE werden einschließlich des Bestätigungsvermerks im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Die USE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).

Im Rahmen der Entscheidung des Uniper-Vorstands zur Restrukturierung des Geschäftssegments Engineering wurde entschieden, die operative Geschäftstätigkeit der RMD Consult voraussichtlich zum 31. März 2023 einzustellen.

Diese Entscheidung führt dazu, dass die Aufstellung des Jahresabschlusses nicht mehr unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erfolgen kann. Der Wegfall der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit stellt eine Durchbrechung der Bewertungsstetigkeit dar.

Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben sich insbesondere durch die Bildung von Rückstellungen für Personalmaßnahmen (Vorruhestand und Abfindungen) sowie für eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft und im Rahmen des langfristig abgeschlossenen Mietvertrages in Höhe von insgesamt 2.317,4 T€.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist unverändert durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling sichergestellt. Das Ergebnis wird unverändert im Rahmen des bestehenden Beherrschungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Aktiva

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und werden planmäßig linear abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten anteilige, angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen, soweit nicht anders erläutert, der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung beibehalten. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:

Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 3 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 10 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs‐ und Geschäftsausstattung 3 bis 19 Jahre

Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge, die seit dem 1. Januar 2018 erfolgten, wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als 250 €, aber nicht mehr als 1.000 € (bis 31. Dezember 2017: 150 € bis 1.000 €) betragen und dieser Sammelposten für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe der Wertminderungen werden Wertaufholungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die in den Herstellungskosten enthaltenen Personalkosten errechnen sich aus den angefallenen Auftragsstunden und den nach Qualifikationsstufen differenzierten Stundensätzen. Fremdleistungs-, Material- und sonstige Kosten werden mit ihren Einstandspreisen berücksichtigt. Dem Grundsatz einer verlustfreien Bewertung wird durch die Wertberichtigungen sowie falls notwendig darüber hinaus die Bildung einer Drohverlustrückstellung Rechnung getragen. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen.

Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen sind mit ihren Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen für mögliche Ausfallrisiken angesetzt (niedrigerer beizulegender Wert).

Der Ausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

II. Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind darin auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Soweit erforderlich, wurde gemäß den gesetzlichen Anforderungen eine Diskontierung unter Berücksichtigung der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgenommen.

Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie Deputate, die Altersversorgungscharakter haben und als Rentenbaustein gewertet werden, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Weiterhin sind ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018-G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Des Weiteren werden Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in einer gesonderten Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens" (vgl. Anlagenspiegel) dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs.

(2) Vorräte

Der Gesamtbestand an unfertigen Leistungen in Höhe von 10.532,8 T€ (Vorjahr: 9.064,7 T€) betrifft 51 Projekte. Es wurden keine geleistete Anzahlungen in den Vorräten bilanziert (Vorjahr: 85,4 T€).

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
31.12.2021 31.12.2020
in T € Gesamtbetrag davon Restlaufzeit über 1 Jahr Gesamtbetrag davon Restlaufzeit über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14,4 - 306,6 -
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.795,1 - 6.370,0 -
Sonstige Vermögensgegenstände 0,1 - 3,0 -
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.809,6 - 6.679,6 -

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich überwiegend aus dem konzerninternen Cash-Pooling mit der USE in Höhe von 3.822,5 T€ (Vorjahr: 5.497,2 T€) und durch die Verlustübernahme der Gesellschafterin Uniper Technologies GmbH (UTG), Gelsenkirchen, in Höhe von 2.909,2 T€ (Vorjahr: 603,8 T€).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 63,4 T€ (Vorjahr: 269,0 T€) enthalten.

(4) Flüssige Mittel

Das Bankkonto bei der Bayerischen Landesbank wurde zum 04.03.2021 aufgelöst. Der Bestand zum Vorjahr belief sich auf 0,1 T€.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 1.000,0 T€. Die alleinige Anteilseignerin ist die UTG.

(6) Kapitalrücklage

Zum 31. Dezember 2021 weist die RMD Consult unverändert eine Kapitalrücklage in Höhe von 800,0 T€ aus.

(7) Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen    
in T € 31.12.2021 31.12.2020
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.314,2 3.143,8
Sonstige Rückstellungen 5.317,1 4.351,5
Summe Rückstellungen 8.631,3 7.495,3

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsverpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
in T € 31.12.2021 31.12.2020
Pensionsverpflichtung netto 3.308,8 3.138,7
Erfüllungsbetrag Strom- und Gasdeputate 5,4 5,1
Summe Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.314,2 3.143,8

Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 1,87 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,30 Prozent p.a.). Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,25 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,25 Prozent p.a.) und eine Rentendynamik von 1,75 Prozent p.a. (im Vorjahr 1,75 Prozent p.a.) zugrunde gelegt.

Analog zu den Pensionsverpflichtungen wird für Deputatsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter haben und als Rentenbaustein gewertet werden, ein Rechnungszinssatz von 1,87 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,30 Prozent p.a.) herangezogen. Weiterhin wurde ein Trend von 1,75 Prozent p.a. (im Vorjahr 1,75 Prozent p.a.) zugrunde gelegt.

Im Geschäftsjahr wird § 253 Abs. 2 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften angewandt. Der damit geänderte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, beträgt 1,87 Prozent p.a. Ohne Berücksichtigung dieser Änderungen hätte sich ein durchschnittlicher Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt hätte, von 1,35 Prozent p.a. ergeben.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2021 für die RMD Consult 228,3 T€.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Auftragsabwicklungen in Höhe von 2.703,2 T€ (im Vorjahr 3.819,9 T€) und, aufgrund der Beendigung der operativen Geschäftstätigkeit, die Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von 1.109,1 T€ (Vorjahr: 115,9 T€) sowie die Drohverlustrückstellung für den langfristigen Mietvertrag mit der WIGES GmbH, München, für die Büroräume in der Blutenburgstraße, München, in Höhe von 798,8 T€.

Für Jubiläums-, Treueurlaubs- sowie Sterbegeldverpflichtungen ergibt sich bei einer Duration von 15 Jahren (im Vorjahr 15 Jahre) ein Rechnungszins von 1,35 Prozent p.a. (im Vorjahr 1,60 Prozent p.a.) sowie ein Gehaltstrend von 2,25 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,25 Prozent p.a.).

Für Vorruhestandsverpflichtungen ergibt sich bei einer Duration von 4,2 Jahren (im Vorjahr 4,5 Jahre) ein Rechnungszins von 0,51 Prozent p.a. (im Vorjahr 0,69 Prozent p.a.). Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,25 Prozent p.a. (im Vorjahr 2,25 Prozent p.a.) zugrunde gelegt.

(8) Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (vgl. Anlage).

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich größtenteils um Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von Ingenieurleistungen in Höhe von 6.228,9 T€ (im Vorjahr 6.272,8 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen unter anderem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der UTG (660,2 T€) und aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der USE.

E. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2021 liegen nicht vor.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der RMD Consult:

 

Johann Scherer, Hattenhofen

 

München, den 07. Februar 2022

RMD Consult GmbH

Die Geschäftsführung

Johann Scherer

Verbindlichkeitenspiegel 2021
31.12.2021
in € Gesamt Restlaufzeit bis
1 Jahr
Restlaufzeit über
1 Jahr
davon
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.228.936,67 3.164.099,75 3.064.836,92 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.492,91 19.492,91 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 680.555,91 680.555,91 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 20.124,80 20.124,80 - -
davon aus Steuern 20.124,80 20.124,80 - -
Summe Verbindlichkeiten 6.949.110,29 3.884.273,37 3.064.836,92 -
Verbindlichkeitenspiegel 2020
31.12.2020
in € Gesamt Restlaufzeit bis
1 Jahr
Restlaufzeit über
1 Jahr
davon
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.272.804,84 2.827.028,56 3.445.776,28 2.360.763,66
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.504,00 2.504,00 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 263.913,43 263.913,43 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 18.522,17 18.522,17 - -
davon aus Steuern 18.110,47 18.110,47 - -
Summe Verbindlichkeiten 6.557.744,44 3.111.968,16 3.445.776,28 2.360.763,66


Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 15. Februar 2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

12 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.