Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 12245
Eingetragen
30.12.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung einschließlich Herstellung und Konfiguration von elektronischen Geräten und Teilen; die Installation und die Reparatur elektronischer Geräte und Teile; der Groß- und Einzelhandel, der Import und Export mit elektrischen und elektronischen Anlagen, Geräten und Teilen; die Beratung in unternehmerischer und finanzieller Hinsicht im Bezug auf den Einsatz elektronischer Geräte und Software, ohne genehmigungsbedürftige Unternehmensoder Steuerberatung zu betreiben; die Erbringung von Serviceleistungen für Unternehmen und Privatpersonen im Bereich der Unternehmensführung von Strategie sowie Bürodienstleistungen; die entgeltliche Überlassung und Bereitstellung sowie der Verkauf und die Lizenzvergabe von Software und die Beratung im Bereich Hardware und Software; Management, Beratung und Dienstleistungen im Rahmen von Kundenbeziehungen und telefonische Hilfestellungen und Anfruf-Management. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. Sie kann andere Unternehmen erwerben, sich an ihnen beteiligen, die Geschäftsführung für solche Unternehmen übernehmen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Chi-Ling Yang
seit 17.3.2015
Geschäftsführer
Chee-Chun Leung
seit 30.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Quanta International Technology LTD.
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Quanta International Technology LTD.
VGB
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

QCG Computer GmbH

Eschweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

   1.Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die QCG Computer GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Quanta International Technology Ltd, British Virgin Islands. Diese Gesellschaft wiederum ist ebenfalls eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Quanta Computer Inc. ("QCI"), Taoyuan City, Taiwan (R.O.C.). 

Quanta Computer ist einer der weltweit führenden Notebookhersteller. Abgesehen von unserer Führungsposition in der Notebook-Fertigung haben wir unsere Reichweite auf Cloud-Computing-Unternehmen, Unternehmensnetzwerklösungen, Mobilkommunikationsprodukte, Smart-Home-Produkte, Autotronik, Smart Healthcare, IoT und KI-Anwendungen ausgeweitet, um die integrierte Bereitstellung unserer Anwendungen proaktiv zu erweitern und erkunden neue Geschäftsmöglichkeiten. 

Wir sind nicht nur eines der Fortune 500-Unternehmen, sondern auch ein wichtiger ODM-Hersteller von Notebooks weltweit mit Produktions- und Servicestandorten in Asien, Nordamerika, Lateinamerika und Europa. Unsere Produktlinien erstrecken sich über die Bereiche Information, Kommunikation, Unterhaltungselektronik und Cloud Computing. Wir entwickeln auch aktiv unser Hauptbetriebszentrum in Taiwan und integrieren Produktionsstätten in Amerika und Europa. 

Die Muttergesellschaft von QCG, QCI, liefert die Waren an das Lager von QCG. QCG verwendet den Bestand von QCI, um die fertigen Waren zusammenzubauen und zu montieren. Wenn QCG die Waren an den Kunden von QCI versendet, berechnet QCG, der QCI die MVA-Gebühr. Der MVA-Preis wird zu Jahresbeginn so berechnet, dass die Marge bei rund 2,0% liegt. QCG berechnet der QCI auch monatlich andere Gebühren, wie z. B. Gebühren für die Bestandsabwicklung, Frachtkosten und andere Servicegebühren. Die Umsatzerlöse von QCG werden zu 100% mit der Konzernobergesellschaft. Wenn QCI größere Aufträge von seinen Kunden erhält, ist auch der Umsatz von QCG mit QCI höher. 

   2. Steuerungssystem 

QCG Computer GmbH bedient sich zur Unternehmenssteuerung unterschiedlicher finanzieller und nicht finanzieller Leistungsindikatoren. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren gehören vor allem die Umsatzerlöse, das Betriebsergebnis ("EBIT" als Ergebnis vor Steuern und Zinsen) und die Anzahl der montierten Produkte. 

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren umfassen die Personalentwicklung. 

   3. Forschung & Entwicklung

Die QCG betreibt keinerlei Forschung und Entwicklung. Es ist die Muttergesellschaft von QCG, QCI, die neue Produkte erforscht und entwickelt. 

II. Wirtschaftsbericht

   1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken. Kalenderbereinigt sank das BIP um 0,1 %. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fort. Obwohl das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,7 % höher lag als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im weiterhin krisengeschüttelten Umfeld. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren und Verbraucher. Der Welthandel verlor an Schwung, mit negativen Folgen für die deutsche Exportindustrie. Die Energiepreise, die im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark anstiegen, stabilisierten sich auf hohem Niveau und setzten insbesondere die Industrieproduktion unter Druck. Steigende Zinsen verschlechterten die seit Jahren günstigen Finanzierungsbedingungen, was insbesondere die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt gedämpften die Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft, die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin hoch sind, die Konjunktur. Dadurch rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in die Verlustzone. 

Die wirtschaftliche Erholung lag für Europa im Jahr 2023 bei 0,5 % und die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) prognostizierten bislang für Europa ein Wachstum von 0,8 % im Jahr 2024. 

Die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2023 verteilte sich nicht gleichmäßig auf die einzelnen Länder. Deutschland rutschte als größte europäische Volkswirtschaft im Jahr 2023 in eine Rezession von rund 0,3 % und wird im Jahr 2024 voraussichtlich nur noch um 0,5 % wachsen. 

Aufgrund der vielen geopolitischen Spannungen ist jedoch mit weiteren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu rechnen. 

Neben der Erwartung, dass die weltwirtschaftliche Entwicklung aufgrund der geopolitischen Spannungen gering ausfallen wird, ist die Branche mit politischen Herausforderungen und Handelskonflikten zwischen den USA und der EU, China und Russland konfrontiert. 

Im Hinblick auf den Entwicklungstrend bei cloud-bezogenen Produkten wies das Marktforschungsunternehmen Synergy Research Group darauf hin, dass die Anbieter öffentlicher Cloud-Rechenzentren eine starke Anziehungskraft gezeigt hätten. Es wird erwartet, dass die Lieferungen für den Servermarkt in den nächsten fünf Jahren zweistellig wachsen und die relativ schwache Nachfrage im Unternehmensmarkt ausgleichen. Trotz der höheren Preise für Unternehmensserver würde das große Volumen an öffentlichen Cloud-Servern die Umsatzlücke zwischen den beiden Segmenten weiter vergrößern. Neue Daten und Prognosen der Synergy Research Group zeigen, dass die durchschnittliche Kapazität der Hyperscale-Rechenzentren, die in den nächsten sechs Jahren eröffnet werden sollen, bald mehr als doppelt so hoch sein wird, wie die der derzeit in Betrieb befindlichen Hyperscale-Rechenzentren. Während der Trend immer dahin ging, dass die kritische IT-Last von Hyperscale Rechenzentren im Laufe der Zeit immer größer wird, haben die Auswirkungen generativer KI-Technologien und -Dienste den Bedarf an wesentlich leistungsfähigeren Einrichtungen zusätzlich verstärkt. Während die durchschnittliche IT-Auslastung einzelner Rechenzentren zunimmt, wird die Zahl der betriebsbereiten Hyperscale Rechenzentren weiterhin stetig zunehmen. Darüber hinaus wird es in gewissem Umfang auch Nachrüstungen bestehender Rechenzentren geben, um deren Kapazität zu erhöhen. Das Gesamtergebnis ist, dass die Gesamtkapazität aller in Betrieb befindlichen Hyperscale-Rechenzentren in den nächsten sechs Jahren fast verdreifacht wird. 

   2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der Gesellschaft verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich um TEUR 3.011 und belief sich auf TEUR 16.709. Das Unternehmen bietet der Konzernobergesellschaft QCI Montagearbeiten und Dienstleistungen an. Aufgrund der geringeren Anzahl montierter Produkte sind die abgerechneten Leistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer. 

Im Geschäftsjahr 2023 blieb die Bruttogewinn- und Ergebnisentwicklung1 des Unternehmens aufgrund der gesunkenen Kosten und Mengen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Der Umsatz ging deutlich zurück und liegt deutlich unter dem ursprünglich geplanten Niveau. Bereinigt um die wesentlichen Inflations- und Preiseffekte kam es im Jahr 2023 jedoch auch zu ungeplanten Mengenrückgängen. 

   3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 

Der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 16.709 im Vergleich zu TEUR 19.721 im Jahr 2022 und liegt damit deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen für 2023. Ursprünglich waren moderat rückläufige Umsatz- und Ergebnisentwicklungen sowie eine leicht rückläufige Anzahl montierter Einheiten geplant im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings liegen beide Kennzahlen im Jahr 2023 deutlich unter den Erwartungen. 

Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 468 auf TEUR 5.880. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 9.950 nach TEUR 13.952 im Vorjahr und umfassen Aufwendungen für Miete, Nebenkosten, Fracht- und Logistikleistungen sowie vor allem Aufwendungen für Leiharbeitskräfte und Sicherheit. Der deutliche Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist hauptsächlich auf geringere Ausgaben für Zeitarbeitskräfte aufgrund des geringeren Volumens und teilweise auf geringere Frachtkosten aufgrund des geringeren Volumens zurückzuführen. Das EBIT geht im Vergleich zum Vorjahr moderat zurück und beträgt TEUR 342. Das Jahresergebnis verringerte sich moderat um TEUR 103 auf TEUR 166 nach einem Jahresüberschuss von TEUR 270 im Vorjahr. 

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 4.312. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 2.450 im Wesentlichen aufgrund von Investitionen in eine neue Produktionslinie sowie der Modernisierung von Strom- und Klimaanlagen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 377. Der Kassenbestand und die Bankguthaben erhöhten sich um TEUR 1.545 und belaufen sich auf TEUR 3.039. 

Die Eigenkapitalquote liegt bei rund 56 % (Vj. 86 %). 

Auf der Passivseite reduzierten sich die Rückstellungen um TEUR 254 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+295 TEUR) und sonstigen Verbindlichkeiten (+8 TEUR). 

Im Jahr 2023 blieb die Geschäftsentwicklung des Unternehmens insbesondere hinsichtlich der Stücknachfrage hinter den ursprünglichen Erwartungen des Managements und des Gesellschafters zurück, was zu einem weniger zufriedenstellenden Ergebnis führte. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr weniger Racks montiert wurden, gelang es QCG, die Ausgaben für Leiharbeiter entsprechend zu senken. Die in unserem Geschäftsmodell verankerte Flexibilität ermöglicht es uns, Prognose und Marktunsicherheiten effektiv zu bewältigen. 

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

   1. Prognosebericht

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Geschäftsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Work From Home (WFH), Fernunterricht, Online-Konsum und Unterhaltung, bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Während die neue Welle der "home economy" weiterhin ein aufsteigender Trend bleibt, entstehen auch neue Wirtschaftsmodelle als neue Geschäftsmöglichkeiten. Diese Treiber werden voraussichtlich das stetige Wachstum des Cloud-Computing-Geschäfts von Quanta unterstützen. Aufgrund des Umfangs der Nachrüstung bestehender Rechenzentren zur Steigerung ihrer Kapazität und aufgrund des hohen Einflusses generativer KI-Technologien und -Dienste, die einen Bedarf an wesentlich leistungsfähigeren Anlagen erfordern, wird eine positive Marktentwicklung erwartet. Das Gesamtergebnis ist, dass sich die Gesamtkapazität aller operativen Hyperscale-Rechenzentren in den nächsten sechs Jahren fast verdreifachen wird, wie aus den neuen Daten und Prognosen der Synergy Research Group vom Oktober 2023 hervorgeht.

Die weiterhin hohen Frachtkosten und Energiekosten sowie auch andere inflationsbedingte Effekte haben sich aufgrund unseres Geschäftsmodells im Jahr 2023 weiterhin merkbar auf den Umsatz ausgewirkt. Für 2024 werden ein Rückgang der Inflation und sinkende Frachtraten sowie Energiekosten erwartet. 

Wir planen daher für das Jahr 2024 mit moderat steigenden Umsatz- und Ergebnisentwicklungen 2 sowie einer im Vergleich zum Vorjahr leicht steigenden Anzahl montierter Einheiten. Aufgrund des erwarteten Absatz- und Montagevolumens ist geplant, die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2024 stabil zu halten. Im Jahr 2024 sind jedoch erhebliche Investitionen in eine neue Montagelinie geplant, die durch die bereits beschlossene, aber noch nicht formal beschlossene/angemeldete Erhöhung des gezeichneten Kapitals um bis zu 14,6 Mio. Euro finanziert werden sollen. Ab 2024ff soll dies dann mittelfristig zu einer deutlichen Steigerung der Zahl der montierten Einheiten sowie der Umsatz- und Ergebnisentwicklung 3 führen. 

Der Prognosebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwäg-barkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. 

   2. Risikobericht/Risikomanagementsystem

Risiken und Chancen werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für QCG eingestuft. 

Die QCG Computer GmbH erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich innerhalb der Quanta-Gruppe zentral an den Konzernobergesellschafter.

Die QCG Computer GmbH ist somit abhängig von den geschäftlichen und finanziellen Entwicklungen der Quanta-Gruppe und ist von der Nachfrage des einzigen Auftraggebers abhängig. 

Risiken infolge einer zu geringen Nachfrage für Produkte der Quanta-Gruppe können sich insbesondere aus den langfristigen Mietverträgen und den Investitionskosten ergeben. Wir versuchen diese Risiken dadurch zu minimieren, dass wir die Laufzeiten der Verträge limitieren. 

Die Welt steht unter dem Druck steigender Zinssätze und Inflationssorgen, die Auswirkungen auf die Verbrauchernachfrage bleiben abzuwarten. Die größten Herausforderungen für Unternehmen. Allerdings halten wir diese schwer kalkulierbaren Risiken für schwer vorhersehbar. 

Das Risikomanagement der QCG Computer GmbH ist unter Berücksichtigung der Größe und der Komplexität der Gesellschaft entsprechend ausgestaltet und in das konzernweite Risikomanagementsystem der Quanta-Gruppe eingebunden. Sämtliche erkennbare Risiken werden erfasst und zusammen mit dem Risikomanagement der Konzernmuttergesellschaft bewertet und ggf. Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen eingeleitet. 

Insgesamt schätzen wir die genannten Risiken als gering ein. 

   3. Chancenbericht

Unsere Chancen für weiteres Wachstum sehen wir in der zunehmenden Digitalisierung und dem Ausbau des Cloud Computing. Die neuen Wirtschaftsmodelle erhöhen weiterhin die Geschäftsmöglichkeiten. Da der Umsatz von QCG auf dem Umsatz von QCI basiert, können diese neuen Geschäftsmöglichkeiten zu einer steigenden Nachfrage nach Servern führen. 

 

Eschweiler, den 28. Februar 2024

QCG Computer GmbH

Die Geschäftsführung

Chee-Chun Leung 

Chi-Ling Yang

[ 2 ] EBIT und Jahresüberschuss

[ 3 ] EBIT und Jahresüberschuss

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.638.010,56 3.187.935,81
I. Sachanlagen 5.638.010,56 3.187.935,81
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.611.876,28 2.410.278,31
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.026.134,28 777.657,50
B. Umlaufvermögen 6.038.934,66 4.173.318,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.999.392,90 2.678.941,59
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.813.225,62 2.435.357,47
davon aus Lieferungen und Leistungen 2.813.225,62 2.435.357,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 186.167,28 243.584,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.000,00 2.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.039.541,76 1.494.376,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 106.903,31 109.648,60
Summe Aktiva 11.783.848,53 7.470.902,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.556.832,11 6.390.425,31
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 8.900.000,00 8.900.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 8.900.000,00 8.900.000,00
II. Kapitalrücklage 770.000,00 770.000,00
III. Verlustvortrag 3.279.574,69 3.549.454,38
IV. Jahresüberschuss 166.406,80 269.879,69
B. Sonstige Sonderposten 4.100.000,00 0,00
I. zur Durchführung der Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 4.100.000,00 0,00
C. Rückstellungen 428.498,89 683.371,12
1. Steuerrückstellungen 25.177,00 155.501,00
2. sonstige Rückstellungen 403.321,89 527.870,12
D. Verbindlichkeiten 698.517,53 397.106,16
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 658.599,93 362.813,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 658.599,93 362.813,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.296,02 33.290,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.296,02 33.290,73
davon aus Lieferungen und Leistungen 30.296,02 33.290,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 9.621,58 1.001,72
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.621,58 1.001,72
Summe Passiva 11.783.848,53 7.470.902,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 342.747,16 420.200,14
a) Rohergebnis 16.770.368,56 20.082.019,61
Gesamtleistung 16.709.662,25 19.721.220,84
Umsatzerlöse 16.709.662,25 19.721.220,84
sonstige betriebliche Erträge 66.937,00 365.591,35
davon Erträge aus Währungsumrechnung 57.000,00 337.000,00
Materialaufwand 6.230,69 4.792,58
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.230,69 4.792,58
b) Personalaufwand 5.880.115,77 5.412.104,53
Löhne und Gehälter 4.770.157,76 4.452.274,41
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.109.958,01 959.830,12
soziale Abgaben 1.042.958,01 890.830,12
davon Aufwendungen für Altersversorgung 67.000,00 69.000,00
c) Abschreibungen 597.046,85 297.172,73
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 597.046,85 297.172,73
auf Sachanlagen 597.046,85 297.172,73
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 9.950.458,78 13.952.542,21
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 113.000,00 65.000,00
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 3,88 -0,74
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,88 1,36
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 2,10
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 176.344,24 150.319,71
4. Ergebnis nach Steuern 166.406,80 269.879,69
Jahresüberschuss 166.406,80 269.879,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 

Die QCG Computer GmbH ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die QCG Computer GmbH mit Sitz in Eschweiler ist beim Amtsgericht Aachen unter der Nummer HRB 12245 im Handelsregister eingetragen. Gesellschafterin ist die Quanta International Technology Ltd, British Virgin Islands, die 100 % am Stammkapital hält.

Dem Grundsatz der Klarheit folgend wurde das gesetzliche Gliederungsschema unterhalb des Eigenkapitals um einen separaten Bilanzposten für "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" erweitert. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zum Eigenkapital und zu diesem Posten. 

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (1 bis 15 Jahre). 

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. 

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit dem Nennwert, ggf. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung werden zum Kurs bei ihrer Begründung eingebucht und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Rückstellungen 

Die Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bereits erkennbaren Risiken abzudecken.

Verbindlichkeiten 

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Kurs bei ihrer Begründung eingebucht und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 

III. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 641 im Zusammenhang mit einer Mietsicherheit als Sicherheit hinterlegt und ist verpfändet. 

Eigenkapital / Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen

Das Stammkapital beträgt EUR 8.900.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Mit Gesellschafterbeschluss und Änderung des Gesellschaftsvertrags vom 20. Oktober 2022 wurde beschlossen, das Stammkapital um bis zu weitere EUR 14.600.000,00 zu erhöhen, um weitere Investitionen in den Montagestandort Eschweiler zu finanzieren. Das Kapital wurde teilweise im Geschäftsjahr 2023 und wird im Geschäftsjahr 2024 eingezahlt. Die Kapitalerhöhung ist noch nicht eingetragen. Die bereits im Geschäftsjahr 2023 geleistete Einlage von EUR 4,1 Mio wird entsprechend des beurkundeten Gesellschafterbeschlusses als "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleisteten Einlage" direkt unterhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. 

Rückstellungen 

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten. 

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben ausnahmslos Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

IV. Sonstige Angaben

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 6.074 (i. Vj. TEUR 7.365). Von diesem Gesamtbetrag sind Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.059 innerhalb eines Jahres, TEUR 4.015 vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2028 sowie TEUR 0 ab 1. Januar 2029 fällig. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

Mitarbeiter

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt ohne Geschäftsführer 133 Mitarbeiter (i. Vj. 134 Mitarbeiter). Davon arbeiten 42 in der Verwaltung und 91 sind im Bereich Assembly tätig. 

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung bestellt waren im Geschäftsjahr 2023: 

Chee-Chun Leung, Kaufmann, Managing Director und President of Quanta Computer Inc., Taipeh/Taiwan (R.O.C) (ohne Bezüge) sowie

Chi-Ling Yang, Kaufmann, Managing Director, Taipeh/Taiwan (R.O.C.) (ohne Bezüge).

Konzernzugehörigkeit

Die QCG Computer GmbH wird in den Konzernabschluss der Quanta Computer Inc., Taoyuan City, Taiwan (R.O.C.), einbezogen, die auch den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird mit dem Verlustvortrag verrechnet.

 

Eschweiler, den 28.Februar 2024

QCG Computer GmbH

Chee-Chun Leung                                 Chi-Ling Yang

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
  EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.676.567,76 1.112.129,32 10.610,62 686.515,50 6.464.601,96
2. Geleistete Anzahlungen und Anlage im Bau  777.657,50 1.934.992,28 0,00 -686.515,50 2.026.134,28
  5.454.225,26 3.047.121,60 10.610,62 0,00 8.490.736,24
Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2023 Abschreibung des  Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
  EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.266.289,45 597.046,85 10.610,62 2.852.725,68
2. Geleistete Anzahlungen und Anlage im Bau  0,00 0,00 0,00 0,00
  2.266.289,45 597.046,85 10.610,62 2.852.725,68
Buchwerte
  31.12.2023 31.12.2022
  EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.611.876,28 2.410.278,31
2. Geleistete Anzahlungen und Anlage im Bau  2.026.134,28 777.657,50
  5.638.010,56 3.187.935,81

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgendenBestätigungsvermerk erteilt:

An die QCG Computer GmbH, Eschweiler

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der QCG Computer GmbH, Eschweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QCG Computer GmbH, Eschweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. 

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und 

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell-schaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresab-schluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen han-delsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs-pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grunds-ätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Ver-treter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeab-sichtigten - falschen Darstellungen ist. 

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilan-zieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften ent-spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeig-nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestäti-gungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. 

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fest-gestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-haltung. Darüber hinaus 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungs-handlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Un-vollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fä-higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü-fungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachge-rechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-ger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. 

 

Dortmund, den 28. Februar 2024

Venohr Karger GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Karger                                                              Karger-Venohr

Wirtschaftsprüfer                                          Wirtschaftsprüferin

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss wurde am 29. Febuar 2024 festgestellt und der Jahresüberschuss wurde mit den bestehenden Verlustvorträgen verrechnet.

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