Abwicklungsgesellschaft FBS GmbH
Bahnhofstraße 27, 97348 Markt Einersheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schmitz seit 22.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fritsch Holding Aktiengesellschaft | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritsch Bakery Systems GmbHMarkt EinersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld im Maschinenbau Deutschland befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs. Trotz des schwierigen internationalen Umfeldes ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 insgesamt um 1,7 Prozent gewachsen. Die Arbeitslosigkeit befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die realen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer verzeichneten im vergangenen Jahr den höchsten Zuwachs seit mehr als zwei Jahrzehnten. Der Staatshaushalt von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen war 2015 bereits im vierten Jahr in Folge annähernd ausgeglichen. Die Aufwärtsbewegung der deutschen Konjunktur schwächte sich im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres etwas ab. Die Wachstumsverlangsamung in den Schwellenländern führte zu weniger dynamischen Exporten und Unternehmensinvestitionen. Gegen Jahresende nahm die industrielle Nachfrage jedoch wieder Fahrt auf. Gleichzeitig verbesserte sich die Stimmung in den Unternehmen. Am Arbeitsmarkt setzte sich die günstige Entwicklung bis zum Jahresende fort. Die anhaltende wirtschaftliche Dynamik wird vor allem durch die Binnenwirtschaft getragen, insbesondere von den Konsumausgaben und den Wohnungsbauinvestitionen. Weiterhin günstig auf die wirtschaftliche Entwicklung wirken der niedrige Ölpreis und der vergleichsweise schwache Eurokurs. Dämpfend wirkt sich hingegen der Wachstumsrückgang in vielen Schwellenländern aus. Die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Maschinenbau war im abgelaufenen Jahr ebenfalls stabil. Die Bestellungen legten 2015 sowohl im Inland, als auch aus dem Ausland um 1 Prozent zu. Die Exporte deutscher Maschinenbauer konnten in 2015 leicht gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Plus von 2,6 Prozent. Nach Abzug von Preissteigerungen bedeutet dies einen realen Zuwachs von 0,9 Prozent. Insgesamt ist das Auslandsgeschäft deutscher Maschinenbauer von entscheidender Bedeutung angesichts einer Exportquote von rund 76 Prozent. Im vergangenen Jahr haben die USA die Spitzenposition in der Exportrangliste des Maschinenbaus von China zurückerobert. Während die Ausfuhren des Maschinenbaus nach China um 5,9 Prozent auf 16 Milliarden Euro zurückgingen, stieg der Export in die USA um 11,2 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro an. Eine wichtige Rolle bezüglich der künftigen USA-Exporte spielen die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Freihandelsabkommens TTIP. Die Maschinenbauer in Deutschland sehen in einem gut verhandelten Freihandelsabkommen mit den USA eine große Chance für mehr Exporte in die Vereinigten Staaten. Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, VDMA 1.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Umsätze des Geschäftsjahres 2015 lagen rd. T€ 5.463 unter Plan und mit T€ 11.479 rd. T€ 17.883 unter dem Umsatzniveau des Vorjahres. Wesentlicher Grund für die Planabweichung ist die Stornierung eines bereits unterzeichneten Auftrags mit einem Volumen von T€ 4.000. Hauptumsatzträger waren, wie im Vorjahr, in 2015 Turn-Key-Anlagen für Pizza, Croissants und Spezialbrot für den südamerikanischen als auch den arabischen Markt. Die wichtigsten Handelspartner kamen aus Südamerika, Saudi Arabien sowie der Türkei. Die Umsatzerlöse fielen von T€ 29.362 auf T€ 11.479. Der Rückgang spiegelt den typischen Charakter von Turn-Key-Projekten, die oftmals lange Planungsvorlaufzeiten, wider. Damit lag der Umsatz unter der Jahresplanung von T€ 16.942. Die Auslandsumsätze lagen bei über 80 %. Die sonstigen Kosten des Geschäftsjahres liegen im Wesentlichen im Plan bzw. konnten durch gegenläufige Ertragspositionen kompensiert werden. Die Gesellschaft beendet das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 104 nach einem Jahresüberschuss von T€ 998 im Vorjahr. 1.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse fielen um T€ 17.883 auf T€ 11.479 und damit um rd. 61%. Im Turn-Key-Geschäft sind 2-stellige Umsatzveränderungen aufgrund der langen Projektvorlaufzeit nicht ungewöhnlich. Der Materialaufwand hat sich um T€ 16.722 auf T€ 9.110 vermindert. Die Materialaufwandsquote hat sich von 88% auf 79% verbessert. Der Rohertrag hat sich um T€ 1.161 in Folge des geringeren Umsatzes auf T€ 2.369 vermindert. Die Personalkosten haben sich aufgrund unterjähriger Ein- und Austritte zusätzlicher Mitarbeiter erhöht. Die Personalstärke ist im Vergleich zum Vorjahr jedoch geringer. Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 15 Mitarbeiter (Vorjahr 16). Die Abschreibungen auf das Anlage- und Umlaufvermögen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 258 vermindert. In 2015 erfolgten Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 150. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um T€ 266 vermindert, was im Wesentlichen auf verminderte Distributionskosten zurückzuführen ist. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit T€ 104 unter den Erwartungen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.555 auf T€ 11.144 angestiegen. Das Anlagevermögen hat sich unwesentlich verändert, während sich das übrige Vermögen aufgrund Cash-Pooling um T€ 2.663 erhöht hat. Das negative Eigenkapital wurde um den erwirtschafteten Jahresüberschuss von T€ 104 weiter reduziert. Im Bereich des mittel- und langfristigen Fremdkapitals ist keine wesentliche Verminderung eingetreten, während sich das kurzfristige Fremdkapital aufgrund hoher Anzahlungen von Kunden für Projekte 2016 um T€ 4.759 erhöhte. Dem Umlaufvermögen inklusive der übrigen Aktiva von T€ 10.754 (Vorjahr: T€ 8.091) steht ein kurzfristiges Fremdkapital von T€ 10.365 (Vorjahr: T€ 5.606) gegenüber. Damit ist das kurzfristige Fremdkapital vollständig durch das kurzfristig gebundene Vermögen gedeckt. Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Abschreibungen erfolgten in Höhe von T€ 7 auf das Anlage- und in Höhe von T€ 150 auf das Umlaufvermögen. Im Bereich der Liefer- und Leistungsforderungen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.614 vermindert worden, während sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 4.851 erhöhten. Bei dem Working-Capital ist eine Erhöhung um T€ 141 auf T€ -184 im Vorjahresvergleich zu verzeichnen. Das Working-Capital entwickelte sich wie folgt:
Das negative Eigenkapital konnte durch den in 2015 erzielten Jahresüberschuss von T€ 104 weiter reduziert werden und beläuft sich auf T€ -372 (Vorjahr: T€ -475) zum Bilanzstichtag. Bei den Verbindlichkeiten haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 744 reduziert während sich die erhaltenen Anzahlungen um T€ 5.497 erhöhten. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 462 erzielt, der um T€ 670 höher ist als im Vorjahr. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit war im Geschäftsjahr 2016 unwesentlich. Der Finanzmittelfonds zum Jahresende, der aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten besteht, hat sich auf T€ 486 zum 31. Dezember 2015 (Vorjahr: T€ 27) erhöht. Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Dies liegt insbesondere an dem intensivierten Forderungsmanagement und dem Cash-Pooling in der Gruppe. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen wie Verbindlichkeiten gemäß vertraglicher Gewerkserfüllung zu den entsprechenden Zahlungsterminen einzufordern bzw. auszugleichen. Die Gesellschaft hat ausreichende Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die wiederum über ausreichend Kreditausstattung verfügen. Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist entscheidend, in wie weit die weltwirtschaftliche Konjunktur Einfluss auf das Investitionsverhalten der Kunden haben wird, deren Länder zum Teil vom Ölexport abhängig sind. Es ist davon auszugehen, dass im Turn-Key-Geschäft die Bedeutung der Auslandsmärkte weiterhin hoch ist und die Gesellschaft mit ihrem marktgerecht abgestimmten Leistungsangebot weiterhin gut vom Markt angenommen wird. Die guten Referenzen am Markt und die aktuelle Entwicklung, insbesondere für 2016, unterstützen dies. 2. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dies erfolgt über Schwestergesellschaften und Lieferanten. 3. Chancen- und Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben, bestehen nicht. Aufgrund komplexer Turn-Key-Aufträge kann ein Risiko darin liegen, dass es zu Verzögerungen oder mangelhaften Gewerksleistungen von Unterlieferanten kommen kann. Dies könnte zu entsprechenden Auswirkungen auf Pönale, Kundenzufriedenheit und Akquisition von Neuaufträgen führen. Dieses Risiko wird dadurch relativiert, dass die Gesellschaft notwendige Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung und ein sorgfältiges Management der einzelnen Aufträge mit einem entsprechenden Projekt-Controlling eingeführt hat. Darüber hinaus können Risiken in der Entwicklung der Preise für Roh- und fertig bezogene Materialien als auch in der Wechselkursrelation zum US-Dollar liegen. Deren Entwicklung kann nicht vollständig über Sicherungsgeschäfte abgedeckt werden. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko bei Aufträgen mit längerer Laufzeit durch geeignete vertragliche Regelungen. Chancen sieht die Geschäftsführung weiterhin in der Erschließung neuer Wachstumsmärkte und in der Entwicklung neuer innovativer Produktionsmaschinen insbesondere im Bereich der industriellen Croissant- und der Brezellinien. 4. Prognosebericht 4.1 Konjunkturelle Aussichten Für das Jahr 2016 wird das globale Wirtschaftswachstum auf 2,9 % geschätzt. Trotz dieser guten Aussichten ist das Risiko neuer Krisen nicht gebannt. Für die Euro-Zone wird mit einem Wachstum von 1,7 % gerechnet. Für die USA wird mit einem deutlichen Anstieg des BIP um 2,7 % gerechnet. Für China rechnet die Weltbank jedoch mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 6,7 Prozent nach geschätzt 6,9 Prozent im vergangenen Jahr. In Deutschland wird für das Jahr 2016 im Jahresdurchschnitt ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von real 1,7 Prozent erwartet. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet im Bereich Maschinenbau für 2016 mit einem Nullwachstum. Als Grund gelten die vielen Krisenherde dieser Welt, die schwächelnden Schwellenländer wie auch die politischen Brandherde - wie die Russland-Sanktionen, der erlahmende Schwung in China oder die Bürgerkriege im Nahen Osten. Dieses zu erwartende Nullwachstum ist aus Sicht des VDMA zwar nicht zufriedenstellend, jedoch wäre es für das konjunkturelle und politische Umfeld eine durchaus anerkennenswerte Leistung. Als wichtig für die Entwicklung der Branche wird der mögliche Abschluss des Freihandelsabkommens TTIP mit den USA betrachtet. Aus Sicht des VDMA bietet sich hierdurch gerade für deutsche Unternehmen eine einmalige Chance auf neues Wachstum und Sicherung von Arbeitsplätzen. Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, VDMA 4.2 Ausblick der Gesellschaft 2016 Auf Basis der aktuell deutlich verbesserten Auftragslage und den aufgesetzten Maßnahmen ist für die weiteren Geschäftsjahre davon auszugehen, dass die Bedeutung des Turn-Key-Geschäfts weiter steigen wird. Die Gesellschaft geht wie der Maschinenbauverband für das Geschäftsjahr 2016 von einer positiven Entwicklung aus. Das Umsatzziel beträgt T€ 24.710; davon sind zum Zeitpunkt Ende März 2016 bereits rd. T€ 22.000 fakturiert oder im Auftragsbestand (= 89 %). Dies ist vor allem auf die Realisierung eines Folgeauftrags aus Chile zurück zu führen. Die Planung der Gesellschaft geht von einem positiven EBT von rd. T€ 1.000 bei Planerreichung aus. Die Gesellschaft hat zahlreiche Maßnahmen zur Zukunftssicherung, Steigerung der Profitabilität und Erhöhung der Transparenz erfolgreich umgesetzt. Ziel der Gesellschaft ist die stetige prozessuale und kundenorientierte Weiterentwicklung um die steigenden Anforderungen an das Turn-Key-Geschäft weiterhin optimal erfüllen zu können. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten und werden auch nicht erwartet.
Markt Einersheim, den 30. März 2016 Helmut Hirner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig abgeschrieben. Die Wertentwicklung wird in der Anlagenbuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen. Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Die Wertentwicklung wird in der Anlagenbuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern in den Geschäftsjahren 2008 bis 2012 mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 und nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindern aufgelöst. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet; der Bestand von auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag wird mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit-Methode (PUCM) angewendet. Dabei werden die erworbenen Teilansprüche gemäß dem Leistungsplan den einzelnen Dienstjahren zugeordnet. Hierbei entspricht die am Stichtag erreichte Versorgungsleistung dem Verhältnis der erreichten Dienstjahre zu den bis zum einzelnen Leistungsbeginn erreichbaren Dienstjahren. Es wird nur der Teil der Verpflichtung bewertet, der bereits erdient ist. Als Rechnungsgrundlage dienen die Richt-tafeln von Dr. Klaus Heubeck 2005 G, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Marktzins von 3,89 % für eine Laufzeit von 15 Jahren und einer Rentendynamik von 2 % pro Jahr. Es gibt keine Fluktuationsannahme. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG auszuweisenden Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5 (Vorjahr TEUR 180). Sie werden unter der Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.575 (Vorjahr TEUR 1.150) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 593 (Vorjahr TEUR 793). Die beiden aufrechnungsfähigen Positionen wurden miteinander verrechnet. Darüber hinaus umfasst diese Bilanzposition auch kurzfristige Ausleihungen in Höhe von TEUR 7.400 (Vorjahr TEUR 3.000) und Forderungen aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 180). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag mit TEUR 372 bilanziell überschuldet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von TEUR 372 führt lediglich zu einer buchmäßigen nicht jedoch zu einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne, da eine von der Geschäftsführung getroffene und dokumentierte positive Fortführungsprognose für das Unternehmen vorliegt. Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass die Gesellschaft auch zukünftig ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen kann und dass der Fortbestand der Unternehmenstätigkeit gesichert ist. Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 575.165,00 betreffen Personalkosten, Urlaub, Berufsgenossenschaft, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, Aufbewahrung sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Sämtliche im Einzelnen aufgeführten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben 1. Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung der Fritsch Bakery Systems GmbH durch Herrn Dr. Ulrich Brahms, Achterwehr, Diplom-Ingenieur (bis 2. Oktober 2015), und Herrn Helmut Hirner, Kempten, Diplom-Wirtschaftsingenieur, (ab 2. Oktober 2015). Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt. 2. Aus bestehenden Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen von jährlich rund TEUR 67, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 56. Aus Kundengarantien bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr TEUR 3.482). Die mögliche Inanspruchnahme durch eigene Kunden ist im Rahmen der gebildeten Gewährleistungsrückstellung berücksichtigt. Ferner wurde für die eingeräumten Betriebsmittellinien und Avalkreditlinien, die durch die verbundenen Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die Mithaft übernommen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der verbundenen Unternehmen erscheint gesichert. Die Gesellschaft geht daher nicht von einer Inanspruchnahme aus. Die gesamtschuldnerische Mithaftung für verbundene Unternehmen besteht bezüglich Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 10,396 Mio. sowie Avalkreditlinien in Höhe von EUR 22,001 Mio. Am Bilanzstichtag wurden die Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 2,565 Mio. und die Avalkreditlinien in Höhe von EUR 8.986 Mio. in Anspruch genommen. 3. Im Jahresdurchschnitt wurden 15 (im Vorjahr 14) Mitarbeiter beschäftigt. 4. Auf die Angabe der Bezüge der Unternehmensorgane wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5. Der Jahresabschluss der Fritsch Bakery Systems GmbH wird in den Konzernabschluss der Fritsch Holding Aktiengesellschaft, Markt Einersheim, einbezogen. 6. Unterschrift des Geschäftsführers
Markt Einersheim, den 30. März 2016 Helmut Hirner Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkWegen der teilweisen Offenlegung des Jahresabschlusses wird darauf hingewiesen, dass sich nachfolgender Bestätigungsvermerk auf den ungekürzten Jahresabschluss bezieht. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fritsch Bakery Systems GmbH, Markt Einersheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Offenbach am Main, den 31. März 2016 BADER
- FÖRSTER - SCHUBERT GMBH
Friedrich W. Stöhr, Wirtschaftsprüfer Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer |
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