Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 19916
Eingetragen
16.6.2006
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Fertigung und Verarbeitung von Kunststoffteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Burrey
seit 11.7.2023
Prokura
Kristin Landwehr
seit 18.7.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Siegfried Borgmann
Kaiserstraße 21, 49451 Holdorf
37.500 DM
75.00%
Renate Hülsmann
Priggenhagener Str. 71, 49593 Bersenbrück
12.500 DM
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kunststofftechnik Borgmann GmbH

Bersenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Kunststofftechnik Borgmann GmbH ist ein mittelständisches und inhabergeführtes Unternehmen mit einem Produktionsstandort in Bersenbrück. Wir konzipieren und produzieren seit über 30 Jahren erfolgreich Problemlösungen aus thermoplastischen Kunststoffen für verschiedene Industriezweige, u.a. für die Automobil- und die Möbel-Industrie. Externe Einflussfaktoren für die Geschäftstätigkeit der Kunststofftechnik Borgmann GmbH sind insbesondere politische Faktoren, der nationale und internationale Rohstoffmarkt, Energiekosten, konjunkturelle Nachfrageschwankungen sowie Einflüsse aus dem Bereich der Ukraine-Krise.

Darüber hinaus stellen wir über den unternehmenseigenen Werkzeugbau Spritzgusswerkzeuge in Eigen- und Fremdfertigung her.

Die Kunststofftechnik Borgmann GmbH verfügt über einen Produktionsstandort am Firmensitz mit einer vor Ort handelnden Geschäftsleitung. Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

Die Absatzmärkte für die Produkte der Kunststofftechnik Borgmann GmbH befinden sich im Wesentlichen im deutschsprachigen Raum sowie in weiteren europäischen Staaten. Der Vertrieb und die Produktion werden zentral vom Standort Bersenbrück gesteuert und umgesetzt.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben.

Ziele und Strategien

Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiterzuentwickeln. Marktbeobachtung und Wettbewerbsvergleiche helfen uns, unsere Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen auszubauen, weiterzuentwickeln und zu festigen. Ferner ist es unser Ziel, unsere Stellung im Markt durch organisches Wachstum beständig auszuweiten sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stetig und nachhaltig zu optimieren.

Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes nutzen wir das bestehende Steuerungssystem. Die Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen von der Geschäftsleitung zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise, Einsatzfaktoren), der Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Verschuldung) benutzt. Zentrale Steuerungskennzahlen im Sinne von finanziellen Leistungsindikatoren (KPI) sind der Umsatz sowie das Jahresergebnis.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wichtigster Einflussfaktor ist die generelle wirtschaftliche Entwicklung, die das Nachfrageverhalten unserer Kunden nach unseren Produkten und Dienstleistungen beeinflusst. Nachdem die Jahre ab 2020 stark von der COVID-19-Pandemie geprägt waren, gibt es im Jahr 2023 weiterhin starke Schwankungen und Unsicherheiten in Bezug auf Materialverfügbarkeiten sowie die Nachfrage der Kunden (die sich vor allem im Bereich Automotive ebenfalls kurzfristigen Schwankungen ausgesetzt sehen). Grundsätzlich ist aber eine Stabilisierung der Nachfrage erkennbar, die sich in den Umsatzzahlen abbildet. Eine zusätzliche Unsicherheit stellt das Thema Energiepreise dar, das spätestens seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 die Planungen erschwert.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Absatz- und Umsatzentwicklung

Nachdem der wirtschaftliche Verlauf des Geschäftsjahres 2022 von den Folgen der Ukraine-Krise geprägt war, konnte im Geschäftsjahr 2023 - bezogen auf das Kern-Geschäftsfeld "Kunststoff" - der Planumsatz in Höhe von TEuro 23.000 um TEuro 65 auf TEuro 23.065 übertroffen werden. Dies entspricht einer Steigerung von 10,17% zum Vorjahr (2022: TEuro 20.936), die zum Einen auf die Verkaufspreise (Weitergabe der gestiegenen Einkaufspreise an die Kunden) und zum Anderen auf höhere Verkaufsmengen zurückzuführen ist.

Investitionen

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 797 getätigt. Sie betreffen vor allem den Ausbau der Produktionslinien und die Neuanschaffung von Maschinen sowie Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Eigenkapital und Darlehen finanziert. Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Weitere Darlehen wurde zur Finanzierung von Investitionen in das Sachanlagevermögen aufgenommen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Finanzierung der Kunststofftechnik Borgmann GmbH wird durch Tilgungsdarlehen, Terminkredite, Kontokorrentkredite, Leasingfinanzierungen und ein "Reverse"-Factoring über Kunden bei drei Geschäftsbanken, drei Factoring-Unternehmen und verschiedenen Leasing-Gesellschaften durch operatives Leasing sichergestellt. Zusätzlich werden im Rahmen der Fördermaßnahmen der Bundesregierung zwei KFW-Unternehmerkredite in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEuro 3.992) konnten im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 4.233) signifikant reduziert werden.

Die Finanzlage lässt sich als solide darstellen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Die Darlehen sind marktüblich verzinst.

Vermögenslage

Das Eigenkapital sank im Berichtsjahr um TEuro 156 auf TEuro 2.201 . Die Eigenkapitalquote minderte sich von 30,6% im Vorjahr auf 27,6% im Berichtsjahr, insbesondere durch die Ausweitung der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Bilanzsumme hat sich von TEuro 7.704 auf TEuro 7.988 erhöht. Insgesamt weist die Gesellschaft solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf.

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:

2023
TEuro
% 2022
TEuro
% Veränderung
TEuro
Vermögensstruktur
Anlagevermögen 2.398 30% 2.370 31% 28
Umlaufvermögen und sonstige Aktiva 5.590 70% 5.334 69% 256
Bilanzsumme 7.988 100% 7.704 100% 284
Kapitalstruktur 2023
TEuro
% 2022
TEuro
% Veränderung
TEuro
Eigenkapital 2.201 28% 2.357 31% -156
Rückstellungen 147 2% 157 2% -10
Verbindlichkeiten 5.637 71% 5.190 67% 447
5.784 72% 5.347 69% 437
Bilanzsumme 7.988 100% 7.704 100% 284

Das langfristig gebundene Vermögen beinhaltet im Wesentlichen Maschinen in Höhe von TEuro 1.565 und stellt den Großteil des Anlagevermögens dar. Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert aus Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 802, denen zeitgleich planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen von TEuro 447 gegenüberstehen.

Das Umlaufvermögen und die sonstigen Aktiva sind um TEuro 256 auf TEuro 5.590 gestiegen. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem Rückgang (TEuro -441) der dort offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen von TEuro 829 (Vorjahr TEuro 1.270) sowie einem verringerten Bestand an unfertigen Erzeugnissen von TEuro 376. Weiterhin konnten die liquiden Mittel - wie bereits im Vorjahr - von TEuro 519 auf TEuro 726 gesteigert werden.

Die Kapitalstruktur setzt sich bei einer Bilanzsumme von TEuro 7.988 zu einem signifikanten Teil aus Eigenkapital zusammen. Das Eigenkapital hat sich im Vergleich bedingt durch das Jahresergebnis 2022 von TEuro 2.357 auf TEuro 2.201 verringert. Es ergibt sich damit eine Eigenkapitalquote von 27,6% (Vorjahr 30,6%).

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten beruht auf einen Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 766. Dieser stehen indes Tilgung von kurzfristigen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten (-TEuro 241) gegenüber. Insgesamt ist die Summe der Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr von 67% auf 71% gestiegen.

Im Ergebnis hat sich damit durch die genannten Effekte die Bilanzsumme um TEuro 284 auf TEuro 7.988 erhöht.

Ertragslage

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

2023 2022 +/- Vorj.
TEuro % TEuro % TEuro
Umsatzerlöse 23.065 101,6 20.936 98,6 2.129
Bestandsveränderungen -353 -1,6 303 1,4 -656
Gesamtleistung 22.712 100,0 21.239 100 1.473
Materialaufwand 13.340 58,7 12.041 56,7 1.299
Rohertrag 9.372 41,3 9.198 43,3 174
Sonstige betriebliche Erträge 190 0,8 376 1,8 -186
Personalaufwand 6.014 26,5 5.820 27,4 194
Abschreibungen 447 2,0 452 2,1 -5
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.014 13,3 3.462 16,3 -448
Betriebsergebnis 87 0,4 -160 -0,8 247
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13 0,1 12 0 1
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 255 1,1 195 0,9 60
Finanzergebnis -242 -1,1 -183 -0,9 -59
Ergebnis vor Steuern -155 -0,7 -344 -1,6 189
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0,0 0 0 0
Sonstige Steuern 3 0,0 3 0 0
Jahresfehlbetrag -158 -0,7 -347 -1,6 189

Durch die weitere Festigung der Geschäftsbeziehungen und den damit verbundenen Anstieg von Produktionsmengen sowie der Weitergabe von Preissteigerungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse und das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr auf TEuro 23.065 und TEuro 9.372 erhöht. Somit konnte bei gestiegenen Personalaufwendungen von TEuro 194 aufgrund von Neueinstellungen sowie höherer Aufwendungen für Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiter, durch eine Förderung geminderte Abschreibung sowie signifikant gesenkter sonstigen betrieblichen Aufwendungen, ein auf TEuro +87 verbessertes Betriebsergebnis erzielt werden. Die operative Marge, gemessen am Betriebsergebnis in Relation zur Gesamtleistung, als auch die Rohertragsmarge haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Der Jahresfehlbetrag für 2023 konnte wie erwartet deutlich reduziert werden. Das weiterhin gestiegene Zinsniveau (+TEuro 60) verhinderte eine weitere Margenverbesserung.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Die Planungen konnten in Bezug auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren zum Teil erreicht werden. Wir sind dennoch vor dem Hintergrund der getätigten Investitionen sowie vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklungen mit dem Geschäftsverlauf 2023 nicht gänzlich unzufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die weiterhin grassierenden Unsicherheiten bei Verbrauchern und Kunden aufgrund von politischen Maßnahmen (wie der Streichung von E-Auto-Förderungen) oder der weiterhin hohen Inflationsrate resultieren in einem Investitionsstau und einer Kostensensitivität seitens der Kunden und Verbraucher. Dies ist seit Mitte des Jahres an einer signifikanten Reduzierung der Kundenabrufe und der Zurückhaltung bei der Erteilung von Neuaufträgen zu erkennen. Konsequenterweise erwartet die Kunststofftechnik Borgmann GmbH einen Umsatzrückgang für das Geschäftsjahr 2024 auf TEuro 19.975. Trotz dieses Umsatzeinbruchs wird aufgrund eines von der Geschäftsführung eingeleiteten Kostensenkungsprogramms ein positives Betriebsergebnis erwartet. Die Geschäftsführung überwacht den Fortschrift über eine fortlaufende rollierende Planung. Weiterhin haben sich die Gesellschafter und die Geschäftsführung dazu entschlossen, die Vertriebsstrukturen neu zu gestalten. Durch die Erweiterung des Teams um einen technischen Vertrieb können wir früher und gezielter auf die technisch anspruchsvollen Kundenbedarfe eingehen und mit unserem Fertigungs-Know-How überzeugen.

Chancen- und Risikobericht

Der Geschäftsleitung stehen Controlling-Systeme zur Verfügung, mit denen monatliche Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung analysiert und damit zeitnah Risiken identifiziert und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Mit der Analyse der Geschäftsprozesse sowie den Beschaffungs- und Absatzmärkten werden Optimierungspotenziale untersucht, um die Ertragskraft des Unternehmens weiter zu verbessern.

Zu den besonderen Chancen für das Geschäftsjahr 2024 zählen wir Neugeschäfte mit namhaften Automobil-Zulieferern, aber auch mit Kunden aus anderen Branchen, deren Geschäftsbeziehung derzeit ausgebaut wird.

Die besondere Diversifikation der hergestellten Artikelarten machen das Unternehmen zudem weniger anfällig für konjunkturelle Eintrübungen einzelner Branchen. Unsere Marktposition eröffnet uns die Möglichkeit an einer positiven Marktentwicklung zu partizipieren. Unsere Zuverlässigkeit in der Produktqualität, guter Service und Liefertreue sind die Basis langfristiger vertrauensvoller Kundenbeziehungen.

Neben den branchenüblichen Risiken, Risiken aus der Marktentwicklung und steigenden Rohstoffpreisen sind wesentliche Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht erkennbar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Da die Hauptumsatzbereiche im EURO-Währungsraum liegen, sind Währungsrisiken von untergeordneter Bedeutung. Nach der aktuellen Finanzplanung ist die Liquidität der Gesellschaft als gesichert anzusehen.

Bei den zur Eindämmung der Inflation vorgenommenen Leitzinssteigerungen wird eine erste Zinssenkung Mitte des Jahres durch die EZB erwartet. Die hohe Zinsbelastung könnte somit ein wenig gemindert werden.

Als Risiko ist die allgemeine Auftragslage im Bereich des Maschinenbaus und des Kunststoffspritzgusses zu nennen.

Gleichzeitig muss sich die Gesellschaft gegen Mitbewerber, die teilweise mit Dumpingpreisen und schlechterer Qualität am Markt agieren, behaupten. Für Borgmann steht trotz und auch gerade aufgrund dieser Risiken das Ziel an erster Stelle, den Kunden höchste Produktqualität sicherzustellen. Daher wird die Verbesserung von Qualitätsstandards weiter angestrebt.

Ein weiteres Risiko, das die Gesellschaft kritisch beobachtet, ist das Risiko von Zahlungsausfällen bei Kunden aufgrund von Insolvenzen. Ebenso besteht das Risiko einer Unterbrechung der Lieferketten durch mögliche Insolvenzen von Lieferanten und durch Materialengpässe.

Im Bereich Personal sieht die Gesellschaft sich dem Risiko des Fachkräftemangels ausgesetzt, dem man durch eine Vielzahl von Rekrutierungsmaßnahmen, dem engen Kontakt zu örtlichen Schulen und Initiativen sowie Auszubildenden-Projekten begegnet.

Die Geschäftsführung überwacht regelmäßig die Risiken, um kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können. Aus heutiger Sicht sind die Unternehmensrisiken begrenzt und es liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

 

Bersenbrück, den 29.05.2024

Kunststofftechnik Borgmann GmbH 49593 Bersenbrück

Siegfried Borgmann, Geschäftsführer

Kristin Landwehr, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.398.115,15 2.369.665,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 76.449,50 72.122,50
II. Sachanlagen 1.853.736,00 1.824.635,00
III. Finanzanlagen 467.929,65 472.908,39
B. Umlaufvermögen 5.429.833,33 5.170.129,56
I. Vorräte 2.525.588,85 2.458.876,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.178.391,31 2.192.035,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 725.853,17 519.217,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.743,67 87.834,94
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 84.751,79 76.557,66
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.988.443,94 7.704.188,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.199.963,25 2.357.174,16
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 2.331.609,57 2.678.375,04
III. Jahresfehlbetrag 157.210,91 346.765,47
B. Rückstellungen 146.843,77 156.444,98
C. Verbindlichkeiten 5.637.640,92 5.190.568,91
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.992.481,11 4.233.032,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.996,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.988.443,94 7.704.188,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.562.403,49 9.573.394,95
2. Personalaufwand 6.013.554,48 5.820.774,89
a) Löhne und Gehälter 4.903.269,07 4.728.300,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.110.285,41 1.092.474,44
davon für Altersversorgung 94.145,18 98.464,82
3. Abschreibungen 447.117,83 452.143,50
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 447.117,83 452.143,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.014.213,48 3.461.927,11
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.842,41 12.142,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 255.055,72 194.680,61
7. sonstige Steuern 2.515,30 2.777,30
Jahresfehlbetrag 157.210,91 346.765,47

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der § 242 und §§ 264 bis 288 HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kunststofftechnik Borgmann GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bersenbrück
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Osnabrück
Register-Nr.: HRB 19916

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Gesellschaft wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Zum Abschlussstichtag weist die Gesellschaft die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem.§ 267 HGB auf, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB werden von der Gesellschaft in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Vermögensgegenstände zwischen Euro 250,00 und Euro 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, soweit dies handelsrechtlich zulässig war. Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 werden in analoger Anwendung der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt.

Der durch die Verrechnung von Deckungsvermögen entstandene Aktivüberhang wird in der Bilanz unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die unter diesem Bilanzposten ausgewiesene Pensionsrückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten gemäß § 253 HGB zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt nach dem "Projected Unit Credit"-Verfahren (Anwartschaftsbarwertverfahren). Bewertet werden die zu künftigen Leistungen, soweit sie zum Bilanzstichtag erdient sind. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck sowie unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,82 %. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen wurde eine Renten- und Gehaltsdynamik sowie eine Fluktuation von 0% unterstellt.

Die Steuerforderungen beinhalten die das Vorgeschäftsjahr betreffenden, bis zum Stichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt 1.109.315,17 Euro bis zum Ende der Verträge.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen Bürgschaften zu Gunsten der PlasCo GmbH in Höhe von 400.000,00 Euro. Die Valuten zu den Bürgschaften belaufen sich zum 31.12.2023 auf 356.250,00 EUR. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als moderat ein.

Erkennbare Anhaltspunkte, die die Bildung einer Rückstellung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im aktuellen Geschäftsjahr beibehalten.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 4.597.151,23 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.987.996,35 Euro

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEuro 4.166 (Vorjahr: TEuro 3.508). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 2.301 (Vorjahr: TEUR 1.683). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEuro 675 (Vorjahr: TEuro 79).

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 467.679,65 EUR (Vorjahr: 472.658,39 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Der Gesamtbetrag der Rückstellung liegt am 31.12.2023 nach Saldierung der Rückdeckungsversicherungen bei € 84.751,79

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %

zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Der Zinsaufwand für das Wirtschaftsjahr 2023 beträgt 11.065,00 Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Mitarbeiter 77,00
Kaufmännische Mitarbeiter 36,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 113,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Siegfried Borgmann 01.01.2023-31.12.2023

Frau Kristin Landwehr 01.01.2023-31.12.2023

Herr Uwe Gräb 01.01.2023-31.12.2023

Herr Siegfried Borgmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführer (Technischer Bereich)
Frau Kristin Landwehr ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin (Kaufmännischer Bereich)
Herr Uwe Gräb ausgeübter Beruf: Geschäftsführer (Vertriebsbereich)

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den vergebenen Krediten zu Gunsten einzelner persönlich haftender Gesellschafter-Geschäftsführer wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 434.665,20
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
= neuer Kreditbestand 434.665,20

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 157.210,91 EUR.

In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden -157.210,91 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bersenbrück, 24.06.2024

gez. Kristin Landwehr

gez. Siegfried Borgmann

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 185.871,97 29.900,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 225.871,97 29.900,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 526.942,07 17.799,99
2. technische Anlagen und Maschinen 4.496.315,14 686.209,37 54.501,89 80.645,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.220.779,55 68.398,77 12.758,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.000,00 -24.000,00
Summe Sachanlagen 6.268.036,76 772.408,13 67.260,71 56.645,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 434.665,20
2. Beteiligungen 250,00
3. sonstige Ausleihungen 37.993,19 4.978,74
Summe Finanzanlagen 472.908,39 4.978,74
Summe Anlagevermögen 6.966.817,12 802.308,13 72.239,45 56.645,00
Investitionszuschüsse
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.771,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 255.771,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 544.742,06
2. technische Anlagen und Maschinen 367.419,30 4.841.248,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.276.419,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 367.419,30 6.662.409,88
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 434.665,20
2. Beteiligungen 250,00
3. sonstige Ausleihungen 33.014,45
Summe Finanzanlagen 467.929,65
Summe Anlagevermögen 367.419,30 7.386.111,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.733,47 22.905,00 144.638,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 32.016,00 2.668,00 34.684,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 153.749,47 25.573,00 179.322,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 441.260,07 26.135,99 467.396,06
2. technische Anlagen und Maschinen 3.003.345,64 316.754,57 43.878,39 3.276.221,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 998.796,05 78.654,27 12.394,32 1.065.056,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.443.401,76 421.544,83 56.272,71 4.808.673,88
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.597.151,23 447.117,83 56.272,71 4.987.996,35
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.133,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.316,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 76.449,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.346,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.565.026,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.363,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 1.853.736,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 434.665,20
2. Beteiligungen 250,00
3. sonstige Ausleihungen 33.014,45
Summe Finanzanlagen 467.929,65
Summe Anlagevermögen 2.398.115,15

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kunststofftechnik Borgmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kunststofftechnik Borgmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kunststofftechnik Borgmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 27.06.2024

Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(Siegel)

gez. Stuber, Wirtschaftsprüfer

gez. Leopold, Wirtschaftsprüferin"

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