Dethlefsen & Balk GmbH
Hermann-Wüsthof-Ring 16, 21035 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bogdan Janikowski seit 13.2.2015 | Prokura |
Peter Röhrs seit 11.1.2008 | Prokura |
Marcus Clausen seit 18.6.2002 | Geschäftsführer |
Jens Meier seit 18.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dethlefsen & Balk G.m.b.H.HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Dethlefsen & Balk GmbH (kurz D&B) ist im Bereich Im- und Export von Tee sowie Handel mit Tee, Kaffee, Zubehör und Süßwaren tätig. Im Bereich Tee importiert D&B Tee aus den verschiedenen Anbau-Ländern. Am Standort mischt, aromatisiert, veredelt D&B Tee und packt diesen zumeist in Großhandelsgebinden ab. Kaffee wird importiert, geröstet und zum Teil aromatisiert und abgepackt. Im Bereich Zubehör handelt D&B mit Keramik- und Porzellan-Produkten, sowie mit Teesieben, Teedosen u.ä., welche zumeist aus Asien importiert werden. Vielfach sind die Designs für diese Zubehörprodukte von D&B entwickelt. Süßwaren werden zumeist als Fremdmarken gehandelt. Der Absatz erfolgt in der Regel in den Geschäftsfeldern "Inhabergeführte Teefachgeschäfte" sowie Großhandel. D&B erzielt ca. 24,0% (Vorjahr: 27,0%) seiner Umsätze im Inland. Der Export erfolgt in rund 80 Ländern, wobei hier die Schwerpunkte in der EU, Asien und in Nordamerika liegen. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur schloss das Jahr 2022 mit einem Wachstum von 3,3%Q1, der Euroraum mit einem Wachstum des BIPs um 3,5Q2 ab. In Deutschland ergab sich in 2022 ein Wachstum des BIP um 1,9%Q3. Die Inflationsrate in Deutschland hat sich in 2022 auf durchschnittlich 7,9% erhöhtQ4. Für den deutschen Einzelhandel wurde für das Jahr 2022 ein Umsatzminus von real ca. 0,6% verzeichnetQ5. 3. Umsatzentwicklung der D&B Produktlinien Offizielle Statistiken, welche die Branchenumsätze für den Berichtszeitraum für die Produktbereiche ausweisen, liegen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nicht vor. Tee Die Tee-Umsätze der Gesellschaft sind um 1,8% gestiegen. Zubehör Unser Angebot an Produkten für die Teezubereitung (Filter, Siebe), sowie Porzellan- und Keramik-Produkten verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,5%. Kaffee Unsere Produktlinie Kaffee verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 95,8%. Hintergrund ist die sehr positive Geschäftsentwicklung eines Großkunden seit dem Frühjahr 2023. Süßwaren Die Produktsparte Süßwaren der Gesellschaft verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 19,5%. 4. Geschäftsverlauf (Prognose-Ist Vergleich) Der Verlauf unseres Geschäftsjahres 2022/2023 war geprägt durch die Auswirkungen der hohen Inflation sowie erheblicher Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Lebensmittel, Energie und Zinsen. Kunden- und Lieferantenbesuche sowie Messebesuche und-auftritte konnten wieder vermehrt stattfinden. Jedoch fanden auch weiterhin Online-Kontakte zu Kunden und Lieferanten statt. Die Geschäftsführung hatte bereits zu Beginn der Corona-Pandemie schnell reagiert und bspw. die ohnehin gute technische Ausstattung weiter verbessert, um Video-Konferenzen zwischen Mitarbeitern und/oder mit Kunden und Lieferanten zu ermöglichen. Produktpräsentationen und - schulungen werden seitdem ebenfalls online angeboten. Ferner haben wir die Anzahl und Frequenz von Angebotskatalogen in digitaler und Print Form erheblich ausgeweitet. Zur Steigerung unserer Verkäufe haben wir intensiv zumeist online Produkt-Sourcing und Produktentwicklung für die Sortimente unserer Produktlinien betrieben. Zur Steigerung unserer Verkaufsaktivitäten haben wir die Strukturen unserer Verkaufsgebiete optimiert und die Produktschulungen unseres Verkaufspersonals weiter intensiviert. Verkaufsaktivitäten zur Konsolidierung unserer bestehenden Märkte und zugleich der Ausbau neuer Märkte wurden stärker bearbeitet. Im gewerblichen Bereich haben wir auch durch Investitionen insbesondere für die Produktbereiche Tee und Kaffee unser Produktionsvolumen und unser Angebot an Verpackungsmöglichkeiten gesteigert. Vor einem Jahr hatte die Geschäftsführung eine stabile, konsolidierende Umsatzentwicklung in den Bereichen Tee, Kaffee, Zubehör und Süßwaren prognostiziert. Tatsächlich konntenwir die Umsätze - außer beim Produktbereich Zubehör - bei allen Produktbereichen steigern: Tee 1,8%; Zubehör -1,5%; Kaffee 95,8%; Süßwaren 19,5%. 4.1 Bedeutsame Leistungsindikatoren Die D&B steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der nachstehenden Leistungsindikatoren. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Vor einem Jahr hatte die Geschäftsführung ein Rohergebnis von TEUR 15.000 - TEUR 16.000 und einen EBITDA von TEUR 3.500 - TEUR 3.600 prognostiziert. Die gesetzten Ziele wurden bei beiden Leistungsindikatoren deutlich übertroffen. 4.2 Vermögens- und Finanzlage Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.667 sowie des Vorratvermögens um TEUR 342 führten im Berichtsjahr im Wesentlichen zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 3.296 auf TEUR 17.545. Auf der Passivseite haben sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen die Verbindlichkeiten um TEUR 2.326 auf TEUR 8.266 erhöht. Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist dem Handelsgeschäft entsprechend ganz überwiegend kurzfristig geprägt. Dem kurzfristigen Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 15.867 stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.054 gegenüber. Die Vorratsintensität betrug 58,3% [Vorjahr 69,4%]. Zum Bilanzstichtag ergibt sich damit ein positives Working Capital von TEUR 5.813 (im Vorjahr TEUR 5.126). Die Finanzierung des laufenden Geschäfts erfolgte im Geschäftsjahr 2022/2023 überwiegend durch die Inanspruchnahme von Eurokrediten. Die Fähigkeit, sämtliche Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können, war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres sichergestellt. Unverändert wurden die Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung der Skontomöglichkeiten beglichen. Für die benötigte Finanzierung standen neben dem Eigenkapital jederzeit ausreichende Fremdmittel zur Verfügung. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien wurden auch in diesem Geschäftsjahr zu keiner Zeit voll ausgeschöpft. Der Finanzierungsbedarf hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2023 betrug 42,7% (Vorjahr 45,7%). 4.3 Ertragslage Die allgemeine Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr war positiv. Trotz der unter Punkt 4. beschriebenen Herausforderungen konnten wir im Berichtszeitraum in drei von vier Produktgruppen und hier insbesondere im Kaffee-Bereich sowie in vielen Märkten Zuwächse verbuchen. Das Rohergebnis verbesserte sich im Wert um TEUR 1.682 auf TEUR 17.714. Das Betriebsergebnis vor Steuern hat sich um TEUR 749 auf TEUR 4.235 erhöht. Insgesamt erhöhte sich der Jahresüberschuss um TEUR 626 auf TEUR 2.981. 4.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/2023 als positiv. Befürchtungen, dass die bestehenden ökonomischen Herausforderungen (Inflation, steigende Finanzierungs- und Beschaffungskosten, Russland-Ukraine-Krieg) auch den Geschäftsverlauf der Gesellschaft negativ beeinflussen könnte, haben sich nicht bewahrheitet. Die Gesellschaft verzeichnete einen Umsatzzuwachs von insgesamt 14,4%, und konnte somit ihren Marktanteil weiter behaupten und das Rohergebnis entsprechend ausbauen. 5. Risiken- und Chancenbericht 5.1 Risikobericht Die aktuelle Geschäftsführung hat seit Beginn ihrer Tätigkeit im Jahre 1998 ein sehr ausgeprägtes Risiko-Bewusstsein. Das daraus resultierende, nunmehr langjährig bewährte Risikomanagement stellt sich auf diverse Säulen. Der Risikobereich "Forderungen" wird schon beim Verkaufspersonal durch regelmäßiges Monitoring und ein implementiertes 4-Augen-Prinzip im Blick gehalten. Ferner schulen wir durch externe Experten unser Verkaufspersonal über Möglichkeiten der Zahlungsabsicherungen und Nutzung des Eigentumsvorbehaltes. Sensibilisiert sind wir insbesondere bezüglich unserer Forderungen an Kunden aus solchen Ländern, welche durch Krisen belastet sind. Wir halten engen Kontakt zu diesen Kunden, um möglichst frühzeitig Zahlungsabsicherungen durchzuführen, wenn Zahlungsprobleme der Kunden erkennbar werden. Generell ist zu erwähnen, dass die Dethlefsen & Balk GmbH ihre Umsätze mit rund 4.300 Kunden erzielt. Insofern ist D&B auch hier breit aufgestellt und ein Wegfall eines Großkunden birgt nach heutigem Ermessen kein existentielles Risiko für D&. Risiken, die aus der sogenannten Produkthaftung entstehen, werden begegnet, indem wir IFS zeritifiziert sind und zudem unser Qualitätsmanagement gemäß den HACCP-Richtlinien (Hazard Analysis and Critical Control Points) führen. Auch sind wir aktiv im Arbeitskreis Lebensmittelrecht des Deutschen Teeverbandes vertreten und werden daher mit dem gesamten Spektrum an lebensmittelrechtlichen Fragen und Problemen des gesamten deutschen Teehandels direkt konfrontiert. Des Weiteren beschäftigen wir für die Qualitätssicherung entsprechend geschultes Personal und arbeiten eng mit verschiedenen zertifizierten Handelslaboren und der Lebensmittelüberwachungsbehörde zusammen, um vorzeitig Risiken, wie der Einsatz von Pestiziden in den Ursprungsländern, zu kontrollieren. Wettbewerbsrisiken im Einkauf minimieren wir, indem wir zum einen dafür Sorge tragen,dass unsere Bezugsquellen austausch- und damit ersetzbar bleiben und zum anderen die Zusammenarbeit mit langjährig bewährten, zuverlässigen Lieferanten pflegen. Risiken, welche aus dem Marken- Patent- und Geschmacksmusterrecht resultieren, werden durch vertragliche Standards auf die Lieferanten übertragen. Darüber hinaus führen wir durch interne wie externe Personen stetige, umfangreiche Marktrecherchen durch, um mögliche Kollisionen im Vorwege zu erkennen. Risiken, die sich durch Fremdwährungskursschwankungen ergeben könnten, sind nur in geringfügigen Umfang gegeben. Als wesentliche Fremdwährung ist der US Dollar zu nennen. Der Bedarf an US Dollar wird durch unseren US Dollar Eingang im Wesentlichen gedeckt. Nach Analyse aller geschilderten Risikofaktoren lagen im Berichtsjahr 2022/2023 keine Risiken vor, die ein existentielles Risiko für die Gesellschaft darstellen konnten. 5.2 Chancenbericht Chancen für eine zukünftige Konsolidierung der Umsatz- und Ertragslage resultieren aus mehreren Bereichen. Im Bereich Produkte haben wir durch umfangreiche Kommunikation mit unseren Kunden und darüber hinaus gehende Marktrecherchen, durch die enge Zusammenarbeit mit externen Designern und Agenturen und nicht zuletzt durch unsere langjährige Erfahrung ein Sortiment in unserem Katalog 2023/2024 zusammengestellt, das sowohl den aktuell bestehenden Marktanforderungen entspricht als auch neue Trends setzen wird. Ferner haben wir unseren B2B Online Shop grundlegend weiterentwickelt und ebnen mit diesem modernen Tool unseren Kunden den Weg in eine digitalisierte Zusammenarbeit Im Bereich Märkte sorgen wir durch intensivierte Werbemaßnahmen, Kundenbesuchsreisen und Messeauftritten für eine adäquate Kundenakquise und Kundenpflege, welche unsere marktführende Position in den weiterhin konkurrenzreichen Märkten Deutschland und West-Europa weiter ausbauen wird. Hierfür haben wir auch in den vergangenen Berichtsjahren in den Bereichen Werbung, Messen, Kataloge, Webshop und -präsenz investiert. Des Weiteren engagieren wir uns auf anderen Kontinenten in einzelnen, aussichtsreichen neuen Märkten. Mit der Öffnung neuer Märkte vertraut, gehen wir davon aus, dass wir als einzigartiger Vollsortimenter und dem Marketingvorteil eines deutschen traditionsreichen Handelshauses mit weltweitem Export-Know-how, neue Kunden generieren werden. Im Bereich Service werden zum einen durch erfahrenes Personal, intensive Produkt- und Verkaufsschulungen des Personals und optimierte Vertriebspersonalstrukturen, zum anderen durch Optimierungen der Lagerlogistikeffizienz eine sehr hohe Erreichbarkeit aller Ansprechpartner, sowie noch schnellere Bearbeitung aller Aufträge und schnellere Lieferzeiten gewährleistet. Durch diese vielschichtigen Maßnahmen wird der Kunde auch zukünftig einen vorbildlichen Service sowie eine umfangreiche Produktpalette im attraktiven Preis-Leistungsverhältnis erhalten. Diese Leistungsstärke führt zu einer intensiven, erfolgreichen und wachsenden Zusammenarbeit, und in konkurrenzstarken Märkten werden einige Kunden, wie auch schon in der Vergangenheit, von allgemein schwächeren Mitbewerbern zu uns wechseln. 5.3 Zusammenfassende Beurteilung Weltweite Herausforderungen (unter anderem der Russland-Ukraine Krieg, Lieferkettenverzögerungen, stark steigende Energie- und Finanzierungskosten, hohe Inflationsraten und deren vielschichtigen Folgen) beeinflussen den globalen Handel weiterhin im hohen Ausmaß. Ein Ende der Krisen kann zeitlich nicht genau bestimmt werden. Nichtsdestotrotz ist die Unternehmensleitung zuversichtlich, dass das Fortbestehen des Unternehmens nicht gefährdet ist. Insbesondere die Produktbereiche Tee, Kaffee und Confiserie gehören als Lebensmittel zur Grundversorgung und sind daher eher krisensicher. Ferner sind wir mit den vier Produktlinien und unserem Handel mit rund 4.300 Kunden in rund 80 Ländern so breit aufgestellt, dass wir an den positiven Entwicklungen in den Märkten partizipieren. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit seine Flexibilität gezeigt, sich auf kurzfristige Handelsbeschränkungen einzustellen. Die Unternehmensleitung geht davon aus, dass sich die Branche durch die vielschichtigen Krisen nicht grundlegend verändern wird. Die dauerhafte Überprüfung und Verbesserung aller internen Strukturen, permanentes Sourcing neuer Produkte, Motivierung und Schulung der Mitarbeiter, ertragsorientierte geschäftliche Aktivitäten, kostenbewusste Investitionen in Personal und Geschäftsausstattung werden intensiv betrieben. Wir erwarten, dass die benötigte Liquidität auch in Zukunft durch kurzfristige Finanzkredite gedeckt wird. 6. Prognosebericht Aufgrund der beschriebenen aktuellen weltweiten Herausforderungen sind gesamtwirtschaftliche Prognosen momentan mit hohen Unsicherheiten behaftet. Trotz positiver Umsatzmeldungen unserer Kundschaft, können wir mit der gebotenen Vorsicht nur von einer Umsatzkonsolidierung ausgehen. Die Dethlefsen & Balk GmbH wird sich auch im Geschäftsjahr 2023/2024 auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Wir werden unsere führende Marktposition als Vollsortimenter und servicestarker Partner für den weltweiten Teefach-, Kaffee- und Geschenkartikelhandel behaupten und weiter ausbauen. Aufgrund der fragilen Wirtschaftssituation bedingt durch die weltweit andauernden Krisen und deren Auswirkungen, erachten wir eine Konsolidierung des Umsatzes des Geschäftsjahres 2023/2024 in allen Produktbereichen als realistisch. Unter der Berücksichtigung dieser Prognose erwarten wir für die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2023/2024 folgende Entwicklung:
Die Geschäftsführung schätzt daher die zukünftige Gesamtentwicklung der D&B positiv ein.
Hamburg, den 28. September 2023 gez. Jens Meier gez. Marcus Clausen Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Rechnungslegungsvorschriften und allgemeine AngabenDie Dethlefsen & Balk GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Sie ist beim Registergericht Hamburg (HRB 13608) eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Juli 2022 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 wurden unverändert übernommen. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zu bestimmten Abschlussposten gesetzlich vorgesehene "davon - Vermerke" werden zur Verbesserung der Darstellungsklarheit teilweise im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt bei Software fünf Jahre, bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen fünf und dreizehn Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen sechs bis dreizehn Jahren. Die seit dem 1. Januar 2018 angeschafften geringwertigen Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden sofort als Betriebsausgabe abgezogen (Wahlrecht). Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten. Auslandsbeteiligungen und Ausleihungen werden dabei mit dem Währungskurs vom Zahlungszeitpunkt umgerechnet. Bei Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß § 253 HGB bewertet, wobei die sich aus der Lagerdauer und der geminderten Verwertbarkeit ergebenden Bestandsrisiken durch angemessene Abschläge (niedriger Wertansatz) berücksichtigt werden, soweit hierfür die Gründe bestehen. Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten (Nennbetrag) ohne Umsatzsteuer bilanziert. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 30. Juni 2023 waren keine erkennbaren Einzelrisiken vorhanden. Einzelwertberichtigungen waren insofern nicht zu bilden. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. FremdwährungsumrechnungDie auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit den zum Zeitpunkt durch Buchung geltenden Tageskursen in Euro umgerechnet. Ergeben sich zum Bilanzstichtag niedrigere Kurse, so werden Forderungen entsprechend abgewertet. Verbindlichkeiten werden bei gestiegenen Stichtagskursen entsprechend höher bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Geschäftsjahr 2022/2023 ist im Anlagespiegel auf der Seite 5 des Anhangs dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen. (3) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 2.000.000,00 und ist vollständig eingezahlt. (4) Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten, auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten gesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Altersversorgung Die sozialen Abgaben enthalten TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 17) für Altersversorgung. (2) Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 69) auf Währungsumrechnung. (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 43) auf Währungsumrechnung. V. Sonstige Angaben(1) ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich Arbeitnehmer 136 (gewerbliche Arbeitnehmer 55%, Angestellte 45%) und im Vorjahr 128 (gewerbliche Arbeitnehmer 53%, Angestellte 47%) beschäftigt. (2) Außerbilanzielle Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.232 (Vorjahr: TEUR 3.856). Unsere Gesellschaft hat Operating Leasingvereinbarungen für Produktionsmaschinen, Kommunikationsanlagen sowie Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Dies trägt zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingvereinbarungen haben noch eine Restlaufzeit von bis zu drei Jahren (Laufzeitrisiko) und führen zu einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr TEUR 146). (3) Organe der GesellschaftGeschäftsführer sind die Herren: Jens Meier, Kaufmann, Buchholz Marcus Clausen, Kaufmann, Hamburg Mit Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB werden keine Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB gemacht. (3) Verbundene Unternehmen Name und Sitz der Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens ein Fünftel der Anteile besitzt, sind, sofern von Bedeutung, gemäß § 285 Nr. 11 HGB in der folgenden Darstellung aufgeführt.
(4) Nachtragsbericht Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2022/2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.
Hamburg, den 28. September 2023 gez. Jens Meier gez. Marcus Clausen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 (ggf. § 327) HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Dethlefsen & Balk GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dethlefsen & Balk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dethlefsen & Balk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dasseine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die aufder Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungenauf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung einden tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. Oktober 2023 PKF Fasselt, Partnerschaft mbB Prof. Dr. Winzker, Wirtschaftsprüfer Teske, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 24. November 2023 festgestellt. |
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