Quint Warenhandel GmbH
Straßburger Allee 27, 54295 Trier, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Luis Michael Sanktjohanser seit 31.3.2025 | Prokura |
Simon Kollmann seit 31.3.2025 | Prokura |
Maria Theresia Quint seit 16.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quint Warenhandel GmbHKennJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie Gesellschaft betreibt drei Lebensmittelmärkte der EDEKA-Genossenschaft. Die Verkaufsstellen liegen in Trier und tragen in den jeweiligen Stadtteilen Tarforst, Feyen und Heiligkreuz wesentlich zur Nahversorgung bei. Besondere Differenzierungsmerkmale sind neben dem Kernsortiment der Handelskette eine zusätzliche große Auswahl an regionalen und biologischen Produkten durch das gesamte Sortiment, welches sich saisonal als auch ernährungsspezifisch verändert. Seit dem 01.01.2023 ist der Standort Trier-Heiligkreuz geschlossen. Das alte Gebäude wird abgerissen und mit größerer Verkaufsfläche neu aufgebaut. Die Neueröffnung ist zum vierten Quartal 2024 geplant. Das Geschäftsjahr 2023 war rückblickend betrachtet ein umsatzschwaches Jahr. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hält auch im Jahr 2023 an und prägt damit weiterhin sowohl die Politik als auch das Konsumentenverhalten. Die anhaltend steigende Inflation führte im Laufe des Jahres durch hohe Lebensmittelpreise zu einer Umorientierung der Kunden hin zum Discounter. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Konjunkturelle Entwicklung und BranchenentwicklungAuch in 2023 gestalten sich die Rahmenbedingungen weiterhin schwierig. Hohe Lebenshaltungskosten, ungünstige Finanzierungsbedingungen, geopolitische Konflikte und die deutsche Haushaltskrise wirkten sich negativ auf das Konsumverhalten der Privathaushalte aus. Laut statistischem Bundesamt sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent. Die Erwerblosenlosenquote lag im Dezember 2023 bei 5,7 Prozent, eine Steigerung zum Vorjahresdurchschnitt von 0,4 Prozent. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stieg jedoch die Zahl der Erwerbstätigen trotz schwacher Konjunktur um 0,7 Prozent zum Vorjahr auf 45,93 Millionen Menschen. Im April 2023 teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) mit, dass mehr als 3,1 Millionen Menschen davon im deutschen Einzelhandel tätig waren. Weiterhin spielt das Thema Fachkräftesicherung eine zentrale Rolle in der Branche. Insgesamt verzeichnet der deutsche Einzelhandel im Jahr 2023 ein reales Umsatzminus von 2,3 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet der HDE mit einem realen Umsatzplus von 1 Prozent. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschafta) ErtragslageDie Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr ein Ergebnis nach Steuern von T€ 487 (Vorjahr: T€ 637) und ein EBITDA von T€ 788 (Vorjahr: T€ 1.053). Die Rückgänge sind im Wesentlichen zurückzuführen auf eine Umsatzreduzierung von T€ 3.775 (-14,93 %). Das Rohergebnis lag im Jahr 2023 mit T€ 6.596 um T€ 942 niedriger als im Vorjahr (T€ 7.537). Die Handelsspanne über das gesamte Sortiment hat sich unwesentlich verringert. Die Entwicklung auf der Kostenseite wurde im Wesentlichen durch unverändert hohe Personalkosten in Höhe von T€ 3.364 (VJ T€ 3.658) sowie gesunkene Materialaufwendungen (T€ 15.092, VJ T€ 17.966) geprägt. Die Materialaufwandquote beläuft sich auf 70,18% (Vorjahr: 71,08 %). Die Personalaufwandsquote beträgt 15,64 % (Vorjahr: 14,47 %). Der Organträgerin Quint Fleischwaren GmbH & Co. KG, Kenn, wurde auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ein Gewinn von T€ 487 (Vorjahr: T€ 637) abgeführt. b) FinanzlageDie Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Zusammensetzung der flüssigen Mittel stellt sich per 31.12.2023 wie folgt dar:
Der Cashflow im engeren Sinne stellt sich wie folgt dar:
Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gesichert. c) Vermögenslage Die planmäßigen Abschreibungen haben sich verringert. Im Saldo reduziert sich das Anlagevermögen um T€ 96 auf T€ 1.211. Der Geschäftsanteil der EDEKA Genossenschaft beträgt unverändert T€ 150. Das Vorratsvermögen hat sich zum Stichtag 31.12.2023 um T€ 27 reduziert. Die Bilanzsumme beläuft sich zum Jahresultimo auf T€ 2.593 (VJ T€ 2.888). Die Darlehensverbindlichkeiten haben sich im Betrachtungszeitraum im Jahressaldo nach planmäßigen Tilgungen um T€ 286 reduziert. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. RisikomanagementDie eingeführten Kontrollinstrumente bei der Quint Warenhandel GmbH und damit ein bestandsgeführtes Warenwirtschaftssystem verbessern das Steuerungssystem nachhaltig. Die Entwicklung der Geschäfte können gezielter überwacht und die damit verbundenen Risiken regelmäßig erkannt und bewertet werden. Die Geschäftsführung verantwortet dabei die Früherkennung sowie den Umgang mit den geschäftlichen Risiken. Die Digitalisierung des Warenwirtschaftssystems führt zu einer erhöhten Qualität im Bereich der Stammdatenpflege. Eine tagesaktuelle und artikelgenaue Bestandsführung sowie die automatische Disposition erleichtern den zusammenhängenden Überblick der Warenwirtschaft. Somit ist ein schnelleres Eingreifen von Seiten der Verwaltung und der Marktleitung möglich. Außerdem können Abweichungen der geplanten geschäftlichen Entwicklung täglich analysiert und Risiken somit schneller identifiziert werden. Bei der wöchentlichen Auswertung der Umsätze werden folgende Kennzahlen zur Steuerung genutzt: - Umsatz / Umsatz Vorjahr und deren Abweichung in % - Kunden / Kunden Vorjahr und deren Abweichung in % - Durchschnitts-Bon / Durchschnitts-Bon Vorjahr und deren Abweichung in % - Nettospanne und Rohgewinn im prozentualen Vergleich zum Vorjahr - Top & Flop Abteilungen nach Umsatzanteil und prozentualer Veränderung zum Vorjahr Unterstützend dazu wird die zentrale Dienstleistung der EDEKA genutzt, um einen Überblick der Umsatzspanne nach Warengruppe zu bekommen. Die wöchentlichen Abschriften werden abteilungsweise betrachtet und gesteuert. Hierbei werden folgende Kennzahlen ausgewertet: - Abschriften VK und anteilige Vollabschriften VK prozentual am Umsatz gemessen - Vollabschriften EK - Verhältnis des Anteils von Bio und Konventionell - Sortimentsanalyse 2. Risikoberichta) Operative Risiken Ein wesentliches Risiko stellte im Jahr 2023 weiterhin die Inflation durch ansteigende Preise besonders in der Lebensmittel- und Finanzwirtschaft dar. Spürbar war die daraus folgende Kaufzurückhaltung der Kunden. Das daraus resultierende Risiko wird sich im nächsten Jahr fortsetzen, da zurzeit eine Entwicklung nur schwer definiert werden kann. Die inflationäre Entwicklung und damit das zurückhaltende Kaufverhalten führten wiederum zu einem stärkeren Wettbewerbskampf der einzelnen Handelsunternehmen; hauptsächlich durch Aktionsangebote ausgefochten. Höhere Spannenverluste sind die Folge. Zusätzlich führen extreme Einkaufsverhandlungen der Zentrale zu großen Lieferlücken am "point of sale". Umsatzverluste sind die Folge. Der wachsende Fachkräftemangel stellt ein weiteres Risiko für das Unternehmen dar, weil dies unter anderem die Personalkosten erhöht. Durch ein hohes Angebot von Ausbildungsplätzen und eine gut organisierte Lohnpolitik versuchen wir den unbesetzten Stellen entgegen zu wirken. Das allgemeine Branchenrisiko eines Lebensmittelskandals wird durch umfangreiche Qualitätskontrollen seitens des Unternehmens minimiert. Zusätzlich findet jährlich eine Qualitätssicherungskontrolle durch eine Begehung der EDEKA statt. Ferner werden die Mitarbeiter durch stetige Schulungen dahingehend sensibilisiert, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den zentralen Aufgaben unseres Risikomanagements zählt es, den Finanzbedarf der Gesellschaft zu koordinieren, um die finanzielle Unabhängigkeit sicherzustellen. Fortlaufende Überprüfungen und intensive Kontrollen minimieren die Risiken auf den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risikofeldern. Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität sicherstellen zu können, halten wir auf Basis einer Finanzplanung sowie einer laufenden Liquiditätsplanung Kreditlinien und liquide Mittel vor. Konzeptionell richten wir das Unternehmen unter anderem mit einer Neugestaltung des Standortes Trier-Heiligkreuz aus. Dieser Markt wurde am 31.12.2022 mit einer Abschluss-Inventur geschlossen. Das Neubauvorhaben führt zu einem Umsatzausfall für etwa 20 Monate. Der Umsatzverlust konnte zu 85 Prozent durch die beiden Standorte Feyen und Tarforst aufgefangen werde. Ebenso wurde der geplante Online shop mit Lieferservice erfolgreich Ende 2023 etabliert. Hier verzeichnen wir steigende Umsätze. Für den neuen Standort in Trier-Heiligkreuz soll zusätzlich ein Abholservice mit vorgelagerter Online-Bestellung etabliert werden. c) Umfeld- und Sicherheitsrisiken Elementarrisiken sind durch Versicherungen mit Eigenbehalt abgesichert. Sicherheitsrisiken werden durch verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise Alarm- und Videoanlagen sowie Zugangskontrollen begrenzt. Ungünstige Wetterlagen wie beispielsweise ein extrem heißer und trockener Sommer könnten zu Ernteausfällen und damit Umsatzrückgängen führen, die aber nicht planbar und schwer vorhersehbar sind. d) IT-Risiken Geschäftsprozesse werden durch DV-Systeme unterstützt und gesteuert, sodass Systemausfälle für den reibungslosen Ablauf ein Risiko darstellen. Viren als auch Hackerattacken stellen für die Systembereitschaft bedeutende Risiken dar. Es existiert eine Reihe von Maßnahmen, die die Wahrscheinlichkeit sowie die Auswirkung der Risiken auf ein Minimum begrenzen. Die Firewall wurde erneuert und ausgebaut, die Cloud Sicherheit wurde optimiert und die Backup-Struktur erweitert. Die Sicherheitsrichtlinien für die Kommunikation über Unternehmenskanäle wurden ebenfalls verbessert. Bei Edeka gab es eine Neugründung der EDEKA IT. Diese führt die IT-Bereiche der sieben EDEKA Regionalgesellschaften zu einer zusammen. Durch die Bündelung sollen Prozesse effizienter und sicherer abgewickelt werden. e) Personalrisiken Der immer stärker spürbar werdende Fachkräftemangel und die schwachen Schulabschlüsse stellen uns vor eine immer größer werdende Herausforderung. Die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber ist wichtiger denn je. Viele offene Stellen führen zu größerer Fluktuation und machen es immer dringlicher, ein greifendes Konzept zu entwickeln. Als Ausbilder haben wir wie kaum ein anderer Betrieb die Möglichkeit, eine gesamte transparente Wertschöpfungskette darzustellen. Das macht das Berufsbild für die Auszubildenden attraktiver und abwechslungsreicher. Der Bezug zum Lebensmittel wird enger geschult. Die ökologische Landwirtschaft und ein nachhaltiges Arbeiten gehören ebenfalls zu unserem Konzept der Ausbildung. Wir vergeben jährlich Ausbildungsplätze in den verschiedenen Berufssparten des Lebensmitteleinzelhandels. Gutes Marketing und motivierte Mitarbeiter machen nach außen auf unser Unternehmen aufmerksam. Die Besonderheiten des hohen Bioanteils und des nachhaltigen Wirtschaftens sprechen junge Leute an. 3. Chancen- und PrognoseberichtDie Stärken unserer Märkte müssen wieder intensiver hervorgehoben werden. Inflationsbedingte Preissteigerungen haben hauptsächlich im konventionellen Lebensmittelmarkt zur Abwanderung der Kunden zum Discount bewegt. Dabei blieb Ökologie und Nachhaltigkeit auf der Strecke, obwohl Bioprodukte wegen überwiegend konstanter Preisgestaltung und regionaler Versorgung am wenigsten zur Inflation beitrugen. Das aufgebaute Vertrauen zum Kunden durch langjährigen Aufbau regionaler Lieferketten und eine hohe Kompetenz an Bioqualität sollte uns dabei helfen, diesen Markt wieder zu forcieren. Die regionale Grundversorgung sichert die Basis der Warenverfügbarkeit und Bioprodukte werden zunehmend im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel integriert. Hier arbeiten wir mit einem großen Vorsprung gegenüber unseren Einzelhandelskollegen. Der aktuellen Lage begegnen wir mit einem Höchstmaß an Flexibilität in unseren Märkten. Begleitet wird dieses Engagement von Vielfalt, Service, Regionalität und Nachhaltigkeit. Unsere Standorte befinden sich in den Toplagen der Stadt Trier. Hier sind wir als Nahversorger weiterhin gut aufgestellt. Durch den durchgeführten Neubau und Vergrößerung des Marktes Trier-Heiligkreuz werden wir zukunftsorientiert und nachhaltig 2024 neu an den Start gehen und haben damit eine positive Zukunftsprognose. Bisher konnte der Bauzeitenplan eingehalten werden, sodass wir einer Eröffnung im September positiv entgegensehen. Leichte Umsatzzuwächse wurden von den erhöhten Kosten aufgefressen. Für das Jahr 2024 sieht die Prognose nicht besser aus. Die Inflation wird sich zwar stabilisieren, aber eine Erhöhung der Personalkosten wird die Folge sein. Wegen der Schließung der Edeka-Filiale in Trier-Heiligkreuz planten wir mit einem Umsatzverlust von 15 Prozent auf die gesamte Quint Warenhandel. Diesen Verlust konnten wir auf 10 Prozent reduzieren. Unsere Materialaufwandsquote liegt laut Planung für das Geschäftsjahr 2024 in einer Spanne von 69 % - 70 %. Durch eine gute Marketingstrategie wie der Installation einer Pop-up Galerie "KunstKonsum" und der gefolgten "Abrissparty" konnten wir sehr viel positives Feedback zur Schließung des Standortes Trier-Heiligkreuz einholen. Auf diesem Erfolg werden wir aufbauen und die Strategie fortführen, um die Stammkundschaft zurückzugewinnen und neue Kunden anzusprechen. Theresia Quint Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Kartenzahlungen der Kunden, die noch nicht auf der Bank eingegangen sind. Weiterhin sind Steuererstattungsansprüche aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteuern in Höhe von 13.825,39 Euro (Vorjahr: 12.003,81 Euro) enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen in nicht unerheblichem Umfang enthalten: - für Resturlaubsansprüche i. H. v. rd. 26.300,00 Euro - für Mietnebenkosten i. H. v. 16.000,00 Euro Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 909.235,49 sind durch Grundschulden und Hypotheken auf Gebäude von Seiten der Gesellschafterin sowie durch Raumsicherungsübereignung von Teilen des Inventars besichert. Darüber hinaus wurde ein Teilbetrag durch persönliche Bürgschaft der Gesellschafterin besichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 3.059,50 Euro belastet. Es handelt sich um Kapitalertragsteuer und den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 107 , davon 63 Vollzeitkräfte und 26 Teilzeitkräfte sowie 18 Aushilfen. Daneben wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unternehmensverträge, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zwischen der Alleingesellschafterin Quint GmbH & Co. KG Fleischwaren, Kenn und der Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Hieraus ist die Gesellschaft grundsätzlich verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Alleingesellschafterin abzuführen. Zur Verlustübernahme ist die Alleingesellschafterin verpflichtet. Es bestehen Eventualverbindlichkeiten aus der Mithaftung für Schulden gegenüber Kreditinstituten der Quint GmbH & Co. KG Fleischwaren, Kenn. Eine Inanspruchnahme hieraus ist nicht ersichtlich. Des Weiteren bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Räumlichkeiten. Diese belaufen sich auf:
Bedingt rückzahlbare Zuwendungen / Zuschüsse Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 Investitionszuschüsse i. H. v. rd. TEuro 350 erhalten. Diese Zuwendungen sind zweckgebunden. Die Zweckbindungsfrist beginnt mit Abschluss des bezuschussten Vorhabens und endet nach 5 Jahren. Demnach ist mit einem Ablauf der Zweckbindungsfrist im Jahr 2024 zu rechnen. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft weist in Folge des Gewinnabführungsvertrags ein Jahresergebnis von 0,00 Euro aus. Unterschrift der Geschäftsführung
Kenn, 25.06.2024 gez. Theresia Quint sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Quint Warenhandel GmbH, Kenn Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Quint Warenhandel GmbH, Kenn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Quint Warenhandel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Köln, den 14. August 2024 MAUREL GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer |
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