Schulz Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ferdinand Winfried Morbach seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Daniel Kurz seit 9.5.2018 | Prokura |
Andreas Spies seit 15.2.2016 | Geschäftsführer |
Michael Schulz seit 14.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Schulz Beteiligungsgesellschaft mbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schulz Farben- und Lackfabrik GmbHLangenlonsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens1.1. GeschäftstätigkeitDie im Jahre 1966 gegründete, familiengeführte Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH produziert und vertreibt Farbprodukte und Farbtonmischsysteme für die Handelsmarken von Baumarktunternehmen. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf Lohnfüllungen für europäische Kollegen und der Export der Marke Schulz, allen voran nach Asien, haben sich als weitere Standbeine etabliert. Die Kunden der Gesellschaft befinden sich dabei überwiegend im Inland sowie im europäischen und asiatischen Ausland. 1.2. Forschung und EntwicklungEin Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit liegt in der Entwicklung und Verbesserung von emissionsarmen sowie konservierungsmittelfreien Lacken und Farben, die den hohen Ansprüchen unserer Kunden an die Gebrauchseigenschaften gerecht werden. Ferner fokussieren wir uns auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres modularen Herstellungskonzepts, das wir als Pionier in der Bautenfarbenbranche europaweit als erstes Unternehmen eingesetzt haben. Durch dieses Herstellungskonzept wird ein ressourceneffizienter und umweltgerechter Produktionsprozess gewährleistet, welcher gleichzeitig stets die notwendige Produktionsflexibilität zur Bedienung der vom Markt geforderten hohen Artikelvielfalt gewährleistet, sowie unseren hohen Ansprüchen hinsichtlich Arbeitsschutz und mitarbeitergerechten ergonomischen Arbeitsabläufen entspricht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt war das Jahr 2023 weltweit und branchenübergreifend durch eine nachlassende Erholung von der Corona-Pandemie geprägt. Darüber hinaus hat das Kriegsgeschehen in der Ukraine die gesamtwirtschaftliche Lage weiter eingetrübt. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich hierdurch erneut erheblich verändert. Im Euroraum als auch in der EU27 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um +0,5%. Die jährliche Inflationsrate im Euroraum mit +6,4 % Jahresdurchschnittswert (Vorjahr: +9,2%) weiterhin ein erheblicher Treiber für Konsumzurückhaltung und Kaufkraftverluste. (Quelle: Eurostat) Im Inland war die konjunkturelle Lage im Jahr 2023 kriegsbedingt und durch politische Unsicherheiten, insbesondere auch im Bereich Bauen und Renovieren, gekennzeichnet mit der Folge einer rückläufigen Wirtschaft bei nachlassender Inflation. Das preisbereinigte BIP sank im Jahr 2023 um -0,3 % zum Vorjahr nach einem Anstieg von +1,9% im Jahr 2022. Die Erholung der Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch in der Corona-Pandemie setzte sich nicht weiter fort. Die Inflation mit +5,9% Jahresdurchschnitt war auch in Deutschland der wesentliche Treiber für Konsumzurückhaltung (Quelle: DESTATIS - Statistisches Bundesamt). Die aufgrund des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Energiepreise blieben auf hohem Niveau, steigende Zinsen verschlechterten die Finanzierungskonditionen. Unter diesen Bedingungen ging in 2023 die preisbereinigte Bruttowertschöpfung in Deutschland um -0,1 % zum Vorjahr zurück, insbesondere beim produzierenden Gewerbe (ohne Bau) um -0,2 % und beim Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -0,1 %. Dagegen konnte der Bausektor trotz der negativen politischen Rahmenbedingungen und der hohen Baukosten ein leichtes Plus von +0,2 % zum Vorjahr erreichen. Stützend wirkten sich die Dienstleistungsbereiche auf die Wirtschaft aus, angeführt vom Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % zum Vorjahr (Quelle: DESTATIS - Statistisches Bundesamt). Auch die Nachfrage nach Bautenfarben und Putzen litt unter der gesamtwirtlich rückläufigen Entwicklung im Jahr 2023. Insgesamt verkauften die Hersteller auf dem deutschen Markt rund 752.000 Tonnen, davon rund 550.00 Tonnen (-5,5 % zum Vorjahr) im Profibereich und rund 203.000 Tonnen (+ 1,0 % zum Vorjahr) im DIY/Privat-Bereich (Quelle: Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V), dort gestützt durch gestiegene Löhne und Gehälter (+5,9% zum Vorjahr) bei nachlassender Inflation. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 genauso stark wie das verfügbare Einkommen, sodass die privaten Haushalte keine weiteren Kaufkraftverluste im Vergleich zu den Vorjahren hinnehmen mussten (Quelle: DESTATIS - Statistisches Bundesamt). Für das Jahr 2024 gehen bei einer weiterhin verhaltenden Konsumentennachfrage die Umsatzprognosen bei Farben und Lacken von einem leichten Anstieg von +1,0 % zum Vorjahr aus. (Quelle: Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V). 2.2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung, welche einen wesentlichen finanziellen Leistungsindikator für die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH darstellt, ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 15,1 Mio. EUR auf 89,5 Mio. EUR (-14,4 %) gesunken, lag aber um rund 5,0 Mio. EUR über Plan (+5,9%). Die Entwicklung war wesentlich beeinflusst durch das rückläufige Geschäft in der Lohnabfüllung und beim Export sowie überplanmäßigen Umsätzen im klassischen Baumarktgeschäft. Unsere Vorjahresprognose hat sich bestätigt. Eine weitere Steuerungsgröße und damit wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist das Betriebsergebnis (EBIT), welches dem Jahresergebnis vor Steuern und vor Zinsen entspricht. Dieses konnte in 2023 durch Verschiebungen im Kerngeschäft zu deckungsbeitragsstärkeren Umsätzen, leicht rückläufigen Materialkosten, Produktivitätssteigerung in Produktion und Logistik sowie weiteren gezielten Anstrengungen bei Kostensenkungsmaßnahmen im strukturellen Umfeld um 2.566 TEUR auf +1.122 TEUR (Vorjahr: -1.444 TEUR) gesteigert werden und liegt damit deutlich über unseren Erwartungen. Schulz operiert wieder auf einer stabilen finanzwirtschaftlichen Grundlage. 2.2.1. Beschaffung Die wirtschaftliche Entwicklung in der Farbenindustrie hängt in starkem Maße von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten ab. Die Preise wichtiger Rohstoffe zeigten im Geschäftsjahr 2023 eine leicht rückläufige Entwicklung, getrieben durch die schwache Gesamtwirtschaft in Europa und der übrigen Welt. Durch die leichte Entspannung bei den Materialkosten sowie durch Verschiebungen von der Lohnabfüllung zum klassischen Baumarkt-Geschäft ist im Jahr 2023 das Verhältnis des Rohertrags zur Gesamtleistung wieder von 31,9 % (2022) auf 36,9 % gestiegen, liegt aber noch unter dem Niveau von 2021 (37,5 %). 2.2.2. Investitionen Wesentliche Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 98,3 TEUR für einen neuen Mitarbeiterparkplatz im Zuge eines Grundstückstauschs und mit 396,1 TEUR für technische Anlagen getätigt. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen insgesamt 763 TEUR im Jahr 2023 (Vorjahr: 6.537 TEUR). Diesen Investitionen stehen Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von 2.282 TEUR (Vorjahr: 2.306 TEUR) gegenüber. 2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,3 % auf 89,0 Mio. EUR (Vorjahr: 105,0 Mio. EUR) gesunken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vorjahresvergleich um +2.566 TEUR auf +1.122 TEUR (Vorjahr: -1.444 TEUR) erhöht. Das Finanzergebnis beträgt -441 TEUR gegenüber -522 TEUR im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt +681 TEUR (Vorjahr: -1.965 TEUR) und entspricht +0,8 % (Vorjahr: -1,9 %) der Umsatzerlöse. 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 2.986 TEUR auf 50.119 TEUR gesunken. Dieser Rückgang resultiert auf der Aktivseite mit 1.585 TEUR aus geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 1.430 TEUR geringeren Vorräten bei Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffen sowie einem aufgrund Abschreibungen um 1.815 TEUR gesunkenen Anlagevermögen. Gegenläufig entwickelten sich mit einem Anstieg um 1.762 TEUR die liquiden Mittel auf 5.179 TEUR (Vorjahr: 3.417 TEUR) Die Vermögensstruktur weist zum 31. Dezember 2023 einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme in Höhe von 51,3 % (Vorjahr: 51,8 %) auf. Investitionen, Anlagenabgänge und Abschreibungen haben im Geschäftsjahr 2023 zu einem Rückgang des Anlagevermögens um 1.815 TEUR geführt. Das Anlagevermögen ist zu 68,1% durch Eigenkapital gedeckt. Der Rückgang der Bilanzsumme entfällt auf der Passivseite mit 2.751 TEUR überwiegend auf durch Tilgung reduzierte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten für die Finanzierung unserer Investitionen sowie um 2.377 TEUR gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen. Gegenläufig haben sich die Rückstellungen um 1.028 TEUR auf 3.228 TEUR (Vorjahr: 2.200 TEUR) und das Eigenkapital um 763 TEUR auf nun 17.524 TEUR (Vorjahr: 16.760 TEUR) erhöht. Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 35,0 % (Vorjahr: 31,6 %) gekennzeichnet. 65,0 % (Vorjahr: 68,4 %) der Bilanzsumme entfallen auf Fremdkapital, davon 41,1 % (Vorjahr: 44,8 %) langfristig und 23,9 % (Vorjahr: 23,6 %) kurzfristig. 2.3.3. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Geschäftsleitung geht auch für die Zukunft davon aus, die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens jederzeit termingerecht erfüllen zu können. Zum Jahresende verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 5.179 TEUR (Vorjahr: 3.417 TEUR), sowie nicht ausgenutzte Bank- und Finanzierungslinien in Höhe von 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Steuerungsgrößen Gesamtleistung und Betriebsergebnis sind Mitarbeiterbelange und Nachhaltigkeit wesentliche Leistungsindikatoren. 3.1. Mitarbeiterbelange Bei der Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH als familiengeführtem Unternehmen sind Mitarbeiterbelange, insbesondere Ausbildungsquote, Mitarbeiteranzahl und Fluktuationsrate wichtige Indikatoren für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 280 (Vorjahr: 301) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ausbildungsquote liegt mit 11 Auszubildenden bei etwa 3,9 %. Das traditionell gute Betriebsklima sorgt für eine geringe Fluktuation und Stabilität der innerbetrieblichen Prozesse. Um auch zukünftig talentierte Auszubildende sowie Fachkräfte zu finden, investiert Schulz in die Digitalisierung des Recruiting und der Onboarding-Prozesse und bietet attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Unter anderem werden zur Gewinnung von Nachwuchs in spezialisierten Bereichen fünf Ausbildungsberufe angeboten, die alle besetzt werden konnten. 3.2. Nachhaltigkeit, Umwelt- und Humanschutz Das Unternehmen setzt Regelungen und Gesetze zum Umweltschutz präventiv und nachhaltig um. Nachhaltige Investitionen und Maßnahmen zur Reduktion von Umweltbelastungen bis hin zur gänzlichen Vermeidung sind Mittelpunkt unseres Handelns. Im Zuge der kontinuierlichen Veränderung unsere Umwelt, der fortschreitenden globalen Vernetzung und den daraus resultierenden Notwendigkeiten für Anpassungen haben wir es uns als Unternehmen zur Aufgabe gemacht dem Thema CSR (Corporate Social Responsibility) den richtigen Stellenwert beizumessen und uns hier zukunftsgerecht aufzustellen. Im modernen Verständnis wird CSR zunehmend als ein ganzheitliches, alle Nachhaltigkeitsdimensionen integrierendes Unternehmenskonzept aufgefasst, das alle "sozialen, ökologischen und ökonomischen Beiträge eines Unternehmens zur freiwilligen Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Compliance) hinausgehen.", beinhaltet. In einem ökonomisch motivierten Ansatz wurde die Implementierung von CSR im Unternehmen intrinsisch begründet und daraus einen Nutzenzuwachs für das Unternehmen selbst erzeugt. Begründet wird dieser Nutzenzuwachs mit der Schaffung und Bewertung von Reputation, Vertrauen, Mitarbeitermotivation und Kundenzufriedenheit. Unser CSR Management Team hat im Jahr 2021 erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Für 2024 ist geplant, unser CSR-Reporting auf die international anerkannten Standards zu überführen. Insbesondere aus Nachhaltigkeitsgründen haben wir uns von der Produktion lösemittelhaltiger Produkte vollständig getrennt und produzieren ausschließlich umweltfreundliche, wasserbasierende Dispersionen, Lacke und Lasuren, auf die wir uns zukünftig noch stärker fokussieren wollen. Als produzierendes Unternehmen steht die Arbeitssicherheit stets an erster Stelle. Aktuelle Maßnahmen betreffen ergonomischere Arbeitsabläufe, Schutz der Mitarbeiter vor Lärmemissionen und die deutliche Reduzierung der Feinstaubbelastung. Ergänzend wurden für alle Mitarbeiter individuelle Sicherheitsschuhe mit ergonomisch angepasstem Fußbett, auf die Personen zugeschnittene Sicherheitsbrillen mit der Möglichkeit der kombinierten Nutzung von Schutzbrille und Sehhilfe, sowie weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit umgesetzt. Zur weiteren Staubminimierung beim Umgang mit technisch nicht vermeidbaren pulverförmigen Rohstoffen wurde eine Vakuum-Förderanlage mit integrierter Absaugung installiert, die die Staubemissionen für die Mitarbeiter weit unter das gesetzliche Mindestmaß reduziert. Zusätzlich wurde im Bereich der Kleinchargenfertigung eine spezielle Punktabsaugung installiert. Weiterhin wurden zur Verbesserung der Arbeitsergonomie mehrere Hebehilfen angeschafft. So konnte im Rahmen der Entwicklung unseres modularen Herstellungskonzepts eine Dispergier-Technologie etabliert werden, welche in der Lage ist, pulverförmige Rohstoffe direkt aus dem Transportfahrzeug zu entnehmen und in eine flüssige Phase zu überführen. Aufgrund der sofortigen Fluidisierung der überwiegend pulverförmigen Rohstoffe in einem geschlossenen System werden auf den weiteren Produktionsstufen im Wesentlichen nur noch flüssige Halbfabrikate verarbeitet. Dadurch fallen viele der staubverursachenden Arbeitsgänge der herkömmlichen Produktionsmethode weg. Beispiele sind das Heben, Aufschneiden und Einfüllen von pulverförmiger Sackware in Produktionsanlagen, wie auch die aufwändigen Reinigungsarbeiten. Das System wird auch auf andere Produktionsbereiche übertragen und ständig weiterentwickelt. Im Zuge unsere Restrukturierung und Modernisierung der Produktion und Logistik haben wir weitere Verbesserungen beim Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz erreicht: Konkrete Maßnahmen sind hier u.a. eine umfassende Umstellung auf geschlossene Produktionssysteme und die damit einhergehende Senkung der Staubbelastung und des Unfallrisikos, die Einführung eines Vakuum-Schlauchhebers zur Rückenentlastung, die Platzierung von Aerosol-Luftreinigern in Gesellschaftsräumen, die Bereitstellung von Arbeitsbrillen mit Sehstärke u.v.m. Wir führen regelmäßige Schulungen zur Arbeitssicherheit (Brandschutz, Ersthelfer, Ladesicherheit, Gefahrgut etc.) durch. Dabei setzen wir in weiten Teilen eine vom TÜV-zertifizierte EHS-Software als digitales Unterweisungssystem ein. Damit erhöhen wir die Zugänglichkeit der Informationen und optimieren Nachvollziehbarkeit und Transparenz für alle Beteiligten! Die Verantwortung von Arbeitsschutz und Sicherheit hat weiterhin höchste Priorität. Ein Mitarbeiter ist hierfür teilweise freigestellt, wiederkehrende und protokollierte Sitzungen zur Arbeitssicherheit unter Leitung der Geschäftsleitung haben zur nachhaltigen Sensibilisierung und Verbesserung beigetragen und sich dementsprechend manifestiert. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine weiterhin reduzierte Nachfrage aufgrund der Kaufzurückhaltung der Endkunden bei allgemein schlechter konjunktureller Lage. Auf der Beschaffungsseite zeichnet sich im Jahresverlauf nach einer leichten Entspannung im Vorjahr eine Konsolidierung der Einkaufspreise auf derzeitigem Niveau mit Tendenzen zu Preiserhöhungen insbesondere bei Titandioxid, Bindemittel und Kunststoffen ab, auch Beschaffungsnebenkosten, Energie und Logistik drohen teurer zu werden. Wir streben durch weitere Verschiebungen im Kunden- und Produktmix sowie Rezepturoptimierungen eine leicht verbesserte Rohertragsmarge an. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Reduktion der Gesamtleistung im einstelligen Prozent-Bereich erwartet. Bei verbesserten Deckungsbeiträgen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 wieder ein positives Betriebsergebnis (EBIT) leicht über Vorjahresniveau. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Risikomanagement Die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH ist im Rahmen ihres Geschäftes naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Unternehmen analysiert Risiken systematisch nach Umfang und Auswirkung auf die jeweiligen finanzwirtschaftlichen Steuerungsgrößen und verfügt über etablierte Prozesse zur effizienten Kontrolle und Steuerung von Risiken. Soweit die erforderlichen Qualifikationen und Ressourcen vorhanden sind, werden Risiken intern bewältigt, andernfalls durch den Einsatz geeigneter Instrumente externalisiert. Das Risikomanagement wird von einem integrierten operativen und finanzwirtschaftlichen Berichtswesen unterstützt, das die Gesellschaft jederzeit in die Lage versetzt, zeitnah und gezielt auf negative Entwicklungen reagieren und konkrete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. 5.2. Risiken der zukünftigen Entwicklung 5.2.1. Markt-, Absatz- und Branchenrisiken Die konjunkturelle Entwicklung des Baumarkthandels, der stark von der generellen Konsumentennachfrage abhängt, hat einen direkten Einfluss auf unsere Geschäftsaktivitäten. Neben Risiken im Zusammenhang mit der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und dem saisonalen Nachfrageverlauf in der Farbenbranche wirkt sich auch die zunehmende Konzentration in der europäischen Baumarktszene auf die Lieferanten aus, wobei sich hieraus sowohl Chancen als auch Risiken ergeben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, speziell auf den Kunden zugeschnittene moderne Produkte und hohe Servicequalität schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden, stärken die Zusammenarbeit und minimieren gleichzeitig das Risiko des Verlustes von Marktanteilen. Veränderungen im Käuferverhalten werden gewaltigen Einfluss auf den Handel und die Hersteller haben; die optimale Verbindung der realen Welt (stationärer Handel) und der virtuellen Realität (Online-Handel und Beratungskonzepte) sind ein "Muss" für alle Produzenten. Wir haben weiterhin kompetente Antworten hinsichtlich wertschöpfender Beratungs- und Trainingskonzepte gefunden sowie aktives Omni-Channel-Retail mit unseren Kunden betrieben. 5.2.2. Beschaffungsrisiken Aufgrund der hohen Abhängigkeit von der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten ist das Unternehmen bemüht, durch vorausschauendes Einkaufsverhalten und strategisches Bestandsmanagement eine stabile Kostensituation zu gewährleisten. Zur Vermeidung von Lieferengpässen, die eine direkte Auswirkung auf unsere Produktion beispielsweise durch den Ausfall eines Lieferanten hätten, sichern wir uns durch eine angemessene Bevorratungsstrategie und die Vorbereitung alternativer Bezugsquellen ab. Um uns unabhängiger von politischen Einflüssen zu halten, haben wir unsere Rohstoffbeschaffung, soweit es möglich war, auf den politisch stabilen kontinentaleuropäischen Markt beschränkt. Wir bevorraten weiterhin hohe Bestände für die Saisonvorbereitung der Bestandskunden der Baumarktbranche, um eine bestmögliche Lieferperformance beibehalten zu können. Auch in Verbindung mit der Minimierung von Beschaffungsrisiken aufgrund weltweiter politischer und kriegerischer Unsicherheiten führt dies zu einer hohen Kapitalbindung. Eine fortwährend aktualisierte Lieferanteneinstufung mit etabliertem Vieraugenprinzip für A und B Lieferanten bei gleichzeitiger Beachtung einer Zweilieferantenstrategie minimieren Beschaffungsrisiken nachhaltig. Im Bereich der Dienstleistungssegmente haben wir weiterhin deutliche Anstiege speziell bei den Speditionskosten und für die Personalbeschaffung im Bereich der Arbeitsnehmerüberlassung. Diesen wirken wir weiterhin nach Möglichkeit mit der Reduktion der Leiharbeitsquote zu Gunsten eigenen Personals proaktiv entgegen. 5.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken und Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Finanzwirtschaftliche Risiken werden durch ein konsequentes Liquiditäts- und Debitorenmanagement sowie dem selektiven Einsatz von geeigneten Finanz- und Versicherungsinstrumenten gehandhabt. Hierbei kommen überwiegend Kreditausfallversicherungen zum Einsatz. Das Risiko aus Währungskursrisiken ist als gering einzustufen, da nur in sehr limitierten Umfang Einkaufs- und Umsatztransaktionen in fremder Währung vorgenommen werden. 5.2.4. Produktions-, Produktnorm- und regulatorische Risiken Bei Nichteinhaltung von Produktnormen besteht ein latentes Reklamationsrisiko. Insbesondere dem in der Farbenbranche gefürchteten bakteriellen Befall von Rohstoffen, Halbfabrikaten und Fertigprodukten begegnen wir durch die konstruktive Auslegung der Produktionsanlagen, die Einhaltung hoher Hygienestandards, die Weiterentwicklung der eigenen Analytik und eine strikte und umfassende mikrobiologische Kontrolle. Das Reklamationsrisiko können wir so weitestgehend reduzieren. Im Geschäftsjahr haben wir zur Risikominimierung in HPLC-Analytik, die Desinfektion des Prozesswassers, eine Rohrreinigungsanlage sowie die weitere Anpassung und Optimierung des Tank- und Rohrleitungssystems investiert. Störungen im Produktionsprozess können sich negativ auf die Lieferfähigkeit auswirken. Diesem Risiko begegnen wir durch unser verzahntes Supply-Chain, Warenwirtschafts-, Produktionsplanungs- und Logistikkonzept, wodurch auch bei hoher Kapazitätsauslastung die notwendige Lieferfähigkeit sichergestellt wird. Weiterhin sind alle wichtigen Anlagenteile redundant vorhanden, so dass Ausfallzeiten von Maschinen auf ein Minimum beschränkt werden können. Darüber hinaus können sich Verstöße gegen gesetzliche Normen oder behördliche Vorschriften negativ auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Wir minimieren diese Risiken durch proaktive Anwendung von regulatorischen Normen und Vorschriften sowie klare interne Verhaltensrichtlinien und kontinuierliche Schulung unserer Mitarbeiter. REACH Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals: Im Vorgriff auf die mögliche Einstufung von Cobalt, welches in lösemittelhaltigen Lacken und Lasuren eingesetzt wird, wurden konsequent cobaltfreie, wasserverdünnbare Alternativen entwickelt und umgesetzt. Biozid-Richtlinie: Aufgrund von regulatorischen Änderungen u.a. der "Abgaberegelung unter der Biozidrechtsdurchführung" wurden nach dem Vermeidungsprinzip konsequent Produkte entwickelt bzw. weiterentwickelt, um biozide Wirkstoffe zu minimieren und damit den Eintrag in die Natur weitestgehend zu unterbinden. Resultierend daraus haben wir eine langfristig angepasste Rezept- und Sortimentsstruktur zur Minimierung der regulatorischen Risiken entwickelt. 5.2.5. Personalrisiken Die Verfügbarkeit von hoch qualifiziertem Personal ist kritisch für unseren Unternehmenserfolg. Wir minimieren dieses Risiko insbesondere durch unser eigenes, mehrfach ausgezeichnetes Ausbildungsprogramm und unser Mitarbeiterempfehlungsprogramm "Mitarbeiter werben Mitarbeiter". Darüber hinaus verfügen wir über etablierte Geschäftsbeziehungen zu Personalgestellungsfirmen, über die wir Bedarfsspitzen flexibel abdecken können. Die Entwicklung des Personalaufwands hängt in Teilen auch von der Höhe der variablen Vergütung ab, die für unsere Fach- und Führungskräfte unter anderem an den Unternehmenserfolg geknüpft ist. Die Korrelation von variabler Vergütung und Unternehmenserfolg wirkt dabei risikominimierend. 5.2.6. IT-Risiken Die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH ist auf eine Vielzahl von IT-Systemen angewiesen. Deren Nichtverfügbarkeit, die Verletzung der Vertraulichkeit oder die Manipulation von Daten bei kritischen IT-Systemen und -Anwendungen können eine direkte Auswirkung auf die Produktion oder die Abwicklung in der Lieferkette haben. Zudem kann unbefugter Zugriff auf sensible Daten haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen oder unsere Wettbewerbssituation schwächen. Im Bereich Informationstechnik hat die Gesellschaft daher Sicherungskonzepte entwickelt, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerk beziehen. Um einer stetig präsenter werdenden Bedrohung durch Cyber Crime gerecht zu werden sind externe Penetrationstests und Stresstests mit abgeleiteter Risikoeinstufung und Maßnahmenempfehlung etabliert. Diese werden jährlich wiederholt und Entwicklungen extern dokumentiert. Hieraus resultierende Maßnahmenpakete werden konsequent abgearbeitet. Die eingeführte Richtlinie zur IT-Nutzung regelt die Nutzung der durch die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH eingesetzten IT-Systeme einschließlich Internetzugang und E-Mail für sämtliche Mitarbeiter von Schulz Farben. Dies wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter vertieft. Technische Schutzmaßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, Firewall-Systemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen, Berechtigungskonzepte dienen ebenfalls der Verminderung von IT-Risiken. Zusätzlich sichern wir unsere Daten täglich in getrennten externen Rechenzentren. Wir sehen uns mit diesen mehrfachen Absicherungsmaßnahmen gut gerüstet, um im Falle möglicher Störungen schnellstmöglich wieder in Betrieb gehen zu können und Ausfallzeiten zu minimieren. Zudem werden erhebliche Ressourcen zur IT-seitigen Umsetzung der DSGVO eingesetzt. 5.3. Chancen der zukünftigen EntwicklungDurch die konsequente Weiterentwicklung und Anpassung unseres Produkt- und Serviceportfolios an die Bedürfnisse unseres Kunden sehen wir zukünftig große Chancen die Geschäftstätigkeit mit Bestandskunden auszubauen und gleichzeitig neue Kunden und Märkte zu erschließen. Schulz stellt sich dem digitalen Wandel und den damit verbundenen Anforderungen der Kunden und Märkte jetzt und in der Zukunft. Agilität, Innovation und Effizienz werden in der Unternehmenskultur, -struktur und -organisation verankert. Prozesse und Organisationsmodelle werden hinterfragt und in einer einheitlichen, durch das Management gestützten Unternehmensstrategie verankert. Die digitale Technik und deren Weiterentwicklung wirken hierbei unterstützend. Die Prozesse werden kontinuierlich optimiert und antizipieren aktuelle Wettbewerbssituationen und Kundenbedürfnisse. Wir stellen uns für die Zukunft proaktiv auf und haben seit 2021 über 28 Mio. EUR in die Modernisierung unserer Werksanlagen und den Neubau unseres Logistikzentrums in Langenlonsheim in Technik, Automatisierung und gut ausgebildetes Personal investiert, u.a. im Bereich Produktion und Abfüllung in eine signifikante Ausweitung der Produktionskapazitäten sowie infrastrukturelle Verbesserungen der Prozesse. Das Potential für weiteres Wachstum ist gegeben. Zudem werden künftige Anforderungen an konservierungsmittelfreie Sortimente sowie andere Aspekte von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bezogen auf den gesamten Wertschöpfungsprozess des Unternehmens in der Modernisierung integriert. Im Bereich Logistik haben wir sämtliche internen und externen Läger am Hauptstandort in Langenlonsheim konsolidiert und dadurch den innerbetrieblichen Transport optimiert. Diese Anstrengungen und Investitionen dienen unseren Kunden und damit der Zukunft unseres Unternehmens. Unser Leitbild "Best-In-Class" bestimmt dabei unser Handeln.
Langenlonsheim, den 15. März 2023 SCHULZ Farben und Lackfabrik GmbH gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMENDie Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH hat ihren Sitz in Langenlonsheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 3316 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSESDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. C. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENBei der Bewertung der einzelnen Positionen wurden die folgenden Grundsätze angewendet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung des voraussichtlichen wirtschaftlichen Werteverzehrs geschätzt. Die so ermittelte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre, bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und ein Abgang unterstellt. Im Einzelnen ergeben sich folgende Abschreibungsarten und Nutzungsdauern:
2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten (Nominalwerten) bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren wurden mit den letzten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen und Anschaffungsnebenkosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren Marktpreis angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten entsprechend § 255 Abs. 2 S. 2 HGB die Material- und Fertigungseinzelkosten, die einzubeziehenden Gemeinkostenanteile für Material und Fertigung sowie für den Werteverzehr des Anlagevermögens. Abwertungen werden soweit erforderlich für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. 4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Von den Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und pauschale Wertberichtigungen für das allgemeine Kreditrisiko mit 1,0 % abgesetzt. 5. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 7. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Einbeziehung von zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. 8. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zu dem maßgeblichen Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 9. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassa-Mittelkurs umgerechnet und neben den unrealisierten Aufwendungen auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassa-Mittelkurs unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzips bewertet. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf: Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 4.670 TEUR (Vorjahr: 6.604 TEUR) Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 2.416 TEUR (Vorjahr: 3.000 TEUR) Der Betrag mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr entfällt i.W. auf die Bilanzposition: Forderungen gegen Gesellschafter mit: 2.392 TEUR (Vorjahr: 3.000 TEUR) Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ein Darlehen sowie die Abwicklung der Umsatzsteuerorganschaft und stellen zugleich Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen dar. 3. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
4. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 945 TEUR und für Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit (1.790 TEUR). 5. Verbindlichkeiten
E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Geographisch teilen sich die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse wie folgt auf:
2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr mit 0,0 % aufgrund Verlustvortragsmöglichkeiten (Vorjahr: 0,0 %). Aus abweichenden Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum 31. Dezember 2023 temporäre Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Wesentliche passive Latenzen bestehen nicht. Auf die Aktivierung des aktivischen Überhangs, der mit einem Steuersatz 29,6 % ermittelt wird, wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 verzichtet. F. SONSTIGE PFLICHTANGABEN1. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2023 waren als Geschäftsführer bestellt: - Herr Ferdinand Winfried Morbach (CEO), Wiesbaden (seit 18.04.2023) - Herr Michael Schulz, Bad Kreuznach - Herr Andreas Spies, Bad Kreuznach 2. Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Da die Geschäftsführung im Geschäftsjahr aus drei Mitgliedern bestand (vgl. Ziffer 1), unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Gesamtbezüge dieses Organs. 5. Konzernabschluss Die Schulz Coatings GmbH & Co. KG mit Sitz in Langenlonsheim stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen auf, in den die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Registernummer HRA 20329 veröffentlicht. 6. Anteile an anderen Unternehmen Die Angaben zu den Anteilen an anderen Unternehmen sind nachfolgend dargestellt:
7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, von den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 763.166,54 EUR gemäß Gesellschaftsvertrag 190.791,64 EUR in Gewinnrücklagen einzustellen und den Restbetrag von 572.374,90 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Langenlonsheim, den 15. März 2024 SCHULZ Farben- und Lackfabrik GmbH gez. die Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Die Ergebnisverwendung wurde wie von der Geschäftsführung vorgeschlagen beschlossen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulz Farben- und Lackfabrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 19. März 2024 Concept
Renkes & Partner mbB
gez. Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen