Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 238813
Vorher
Blitz 18-349 GmbH
Eingetragen
8.2.2018
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
die Betreuung von professionellen Kunden und Privatkunden in Angelegenheiten der Kapitalanlage insbesondere auch - die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung), - die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung), - die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) sowie - die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung). Die Gesellschaft ist bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen oder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Plachy
seit 14.1.2021
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Christopher Hadu Thomé
Salisbury SP3 4UN, Vereinigtes Königreich
50.00%
Christine Blaurock-Thomé
Salisbury SP3 4UN, Vereinigtes Königreich
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TAMAC GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 518.376,34 426.244,66
518.376,34 426.244,66
4. Forderungen an Kunden 457.808,14 541.218,34
457.808,14 541.218,34
12. Sachanlagen 2.978,00 4.567,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 14.197,66 2.175,31
15. Rechnungsabgrenzungsposten 1.411,41 1.333,71
Summe Aktiva 994.771,55 975.539,02

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 259.787,42 278.660,50
259.787,42 278.660,50
7. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 45.922,44 126.339,34
45.922,44 126.339,34
b) andere Rückstellungen 21.630,00 16.000,00
21.630,00 16.000,00
12. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Kapitalrücklage 275.000,00 275.000,00
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust 367.431,69 254.539,18
667.431,69 554.539,18
Summe Passiva 994.771,55 975.539,02

 

München, 26. März 2024

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

01.01. - 31.12.2023 01.01.-31.12.2022
EUR EUR EUR
2. Zinsaufwendungen 102,54 87,37
102,54 87,37
5. Provisionserträge 1.049.841,42 1.214.418,20
1.049.841,42 1.214.418,20
6. Provisionsaufwendungen 0,00 969.741,77
0,00 969.741,77
8. Sonstige betriebliche Erträge 1.397,52 0,00
1.397,52 0,00
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 63.460,49 30.438,67
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unter Stützung 14.241,54 6.606,59
darunter für Altersversorgung 0,00 Euro (VJ 0,00 Euro)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 802.167,08 168.477,61
879.869,11 205.522,87
11. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.589,00 4.420,45
1.589,00 4.420,45
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 169.678,29 35.645,74
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 56.785,78 12.070,00
27. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 112.892,51 22.575,74
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 254.539,18 231.963,44
34. Bilanzgewinn/-verlust 367.431,69 254.539,18

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der TAMAC GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Firma hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 238813).

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 340a (1) i.V.m. § 267 (3) HGB Anwendung.

Gliederung und Darstellung

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des Formblatts 1 nach § 2 (1) RechKredV in Verbindung mit den §§ 330 (1), 340 (4) und 340a HGB in Kontoform aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Gliederung des Formblatts 3 nach § 2 (1) RechKredV gewählt. Im Jahr 2023 werden, nach Rücksprache mit der Bundesbank, die Fremdleistungen, die bis 2022 in der Gewinn- und Verlustrechnungen unter der Position Nr.6 Provisionen ausgewiesen wurden, unter der Nummer 10 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen gegliedert.

Die formelle Stetigkeit für Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses, die Bewertungsstetigkeit, die Angabe- und Begründungspflichten für Abweichungen bei Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sowie die Anpassung der Vorjahreszahlen für einen Zeitvergleich wurden berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung handelsrechtlicher Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Der in der Bilanz unter dem Aktivposten Nr. 12 Sachanlagen angegebene Gesamtbetrag EUR 2.978,00 entfällt in voller Höhe auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Werte nach: Handelsrecht

Werte in: EUR

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand 01.01.2023 Zugang davon FK-Zinsen Umbuchungen Abgang Endstand 31.12.2023
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.162,86 0,00 0,00 0,00 9.162,86
Summe Sachanlagen 9.162,86 0,00 0,00 0,00 9.162,86
Summe Anlagevermögen 9.162,86 0,00 0,00 0,00 9.162,86
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Kum. Anfangsbestand 01.01.2023 Abschreibungen des WJ Zugang Umbuchungen Abgang Kum. Endstand 31.12.2023 Zuschreibungen des WJ
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.595,86 1.589,00 0,00 0,00 0,00 6.184,86 0,00
Summe Sachanlagen 4.595,86 1.589,00 0,00 0,00 0,00 6.184,86 0,00
Summe Anlagevermögen 4.595,86 1.589,00 0,00 0,00 0,00 6.184,86 0,00
Buchwert
Bilanzposten (Stand:) 31.12.2023
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.978,00
Summe Sachanlagen 2.978,00
Summe Anlagevermögen 2.978,00

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Die Forderungen sind zu Nennwerten angesetzt. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind EUR 518.376,34 (VJ EUR € 426.244,66) täglich fällig. Für die restlichen in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten:

bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Forderungen an Kunden 457.808,14 0,00 0,00 0,00

Rückstellungen

Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung (notwendiger Erfüllungsbetrag).

Die Steuerrückstellungen betreffen die Ertragsteuer für das Kalenderjahr 2023 und 2022.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben betreffend die Gesellschafter

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB):

Sachverhalte Betrag
Verbindlichkeiten 22.898,12 EUR

Zusätzliche Pflichtangaben nach § 35 (1) Nr. 4 RechKredV

Unter dem Passivposten Nr. 5 nach dem Formblatt 1 RechKredV sind Verbindlichkeiten aus erhaltene Dienstleistungen für das IV. Quartal 2023 in Höhe von EUR 175.625,53 enthalten. Ebenso ist unter diesem Posten die Umsatzsteuerverbindlichkeit für den Dezember 2023 in Höhe von EUR 53.011,23 verbucht.

Sonstige Angaben

Das im Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 10.500,00 und schlüsselt sich wie folgt auf:

a)

für Abschlussprüfungsleistungen: EUR 8.000,00

b)

für andere Bestätigungsleistungen: EUR 2.500,00

Das Jahresergebnis 2023 ist ein Gewinn in Höhe von EUR 112.892,51 (VJ EUR 26.326,60) der ins Folgejahr vorgetragen wird.

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 2 Mitarbeiter beschäftigt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

Frau Christine Blaurock-Thomé

Herr Dr. Christopher Thomé

Für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Berichtsjahr keine Bezüge gewährt.

 

München, 26.03.2024

gez.

Frau Christine Blaurock-Thomé

und

Herr Dr. Christopher Thomé

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die TAMAC GmbH ist ein seit April 2020 tätiges unabhängiges Finanzdienstleistungsunternehmen das sich auf die Vermögensverwaltung für vermögende Privatkunden und professionellen Kunden auf Basis eingeschränkter Konto- und Depotvollmachten fokussiert. Die Firma ist im Handelsregister unter HRB 238 813, Amtsgericht München eingetragen und unterhält ihre Geschäftsräume am Sitz der Gesellschaft in München.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war politisch und gesellschaftlich erneut sehr turbulent. Zuletzt hat der Krieg im Nahen Osten die geopolitischen Risiken erhöht. Es hat sich aber gezeigt, dass das Wirtschaftssystem mit geopolitischen Krisen und Konflikten umgehen kann. Die Inflation hat sich dank der massiven Zinserhöhungen auf beiden Seiten des Atlantiks wieder abgeschwächt und die US-Konjunktur hat zu einer sanften Landung angesetzt, wenn es bei den robusten Wirtschaftsdaten überhaupt zu einer Landung kommt.

Das vergangene Jahr bot Investoren einige Chancen. Gerade der Technologiesektor, getrieben von immer neuen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, bleibt ein Wachstumstreiber. Der Dezember vollendete das überraschend starke Börsenjahr 2023. Vor einem Jahr war die Stimmung am Tiefpunkt und die Erwartungen entsprechend. Wie so oft kam es jedoch anders, der NASDAQ 100 (+5,6% im Dezember) legte mit einer Rendite von +53,8% das beste Jahr seit 1999 hin und erreichte im Dezember ein neues Allzeithoch. Auch der DAX (+3,3% im Dezember) erreichte im Dezember einen neuen Höchststand. Befeuert wurde die Aktienmarktrallye durch einen weiteren Zinsrückgang, die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen handelte zum Jahresende bei 2,02% gegenüber 2,57% zu Beginn des Jahres. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen in Europa und den USA bekamen im Dezember neue Nahrung und aktuell sehen die Fed-Mitglieder drei Zinssenkungen für das Jahr 2024. Auch wenn die Inflation noch gewisse Risiken birgt, geht die Fed von einem weiteren Rückgang aus. Dies hatte der Markt auch so erwartet, aber die Bestätigung von "höchster Stelle" reichte aus, um die positive Marktstimmung weiter anzuheizen.

Auch in Europa gehen die Marktteilnehmer von einem zukünftig besseren Inflationsbild aus. Über die Konjunktur lässt sich dies nicht sagen, insofern ist auch hier die Überzeugung gewachsen, dass nicht mit weiterem geldpolitischem Gegenwind zu rechnen ist.

Über das Jahr 2023 hinweg waren es natürlich nicht nur die "Treiber" einer nachlassenden Inflation gepaart mit der Aussicht auf baldige Zinssenkungen, die die positive Entwicklung maßgeblich prägten. Es war auch das Thema Künstliche Intelligenz, das im Frühjahr eine nachhaltige Wende vor allem am Aktienmarkt herbeiführte.

In rasanter Geschwindigkeit haben sich die Möglichkeiten der neuen Technologie der breiten Bevölkerung ersichtlich gemacht. Es ist nicht mehr nur eine Zukunftsvorstellung, sondern die Technologie ist bereits in vielen Bereichen nutzbar. Viele Unternehmen investieren nun enorme Budgets in die Entwicklung KI-basierter Anwendungen. Nicht alle Projekte werden zum Erfolg führen, aber die heute führenden Technologieunternehmen werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Teil des "neuen Kuchens" sichern. Die signifikanten Kursanstiege sind damit zumindest bei einem Teil der "Magnificent Seven" zu erklären. Es besteht also berechtigte Hoffnung, dass es nicht so endet wie zur Jahrtausendwende.

Branchenumfeld

Der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland wird im Jahr 2024 voraussichtlich ein Anlagevolumen von etwa 7,9 Mrd. EUR erreichen und es wird eine jährliche Wachstumsrate von 5,6% zwischen 2024 und 2028 prognostiziert 1 Insbesondere die Nachfrage nach Family Office Dienstleistungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Durch ihre maßgeschneiderten Dienstleistungen, die Investitionen, Nachlassplanung, Philanthropie und mehr umfassen, bieten Family Offices eine integrative Lösung für die Vermögensverwaltung. Angesichts der kontinuierlichen Zunahme des weltweiten Vermögens wird die Nachfrage nach solchen spezialisierten Dienstleistungen auch in Zukunft hoch bleiben. TAMAC steht im Markt für Vermögensverwaltungs- und Family Office Dienstleistungen unmittelbar mit anderen unabhängigen Finanzdienstleistern und den HNWI Wealth Management Angeboten in- und ausländischer Kreditinstitute in Konkurrenz. Unsere Erfahrung und breite Kompetenz versetzen uns jedoch in eine gute Position, an diesem Wachstum zu partizipieren. Langjährige vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Kunden stellen die wichtigste Basis des Geschäftes dar. Neue Kundenbeziehungen entstehen im Wesentlichen durch Empfehlungen aus dem bestehenden Kundenkreis. TAMAC hat die Turbulenzen der letzten Jahre erfolgreich für seine Kunden navigiert und wir gehen auch weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus.

Geschäftsverlauf der TAMAC GmbH

Nach dem durch das außerordentlich negative Marktumfeld beeinflussten Geschäftsjahr 2022 gestaltete sich 2023 positiver. Die Assets under Management stiegen um 12%, im Wesentlichen getrieben durch die Performance innerhalb der Portfolios in der zweiten Jahreshälfte. Die Umsatzerlöse gingen zwar um 14% zurück, die Ende 2022 angestoßene Kostenreduktion konnte diesen Rückgang jedoch überkompensieren, so dass das Jahresergebnis über dem Niveau des letzten Jahres lag. Die Erwartung eines positiveren Ergebnisses aus dem Geschäftsbericht des Vorjahres wurde bestätigt.

Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Erlöse für das Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 1.050 (Vj. TEUR 1.214). Sie wurden aus Provisionserträgen für Vermögensverwaltungs- und Family Office-Dienstleistungen erwirt-schaftet. Der größte Kostenblock sind Fremdleistungen in Höhe von TEUR 698 (Vj. TEUR 970, unter Provisionsaufwendungen). Die Verwaltungsaufwendungen ohne Fremdleistungen betrugen TEUR 182 (Vj. TEUR 205), so dass sich ein Jahresüberschuss von TEUR 113 (Vj. TEUR 23) ergab.

Finanzlage

Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über Bankguthaben in Höhe von TEUR 518 (Vj. TEUR 426). Im Berichtsjahr 2023 war die Liquiditätssituation jederzeit geordnet, die Zahlungsfähigkeit war stets gewährleistet. Unterjährig aus dem laufenden Cashflow entstehende Liquiditäts-überschüsse wurden auf Kontokorrentkonten bei inländischen Banken gehalten. Der ordentliche Cashflow (d.h. Jahresüberschuss zuzüglich der ordentlichen Abschreibungen auf das Anlage- und Umlaufvermögen) lag bei TEUR 114 (Vj. TEUR 27). Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Innenfinanzierung.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich zum 31.12.2023 auf TEUR 995 (Vj. TEUR 976). Den Bankguthaben (TEUR 518, Vj. TEUR 426) und Forderungen an Kunden (TEUR 458, Vj. TEUR 541) stehen auf der Passivseite kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 260 (Vj. TEUR 279) und Rückstellungen in Höhe von TEUR 68, davon TEUR 46 für Steuern (Vj. TEUR 142, davon 126 TEUR für Steuern) gegenüber. Dabei handelt es sich bei den Verbindlichkeiten insbesondere um Verbindlichkeiten gegenüber Dienstleistern und Steuerzahlungen. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug TEUR 667 (Vj. TEUR 555)

1 Statista, 26.03.2024, https://de.statista.com/outlook/fmo/vermoegensverwaltung/deutschland

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Die Finanzmärkte haben das Jahres 2024 positiv begonnen, und die robusten US-Wirtschaftsdaten machen ein No-Landing-Szenario immer wahrscheinlicher. Die Euphorie um KI wischte die zwischenzeitlich aufgekommenen Sorgen einer zweiten Inflationswelle in den USA beiseite. Auch die Aussicht auf geringere und später beginnende Leitzinssenkungen der Fed spielten in diesem Umfeld keine Rolle. Solange die Wirtschaftslage gut bleibt, ist eine erhöhte Inflation für Aktien schließlich ein positives Umfeld, und ein Anhalten dieses inflationären Booms ist in den USA wahrscheinlicher geworden. Der Impuls aus China kann kaum noch schlechter werden, da spielt die schwache Konjunktur in Europa eine eher untergeordnete Rolle. Die Höchststände an den Aktienmärkten sind ein nachvollziehbares Ergebnis, aber auch ein Resultat der zurückgekehrten Sichtweise, dass "das Glas halb voll ist". Selbst der Nikkei Index hat, trotz lokaler Rezession, nach 35 Jahren endlich das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 1989 getoppt. Das realwirtschaftliche Umfeld ist also weiterhin positiv und die Märkte handeln entsprechend.

Ausbleibende Zinssenkungen der Fed können jedoch perspektivisch in den USA die Wachstumsaussichten dämpfen. Ansonsten ist auch ein Rückgang der Inflation in den Zielbereich schwer vorstellbar. Trotz aller Freude über die positiven Entwicklungen mahnt die Vernunft in diesem Umfeld zu erhöhter Vorsicht. Die historisch hohen Bewertungen im Tech Sektor und der weiter in die Zukunft verschobene Fed Dot Plot machen das Finanzmarktumfeld angespannt. Wir erwarten anhaltende Volatilität in den Märkten und mit den US-Präsidentschaftswahlen ein weiteres turbulentes Jahr.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich die Assets under Management und Provisionserträge stabilisiert haben. Die Kostenbasis wurde in 2023 bereits deutlich reduziert und für 2024 strebt die Geschäftsleitung daher ein Gesamtjahresergebnis leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 an.

Chancen

Gerade in Zeiten schwieriger Märkte kann die individuelle Vermögensverwaltung ihren Wert beweisen. Kunden schätzen die enge Kommunikation und maßgeschneiderte Berichterstattung der TAMAC GmbH, die im volatilen Marktumfeld die Entscheidungsfindung erleichtert. Die Geschäftsleitung erwartet, dass die zunehmende Komplexität von Familienvermögen sich positiv auf den Markt für Family Office Services auswirken wird. Unsere langfristigen, engen Kundenbeziehungen und eine effiziente Geschäftsstruktur machen eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung realistisch. Diesen positiven Rahmenbedingungen steht eine Reihe von Risiken gegenüber:

Risiken

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Die Risikotragfähigkeit der TAMAC GmbH war im Geschäftsjahr 2023 stets gegeben. Im Fokus standen folgende Risiken:

Ertragsrisiko

Ertragsrisiken ergeben sich insbesondere, wenn das verwaltete Volumen aufgrund von schwachen Kapitalmärkten oder Mittelabflüssen zurückgeht. Das Ertragsrisiko wird durch striktes Kostencontrolling gesteuert.

Zinsänderungsrisiko

Aufgrund der ausschließlich auf Eigenkapital basierenden Kapitalstruktur ist das Unternehmen keinen Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Mögliche Währungsrisiken aus Verbindlichkeiten gegenüber Dienstleistern und Lieferanten in fremder Währung bestehen nicht in wesentlicher Höhe.

Liquiditätsrisiko

Da es der Gesellschaft im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit nicht erlaubt ist, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und sie auch keinen Eigenhandel betreibt, ist das Liquiditätsrisiko minimal.

Adressausfallrisiko

Das Bonitätsrisiko der Firmenliquidität wird durch Auswahl von Depotbanken mit erstklassiger Bonität gesteuert.

Das Adressausfallrisiko auf der Kundenseite ist sehr gering, da die Vertragsbeziehungen zu den Kunden präzise geregelt sind und eine entsprechende Bonität unzweifelhaft gegeben ist.

Operatives Risiko

Es bestehen permanent Risiken aus betrieblichen Systemen und Prozessen, die die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen könnten, insbesondere menschliches oder technisches Versagen. Zur Vermeidung dieser Risiken sind die wesentlichen Arbeitsabläufe der Gesellschaft dokumentiert. Die Einhaltung dieser Abläufe wird laufend überwacht. Daneben ist bei wichtigen Vorgängen stets ein Vier-Augen-Prinzip vorgesehen und die Mitarbeiter erhalten die erforderlichen Schulungen. Des Weiteren werden durch die Compliance und die interne Revision Prozesse und deren ordnungsgemäße Einhaltung überprüft. Als Basis dafür dient die Risikomatrix, in der alle wesentlichen Risiken erfasst und deren Bedeutung für das Unternehmen eingeschätzt werden. Dadurch werden operative Risiken reduziert.

Fazit

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens weiterhin tragfähig ist und die nötigen personellen, organisatorischen und finanziellen Ressourcen für die erfolgreiche Umsetzung vorhanden sind. Es wird eine positive Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren erwartet.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TAMAC GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TAMAC GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAMAC GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Marktredwitz, den 28. Mai 2024

KRP GmbH & Co. KG
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Dipl.-Kffr. Rahn, Wirtschaftsprüferin

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