Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 10340
Vorher
Schmitz & Apelt LOI Industrieofenanlagen GmbHHärterei VTN Witten GmbH
Eingetragen
30.1.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
von Amts wegen berichtigt: Gegenstand des Unternehmens sind die Konstruktion, Herstellung, Weiterentwicklung und der Vertrieb von Industrieofenanlagen und elektrotechnischen Materialien, das Betreiben einer Lohnhärterei sowie die Verwertung von Patenten und sonstigen gewerblichen Schutzrechten auf den vorgenannten Arbeitsgebieten. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen zu treffen, die dem vorstehenden Geschäftszweck dienlich und förderlich sind. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, im Inund Ausland ähnliche oder andere Gesellschaften zu gründen, zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen, mit ihnen Lizenz- und Verkaufsverträge abzuschließen sowie Vertretungen und Zweigniederlassungen zu errichten. Die Gesellschaft kann Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, unter ihrer einheitlichen Leitung zusammenfassen und/oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung(en) beschränken und Unternehmensverträge jeder Art abschließen sowie ihren Betrieb ganz oder teilweise in Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, ausgliedern oder solchen Unternehmen überlassen.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Hader
seit 19.4.2018
Geschäftsführer
Hans Georg Niessen
seit 3.8.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
IHI CorporationJPN
82.45%
VTN Witten GmbHEigenbeteiligung
17.55%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
IHI VTN GmbH
Germany
82.45%
VTN Witten GmbH
Germany
17.55%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

VTN Witten GmbH

Witten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Lagebericht 2012

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft und der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2012 kam es zu einer weiteren Erholung der Auftragslage. Die Höchststände aus dem Jahr 2008 sind jedoch bei den meisten Kundenbranchen immer noch nicht wieder erreicht. Auftraggeber aus der Automobilindustrie zeigten in 2012 eher eine Seitwärtsbewegung bis leichte Abschwächung. Dahingehend entwickelten sich die Kunden aus dem Luftfahrt-, Maschinenbau- und Werkzeugbaubereich positiv und haben einen großen Anteil an der Belebung der gesamten Auftragslage.

Das dritte Quartal des Geschäftsjahres war von einer nachlassenden Nachfrage geprägt, hauptsächlich durch in den ersten Monaten entstandene Überproduktionen. Eine Wiederbelebung erfolgte zum Jahresende.

Die Unsicherheit bei der Kundschaft bezüglich der Finanzmärkte und der Euro-Zone blieb auch in 2012 weiter bestehen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung/ Produktion/Investition

Die Umsatzerlöse konnten im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr deutlich um ca. 12 % gesteigert werden, wobei in diesem Jahr an beiden Standorten eine einheitliche Steigerungsquote zu verzeichnen war. Während im ersten Halbjahr die Umsätze deutlich stiegen und hier 72 % der gesamten Umsatzsteigerung erzielt wurde, kam es im zweiten Halbjahr zu einer Beruhigung der Nachfrage, allerdings lag diese noch immer über dem Vorjahresniveau.

Im Standort Annen waren für die Steigerung der Umsätze hauptsächlich Kunden aus der Befestigungs- und Lagerindustrie verantwortlich. Bei den Produkten handelt es sich um Schrauben sowie hochbelastete Lager für den Maschinen- und Anlagenbau. Im Standort Herbede resultierten die Umsatzsteigerungen mehrheitlich aus den sehr stark gewachsenen Kunden der Luftfahrtindustrie sowie des Anlagenbaus. Besonders in den Produktbereichen Landefahrwerke (Luftfahrt) und Energietechnik (Anlagenbau) wurden sehr starke Erlössteigerungen gegenüber 2011 realisiert.

Investitionen

Im Geschäftsjahr sind keine neuen größeren Investitionsvorhaben begonnen worden In den Investitionen in Höhe von T€ 357 sind T€ 91 für Chargierkörbe-/gestelle enthalten. Die beiden im letzten Geschäftsjahr begonnenen Investitionsvorhaben (Zweikammer-Vakuumofen und Nitrierofen) am Standort Herbede wurden plangemäß in Betrieb genommen. Beide Anlagen werden geleast.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden bislang von der Leasinggesellschaft übernommene Anzahlungen in Höhe von 1,18 Mio. € für das Projekt Drehherdofen an die Leasinggesellschaft erstattet und als weitere Anzahlungen auf Anlagevermögen erfasst. Im Dezember wurde dann die endgültige Entscheidung für den Abbruch des Projektes aufgrund des Entfalls der Investitionsgrundlage getroffen. Daraufhin wurde als Ausstiegsgebühr die Erstattung von Projektkosten an den Lieferanten in Höhe von T€ 400 fällig und als Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten ausgewiesen. Insgesamt werden somit im Zusammenhang mit der Projektbeendigung 1,978 Mio. € sowie T€ 53 aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen gemäß BilMoG im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen.

Beschaffung

Bei gestiegenen Umsatzerlösen ist die Materialaufwandsquote trotz einer absoluten Steigerung um über 1,4%-Punkte gesunken.

Infolge gestiegener Abnahmemengen sind die Kosten für Material und bezogene Leistungen insgesamt um 4,8% gestiegen. Der Großteil hiervon entfällt mengenbedingt auf Strom und Gas (69% der Steigerung), während die Preise für Energien aufgrund fester Verträge stabil blieben.

Die Aufwendungen für Fremdleistungen, Verkaufsfrachten und Hilfsstoffe sind bei nur gering gestiegenen Preisen analog zu den Auftragseingängen gestiegen.

Bei den sonstigen Beschaffungskosten sind keine nennenswerten Preisänderungen zu verzeichnen.

Personal

Der Personalbestand lag am 31.12.2012 bei 96 Mitarbeitern (Vorjahr 98), darin enthalten sind 20 (Vorjahr 13) befristete Arbeitsverhältnisse. Nicht in dem Personalstand berücksichtigt sind Auszubildende und geringfügig Beschäftigte. Im Zuge der Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben sind vier Mitarbeiter/innen zu Beginn des Geschäftsjahres 2012 in die VTN Beteiligungsgesellschaft übernommen worden.

Zum Ausgleich von kurz- und mittelfristigen Auftragsschwankungen wurden zusätzlich Zeitarbeitnehmer beschäftigt.

Umweltschutz

Die VTN Witten GmbH ist weiterhin nach DIN EN 9001:2008 sowie nach DIN EN ISO 14001:2004 zertifiziert. Sämtliche Prozesse unterliegen der ständigen Überwachung zur Einhaltung der bestehenden Umweltschutzrichtlinien.

Besondere Vorgänge

Im Geschäftsjahr 2012 waren außer dem oben beschriebenen Abbruch der Investition "Drehherdofen" keine besonderen Vorgänge zu verzeichnen.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote von 44,4% (Vorjahr 43,1%). Das Fremdkapital zum 31.12.2012 teilt sich auf in Rückstellungen (42,6%, Vorjahr 48,8%) und Verbindlichkeiten (13,0%, Vorjahr 8,1%).

Die Aktiva setzen sich zu 25,8% (Vorjahr 37,2%) aus langfristig gebundenem Vermögen und zu 74,2% (Vorjahr 62,8%) aus Umlaufvermögen zusammen. Das Sachanlagevermögen ist vollständig aus Eigenkapital finanziert.

Die flüssigen Mittel der Gesellschaft (1,6 Mio. €) sind trotz der Zahlungen im Zusammenhang mit dem Abbruch des Projektes Drehherdofens sowie weiterer Ausleihungen an die Konzernmutter über 1,2 Mio. € aufgrund der sonstigen geringfügigen Investitionstätigkeit zum Bilanzstichtag leicht gestiegen.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist bzw. war zu jeder Zeit gesichert, da im Konzernverbund ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung standen sowie eine ausreichende und bisher stets ungenutzte Betriebsmittelkreditlinie vorhanden war und ist.

Durch die Tätigkeit der Lohnhärterei verfügt die Gesellschaft in der Regel über einen stetigen positiven Free Cashflow.

Die Gesellschaft sieht kein Risiko, aufgenommene Darlehen oder abgeschlossene Leasingverträge nicht bedienen zu können.

Ertragslage

Die von der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr prognostizierte Umsatzentwicklung konnte nicht ganz erreicht werden. Dennoch führte die erzielte Umsatzsteigerung zu einer Erhöhung der Rohertragsquote um 1,5%-Punkte, der Deckungsbeitrag verbesserte sich um 2,6%-Punkte auf 46,4%.

Im Ergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 341 enthalten.

Auch ohne diese Effekte und bei gestiegenen Aufwendungen für Betriebsbedarf und Instandhaltungen konnte ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessertes Ergebnis ausgewöhnlicher Geschäftstätigkeit erzielt werden.

Diese positive Ergebnisentwicklung wurde allerdings durch die mit der Entscheidung zur Beendigung des Projektes "Drehherdofen" verbundenen außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.978 überkompensiert.

Auch im Berichtsjahr waren aufgrund des engen und erfolgreichen Forderungsmanagements wieder nur unwesentliche Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die über die im Rahmen einer Weltwirtschaftskrise schwankenden Auftragseingänge hinaus gehen, sind bei der VTN Witten GmbH nicht zu verzeichnen.

Der Versicherungsschutz ist dem Geschäftsmodell angepasst und wird jährlich überprüft.

Aufgrund der guten Marktpositionierung, der vorhandenen Qualitätszertifizierungen, der intensiven Vertriebsaktivitäten sowie des hochmotivierten und gut geschulten Personals sieht die Geschäftsführung gute Chancen, mittelfristig wieder das Niveau vor der Krise zu erreichen und auch zu übertreffen.

Mit den getätigten Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden Bestandsaufträge gesichert und das Angebot an Wärmebehandlungsmöglichkeiten kontinuierlich ausgeweitet. Die VTN Witten GmbH kann damit ein breites Spektrum an Kundenanforderungen abdecken.

Durch eine Ausweitung der Vertriebsabteilung wurde die Betreuung der Bestandskunden weiter optimiert und Raum für eine intensivere Neukundengewinnung und Betreuung geschaffen.

Durch den Abschluss von Energieverträgen mit Festpreisen sowie einer bereits im Vorjahr vereinbarten Quote zur Anpassung der Vergütungen bestehen für das Jahr 2013 keine unkalkulierbaren Energiepreisrisiken.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht bekannt.

Voraussichtliche Entwicklung

Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ist eine plangemäße Umsatzentwicklung zu verzeichnen, die aber noch unter dem starken Niveau des Vorjahres liegt.

Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2013 mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse um ca. 1,3% zu 2012.

Aufgrund der stabilen Einkaufspreise im Energiebereich, unterproportionalem Kostenanstieg in den übrigen Kostenarten sowie sinkender Leasingaufwendungen aufgrund des Auslaufens von Leasingverträgen rechnet die Geschäftsführung mit einem deutlich zweistelligen Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Für das Geschäftsjahr 2013 gibt es aktuell keine Anzeichen dafür, dass die Nachfrage nach Wärmebehandlungsarbeiten nicht weiter steigen wird und dadurch sowohl Auslastung als auch das Ergebnis sich weiter positiv verändern werden.

Für das Jahr 2014 rechnet die Geschäftsführung wieder mit einer steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Wärmebehandlungen und sieht das Unternehmen gut aufgestellt, um diese Nachfrage mit entsprechend guter Ergebnisentwicklung bedienen zu können.

 

Witten, im April 2013

Bilz

Niessen

Bilanz

    31.12.2012
31.12.2011
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   99.317,10 119.605,04
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken   478.229,22 522.705,68
2. Technische Anlagen und Maschinen   850.453,00 880.205,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   675.584,09 712.732,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   0,00 417.750,00
    2.004.266,31 2.533.393,65
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   50.334,51 39.712,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   1.267.931,96 1.132.876,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   2.730.786,92 1.502.991,60
3. Sonstige Vermögensgegenstände   392.841,19 252.781,96
    4.391.560,07 2.888.650,17
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.619.037,62 1.551.458,22
    6.010.597,69 4.440.108,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.039,53 0,00
    8.165.555,14 7.132.819,18

Passiva

     
  31.12.2012
31.12.2011
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.139.000,00    
./. Nennbetrag eigener Anteile 375.450,00    
Ausgegebenes Kapital   1.763.550,00 1.763.550,00
II. Gewinnrücklagen      
Rücklage für eigene Anteile   375.450,00 375.450,00
III. Bilanzgewinn   1.486.234,77 934.714,28
    3.625.234,7 7 3.073.714,2 8
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   2.962.059,00 3.000.214,00
2. Steuerrückstellungen   262.758,82 151.476,82
3. Sonstige Rückstellungen   253.535,00 331.224,00
    3.478.352,82 3.482.914,82
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   935.356,52 529.655,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   6.430,64 2.765,80
3. Sonstige Verbindlichkeiten   120.180,39 43.769,18
    1.061.967,55 576.190,08
    8.165.555,14 7.132.819,18

Gewinn- und Verlustrechnung

  2012
2011
1. Umsatzerlöse 12.367.401,46 11.002.191,98
2. Sonstige betriebliche Erträge 742.954,57 399.337,25
Gesamtleistung 13.110.356,03 11.401.529,23
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.160.323,52 -2.039.090,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -288.080,52 -296.870,63
  -2.448.404,04 -2.335.961,32
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.391.400,91 -3.098.253,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -721.198,37 -683.997,13
  -4.112.599,28 -3.782.251,06
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -464.221,84 -407.970,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.434.961,94 -3.138.596,72
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 120.471,96 29.347,93
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -208.708,81 -244.219,96
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.561.932,08 1.521.877,66
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 31.258,65 -183.313,75
12. Sonstige Steuern -10.482,24 -10.290,42
13. Außerordentlicher Aufwand -2.031.188,00 -53.388,00
14. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 551.520,49 1.274.885,49
15. Verlust-/Gewinnvortrag 934.714,28 -340.171,21
16. Bilanzgewinn/-verlust 1.486.234,77 934.714,28

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der VTN Witten GmbH wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

I. Aufstellung und Bestandsnachweise

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind in einer ordnungsgemäß und maschinell geführten Anlagenkartei nachgewiesen. Für die Zu- bzw. Abgänge liegen entsprechende Nachweise vor.

Vorräte

Die Vorratsbestände sind in Form einer Stichtagsinventur aufgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind in Sach- und Personenkonten dokumentiert. Für Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen zum Bilanzstichtag Saldenbestätigungen vor.

Die liquiden Mittel sind durch Tagesauszüge der Kreditinstitute zum Bilanzstichtag und ein Kassenaufnahmeprotokoll nachgewiesen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten des Büros Dr. Klaus Heubeck, Köln, vor.

Zu den sonstigen Rückstellungen liegen entsprechende Nachweise und Erläuterungen vor.

II. Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen sind unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren nach der linearen Methode pro rata temporis berechnet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode.

Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wird bei Anschaffungskosten von € 150,00 bis einschließlich € 1.000,00 im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Wirtschaftsjahren mit je 20% aufgelöst.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus besteht zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und die enthaltenen Umsatzsteuer gekürzten Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

R ückstel ungen

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden die geänderten Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewandt und somit nicht der Teilwert gemäß § 6a EStG sondern der Anwartschaftsbarwert unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 5,07% (Vorjahr 5,14%) passiviert. Grundlage ist ein versicherungsmathematisches Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt, sowie keine Fluktuation unterstellt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Garantieleistungen soll pauschal das allgemeine Gewährleistungsrisiko abdecken. Sie wurde in Höhe von 0,5 % der Umsatzerlöse gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und bestehen in Höhe der mutmaßlichen Inanspruchnahme.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Übersicht gemäß § 268 Abs. 2 HGB als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sons tige Ver mögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.731 bestehen mit T€ 30 (Vorjahr T€ 10) gegen die VTN Beteiligungsgesellschaft mbH als alleinige Gesellschafterin sowie mit T€ 1 (Vorjahr T€ 0) gegen VTN Fritz Düsseldorf GmbH aus Lieferungen und Leistungen.

Zusätzlich zu dem der VTN Beteiligungsgesellschaft mbH im Oktober 2011 gewährten verzinsliche Darlehen in Höhe von T€ 1.500 wurde im Juni 2012 ein weiteres Darlehen in Höhe von T€ 700 gewährt, beide Darlehen wurden am Jahresende zu einem Darlehen über 2,2 Mio. € zusammengefasst. Im Dezember wurde ein weiteres Darlehen über T€ 500 gewährt, so dass insgesamt Darlehen in Höhe von 2,7 Mio. € an die VTN Beteiligungsgesellschaft gewährt wurden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 249 Forderungen auf Erstattung von Mineralöl- / Stromsteuer enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

II. Passiva

Gezeichnetes Kapital

Die voll eingezahlten Stammeinlagen von T€ 2.139 werden in Höhe von 82,4 % von der VTN Beteiligungsgesellschaft mbH, Witten, und in Höhe von 17,6 % als eigene Anteile gehalten.

Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:

  T€ T€
Gezeichnetes Kapital 2.139  
Verrechnung mit Nominalwert der eigenen Anteile -375  
    1.764
Gewinnrücklagen    
Rücklage für eigene Anteile 1.800  
Verrechnung mit eigenen Anteilen abzgl. Nominalwert -1.425  
    375
Verlustvortrag    
Stand 1.1.2012 935  
Gewinnausschüttung 0  
    935
Jahresüberschuss 551  
Vorabausschüttung 0  
Bilanzgewinn   551
Eigenkapital   3.625

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 801. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2012 wurden T€ 53 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ (641).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Einzel- und pauschale Gewährleistungen, Urlaubs-/Zeitkonten und Beratungs- und Abschlusskosten sowie Ertragsteuern.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus Steuern von T€ 28 (Vorjahr T€ 23).

III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten des verbundenen Unternehmens VTN Beteiligungsgesellschaft mbH gegenüber der Erste Abwicklungsanstalt (ehemals: WestLB AG), Düsseldorf, sind auf dem Grundbesitz der Gesellschaft in Witten-Buchholz und -Westerherbede Grundschulden zu Gunsten der WestLB in Höhe von zusammen T€ 2.000 eingetragen.

Den Unternehmen der VTN Gruppe, VTN Beteiligungsgesellschaft mbH, VTN Fritz Düsseldorf GmbH, VTN Wilthen GmbH und VTN Witten GmbH, wurde von der Sparkasse Hattingen eine Alternativkreditlinie bis zu Mio. € 1,5 eingeräumt, aber zum 31. Dezember 2012 nicht in Anspruch genommen. Jede Gesellschaft haftet dabei als Gesamtschuldner.

Aus einem in 2000 abgeschlossenen Mietvertrag über ein Betriebsgrundstück in Witten-Annen bestehen aktuell jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 347. Der Mietvertrag ist bis zum 31. Dezember 2015 abgeschlossen.

  T€
bis 1 Jahr 347
1 bis 3 Jahre 695
mehr als 5 Jahre 0
Gesamt 1.042

Für die Investition "Drehherdofen" hat die Volksbank Sprockhövel eine Bankgarantie in Höhe von T€ 476 zugunsten der LOI Thermprocess GmbH übernommen. In gleicher Höhe wurde Guthaben bei der Volksbank Sprockhövel verpfändet. Die Zahlung an die LOI Thermprocess GmbH durch die VTN Witten GmbH erfolgte im Februar 2013.

Aus wesentlichen Miet- / Leasingverträgen für technische Anlagen/Betriebs- u. Geschäftsausstattung bestehen bei einer Laufzeit zwischen 1 und 55 Monaten folgende Verpflichtungen:

Jahr 2013
T€
2014
T€
2015
T€
2016
T€
2017
T€
Technische Anlagen und Maschinen 439 115 73 70 3
Flurförderfahrzeuge 98 98 98 95 51
Betriebsbedarf 0 0 0 0 0
Fahrzeuge 37 25 21 5 0
EDV, Sonstige 22 11 2 2 1
Jahresmiete 596 249 194 172 55

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Ansprüche für gezahlte Strom- und Mineralölsteuern für das Geschäftsjahr 2012 sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 341 (Vorjahr: T€ 27) enthalten. Diese bestehen im Wesentlichen ebenfalls aus einer Rückstellungsauflösung für einen Gewährleitungsrückstellung aus dem Jahre 2010 (T€ 127), Ansprüchen für Energiesteuern 2011 (T€ 69) sowie einer Rückstellungsauflösung für Verwaltungskosten (T€ 54).

II. Materialaufwand

Frachten stellen einen integralen Bestandteil der Dienstleistung der Gesellschaft dar. Die bislang unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesenen Frachtkosten werden ihrem Charakter entsprechend nun in den bezogenen Leistungen ausgewiesen (T€ 152; Vorjahr: T€ 171). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

III. Personalaufwand

Im Personalaufwand beträgt der Aufwand für Altersversorgung T€ 10 (Vorjahr: T€ 20).

IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Instandhaltungen, Mieten bzw. Leasing, Betriebsbedarf, Rechts- und Beratungskosten, sonstige Personalkosten, Versicherungsaufwendungen sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 64).

V. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung des BilMoG (Zuführung zur Rückstellung für Pensionen/Gehaltsverzichte).

Im Dezember wurde die endgültige Entscheidung für den Abbruch des Projektes Dreherdofen aufgrund des Entfalls der Investitionsgrundlage getroffen. Insgesamt werden somit im Zusammenhang mit der Projektbeendigung 1,978 Mio. € im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen.

VI. Zinsergebnis

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen T€ 94 (Vorjahr T€ 14) auf verbundene Unternehmen.

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen im Geschäftsjahr 2012 T€ 190 (Vorjahr T€ 196).

E. Sonstige Angaben

I. Durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern

Im Jahresdurchschnitt waren 70 (Vorjahr 65) Lohn- und 25 (Vorjahr 29) Gehaltsempfänger beschäftigt sowie 12 (Vorjahr 12) in Vollzeitkräfte umgerechnete Aushilfen/Leiharbeitnehmer und 7 (Vorjahr 3) Auszubildende.

II. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

 

Herr Stefan Bilz (Geschäftsführer), Witten,

 

Herr Georg Niessen (Geschäftsführer), Wuppertal

III. Bezüge der Geschäftsführung

Für die Geschäftsführer sind keine Bezüge angefallen, da sie von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten haben.

IV. Konzernzugehörigkeit

Die VTN Witten GmbH, Witten, wird in den Konzernabschluss der VTN Beteiligungsgesellschaft mbH, Witten, einbezogen (HR 10809 des Amtsgerichts Bochum). Da es sich bei diesem um einen freiwilligen Konzernabschluss gemäß § 293 HGB handelt, wird dieser nicht veröffentlicht.

 

Witten, den 22. April 2013

VTN Witten GmbH

Geschäftsführung

Bilz

Niessen

Anlagespiegel

  Anschaffungskosten
  01.01.2012 Zugänge Umb. Abgänge 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.388,75 7.592,00 0,00 0,00 325.980,75
  318.388,75 7.592,00 0,00 0,00 325.980,75
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.223.776,42 0,00 0,00 0,00 2.223.776,42
Technische Anlagen und Maschinen 9.987.910,64 141.023,35 0,00 0,00 10.128.933,99
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.308.615,26 183.941,21 0,00 0,00 2.492.556,47
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.750,00 1.580.000,00 0,00 1.997.750,00 0,00
  14.938.052,32 1.904.964,56 0,00 1.997.750,00 14.845.266,88
Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00 0,00
  1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 16.756.441,07 1.912.556,56 0,00 3.497.750,00 15.171.247,63
  Abschreibungen
  01.01.2012 Zugänge Umb. Abgänge 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.783,71 27.879,94 0,00   226.663,65
  198.783,71 27.879,94 0,00 0,00 226.663,65
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.701.070,74 44.476,46 0,00 0,00 1.745.547,20
Technische Anlagen und Maschinen 9.107.705,37 170.775,62 0,00 0,00 9.278.480,99
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.595.882,56 221.089,82 Diff. 0,00 0,00 1.816.972,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  12.404.658,67 436.341,90 0,00 0,00 12.841.000,57
Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.603.442,38 464.221,84 0,00 0,00 13.067.664,22
  Buchwert
  31.12.2012 31.12.2011
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.317,10 119.605,04
  99.317,10 119.605,04
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 478.229,22 522.705,68
Technische Anlagen und Maschinen 850.453,00 880.205,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 675.584,09 712.732,70
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 417.750,00
  2.004.266,31 2.533.393,65
Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 0,00 1.500.000,00
  0,00 1.500.000,00
Summe Anlagevermögen 2.103.583,41 4.152.998,69

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VTN Witten GmbH, Witten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Essen, den 3. Mai 2013

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Brunke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2013 festgestellt.

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