SPX Europe GmbHLiquidiert

63512 Hainburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 23445
Eingetragen
14.1.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Führung, Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Distribution, Beratung und damit verwandte Aktivitäten für Spezialwerkzeuge und Servicegeräte für die europäische Transportmittelindustrie sowie für Test-Messgeräte aller Art und das Halten und Verwalten von Beteiligungen

Historie

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Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPX Europe GmbH

Hainburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Im Geschäftsjahr 2007 setzte sich der weltweite Konjunkturaufschwung weiter fort. Der Vorreiter war der Markt in China, gefolgt von den Märkten in Europa. Nach vielen Jahren konnte nun auch in Deutschland eine gute Stimmung im Markt die Nachfrage nach Neuprodukten wecken, jedoch wurden die hochgestellten Erwartungen nicht überall erreicht. Dem gegenüber hat sich der Markt in USA weiter abgekühlt.

Das Geschäftsjahr 2008 war in den ersten beiden Quartalen von einem sich abkühlenden Konjunkturverlauf geprägt, der sich im zweiten Halbjahr, ausgelöst durch die sich abzeichnende weltweite Finanzkrise, stark abschwächte und sich zum Jahresausklang im Absturz befand.

Diese Finanzkrise hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr mächtig zugesetzt. Für das Jahr 2008 melden die Experten des Statistischen Bundesamts ein reales Wachstum von 1,3 Prozent. Damit hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) innerhalb eines Jahres nahezu halbiert. Im Jahr 2007 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,5 Prozent gewachsen, im Boomjahr 2006 sogar um drei Prozent.

Nicht einmal der Export, sonst immer eine verlässliche Stütze der Wirtschaft, konnte den Einbruch stoppen. Die Ausfuhren wuchsen 2008 nur noch um 3,9 Prozent. 2007 hatte das Exportwachstum noch bei 7,5 Prozent gelegen. Seit dem Herbst befand sich Deutschland nach der gängigen Definition in einer Rezession, weil die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge geschrumpft war.

In der zweiten Jahreshälfte passten die deutschen Automobilhersteller laut VDA ihre Produktion der "extrem schwachen Nachfrage" auf den Weltautomobilmärkten an: Während im ersten Halbjahr die Inlandsfertigung noch um 2% über dem Niveau des Vorjahres lag, ging sie im zweiten Halbjahr kräftig zurück. Im Dezember wurden lediglich 275.000 Pkw (minus 22%) hergestellt; insgesamt sank 2008 die Produktion um 3% auf gut 5,5 Mio. Einheiten.

Einer der Hauptgründe für den Absatzrückgang war nach Angaben des VDA der Export, der stark von der weltweiten Kaufzurückhaltung im zweiten Halbjahr betroffen war. Alleine im Dezember wurden mit 223.000 Pkw rund 22% weniger Fahrzeuge exportiert als im Vorjahr. Trotz Marktanteilszuwächsen habe sich die deutsche Industrie dem Abwärtssog nicht widersetzen können.

2. Entwicklung der Gesellschaft

Das Jahr 2007 war zwar durch eine generell gute Konjunktur gekennzeichnet, was sich aber auf Grund der hohen Umsätze im Diagnosegeschäft des Vorjahres nicht in eine entsprechende Gesamtumsatzsteigerung in 2007 umsetzen ließ.

Das Jahr 2008 war anfangs durch eine noch stabile Konjunktur gekennzeichnet, doch machte sich die im 4. Quartal eintretende Globale Finanzkrise, und die damit zusammenhängende Krise der Automobilwirtschaft, bereits bemerkbar. Vor allem das Geschäft mit den Ersatzwerkzeugen hat sich im Schnitt gegenüber dem Vorjahr um gut 20% reduziert, wobei sich dieser Trend gegen Jahresende deutlich verstärkte.

Die Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH mit der SPX Europe GmbH leistete jedoch einen zusätzlichen positiven Beitrag zu den Umsatzerlösen und dem Jahresergebnis vor Gewinnabführung.

Das im Geschäftsjahr 2007 begonnene Vertriebsprogramm mit Diagnosegeräten für General Motors ist 2008 voll zum Tragen gekommen und wird das Jahr 2009 auch noch mitbestimmen, allerdings auf Grund der derzeitigen Lage von GME/Opel wahrscheinlich nicht ganz in der Größenordnung wie geplant.

Noch ist der Binnenmarkt in Deutschland von der Finanzkrise noch nicht so stark betroffen, jedoch ist der Automobilmarkt in ganz Europa stark eingebrochen. In wieweit und mit welchem Tempo sich das auf das für SPX wichtige Händlernetz auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Der Verkauf von Jaguar und Land Rover im Jahr 2008 hat wie erwartet keinen negativen Einfluß auf unser Geschäft gehabt, sondern vielmehr hat das Ende der Spekulationen über die Zukunft dieser Marken eher beruhigend auf das Geschäft gewirkt.

Dem Margendruck im Diagnosegeschäft konnten wir 2008 durch gezielte Einkaufsverhandlungen mit unseren Lieferanten positiv entgegen wirken.

Die Konzentration unserer Kunden in nur einem Segment (Automobilbranche) ist zwar derzeit ein Risikofaktor, andererseits hat sich unsere Abhängigkeit von den am schlimmsten betroffenen "Detroit 3" in den letzten 10 Jahren drastisch verringert, so dass SPX heute mit asiatischen und europäischen Herstellern deutlich besser aufgestellt ist, als wenn die Kundenbasis nur in den USA wäre.

Insgesamt gibt die globale Wirtschaftsituation sicherlich Anlaß zur Vorsicht, jedoch sehen wir in großen Märkten wie Deutschland noch nicht die volle potentielle Auswirkung, was sich bei einer evtl. Insolvenz der "Großen 3" in Detroit jedoch ändern kann.

Die europäischen und asiatischen Automobilhersteller sind insgesamt etwas besser aufgestellt als ihre US Konkurrenten, werden aber auch nicht von der Krise verschont bleiben.

Die kürzlich gemeldeten Insolvenzen von Saab und Kroymans habe die Lage weiterhin verschlechtert. Zwar sind diese Kunden in sich nicht kritisch für das Gesamtgeschäft, falls jedoch der damit zusammenhängende Konzern General Motors Europe in die Insolvenz gehen sollte, wäre dies ein signifikantes Ereignis. Generell kann man festhalten, daß die Automobilindustrie in der wohl schwersten Krise aller Zeiten steckt, und in sofern als sich diese Schwierigkeiten auf unsere Endkunden - die Händler - auswirkt, so wird auch mit zeitlichem Versatz in den kommenden Jahren das Geschäft von SPX sich wandeln.

Entsprechend werden auch bei SPX risikominimierende Strategien entwickelt.

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2009 jedoch, als schwierig einzustufen.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz 2007 konnte leicht um 3,9% auf TEUR 85.189 gesteigert werden, wobei ein Zuwachs von TEUR 8.195 aus dem durch Verschmelzung hinzugekommenen Geschäftsbereich Advanced Test Products Europe resultiert. Ein Großteil des Umsatzes 44 % (Vorjahr 53 %) resultiert nach wie vor aus dem Geschäft mit der Markteinführung von neuen Werkzeugen (Launch) aber das Verhältnis hat sich mit 56 % (Vorjahr 47%) zu Gunsten der sogenannten. Ersatzlieferungen (Replacement) verschoben, da das nunmehr integrierte Geschäft der Advanced Test Products Europe auch in diesem Bereich liegt.

4. Beschaffung

Im Geschäftsjahr 2007 konnten die Einkaufspreise überwiegend auf Vorjahresniveau gehalten werden, da es gelang, Synergien mit anderen SPX-Konzernfirmen sowie neue internetbasierte Beschaffungsprozesse weiter auszubauen. Abermals konnten die Einkaufsaktivitäten in Osteuropa weiter intensiviert und das Volumen gesteigert werden.

Um zukünftige Preiserhöhungen aufzufangen und die Lagerhaltung zu optimieren, wurden im Berichtsjahr wieder einige langfristige Lieferverträge mit ausgewählten Lieferanten für bestimmte Werkzeuge geschlossen. Weiterhin hat die SPX Europe GmbH ein Programm zur Verringerung der Lieferantenanzahl gestartet, was zu höheren Volumina pro Lieferant (Skaleneffekt) und somit letztlich zu Einkaufspreisvorteilen führt.

5. Forschung und Entwicklung

Für Forschung und Entwicklung sind im Berichtsjahr TEUR 680 für Konstruktionsleistungen von anderen europäischen Unternehmen der SPX Gruppe an die SPX Europe GmbH berechnet worden.

Die Gesellschaft selbst beschäftigt 8 Mitarbeiter in diesem Bereich, die in enger Zusammenarbeit mit den Automobilherstellern neue Werkzeuge entwickeln.

6. Finanzinvestitionen bzw. -desinvestitionen

Mit Notarvertrag vom 9. August 2007 und Wirkung zum 1. Januar 2007 wurde die Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH mit der SPX Europe GmbH beschlossen.

Dabei wurden Vermögensgegenstände und Schulden von per Saldo TEUR 5.773 übernommen. Es handelte sich im Einzelnen um:

  TEUR
Anlagevermögen 47
Sonstiges Umlaufvermögen 1.634
Liquide Mittel 4.716
Rückstellungen und Verbindlichkeiten - 624
  5.773

Als Gegenleistung für den Vermögenszuwachs erhielt die Gesellschafterin SPX International Holding GmbH neue Geschäftsanteile an der SPX Europe GmbH in Höhe von TEUR 5. Die Kapitalrücklage der SPX Europe GmbH erhöhte sich entsprechend um TEUR 5.768.

Die aufgenommene Gesellschaft vertreibt in Europe Werkzeuge für Kälte-Klima-Technik, sowie für die Wägetechnik. Die Übernahme hat sich auf den Geschäftsverlauf positiv ausgewirkt. Erzielt wurde in 2007 ein Umsatzerlös von TEUR 8.195 bei einem Materialaufwand von TEUR 4.928. Der Anteil am Gesamtjahresüberschuss vor Ergebnisabführung beläuft sich auf TEUR 1.758.

7. Mitarbeiter

Die SPX Europe GmbH, Hainburg, beschäftigte im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 109 (Vorjahr: 83) Mitarbeiter.

8. Ergebnisabführungsverträge

Mit der Muttergesellschaft SPX Europe Holdings GmbH, Hainburg, wurde im Jahr 2002 rückwirkend zum 1. Januar 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser wurde als Folge von Verschmelzungsvorgängen auf die jetzige Muttergesellschaft SPX International Holding GmbH, Koblenz, übertragen.

Mit Notarverträgen vom 8. Dezember 2006 haben die Cartool technische Entwicklungen GmbH, Ingolstadt, und die Cartool Gesellschaft zu Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge mbH, Pollenfeld/Preith, Ergebnisabführungsverträge mit der SPX Europe GmbH geschlossen. Die Verträge gelten rückwirkend seit dem 1.Januar 2006.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Aktiva 31.12.2007 31.12.2006
TEUR TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 73.309 40,0% 69.701 39,6%
Vorräte 11.385 6,2% 13.821 7,8%
Forderungen und Sonstige        
Vermögensgegenstände sowie RAP 31.099 17,0% 69.336 39,5%
Liquide Mittel 67.101 36,7% 23.334 13,2%
Umlaufvermögen 109.585 59,9% 106.491 60,4%
  182.894 100,0% 176.192 100,0%
Kapital 31.12.2007 31.12.2006
TEUR TEUR TEUR TEUR
Eigenkapital 150.458 82,3% 102.089 57,9%
Rückstellungen 3.955 2,2% 6.074 3,5%
Verbindlichkeiten und RAP 28.481 15,5% 68.029 38,4%
Fremdkapital 32.436 17,7% 74.103 42,1%
  182.894 100,0% 176.192 100,0%

Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte ist im Geschäftsjahr auf einen Wert von 6,6 bezogen auf die Umsatzerlöse (Vorjahr: 7,8 fache), zurückgegangen. Dieser Rückgang resultiert aus der Erhöhung des Warenbestandes im vierten Quartal 2007. Die Ursache hierfür war unter anderem die Vorbereitung von Markteinführungen.

Die Verminderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist primär auf die Verminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Diese Verminderung ergibt sich hauptsächlich aus der Darlehensrückzahlung der SPX U.L.M. GmbH Koblenz, in Höhe von TEUR 40.000.

Die Erhöhung der liquiden Mittel ist ebenfalls zu grossen Teilen auf die Rückzahlung des Darlehens durch die SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, zurückzuführen.

Die Erhöhung des Eigenkapitals ist im Wesentlichen geprägt durch die Einlagen der SPX International Holding GmbH (TEUR 42.697) und die Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH, Mönchengladbach, mit der SPX Europe GmbH, Hainburg (TEUR 5.773).

Die Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, Garantie und Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Wesentlichen bedingt durch Mittelabflüsse an externe Lieferanten sowie durch die Minderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch Einlage der Gewinnabführungsforderungen durch die SPX International Holding GmbH.

2. Finanzlage

Unsere Gesellschaft generiert den wesentlichen Teil der Zahlungsmittelzuflüsse aus der Umsatztätigkeit.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) hat sich durch die Erhöhung der freien Kapitalrücklage gegenüber dem Vorjahr um 14%-Punkte auf 82% verbessert. Diese Entwicklung erklärt sich durch die Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH, die Einlage der Gewinnabführungsforderungen der Jahre 2005 (Rest) und 2006 durch die SPX International Holding GmbH sowie die Verminderung der Rückstellungen.

Die Anlagendeckung II erhöhte sich bedingt durch die Einlage der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage von 147,9 % auf 207,7 %.

Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, in Höhe von TEUR 1.243. erwirtschaftet. Der Rückgang des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist hauptsächlich bedingt durch Mittelabflüsse an Lieferanten zur Begleichung von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein positiver Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 37.808 erwirtschaftet, der sich aus den Rückflüssen aus herausgegebenen Darlehen (TEUR 40.000), den Abflüssen aus der Neuvergabe eines Darlehens (TEUR 1.300) sowie den Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen (TEUR 892) zusammensetzt.

Die Gesellschaft weist zum Geschäftsjahresende ein Working Capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristige Schulden) in Höhe von TEUR 78.653 aus. Durch den SPX-Konzernverbund stehen weitere Finanzierungsmöglichkeiten offen.

Die kurzfristigen Aktiva übersteigen die kurzfristigen Schulden zum Stichtag um TEUR 78.957. Davon entfallen TEUR 67.101 auf liquide Mittel, so dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sichergestellt ist.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2007 um 4% auf TEUR 85.189 gestiegen. Im Wesentlichen ist dies bedingt durch die Markteinführung von neuen Werkzeugen und Diagnoseprogrammen, eine höhere Nachfrage im Ersatzgeschäft, sowie durch die Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH (Umsatzerlöse TEUR 8.195 bei einem Waren- und Materialeinsatz von TEUR 4.928).

Insgesamt entfielen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr mit 56 % (Vorjahr: 47 %) auf Ersatz und mit 44 % (Vorjahr: 53 %) auf Launches (Einführungen von Werkzeugen für neue Modelle).

Der Materialeinsatz stieg im Geschäftsjahr 2007 um 10% überproportional zum Umsatz auf TEUR 60.959 an, was zu einer entsprechend geringeren Marge führte.

Der Erhöhung der Sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 780 auf TEUR 939 ist in Höhe von TEUR 159 bedingt durch gestiegene konzerninterne Weiterbelastungen, durch gestiegene Kursgewinne, sowie weiterer Erträge der Advanced Test Products Europe.

Personalaufwendungen sowie Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 11 auf TEUR 18.311 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Übernahme der Advanced Test Products Europe GmbH (Personalaufwendungen TEUR 478), sowie durch einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen bedingt.

Hauptsächlich verursacht durch die erhöhten Material- und Personalaufwendungen sank das Betriebsergebnis um TEUR 2.480 auf TEUR 6.524.

Die Beteiligungserträge resultieren in Höhe von TEUR 417 aus Dividendenausschüttungen der IBS Filtran Kunststoff-/und Metallerzeugnisse GmbH, Morsbach.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 8.672 Cartool technische Entwicklung GmbH, Ingolstadt
TEUR 1.391 Cartool Gesellschaft zu Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge mbH, Pollenfeld/Preith.

Die Finanzerträge in Höhe von TEUR 2.247 resultierten aus Zinserträgen.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Gewinn in Höhe von TEUR 15.312 an die Mehrheitsgesellschafterin abgeführt.

4. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Durch die Verschmelzung mit der Advanced Test Products Europe konnten wir unsere Geschäftstätigkeit weiter ausweiten und unsere Kundenbasis vergrößern.

Aufgrund höherer Material-, Personal- und Sachaufwendungen sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 20.201 auf TEUR 19.265. Darin enthalten ist ein positives Finanzergebnis von TEUR 12.728 (Vorjahr: TEUR 11.193).

Insgesamt erzielte die SPX Europe GmbH im Geschäftsjahr 2007 ein Jahresergebnis vor Gewinnabführungen und Steuerumlagen in Höhe von TEUR 19.253 (Vorjahr: TEUR 20.197).

C. Sonstige Angaben

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt:

Die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft hängen insbesondere von der Investitionsneigung potentieller und bestehender Kunden ab, die wiederum von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst wird. Die bestehende Finanzkrise, die vor allem auch im Automobilsektor schwere Veränderungen bewirkt, wird möglicherweise auch für SPX über das Jahr 2009 hinaus Einbussen im Umsatz mit sich bringen. Vor allem die Zukunft einiger Großkunden wie General Motors und deren Töchter Opel und Saab, sind davon betroffen. Dadurch, dass SPX Kunden allerdings in erster Linie die Händler der Hersteller sind, wird die Malaise der Hersteller erst mit einer Zeitverzögerung auf SPX zukommen. Daher ist der Zeitpunkt möglicher Einbrüche nicht vorhersehbar.

Direkte globale Wettbewerber von SPX sind in einer vergleichbaren Position. Dadurch dass sie in der Regel nicht so breit aufgestellt sind wie SPX, dürfte SPX im Endeffekt hiervon jedoch profitieren.

SPX hat eine größere Anzahl an spezialisierten Lieferanten, die in West- und Osteuropa für uns produzieren. Daher ist SPX relativ wenig exponiert, was die wirtschaftliche Lage einzelner Lieferanten anbelangt.

Zukünftige Gesetzesänderungen u.a. in Bezug auf Hybrid und/oder Elektroautos, werden von SPX verfolgt und als weitere Möglichkeiten der Expansion unseres Portfolios genutzt. Die momentane Abwrackprämie in Deutschland hat u.a. für einen Aufschwung bei den Händlern gesorgt, der sich wiederum positiv auf deren Liquidität auswirken dürfte.

Um zukünftige Preiserhöhungen aufzufangen und die Lagerhaltung zu optimieren, wurden im Berichtsjahr wieder einige langfristige Lieferverträge mit ausgewählten Lieferanten für bestimmte Werkzeuge geschlossen. Weiterhin hat die SPX Europe GmbH ein Programm zur Reduzierung der Lieferantenanzahl gestartet, was zu höheren Volumina pro Lieferant (Skaleneffekt) und somit letztlich zu Einkaufspreisvorteilen führt.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist.

Liquiditätsrisiko

Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie vorhandene Kreditlinien der SPX Europe GmbH im Rahmen des Konzernverbundes, stellen zusammen mit der gestiegenen Eigenkapitalquote eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher.

Risikomanagement

Folgende Maßnahmen werden ergriffen, um die oben dargestellten Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. ausschalten zu können.

Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Es werden Maßnahmen vereinbart, mit deren Umsetzung die vorgegebenen Ziele erreicht werden und die Risikostrukturen effizient gesteuert werden sollen. Es werden detaillierte Pläne (Budgets, Forecasts) erstellt, die auf monatlicher Basis zu Istwerten verglichen und kommentiert werden.

Vermögensrisiken sind - sofern versicherbar - durch Versicherungen abgedeckt.

Alle Gewährleistungen sowie Risiken aus Produkthaftung sind durch die Bildung von Rückstellungen abgedeckt.

Die Marktentwicklung wird beobachtet und analysiert. Trends und Tendenzen werden regelmäßig zusammengefasst und der Geschäftsleitung zugeleitet.

Das Reportingsystem gewährleistet die sachgerechte Information der Entscheidungsträger. Es stellt zeitnah und fortlaufend den Grad der Zielerreichung dar und zeigt als Frühwarnindikator Veränderungen im Markt und im Wettbewerb an. Anhand allgemeiner und geschäftsspezifischer Kennzahlen werden die kritischen Erfolgsfaktoren im Zeitablauf beobachtet, um so frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und zeitnah Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Integraler Bestandteil unseres Risikomanagements sind Organisationsanweisungen, die eine einheitliche Behandlung und Kommunikation von potentiellen Risikofaktoren gewährleisten. Das Risikomanagement wird durch strategische und operative Planungs- und Führungssysteme sichergestellt. Dabei sind die Berichts- und Controllingsysteme bei der SPX Europe GmbH selbst sowie auf der Ebene der einzelnen Beteiligungsgesellschaften implementiert. Zentrales Element ist bei beiden die kurz- und mittelfristige Budgetplanung. Des Weiteren werden Marktanalysen und Marktchancen regelmäßig durch unsere Key Account Manager überprüft.

Im Rahmen einer periodischen Aufnahme des Kontrollsystems erfolgt eine Risikoanalyse in den Unternehmensbereichen Beschaffung, Vorratsmanagement, Absatz, Finanzmanagement, IT Umgebung sowie der Gesamtsteuerung des Unternehmens (COSO). Die ständige Überwachung der Einhaltung definierter Arbeitsabläufe, festgelegter Genehmigungsprozesse sowie die Überwachung automatisierter und manueller Kontrollroutinen sind integraler Bestandteil unseres umfassenden Risikomanagements.

Wir verwenden die zuverlässige Standardsoftware SAP R/3. Die Zugriffsberechtigungen wurden durch die interne Revision geprüft.

Uns sind weder Tatsachen bekannt, die den Bestand oder die Entwicklung der Gesellschaft gefährden könnten und über die im Sinne des § 289 Abs 1 HGB zu berichten wäre.

2. Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Die Gesellschaft verfügt über folgende Zweigniederlassung:

Advanced Test Products Europe, eine Zweigniederlassung der SPX Europe GmbH, Lürriper Strasse 62, 41065 Mönchengladbach

Am Standort Mönchengladbach waren 2007 durchschnittlich 9 Mitarbeiter beschäftigt. Der Anteil der Zweigniederlassung am Gesamtumsatz betrug 2007 TEUR 8.195. Nach Berücksichtigung aller sonstigen Erträge und Aufwendungen betrug der Anteil am Gesamtjahresüberschuss vor Ergebnisabführung TEUR 1.758.

D. Prognosebericht

Entwicklungen im neuen Geschäftsjahr

Im Jahr 2008 erfolgte eine weitere Konsolidierung und Umstrukturierung der Automobilindustrie. Vieles in der Branche wird von Spekulationen über den Zustand und die weitere Entwicklung der Automobilindustrie weltweit überschattet.

Im Geschäftsjahr 2008 erzielte die SPX Europe GmbH einen Umsatz in Höhe von ca. 85 bis 90 Mio. EUR mit einer stabilen Bruttomarge. Diese war in diesem Jahr signifikant durch das neue Diagnosegeschäft mit General Motors geprägt. Wachstumspotenzial ergab sich zudem aus den verstärkt auf den deutschen Mark drängenden asiatischen und speziell den koreanischen Herstellern. Die SPX Europe GmbH ist durch ihre differenzierten Produkte und Servicedienstleistungen sehr gut auf diese neuen Kunden vorbereitet.

Für das Geschäftsjahr 2009 rechnen wir mit einer fallenden Umsatztendenz vor allem auf Grund der Schwierigkeiten im West-Europäischen Markt. Die Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Osteuropa, allen voran Russland, sind ebenfalls von der Finanzkrise betroffen, jedoch erwarten wir hier eine schnellere Erholung, da die Grundvoraussetzungen für zukünftiges Wachstum durchaus erhalten bleiben. Aktuell planen wir mit einem Umsatz von 70 Millionen Euro und einem operativen Ergebnis von 6 Millionen Euro für das Jahr 2009. Allgemein ist aber festzustellen, dass eine genaue Einschätzung der Lage aufgrund der Situation in der gesamten Automobilindustrie schwierig ist.

Weiterhin sehen wir eine positive Geschäftsentwicklung durch den gewachsenen Verantwortungsbereich der SPX Europe GmbH innerhalb des SPX Konzerns im Bereich Service Solutions. Im Jahre 2008 und künftigen Geschäftsjahren werden Regionen wie der mittlere Osten und Afrika von uns zusätzlich und verstärkt bedient. Hinzu kommen die zurzeit am stärksten wachsenden Märkte in Osteuropa, allen voran Russland. Das Exportgeschäft außerhalb der Europäischen Union gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen und der aktuellen Unsicherheiten in der Automobilbranche wird die Geschäftsentwicklung 2010 stark vom weiteren Konjunkturverlauf abhängen. Die Entwicklung für General Motors Europe, vor allem der Marke Opel, kann langfristig signifikante Auswirkungen auf unser Geschäft haben. GME hat einen Umsatzanteil von ca. 20-25% und eine eventuelle Insolvenz von Opel wird mittelfristig auch das Opel Händlernetz und somit direkt unseren Umsatz betreffen. Allerdings sehen wir dieses Szenario noch nicht in 2009. Eine zuverlässige Umsatz- und Ertragsschätzung ist daher für das Geschäftsjahr 2010 aktuell nicht möglich.

Jedoch wird durch die laufende Integration der verschiedenen Unternehmen von SPX das Leistungsspektrum ständig ausgebaut, was uns im Anschluss an die gegenwärtige Krise gut positioniert, um von zukünftigen Entwicklungen wie der Hybrid Technology oder dem Elektroauto entsprechend zu profitieren.

E. Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Rückwirkung auf das Geschäftsjahr 2007 gehabt hätten, sind nicht eingetreten.

 

Hainburg, den 21. April 2009

Gary Palmer, Geschäftsführer

Alex Waser, Geschäftsführer

Patrick O'Leary, Geschäftsführer

Kevin L. Lilly, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2007

SPX Europe GmbH, Hainburg

Aktiva

  31.12.2007
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 386.026,66 391.180,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 982.771,82 835.452,37
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 42.955,00
  982.771,82 878.407,37
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 71.940.329,23 68.431.837,75
  73.309.127,71 69.701.425,12
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Handelswaren 11.342.950,16 13.820.892,25
2. Geleistete Anzahlungen 41.703,34 0,00
  11.384.653,50 13.820.892,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.690.301,94 9.038.905,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.162.832,42 59.590.119,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 944.582,98 696.972,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 88.563,16 (Vorjahr: EUR 87.649,18)    
  30.797.717,34 69.325.996,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 67.100.805,26 23.333.698,18
  109.283.176,10 106.480.586,93
C. Rechungsabgrenzungsposten 301.780,20 10.473,96
  182.894.084,01 176.192.486,01

Passiva

   
  31.12.2007
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 55.000,00
II. Kapitalrücklage 150.398.185,10 102.033.509,91
  150.458.185,10 102.088.509,91
B. Rückstellungen    
1. Pensionsrückstellungen 36.738,00 36.738,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.918.335,09 6.036.859,05
  3.955.073,09 6.073.597,05
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.328.613,95 4.692.099,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.379.232,28 18.299.812,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 8.379.232,28 (Vorjahr: EUR 18.299.812,69)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.419.623,01 44.610.294,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 17.419.623,01 (Vorjahr: EUR 44.610.294,64)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 155.160,58 88.335,72
davon aus Steuern: EUR 155.160,58 (Vorjahr: EUR 86.891,25)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 888,72)    
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 155.160,58 (Vorjahr: EUR 88.335,72)    
  27.282.629,82 67.690.542,05
D. Rechungsabgrenzungsposten 1.198.196,00 339.837,00
  182.894.084,01 176.192.486,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

SPX Europe GmbH, Hainburg

  2007
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 85.188.760,14 81.953.431,53
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.075.553,44 780.370,39
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -60.959.013,10 -55.425.033,36
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.813.861,03 -4.419.981,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützungen -965.135,67 -775.733,44
davon für Altersversorgung: EUR 56.117,42 (Vorjahr: EUR 66.198,52)    
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -889.741,72 -1.015.829,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.962.369,87 -12.088.547,27
7. Erträge aus Beteiligungen 416.549,40 3.749.459,62
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 416.549,40 (Vorjahr: EUR 3.749.459,62)    
8. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 10.063.073,31 5.552.540,30
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.247.731,99 1.890.769,60
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 311.641,89 (Vorjahr: EUR 802.751,74)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4,39 -37,03
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 19.401.542,50 20.201.409,55
12. Sonstige Steuern -148.603,81 -4.349,92
13. Steuerumlage -3.940.495,00 -2.961.000,00
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -15.312.443,69 -17.236.059,63
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

SPX Europe GmbH, Hainburg

I. Allgemeines

Die SPX Europe GmbH, Hainburg, ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach § 266 Abs. 1 und § 275 Abs. 1 des HGB. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 wurde die Advanced Test Products Europe GmbH, Mönchengladbach, mit der Gesellschaft verschmolzen. Dadurch ist die Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen beeinträchtigt.

Im Einzelnen wurden folgende Vermögensgegenstände und Schulden gemäß dem Bewertungswahlrecht nach § 24 UmwG zu Buchwerten erworben:

  Eröffungsbilanz SPX Europe GmbH
TEUR
Zugang Advanced Test Products Europe
TEUR
Summe
TEUR
Anlagevermögen 69.701 47 69.748
Vorräte 13.821 728 14.549
Forderungen und sonst. VGG 69.326 906 70.232
Liquide Mittel 23.334 4.716 28.050
Sonstige Aktiva/RAP 10 0 10
  176.192 6.397 182.589
Eigenkapital 102.089 5.773 107.862
Rückstellungen 6.074 237 6.311
Verbindlichkeiten 67.689 387 68.076
Sonstige Passiva/RAP 340 0 340
  176.192 6.397 182.589

Die Bilanzierung wurde im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr insofern geändert, als dass Diagnosegeräte, die Kunden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt werden, nicht im Umlauf- sondern im Anlagevermögen ausgewiesen werden. Das Vorjahr wurde nicht entsprechend angepasst. Wäre das Vorjahr angepasst worden, wäre das Anlagevermögen um TEUR 386 höher und das Umlaufvermögen um den gleichen Betrag niedriger.

Zum Bilanzstichtag besteht eine Zweigniederlassung unter der Firma Advanced Test Products Europe, eine Zweigniederlassung der SPX Europe GmbH, Mönchengladbach.

II. Bilanzierung und Bewertung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und innerhalb von fünf Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich an den steuerlichen AfA-Tabellen orientieren, bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear. Geringwertige Wirtschaftgüter werden im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Planmäßige Abschreibungen wurden wie folgt vorgenommen:

Anlagegegenstände Abschreibungsmethode/Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände  
• Software Linear/3 bzw. 5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen  
• Werkzeuge Linear/5 Jahre
• Einbauten Linear/10 Jahre
• Technische Anlagen Linear/15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
• EDV-Hardware Linear/3 bzw. 7 Jahre
• Büroeinrichtungen Linear/10 Jahre

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für bekannte Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird in Form pauschaler Abschläge Rechnung getragen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die zum Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und entsprechen den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Ausgaben.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungswert passiviert.

Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Kurs des Transaktionstages bilanziert. Ist der Stichtagskurs zum Jahresabschluss bei Forderungen höher als am Transaktionstag werden die Forderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Ist der Stichtagskurs zum Jahresabschluss bei Verbindlichkeiten niedriger als der Kurs am Transaktionstag werden die Verbindlichkeiten mit dem höheren beizulegenden Wert angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 ist aus der diesem Anhang beigefügten Anlage ersichtlich.

Im Geschäftsjahr 2007 wurden elektronische Diagnosegeräte, die als Leihgabe für Kunden bereitgehalten werden, vom Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgegliedert. Die Abschreibungsdauer orientiert sich an der erwarteten durchschnittlichen Nutzungsdauer und beträgt 3 Jahre. Im Anlagenspiegel ist die Umgliederung gesondert dargestellt.

Der Anteilsbesitz im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB gliedert sich wie folgt:

Gesellschaft und Sitz Anteile
in %
Eigenkapital
in TEUR
Jahresergebnis 2007
in TEUR
1. Cartool technische Entwicklungen GmbH, Ingolstadt 100,0 10.244 0 ( *)
2. Cartool Gesellschaft zu Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge mbH, Pollenfeld/Preith 94,9 3.448 0 ( *)
3. IBS Filtran Kunststoff-/und Metallerzeugnisse GmbH, Morsbach 60,0 8.801 2.941

(*) aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge

Umlaufvermögen

Die Waren sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Für mögliche Risiken aus Ungängigkeiten und der verlustfreien Bewertung wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.601 (Vorjahr: TEUR 790) gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen mit TEUR 1.300 (Vorjahr SPX U.L.M GmbH TEUR 40.000) aus einem kurzfristigen Darlehen an die IBS Filtran. Desweiteren beinhaltet die Position mit TEUR 3.245 (Vorjahr TEUR 10.531) Forderungen aus dem operativen Lieferungs- und Leistungsverkehr. Darüber hinaus sind TEUR 10.480 (Vorjahr TEUR 8.657) Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen bzw. Ergebnisübernahmen enthalten. Forderungen und Verbindlichkeiten wurden, soweit zulässig, miteinander saldiert.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Steuern TEUR 682 (Vorjahr TEUR 518) sowie Kautionen TEUR 89 (Vorjahr TEUR 84) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme der Kautionen innerhalb eines Jahres fällig.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die Guthaben bei der Bank Mendes Gans B.V., Amsterdam, Niederlande, sind zugunsten möglicher Geldaufnahmen anderer Gruppengesellschaften verpfändet. Eine Verfügungsbeschränkung besteht jedoch nicht.

Eigenkapital

Aus der mit Notarvertrag vom 09. August 2007 beschlossenen Verschmelzung der Advanced Test Products Europe GmbH auf die Gesellschaft ergab sich eine Vermögensvermehrung in Höhe von per Saldo TEUR 5.773 um den die übernommenen Vermögensgegenstände die übernommenen Schulden übersteigen. Als Gegenleistung erhielt die Gesellschafterin SPX International Holding GmbH neue Geschäftsanteile an der SPX Europe in Höhe von TEUR 5.

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr dementsprechend auf EUR 60.000,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 21. November 2007 ins Handelsregister eingetragen.

Die Kapitalrücklage ist um TEUR 48.365 auf TEUR 150.398 gestiegen. Diese Erhöhung ergibt sich zu TEUR 5.768 aus der Verschmelzung der Advance Test Products Europe GmbH, Mönchengladbach, sowie zu TEUR 42.597 aus den Einlagen der Ergebnisabführungsforderungen für die Jahre 2005 (Rest) und 2006 durch die SPX International Holding GmbH.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 37 und beziehen sich auf einen geschlossenen Pensionsplan.

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Personalkosten 170 293
Boni 1.792 3.929
Garantie 917 989
Übrige 1.039 826
  3.918 6.037

Die Minderung der Rückstellungen für Personalkosten ist dadurch zu erklären, dass für das Jahr 2007 keine Rückstellung für Mitarbeiterboni gebildet wurde.

Der starke Rückgang bei den Kundenbonus- bzw. Royalty-Rückstellungen ist dadurch zu erklären, dass in 2007 Auszahlungen für Royalty 2006 erfolgten, sowie durch zeitnahe Abrechnung und Auszahlung der Royalties für 2007.

Die Minderung der Rückstellung Garantie resultiert aus der Veränderung des garantiebehafteten Umsatzes.

Grösster Faktor für die Erhöhung der Rückstellungen Übrige sind die Werte von Advanced Test Products Europe (TEUR 121) durch die Verschmelzung mit der SPX Europe GmbH.

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.329 beinhalten ausschließlich Anzahlungen der Nissan Motor Company für ein Ende 2006 begonnenes Launchprojekt.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert hauptsächlich aus Zahlungen an Lieferanten für Lieferungen aus 2006, deren Fälligkeit in 2007 lagen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, SPX International Holding GmbH, Koblenz, als Rechtsnachfolgerin der SPX Europe Holdings GmbH, Hainburg, in Höhe von TEUR 15.312 (Vorjahr TEUR 42.274) ausgewiesen, die auf Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag entfallen. Des weiteren enthält die Position TEUR 2.108 (Vorjahr TEUR 2.336) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Regionen

  2007
TEUR
2006
TEUR
Westeuropa 49.410 54.967
Deutschland 15.913 13.139
USA 3.655 1.368
Sonstige Länder 16.211 12.479
  85.189 81.953

Umsatzerlöse nach Produktgruppen

Alle Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Spezialwerkzeugen und Servicegeräten für die Transportmittelindustrie. Die Umsätze entfielen mit 44% und 56% auf Launch- bzw. Ersatzgeschäft.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Kostenweiterbelastung an verbundene Unternehmen (TEUR 105) sowie aus Wechselkursgewinnen (TEUR 583).

Abschreibungen

Die planmäßigen Abschreibungen für die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2007 TEUR 974. Die Aufgliederung der Abschreibungen wird in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen für Vertriebs- und Entwicklungsleistungen der SPX Schweiz AG TEUR 2.109 (Vorjahr: TEUR 2.142), Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Verpackungen TEUR 2.009 (Vorjahr: TEUR 3.016) sowie Dienstleistungen TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 1.243).

Erträge aus Ergebnisübernahmeverträgen und Beteiligungen

  2007
TEUR
2006
TEUR
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 10.063 5.553
Erträge aus Beteiligungen 417 3.749
  10.480 9.302

Die Beteiligungserträge 2007 resultieren in Höhe von TEUR 417 aus Dividendenausschüttungen der IBS Filtran Kunststoff-/und Metallerzeugnisse GmbH.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 2007 setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 8.672 Cartool technische Entwicklung GmbH, Ingolstadt

TEUR 1.391 Cartool Gesellschaft zu Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge mbH, Pollenfeld/Preith.

Periodenfremde Aufwendungen

Die Periodenfremde Aufwendungen fielen für eine Steuerumlage des Organträgers in Höhe von TEUR 3.940 für das Geschäftsjahr 2004 an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der SPX International Holding GmbH, Koblenz, fallen auf Ebene der Gesellschaft keine Ertragsteuern an.

V. Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Guthaben bei der Bank Mendes Gans B.V., Amsterdam, Niederlande sind zugunsten möglicher Geldaufnahmen anderer Gruppengesellschaften verpfändet. Eine Verfügungsbeschränkung besteht jedoch nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen beinhalten neben der Miete für das Gebäude in Hainburg Leasingaufwendungen für Fahrzeuge und technisches Equipment. Die Aufwendungen belaufen sich in den kommenden Jahren auf:

2008: TEUR 424
2009: TEUR 232
2010: TEUR 209
2011: TEUR 175

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 109 (Vorjahr 83) Mitarbeiter bei der SPX Europe GmbH, Hainburg, beschäftigt. Alle Mitarbeiter sind in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2007 an:

Richard Hawkins, President Tools International, SPX UK (bis 12.01.2009)

Kevin Lilly, Lawyer, SPX Corporation, Charlotte, USA (seit 7.04.2006)

Patrick O'Leary, CFO, SPX Corporation, Charlotte, USA

Gary Palmer, European Operations Director, SPX Europe GmbH

Alex Waser, President SPX Service Solutions EMEA, SPX (Schweiz) AG

Angabe über die Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

Mutterunternehmen und Konzernverhältnisse

Die Anteile an der Gesellschaft wurden zu 100 % von der SPX Europe Holdings GmbH, Hainburg gehalten. In 2002 wurde mit dieser Gesellschaft ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Mit Wirkung zum 23.07.2007 wurde die SPX Europe Holdings GmbH als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages sowie der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der SPX International Holding GmbH mit Sitz in Koblenz (Amtsgericht Koblenz HRB 5964) verschmolzen.

Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der SPX Corporation, Charlotte, USA. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen auf. Der Konzernabschluss der SPX Corporation ist bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter dem Central Index Key 0000088205 hinterlegt; er ist auch unter der Anschrift 13515 Ballantyne Corporate Place, Charlotte, NC 28277, USA, sowie unter www.spx.com erhältlich.

Dieser Konzernabschluss ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt. Er wird in die deutsche Sprache übersetzt und offengelegt und hat demgemäß für die SPX International eG, Norderstedt, und deren sämtliche untergeordneten Konzerngesellschaften gemäß § 292 HGB i.V.m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung befreiende Wirkung.

Wesentliche Unterschiede gegenüber den deutschen handelsrechtlichen Regeln ergeben sich wie folgt:

Ein Geschäfts- oder Firmenwert muss nach US-GAAP angesetzt werden. Die nach Handelsrecht mögliche Verrechnung mit dem Eigenkapital ist unzulässig. Weiterhin darf ein Firmenwert nach US-GAAP nicht planmäßig abgeschrieben werden, während die Abschreibung handelsrechtlich über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgeschrieben ist.

Die Anschaffungskosten der Gegenstände des Anlagevermögens werden über eine tendenziell längere Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Pensionsrückstellungen sind nach US-GAAP nach dem Anwartschaftsverfahren (projected unit credit method) auf Basis eines aktuellen Marktzinses sowie unter Berücksichtigung der zukünftigen Gehalts- und Rentensteigerungen kalkuliert. Nach HGB werden die Pensionsrückstellungen in der Regel auf Basis des Teilwerts nach steuerlichen Kriterien unter Anwendung eines festen Zinssatzes von 6 % p.a. berechnet. Zukünftige Gehalts- und Rentensteigerungen werden explizit nicht berücksichtigt.

Unterschied zum Handelsrecht, besteht nach US-GAAP eine Aktivierungspflicht für aktive latente Steuern auf temporäre sowie quasi-temporäre Differenzen. Das HGB sieht dagegen lediglich eine Bilanzierungspflicht von aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen aus Konsolidierungsvorgängen vor, während ansonsten ein Aktivierungswahlrecht besteht. Weiterhin sind nach US-GAAP aktive latente Steuern aus bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen zu aktivieren und entsprechend ihrer zukünftigen Nutzung zu bewerten.

 

Hainburg, den 21. April 2009

Gary Palmer, Geschäftsführer

Alex Waser, Geschäftsführer

Patrick O'Leary, Geschäftsführer

Kevin L. Lilly, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2007

SPX Europe GmbH, Hainburg

  Anschaffungskosten
Stand am 31.12.2006
EUR
Zugänge aus Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Software 3.588.110,78 12.469,99 267.482,68 0,00 3.137,97 3.864.925,48
II. Sachanlagen            
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.590.952,59 56.373,60 555.242,13 155.000,00 0,00 3.357.568,32
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00 69.116,09 0,00 69.116,09 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 42.955,00 0,00 0,00 0,00 42.955,00 0,00
  2.633.907,59 56.373,60 624.358,22 155.000,00 112.071,09 3.357.568,32
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 68.431.837,75 0,00 3.508.491,48 0,00 0,00 71.940.329,23
  74.653.856,12 68.843,59 4.400.332,38 155.000,00 115.209,06 79.162.823,03
  kumulierte Abschreibungen
Stand am 31.12.2006
EUR
Zugänge aus Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Software 3.196.930,78 5.425,80 279.680,21 0,00 3.137,97 3.478.898,82
II. Sachanlagen            
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.755.500,22 16.333,86 540.945,42 62.017,00 0,00 2.374.796,50
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00 69.116,09 0,00 69.116,09 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.755.500,22 16.333,86 610.061,51 62.017,00 69.116,09 2.374.796,50
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.952.431,00 21.759,66 889.741,72 62.017,00 72.254,06 5.853.695,32
  Restbuchwerte
Stand am 31.12.2007
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 386.026,66 391.180,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 982.771,82 835.452,37
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 42.955,00
  982.771,82 878.407,37
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 71.940.329,23 68.431.837,75
  73.309.127,71 69.701.425,12

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPX Europe GmbH, Hainburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SPX Europe GmbH, Hainburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 26. Juni 2009

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Wegner, Wirtschaftsprüfer

ppa. R. Wegner, Wirtschaftsprüfer

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