United Products GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hansjörg Ruof seit 29.4.2010 | Vorstandsmitglied |
Stefan Max Wilhelm Frank Dr. Elßer seit 29.4.2010 | Vorstandsmitglied |
Kurt Lämmel seit 20.4.2009 | Prokura |
Andreas Behnke seit 20.4.2009 | Prokura |
Robert Kopf seit 20.4.2009 | Prokura |
Christian Becker seit 20.4.2009 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COWATEC AGBurglengenfeldJahresabschluss zum 31. März 2008Bilanz zum 31. März 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2007 bis 31. März 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2007/2008A. Allgemeine Angaben1. Grundsätzliche Angaben Bei der Cowatec AG handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Da es sich bei den Vorjahresbeträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung lediglich um Beträge für drei Monate handelt (Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01. bis 31.03.2007), sind die Beträge mit denen des Geschäftsjahres 2007/2008 nicht vergleichbar. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen. Alternativ erfolgt die Ermittlung der Herstellungskosten nach der retrograden Methode. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, finden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Soweit die Herstellungskosten bei in Ausführung befindlichen Aufträgen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Realisierung der aus dem Anlagenbau entstehenden Umsatzerlöse erfolgt bei Endabnahme des gesamten einheitlichen Gewerks durch den Kunden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Abgesehen von den im Folgenden dargestellten Änderungen blieben die Ausweis- und Bewertungsgrundsätze unverändert: Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden in der Bilanz zum 31.3.2008 erstmals gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Im Vorjahr waren sie als "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" unter den Verbindlichkeiten passiviert. Der Ausweis wurde im Berichtjahr aufgrund einer verbesserten Darstellung der Bilanz geändert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresbetrag an den geänderten Ausweis angepasst. Die im Vorjahr prozentual an den Umsätzen des Anlagenbaus bemessene Gewährleistungsrückstellung wurde aufgrund neuer Einschätzungen von 2% auf 0,5% der Umsätze der jeweils letzten 5 Jahre reduziert. Die Bewertungsänderung wirkt sich mit T€ 114 Ergebnis erhöhend auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die im Berichtsjahr bis zum 31.12.2007 zugegangenen beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 410,00 Euro werden über 5 Jahre abgeschrieben. Ab dem 01.01.2008 werden bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 und 1.000,00 Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Aus einem am 24. November 2006 notariell geschlossenen Kaufvertrag über die Betriebsimmobilie in Burglengenfeld besteht die Verpflichtung zur Zahlung des zum 31.3.2008 noch nicht geleisteten Kaufpreises in Höhe von T€ 650. Der Kaufpreis ist derzeit gestundet und soll in Raten in der Zeit von April 2009 bis Dezember 2009 bezahlt werden. Die Besitzübergabe erfolgt mit dem ersten auf die Kaufpreiszahlung folgenden Monat. Nutzen und Lasten gehen mit Wirkung vom gleichen Zeitpunkt auf die Gesellschaft über. Unter den Finanzanlagen werden folgende Beteiligungen/Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:
Die Eigenkapitalbeträge und Jahresergebnisse in Fremdwährung wurden mit dem amtlichen Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei den mit *) gekennzeichneten Gesellschaften handelt es sich um die Werte zum 31.12.2006 bzw. 2006. 2. Vorräte Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe setzen sich im Wesentlichen aus Substrat zum Betreiben von Biogasanlagen zusammen. Die in Ausführung befindlichen Aufträge beinhalten die Herstellungskosten der in Bau befindlichen Biogasanlagen. Unter den geleisteten Anzahlungen sind Anzahlungen für Substratlieferungen sowie an Subunternehmer, die im Bereich der Biogasanlagenherstellung für die Cowatec AG tätig sind, erfasst. Im Zusammenhang mit den in Ausführung befindlichen Aufträgen sind unter den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen Zahlungen ausgewiesen, die entsprechend dem Baufortschritt der Biogasanlagen von Kunden vereinnahmt wurden. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (T€ 204) und Forderungen gegenüber ehemaligen Vorständen (T€ 260). Zum 31.03.2008 bestehen Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 202 in Form von ausgereichten Darlehen sowie Kautionen. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ein unter der Position ausgewiesenes Bankguthaben in Höhe von T€ 464 ist aufgrund der Übernahme einer Bürgschaft durch eine Bank an diese verpfändet. 5. Eigenkapital
Bis auf € 700,00 ist das Grundkapital zum Bilanzstichtag in Höhe von € 4.144.522,00 vollständig einbezahlt. Es ist eingeteilt in 4.144.522 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von je € 1,00. Das Grundkapital erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr wie folgt: Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14. August 2007 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um weitere 3.498.000 neue auf den Namen lautende Stückaktien im rechnerischen Nennbetrag von je € 1,00 durch die Umwandlung der zum 31. März 2007 ausgewiesenen Kapitalrücklage von € 3.498.000,00 erhöht (Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln). Mit Beschlussfassung vom 14. August 2007 wurde der Vorstand bis zum 14. August 2012 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 1.782.000 neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu € 1.782.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2007/1). Der Vorstand ist dabei ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Auf Basis der von der Hauptversammlung vom 14. August 2007 erteilten Ermächtigung wurden mit Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats vom 28.12.2007 bzw. 2.1.2008 folgende Erhöhungen des Grundkapitals beschlossen und durchgeführt:
Zum 31.03.2008 war damit aus der genehmigten Kapitalerhöhung eine Erhöhung des Grundkapitals von € 580.522,00 in der Bilanz auszuweisen. Das verbleibende genehmigte Kapital zu diesem Stichtag beträgt somit € 1.201.478,00.
Die Kapitalrücklage in Höhe von € 2.106.682,00 betrifft geleistete Aufgelder (Agio) aus Kapitalerhöhungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die Veränderung ist in nachfolgender Tabelle ersichtlich.
Aus den Kapitalerhöhungen mit Eintragung vom 6. und 12. März 2008 flossen der Gesellschaft neben dem gezeichneten Kapital in Höhe von € 580.522,00 weitere € 580.522,00 (100% Aufgeld) zu. 6. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen Der Sonderposten betrifft bereits vor dem Stichtag einbezahlte Beträge für Kapitalerhöhungen, deren Eintragung in das Handelsregister erst nach dem 31.3.2008 erfolgt ist. Im Einzelnen ist dies die am 9. April 2008 eingetragene Kapitalerhöhung um T€ 602 (gezeichnetes Kapital) zzgl. T€ 602 Aufgeld (Kapitalrücklage) zzgl. T€ 60 bereits vorab auf die am 27. Mai 2008 eingetragene Kapitalerhöhung geleistete Einzahlung. 7. Rückstellungen Die im Geschäftsjahr gebildeten Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 298, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen abgeschlossener Bauvorhaben von T€ 522 sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 574. 8. Verbindlichkeiten
Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde eine Globalzession erteilt. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von T€ 626 getätigt. Dabei entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände T€ 415 und auf Gegenstände des Sachanlagevermögens T€ 22. 2. Sonderposten mit Rücklageanteil Im Geschäftsjahr entstanden durch die Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil sonstige betriebliche Erträge in Höhe von € 38,00. 3. Jahresfehlbetrag 2007/2008 Im Geschäftsjahr 2007/2008 hat die Cowatec AG einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 7.047 erwirtschaftet, der unter Berücksichtigung des bestehenden Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 1.478 zu einem Bilanzverlust in Höhe von T€ 8.525 und damit zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.273 führt. Trotz der damit zum 31.03.2008 bestehenden bilanziellen Überschuldung erfolgt die Bilanzierung unter Fortführungsgesichtspunkten (Going-Concern-Prämisse). Der zum 31.03.2008 auszuweisende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.273 wird zum einen teilweise kompensiert von den als Sonderposten ausgewiesenen "zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleisteten Einlagen" in Höhe von T€ 1.263. Hierbei handelt es sich um vor dem Bilanzstichtag tatsächlich im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung einbezahlte Mittel, wobei die Eintragung der Kapitalerhöhung erst nach dem Stichtag erfolgt ist. Der vollständigen Kompensation des verbleibenden Fehlbetrags dient folgende Tatsache: In der Hauptversammlung vom 14. August 2007 wurde ein genehmigtes Kapital in Höhe von T€ 1.782 beschlossen. Auf Basis dieses Beschlusses erfolgte die Kapitalerhöhung (mit einem Aufgeld von 100%) mit Beschlussfassung von Vorstand und Aufsichtsrat am 29.12.2007 bzw. 02.01.2008. Die tatsächliche Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgt in mehreren Tranchen, wobei die Tranchen I. und II. aufgrund der Handelsregistereintragung (Eintragung am 06.03.2008 bzw. am 12.03.2008) bereits im gezeichneten Kapital bzw. der Kapitalrücklage erfasst sind. Die Tranche III. wurde am 09.04.2008 in das Handelsregister eingetragen, der daraus resultierende Betrag in Höhe von T€ 1.203 (zzgl. T€ 60 vorab einbezahlter Betrag) sind als o.g. Sonderposten ausgewiesen. Aus den beiden weiteren Tranchen IV. und V., deren Eintragung im Handelsregister am 27.05.2008 erfolgte, ist der Gesellschaft weiteres Eigenkapital in Höhe von T€ 1.140 zugeflossen. Aufgrund dieser Betrachtung ergibt sich zum 31.03.2008 eine Überkompensation des ausgewiesen bilanziellen Fehlbetrags um T€ 129. Trotz der Verlustsituation zum 31. März 2008 wird davon ausgegangen, dass aus heutiger Sicht die Zahlungsfähigkeit innerhalb des Planungszeitraums (bis Ende November 2009) jederzeit gesichert bleiben wird. Wichtige Aspekte für die Sicherung der Zahlungsfähigkeit sind folgende:
Die unter diesen Prämissen erstellte Planungsrechnung zeigt auf Monatsbasis über die gesamte Periode die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Wir haben den Jahresabschluss daher unter positiven Fortführungsgesichtspunkten aufgestellt. Wir weisen jedoch darauf hin, dass im Falle negativer Abweichungen von der Planung eine Bestandsgefährdung nicht auszuschließen ist und somit eine Unsicherheit hinsichtlich der Fortführung der Unternehmenstätigkeit besteht. D. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB waren folgende Haftungen zu vermerken:
Mit Vertrag vom 4. April 2007 ist die Cowatec AG eine sog. Freistellungsverpflichtung eingegangen, die sie verpflichtet, eine Vertragspartei gegenüber dem bisherigen Vertragspartner von allen etwaigen Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis freizustellen, in das die Cowatec AG an Stelle des bisherigen Vertragspartner eingetreten ist. Die Freistellungsverpflichtung ist bis zum 31.12.2009 begrenzt. 2. Vorstand und Aufsichtsrat Vorstand
Gegenüber den Herren Huber bestehen zum Stichtag Forderungen in Höhe von T€ 260 aus der Gewährung von Darlehen und der Führung von Verrechnungskonten. Die ausgereichten Darlehen in Höhe von T€ 180 und T€ 50 blieben im Geschäftsjahr unverändert. Die Darlehen werden mit 8,95% p.a. verzinst. Die Laufzeit der Darlehen beträgt 8 bzw. 5 Jahre. Sicherheiten wurden nicht vereinbart. Die Forderungen aus den geführten Verrechnungskonten erhöhten sich im Geschäftsjahr von T€ -3 auf T€ 24 bzw. von T€ 0 auf T€ 7. Die Verrechnungskonten werden mit 6% p.a. verzinst. Mitglieder des Aufsichtsrats zum Aufstellungszeitpunkt
3. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Michael Höfermann, Vorstand |
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