Viessmann Technologies GmbH

Ludwigstraße 12, 95028 Hof, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2617
Vorher
Betriebsgesellschaft mbH der " Bürgergesellschaft Hof/Saale "
Eingetragen
4.8.1997
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von PrüfmaschinenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Entwicklung und Vermarktung von technischen Räumen mit besonderen Sicherheits- und Schutzfunktionen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bryan Pakenham
seit 7.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Viessmann Holding International GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Viessmann Technologies GmbH

Hof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Viessmann Technologies GmbH ist unter HR B 2617 im Handelsregister beim Amtsgericht Hof eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 250.000,00.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Vermarktung von technischen Räumen mit besonderen Sicherheits- und Schutzfunktionen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft erholt sich von der COVID-19-Pandemie, doch die deutsche Wirtschaft befindet sich aufgrund hoher Versorgungspreise und hoher Zinssätze in einer Stagnationsphase. Trotz der allgemeinen Situation bleibt das Investitionsumfeld für Reinräume aufgrund der allgemein anhaltenden Verlagerungen in mehreren Märkten, insbesondere aber in der Pharma-/Life-Science-, E-Mobilitäts- und Halbleiterindustrie, stark. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzt. Für die Zukunft bleiben jedoch erhebliche Herausforderungen bestehen.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr um rd. 50 % gesteigert werden. Dies beruht in großen Teilen auf der Fertigstellung und Abrechenbarkeit unserer im Regelfall langfristigen Projekte.

Zeitgleich ist auch der Materialaufwand um rd. 57 % deutlich gewachsen. Dies hat im Ergebnis zu einem Rohergebnis von TEUR 3.732 gegenüber TEUR 2.805 im Vorjahr geführt. Haupttreiber für die Steigerungen im Bereich des Materialaufwands sind die mit dem erzielten Umsatz verbundenen Mehrkosten für Materialien und Dienstleistungen.

2.3. Lage

Ertragslage

Wie bereits erwähnt, stiegen die Umsatzerlöse deutlich. Inwieweit sich der Trend im Jahr 2024 fortsetzt, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, wir rechnen jedoch mit einem deutlich positiven Umsatzwachstum.

Insgesamt betrug der erzielte Rohertrag TEUR 3.732 im Vergleich zu TEUR 2.805 im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 33,0 %. Abzüglich Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwendungen wurde ein EBIT von TEUR -799 (Vorjahr: TEUR -922) erzielt. Das Unternehmen geht davon aus, dass das zukünftige Wachstum es ermöglichen wird, die Betriebskosten des Unternehmens zu decken.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Ergebnis vor Steuern -1.037 -54 -983 *
Im Verhältnis zum Rohergebnis -27,8 % -1,9 %

Grund für die Veränderung sind die im Vorjahr erzielten Erträge aus Beteiligungen von TEUR 1.000.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.382 auf TEUR 2.884 angewachsen. Ursächlich hierfür war ein erhöhter Personalbedarf in den Quartalen 2 und 3. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 285 gestiegen. Dennoch sind die Aufwendungen in Anbetracht der Umsatzsteigerung angemessen.

Im Ergebnis wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 801 gegenüber einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 54 im Vorjahr erzielt.

Beschaffungsmarkt

Das Jahr 2023 ist durch einen Preisanstieg in der Lieferkette aufgrund hoher Inflation und Zinskosten gekennzeichnet. Die Preissituation für Energie ist weiterhin äußerst volatil und schwierig. Grundsätzlich wird für das Jahr 2024 mit einer Entspannung gerechnet, die jedoch aufgrund der aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen nur eingeschränkt prognostizierbar ist.

Finanzlage

Die kontinuierliche Finanzierung des Unternehmens erfolgt durch verbundene Unternehmen. Hierbei handelt es sich um ein Nachrangdarlehen unserer Muttergesellschaft, der Viessmann Refrigeration Solutions GmbH, Allendorf (Eder), in Höhe von TEUR 6.100.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt und sind auch für die Zukunft nicht geplant.

Vermögenslage

Zum Abschlussstichtag besteht ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" von TEUR 5.070 (Vorjahr: TEUR 4.269).

Wesentliche Vermögenswerte sind die unfertigen Leistungen, von denen die erhaltenen Anzahlungen, soweit durch entsprechende erbrachte Leistungen gedeckt, in der Bilanz offen abgesetzt worden sind. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (überwiegend abgerechnete Projekte) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Passivseite ist gekennzeichnet durch erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Anstieg der Bilanzsumme von TEUR 8.560 auf TEUR 16.100 ergibt sich aus den deutlich gestiegenen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag.

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich

Aufgrund der mittel- und langfristigen Personalplanung sowie organisatorisch notwendiger Veränderungen ist die Mitarbeiterzahl der GmbH im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Um weiterhin den stetig wachsenden Anforderungen der Kunden sowie der Optimierung und Prozessorganisation Rechnung zu tragen, wurde gezielt und qualifiziertes neues Personal akquiriert.

Zur Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte wird das Unternehmen weiterhin Ausbildungs- und zunehmend auch berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungsmaßnahmen betreiben bzw. fördern.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Umstrukturierung der Energieversorgung führen weiterhin zu Marktunsicherheiten. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 gehen wir derzeit von einer weitgehend stabilen Auftragslage, insbesondere in unserer Branche, aus. Dies kann zu einer weiteren Umsatzsteigerung führen.

Die genannten Punkte werden Auswirkungen auf den Rohertrag und das Jahresergebnis haben. Insgesamt gehen wir jedoch davon aus, dass sich das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zu 2023 verbessern wird. Es wird aber weiterhin mit einem Verlust gerechnet.

3.2. Risikobericht

Wie schon in den letzten Jahren sind die Investitionen in Immobilien und Gewerbeimmobilien stabil. Für die kommenden Jahre erwarten wir ein stetiges Wachstum der e-mobility / Batterie / Halbleiterindustrie und im Bereich Pharma / Life-Science.

Bei negativen Entwicklungen bei Rohstoffen und Dienstleistungen besteht das Risiko von Preisschwankungen. Dies kann die Ergebnisse verändern.

Das Unternehmen verfügt über ein angemessenes Risikomanagement in Form einer laufenden Überwachung wesentlicher unternehmensrelevanter Prozesse.

Sämtliche im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit generierten Umsätze werden in Euro abgewickelt. Die GmbH ist daher keinen besonderen Währungsrisiken für die Verkäufe ausgesetzt. Gelegentlich kauft das Unternehmen in lokaler Währung ein und muss die Wechselkursschwankungen bewältigen.

Im Hinblick auf die laufenden Arbeiten wurden alle zum Abschlussstichtag bestehenden wesentlichen Risiken entsprechend berücksichtigt. Im Berichtsjahr sind keine wesentlichen Einzelrisiken aufgetreten. Ebenso bestehen zum Abschlussstichtag und zu diesem Zeitpunkt keine bestandsgefährdenden Risiken.

3.3. Chancenbericht

Im Vertrieb konnten dank des bestehenden Kundenstamms sowie Neukunden in allen unseren Marktsegmenten neue Projekte gewonnen werden. Diese Strategie soll im Jahr 2024 fortgeführt werden und eine Expansion in allen Marktsegmenten ist geplant. Auch bei anderen Unternehmen der Viessmann Group sehen wir Chancen, weitere Auftragsabschlüsse zu gewinnen.

Das Unternehmen verfügt über eine gute Marktpositionierung und positive Entwicklungschancen. Wir gehen davon aus, dass sich die Auftrags- und Ertragslage weiter verbessern wird.

 

Hof, den 15. Mai 2024

Bryan Pakenham

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.397,82 3
II. Sachanlagen 150.361,04 95
III. Finanzanlagen 13.294,81 13
171.053,67 111
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Vorräte 2.330.452,13 1.988
2. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -1.924.192,79 -1.735
406.259,34 253
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.096.701,94 3.752
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 19.379,80 (14)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 307.563,97 127
10.810.525,25 4.132
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.776,85 48
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.069.896,61 4.269
16.100.252,38 8.560

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250
II. Kapitalrücklage 430.000,00 430
III. Verlustvortrag -4.948.974,35 -4.895
IV. Jahresfehlbetrag -800.922,26 -54
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag; vgl. im Übrigen Posten D. der Aktivseite 5.069.896,61 4.269
0,00 0
B. Rückstellungen 2.712.771,97 745
C. Verbindlichkeiten 13.387.480,41 7.815
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.287.480,41 (2.715)
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 6.100.000,00 (5.100)
16.100.252,38 8.560

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 3.731.748,60 2.805
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.480.744,52 -2.021
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -403.314,77 -361
-2.884.059,29 -2.382
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -57.992,01 -41
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.589.084,85 -1.304
-4.531.136,15 -3.727
-799.387,55 -922
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.000
Davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (1.000)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.545,12 10
Davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 42.704,31 (4)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -284.904,35 -142
Davon an verbundene Unternehmen: EUR -283.392,04 (-140)
Davon aus Aufzinsung: EUR -810,00 (-1)
-237.359,23 868
-1.036.746,78 -54
8. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 235.824,52 0
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag -800.922,26 -54

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof unter HR B 2617 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Hof.

Die Viessmann Technologies GmbH ist erstmals eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des HGB für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

2. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren erfolgte die Abschreibung nach der linearen Methode. Die Abschreibungen wurden dem Zugangsdatum entsprechend monatsgenau berechnet (pro rata temporis). Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Anlagegüter ab EUR 800,01 werden einzeln aktiviert und linear abgeschrieben.

3. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

4. Die unfertigen Leistungen sind mit den bisher angefallenen Herstellungskosten für Projekte aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden zum Nennbetrag bewertet und, soweit durch Vorräte gedeckt, mit dem Erfüllungsbetrag offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt.

5. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch entsprechende Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen worden. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie der Zinsverluste bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind weitere Abwertungen vorgenommen worden.

6. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um kurz- und mittelfristige Abgrenzungen.

7. Die sonstigen Rückstellungen tragen in angemessenem Umfang und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sowie unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Sieben-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2023 abgezinst worden.

8. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Aktive latente Steuern wurden nicht aktiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 284 Abs. 3 HGB nach der so genannten Bruttomethode und ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.774 ausgewiesen, die zugleich gegen Gesellschafter bestehen.

3. Eigenkapital

Die Gesellschaft ist derzeit mit TEUR 5.070 bilanziell überschuldet. Aufgrund eines Nachrangdarlehens treten die insolvenzrechtlichen Folgen einer Überschuldung nicht ein. Die Finanzierung ist durch Darlehen und laufende Cash-Pool-Vereinbarungen mit anderen verbundenen Unternehmen gesichert.

4. Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.464, wovon TEUR 6.100 zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Waren sowie Gegenständen des Anlagevermögens.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen werden folgende Beträge fällig:

TEUR
2024 86
2025 - 2028 329
415

Es bestehen keine besonderen Chancen und Risiken aus diesen Verträgen.

IV. Ergebnisverwendung

Der Verlust des Geschäftsjahres 2023 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

V. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 37 Angestellte (Vorjahr: 32 Angestellte) beschäftigt. Enthalten ist jeweils ein Auszubildender.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren

 

Dipl. Ing. Andreas Manfred Maul, Hof, (bis 31. Januar 2023) und Wirtschaftsprüfer Bryan Pakenham, Amstelveen/Niederlande.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

3. Beteiligungsunternehmen

Die Gesellschaft ist mit 100 % am Nennkapital von EUR 10.000,00 der Viessmann Technologies Hungary Kft., Budapest/Ungarn, beteiligt. Diese Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von EUR 417.846,49 aus und hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 403.378,51 erzielt.

4. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen i.S.d. § 285 Nr. 14 HGB ist die Viessmann Refrigeration Solutions GmbH, Allendorf (Eder) (HR B 5647 beim Amtsgericht Marburg). Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einzureichen und nach der Einreichung bekanntmachen zu lassen.

 

Hof, den 15. Mai 2024

Bryan Pakenham

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) in EUR zum 31.12.2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten zum 31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 212.889,64 8.995,32 0,00 221.884,96
II. SACHANLAGEN
(Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 375.593,65 109.427,91 5.515,31 479.506,25
III. FINANZANLAGEN
(Anteile an verbundenen Unternehmen) 13.294,81 0,00 0,00 13.294,81
Gesamt 601.778,10 118.423,23 5.515,31 714.686,02
Abschreibungen
zum 01.01.2023 laufendes Geschäftsjahr auf Abgänge Gesamt zum 31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 210.134,66 4.352,48 0,00 214.487,14
II. SACHANLAGEN
(Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 281.020,99 53.639,53 5.515,31 329.145,21
III. FINANZANLAGEN
(Anteile an verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 491.155,65 57.992,01 5.515,31 543.632,35
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 7.397,82 2.754,98
II. SACHANLAGEN
(Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 150.361,04 94.572,66
III. FINANZANLAGEN
(Anteile an verbundenen Unternehmen) 13.294,81 13.294,81
Gesamt 171.053,67 110.622,45

Bescheinigung zum offenzulegenden Jahresabschluss

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Viessmann Technologies GmbH, Hof

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Viessmann Technologies GmbH, Hof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Viessmann Technologies GmbH, Hof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angaben im Anhang (Anlage 3, Blatt 3, III. Erläuterungen zur Bilanz, 3. Eigenkapital), in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die Gesellschaft derzeit bilanziell überschuldet ist. Wie im Anhang dargelegt, zeigt diese Gegebenheit, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dillenburg, den 16. Mai 2024

WESTTREU GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Droste, Wirtschaftsprüfer

Schlappig-Klockhaus, Wirtschaftsprüferin"

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Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 19. Juli 2024 festgestellt.

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