Markert Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Engel seit 10.4.2025 | Geschäftsführer |
Jens Kühl seit 10.4.2025 | Prokura |
Katja Riedel seit 4.3.2021 | Prokura |
Phillipp Markert seit 4.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Markert Beteiligungsgesellschaft mbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, HamburgAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg
Konzernanhang 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, HamburgI. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Gebäude und immateriellen Anlagewerte wurden grundsätzlich linear, die übrigen Anlagewerte wurden degressiv und linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung latent vorhandener Risiken angesetzt. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,78 % (Vorjahr 1,90 %) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Für die Ermittlung des Zinssatzes wurde ein 10-Jahres-Zeitraum berücksichtigt. Aus dem Vergleich mit der Berechnung auf Basis eines 7-Jahres-Zeitraums ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von 3 T€. Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive latente Steuern beruhen auf Differenzen bei Pensionsrückstellungen und wurden mit einem Steuersatz von 34 % bewertet. Der sich ergebende Aktivüberhang wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1, Satz 2 HGB nicht aktiviert. II. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss umfasst 2022 neben der Markert Beteiligungsgesellschaft mbH fünf (Vorjahr drei) inländische und ein ausländisches Unternehmen, bei denen es sich um Mehrheitsbeteiligungen handelt. Die Markert USA LP, Moravia, NY, USA, wird aufgrund der untergeordneten Bedeutung nicht vollkonsolidiert und nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden auf den 31. Dezember 2022 nach einheitlichen Gliederungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Beibehaltung der Buchwertmethode für vor 2010 in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil. Für Gesellschaften, die danach erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen werden, wird die Neubewertungsmethode angewendet. Soweit Dritte an den einbezogenen Unternehmen beteiligt sind, sind deren Anteile als Fremdbesitz ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Umsatzerlöse sowie sonstige Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verrechnet. IV. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 14,5 T€ (Vorjahr: 1,5 T€) eine Laufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen sind kurzfristig fällig. Die Entwicklung des Eigenkapitals im Konzern ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Aus dem Konzernbilanzgewinn stehen Ende 2022 1,5 Mio € zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Von den Gewinnrücklagen entfallen unverändert 92 T€ auf den Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich und Rechnungsnachlauf. Der Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter enthält die Fremdanteile an den Konzerngesellschaften. Von den Verbindlichkeiten haben 6.769 T€ (Vorjahr 4.350 T€ ) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, 2.973 T€ (Vorjahr: 373 T€) eine Laufzeit von über einem Jahr und 1.783 (Vorjahr 1.083 T€) T€ haben eine Laufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen unverändert auf sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern von 110 T€ (Vorjahr: 192 T€). V. Angaben zum Anteilbesitz In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen:
* Unternehmen, die teilweise von der Befreiung
gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen.
VI. Angaben zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen mit Mio € 20,0 (Vorjahr: 17,9 Mio €) auf das Inlandsgeschäft und mit Mio 13,5 € (Vorjahr: 11,8 Mio €) auf den Exportbereich. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kurserträge von 82 T€ (Vorjahr: 0,5 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursaufwendungen von 81 T€ (Vorjahr: 5,0 T€). Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von 146 T€ (Vorjahr: 119 T€). Von den Zinsaufwendungen entfallen 3,0 T€ (Vorjahr: 3,5 T€) auf die Bewertung der Pensionsrückstellungen. VII. Sonstige Angaben Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden 60 Angestellte (Vorjahr: 57) und 69 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 68) beschäftigt. Das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Honorar des Abschlussprüfers umfasst Abschlussprüfungsleistungen 45 T€ (Vorjahr: 40 T€), Steuerberatung 3,0 T€ (Vorjahr: 6,5 T€) und sonstige Leistungen 13,0 T€ (Vorjahr: 11,5 T€). Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von 412 T€ (Vorjahr: 406 T€). Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds entfällt auf die liquiden Mittel. Geschäftsführer des Mutterunternehmens Markert Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2022:
Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Pensionszahlungen an einen früheren Geschäftsführer bzw. Hinterbliebene betrugen 2022 3 T€ (Stand der Rückstellung Ende 2022 20 T€, Vorjahr: 22 T€). Mutterunternehmen: Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRB 100369. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. Nachtragsbericht 2023 steht die erfolgreiche Konsolidierung der Markert USA LP im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Hinzu kommen Erweiterungsinvestitionsprojekte die zu begleiten sind.
Hamburg, den 28. März 2023 Markert Beteiligungsgesellschaft mbH gez. Philipp Markert gez. Klaus Markert Der Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 2023 gebilligt. Entwicklung des Konzernanlagevermögens und der Abschreibungen 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg
Konzerneigenkapitalspiegel 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg
Konzern-Kapitalflussrechnung 2022Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Markert Beteiligungsgesellschaft mbH (Markert Gruppe), Hamburg1) Grundlagen Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die MARKERT-Gruppe erfolgreich in ihren zwei zentralen Geschäftsbereichen bewegt: GB1 Filtration und GB2 Schlauchtechnik. In der Filtration entwickelt und produziert MARKERT textile Filtrationsmedien zur Trennung von industriellen Schlämmen, Erzen oder Produkten. Im Geschäftsbereich Schlauch entwickelt und produziert MARKERT flexible Industrieschlauchleitungen für unterschiedliche Flüssigkeiten oder Feststoffen. 2) Wirtschaftsbericht Die Entwicklung ist seit geraumer Zeit durch sehr heftige Einflüsse geprägt. Der Krieg in Europa und die damit einhergehende Inflation und Energieknappheit stellt unsere Wirtschaftsordnung vor erhebliche Herausforderungen, deren Konsequenzen überhaupt noch nicht abzusehen sind. Aber auch die sich entwickelnde bipolare Weltordnung (USA vs. China) ist in Ihren Ergebnissen unüberschaubar. Positiv ist sicherlich, dass die Einschränkungen durch Corona als beendet angesehen werden können und damit China wieder die Lieferketten in Gang setzten konnte. Die wirtschaftliche Entwicklung steht darüber hinaus aber auch unter dem Einfluss steigender Zinsen, die wiederum Geschäftsmodelle bedrohen und den Finanzsektor und Unternehmen gleichermaßen herausfordern. Der Klimawandel ist der über allem stehende Megatrend, der als immenses Risiko, aber auch als enorme Chance angesehen werden kann. MARKERT beobachtet diese Entwicklungen genau und passt das Geschäftsmodell daran an. a) Geschäftsverlauf Zu nennen ist hier die Umfirmierung der Firmen Otto Markert & Sohn GmbH und Alfons Markert & Co. GmbH in Markert Filtration GmbH und Markert Marsoflex GmbH Ende vergangenen Jahres, womit wir mit Klarheit unsere Wachstumsstrategie unterstützen wollen. Parallel dazu haben wir nach einer langen Zeit der Zurückhaltung diverse große Investitionen im In- und im Ausland gestartet. Trotz der vorstehend angesprochenen großen Herausforderungen hat sich unser Geschäft äußerst positiv entwickelt. Der Gruppenumsatz lag bei 33,4 MEUR und somit 12,4 % über dem Vorjahr; ein weiterer Unternehmensrekord. Diese Umsatzentwicklung ist ohne die Ende letzten Jahres erfolgte Akquisition in New York State, USA zu betrachten, da die Erlöse der Cross Filtration LLP, Moravia erst im Geschäftsjahr 2023 vollumfänglich konsolidiert werden. Unser Wachstum resultierte aus beiden Geschäftsbereichen gleichermaßen. Weitere wichtige strategische Entscheidungen halten das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad. b) Ertragslage Aufgrund des Umsatzanstiegs liegen das EBITDA und EBIT mit 3,2 MEUR bzw. 2,6 MEUR über dem Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte zum Vorjahr. Auf der Aufwandseite ergaben sich folgende Entwicklungen: Die Materialaufwandsquote liegt mit 49,7 % leicht über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich planmäßig. Die betriebliche Aufwandsquote liegt auf Vorjahresniveau, trotz erhöhter Reparaturen. Somit liegt in Summe der Konzernüberschuss im Geschäftsjahr 2022 bei 1,7 MEUR. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich zum Vorjahr aufgrund von Fertigungs-, Lagererweiterungen sowie der Akquisition in den USA um 5,2 MEUR erhöht. Es beträgt somit 43,2% (Vorjahr 29,4%) der Bilanzsumme. Nach wie vor arbeiten wir an einer Optimierung der Vorratsstruktur. Um jedoch möglichen Schwierigkeiten in der Lieferkette vorzubeugen, wurden die Materialvorräte um ca. 1,5 MEUR aufgestockt. Damit liegt insgesamt die Bilanzsumme der Markert Gruppe um rd. 7 MEUR über dem Vorjahresniveau. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um mehr als 800 kEUR an, die Eigenkapitalquote sank aber wegen der höheren Bilanzsumme der Gruppe auf rd. 40 %. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur. Dies äußert sich in einem ausgeglichenen Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital wie auch langfristig gebundenem Vermögen gegenüber Eigenkapital und langfristigen Fremdverbindlichkeiten. d) Finanzlage Die Kapitalflussrechnung für 2022 weist einen erneut positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit aus. e) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung der Ertragslage wird intern mit den Kennzahlen Umsatz- und Eigenkapitalrendite gemessen. Die Umsatzrendite (vor Steuern) liegt mit 7,6% auf Vorjahresniveau, die Eigenkapitalrendite stieg von 18,8% auf 19,4%. Im Bereich der umsatzbezogenen Kennzahlen messen wir z.B. den Umsatz pro Mitarbeiter. Diese Kennzahl stieg von 237 T€ im Vorjahr auf 242 T€. Wir erwarten, dass diese Kennzahlen 2023 weiter ansteigen werden. Entscheidende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Kunden- und die Mitarbeiterzufriedenheit. Wichtige Kunden bewerten uns jährlich mit diversen Leistungskennzahlen (z.B. Pünktlichkeit der Lieferungen). 3) Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Wie auch schon den Vorjahren sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Markert Gruppe sich zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung im Einklang mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet und damit auch für den fortlaufenden zukunftssicheren Bestand des Unternehmens und seiner nachhaltigen Wertsteigerung zu sorgen. Wir sehen uns auch in der Verantwortung dem Klimawandel entgegenzuwirken und haben entsprechende Projekte initiiert unsere Gruppe nachhaltig auszurichten. Mit dem Angriffskrieg durch Russland auf die Ukraine haben wir unsere Aktivitäten in Russland eingestellt. a) Chancenbericht Markt und Branche In beiden Geschäftsbereichen handelt es sich um wichtige Produkte, die einem regelmäßigen Verschleiß unterliegen. Die Kunden schätzen eine entsprechende Qualität, der wir mit unserem Geschäftsmodell gerecht werden. Wir stehen im globalen Wettbewerb und schaffen es gleichermaßen unsere Position zu behaupten bzw. auszubauen. Das liegt zum einen an dem Wachstum des Marktes insgesamt, sowie zum anderen am spezifischen Vertriebserfolg beider Unternehmen. Auch im vergangenen Jahr kam es in beiden Bereichen zu Firmenübernahmen und auch wir haben mit Blick auf die USA einen Teil daran gehabt. Aufgrund der Vielzahl an Unternehmen in beiden Märkten, ist nicht mit einer Beendigung dieser Entwicklung in absehbarer Zeit zu rechnen. Produktion und Technologie MARKERT zeichnet sich durch extrem hohe Lieferantentreue und Top Qualität aus. Alle Produktionsstandorte sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Unsere Erweiterungsinvestitionen dienen dazu, neue Umsatzpotentiale zu heben und werden die Wettbewerbsposition nachhaltig steigern. Wir liegen mit allem im Plan und wir rechnen in Europa mit der Fertigstellung Anfang 24. Für USA ist ein entsprechendes Investitionsprogramm in Ausarbeitung. Finanzen Die Firmengruppe erlöst den Hauptteil der Forderungen in EURO und in US-Dollar. Dem Forderungsausfallsrisiko begegnen die Unternehmen mit marktüblichen Absicherungsstrategien. Die hohe Anzahl von Einzelkunden, das breite geographische Kundenportfolio sowie die sorgfältige Bonitätsprüfung führen nach wie vor zu einem geringen Forderungsausfall. Die solide Eigenkapitalquote und Finanzierungsstrategie tragen dazu bei, dass die Finanzierung zu jedem Zeitpunkt gesichert ist. Beschaffung Den Großteil der Materialien beziehen wir weiterhin aus Europa. Zu unseren Lieferanten pflegen wir enge und partnerschaftliche Beziehungen. Nachhaltigkeit und einwandfreie Unternehmensführung sind uns bei der Auswahl ein zentrales Thema. Preiserhöhungen spielen in der aktuellen Zeit weiterhin eine große Rolle, auf die wir gut vorbereitet sind. Forschung und Entwicklung In den vergangenen Jahren haben wir den Bereich R&D erfolgreich ausgebaut, entscheidende Entwicklungsprojekte vorangebracht und sind strategische Partnerschaften eingegangen, von denen wir uns sehr viel versprechen. Die Produktentwicklungen werden MARKERT in den nächsten Jahren viel Wachstum bereiten. Personalbericht Im vollen Bewusstsein, dass die Mitarbeitenden der entscheidende Wettbewerbsvorteil sind, wird die Personalstrategie kontinuierlich weiterentwickelt. Das Personalmanagement ist Leitungsaufgabe und die Aus- und Weiterbildung bilden dabei Kernbestandteile. Aber auch eine leistungsgerechte und faire Belohnung sind im Zentrum unserer Strategie. Wir wissen um die gesellschaftliche Transformation und stellen uns den sich ändernden Rahmenbedingungen mit Klarheit. Wir wollen auch in Zukunft als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden und sind uns darüber im Klaren, dass dieses auch für uns eine Herausforderung ist. Wir danken an dieser Stelle unserem Team für den bisher geleisteten Einsatz und die tollen Ergebnisse. Nachhaltigkeit Aufgrund der zunehmenden Bedeutung dieses Themas, haben wir vor einiger Zeit ein Projekt initiiert und einen Nachhaltigkeitsbericht verfasst, der konsequent abgearbeitet und umgesetzt wird: Scope 1 Energie
Scope 2 Abfall (beispielhaft)
b) Risikobericht Das Risikomanagement besteht vor allem aus einem internen Kontrollsystem und dem Controlling:
Mit potentiellen Risiken setzt sich die Geschäftsführung im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung auseinander und erarbeitet Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. -reduzierung. Die Gesellschafterversammlung und der Beirat werden regelmäßig über den Stand und die Entwicklung des Risikomanagementsystems informiert. Wesentliche oder gar bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. c) Prognosebericht In diesem Jahr steht die erfolgreiche Konsolidierung der Markert USA LP im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Hinzu kommen die Erweiterungsinvestitionsprojekte die zu begleiten sind. Wir planen für 2023 ein deutliches Umsatzwachstum im zweistelligen %-Bereich und eine Ergebnissteigerung im gleichen Umfang. Unsere selektive Wachstumsstrategie hat die Markert Gruppe vorangebracht und wir sehen weitere sehr interessante Chancen, die wir verfolgen und aufgreifen werden. Wir sind für dieses Jahr, trotz aller Herausforderungen, positiv gestimmt. 4) Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Keine
Hamburg, 28. März 2023 gez. Philipp Markert gez. Klaus Markert BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Markert Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 6. April 2023 Hamburger
Treuhand Gesellschaft
Inzelmann, Wirtschaftsprüfer Comberg, Wirtschaftsprüfer |
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