FAI Medical Services GmbH
Selbe AdresseRettungs- und Krankentransportdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antje Fischer seit 12.6.2025 | Prokura |
Rolf Käselau seit 27.1.2023 | Prokura |
Michael Axtmann seit 14.7.2022 | Geschäftsführer |
Martin Mühlmeyer seit 27.3.2015 | Prokura |
Hanno Zagumin seit 20.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FAI Technik GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FAI TECHNIK GMBH, NÜRNBERG1. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell FAI Technik GmbH, auch Gesellschaft oder FAI genannt, hat Ihren Sitz in Nürnberg und ist im Handelsregister unter der Registernummer HRB 26106 beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 22. November 2007 gegründet. Sie ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der FAI rent-a-jet GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb einer sog. MRO (Maintenance + Repair Operation), d.h. die Wartung von Flugzeugen und deren Komponenten. FAI Technik besitzt dazu eine Part 145 Genehmigung der Europäischen Luftfahrtbehörde (EASA), die Line- und Base-Maintenance sowie die Bearbeitung verschiedener Komponenten umfasst. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Wartung von Flugzeugen der Hersteller Learjet-Bombardier und Hawker-Beechcraft. Die EASA Part 145-Lizenz ist von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA anerkannt, FAI Technik darf somit auch in den USA registrierte Flugzeuge warten. Darüber hinaus verfügt FAI Technik über gleichartige Anerkennungen der Luftfahrt-Behörden von Bermuda und den Cayman Inseln. In diesem Zusammenhang betreibt die Gesellschaft den Handel mit Flugzeug-Ersatzteilen, sowie den Aus- und Umbau von Flugzeugen ("Modifications"). FAI ist Vertragshändler der Hersteller Collins Aerospace, Garmin, Gogo sowie Channel-Partner von Honeywell. Die Gesellschaft bietet darüber hinaus die kurz- und langfristige Vermietung von Hangar-Parkflächen an. Dazu stehen Parkflächen für Flugzeuge bis zur Größe eines Airbus A320 oder einer Boeing 737-800 zur Verfügung. 1.2 Ziele und Strategien Die Gesellschaft ist bestrebt durch hervorragenden Service ihre Marktstellung im Bereich Flugzeugwartung und Ersatzteilhandel kontinuierlich auszubauen und den Umsatz mittel- bis langfristig weiter zu steigern. So war zum Zeitpunkt der Berichtslegung die zum 01.02.2023 errichtete Niederlassung am Berlin Brandenburg Airport (BER) vollständig in den Geschäftsbetrieb integriert. Mit der FAI rent-a-jet GmbH als Muttergesellschaft sowie einem hochqualifizierten Team von ca. 100 Mitarbeitern (30 davon am BER) sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, die gesetzten Ziele zu erreichen. Attraktive Fortbildungsangebote für Mitarbeiter und ein hoher Qualitätsanspruch fördern dabei den Entwicklungsprozess. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Ausblick Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Jahr 2023 um 0,3% preisbereinigt gesunken, die Konjunktur war geprägt von stagflationären Tendenzen. Damit haben sich zu Jahresbeginn abzeichnende Rezessionstendenzen im Jahresverlauf verfestigt. Die weltwirtschaftliche Entwicklung stand unverändert ganz im Zeichen geopolitischer Spannungen, der Energiekrise sowie bereits benannten stagflationären Tendenzen. Die globale Konjunktur zeigt einen deutlich abgeschwächten Wachstumskurs. Für das Jahr 2024 wird für die deutsche Wirtschaft ein Exportanstieg von 1,3% (Vorjahr: + 5,1%) sowie ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,4% erwartet. Für das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg von 1,5% in 2024. Insgesamt deuten die Indikatoren somit auf eine Stagnation der wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Parameter im Jahr 2024 hin. Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts sowie des verfügbaren Einkommens der Haushalte hierzulande kann unter den gegebenen Umständen als widerstandsfähig bezeichnet werden. Die Energiepreisbremse sowie weitere Stützungsmaßnahmen des Bundes und der Landesregierungen konnten einen Rückgang der Kaufkraft zumindest teilweise verhindern. Die Erwerbstätigkeit lag im Jahr 2023 mit durchschnittlich 45,9 Millionen Personen über dem Vorjahr, jedoch gingen die preisbereinigten privaten Konsumausgaben um 0,8% zurück. 2.1.2 Entwicklungen im MRO-Geschäft Die für die Geschäftsentwicklung der FAI Technik maßgeblichen Treiber sind die Entwicklungen der Geschäftsreiseluftfahrt und der sich daraus ergebenden Wartungsanforderungen für das MRO-Geschäft. Die General Aviation hat im Berichtsjahr 2023 eine eher durchwachsene Entwicklung gezeigt, was erwartungsgemäß auch einen Einfluss auf die Entwicklung des MRO-Geschäfts für das abgelaufene Geschäftsjahr hatte. Geopolitische Unsicherheiten und die weltwirtschaftliche Entwicklung mahnen zu Vorsicht. Insgesamt geht die momentane Tendenz jedoch weiterhin von einer stetigen langfristigen Expansion des MRO-Marktes aus. Aktuellen Hochrechnungen zufolge beträgt das jährliche zu erwartende Wachstum des MRO-Markts für den Zeitraum 2023 - 2030 ca. 5,0% p.a. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief trotz der angespannten Rahmenbedingungen zufriedenstellend und nahm für die Gesellschaft damit einen erneut positiven Verlauf. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Geschäftsentwicklung darf daher als positiv betrachtet werden. Das Wartungsaufkommen und der in diesem Zusammenhang erzielte Umsatz mit Drittkunden hat sich erfreulicherweise im Geschäftsjahr erneut deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorjahresprognose in Bezug auf den Umsatz und das operative Ergebnis konnte aus diesem Grund übertroffen werden. Die Umsatzsteigerung basiert auf den seit 01.02.2023 generierten Umsätzen am BER. Das Ergebnis des Geschäftsjahres schließt mit einem Gewinn vor Steuern von TEUR 4.238 (Vorjahr: TEUR 3.558). Durch den seit dem Geschäftsjahr 2016 bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft FAI rent-a-jet GmbH wird der bei der FAI Technik GmbH entstandene Gewinn des Geschäftsjahres in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt und dort verrechnet. Das Ergebnis nach Gewinnabführung beläuft sich deshalb auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Der Gewinnabführungsvertrag wurde mit Ablauf des 31.12.2023 beendet. 2.2.1 Ertragslage Es wurde ein Gewinn vor Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 4.238 (Vorjahr: TEUR 3.558) erzielt. Erfreulicherweise konnten die Umsätze mit fremden Dritten von TEUR 15.658 auf TEUR 20.726 gesteigert werden, die Niederlassung am BER hat dazu mit einem Umsatzanteil von TEUR 5.250 beigetragen. Die Materialaufwendungen erhöhten sich leicht auf TEUR 11.203 (Vorjahr: TEUR 10.831), hiervon entfallen TEUR 1.877 auf den Standort BER. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich aufgrund zunehmender Fremdwartung. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 2.171 zum Vorjahr (TEUR 3.922) auf TEUR 6.093, der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den neuen Mitarbeitern in der Niederlassung am BER. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.086 auf TEUR 4.550. Dies resultiert insb. aus dem Raumkosten am BER (+ TEUR 501) sowie zusätzlichen Versicherungsaufwendungen im Wesentlichen für den weiteren Standort (+ TEUR 221). 2.2.2 Finanzlage Die Liquiditätslage der Gesellschaft war stets ausreichend. Die Zahlungsmittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 438 auf TEUR 786 (Vorjahr: TEUR 348). Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Lieferantenverbindlichkeiten. Die Gesellschaft nimmt keine Bankkredite in Anspruch. Das Unternehmen hat einen positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.472 erwirtschaftet. Investitionen von wesentlicher Bedeutung sind für das Geschäftsjahr 2024 nicht geplant. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.744) auf TEUR 5.643 erhöht. Die Sachanlagen erhöhten sich von TEUR 1.404 in 2022 auf TEUR 1.685. Die in Anspruch genommenen planmäßigen Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 421. Investitionen wurden in Höhe von TEUR 813 getätigt, dies betrifft im Wesentlichen die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie den in Zusammenhang mit der Niederlassung am BER erworbenen Geschäfts- und Firmenwert. Auf der Aktivseite ist eine Erhöhung bei den Vorräten zu verzeichnen. Diese erhöhten sich von TEUR 33 auf TEUR 269. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.156) auf TEUR 2.378 im Berichtsjahr erhöht. Dies beruht im Wesentlichen auf dem gestiegenen Umsatz. Bis zum Ende des ersten Quartals waren alle zum 31.12.2023 bestehenden Forderungen bis auf einen Restbetrag von TEUR 181 ausgeglichen. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um ca. 414 TEUR, was maßgeblich auf die Rückführung bzw. Ausbuchung eines kurzfristigen Darlehens zurückzuführen ist. Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen auf TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 448) erhöht. Die Position der sonstigen Rückstellungen beinhaltet Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 232, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 98, Rückstellungen für zu erbringende Leistungen von TEUR 248 und Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 30. Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 349 auf TEUR 816 erhöht, im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen. Durch Umqualifizierung der werthaltigen Forderung gegen das Mutterunternehmen FAI rent-a-jet GmbH wurden TEUR 1.272 (Vorjahr: TEUR 1.497) als andere Zuzahlung gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage zugeführt. 2.2.4 Zusammenfassung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufriedenstellend dar. Der anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie konjunkturelle Unsicherheiten und inflationäre Tendenzen sorgen jedoch unverändert für gewisse Unsicherheit, insbesondere was die Nachfrage nach den Wartungs-Dienstleistungen angeht. 2.3 Lage sowie finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse aus operativem Geschäft erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 19,3% auf TEUR 26.285 (Vorjahr: TEUR 22.025). Die Niederlassung am BER hat dazu mit einem Umsatzanteil von TEUR 5.250 beigetragen. Die am Standort Nürnberg erzielten Umsätze beliefen sich knapp unter Vorjahresniveau. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren können als stabil beurteilt werden. 2.3.1 Eigenkapital Die Eigenkapitalquote beträgt in 2023 74,8% (Vorjahr: 78,7%). Die künftige Unternehmensfinanzierung der Gesellschaft kann als gesichert bezeichnet werden, da die Gesellschaft einen positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Zudem sind flüssige Mittel in Höhe von TEUR 786 (Vorjahr: TEUR 348) zum Stichtag vorhanden. Weiterhin steht die Axtmann Holding GmbH als finanzstarke Konzernmuttergesellschaft bei Bedarf zur Verfügung, um eventuell notwendig werdende Überbrückungsfinanzierungen darzustellen. Die kurz- und mittelfristige Ausstattung mit Liquidität kann somit als gesichert angesehen werden, um die beschriebenen Herausforderungen zu meistern. 2.3.2 Anlagevermögen Das Anlagevermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus technischen Anlagen und Werkstattausstattung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognose Trotz des erfolgreichen Geschäftsjahres 2023 ist mit Hinblick auf die fragile weltwirtschaftliche Lage sowie auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen mit Unwägbarkeiten bezüglich der künftig zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen. Dies kann in direktem Zusammenhang mit einem reduzierten Flugaufkommen der Kunden stehen, was sich dann entsprechend direkt auf den Wartungsbedarf niederschlagen könnte. Der operative Planumsatz sowie das erwartete operative Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2024 sollten sich dennoch auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass die Wartungsumsätze für fremde Dritte weiterhin gesteigert werden sollen. Da es sich um eine Zukunftsprognose handelt, ist darauf hinzuweisen, dass die geplanten Werte durch nicht vorhersehbare Entwicklungen abweichen können und daher mit Unsicherheiten behaftet sind. 3.2 Chancen Die bestehende Geschäftspolitik wird weiterverfolgt. Änderungen hierbei sind nicht vorgesehen. Durch die operative Stärke der Muttergesellschaft sowie einem langfristig positiven weltwirtschaftlichen Umfeld erwartet die Geschäftsführung eine insgesamt positive Entwicklung in den kommenden Geschäftsjahren, was sich durch qualifiziertes Personal und langfristige Kundenbeziehungen realisieren lassen wird. So bietet die bereits erwähnte Integration der Niederlassung am BER Chancen, mittel- bis langfristig an der positiven Entwicklung des MRO-und General Aviation Marktes zu partizipieren. 3.3 Risiken Hinsichtlich der Risiken bleibt festzuhalten, dass außer den allgemeinen Branchenrisiken und den gesamtwirtschaftlichen Risiken derzeit keine besonderen Risiken bekannt sind. Aufgrund der Marktstellung der Gesellschaft und der Muttergesellschaft werden diese Risiken als gering eingestuft und hätten bei Eintritt nur eine unwesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die bereits mehrfach erwähnten globalen Risiken könnten in 2024 einen Rückgang der Geschäftstätigkeit zur Folge haben, der jedoch mit der bereits dargestellten, ausreichenden Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung begegnet werden könnte. Das Währungsrisiko USD/EUR ist bei der Gesellschaft als gering einzuschätzen. Weitere Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente werden nicht gesehen.
Nürnberg, den 19. April 2024 Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FAI TECHNIK GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FAI TECHNIK GMBH, NÜRNBERGA. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Angaben zur Gesellschaft Die Gesellschaft FAI Technik GmbH mit Sitz in Nürnberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 26106 eingetragen. 2. Generalnorm Dem Jahresabschluss der FAI Technik GmbH zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes (GmbHG) zugrunde. 3. Darstellungsstetigkeit Die Darstellungsstetigkeit ist gewahrt. 4. Vergleichbarkeit In Zusammenhang mit der Errichtung eines neuen Standorts in Berlin hat die Gesellschaft durch die Übernahme des Geschäftsbetriebs einen Umsatzanstieg verzeichnen können. Im Berichtsjahr belief sich dieser auf TEUR 5.250. Auch die entsprechenden Aufwandspositionen des Materialaufwands (TEUR 1.877), Personalaufwand (TEUR 1.803) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen im Bereich der Raumkosten mit TEUR 501 zeigten einen korrespondierenden Anstieg. Hinsichtlich der Bilanzpositionen ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ein Anstieg im Wesentlichen wie folgt zu verzeichnen: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 700); Geschäfts- und Firmenwert (TEUR 109); übriges Anlagevermögen (TEUR 153); Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 374); Vorräte (TEUR 190); sonstige Rückstellungen (TEUR 285); Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 123). Insoweit sind die Posten des laufenden Jahres nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den§§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Ansatzwahlrechte Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Es wurden Nutzungsdauern von 3 Jahren zugrunde gelegt. Geschäfts- und Firmenwert Der im Rahmen der Errichtung eines neuen Standorts im Berichtsjahr erworbene Geschäfts- und Firmenwert hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 109. Dieser wird über die Dauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wurden Nutzungsdauern von 3 bis 18 Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibung auf die Zugänge der selbständig nutzbaren beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens wurde zeitanteilig auf volle Monate berechnet. Bei geringwertigen Anlagegütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils EUR 800 nicht übersteigen, wurde der Sofortabzug in Anspruch genommen. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte wurden zum jeweils niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr existieren nicht. VERBINDLICHKEITEN Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Die Bewertung von Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt unter Beachtung des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten ist im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter dieser Position werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4; Vj. TEUR 16) gegen verschiedene Unternehmen im Konzernverbund und sonstige Forderungen aus Kautionsvereinbarungen (TEUR 256; Vj. TEUR 256) gegen die FAI Asset Management GmbH ausgewiesen. Es sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 0) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 356 beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen (TEUR 151), Forderungen aus Kautionsvereinbarungen (TEUR 98) sowie debitorische Kreditoren (TEUR 53). Restlaufzeiten Die Forderungen aus Kautionsvereinbarungen mit der FAI Asset Management GmbH haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die wirtschaftlich das Jahr 2024 betreffen. 4. Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Dezember 2023 erfolgte eine Einzahlung eines Betrags von EUR 1.272.298,94 als andere Zuzahlung in das Eigenkapital der Gesellschaft gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch Umqualifizierung der werthaltigen Forderungen der FAI rent-a-jet GmbH an die FAI Technik GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2023. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für ausstehende Leistungen (TEUR 248), für ausstehende Rechnungen (TEUR 98), für Personal (TEUR 232) und Abschlusskosten (TEUR 30). 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich gemäß folgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen mit Verbundunternehmen (TEUR 153; Vj. TEUR 8). Es sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 60 (Vj. TEUR 0) enthalten. Die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung an die Organträgergesellschaft FAI rent-a-jet GmbH (TEUR 4.238; Vj. TEUR 3.558) wurde über das Verrechnungskonto ausgeglichen. Im Berichtsjahr wurde aus dem Verrechnungskonto mit der FAI rent-a-jet GmbH über TEUR 1.272 in die Kapitalrücklage der FAI Technik GmbH eingestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 65) und kreditorische Debitoren (TEUR 24) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 9). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 172 sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 98) ausgewiesen. 2. Materialaufwand Unter dieser Position werden die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 6.743) sowie für bezogene Leistungen (TEUR 4.460) zur Erbringung von Wartungsleistungen an den Flugzeugen des Mutterunternehmens FAI rent-a-jet GmbH, verbundener Unternehmen sowie Dritter ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich überwiegend aus Miet- und Raumkosten (TEUR 2.596), Versicherungen (TEUR 483), Aufwendungen für Fremdarbeiten (TEUR 216), Reisekosten (TEUR 192) und Fortbildungskosten (TEUR 186) zusammen. Bei den periodenfremden Aufwendungen von TEUR 140 handelt es sich wesentlich um Kursdifferenzen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im laufenden Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 98 Angestellte beschäftigt. Davon entfielen auf Angestellte 91 und auf leitende Angestellte 7. Zudem wurden 3 Auszubildende beschäftigt. 2. Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Hanno Zagumin, Prüfer von Luftfahrzeugen Herr Michael Axtmann, Kaufmännischer Leiter Hinsichtlich der Bezüge wird von der Befreiung der Angabepflicht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises Die Gesellschaft ist mittelbar über die Alleingesellschafterin FAI rent-a-jet GmbH mit Sitz in Nürnberg, Deutschland, ein verbundenes Unternehmen der Axtmann Holding GmbH mit Sitz in Schönefeld, Deutschland, als oberstes Mutterunternehmen. Die Axtmann Holding GmbH stellt einen Konzernabschluss auf. Dieser wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. 4. Organschaft Durch den am 07.07.2016 mit der FAI rent-a-jet AG (Rechtsformwechsel in 2020 zur FAI rent-a-jet GmbH) für die Dauer von fünf Jahren geschlossenen Gewinnabführungsvertrag ist die FAI Technik GmbH mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 eine Organgesellschaft derselben. Sofern der Vertrag nicht unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird, verlängert er sich automatisch um ein Jahr. Demzufolge besteht die Verpflichtung, den Gewinn aus dem laufenden Geschäftsjahr i.H.v. TEUR 4.238 an die FAI rent-a-jet GmbH abzuführen. Dieser Gewinnabführungsvertrag wurde zum Ablauf des 31.12.2023 aufgehoben. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses unverändert angespannten geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deuten auf einen konstanten Verlauf der Geschäftstätigkeit in 2024 hin. Etwaige wirtschaftliche Unsicherheiten können durch die ausreichende Liquiditätsausstattung im Rahmen des Unternehmensverbundes jedoch abgefedert werden. Im Übrigen wird auf die Berichterstattung im Lagebericht hingewiesen. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Aus künftigen Leasing- und Mietzahlungen resultieren Verpflichtungen von insgesamt TEUR 23.776. Diese bestehen in Höhe von TEUR 23.406 gegenüber der FAI Asset Management GmbH für die Vermietung der Hangars 6 und 7 sowie der IT-Infrastruktur in Nürnberg. Durch die im Geschäftsjahr 2023 eröffnete BER-Niederlassung bestehen nunmehr auch externe Mietverpflichtungen. Die Leasing- und Mietverpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Der Ausweis der sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfolgt mit dem Nettobetrag. Vom Gesamtbetrag der Leasing- und Mietverpflichtungen sind fällig:
7. Honorar des Abschlussprüfers Hinsichtlich der Abschlussprüferhonorare wird von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht und auf den Konzernabschluss der Axtmann Holding GmbH, der die notwendigen Angaben enthält, verwiesen.
Nürnberg, den 19. April 2024 Hanno Zagumin, Geschäftsführer Michael Axtmann, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FAI Technik GmbH, Nürnberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FAI Technik GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FAI Technik GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 19. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
Morgenroth, Wirtschaftsprüfer Wagner, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 3. Juni 2024. |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen