IC FIZZ Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jana Fidel seit 5.6.2025 | Prokura |
Andreas Reichl seit 8.5.2023 | Geschäftsführer |
Boris Terwey seit 27.2.2020 | Geschäftsführer |
Tim Sträter seit 3.4.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBDO Group Germany GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019
ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS IM GESCHÄFTSJAHR 2019
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019(1) VorbemerkungenDie BBDO Group Germany GmbH, Düsseldorf, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 3901 eingetragen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben konzerneinheitlich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. in Verbindung mit §§ 290 ff. HGB und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung bilanziert. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs einschließlich der konkretisierenden Grundsätze des DRSC aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Konzernabschluss ist in EUR aufgestellt. Das gezeichnete Kapital der BBDO Group Germany GmbH beträgt DM 5.000.000 (umgerechnet EUR 2.556.459,41). Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Konzerns resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, die lediglich im Konzernabschluss ergebnisrelevant werden, bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne. Zusätzlich werden zum Zeitpunkt des Erwerbs (Erstkonsolidierungszeitpunkt) bei Tochterunternehmen bestehende Gewinnrücklagen und Gewinnvorträge (konsolidierungspflichtiges Eigenkapital) in den Folgejahren an Gesellschafter außerhalb des Konsolidierungskreises ausgeschüttet. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung im Lagebericht unter Abschnitt 2. "Vermögens- und Finanzlage". Auf Grund der über den Verbundbereich sichergestellten Finanzierung werden die erzielten Jahresüberschüsse der Einzelgesellschaften nicht zu Finanzierungszwecken thesauriert, sondern vollständig ausgeschüttet. Auf Ebene der BBDO Group Germany GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Omnicom Holding Germany GmbH, Düsseldorf, so dass auch das Ergebnis dieser Gesellschaft vollständig an die Gesellschafter abgeführt wird. Die Eigenkapitalquote bei den einzelnen Konzerngesellschaften ist branchenüblich niedrig. Auf Ebene dieses Konzerns ergibt sich auf Grund der oben dargestellten Sachverhalte ein negatives Eigenkapital (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) in Höhe von EUR 113,5 Mio. (i. Vj. EUR 109,2 Mio.). (2) KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss der BBDO Group Germany GmbH werden mit zwei Ausnahmen alle Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen, an denen die BBDO Group Germany GmbH unmittelbar oder mittelbar eine der Kapitalbeteiligung entsprechende Mehrheit der Stimmrechte hält. Bei den beiden nicht einbezogenen Tochtergesellschaften wurde auf Grund des § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB auf eine Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung verzichtet, da erhebliche und andauernde Beschränkungen die Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens nachhaltig beeinträchtigen. Diese nicht einbezogenen Tochterunternehmen werden als sonstige Beteiligungsunternehmen im Konzernabschluss berücksichtigt und auch in der Konzernbilanz entsprechend ausgewiesen. Zum Konsolidierungskreis verweisen wir auf unsere Angaben in der Aufstellung der Konzernunternehmen und assoziierten Unternehmen als Anlage 2 zum Konzernanhang (Anlage 1.5). In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 der BBDO Group Germany GmbH sind neben dem Mutterunternehmen sechsundzwanzig inländische Konzernunternehmen und vier ausländische Konzernunternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen. Beteiligungen, auf deren Geschäfts- und Finanzpolitik die BBDO Group Germany GmbH direkt oder indirekt einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden mit einer Ausnahme im Konzernabschluss als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um zwei assoziierte Unternehmen im Inland. Ein assoziiertes Unternehmen ist nach § 311 Abs. 2 HGB für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung und wird in der Konzernbilanz als sonstiges Beteiligungsunternehmen ausgewiesen. Die Entkonsolidierung der SELLBYTEL Gruppe im Geschäftsjahr 2018 hatte wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, sodass die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 mit dem Vorjahreskonzernabschluss hinsichtlich der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung eingeschränkt ist. Zur Herstellung einer besseren Periodenvergleichbarkeit wurde die Darstellung und Erläuterung der Ertragslage im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 zusätzlich ohne vorherige Konsolidierung des SELLBYTEL Gruppe vorgenommen. Wir verweisen auf Abschnitt 2 im Konzernlagebericht. (3) KonsolidierungsgrundsätzeBei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Konzerngesellschaften wurden mit ihrem für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 für Konsolidierungszwecke erstellten Abschluss in den Konzernabschluss einbezogen. • KapitalkonsolidierungFür Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgt sind, die vor dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, wendete die Gesellschaft bei der Kapitalkonsolidierung die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a.F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB an. Für diese Erwerbsvorgänge wurden die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens verrechnet. Ein sich dabei ergebender Unterschiedsbetrag wurde den Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zugerechnet, als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Konzernbilanz ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgt sind, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, hat die Gesellschaft die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S. 1 HGB durchgeführt. Für diese Erwerbsvorgänge wurden die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Konzernbilanz ausgewiesen und über den Zeitraum der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für nicht dem Mutterunternehmen oder den anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gehörende Anteile am Vermögen und Gewinn der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird gem. § 307 Abs. 1 HGB ein Ausgleichsposten für Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 301 Abs. 2 HGB wurde die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 1997 (erstmalige Erstellung eines Konzernabschlusses) auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss durchgeführt. Bei späteren Erwerben von Anteilen an vollkonsolidierten Unternehmen wird das erworbene Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem anteiligen Buchwert der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zum Zeitpunkt des Erwerbs der neu erworbenen Anteile entspricht. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag entfällt in voller Höhe auf Geschäfts- oder Firmenwerte und wurde gemäß § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Der Nettowert des Geschäfts- oder Firmenwerts aus der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 3 HGB hat sich auf Grund von Zugängen, Abgängen und planmäßigen Abschreibungen um TEUR 3.350 (i. Vj. Erhöhung TEUR 25.711) auf TEUR 28.628 (i. Vj. TEUR 31.978) vermindert. Wesentliche Veränderungen bei dem Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung sind im Konzernanlagespiegel (Anlage 1 zum Konzernanhang) dargestellt. • SchuldenkonsolidierungAlle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind verrechnet worden. • Eliminierung von ZwischenergebnissenZwischenergebnisse aus Veräußerungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens innerhalb des Konzerns werden bei Wesentlichkeit eliminiert. Soweit das in den Konzernabschluss zu übernehmende Vorratsvermögen aus Lieferungen und Leistungen von einbezogenen Konzernunternehmen stammt, wird es mit den Konzernherstellungskosten bewertet. Die sich dabei ergebenden Zwischenergebnisse werden eliminiert. • Konsolidierungsmaßnahmen in der Gewinn- und VerlustrechnungIn der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. (4) Beteiligungen an assoziierten UnternehmenDie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB mit dem fortgeführten Buchwert in der Konzernbilanz angesetzt. Der Wertansatz der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und der etwaigen Unterschiedsbeträge erfolgt nach § 312 Abs. 3 HGB zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile an dem assoziierten Unternehmen. Unterschiedsbeträge aus der Equity-Bewertung werden über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Summe des Goodwills (Restbuchwert) über sämtliche assoziierte Unternehmen zum 31. Dezember 2019 beläuft sich auf TEUR 67 (i. Vj. TEUR 80). Bei den assoziierten Unternehmen ergaben sich bei den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden keine Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzernabschluss. (5) WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Zum Ende des Geschäftsjahres werden sämtliche kurzfristige Devisenpositionen zu den am Bilanzstichtag von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Devisenkassamittelkursen (§ 256a HGB) bewertet. Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, rechnen ihre in Landeswährung aufgestellten Abschlüsse für Zwecke der Einbeziehung in den Konzernabschluss der BBDO Group Germany GmbH wie folgt in die Berichtswährung Euro um: Aktiv- und Passivposten, die auf eine fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs umgerechnet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zum Durchschnittskurs. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals in dem Bilanzposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Das im Rahmen einer Neugründung ausländischer Tochtergesellschaften erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapital wird zum jeweiligen Bilanzstichtag mit dem historischen Kurs zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. (6) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzea. Realisierung von ErträgenAlle wesentlichen Erträge werden aus Provisionen für die Schaltung von Werbung in verschiedenen Medien, aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbemitteln erzielt. Die Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Abnahme der Produktion. b. Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erfolgen linear nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Für die vor erstmaliger Anwendung des BilRUG entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 S. 3 EStG zu Grunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren und verlässlichen Nutzungseinschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear; Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung werden, soweit erforderlich, vorgenommen. c. FinanzanlagenDie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 HGB in der Konzernbilanz angesetzt. Die Abschreibung der Unterschiedsbeträge erfolgt nach § 312 Abs. 2 i. V. m. § 309 HGB. Der Ausweis der Abschreibungen erfolgt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter 'Abschreibungen auf Finanzanlagen'. Die Fortschreibung der Wertansätze der Beteiligungen gemäß § 312 Abs. 4 HGB (auf assoziierte Beteiligungen entfallendes Ergebnis) erfolgt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position Erträge aus assoziierten Unternehmen. Sonstige Beteiligungsunternehmen wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert, der ihnen zum Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. d. VorräteNoch nicht abgerechnete unfertige Leistungen werden zu Konzernanschaffungs- bzw. -Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten gemäß § 255 Abs. 2 HGB Einzel- und Gemeinkosten. Erbrachte, aber noch nicht abgerechnete fertige Leistungen werden zu Verkaufspreisen angesetzt. Die Fakturierung der erbrachten, aber noch nicht abgerechneten fertigen Leistungen erfolgte kurz nach dem Bilanzstichtag. e. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Leistungen werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten bewertet. f. Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenKassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. g. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. h. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen werden nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mit der PUC-Methode (Projected Unit Credit) unter der Annahme einer Rentendynamik von 0,0 % und einer Gehaltsdynamik von 0,0 %. Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bilanziert. Der auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit 2,70 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen zum 10-Jahres-Durchschnittszinssatz (2,70 %) im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittszinssatz (1,95 %) beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 365 (i. Vj. TEUR 448). Der Abstockungsgewinn wurde im Rahmen der steuerlichen Organschaft zur Omnicom Holding Germany GmbH vollständig abgeführt. Der Zeitwert des verrechneten Planvermögens, der dem beizulegenden Wert entspricht, beträgt TEUR 7.735 (i. Vj. TEUR 7.486). Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde. Der Zeitwert der zweckgebundenen Fonds wurde uns von dem zuständigen Finanzinstitut mitgeteilt. Dagegen werden Rückstellungen für diese Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.125 (i. Vj. TEUR 7.707) saldiert. Zusätzlich bestehen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.117 (i. Vj. TEUR 1.230). Die Erträge aus dem Planvermögen in Höhe von TEUR 52 (i. Vj. TEUR 139) sowie die Aufwendungen aus der Zuführung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 175 (i. Vj. TEUR 288) wurden in dem Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung saldiert ausgewiesen. Es werden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.578 (i. Vj. TEUR 1.580) ausgewiesen. Dabei wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.051 (i. Vj. TEUR 7.278) mit Planvermögen von TEUR 7.590 (i. Vj. TEUR 6.929) verrechnet. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pernsionsrückstellungen beträgt insgesamt TEUR 102 (i. Vj. TEUR 116). Zusätzlich wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 3 i. V. m. § 266 Abs. 2 Buchstabe E HGB auf der Aktivseite ein "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" i. H. v. TEUR 72 (i. Vj. TEUR 129) ausgewiesen. Das Planvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient (TEUR 146), wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen (TEUR 74) saldiert. i. Sonstige RückstellungenAls sonstige Rückstellungen werden Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. j. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. k. UmsatzerlöseBei Abrechnung auf Provisionsbasis werden nur die Provisionen selbst, das heißt Rechnungsbetrag abzüglich Fremdleistung, als Umsatzerlöse angesetzt. Die weiterberechenbaren Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Als Folge daraus ist, entsprechend der üblichen Vorgehensweise in der Kommunikations- und Werbebranche, das Rechnungsvolumen (Billings) deutlich höher als die Umsatzerlöse (Gross Income). l. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen LeistungenAls Bestandsveränderung fertiger und unfertiger Leistungen wird die Veränderung gegenüber dem Vorjahr der einzeln abrechenbaren Eigenleistungen (ohne weiterberechenbare Fremdkosten), die mit Verkaufspreisen bzw. Konzernherstellungskosten aktiviert wurden, angegeben. m. Verbundene UnternehmenAls verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, einbezogen werden, und die Gesellschaften, an denen die OMNICOM GROUP Inc. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält, deren Einbeziehung in den Konzernabschluss aber unterbleibt. Die Gesellschaften des BBDO Group Germany GmbH Konzerns werden in den Konzernabschluss der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist auf Anfrage bei der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, erhältlich. (7) Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnunga. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus der Anlage 1 zu diesem Konzernanhang. Die bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen als Abschreibung ausgewiesenen Beträge resultieren in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 13) aus der im Rahmen der Equity-Methode in entsprechender Anwendung der § 312 Abs. 2 i. V. m. § 309 HGB vorgenommenen Abschreibung der Unterschiedsbeträge nach § 312 Abs. 1 S. 2 HGB. b. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 147.904 (i. Vj. TEUR 114.569)) enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen das Mutterunternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 147.904 (i. Vj. TEUR 114.569)) resultieren in Höhe von TEUR 32.184 (i. Vj. TEUR 24.401) aus dem Leistungsaustausch und in Höhe von TEUR 115.720 (i. Vj. TEUR 90.168) aus dem Finanzierungsbereich. c. Forderungen gegen assoziierte UnternehmenDie Forderungen gegen assoziierte Unternehmen in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 41) resultieren in voller Höhe aus dem Leistungsaustausch. Sämtliche Forderungen aus Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie Forderungen gegen assoziierte Unternehmen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. d. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Rückvergütungsvereinbarungen. e. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen passivierte Verpflichtungen zur Weitergabe von Rückvergütungen, Bonus- und Tantiemeverpflichtungen, ausstehende Urlaubs- und Überstundenansprüche, ausstehende Eingangsrechnungen, Rückstellungen für vertragsgebundene Umsatzanteile anderer Agenturen, Rechts- und Beratungskosten sowie Abfindungen. In Übereinstimmung mit dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB ist die Abzinsung einer langfristigen sonstigen Rückstellung unterblieben, da der aufzulösende Betrag bis zum 31. Januar 2025 wieder zugeführt werden müsste. Die Überdeckung der Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 119 (i. Vj. TEUR 248). f. VerbindlichkeitenSoweit nicht anders ausgewiesen haben alle Verbindlichkeiten - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. g. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 168.202 (i. Vj. TEUR 180.012)) enthalten TEUR 40.126 (i. Vj. TEUR 49.073) Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen. Dieser Betrag resultiert in Höhe von TEUR 240 (i. Vj. TEUR 0) aus Dividendenverbindlichkeiten, in Höhe von TEUR 37.786 (i. Vj. TEUR 48.143) aus dem auf Grund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags abzuführenden Gewinn der BBDO Group Germany GmbH, in Höhe von TEUR 2.048 (i. Vj. TEUR 920) aus dem Finanzierungsbereich und in Höhe von TEUR 52 (i. Vj. TEUR 10) aus dem Leistungsaustausch. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 128.076 (i. Vj. TEUR 130.939)) resultieren in Höhe von TEUR 12.453 (i. Vj. TEUR 4.913) aus dem Leistungsaustausch und in Höhe von TEUR 115.623 (i. Vj. TEUR 126.026) aus dem Finanzierungsbereich. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 267 (i. Vj. TEUR 189) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. h. Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, Rückvergütungsverpflichtungen an Lieferanten, kreditorischen Debitoren, Bonusverpflichtungen, Ausgleichszahlungen analog § 304 Abs. 1 AktG, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit, Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 3.812 (i. Vj. TEUR 3.067) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. i. Passiver RechnungsabgrenzungspostenDer passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die linearisierten mietfreien Zeiten auf die Gesamtlaufzeit der entsprechenden Gebäudemietverträge sowie periodengerecht abgegrenzte Umsatzerlöse. j. Latente SteuernFür die BBDO Group Germany GmbH sowie die meisten ihrer Tochterunternehmen besteht mit der Omnicom Holding Germany GmbH eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Soweit für die Tochterunternehmen keine steuerliche Organschaft besteht, wurde auf den Ansatz latenter Steuern verzichtet, da sich keine wesentlichen Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergeben haben. Zudem weisen wir auf den Abschnitt o. hin. k. Aufgliederung der UmsatzerlöseDer Konzern erzielt seine Umsatzerlöse zu 90 % im Inland und zu 10 % im Ausland. Eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen stellt sich wie folgt dar:
l. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 14.450 (i. Vj. TEUR 26.802) enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Sie enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 6.467 (i. Vj. TEUR 8.923)) und sonstige periodenfremde Erträge, die vorhergehenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind (TEUR 7.983 (i. Vj. TEUR 17.879)). Die sonstigen periodenfremden Erträge betreffen überwiegend nachträglich erhaltene Sonderrabatte, Performance-Boni von Kunden sowie Präsentationshonorare. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 191 (i. Vj. TEUR 343) Erträge aus Währungsumrechnung. m. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenDie Abschreibungen enthalten TEUR 3.522 (i. Vj. TEUR 2.956) planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen und aus der Kapitalkonsolidierung, davon resultieren TEUR 3.396 (i. Vj. TEUR 2.817) aus der Kapitalkonsolidierung. n. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Gebäudemieten, Leasingkosten und sonstige Mieten, Kosten für Reisen/Bewirtung/Geschenke, Gebäudenebenkosten/ Wartung/Reparatur, Aufwendungen für Kommunikation/Telefon/Porto/Fracht, sonstige Personalkosten/Fortbildung, Kosten für Büromaterial, Wertberichtigung/Abschreibung auf Forderungen, Kosten für Präsentationen und Eigenwerbung, Aufwendungen aus Anlagenabgängen, EDV-Betriebskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.031 (i. Vj. TEUR 7.504) enthalten. Sie enthalten insbesondere Aufwendungen aus der Ausbuchung nicht weiterberechenbarer Produktionsbestände, der Unterdeckung von Rückstellungen, der Ausbuchung von nicht mehr realisierbaren Kundenforderungen, nachträgliche Belastungen, Erhöhungen von Tantiemen sowie nachträgliche Vergütungen an Kunden, die im Geschäftsjahr 2018 noch nicht bekannt waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren in Höhe von TEUR 280 (i. Vj. TEUR 515) aus Währungsumrechnung. o. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 2.235 (i. Vj. TEUR 4.492)) setzen sich aus den auf Ebene der Einzelgesellschaften angefallenen Steuern für die Ausgleichszahlungen an die Minderheitsgesellschafter sowie aus den Ertragssteueraufwendungen für die Gewinne der Tochterunternehmen, mit denen keine Ergebnisabführungsverträge bestehen, zusammen. Da zwischen der Omnicom Holding Germany GmbH und der BBDO Group Germany GmbH sowie den meisten ihrer Tochterunternehmen eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft besteht, erfolgt für diese Gesellschaften die Besteuerung bei der Organträgerin (Omnicom Holding Germany GmbH, Düsseldorf). (8) Sonstige Angabena. HaftungsverhältnisseAm 31. Dezember 2019 bestanden - wie im Vorjahr - keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. b. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in der folgenden Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den Leasingverhältnissen gegenüber dem verbundenen Unternehmen wurden im Januar 2022 vollständig abgelöst. c. Angaben zur KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfonds enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und wird nach der indirekten Methode bestimmt. Bedeutende zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle betreffen die anteiligen Gewinnvereinnahmungen bei den assoziierten Unternehmen. d. ArbeitnehmerzahlIm Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2019 bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen 2.705 (i. Vj. 5.173) Angestellte beschäftigt. Der signifikante Rückgang der Angestellten im laufenden Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der SELLBYTEL-Gruppe Ende August 2018. Die Gesellschaft beschäftigt ausschließlich Angestellte, die sich zum 31. Dezember 2019 in 59,2 % weibliche Mitarbeiterinnen und 40,8 % männliche Mitarbeiter aufteilen. e. Honorare des AbschlussprüfersDie Honorare des Abschlussprüfers betrugen im Geschäftsjahr 2019 TEUR 485. Diese entfallen komplett auf Abschlussprüfungsleistungen. f. Mitglieder der Geschäftsführung
g. Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGBDie nachfolgend aufgezählten Tochterunternehmen machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB für Tochterunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft Gebrauch:
h. Aufstellung der Konzernunternehmen und sonstigen BeteiligungsunternehmenDie Angaben gemäß § 313 Abs. 2 HGB werden in einer separaten Aufstellung der Konzernunternehmen und sonstigen Beteiligungsunternehmen gemacht. i. NachtragsberichtIm Januar 2020 begann die COVID-19-Krise. Erste Infektionsfälle in Wuhan/China sind zwar bereits Anfang Dezember 2019 bekannt geworden, jedoch hat erst die starke globale Ausweitung der Infektionen zu einer Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung in allen betroffenen Ländern (z.B. Kontaktsperren, Schließung von Geschäften und Betrieben u.a. "Shut-Down") zum Beginn einer weltweiten Rezession geführt. Insofern ist auch nach Auffassung des IDW davon auszugehen, dass das Auftreten des Coronavirus wertbegründend nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 lag und etwaige bilanzielle Auswirkungen somit erst im Konzernabschluss 2020 zu berücksichtigen sind. Auch wenn die finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf den Konzern aufgrund der derzeit damit verbundenen großen Unsicherheiten nicht verlässlich schätzbar sind, sehen wir nach aktueller Kenntnislage hierin kein bestandsgefährdendes Risiko. In Folge des Kriegs in der Ukraine gibt es deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auch auf den deutschen sowie europäischen Binnenmarkt. Bisher haben sich keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft in Deutschland ergeben. Je nach Dauer des Ukraine Konflikts können sich aber zukünftig weitere Auswirkungen ergeben, die aktuell schwer zu prognostizieren sind. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf den Konzernabschluss oder Konzernlageberichtsind nach dem Konzernabschlussstichtag nicht eingetreten. j. ErgebnisverwendungAuf Grund des unter "(1) Vorbemerkungen" beschriebenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die Omnicom Holding Germany GmbH abgeführt. k. KonzernverhältnisseDie Omnicom Group, Inc., New York/USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis einzubeziehender Unternehmen auf, der auf der Website der Gesellschaft erhältlich ist.
Düsseldorf, den 6. Oktober 2022 BBDO Group Germany GmbH Marianne Heiß Jasper Stahl Helen Cavanagh Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2019I. In den Konzernabschluss einbezogene TochterunternehmenDie folgenden Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen:
1 BBDO Group Germany GmbH besitzt die Mehrheit
der Stimmrechte.
II. Assoziierte UnternehmenDie folgenden Gesellschaften sind assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB:
III. Sonstige BeteiligungsunternehmenDie folgenden Gesellschaften sind sonstige Beteiligungsunternehmen:
2 in Liquidation
KONZERN-LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20191. Grundlagen des KonzernsDie deutsche BBDO-Gruppe ist Teil von BBDO Worldwide, einem globalen Agenturnetzwerk und bündelt elf Agenturmarken. Zu unserer Gruppe gehören: Die BBDO-Agenturen in Berlin und Düsseldorf (On- und Offline-Kommunikation), Proximity, (Markenkommunikation mit integrierten Skills wie Shopper Marketing und Shop Design), Proximity Technology (Customer Relationship Management sowie mobile und digitale Lösungen), Ketchum Pleon (Public Relations, Public Affairs), Peter Schmidt Group (Packaging, Branding- und Corporate Design), Interone (digitale Kommunikation und Services, Produkte und Plattformen), CraftWork (Produzent audiovisueller Formate), Omnicom Media Group (Media) sowie Batten & Company (Management-Beratung). Die SELLBYTEL Gruppe (Outsourcing und Services) wurde im vorangegangenen Geschäftsjahr aus strategischen Gründen veräußert und ist zum 31. August 2018 aus dem Konzern ausgeschieden. Die SELLBYTEL Gruppe trug in 2018 bis zu ihrem Ausscheiden aus der Gruppe noch bedeutend zu den Umsatzerlösen der BBDO Gruppe bei, so dass deren Entkonsolidierung sich auch wesentlich auf die Finanzkennzahlen auswirkt. Die deutsche BBDO-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von rd. EUR 449 Mio. Hierin waren die Umsatzerlöse der SELLBYTEL Gruppe vom 1. Januar bis zum 31. August mit EUR 171 Mio. enthalten. Bereinigt um die Umsatzerlöse der SELLBYTEL Gruppe im Jahr 2018 sind die Umsatzerlöse im Berichtsjahr 2019 von EUR 278 Mio. um rd. 13% auf EUR 313 Mio. gestiegen. Im Berichtsjahr blieb der Konsolidierungskreis unverändert. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenTrotz der geopolitischen Unsicherheiten war im Jahr 2019 wiederum ein weltweites Wachstum zu verzeichnen, das sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt hat. Geringere Wachstumsraten waren u.a. in den wichtigen Wirtschaftsregionen USA, China und der Eurozone zu verzeichnen. (Quelle: European Central Bank) Die internationalen Rahmenbedingungen spiegelten sich auch im Konjunkturverlauf in Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Markt der BBDO Group Germany, wider: Das BIP stieg mit 0,6% deutlich langsamer als im Jahr 2018 (1,5%). Gestützt wurde das Wachstum insbesondere durch den gestiegenen privaten Konsum, der durch einen neuen Höchststand der durchschnittlichen Erwerbstätigenzahl von rd. 45,3 Millionen begünstigt wurde. Die Bruttoinvestitionen waren dagegen rückläufig. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Für die deutsche Werbewirtschaft ergab sich für 2019 ein erfreuliches Bild. Die Investitionen in Werbung betrugen insgesamt EUR 34,9 Mrd. und lagen damit um 2,8% über dem Vorjahr. (Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.) Die insgesamt stabile Entwicklung der Werbewirtschaft spiegelte sich auch in den Beschäftigungszahlen der Branche wider. Der Arbeitsmarkt für Werbefachleute war in 2019 durch eine steigende Zahl an Stellenangeboten sowie rückläufige Arbeitslosenzahlen gekennzeichnet. (Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.) GeschäftsverlaufSowohl kreativ als auch wirtschaftlich konnte die BBDO Gruppe im Geschäftsjahr 2019 Erfolge verzeichnen. In nahezu allen wichtigen Wettbewerben haben wir mit unseren Arbeiten Preise und Auszeichnungen erhalten, so zum Beispiel beim ADC Festival, beim internationalen Werbefestival in Cannes und bei den Effi Awards, wo wir mit unserer "Life Lolli" Innovation nicht nur einen goldenen und silbernen Effi, sondern erstmals auch den Grand Prix für die beste Arbeit des Jahres gewinnen konnten. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die Umsatzerlöse und das Konzernergebnis vor Steuern, waren im Vorjahr stark von der Veräußerung und Endkonsolidierung der SELLBYTEL Gruppe geprägt. Um eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen herzustellen, haben wir die nachfolgende Darstellung der Ertragslage für das Geschäftsjahr 2018 um die im Konzernabschluss enthaltenen Werte der SELLBYTEL Gruppe bereinigt. Eine Überleitung der Konzernabschlusswerte auf die bereinigten Konzernabschlusswerte (ohne SELLBYTEL) ist im Abschnitt "Ertragslage" und vorab dargestellt. Die Gesellschaft verwendet keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, die für das Verständnis von Geschäftsverlauf oder Lage von Bedeutung sein könnten. Danach betrugen die bereinigten Umsatzerlöse in 2019 TEUR 312.770 gegenüber TEUR 277.688 im Vorjahr, was insgesamt einem Anstieg von 12,6% entspricht. Die Geschäftsentwicklung in den verschiedenen Geschäftsfeldern war uneinheitlich: Während die Bereiche Media und klassische Werbung zulegen konnten, waren in den übrigen Geschäftsfeldern Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Das bereinigte Konzernergebnis vor Steuern betrug TEUR 46.983. Das um die enthaltenden außergewöhnlichen Erträge aus der Veräußerung der SELLBYTEL Gruppe bereinigte Vorjahresergebnis lag bei TEUR 38.580. Somit konnte das bereinigte Konzernergebnis um TEUR 8.403 gesteigert werden. ErtragslageZur Darstellung der Ertragslage des Konzerns verwenden wir eine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellte Ergebnisrechnung. Um eine Vergleichbarkeit der Zahlen mit dem Vorjahr herzustellen, haben wir für das Jahr 2018 die Werte um die hierin enthaltenen Werte der SELLBYTEL Grupp wie folgt bereinigt:
Die bereinigte Ergebnisrechnung stellt sich demnach wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 35.082 (+12,6%) auf TEUR 312.770. Die Bestandsveränderung unfertiger Leistungen hat mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR -1.033 die Betriebsleistung vermindert. In unseren Geschäftsfeldern entwickelten sich die Umsatzerlöse unterschiedlich. Während Umsatzsteigerungen in den Bereichen Media (+TEUR 43.698; +31,3%) und Klassische Werbung (+TEUR 1.654; +3,4%) zu verzeichnen waren, lag das Umsatzvolumen insbesondere in den Bereichen Public Relations (-TEUR 4.332; -19,6%), Interactive/New Media (-TEUR 2.332; -9,0%) und Management-Beratung (-TEUR 1.950; -20,9%) unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrückgänge beruhen insbesondere auf teils erwarteten Etat-Kürzungen und dem Wegfall einmaliger Projekterlöse bei Bestandskunden während die Umsatzzuwächse vornehmlich auf ein höheres Trading-Volumen im Mediabereich sowie die Gewinnung von Neukunden und Zusatzgeschäft bei Bestandskunden zurückzuführen sind. Die anderen betrieblichen Erträge sind um TEUR 2.509 auf TEUR 8.179 gestiegen, was insbesondere aus höheren Erträgen aus Kostenweiterbelastungen an andere Gesellschaften der Omnicom-Gruppe resultiert. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich um 36,9% von TEUR 46.203 auf TEUR 63.233 erhöht. Der zur Betriebsleistung deutlich überproportionale Anstieg ist hauptsächlich durch ein höheres Trading-Volumen im Mediabereich begründet. Zudem werden Gebühren im Zusammenhang mit dem Trading-Geschäft, die im Vorjahr unter den anderen betrieblichen Aufwendungen gezeigt wurden, nunmehr dem Materialaufwand zugeordnet. Der Personalaufwand ist unterproportional zur Betriebsleistung um TEUR 8.837 (+5,9%) gestiegen, so dass sich die Personalaufwandsquote von 53,1% auf 49,8% verringert hat. Grund hierfür waren im Wesentlichen der trading-bedingte Anstieg der Umsatzerlöse sowie geringere Abfindungszahlungen als im Vorjahr. Der Anstieg der Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagenwerte ist auf Investitionen in Software, Mietereinbauten und in Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen. Zudem haben Anlagenzugänge im Rahmen der Erstkonsolidierung der im vorherigen Geschäftsjahr akquirierten Gesellschaften, deren Abschreibungen im Vorjahr nur zeitanteilig im Aufwand enthalten waren, zu einem erhöhten Abschreibungsaufwand im Berichtsjahr geführt. Gleiches trifft auf die Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert zu. Die anderen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 14,9% auf TEUR 51.876 (i. Vj.: TEUR 60.960) gesunken. Grund hierfür waren der oben genannte geänderte Ausweis von Trading-Gebühren sowie Kosteneinsparungen in verschiedenen Bereichen. Das Betriebsergebnis konnte durch die gestiegene Betriebsleistung bei gleichzeitig unterproportionalem Anstieg der Aufwendungen für die Betriebsleistung um TEUR 18.289 auf TEUR 37.013 gesteigert werden. Bezogen auf die Betriebsleistung betrug die Rendite 11,6% gegenüber 6,7% im Vorjahr. Im periodenfremden Ergebnis sind einerseits hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie sonstige periodenfremde Erträge, die im Wesentlichen auf nachträglich erhaltene Sonderrabatte, Performance-Boni von Kunden sowie Präsentationshonorare entfallen, enthalten. Anderseits sind periodenfremde Aufwendungen angefallen, die insbesondere Aufwendungen aus der Ausbuchung nicht weiterberechenbarer Produktionsbestände, der Unterdeckung von Rückstellungen, der Ausbuchung von nicht mehr realisierbaren Kundenforderungen, nachträgliche Belastungen, Erhöhungen von Tantiemen sowie nachträgliche Vergütungen an Kunden, die im vorangegangenen Geschäftsjahr noch nicht bekannt waren, betreffen. Per Saldo ist das periodenfremde Ergebnis um TEUR 9.955 auf TEUR 10.419 gesunken, was im Wesentlichen auf geringere sonstige periodenfremde Erträge zurückzuführen ist. Wir verweisen auf die Angaben zu den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen im Anhang. Das Außergewöhnliche Ergebnis betraf im Vorjahr den Gewinn aus der Veräußerung der SELLBYTELL Gruppe. In der Prognose im Konzernlagebericht des Vorjahres haben wir den deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs für das Jahr 2019 auf Basis bereits vorliegender vorläufiger Zahlen benennen können, so dass die tatsächliche Entwicklung mit der prognostizierten übereinstimmt. Vermögens- und FinanzlageIn der Übersicht zur Vermögenslage des Konzerns sind die Bilanzposten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst: Aktiva
Die bereinigte Bilanzsumme hat sich im Jahr 2019 um 12,0% (TEUR 59.195) auf TEUR 553.342 erhöht. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die Konzernfinanzierung sowie Vorräte und Forderungen. Die Konzernfinanzierung umfasst die Cashpool-Konten sowie Dividendenverbindlichkeiten. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben separate Cashpool-Vereinbarungen mit verschiedenen ausländischen Konzerngesellschaften, so dass sowohl Cashpool-Forderungen als auch Cashpool-Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Der Anstieg der Forderungen aus Konzernfinanzierung ist hauptsächlich auf höhere Cashpool-Guthaben zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Konzernfinanzierung haben im Wesentlichen infolge der Auszahlung der Ergebnisabführung des Vorjahres abgenommen. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände resultiert aus planmäßigen Abschreibungen, die über den Investitionen lagen. Die Erhöhung der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrifft im Wesentlichen den Mediabereich und ist hauptsächlich auf ein höheres Geschäftsvolumen sowie stichtagsbedingte Leistungsabgrenzungen zurückzuführen. Damit zusammenhängend haben sich auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten deutlich erhöht. Die Konzernbilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 113.550 aus. Der vorliegende Konzernabschluss wird nicht auf Ebene des obersten deutschen Mutterunternehmens (Omnicom Holding Germany GmbH), sondern unmittelbar darunter auf Ebene der BBDO Group Germany GmbH aufgestellt. Zwischen diesen beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der im Konzernabschluss ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus den (kumulierten) Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne. Somit ist der im Konzernabschluss ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nicht durch Verluste im handelsrechtlichen Einzelabschluss der BBDO Group Germany GmbH bedingt. Dementsprechend ergeben sich keine rechtlichen Konsequenzen und keine Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss aus diesem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag des Konzernabschlusses. Die Liquiditätssituation sowie die finanzielle Entwicklung des Konzerns werden in der gemäß § 297 Abs. 1 S. 1 HGB im Konzernabschluss (siehe Anlage 1.3) enthaltenen Kapitalflussrechnung dargestellt. Der Finanzmittelfonds im Konzern setzt sich entsprechend der Kapitalflussrechnung wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 158 auf TEUR 2.345 erhöht. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 99.956 (i. Vj.: TEUR 33.956) und resultierte vornehmlich aus dem Konzernergebnis vor Ergebnisabführung, Ausgleichszahlungen, Zinsen und Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie aus gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig hat sich der oben erläuterte Anstieg der Vorräte und Forderungen auf den operativen Cashflow ausgewirkt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR 74, i. Vj.: TEUR 149.610) war ausgeglichen. Den Mittelabflüssen für Investitionen in das Anlagevermögen standen Mittelzuflüsse aus erhaltenen Zinsen gegenüber. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -104.334, i. Vj.: TEUR -182.780) ist hauptsächlich auf Grund der Auszahlung von Gewinnabführungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der BBDO Group Germany GmbH und der Omnicom Holding Germany GmbH sowie Ausgleichszahlungen an andere Gesellschafter des Mutternunternehmens von insgesamt TEUR 49.795 negativ. Zudem haben sich Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter von insgesamt TEUR 15.144 ausgewirkt. Die Verringerung der sich per Saldo ergebenden Verbindlichkeiten aus Konzernfinanzierung um TEUR 34.231 hatte ebenfalls zum negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beigetragen. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt wie in den Vorjahren im Wesentlichen durch die OMNICOM Finance Service Ltd., London/UK, einer Tochtergesellschaft der OMNICOM Group Inc., New York/USA, über die in Europa das gesamte Cash-Management der europäischen OMNICOM-Gruppe abgewickelt wird. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des KonzernsDie Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2019 entsprach insgesamt unseren Erwartungen. Auf Grund der weiterhin guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewerten wir die wirtschaftliche Lage des Konzerns nach wie vor positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nicht aus den handelsrechtlichen Einzelabschlüssen resultiert, sondern durch die Abschreibungen der Geschäfts- und Firmenwerte auf Konzernebene bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne bedingt ist. Die Liquidität ist über die Konzernfinanzierung sichergestellt. 3. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementAus der unternehmerischen Tätigkeit des Konzerns ergeben sich in allen Geschäftsbereichen verschiedene, nachstehend dargestellte Risiken und Chancen. Unser konzernweites Risikomanagementsystem hat zum Ziel, sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig zu erkennen, damit Risiken begrenzt und Chancen wahrgenommen werden können. Eine zentrale Komponente des Risikomanagementsystems ist ein detailliertes, monatlich rollierendes Planungs- und Controllingsystem, das in allen Gesellschaften implementiert ist und sowohl durch das lokale als auch durch das Konzernmanagement einem regelmäßigen Monitoring unterliegt. Wesentliche Chancen und RisikenDie nachstehend dargestellten Risiken des Konzerns fallen nach Einschätzung der Geschäftsführung in eine mittlere Risikokategorie: Die Geschäftsentwicklung des Konzerns unterliegt konjunkturbedingten Nachfrageschwankungen. Stagnationen oder gar Rezessionen in werbeintensiven Branchen können signifikante Kürzungen von Werbebudgets unserer Kunden zur Folge haben. Andererseits ergeben sich entsprechende Chancen in konjunkturellen Wachstumsphasen. Mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie Anfang 2020 hat eine weltweite Rezession eingesetzt, von der viele unserer Kunden betroffen sind und die sich in der Folge auch nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung der BBDO Gruppe in 2020 auswirken wird (wir verweisen auf unsere nachfolgenden Erläuterungen im Abschnitt "5. Prognosebericht"). Dennoch sehen wir in der wohl einschneidendsten Krise seit dem zweiten Weltkrieg auch beachtliche Chancen: Wir erleben globale und lokale Veränderungen wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie gesellschaftlicher Verhaltensweisen, Einstellungen und Prioritäten. Unternehmen sind gefordert, Trends schnell zu erkennen und Strategien für unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickeln, die auch eine -teils radikale- Anpassung von Arbeitsweisen, Services, Produkten, Distributionswegen, eingesetzten Technologien und Markenkommunikation erfordern können. Weiterhin führen technologische Entwicklungen in der Medienlandschaft zu zunehmenden Verschiebungen des Werbevolumens zwischen klassischen und digitalen Medien, woraus sich auch Auswirkungen auf die Höhe einzelner Werbeetats und die Form der Vergütung ergeben. Dem Risiko von Umsatzrückgängen in der klassischen Werbung stehen Chancen in Umsatzzuwächsen in neuen Medien gegenüber. Da wir in allen wesentlichen Werbedisziplinen mit führenden Agenturen und technologischer Expertise vertreten sind, können wir flexibel auf Marktveränderungen reagieren und daraus resultierende Chancen verfolgen. Ein weiteres Marktrisiko stellt der nach wie vor vorhandene Preis- und Wettbewerbsdruck dar, der zu einer nachteiligen Margenentwicklung führen kann. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Gefahr eines Verlusts bedeutender Kunden. Im Hinblick auf unsere sehr breite Kundenbasis ist allerdings kein außergewöhnliches Konzentrationsrisiko für die BBDO-Gruppe gegeben. Außerdem hat BBDO traditionell eine sehr hohe, langjährige Kundenbindung. Chancen ergeben sich aus der Neukundenakquisition. Darüber hinaus können sich weitere regulatorische Restriktionen im Bereich der Werbung auf deutscher oder EU-Ebene negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Kreditrisiken sind weitgehend über entsprechende Ausfallversicherungen abgedeckt. Liquiditätsrisiken sehen wir im Hinblick auf unsere Teilnahme am Cash-Pooling System des OMNICOM-Konzerns nicht. Von Minderheitsgesellschaftern der BBDO Group Germany GmbH wurden verschiedene Anträge bzw. Klagen zur Geltendmachung von Auskunftsrechten und der Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen eingereicht, die teilweise im Zusammenhang mit der Veräußerung der SELLBYTEL Gruppe stehen. Nach dem Abschlussstichtag ergangene Gerichtsurteile waren zugunsten der Gesellschaft. Alle Klagen wurden formal und inhaltlich vom Gericht zurückgewiesen und sind damit abschließend erledigt. Nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns haben sich hieraus nicht ergeben. Entwicklungs- oder bestandsgefährdende Risiken sind derzeit auch unter Berücksichtigung der Belastungen und Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie nicht erkennbar. 4. PrognoseberichtDas Jahr 2020 war geprägt von der COVID-19-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt war mit minus 5,0% stark rückläufig. Dagegen waren die Umsatzeinbußen der GWA-Agenturen laut GWA-Frühjahrsmonitor 2021 mit minus 1,3% noch relativ gering. Auch die BBDO Gruppe hatte Umsatzrückgänge zu verzeichnen, die nach vorläufigen Zahlen im Rahmen der allgemeinen Konjunkturentwicklung lagen. Der bereinigte Konzern-Jahresüberschuss vor Steuern lag dagegen infolge der Umsatzrückgänge und Restrukturierungsmaßnahmen deutlich unter dem Vorjahreswert. Dagegen konnte sich das Binnenwachstum in 2021 von den Folgen der Pandemie erholen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,7% und gemäß dem GWA-Frühjahrsmonitor 2022 konnten die GWA-Agenturen sogar ein Umsatzplus von rund 8% verzeichnen. Auch die BBDO-Gruppe erholte sich und erreichte in 2021 ein Umsatzwachstum oberhalb des GWA-Durchschnitts, das mit einem starken Anstieg des Konzern-Jahresüberschusses vor Steuern einherging. Bedingt durch die derzeit hohen Unwägbarkeiten im Hinblick auf die gesamtwirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie, der Ukraine-Krise und der Inflationsbeschleunigung ist eine verlässliche Schätzung unserer Geschäftsentwicklung für 2022 schwer möglich. Nach aktuellem Stand erwarten wir jedoch einen weiteren, leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Konzern-Jahresüberschusses vor Steuern. Dies setzt voraus, dass die geopolitischen Entwicklungen nicht zu einer signifikanten Konjunkturbelastung führen. Bei den Prognosen handelt es sich um zukunftsgerichtete Angaben, die mit Unsicherheit behaftet sind. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Prognosen abweichen.
Düsseldorf, den 7. Juli 2022 BBDO Group Germany GmbH Marianne Heiß Jasper Stahl Helen Cavanagh Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BBDO Group Germany GmbH, DüsseldorfEingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum KonzernlageberichtWir haben den Konzernabschluss der BBDO Group Germany GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BBDO Group Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernjahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum KonzernlageberichtEntgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a) und b) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der früheren Geschäftsführer und die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Pensionsrückstellungen nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 21. November 2022 KPMG
AG
Buchwald, Wirtschaftsprüfer Hoffmann, Wirtschaftsprüfer |
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