ENERPARC Solar Invest 15 GmbHLiquidiert

20359 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 118017
Eingetragen
18.4.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Energie aus regenerativen Energiequellen sowie der Verkauf der damit erzeugten Energie, einschließlich aller damit zusammenhängenden Geschäfte, die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin von Gesellschaften, die den Bau und/oder Betrieb energietechnischer Anlagen zum Gegenstand haben.

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Koeppen
seit 18.4.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Frank Müllejans
seit 18.4.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENERPARC AG

Hamburg

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015

der ENERPARC AG, Hamburg

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Steuerung und Strategie

Die Muttergesellschaft ENERPARC ist ein weltweit agierender Anbieter von Photovoltaiksystemen. Von ihrem Unternehmenssitz in Hamburg steuert die Gesellschaft zentral ihre operative Tätigkeit in den Bereichen Planung und Konzeption, Finanzen, Personal, Einkauf sowie internationale Logistik. Hier erfolgt ebenso die Koordination der Unternehmensstrategie und Geschäftsentwicklung. Die ENERPARC AG hält zum 31. Dezember 2016 jeweils alle Anteile an 119 Tochter- und Enkelunternehmen, von denen 118 im Konzernabschluss der ENERPARC AG vollkonsolidiert werden.

Die ENERPARC-Gruppe entwickelt, plant, baut und betreibt - über Tochter und Schwestergesellschaften - Photovoltaik-Großkraftwerke. In kleinerem Umfang werden Solarkomponenten gehandelt. Das Segment Kraftwerke umfasst alle notwendigen Planungsleistungen, die Projektsteuerung bis hin zur schlüsselfertigen Errichtung von Photovoltaikanlagen in der Multimegawattgröße. Zusätzlich vermarktet die ENERPARC den selbst erzeugten aber auch fremd eingekauften Strom durch ein eigenes Tochterunternehmen über verschiedene Handelswege.

Maßgebliches Ziel der Unternehmensgruppe ist das nachhaltige Wachstum und somit die Steigerung des Unternehmenswertes. Zu diesem Zweck verfolgt der Konzern die Strategie des eigenen Solarparkmanagements. Dabei entwickelt ENERPARC bundesweit eigene Solarprojekte an geeigneten Standorten und konzipiert und realisiert eigene Solarparks in Multimegawattgröße. Der Betrieb, die Wartung und das ganzheitliche Solarparkmanagement sowie die eigene Vermarktung des selbst erzeugten Stroms runden das unternehmerische Spektrum der Gesellschaft ab.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden 30 Solarparks in einer Größenordnung von etwa 153 MWp sowohl für eigene Tochtergesellschaften als auch für externe Kunden geplant und realisiert.

Für externe Kunden wurden 19 Solarparks in einer Gesamtgröße von ca. 100 MWp errichtet, während für eigene Tochterunternehmen weitere 11 Solarparks in einer Größe von etwa 53 MWp gebaut wurden. Somit konnte das konzerneigene Portfolio auf insgesamt 118 (Vorjahr 111 Gesellschaften) aktive Betriebsgesellschaften mit einer Gesamtleistung von nahezu 648 MWp (Vorjahr 595 MWp) ausgebaut werden. Auch wurde weiterhin aus kosten- und finanzierungstechnischen Gründen die Strategie verfolgt, in bereits bestehende Betriebsgesellschaften weitere ertragreiche Parks als selbstständiges Wirtschaftsgut einzubringen. In 2016 wurden so von den 11 für Tochtergesellschaften gebaute Solarparks 5 Solarparks in bereits bestehende Betriebsgesellschaften neu gebaut.

Strategisch verfolgt der ENERPARC Konzern das Ziel, seine Position als ein in Deutschland und Europa unabhängiger Konzern im Bereich des Baus und des Betriebs solarer Großkraftwerke weiter zu festigen und kontinuierlich auszubauen. Dabei sollen auch zukünftig weitere Solarparks für das eigene Portfolio und externe Kunden entwickelt und realisiert werden. Schwerpunkt der Akquisetätigkeit bleibt Deutschland und das europäische Ausland.

Das Auslandsgeschäft gewinnt dabei im Bereich Planung, Konzeption und Bau schlüsselfertiger Solarparks immer größere Bedeutung. Hier setzt die ENERPARC-Gruppe einen weiteren Schwerpunkt, weitere Auslandsmärkte zu erschließen und das Geschäft stetig ausbauen. Auch der Bau eigener Parks im europäischen Ausland, wie z. B. in Frankreich, England und Spanien bleibt im Fokus der Gesellschaft, da hier neben guten solaren Einstrahlwerten politisch stabile Rahmenbedingungen herrschen.

In Großbritannien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 5 Solarparks mit einer Gesamtleistung von 36 MWp für institutionelle Anleger durch die Tochtergesellschaft ENERPARC power plants errichtet.

Außereuropäisch wurden weitere 2 Solarparks in Weißrussland in einer Gesamtgröße von 6,6 MWp gebaut.

Neben der Planung und dem Bau von schlüsselfertigen Solarparks engagiert sich die ENERPARC auch in anderen Stufen entlang der Wertschöpfungskette. Hier ist zunächst die technische und kaufmännische Betriebsführung der Bestandparks zu nennen, die attraktive Margen bieten.

Im Segment Energiehandel wurde über das Tochterunternehmen Sunnic Lighthouse GmbH die Vermarktung des selbst erzeugten Stroms aus eigenen Solaranlagen betrieben. Die Sunnic Lighthouse GmbH vermarktete hierbei im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 968 GWh (Vorjahr 757 GWh) aus der ENERPARC-Gruppe sowie fremdbezogenen Strom pro Jahr sowohl an den europäischen Strombörsen als auch an Endkunden.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation

Trotz der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten zu Beginn 2016 und das unerwartete Ergebnis der Volksbefragung in Großbritannien im Sommer 2016 hat das Expansionstempo der Weltwirtschaft nicht nachhaltig nachgelassen. So befindet sich das globale Wirtschaftswachstum weiterhin in einer moderaten Wachstumsphase. Die Industrieländer befinden sich in einer konjunkturellen Erholungsphase. Die Unterauslastung auf den Produkt- und Arbeitsmärkten konnte in den meisten Industrieländern im ersten Halbjahr 2016 weiter verringert werden. Insbesondere im Euro-Raum und in Japan stieg die Wirtschaftsleistung schneller als das geschätzte Produktionspotential.

In den Schwellenländern hat sich die konjunkturelle Lage 2016 weitgehend stabilisiert. Die chinesische Wirtschaft konnte trotz Turbulenzen zu Jahresbeginn robust expandieren. Zudem blieb das Wachstum in Indien relativ hoch. Ursache hierfür dürfte die Tatsache sein, dass Indien im Unterschied zu vielen anderen Schwellenländern ein Rohstoffimporteur ist. In Russland und Lateinamerika zeichnet sich ein Ende der Rezession ab. Die Stabilisierung der Rohstoffpreise dürfte hieran einen entscheidenden Anteil haben.

Getragen wird das gegenwärtige Weltwirtschaftswachstum vor allem durch die sehr expansive Geldpolitik der jeweiligen Notenbanken, allen voran die US-amerikanische FED und die europäische EZB. Als direkte Folge dieser expansiven Ausrichtung der Geldpolitik dürfte sich das Wachstum als nicht nachhaltig erweisen, da eine nachhaltige Expansion der Wirtschaft nur durch Steigerungen der Produktivität und steigende Wettbewerbsfähigkeit in den einzelnen Ländern erreicht werden kann.

In den USA dürfte die Wirtschaft, gestützt von einer guten Arbeitsmarktentwicklung und den angekündigten Konjunkturprogrammen, allen voran die geplanten Investitionen in die Infrastruktur zum Jahresende 2016 und in 2017 wieder stärker expandieren. In Großbritannien sollte das Brexit-Votum nicht zu einem Einbruch der Konjunktur führen. Im Euro-Raum sollte sich die Erholung weiter fortsetzen. Ebenso kann in den Schwellenländern weiterhin von einem Anstieg der Zuwachsraten ausgegangen werden. China sollte sich hierbei an einem Wachstum von etwa 6 % orientieren, während sich in Indien sogar ein stärkeres Wirtschaftswachstum weiter fortsetzen sollte.

Insgesamt dürfte weltweit nach moderaten Wachstumsraten von etwa 2,5 % in 2016 für 2017 mit einem etwas kräftigeren Wachstum um die 2,8 % zu rechnen sein. Ursächlich hierfür bleibt aber weiterhin die expansive Geldpolitik der Notenbanken und der damit verbundene Zweifel an der Nachhaltigkeit der Entwicklung.

a. Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Die aktuelle deutsche Wirtschaftsentwicklung liefert auf den ersten Blick ein positives Bild. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 ist die deutsche Volkswirtschaft nahezu um 1,9 % kräftig gewachsen. Somit ist das Bruttoinlandsprodukt stärker gestiegen als das Produktionspotential, was nach Schätzungen des Sachverständigenrates der deutschen Wirtschaft bei etwa 1,3 % in 2016 gelegen hat. Die Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe oder die gute Arbeitsmarktentwicklung deuten darauf hin, dass die Produktionskapazitäten der deutschen Wirtschaft sogar leicht überausgelastet sind. Dieser wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland wird maßgeblich getragen durch private und öffentliche Konsumausgaben sowie von Wohnungsbauinvestitionen. Diese Indikatoren dürften, wie schon in der internationalen Betrachtung, ebenfalls durch die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank befeuert worden sein. So hat durch die Geldmengenausweitung auch eine Verbesserung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich dazu beigetragen, dass die deutsche Wirtschaft stärker gewachsen ist, als ihr Produktionspotential.

Für das Jahr 2017 sind die Voraussetzungen gegeben, dass die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes weiterhin höher ausfällt, als die des Produktionspotentials. Somit dürfte sich der Aufschwung auch in 2017, getrieben durch spürbare Ausweitungen der privaten Konsumausgaben und des Wohnungsbaus, bei einer nachhaltig stabilen Arbeitsmarktsituation weiter fortsetzen. Allerdings dürfte die wirtschaftliche Zuwachsrate geringfügig, bereinigt um Kalendereffekte auf 1,7 % in 2017 absinken. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die momentane Konjunkturprognose für 2017 einer hohen Unsicherheit, bedingt durch unerwartete Veränderungen des außenwirtschaftlichen Umfeldes, unterliegt.

b. Branchensituation

Entwicklung des PV-Marktes (weltweit)

Weltweit konnte der Zubau an photovoltaischer Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zu 2015 um knapp 49 % von 51,2 GWp auf 76,1 GWp deutlich zunehmen. Größter Treiber dieser Entwicklung war einmal mehr China mit einem Zubau von 31 GWp in 2016, gefolgt von den USA (13 GWp) und Japan (11 GWp). Weit abgeschlagen nach Indien und Großbritannien folgt Deutschland mit einem geschätzten Zubau von etwas mehr als 1,4 GWp.

Somit rutschte der deutsche Markt im internationalen Vergleich bezogen auf das Zubauvolumen mit einem Anteil von etwas mehr als 1 % weiter ab. Weltweit kann für Ende 2016 von einer installierten PV-Kapazität von etwa 253 GWp ausgegangen werden. Insgesamt entfallen davon auf Europa ca. 104 GWp.

Zum Jahresende sind etwas mehr als 41 GWp in Deutschland an photovoltaischer Leistung installiert. Erneut wurde mit einem Zubau von etwas mehr als 1,4 GWp damit der vom Gesetz festgelegte Zubaukorridor von 2,5 GWp deutlich verfehlt.

Laut dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) werden zur Deckung unseres Energiebedarfs in Deutschland aus erneuerbaren Energien etwa 200 GWp installierte PV-Leistung benötigt. Soll dieses Ziel gemäß den Vorstellungen der Bundesregierung bis 2050 erreicht werden, so müssen jährlich im Mittel etwa 4-5 GWp an photovoltaischer Leistung zugebaut werden. Ergänzend zum Zubau müssen über diesen Zeitraum auch Altanlagen ersetzt werden. Diese beiden Faktoren zeigen an sich das große Potential der Photovoltaik allein in Deutschland.

Der erneut deutlich zu geringe Zubau in Deutschland in 2016 hat seine Ursache in regulatorischen Anpassungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Da jedoch im Rahmen des EEG weiterhin an der Obergrenze der förderungsfähigen Installation von insgesamt 52 GWp festgehalten wird, ergibt sich noch ein Gesamtausbauvolumen von ca. 11 GWp. Somit könnte der deutsche PV Markt bei einer Zubauannahme von ca. 1 GWp pro Jahr noch eine Reichweite von mehr als 10 Jahren haben.

Ausschreibungsverfahren

In 2015 hat das Bundeskabinett die Verordnung zur Einführung von Ausschreibungen für die finanzielle Förderung von Photovoltaik-Freiflächen beschlossen. Somit erhalten PV Anlagen, die die Bau- und Anschlusskriterien des EEG erfüllen, nicht mehr automatisch den geltenden Tarif der Einspeisevergütung. Anlagenbetreiber von Freiflächenanlagen müssen sich nun mittels Ausschreibung im Wettbewerb um einen Einspeisetarif bewerben, der deren Kosten und Renditekalkulationen entspricht. Der Gesetzgeber verspricht sich durch diese Art der Tarifvergabe eine weitere Hinführung zu einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb innerhalb der Strompreisfindung.

Nach 2015 wurden auch in 2016 in drei Ausschreibungsrunden weitere 600 MWp ausgeschrieben.

Die ENERPARC Gruppe konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen dieser Ausschreibungen insgesamt weitere etwa 169 MWp an Einspeiserechten sichern. Insgesamt verfügt der ENERPARC Konzern nun zum Jahresende 2016 noch über etwa 188 MWp tarifgesichertes Zubauvolumen, von denen in 2017 planmäßig ein Großteil gebaut werden sollen. Weitere 97 MWp konnten durch die Gesellschaft in der ersten Ausschreibungsrunde 2017 zusätzlich gesichert werden. Grundsätzlich erlauben die Regularien des Ausschreibungsverfahrens der ENERPARC, in den kommenden 24 Monaten, diese Projekte zu realisieren. Dies gibt dem Konzern nun die Möglichkeit, über diese Zeitschiene die Projekte in technischer Hinsicht sowie über nachverhandelte bessere Einkaufsbedingungen weiter zu optimieren.

In 2017 werden weitere 600 MWp über diese Ausschreibungsverfahren vergeben.

Auch im kommenden Jahr 2017 wird die Gesellschaft mit ihrem selbst entwickelten Projektportfolio von ca. 550 MWp weitere geeignete Projekte im Rahmen der Ausschreibungsverfahren zu unterschiedlichen Tarifen anbieten.

Direktvermarktung

Die seit August 2014 geltende Pflicht zur Direktvermarktung veranlasste die ENERPARC, sich proaktiv auf die geänderten Bedingungen des EEG einzustellen.

Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet dabei den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energien an Großabnehmer oder den Handel an der Strombörse (z.B. EEX in Leipzig). Betreiber von Solarparks können bei diesem Modell den selbst erzeugten Strom im sogenannten Marktprämienmodell in die Direktvermarktung geben. Finanzielle Unterschiede zwischen dem EEG Tarif und dem an der Strombörse erzielten Marktpreis gleicht die sog. Marktprämie aus, auf die ein Erzeuger dann Anspruch hat. Somit entstehen dem Anlagenbetreiber keine finanziellen Nachteile gegenüber der klassischen EEG Vergütung, wenn er sich für das Marktprämienmodell entschließt. Darüber hinaus kann er noch zusätzlich an dem Handelsgewinn partizipieren, wenn er seinen erzeugten Strom über dem Durchschnittspreis aller an der Strombörse vermarkteten Solarenergie an der Strombörse veräußern kann.

Auch die regionale Direktvermarktung ist eine weitere Möglichkeit der Direktvermarktung über das Marktprämienmodell. Dabei wird der photovoltaisch erzeugte Strom nicht über eine Strombörse vermarktet, sondern direkt einem industriellen Abnehmer verkauft.

Bei der verpflichtenden Direktvermarktung müssen Anlagenbetreiber ab einer Anlagengröße von 100 Kilowatt installierte Leistung (kWp) die Dienste eines Direktvermarkters in Anspruch nehmen, um weiter die geförderten Tarife beanspruchen zu können. Da die erzielbaren Erlöse an der Strombörse die Kosten einer Solarstromanlage allein nicht decken können, erhalten Photovoltaik-Betreiber zusätzlich eine Marktprämie. Die Prämie füllt die Differenz zur Höhe der nach dem bisherigen System gewährten Einspeisevergütung auf. Für den Mehraufwand durch die Direktvermarktung erhält der Betreiber darüber hinaus einen Aufschlag von 0,4 Cent pro Kilowattstunde auf die Marktprämie.

Grundsätzlich soll die Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt durch die verpflichtende Einführung der Direktvermarktung vorangetrieben werden.

Rechtzeitig hat der Konzern diesen Trend der Regierung aufgegriffen, außerhalb der EEG Vergütung den regenerativ erzeugten Strom zu vermarkten. Aus diesem Grunde wurde bereits 2012 die Sunnic Lighthouse GmbH als 100 %iges Tochterunternehmen der ENERPARC AG gegründet und mit erfahrenen Spezialisten aus dem Bereich Energiehandel besetzt.

Die Sunnic Lighthouse GmbH befasst sich seit ihrer Gründung intensiv mit den verschiedenen Handels- und Vermarktungsformen des selbst erzeugten Stroms außerhalb der EEG Vergütung, um hier für den Konzern weitere Ertragspotentiale zu realisieren.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde zusätzlich ein Windportfolio von insgesamt 56 MWp in die Direktvermarktung aufgenommen, um hier wichtige Erfahrungen mit einer weiteren erneuerbaren Energieerzeugungsform zu sammeln. Langfristig soll hier die Diversifikation über mehrere Energieerzeugungsformen die Abhängigkeit von solaren Einstrahlungen reduzieren.

c. Wettbewerbssituation

Der heimische PV Markt im Segment des Großanlagenbaus (Anlagen> 100 kWp) wird ausschließlich über die von der Bundesnetzagentur festgelegten Ausschreibungsverfahren geregelt.

In diesem nationalen Kernmarkt der ENERPARC trifft die Gesellschaft innerhalb der einzelnen Ausschreibungsrunden auf einen aktiven Wettbewerb, da die einzelnen Runden um das 2-3 fache des Ausschreibungsvolumens überzeichnet sind. Trotzdem gelingt es der ENERPARC regelmäßig, ca. 30-50 % des ausgeschriebenen Volumens je Ausschreibung tariflich zu sichern.

Grund hierfür ist, dass der Konzern sich auf die einzelnen Ausschreibungsrunden intensiv mit eigenen Projektentwicklungen vorbereitet. So werden bei den einzelnen Projekten geeignete Standorte genauestens analysiert, um Netzeinspeisepunkte anlagennah zu identifizieren, Trassen werden weitgehend vermieden oder rechtzeitig gesichert und kostengünstig errichtet sowie Grundstücke nur mit geringen Kosten erworben bzw. gepachtet. Auch die Entwicklung und der standardmäßige Einsatz eines einheitlichen Modulgestells konnten die Herstellkosten deutlich senken. Diese Kostenoptimierungen und Projektentwicklungseffizienz erlaubte der Gesellschaft auch in 2016 noch Projekte mit ausreichenden Margen zu bauen. Des Weiteren sind nach Zuschlag Bürgschaften in nennenswertem Umfang zu Gunsten der Bundesnetzagentur erforderlich. Die ENERPARC-Gruppe kann diese Bürgschaften in erforderlicher Höhe und Anzahl über den gesamten Realisierungszeitraum von 24 Monaten stellen, da sie über ein hohes Bürgschaftsvolumen bei ihren Geschäftsbanken und Versicherungen verfügt. Dies ist kleineren Mitbewerbern in dieser Form so nicht möglich.

Weiterhin nutzt die ENERPARC-Gruppe beim Einkauf von Modulen ihre Marktstellung im nationalen sowie internationalen Vergleich und bündelt Modulkontingente, um hier Preisrabattierungen durchzusetzen, die vielen national agierenden Wettbewerbern versagt bleiben.

Hier können erhebliche Kostensenkungspotentiale generiert werden, die es dem Konzern erlauben, innerhalb des Ausschreibungsverfahrens die Tarife gegenüber dem Wettbewerb vorteilhafter zu gestalten.

Als zusätzlicher Eckpfeiler der Unternehmensstrategie wurde in 2016 die Internationalisierung weiter konsequent ausgebaut, um andere lukrative Märkte neben dem deutschen Heimatmarkt zu erschließen.

Zu diesem Zweck werden zukünftig europäische Auslandsprojekte über die Konzerntochter ENERPARC power plants GmbH realisiert, während aus Gründen der Haftungsabschirmung außereuropäische Projekte zukünftig ab 2017 über eine eigens gegründete Schwestergesellschaft, die ENERPARC International GmbH, abgebildet werden. Sowohl für europäische wie auch außereuropäische Projekte fungiert die ENERPARC als Dienstleister im Zusammenhang der Machbarkeit, Konzeption, Konstruktion oder Beschaffung.

Diese übergreifende Unternehmensstruktur erlaubt es dem ENERPARC Konzern, auch in noch wenig erschlossenen PV-Märkten aktiv zu werden und dort gleichsam eine marktvorbereitende oder erschließende Rolle einzunehmen, die andere Wettbewerber eher scheuen.

In 2016 wurden im Ausland 7 Projekte mit einer Gesamtleistung von etwa 43 MWp realisiert, davon 5 Projekte in Großbritannien und 2 Projekte in Weißrussland.

Weitere 4 Projekte mit einer Gesamtleistung von 50,1 MWp wurden noch in 2016 begonnen und werden im Laufe des ersten Halbjahres 2017 fertig gestellt.

3. Geschäftsentwicklung 2016

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Highlights

- Umsatzsteigerung um 11,7 Mio. EUR auf 200,3 Mio. EUR

- EBIT erreicht 34,8 Mio. EUR

- Steigerung des Eigenkapitals auf 38,3 Mio. EUR

a. Ertragslage

Auch in 2016 konnte die ENERPARC-Gruppe den Umsatz auf 200,3 Mio. EUR (Vorjahr 188,6 Mio. EUR) weiter steigern.

Zur besseren Übersicht wurde der Umsatz in einzelne Segmente aufgeteilt. Er gliedert sich wie folgt:

Segment 2016 2015
Kraftwerksbau 92,5 Mio. EUR 75,9 Mio. EUR
Einspeisevergütung 79,4 Mio. EUR 75,6 Mio. EUR
Energiehandel 22,8 Mio. EUR 25,8 Mio. EUR
Übrige 5,6 Mio. EUR 11,3 Mio. EUR

Der Umsatz konnte um weitere 11,7 Mio. EUR auf 200,3 Mio. EUR (Vorjahr 188,6 Mio. EUR) gesteigert werden. Das Segment Kraftwerksbau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls um weitere 16,6 Mio. EUR zugenommen. Ursächlich hierfür ist der Bau von mehreren Solarprojekten im Ausland und hier vor allem in Großbritannien. Die Auslandsprojekte erzielten insgesamt einen Umsatz von 43,1 Mio. EUR (Vorjahr 34,4 Mio. EUR) Auch konnte im Kernmarkt Deutschland der Umsatz im Segment Kraftwerksbau von 41,6 Mio. EUR im Jahr 2015 um 7,8 Mio. EUR auf 49,4 Mio. EUR gesteigert werden.

Der Zuwachs im Segment Einspeisevergütung verlief planmäßig und proportional zum Zubau neuer Solarparks im abgelaufenen Wirtschaftsjahr. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass die solare Einstrahlung 2015 mit ca. 102 % über dem gemittelten Sollwert lag, während im Berichtsjahr 2016 die Sonneneinstrahlung lediglich 98 % des erwarteten Wertes erreichte. Die geringere Einstrahlung 2016 verursachte somit etwa einen Minderertrag von 2,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr.

Im Segment Energiehandel werden Direktvermarktung, Stromhandel und Endkundengeschäft zusammengefasst. Der Umsatzrückgang ist auf ein geringeres Handelsvolumen im Bereich Stromhandel zurückzuführen, da hier sog. " back to back" Geschäfte wegen geringerer Margen weniger abgeschlossen wurden.

Im Segment Übrige Umsatzerlöse werden vor allem O & M-Erlöse abgebildet. Im Vorjahr wurde in diesem Segment ein einmaliges Modulumsatzgeschäft mit der indischen Schwestergesellschaft in Höhe von 6,2 Mio. EUR abgebildet. Eliminiert man dieses Einmalgeschäft des Vorjahres, so reduziert sich der Vergleichswert auf 5,0 Mio. EUR. Die dann sichtbare Umsatzsteigerung um 0,6 Mio. EUR auf 5,6 Mio. EUR des Berichtsjahres zeigt den erwarteten Zuwachs im Bereich der Solarparkbetreuung.

Der Rohertrag verringerte sich geringfügig um 0,6 Mio. EUR auf 88,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr, was durch den deutlichen Anstieg des Materialeinsatzes um 21,3 Mio. EUR auf 120,2 Mio. EUR zurückzuführen ist.

Bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich die Rohertragsmarge um 5,0 %-Punkte auf 42,3 % (Vorjahr 47,3 %). Ursächlich hierfür ist der deutliche Anstieg der Bestandsveränderungen um 8,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr als Folge von Projektverschiebungen ins nächste Jahr. Die hohen Bestandsveränderungen fließen vollumfänglich in die Gesamtleistung ein, haben aber anders als Umsatzerlöse noch keinen Gewinnaufschlag. Dies sind im Wesentlichen margenstarke internationale Projekte, die erst im ersten Quartal 2017 zur Abrechnung gelangen.

Als weiterer Grund für die Reduktion der prozentualen Marge ist die etwas niedrigere solare Einstrahlung in 2016 gegenüber dem überproportional guten Einstrahlungsjahr 2015 zu nennen, die zu niedrigeren Einspeiseerlösen geführt hat.

Wie schon in den Vorjahren wird der Konzern als zentrales Geschäftsfeld das Segment Kraftwerksbau fokussiert ausbauen, da durch den Kraftwerksbau insbesondere das eigene Bestands-Portfolio weiter erhöht werden kann. Hierbei gewinnt die geographische Diversifizierung hin zu margenstarken Auslandsaktivitäten immer mehr an Bedeutung, wenn auch nicht immer in Zukunft von einer konstant hohen Auslastung im Auslandsgeschäft ausgegangen werden kann.

Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig im Jahresverlauf um 0,5 Mio. EUR auf 10,4 Mio. EUR als Folge des weiteren Mitarbeiteraufbaus. Zusätzlich wurden 14 Menschen im Jahresdurchschnitt mehr bei der ENERPARC-Gruppe beschäftigt. Die ENERPARC beschäftigte zum Jahresende 87 Menschen in Vollzeit (Vorjahr 73).

Die Abschreibungen beziehen sich ganz überwiegend auf die Abnutzung der Solarparks und entwickelten sich daher planmäßig analog zum Zuwachs des Solarparkportfolios. Sie stiegen im Berichtsjahr um 2,8 Mio. EUR auf 33,7 Mio. EUR an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. EUR auf 12,0 Mio. EUR leicht reduziert werden. Die Reduzierung rührt im Wesentlichen aus der Kostenersparnis bei den Verwaltungsaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Deutliche geringere Darlehensbearbeitungsgebühren (- 0,8 Mio. EUR) und um 0,3 Mio. EUR geringere Rechts- und Beratungskosten sind hier die wesentlichen Treiber.

Auch konnten durch Kosteneinsparungen in den anderen Verwaltungsbereichen ebenfalls die kalkulierten Budgets erzielt bzw. leicht unterschritten werden.

Bei den Betriebsaufwendungen (Versicherungen, Mieten und Rückbaukosten) konnten im Vergleich zum Vorjahr die Kosten nahezu beibehalten werden.

Das Betriebsergebnis verringerte sich in Folge der Margenreduzierung um 3,3 Mio. EUR auf 34,8 Mio. EUR (Vorjahr 38,1 Mio. EUR).

Das Finanzergebnis erhöhte sich wegen des gestiegenen Zinsaufwandes planmäßig analog zur Aufnahme neuer Darlehen um 1,8 Mio. EUR auf 24,6 Mio. EUR (Vorjahr 22,8 Mio. EUR). Allerdings zeigt der geringere Anstieg der Zinsbelastung bereits das insgesamt gesunkene Zinsniveau der Fremdkapitalfinanzierung. Ebenfalls muss hier der Sondereffekt einmaliger Vorfälligkeitsgebühren beachtet werden.

Im Berichtsjahr wurde im Konzern die Entscheidung getroffen, für fünf Projektgesellschaften mit einem noch relativ hohen Zinsniveau aus früheren Zeiten ein Angebot der projektfinanzierenden Bank zur Restrukturierung der jeweiligen Darlehen anzunehmen. Dabei wurden KfW Darlehen gegen Hausbankdarlehen zu einem deutlich günstigeren Zinssatz bis zum Ende der Finanzierungslaufzeit ersetzt. Insgesamt wurden so Zinsanschlussrisiken nach der Zinsbindung vermieden. Somit konnten trotz der hohen Vorfälligkeitsgebühren über die Gesamtlaufzeit die Zinsaufwendungen reduziert und die freien Liquiditätsströme erhöht werden. Insgesamt beliefen sich die Vorfälligkeitsgebühren für alle fünf Gesellschaften auf insgesamt 5,55 Mio. EUR.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verminderte sich unter Berücksichtigung der vorhandenen Sondereffekte des Vorjahres und der gestiegenen Zinsaufwendungen auf 10,2 Mio. EUR (Vorjahr 15,3 Mio. EUR). Eliminiert man den Einmaleffekt aus den Darlehensumschichtungen zu Vergleichszwecken mit dem Vorjahr, so würde sich das EBT auf 15,8 Mio. EUR erhöhen und somit trotz geringerem Betriebsergebnis leicht über dem Vorsteuerergebnis des Vorjahres liegen.

Unter Berücksichtigung des Vorsteuerergebnisses und der Berücksichtigung anstehender Steuerzahlungen reduziert sich das Konzernergebnis um 3,0 Mio. EUR auf 6,6 Mio. EUR (Vorjahr 9,6 Mio. EUR).

b. Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Maßgebliches finanzpolitisches Ziel ist es, über ausreichende Finanzreserven zu verfügen, um die Zahlungsfähigkeit der ENERPARC jederzeit sicherzustellen. Dafür sorgt ein zentrales Treasury mithilfe von Finanz- und Liquiditätsplanungen.

Die Überwachung, Planung und Steuerung der Liquidität liegt in der Verantwortung des Vorstands.

Finanzanalyse

Im Geschäftsjahr 2016 konnte der Konzern zum Zwecke der nachhaltigen Unternehmensfinanzierung eine weitere große deutsche Geschäftsbank gewinnen. Die neue Geschäftsbank hat hier zusätzlich 23 Mio. EUR bereitgestellt, die in Teilen als Geldmarktkreditlinie oder als LC- bzw. Avallinie nutzbar sind. Des Weiteren konnte mit einem international tätigen Rückversicherer ein Betriebsmittelengagement über 10 Mio. EUR abgeschlossen werden. Bestehende Banken haben im Rahmen der guten Unternehmenszahlen ihre Engagements ausgeweitet, so dass der Gesellschaft zum Jahresende ein Betriebsmittelvolumen von insgesamt 115 Mio. EUR zur Verfügung steht.

Hierdurch verschafft sich die ENERPARC-Gruppe zusätzlich Freiheitsgrade, um das Projektgeschäft national und international weiter auszubauen und um sich ggf. schnell ändernden Marktentwicklungen anzupassen. Erstmals konnten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Lieferantenskonti durch die Mutter- bzw. Tochtergesellschaften in Anspruch genommen werden.

c. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 763,3 Mio. EUR um 56,9 Mio. EUR auf 820,2 Mio. EUR erhöht.

Davon entfallen 18,7 Mio. EUR auf die Erhöhung des Anlagevermögens, was im Wesentlichen durch den Zubau neuer Solarparks begründet ist.

Um 14,9 Mio. EUR erhöhte sich das Vorratsvermögen auf 25,9 Mio. EUR (Vorjahr 11,1 Mio. EUR) bedingt durch die Verschiebung der Fertigstellung einiger Projekte ins nächste Jahr 2017.

Ebenfalls erhöhten sich, wie schon im Vorjahr die flüssigen Mittel. Diese stiegen um 18,7 Mio. EUR auf 82,2 Mio. EUR (Vorjahr 63,5 Mio. EUR).

Bedingt durch die Steigerung des Vorratsvermögens und der flüssigen Mittel erhöhte sich das Umlaufvermögen um 38,0 Mio. EUR auf 157,5 Mio. EUR (Vorjahr 119,5 Mio. EUR).

Einen etwas geringeren Anteil an der Steigerung des Umlaufvermögens hat die Zunahme an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+ 4,1 Mio. EUR).

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten konform der weiteren Expansion des Konzerns um 44,6 Mio. EUR auf 721,1 Mio. EUR (Vorjahr 676,5 Mio. EUR).

Die latenten Steuern stammen überwiegend aus Unterschiedsbeträgen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Solarparks. Die sich insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt und erhöhte sich planmäßig wegen des bilanziellen Gewinns aus dem operativen Geschäft.

Gliedert man die Passiva gemäß ihrer Fälligkeitsstruktur in langfristiges und kurzfristiges Fremdkapital, so ergibt sich für das langfristige Fremdkapital eine Zunahme von 21,4 Mio. EUR auf 619,0 Mio. EUR (Vorjahr 597,6 Mio. EUR). Hier zeigt sich vor allem die Aufnahme neuer langfristiger Bankdarlehen im Rahmen weiterer Projektfinanzierungen von Solarparks.

Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich in 2016 deutlich um 33,0 Mio. EUR auf 162,9 Mio. EUR.

Hier wirkt sich die Zunahme der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu 1 Jahr aus, die sich um 21,9 Mio. EUR erhöhten. Grund ist zum einen die einsetzende Tilgung einiger Projektdarlehen, die im vergangenen Jahr teilweise noch tilgungsfrei gestellt waren. Zum anderen wurde ein weiteres kurzfristiges Darlehen in Höhe von 3,0 Mio. EUR aufgenommen.

Die Rückstellungen für nachlaufende Projektkosten erhöhten sich auch um 4,9 Mio. EUR auf 16,9 Mio. EUR (Vorjahr 12,0 Mio. EUR) infolge einer gestiegenen Bautätigkeit im letzten Quartal des Berichtsjahres.

Insgesamt zeigt die Bilanzrelation auf Konzernebene ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kurzfristigem Fremdkapital in Höhe von 162,9 Mio. EUR und dem Umlaufvermögen auf der Aktivseite einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 172,3 Mio. EUR, so dass unter Berücksichtigung der Fristigkeit das kurzfristige Fremdkapital jederzeit durch das kurzfristig liquidierbare Vermögen gedeckt werden kann. Zusätzlich kann der Konzern über die staatlich garantierte Einspeisevergütung und Stromvermarktungserlöse freie liquide Mittel in den kommenden Monaten generieren.

Im langfristigen Betrachtungsbereich ist das langfristige Fremdkapital fristenkongruent durch das Anlagevermögen abgedeckt.

Das Eigenkapital erhöhte sich leicht um 2,5 Mio. EUR auf 38,3 Mio. EUR (Vorjahr 35,8 Mio. EUR), wobei berücksichtigt werden muss, dass im 4. Quartal des Berichtsjahres bereits eine Dividende aus dem Eigenkapital an die Gesellschafter in Höhe von 4,1 Mio. EUR ausgeschüttet wurde.

4. Mitarbeiter

Der ENERPARC Konzern beschäftigte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 87 Mitarbeiter in Vollzeit (Vorjahr 73). Somit konnte der Mitarbeiterstamm um weitere 14 Personen ausgebaut werden. Der Personalstamm wurde unterstützt von 5 studentischen Hilfskräften und 4 Praktikanten bzw. Werkstudenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu unternehmensrelevanten Themen anfertigen.

Zusätzlich bedient sich die Gruppe diverser Dienstleister, um in Form von Zeitarbeitskräften Planungsspitzen aufzufangen. Ebenso werden auf den Bauprojekten in einigen Fällen erfahrene Bauleiter eingesetzt, die ihre Dienste der Gesellschaft freiberuflich zur Verfügung stellen.

Wegen des zunehmenden branchenübergreifenden Wettbewerbs im Bereich Fach- und Führungskräfte fokussiert sich das Unternehmen auf die Bindung und Entwicklung von geeigneten Mitarbeitern. ENERPARC soll dabei auch für den Standort Hamburg als erfolgreiche Arbeitgebermarke weiter gestärkt werden. Hier wollen wir uns durch professionelle Aus- und Weiterbildung auszeichnen und gegenüber Mitarbeitern und Interessierten auf uns aufmerksam machen. Weitere Instrumente der Mitarbeiterbindung sind diverse Incentivierungsprogramme. Diese sollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Identifizierung mit der Marke ENERPARC dienen und die Bindung zum Unternehmen fördern.

Dazu bedienen wir uns als Instrumentarium neben der fixen Entlohnung auch einer variablen Komponente, die sich direkt am Erfolg des Unternehmens ausrichtet.

Ebenso legt der ENERPARC Konzern größten Wert auf interne wie externe Sicherheitsstandards in Bezug auf ihre Mitarbeiter. So wird im Bereich Sicherheit auf der Baustelle wie im Office eng mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet. Weitergehende Fortbildungen in diesem Bereich, ein Quartals-Sicherheitstreffen und ein Sicherheitshandbuch unterstützen den Fokus auf die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten. Es erfolgt eine jährliche Mitarbeitereinweisung aller Mitarbeiter durch externe Sicherheitsfachkräfte.

Weiterhin führte die Unternehmensgruppe mit ihren Tochtergesellschaften vierteljährliche Sicherheits-Ausschuss-Sitzungen durch. In 2016 wurden Grund- und Auffrischungs-Sicherheitstrainings für Mitarbeiter durchgeführt, sowie bei der Feuerwehr Hamburg ein Feuerlöschtraining für 20 Mitarbeiter. Für weitere 12 Mitarbeiter wurden ein Fahrtraining und ein spezielles Training für Kleintransporter für unsere Betriebsführer im Außendienst durchgeführt.

5. Weitere wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Da seitens des Gesetzgebers Bemühungen erkennbar sind, die Vergütung des Grünstroms weiter von der direkten Förderung hin zur Marktreife zu entwickeln, wurde zu diesem Zweck die Sunnic weiter ausgebaut und mit weiteren Spezialisten im Bereich Stromhandel und Direktvermarktung besetzt. Zudem wurde ab Mai 2016 damit begonnen, sukzessive externe Windparkportfolios in die Direktvermarktung aufzunehmen. Hier wird mit der Sunnic die Strategie verfolgt, sich im Bereich der erneuerbaren Energien auf der Vermarktungsseite breiter aufzustellen, um zum Beispiel in den Sommermonaten einstrahlungsbedingt auftretende Peaks des Solarportfolios zu nivellieren. Bis zum Ende des Geschäftsjahres wurden bereits ca. 56 GWh Windstrom in die Direktvermarktung aufgenommen.

Zum weiteren Ausbau des internationalen Ansatzes des ENERPARC Konzerns wurden in Großbritannien im 1. Quartal 2016 fünf schlüsselfertige Projekte realisiert. Außereuropäisch wurden zwei Solarparks in Weißrussland errichtet. Zusätzlich wurden neun Beratungsprojekte und Equipment Deals abgeschlossen. Hierbei handelte es sich vorwiegend um Machbarkeits- und Marktstudien, die als Eintritt in noch neu zu erschließende PV Märkte zu betrachten sind. Neben drei direkten Liefergeschäften mit Partnern in der Ukraine wurden sechs Beratungsprojekte mit Weißrussland, dem Iran, Ägypten, der Türkei und Polen abgeschlossen.

Insgesamt wurden noch in 2016 weitere 13 Projekte im außereuropäischen Ausland mit einer Gesamtleistung von mehr als 162 MWp begonnen, die im ersten Halbjahr 2017 fertiggestellt werden. Diese umfassen im Wesentlichen Projekte in Jordanien, Weißrussland, der Türkei und Ägypten, die teilweise auch als Folgeaufträge aus Beratungsprojekten erwachsen sind.

Das internationale Geschäft wird dabei über die ENERPARC power plants GmbH abgewickelt, damit mögliche Risiken aus internationalen Projekten in der Haftung begrenzt sind und die ENERPARC AG nicht gefährden können. Zur weiteren Haftungsabschirmung wurde Anfang 2017 die ENERPARC International GmbH als Schwestergesellschaft der ENERPARC gegründet. Zukünftig sollen dann innereuropäische Projekte über die ENERPARC power plants GmbH abgewickelt werden, während die ENERPARC International GmbH außereuropäische Geschäfte bedienen soll. Hier wird dem Risiko Rechnung getragen, in außereuropäischen Rechtsräumen auch schlüsselfertige Großprojekte abwickeln zu können. In beiden Fällen, dem europäischen wie dem außereuropäischen Ausland wird die ENERPARC für beide Gesellschaften als Dienstleister ihre Kernkompetenz in der Projektentwicklung und Realisierung anbieten.

Als ebenfalls wichtigen Vorgang des Geschäftsjahres konnte die ENERPARC-Gruppe eine weitere deutsche Großbank als zusätzliche Geschäftsbank gewinnen. Hier wurde von der Geschäftsbank ein zusätzlicher Finanzierungsrahmen von 23 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Somit verfügt die Gesellschaft nun über eine Betriebsmittellinie von derzeit 115 Mio. EUR.

Zur Stärkung des USA Geschäfts und Unterstützung der ENERPARC Inc. LLC hat die Gesellschaft zu Gunsten der Key Financial Leasing Denver USA eine Bürgschaft zu Gunsten der ENERPARC Inc. in Summe von insgesamt 36,55 Mio. USD übernommen. Die Bürgschaft dient zur Absicherung des Ausfalls von Leasingraten für 7 Solarparks und ist jeweils auf 5 Jahre befristet. Die Leasingraten werden durch die Erlöse aus der Stromvermarktung erwirtschaftet.

II. Nachtragsbericht

Ausführungen zu Ereignissen im neuen Geschäftsjahr sind nunmehr im Konzernanhang enthalten. Insofern verweisen wir auf den Konzernanhang.

III. Risikobericht

Die ENERPARC pflegt ein aktives Risikomanagement, um sich ergebende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Die Pflege des Risikomanagements ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Auf Basis des internen Rechnungswesens werden die Auswirkungen der einzelnen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens fortlaufend analysiert und bewertet. Um finanzielle Auswirkungen eines möglichen Schadens zu minimieren, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft.

Die ENERPARC verfügt über eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, in der bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden.

Die im Unternehmen eingesetzte Hard- und Software sowie Dateien sind durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im EDV Bereich gegen Zugriffe Unbefugter geschützt.

Ein adäquates Richtlinienwesen (z. B. Bilanzierungsrichtlinien, Zahlungsrichtlinien; Reisekostenrichtlinien) ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Bei rechnungsrelevanten Prozessen wird grundsätzlich das "Vier-Augen-Prinzip" angewendet.

1. Branchenrisiken

Der Bestand und die Entwicklung nationaler Photovoltaikmärkte werden in unterschiedlicher Ausprägung von Gesetzen gefördert oder gehemmt. Bei langfristigen gesetzlichen Degressionsmodellen, wie im Fall des deutschen EEG, führt jede Absenkung oder Anpassung der Einspeisevergütung, die nicht durch günstigere Einkaufs- bzw. Verkaufspreise aufgefangen werden kann, zu einer geringeren Rendite neuer Photovoltaikanlagen und kann somit zu einem Attraktivitätsverlust für Investoren führen, bzw. die Projekte unwirtschaftlich machen. Starke gesetzliche Änderungen können weiteres Marktwachstum verhindern oder Märkte schrumpfen lassen oder gar zerstören, was sich bei fehlender Kompensation dieser lokalen Märkte auf die Unternehmensexistenz auswirken könnte.

Die ENERPARC begegnet diesem Risiko, indem projektspezifisch die Wertschöpfung vertieft wird und Kostenoptimierungen permanent überprüft werden. Ebenso werden andere internationale Märkte für die Entwicklung eigener Projekte erschlossen, die entweder ein attraktives Vergütungs- oder Quotenmodell bieten, in jedem Fall sich durch eine politische Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen. Das Unternehmen ist derzeit aktiv in Frankreich. Weitere Märkte, wie zum Beispiel Spanien, werden sogfältig auf ihre Attraktivität geprüft.

Durch die ausschließliche Zuteilung von großen Freiflächenanlagen durch das sogenannte Ausschreibungsverfahren in Deutschland für 2017 kann nicht sichergestellt werden, dass die Gesellschaft mit allen eigenentwickelten Projekten zum Zuge kommt. Auch ist derzeit nicht abzusehen, inwieweit sich ein Wettbewerb um die tarifierten Projektrechte weiter verschärfen wird. Um an der neuen Vergabemodalität möglichst maximal zu partizipieren, ist die Gesellschaft stets bemüht, ihr Projektportfolio maximal auszuweiten. Somit ist ENERPARC in der Lage, eine Vielzahl von baureifen Projekten zu unterschiedlichen Kosten- und Tarifstrukturen innerhalb der einzelnen Ausschreibungsrunden anzubieten, um möglichst viele Tarifzuschläge zu erhalten.

Außereuropäisch entwickeln sich die USA, Indien sowie der MENA Raum als attraktive Zukunftsmärkte, die derzeit von uns intensiv bearbeitet werden.

2. Konzernwachstum

Durch die starke Expansion der geschäftlichen Aktivitäten werden auch zunehmend höhere Anforderungen an die Organisation und interne Struktur des Unternehmens gestellt. Ein gewisses Risiko kann sich dadurch ergeben, dass die Anpassung der Organisationsstrukturen nicht mit dem operativen Wachstum Schritt halten kann. Dabei sind vorübergehende organisatorische Risiken durch den verzögerten Ausbau angemessener Verwaltungsressourcen nicht gänzlich auszuschließen. Die ENERPARC begegnet diesem Risiko unter anderem, indem sie bei der Personalrekrutierung ihren Schwerpunkt auf Mitarbeiter legt, die bereits über langjährige Erfahrung verfügen, die sie in die wachsende Organisationsstruktur einbringen. Ebenso ermöglichen flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ein Höchstmaß an unternehmerischer Transparenz, um schnellstmöglich auf Strukturschwächen in der Ablauforganisation reagieren zu können. Des Weiteren setzt die Gesellschaft hocheffiziente Hilfsmittel und Tools im Bereich des ERP Systems ein, um Prozesse effektiver zu gestalten und in Teilen zu automatisieren. Diese Tools werden zusätzlich durch externe Dienstleister betreut und nach unseren Belangen optimiert.

3. Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko

Das starke Wachstum der Gesellschaft wird in hohem Maße von der Finanzierungsfähigkeit der Warenströme beeinflusst. Hier ist der Zugang zu bankfinanzierter Liquidität äußerst wichtig. Die durch Banken bereit gestellten Avallinien sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zum angestrebten Umsatzwachstum stehen. Werden nicht in proportionaler Form zum Projektvolumen nachhaltig Finanzierungsmittel bereitgestellt oder durch die Innenfinanzierung der Gesellschaft generiert, könnte die fehlende Liquidität negative Auswirkungen auf das mögliche Wachstum und die Geschäftstätigkeit der ENERPARC haben.

Der Konzern hat auch in 2016 durch permanenten Kontakt zu den wichtigsten Lieferanten fortlaufend die Einkaufsbedingungen und working capital Finanzierungen angepasst. Parallel wurde der Finanzierungsrahmen mit den Banken um weitere 45 Mio. EUR auf etwa 115 Mio. EUR erweitert, um den geänderten Zahlungsmodalitäten der Lieferanten begegnen zu können und gleichzeitig eine höhere finanzielle Flexibilität für sich ändernde Umstände vorhalten zu können. Zum weiteren Ausbau der Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft wurde der Bankenkreis um eine weitere Geschäftsbank erweitert.

Sollte ein Kunde zur Zahlung ausfallen, so hätte dies auch negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und deren Ergebnisentwicklung. Vereinbarte Anzahlungen, teilweise Vorkasse und Milestonezahlungen helfen gerade in ausländischen Märkten, Zahlungsausfälle der Kunden zu verhindern.

Insgesamt verteilt sich das Finanzierungsrisiko auf eine höhere Anzahl von Projekten, so dass eine mögliche Verzögerung in der Projektfinanzierung oder Auszahlung eines Projektes durch andere Projekte kompensiert werden kann.

Weiterhin strukturieren wir die Projektfinanzierungen immer über drei bis vier verschiedene projektfinanzierende Banken, so dass der Rückzug einer Bank über ein vergrößertes Volumen bei einer anderen Bank kompensiert werden kann.

4. Risiken im Zusammenhang mit der Stromvermarktung

Im Bereich der Stromvermarktung können fehlerhafte Prognosen zu Fehlmengen führen, die nicht von der Stromhandelsgesellschaft Sunnic äquivalent im day after Handel ausgeglichen werden können. Sollte es daher für die falsch prognostizierten Zeitintervalle zur Bereitstellung von Ausgleichsenergiemengen durch den Netzbetreiber kommen, so kann diese Ausgleichsenergie zu hohen finanziellen Verpflichtungen führen, deren Höhe nicht unmittelbar festgestellt werden kann. Aus diesem Grunde bedient sich die Sunnic für diesen Fall mehrerer unabhängiger Prognosedienstleister, um aus den bereitgestellten Daten und der wachsenden Erfahrung die tagfolgende Prognose möglichst realistisch abzubilden. Der Übernahme des Prognoserisikos wird dadurch Rechnung getragen, dass vom Anlagenbetreiber ein ausreichend hoher Anteil der sog. Managementprämie der Sunnic vergütet wird.

Im Bereich Stromhandel durchgeführte Arbitragegeschäfte können negativ werden. Dieses Risiko wird bewusst getragen, um ausreichend Handelserfahrung zu sammeln, da perspektivisch die Stromvermarktung in einigen Jahren ohne staatlich gelenkte Förderung auskommen muss. Die Geschäfte werden nur in gegenseitiger Abstimmung nach dem "Vier-Augen-Prinzip" in sehr limitierten Umfang eingegangen.

Im Bereich Endkundengeschäft der Konzerntochter Sunnic werden mit den jeweiligen Kunden Jahresverträge abgeschlossen, die einen festen Strombezugspreis beinhalten. Hier entsteht der Sunnic die Verpflichtung, immer in ausreichendem Maße Strom zum Weiterverkauf an die Endkunden bereitzustellen. Auch unterliegt der Strombezugspreis üblichen Handelsschwankungen, die zeitweilig über dem vertraglich geregelten Stromverkaufspreis liegen. Die Sunnic begegnet diesem Risiko, in dem sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten von unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Mengen einkauft, die in der Gesamtheit des Einkaufsportfolios insgesamt mindestens den Stromverkaufspreis unterschreiten und somit eine ausreichende Handelsmarge gewährleistet ist.

5. Personal

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Konzerns. Dem Risiko, kompetente Stelleninhaber zu verlieren, begegnet die Gesellschaft, indem sie sich als modernen und attraktiven Arbeitgeber positioniert. Dabei dienen sowohl kurzfristige als auch langfristige Incentivierungen, die sich direkt am Erfolg und an der Wertsteigerung der Unternehmensgruppe orientieren, als auch nicht monetäre Faktoren, wie flexible Arbeitszeitmodelle, Schulungen und Weiterbildung und nicht zuletzt ein attraktiver Arbeitsplatz als Bindung der Mitarbeiter an die ENERPARC. Konkret wurde dem Risiko, Schlüsselpersonen zu verlieren, damit begegnet, diesem Personenkreis virtuelle Aktien zu gewähren, die dividendenberechtigt sind und ebenso an der Wertsteigerung des Unternehmens partizipieren.

6. Weitere Risiken

Die ENERPARC Gruppe gibt im Rahmen ihrer Tätigkeit als Generalunternehmer weitreichende Garantien auf die verbauten Komponenten. Auf die Herstellung eines Solarparks gibt die Gesellschaft die übliche zweijährige Gewährleistungsverpflichtung.

Zu diesem Zweck bildet die Gesellschaft in angemessenem Umfang Rückstellungen. ENERPARC vergibt gegenüber ihren Kunden Garantien möglichst nur in dem Umfang, wie sie selbst von ihren Lieferanten erhält. Auf der Komponentenseite arbeitet die ENERPARC ausschließlich mit etablierten und weltweit operierenden Konzernen zusammen so dass auch von einer Werthaltigkeit der Garantien ausgegangen werden kann. Die internationalen europäischen Geschäfte sollen zukünftig über die Konzerntochter ENERPARC power plants GmbH abgewickelt werden. Außereuropäische Geschäfte werden dann über eine Schwestergesellschaft, die ENERPARC International GmbH, abgebildet, um mögliche Risiken in außereuropäischen Rechtsräumen weitgehend abzuschirmen. Gleichzeitig ermöglicht die gesellschaftsrechtliche Stellung der ENERPARC International GmbH dann auch, die von ausländischen Kunden geforderten Turnkey-Projekte ebenfalls anbieten zu können, was bisher unter Risikogesichtspunkten innerhalb des ENERPARC-Konzerns abgelehnt wurde.

IV. Prognosebericht

Für die Weltkonjunktur wird lt. diversen Prognosen für 2017 ein Wachstum zwischen 2,6 % und 2,8 % erwartet. Dabei dürfte sich das Wachstum für den Euroraum mit etwa 1,6 % auf Vorjahresniveau bewege, während die Vereinigten Staaten deutlich um 1 % auf 2,1 % wachsen werden. Durch Asien, und hier allen voran durch China und Indien sowie den südostasiatischen Schwellenländern, wird das deutliche Wirtschaftswachstum vorangetrieben.

Diese Faktoren werden sich auch nachhaltig auf die Photovoltaikbranche auswirken. Gerade in den USA und China und zunehmender Weise auch in Indien gehen Branchenexperten weiterhin von einem sehr dynamischen Wachstum der PV Industrie aus. Die im letzten Jahr noch unter der alten Obama Regierung beschlossene Verlängerung der Steuerbegünstigung für PV Anlagen in den USA bis zum Jahr 2020 wird weiterhin den Zubau von Solaranlagen positiv unterstützen. Auch dürften weitere asiatische Märkte wie Japan und Indien nach regulatorischen Anpassungen sich nachhaltig weiter positiv entwickeln. Grundsätzlich gehen Experten wegen der deutlich gesunkenen Modulpreise von Zubauzahlen von bis zu 70 GWp in 2017 aus.

In Europa wird dagegen die PV Industrie ein weiteres Jahr konsolidieren. Weiterhin beschränken regulatorische Maßnahmen wie die Verlängerung des Mindestpreisabkommens für chinesische Module und Tarifzuteilungen für festgelegte Zubaukontingente in Frankreich und Deutschland den Photovoltaikmarkt. Gegebenenfalls könnte die geplante Genehmigung von weiteren Kontingenten in Spanien in einer Größenordnung von 3 GWp für Europa einige positive Impulse auslösen.

Für das anstehende Jahr 2017 wurde durch die umfangreiche Novellierung des EEG für den deutschen PV Markt das Ausschreibungsvolumen von 400 MWp in 2016 auf 600 MWp erhöht. Vor diesem Hintergrund könnte das Zubauniveau leicht von 1,14 GWp im Vorjahr auf 1,5 GWp im aktuellen Jahr ansteigen.

Diese vorhersehbaren politischen Rahmenbedingungen werden es gut aufgestellten Marktteilnehmern wie der ENERPARC erlauben, gerade auch vor dem Hintergrund deutlich gefallener Modulpreise in 2017 ertragreiche Projekte zu realisieren.

Das bereits im Vorfeld gesicherte Volumen von Tarifzuschlägen, welche noch größenteils mit spürbar höheren Modulpreisen kalkuliert wurden, sollte im aktuellen Geschäftsjahr einen deutlich spürbaren Ergebnisbeitrag liefern.

Darüber hinaus wird die ENERPARC sich weiter international diversifizieren und ausgewählte ausländische Märkte verstärkt bearbeiten. Auch in 2017 werden eine Vielzahl von bereits kontrahierten ausländischen Projekten realisiert werden. Der deutliche Preisverfall bei Solarmodulen wird auch hier die Marge spürbar verbessern.

Daher geht der Konzern davon aus, im anstehenden Geschäftsjahr ein sichtbar besseres operatives Ergebnis über dem des Vorjahrs zu erreichen, während die Strategie des stetigen Zubaus an eigenen Solaranlagen das Geschäftsergebnis weiterhin nachhaltig positiv beeinflussen sollte. Insgesamt rechnet die ENERPARC-Gruppe mit einem moderaten Wachstum bei Umsatz und Ertrag.

 

Hamburg, 7. April 2017

ENERPARC AG

Vorstand

gez. Christoph Koeppen

gez. Frank Müllejans

gez. Stefan Müller

Konzernbilanz zum 31. DEZEMBER 2016

ENERPARC AG, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 647.880.722,92 629.190.199,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.052.807,48 1.773.715,40
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.437.269,27 1.531.485,63
2. Geleistete Anzahlungen 615.538,21 242.229,77
II. Sachanlagen 645.084.475,25 626.443.466,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.692.749,53 65.433.597,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 576.667.195,07 560.074.643,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.009,34 405.340,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.241.521,31 529.884,85
III. Finanzanlagen 743.440,19 973.017,44
1. Beteiligungen 10.807,21 5.017,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 650.132,98 885.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 157.480.859,81 119.461.506,33
I. Vorräte 25.983.444,94 11.085.428,56
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 10.637.734,44 3.073.328,72
2. Fertige Erzeugnisse/Leistungen 0,00 181.324,43
3. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.578.176,59 1.831.199,11
4. Geleistete Anzahlungen 6.767.533,91 5.999.576,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.007.140,04 44.884.927,13
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.446.479,95 7.975.324,95
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 946.029,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 32.560.660,09 35.963.572,92
III. Wertpapiere 331.776,90 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 82.158.497,93 63.491.150,64
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.855.620,40 14.660.646,46
  820.217.203,13 763.312.352,52

PASSIVA

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. EIGENKAPITAL 38.330.027,09 35.826.577,17
I. Ausgegebenes Kapital 688.249,00 688.249,00
1. Gezeichnetes Kapital 704.750,00 704.750,00
2. Nennwert Eigene Anteile -16.501,00 -16.501,00
II. Gewinnrücklagen 37.641.778,09 35.138.328,17
1. Andere Gewinnrücklagen 37.571.303,09 35.067.853,17
2. Gesetzliche Rücklage 70.475,00 70.475,00
III. Konzern-Bilanzgewinn 0,00 0,00
1. Konzern-Jahresüberschuss 6.632.943,09 9.589.982,47
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen -6.632.943,09 -9.589.982,47
B. RÜCKSTELLUNGEN 24.554.437,12 16.288.357,60
1. Steuerrückstellungen 2.972.327,92 970.151,05
2. Sonstige Rückstellungen 21.582.109,20 15.318.206,55
C. VERBINDLICHKEITEN 721.135.455,07 676.493.902,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 674.148.260,54 632.760.717,07
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.236.853,37 3.611.440,27
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.320.713,69 31.326.381,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 461.123,67 175.856,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.968.503,80 8.619.508,20
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.537,23 (Vorjahr: EUR 121.253,47)    
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.724.990,39 13.366.013,04
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 22.472.293,46 21.337.502,07
  820.217.203,13 763.312.352,52

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016

2016
EUR
2015
EUR
1. Umsatzerlöse 200.334.528,65 188.592.214,54
2. Erhöhung (i. V. Verminderung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 7.564.405,72 -1.321.989,94
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 301.003,99 257.813,10
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.036.078,83 3.160.505,48
5. Materialaufwand 120.182.746,65 98.854.608,00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 67.375.588,91 65.187.779,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.807.157,74 33.666.828,06
6. Personalaufwand 10.385.137,40 9.866.128,88
a) Löhne und Gehälter 9.505.227,09 9.072.065,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 879.910,31 794.062,99
- davon für Altersversorgung: EUR 14.787,84 (Vorjahr: EUR 14.541,60)    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 33.639.922,09 30.886.950,94
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.041.579,78 12.835.875,74
9. Erträge aus Beteiligungen 1.814,35 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8.081,07 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.715.528,88 1.658.158,60
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 215.230,26 (Vorjahr: EUR 349.077,65)    
12. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 10.868,82 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.315.771,75 24.435.195,35
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 27.135,53)    
14. Ergebnis vor Steuern 10.385.415,00 15.467.942,87
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.592.315,03 5.723.724,66
- Latente Steuern: EUR 1.134.791,39 (Vorjahr: EUR 5.763.946,07)    
16. Ergebnis nach Steuern 6.793.099,97 9.744.218,21
17. Sonstige Steuern 160.156,88 154.235,74
18. Konzern-Jahresüberschuss 6.632.943,09 9.589.982,47
19. Einstellungen in Gewinnrücklage -6.632.943,09 -9.589.982,47
20. Konzern-Bilanzgewinn 0,00 0,00

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

der ENERPARC AG, Hamburg

A. Allgemeine Angaben

Die ENERPARC AG, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 112789), ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und demzufolge verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss 2016 wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des AktG erstellt. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die ENERPARC AG, Hamburg, sowie 118 inländische Tochter- und Enkelunternehmen einbezogen.

Die ENERPARC AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 4 neue Tochtergesellschaften gegründet. Zwei Tochtergesellschaften haben ihrerseits eine bzw. zwei weitere Gesellschaften gegründet, so dass der Konzernkreis um 7 Konzernunternehmen erweitert wurde. Die 2016 neu gegründeten Gesellschaften dienen als Betreibergesellschaften von Solarparks oder werden als Vorratsgesellschaften für zukünftige Solarparkprojekte oder weiteres Geschäft vorgehalten.

Hinsichtlich der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf die diesem Konzernanhang als Anlage beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungsstichtag

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Einzelabschlüsse sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember ab.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erst- und Folgekonsolidierung differenziert.

Für Erstkonsolidierungen bzw. Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2016 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Im Jahr 2016 ergaben sich weitere Konzernkreiserweiterungen. Diese resultieren lediglich aus Neugründungen. Unterschiedsbeträge ergaben sich hierbei nicht.

Konsolidierung von Schulden sowie Erträgen und Aufwendungen, Eliminierung von Zwischengewinnen

Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. Zwischenergebnisse im Anlagevermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

Latente Steuern

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern aus steuerlichen Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen.

Funktionale Währung

Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet.

D. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundsätzliches

Bei der Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung sind die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes angewandt worden.

Die Einzelabschlüsse werden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Sie werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wobei die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln auch von den Tochtergesellschaften beachtet werden.

Im Berichtsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz: BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie Umgliederungen von den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige Steuern" in die Umsatzerlöse unter Anpassung der jeweiligen Vorjahreszahlen. Im Übrigen entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Bilanzierung und Bewertung

Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die EDV-Software wird nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Bei dem beweglichen Sachanlagevermögen werden die Einbauten in gemieteten Räumen über den Zeitraum der Mietvertragsdauer bis 28. Februar 2019 sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren linear abgeschrieben. Bei den unter den technischen Anlagen ausgewiesenen Solarparks wird eine Nutzungsdauer von zwanzig Jahren zugrunde gelegt.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Dabei umfassen die Herstellungskosten Einzel- und Gemeinkosten.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei den Vorräten sind die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten auf Basis von Einzel- und Gemeinkosten ermittelt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für spätere Geschäftsjahre darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge für spätere Geschäftsjahre betreffen.

Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagengitter, das integraler Bestandteil des Anhangs ist.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Solarparkverkäufen. Wesentliche Einzelwertberichtigungen oder Forderungsausfälle fielen im Geschäftsjahr 2016 nicht an. Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände werden überwiegend kurzfristige Darlehen an Schwestergesellschaften ausgewiesen.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Innerhalb der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen im Voraus bezahlte Pachten in Höhe von TEUR 14.275 (i. V. TEUR 14.265) ausgewiesen.

5. Eigenkapital

Das Grundkapital der ENERPARC AG beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 704.750,00. Es ist eingeteilt in 704.750 (i. V. 704.750) auf den Namen lautende Stückaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00. Es ist zum Stichtag voll erbracht. Die Namensaktien sind vinkuliert.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2014 von der durch die Hauptversammlung vom 15. Oktober 2013 erteilten Genehmigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. So wurden 16.501 Aktien (2,34 % des Grundkapitals) durch die Gesellschaft von Aktionären zurück erworben.

In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand 50 % des Jahresüberschusses des handelsrechtlichen Einzelabschlusses der ENERPARC AG in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Konzernjahresüberschuss wurde vollumfänglich in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung der einzelnen Positionen des Eigenkapitals im Geschäftsjahr und im Vorjahr wird auf die beigefügte Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, rückständigen Urlaub, Mitarbeiterboni, pauschale Gewährleistungsvorsorge sowie Rückbauverpflichtungen.

7. Verbindlichkeiten

Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 674.148.260,54 95.716.853,81 172.546.420,46 405.884.986,27
(im Vorjahr) (632.760.717,07) (73.721.142,29) (164.363.182,34) (394.676.392,44)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.236.853,37 6.236.853,37    
(im Vorjahr) (3.611.440,27) (3.611.440,27)    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen Leistungen 35.320.713,69 34.523.713,69 797.000,00  
(im Vorjahr) (31.326.381,10) (30.671.150,22) (655.230,88)  
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 461.123,67 461.123,67    
(im Vorjahr) (175.856,00) (175.856,00)    
Sonstige Verbindlichkeiten 4.968.503,80 1.188.503,80 3.780.000,00  
(im Vorjahr) (8.619.508,20) (5.439.508,20) (3.180.000,00)  
  721.135.455,07 138.127.048,34 177.123.420,46 405.884.986,27
(im Vorjahr) (676.493.902,64) (113.619.096,98) (168.198.413,22) (394.676.392,44)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 668,1 Mio. durch Abtretungen von Ansprüchen aus Verträgen im Zusammenhang mit der Errichtung, der Versicherung und der Einspeisevergütungen der Solarparks sowie durch Verpfändung von Anteilen an verschiedenen Konzernunternehmen besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben bis auf einen Betrag in Höhe von TEUR 797 (TEUR 655) eine Laufzeit unter einem Jahr. Teilweise bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 322 (i. V. TEUR 1.685) ausgewiesen.

8. Passive latente Steuern

Latente Steuern für Unterschiedsbeträge zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Solarparks, Rückbaukosten- und Urlaubsrückstellungen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Gewerbesteuersatz in Höhe von 16,45 % und Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag. Die sich insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen.

Stand 1.1.2016
TEUR
Veränderung
TEUR
Stand 31.12.2016
TEUR
Aktive latente Steuern -272 272 0
Passive latente Steuern 21.610 862 22.472
Saldierte Steuerlatenzen 21.338 1.134 22.472

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Änderungen durch BilRUG bei Ausweis und Gliederung

Die Darstellung und Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Berichtsjahr an die durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB angepasst. Infolge der geänderten Gliederungsvorschriften des § 275 HGB ist der im Vorjahr noch ausgewiesene Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" (EUR 15.557.884,86) entfallen. Neu eingefügt wurde im Berichtsjahr der Posten "Ergebnis nach Steuern". Darüber hinaus wurde in Anwendung von § 265 Abs. 5 HGB hinter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" der Posten "Ergebnis vor Steuern" eingefügt.

Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG wurden bislang unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Erträge im Berichtsjahr in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden für Zwecke der Vergleichbarkeit durch Umgliederungen in Höhe von EUR 898.107,20 angepasst.

Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG wurden bislang unter den sonstigen Steuern ausgewiesene mit dem Umsatz verbundene Steuern im Berichtsjahr in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden für Zwecke der Vergleichbarkeit durch Umgliederungen in Höhe von EUR 87.747,99 angepasst.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Segmente:

2016
TEUR
2015
TEUR
Veränderung
TEUR
Kraftwerksbau 92.541 75.956 16.585
Einspeisevergütung 79.383 75.662 3.721
Stromhandel 22.839 25.773 -2.934
Übrige Erlöse 5.572 11.201 -5.629
  200.355 188.592 11.743

Die Umsatzerlöse wurden mit 33,3 % im Ausland und mit 66,7 % in Deutschland erzielt.

2. Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 714 (i. V. TEUR 495) enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 2.219 (i. V. TEUR 2.533) enthalten, davon betreffen TEUR 1.809 (i. V. TEUR 1.842) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 923 (i. V. TEUR 798). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 110 (i. V. TEUR 281) enthalten.

3. Personalaufwand

Innerhalb des Personalaufwands werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 15 (i. V. TEUR 14) ausgewiesen.

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Innerhalb dieser Position werden tatsächliche Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 2.457 und ein latenter Steueraufwand von TEUR 1.135 ausgewiesen. Insgesamt ergibt sich ein Ertrags-Steueraufwand von TEUR 3.592.

F. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Konzernobergesellschaft ermittelt den Cashflow nach der indirekten Methode, nach der der Gewinn oder Verlust der Periode um die Auswirkungen der nicht zahlungswirksamen Transaktionen, um Abgrenzungen der Mittelzu- oder Mittelabflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit oder Zukunft und um Ertrags- oder Aufwandsposten in Verbindung mit dem Cashflow aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit angepasst wird.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 58.340. Er enthält Zinsauszahlungen von TEUR 26.316 (i. V. TEUR 24.217), Ertragssteuerauszahlungen von TEUR 455 (i. V. TEUR 260) und Zinseinzahlungen von TEUR 1.716 (i. V. TEUR 1.309).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt - TEUR 50.615 und resultiert insbesondere aus Auszahlungen für die Herstellung der Solarparks.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 10.942 resultiert überwiegend aus der Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung der Solarparks.

Definition des Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung entspricht der Position "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Er umfasst an beiden Stichtagen Kassenbestände und täglich fällige Einlagen bei Kreditinstituten. Von den liquiden Mitteln sind TEUR 42.276 verpfändet und stehen demzufolge nicht zur freien Verfügung des Konzerns. Demnach stehen zum Abschlussstichtag TEUR 39.882 zur freien Verfügung.

G. Angaben zum Eigenkapitalspiegel

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem beigefügten Eigenkapitalspiegel.

H. Sonstige Angaben

1. Offenlegungserleichterungen

Für folgende Gesellschaften werden Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB (Kapitalgesellschaften) bzw. nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen:

ENERPARC Beteiligungs GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 3 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 4 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 5 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 6 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 7 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 8 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 10 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 11 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 12 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 13 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 15 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 16 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 17 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 18 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 21 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 22 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 23 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 24 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 25 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 26 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 30 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 31 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 36 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 37 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 38 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 39 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 40 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 41 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 42 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solarpark Litten GmbH, Kubschütz

ENERPARC Solarpark Litten 2 GmbH, Kubschütz

ENERPARC Solar Invest 45 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 47 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 48 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 49 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 50 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 51 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 52 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 53 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 54 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 55 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 56 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 57 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 58 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 59 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 60 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 61 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 62 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 63 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 64 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 65 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 67 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 68 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 69 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 70 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 71 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 72 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 73 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 74 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 75 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 77 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 78 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 79 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 80 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 81 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 82 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 83 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 84 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 85 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 86 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 87 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 88 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 89 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 90 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 91 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 92 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 93 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 94 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 95 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 96 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 97 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 98 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 99 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 100 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 101 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 102 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 103 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 104 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 105 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 106 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 107 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 108 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 109 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 110 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 111 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 112 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 113 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 114 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 115 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 116 GmbH, Hamburg

ENERPARC Real Estate GmbH, Hamburg

ENERPARC Real Estate Solar Invest 1 GmbH, Hamburg

ENERPARC Real Estate Solar Invest 2 GmbH, Hamburg

ENERPARC Real Estate Solar Invest 3 GmbH, Hamburg

2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag wurden von verschiedenen Kreditinstituten zugunsten der ENERPARC AG Bankavale und Akkreditive in Höhe von TEUR 63.322 (i. V. TEUR 56.724) gewährt. Zur Sicherheit für diese Avale und für unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wegen LC Verbindlichkeiten ausgewiesene Verbindlichkeiten wurden Bankguthaben in Höhe von TEUR 17.570 (i. V. TEUR 12.162) hinterlegt.

Die ENERPARC AG hat zugunsten der MKM Asset Management 3 GmbH eine Rangrücktrittserklärung in Höhe von TEUR 170 abgegeben.

Zur Absicherung von langfristigen Grundstückspachtverträgen mit konzernfremden Verpächtern haben die Solarparkgesellschaften Bankbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 3.089 abgegeben.

Die Grundstücksgesellschaften des Konzerns haben für Schwestergesellschaften auf ihren Grundgrundstücken Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 10.114 bestellt.

Zur Absicherung von Strom-Einkaufskontrakten, die die Sunnic Lighthouse GmbH mit verschiedenen Stromlieferanten abschließt, hat die ENERPARC AG Bürgschaftserklärungen über insgesamt TEUR 5.232 abgegeben.

Zur Absicherung von kurzfristigen Solarpark Finanzierungen von 7 Tochtergesellschaften der ENERPARC Inc., San Francisco/USA, hat die ENERPARC AG Bürgschaftserklärungen über TUS-$ 36.525 und TEUR 431, insgesamt umgerechnet zum Stichtagskurs in Höhe von TEUR 35.125 abgegeben.

Die ENERPARC AG hat Bürgschaften zugunsten der LSSI Leadership Holding GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 500 und zugunsten der ENERPARC Portfolio 1 GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 3.154 abgegeben.

Die beiden Konzernunternehmen ENERPARC Solar Invest 19 GmbH und die ENERPARC Solar Invest 27 GmbH haften zusammen mit den Schwestergesellschaften ENERPARC Solar Invest 32 GmbH & Co. KG, ENERPARC Solar Invest 33 GmbH & Co. KG, ENERPARC Solar Invest 34 GmbH & Co. KG und ENERPARC Solar Invest 35 GmbH & Co. KG gesamtschuldnerisch für Darlehensverbindlichkeiten der einzelnen Gesellschaften gegenüber einem Kreditinstitut (Valuta 31. Dezember 2016: EUR 52,5 Mio). Zum Abschlussstichtag haften die Konzernunternehmen in Höhe ihres gesamten Vermögens von EUR 1,1 Mio.

Für die angeführten, zu Nominalwerten angesetzten, Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung des Konzerns nicht gerechnet wird, da die jeweiligen Gesellschaften bisher ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind und keine Anzeichen dafür vorliegen, dass sich dies zukünftig ändern wird.

3. Personal

Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 durchschnittlich 85 Mitarbeiter.

4. Bewertungseinheiten

Die ENERPARC Solar Invest 36 GmbH, ENERPARC Solar Invest 69 GmbH, ENERPARC Solar Invest 77 GmbH, ENERPARC Solar Invest 78 GmbH, ENERPARC Solar Invest 82 GmbH, ENERPARC Solar Invest 91 GmbH und die ENERPARC Solar Invest 92 GmbH haben Darlehensverträge von insgesamt EUR 37.030.000,00 mit einer Laufzeit bis längstens zum 30. Juni 2032 abgeschlossen.

Die jeweiligen Vertragspartner haben ein jederzeitiges Kündigungsrecht (Frist: 3 Monate). Die Darlehen sind variabel verzinslich. Um dem Risiko von Marktzinsschwankungen zu begegnen, wurde der variable Zinssatz des Darlehens durch eine Zins-Swap Vereinbarung auf einen Festzinssatz in einer Spannweite von 1,07 % bis 2,21 % fixiert.

Risiken bestehen in der Änderung des Marktzinssatzes und der daraus resultierenden Veränderung der Ausgleichszahlungen und des Marktwertes. Diese werden aber grundsätzlich durch die gegenläufigen Entwicklungen bei den abgesicherten Grundgeschäften aufgefangen. Die Höhe des Zins-Swaps entspricht der Darlehensvaluta. Der Buchwert des Darlehens betrug am 31. Dezember 2016 EUR 33.426.787,38.

Im Rahmen der Bewertung des derivativen Finanzinstruments wurden die auf Basis der Marktverhältnisse zum Stichtag zu erwartenden Zahlungsströme mit einem Marktzinssatz diskontiert. Der Marktwert zum Jahresultimo 2016 beträgt - EUR 2.656.784,23. Es wurde eine Bewertungseinheit entsprechend den Kriterien des § 254 HGB gebildet, so dass der negative Marktwert des Zins-Swaps nicht zu einer Rückstellungsbildung führt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen in Höhe von TEUR 31.418. Diese resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Verpflichtungen für Grundstückspachtverträge (TEUR 16.259) der Solarparkgesellschaften und Modulbestellungen (TEUR 14.330), im Übrigen aus Büromieten für die Zentrale in Hamburg und Leasingverpflichtungen (TEUR 829).

6. Organe des Mutterunternehmens

Vorstände sind:

Herr Christoph Koeppen, Dipl.-Ingenieur, Hamburg

Herr Frank Müllejans, Dipl.-Kaufmann, Frechen

Herr Stefan Müller, Dipl.-Ingenieur, Hamburg

Aufsichtsratsmitglieder sind:

Dr. Andreas Tietmann, Dipl.-Ingenieur, Vorsitzender

Dr. Thomas Koeppen, Rechtsanwalt, stellv. Vorsitzender

Helmut Müller, Dipl.-Verwaltungswirt

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen im Geschäftsjahr 2016 TEUR 36.

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB

Nahestehende Unternehmen sind die Tochterunternehmen und die weiteren Unternehmen der Gesellschafter (Schwesterunternehmen); nahestehende Personen sind die Geschäftsleitung, die Prokuristen und sonstige leitende Angestellte sowie deren Familienangehörige, außerdem die Mitglieder des Aufsichtsrats.

Mit diesen Unternehmen bzw. Personengruppen wurden nur Geschäfte im Rahmen marktüblicher Konditionen getätigt.

8. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt TEUR 208 (davon TEUR 159 für den Konzernabschluss). Für übrige Leistungen wurden TEUR 10 abgerechnet.

9. Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016 sind mit Ausnahme der im Nachtragsbericht erwähnten Begebenheiten keine Ereignisse eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Der Geschäftsverlauf bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes bestätigt die im Prognosebericht getroffenen Aussagen.

Im März 2017 hat die ENERPARC zur weiteren Ausdehnung der Geschäftstätigkeit ein zusätzliches langfristiges Darlehen in Höhe von EUR 10 Mio. aufgenommen. Als Sicherheit wurden Anteile an Betreibergesellschaften verpfändet.

Derzeit befinden sich 13 außereuropäische Projekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 162 MWp im Bau oder Planung, die teilweise 2016 begonnen wurden und im Laufe des ersten Halbjahres 2017 fertig gestellt werden sollen. Hierbei handelt es sich um Projekte in Jordanien, Weißrussland, der Türkei, Ägypten, Kasachstan und der Mongolei.

Bei der ersten in 2017 stattgefundenen Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur konnte der ENERPARC Konzern im Februar ca. 97 MWp von den ursprünglichen 200 MWp für Tochter-Enkel- und Schwestergesellschaften sichern. Somit erhöht sich das tarifgesicherte Bauvolumen für deutsche Solarparks auf insgesamt etwa 285 MWp.

Darüber hinaus existiert derzeit noch ein in Planung befindliches Projektportfolio von ca. 80 Solarparks mit einer Größe zwischen 2 und 10 MWp und einem Gesamtvolumen von mehr als 550 MWp. Alle Projekte werden von den eigenen Entwicklungsteams in Hamburg, Leipzig und Berlin vorangetrieben bzw. als fertige Projekte von externen Projektentwicklern übernommen.

Grundsätzlich bereitet sich die Gesellschaft intensiv auf die nur noch durch Ausschreibungen zugeteilten Einspeisetarife vor. Hierbei wird die Unternehmensgruppe in geeigneter Weise eine Vielzahl von Projekten unterschiedlicher Größenordnung und Tarifhöhe innerhalb der Ausschreibungsverfahren anbieten, um eine höchstmögliche Zuteilung von förderfähigen Projekten durch die Bundesnetzagentur zu erreichen.

Zugeteilte Projekte müssen dann innerhalb von 24 Monaten ans Netz angeschlossen werden, was der Gesellschaft einen ökonomischen Freiraum bietet, die Kosten innerhalb der Genehmigungszeit noch weiter zu optimieren.

Außereuropäisch werden weiterhin die USA und Indien als attraktive Zukunftsmärkte durch Schwestergesellschaften bearbeitet.

Aufgrund der aktuellen deutschen Projektpipeline, der Vertiefung der konzerneigenen Wertschöpfungskette, der eigenen Vermarktung von selbst erzeugtem Solarstrom und den ausländischen Aktivitäten kann auch in 2017 von einem guten Geschäftsverlauf ausgegangen werden, der sich auch im laufenden Jahr überproportional zur Branche entwickeln sollte.

10. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand 50 % des Jahresüberschusses der ENERPARC AG in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Somit werden vom Jahresüberschuss in Höhe von EUR 11.632.483,75 insgesamt EUR 5.816.241,87 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 1.932.149,88 verbleibt ein Bilanzgewinn von EUR 7.748.391,76. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn 2016 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Hamburg, 7. April 2017

ENERPARC AG

Vorstand

gez. Christoph Koeppen

gez. Frank Müllejans

gez. Stefan Müller

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2016

der Enerparc AG, Hamburg

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.221.601,41 46.550,00 0,00 -7.593,25 2.260.558,16
2. Geleistete Anzahlungen 242.229,77 373.308,44 0,00 0,00 615.538,21
  2.463.831,18 419.858,44 0,00 -7.593,25 2.876.096,37
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.504.141,57 281.128,20 -21.976,50 0,00 65.763.293,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 650.506.804,75 49.972.449,68 0,00 -6.165,99 700.473.088,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.418,13 196.926,25 0,00 -33.655,46 1.108.688,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 529.884,85 2.241.521,31 -529.884,85 0,00 2.241.521,31
  717.486.249,30 52.692.025,44 -551.861,35 -39.821,45 769.586.591,94
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 5.017,44 5.789,77 0,00 0,00 10.807,21
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 0,00 0,00 0,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 885.500,00 5.732,98 -241.100,00 0,00 650.132,98
  973.017,44 11.522,75 -241.100,00 0,00 743.440,19
  720.923.097,92 53.123.406,63 -792.961,35 -47.414,70 773.206.128,50
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 690.115,78 140.766,36 0,00 -7.593,25 823.288,89
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  690.115,78 140.766,36 0,00 -7.593,25 823.288,89
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 70.543,74 0,00 0,00 0,00 70.543,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 90.432.160,80 33.379.898,56 0,00 -6.166,00 123.805.893,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.077,87 119.257,17 0,00 -33.655,46 625.679,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  91.042.782,41 33.499.155,73 0,00 -39.821,46 124.502.116,70
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  91.732.898,19 33.639.922,09 0,00 -47.414,71 125.325.405,59
Buchwerte
Stand am 31.12.2016
EUR
Stand am 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.437.269,27 1.531.485,63
2. Geleistete Anzahlungen 615.538,21 242.229,77
  2.052.807,48 1.773.715,40
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.692.749,53 65.433.597,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 576.667.195,07 560.074.643,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.009,34 405.340,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.241.521,31 529.884,85
  645.084.475,25 626.443.466,89
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 10.807,21 5.017,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 650.132,98 885.500,00
  743.440,19 973.017,44
  647.880.722,92 629.190.199,73

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2016

Die ENERPARC AG hält jeweils 100 % der Anteile an der
1 ENERPARC Beteiligungs GmbH, Hamburg
2 ENERPARC Real Estate GmbH, Hamburg
3 ENERPARC Solar Invest 3 GmbH, Hamburg
4 ENERPARC Solar Invest 4 GmbH, Hamburg
5 ENERPARC Solar Invest 5 GmbH, Hamburg
6 ENERPARC Solar Invest 6 GmbH, Hamburg
7 ENERPARC Solar Invest 7 GmbH, Hamburg
8 ENERPARC Solar Invest 8 GmbH, Hamburg
9 Sunnic Lighthouse GmbH, Hamburg
10 ENERPARC Solar Invest 10 GmbH, Hamburg
11 ENERPARC Solar Invest 11 GmbH, Hamburg
12 ENERPARC Solar Invest 12 GmbH, Hamburg
13 ENERPARC Solar Invest 13 GmbH, Hamburg
14 ENERPARC Solar Invest 15 GmbH, Hamburg
15 ENERPARC Solar Invest 16 GmbH, Hamburg
16 ENERPARC Solar Invest 17 GmbH, Hamburg
17 ENERPARC Solar Invest 18 GmbH, Hamburg
18 ENERPARC Solar Invest 19 GmbH, Hamburg
19 ENERPARC Solar Invest 20 GmbH, Hamburg
20 ENERPARC Solar Invest 21 GmbH, Hamburg
21 ENERPARC Solar Invest 22 GmbH, Hamburg
22 ENERPARC Solar Invest 23 GmbH, Hamburg
23 ENERPARC Solar Invest 24 GmbH, Hamburg
24 ENERPARC Solar Invest 25 GmbH, Hamburg
25 ENERPARC Solar Invest 26 GmbH, Hamburg
26 ENERPARC Solar Invest 27 GmbH, Hamburg
27 ENERPARC Solar Invest 28 GmbH, Hamburg
28 ENERPARC Solar Invest 29 GmbH, Hamburg
29 ENERPARC Solar Invest 30 GmbH, Hamburg
30 ENERPARC Solar Invest 31 GmbH, Hamburg
31 ENERPARC Solar Invest 36 GmbH, Hamburg
32 ENERPARC Solar Invest 37 GmbH, Hamburg
33 ENERPARC Solar Invest 38 GmbH, Hamburg
34 ENERPARC Solar Invest 39 GmbH, Hamburg
35 ENERPARC Solar Invest 40 GmbH, Hamburg
36 ENERPARC Solar Invest 41 GmbH, Hamburg
37 ENERPARC Solar Invest 42 GmbH, Hamburg
38 ENERPARC Solarpark Litten GmbH, Kubschütz
39 ENERPARC Solarpark Litten 2 GmbH, Kubschütz
40 ENERPARC Solar Invest 45 GmbH, Hamburg
41 ENERPARC Solar Invest 47 GmbH, Hamburg
42 ENERPARC Solar Invest 48 GmbH, Hamburg
43 ENERPARC Solar Invest 49 GmbH, Hamburg
44 ENERPARC Solar Invest 50 GmbH, Hamburg
45 ENERPARC Solar Invest 51 GmbH, Hamburg
46 ENERPARC Solar Invest 52 GmbH, Hamburg
47 ENERPARC Solar Invest 53 GmbH, Hamburg
48 ENERPARC Solar Invest 54 GmbH, Hamburg
49 ENERPARC Solar Invest 55 GmbH, Hamburg
50 ENERPARC Solar Invest 56 GmbH, Hamburg
51 ENERPARC Solar Invest 57 GmbH, Hamburg
52 ENERPARC Solar Invest 58 GmbH, Hamburg
53 ENERPARC Solar Invest 59 GmbH, Hamburg
54 ENERPARC Solar Invest 60 GmbH, Hamburg
55 ENERPARC Solar Invest 61 GmbH, Hamburg
56 ENERPARC Solar Invest 62 GmbH, Hamburg
57 ENERPARC Solar Invest 63 GmbH, Hamburg
58 ENERPARC Solar Invest 64 GmbH, Hamburg
59 ENERPARC Solar Invest 65 GmbH, Hamburg
60 ENERPARC Solar Invest 67 GmbH, Hamburg
61 ENERPARC Solar Invest 68 GmbH, Hamburg
62 ENERPARC Solar Invest 69 GmbH, Hamburg
63 ENERPARC Solar Invest 70 GmbH, Hamburg
64 ENERPARC Solar Invest 71 GmbH, Hamburg
65 ENERPARC Solar Invest 72 GmbH, Hamburg
66 ENERPARC Solar Invest 73 GmbH, Hamburg
67 ENERPARC Solar Invest 74 GmbH, Hamburg
68 ENERPARC Solar Invest 75 GmbH, Hamburg
69 ENERPARC Solar Invest 77 GmbH, Hamburg
70 ENERPARC Solar Invest 78 GmbH, Hamburg
71 ENERPARC Solar Invest 79 GmbH, Hamburg
72 ENERPARC Solar Invest 80 GmbH, Hamburg
73 ENERPARC Solar Invest 81 GmbH, Hamburg
74 ENERPARC Solar Invest 82 GmbH, Hamburg
75 ENERPARC Solar Invest 83 GmbH, Hamburg
76 ENERPARC Solar Invest 84 GmbH, Hamburg
77 ENERPARC Solar Invest 85 GmbH, Hamburg
78 ENERPARC Solar Invest 86 GmbH, Hamburg
79 ENERPARC Solar Invest 87 GmbH, Hamburg
80 ENERPARC Solar Invest 88 GmbH, Hamburg
81 ENERPARC Solar Invest 89 GmbH, Hamburg
82 ENERPARC Solar Invest 90 GmbH, Hamburg
83 ENERPARC Solar Invest 91 GmbH, Hamburg
84 ENERPARC Solar Invest 92 GmbH, Hamburg
85 ENERPARC Solar Invest 93 GmbH, Hamburg
86 ENERPARC Solar Invest 94 GmbH, Hamburg
87 ENERPARC Solar Invest 95 GmbH, Hamburg
88 ENERPARC Solar Invest 96 GmbH, Hamburg
89 ENERPARC Solar Invest 97 GmbH, Hamburg
90 ENERPARC Solar Invest 98 GmbH, Hamburg
91 ENERPARC Solar Invest 99 GmbH, Hamburg
92 ENERPARC Solar Invest 100 GmbH, Hamburg
93 ENERPARC Solar Invest 101 GmbH, Hamburg
94 ENERPARC Solar Invest 102 GmbH, Hamburg
95 ENERPARC Solar Invest 103 GmbH, Hamburg
96 ENERPARC Solar Invest 104 GmbH, Hamburg
97 ENERPARC Solar Invest 105 GmbH, Hamburg
98 ENERPARC Solar Invest 106 GmbH, Hamburg
99 ENERPARC Solar Invest 107 GmbH, Hamburg
100 ENERPARC Solar Invest 108 GmbH, Hamburg
101 ENERPARC Solar Invest 109 GmbH, Hamburg
102 ENERPARC Solar Invest 110 GmbH, Hamburg
103 ENERPARC Solar Invest 111 GmbH, Hamburg
104 ENERPARC Solar Invest 112 GmbH, Hamburg
105 ENERPARC Solar Invest 113 GmbH, Hamburg
106 ENERPARC Solar Invest 114 GmbH, Hamburg
107 ENERPARC Solar Invest 115 GmbH, Hamburg
108 ENERPARC Solar Invest 116 GmbH, Hamburg
109 Enerparc Real Estate Solar Invest 1 GmbH, Erfurt *
110 Enerparc Real Estate Solar Invest 2 GmbH, Hamburg *
111 Enerparc Real Estate Solar Invest 3 GmbH, Hamburg *
112 ENERPARC power plants GmbH, Hamburg
113 EPP Solar Invest 1 GmbH, Hamburg ***
114 EPP Solar Invest 2 GmbH, Hamburg ***
115 Sunnic Lighthouse Solar Invest 1 GmbH, Hamburg **
116 Sunnic Lighthouse Solar Invest 2 GmbH, Hamburg **
117 Sunnic Lighthouse Solar Invest 3 GmbH, Hamburg **
118 Sunnic Lighthouse Solar Invest 4 GmbH, Hamburg **

* mittelbar über die ENERPARC Real Estate GmbH

** mittelbar über Sunnic Lighthouse GmbH

*** mittelbar über ENERPARC power plants GmbH

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016

der ENERPARC AG, Hamburg

2016
TEUR
2015
TEUR
Konzernjahresergebnis 6.633 9.590
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 33.640 30.887
+/- Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 499 431
+/- Zunahme/Abnahme Im Voraus vereinnahmte Pachten -343 8
+/- Zunahme/Abnahme latente Steuern 1.134 5.765
+/- Zunahme/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen 5.764 -249
-/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 0 -10
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -19.546 5.592
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.957 -11.742
+ Zinsaufwendungen 26.316 24.408
- Zinserträge -1.716 -1.309
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.458 -40
-/+ Ertragsteuerzahlungen -455 -260
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 58.341 63.071
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 31
+ Einzahlung aus Tilgung Ausleihung 241 70
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -52.140 -86.707
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -420 -270
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -12 -5
+ Einzahlungen für Abgänge aus dem Finanzanlagevermögen 0 2
+ Zinseinzahlungen 1.716 1.309
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -50.615 -85.570
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 115.589 130.939
- Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -89.441 -52.937
+/- Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.239 -6.156
- Auszahlungen an Anteilseigner -4.129 -3.097
- Zinsauszahlungen -26.316 -24.217
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 10.942 44.532
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 18.668 22.033
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 63.491 41.458
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 82.159 63.491

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2016

der ENERPARC AG, Hamburg

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Gewinnrücklagen
TEUR
Konzern- Bilanzgewinn
TEUR
Summe
TEUR
Stand 1.1.2016 688 35.138 0 35.826
Gewinnverwendung 2016 (EA)        
- Auszahlung an Unternehmenseigner   -4.129   -4.129
Konzerngesamtergebnis 2016     6.633 6.633
Ergebnisverwendung 2016   6.633 -6.633 0
Stand 31.12.2016 688 37.642 0 38.330

für das Geschäftsjahr 2015

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Gewinnrücklagen
TEUR
Konzern- Bilanzgewinn
TEUR
Summe
TEUR
Stand 1.1.2015 688 28.645 0 29.333
Gewinnverwendung 2015 (EA)        
- Auszahlung an Unternehmenseigner   -3.097   -3.097
Konzerngesamtergebnis 2015     9.590 9.590
Ergebnisverwendung 2015   9.590 -9.590  
Stand 31.12.2015 688 35.138 0 35.826

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers

Wir haben den von der ENERPARC AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handels- und aktienrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, 7. April 2017

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer

gez. Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2016

Der Aufsichtsrat der ENERPARC AG nahm die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahr.

Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in 4 Sitzungen und durch Vorlage von Berichten umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der ENERPARC AG überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragen sind.

Der Jahres- und Konzernabschluss sowie der Lagebericht und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Köln geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfungen wurde sowohl für den Einzel- als auch für den Konzernabschluss ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu.

Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2016 und genehmigt den Konzernabschluss 2016 und schlägt der Hauptversammlung vor, diese festzustellen.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der ENERPARC AG für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit aus.

 

Hamburg, den 15. Mai 2017

gez. Dr. Andreas Tietmann, Aufsichtsratsvorsitzender

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte durch den Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 15. Mai 2017.

In Übereinstimmung mit der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand 50 % des Jahresüberschusses 2016 der ENERPARC AG in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Demnach verbleibt ein Bilanzgewinn von EUR 7.748.391,76. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2017 wurden EUR 11,00 je Aktie (mit Ausnahme der eigenen Aktien der ENERPARC AG) also insgesamt EUR 7.570.739,00 als Dividende ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von EUR 177.652,76 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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