MARKS
GmbH
Eisenberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
MARKS GmbH
für das Geschäftsjahr 2023
1. Geschäftsmodell
Die Gesellschaft betreibt am Standort Eisenberg einen
Stahl- und Nichteisenmetallhandel und zeichnet sich
insbesondere durch die schnelle Lieferung vielfältiger
Kleinteile nach Kundenvorgaben aus.
2. Allgemeine gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im
Jahr 2023 nach Angabe des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gefallen.
Deutschland befindet sich im Jahr 2023 in einer Rezession.
Die Wirtschaft des Landes schrumpfte sowohl im letzten
Quartal 2022 als auch im ersten Quartal 2023. Die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im
Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins
Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge
weiterhin vorherrschenden hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Damit
setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom
Einbruch im "Corona"-Jahr 2020 nicht weiter fort.
Zu den anhaltenden Nachwirkungen der
Corona-Maßnahmen und den Folgen der Energie- und
Klimapolitik kommen die für die Volkswirtschaft
schädlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges, mit den
einhergehenden Wirtschaftssanktionen und die zunehmende
Abwanderung von Schlüsseltechnologien und -industrien.
3. Geschäftsverlauf
Das allgemeine Geschäftsklima war im Jahr 2023
durchwachsen.
Im Jahresverlauf zeichnete sich im Bereich der
Automotive eine leichte Stabilisierung ab, die sich jedoch
auf weiterhin sehr niedrigem Niveau bewegt. Dem allgemeinen
wirtschaftlichen Abwärtstrend mit einhergehender
Erhöhung der Erzeugerpreise ist das Unternehmen
erwartungsgemäß gefolgt. Durch die Verbreiterung
der Angebotspalette konnte diesem allgemeinen Trend nur
bedingt entgegengewirkt werden. So ist die Anzahl der
Bestellungen von 47.547 im Jahr 2022 auf 43.166 im Jahr
2023 zurück gegangen.
?
4. Ertrags?, Vermögens? und Finanzlage
Im Geschäftsjahr 2023 ist die Ertragslage der
Gesellschaft insgesamt dennoch als sehr gut zu beurteilen,
sodass auch im Geschäftsjahr 2023 an die positiven
Jahresergebnisse der Vorjahre angeknüpft werden
konnte.
Insgesamt schließt die Gesellschaft das
Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von
4.083 TEUR (Vorjahr: 4.625 TEUR) ab, welcher sich aus dem
im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rohergebnis ableitet.
Das Rohergebnis ist dabei insbesondere durch die
Veränderung der Umsatzerlöse sowie der
Materialaufwendungen beeinflusst.
Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum
Vorjahr, u. a. bedingt durch die Tatsache, dass drei
Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben, um 264 TEUR
auf 1.841 TEUR verringert.
Zum 31. Dezember 2023 waren 16 Mitarbeiter im
Unternehmen beschäftigt.
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um
2.738 TEUR auf 19.001 TEUR verringert. Dies ist auf der
Aktivseite im Wesentlichen auf die Veränderung des
Anlagevermögens (- 83 TEUR) und der liquiden Mittel (-
3.108 TEUR) zurückzuführen. Gegenläufig dazu
erhöhte sich das Vorratsvermögen im Vergleich zum
Vorjahr um 219 TEUR. Auf der Passivseite ist die
Veränderung der Bilanzsumme primär durch die
Verringerung des Eigenkapitals (- 1.017 TEUR) sowie der
Rückstellungen (-1.396 TEUR) geprägt.
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende
94,7 % (Vorjahr: 87,5 %).
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insgesamt
als stabil zu bewerten.
Die Finanzlage war durch eine durchgängig
geordnete und solide finanzielle Geschäftssituation
gekennzeichnet. Der Gesellschaft stehen zum Jahresende
liquide Mittel in Höhe von 2.207 TEUR (Vorjahr: 5.314
TEUR) zur Verfügung.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im
Berichtsjahr und zum Prüfungszeitpunkt
durchgängig gegeben. Sie ist auch für die
nähere Zukunft gewährleistet.
5. Chancen- und Risikobericht
Aufgrund der unklaren Situation in der deutschen
Wirtschaft ist die Gesellschaft weiter bestrebt, mit dem
bestehenden Mitarbeiterstamm den Kundenkreis und die
Kundenstreuung beizubehalten. Durch diese breite Streuung
wird das Ausfallrisiko als gering bewertet.
?
Risiken sieht die Geschäftsführung
weiterhin in Lieferengpässen bei der
Materialbeschaffung, was wiederum Auswirkungen auf die
Preise und die Verfügbarkeit haben kann, der
Abhängigkeit der gesamten deutschen Wirtschaft von der
Automobilindustrie sowie des weiterhin andauernden Krieges
in der Ukraine und damit fortwährenden
Importbeschränkungen.
Durch die Verknappung der Energie rechnet die
Gesellschaft mit zeitweisen Ausfällen und weiteren
Verteuerungen der Strom- und Gasversorgung. Durch
langfristig und im Firmenverbund abgeschlossene
Lieferverträge versucht die Gesellschaft, dem
entgegenzuwirken.
6. Prognose
Für das Jahr 2024 sind keine größeren
Investitionen geplant. Jedoch wird das Angebot an
lagerhaltigen Materialgüteklassen nach wie vor stetig
erweitert. Der für das Geschäftsjahr 2024
geplante Jahresüberschuss trägt zu einer weiteren
Steigerung des Eigenkapitals bei. Die Liquidität wird
aufgrund vorliegender Planungsprämissen als gesichert
eingeschätzt.
Durch die politische Weichenstellung hin zur
Klimaneutralität sowie die Unsicherheiten im
Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg wird eine weitergehende
Materialverknappung mit weiter steigenden Preisen und einen
damit einhergehenden Nachfragerückgang auf das
Umsatzniveau vor 2020 erwartet.
Die Abwanderung von Schlüsseltechnologien und
-industrien hat auch Auswirkungen auf den Kundenstamm und
damit die Gesellschaft und wird kritisch beobachtet.
Die Tendenz der Zunahme der Firmeninsolvenzen wird
auch im Unternehmen zu kundenseitigen
Zahlungsausfällen und Umsatzrückgang führen.
Die ausufernde EU-Bürokratie und Regulierungswut
stellen ebenfalls eine erhebliche Herausforderung dar.
Diese mindern die betriebliche Effizienz und führen zu
zusätzlichen Kosten, was die Wettbewerbsfähigkeit
des Unternehmens weiter beeinträchtigt.
7. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten Die originären
Finanzinstrumente umfassen auf der Aktivseite im
Wesentlichen kurzfristige Forderungen und Guthaben bei
Kreditinstituten. Ausstehende Forderungen werden
regelmäßig überwacht und etwaige
überfällige Zahlungen umgehend angemahnt. Die
Ausfallrisiken auf Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen werden weiterhin als gering eingeschätzt.
Auf der Passivseite umfassen die originären
Finanzinstrumente im Wesentlichen die kurzfristigen
Verbindlichkeiten und die sonstigen Rückstellungen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren
Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen
und deren Höhe und Fälligkeit unsicher ist.
Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine
rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber
Dritten zu Grunde liegt. Die Rückstellungen werden mit
ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit
Erstattungsansprüchen saldiert.
Die Finanzierungsmaßnahmen umfassen die im
üblichen Geschäftsverkehr vorherrschenden
Aktivitäten zu marktüblichen Bedingungen.
Wesentliche Risiken sind weder im Berichtszeitraum
noch aktuell erkennbar. Das eigene liquide Vermögen
der Gesellschaft wird im Inland und Ausland angelegt. Durch
Streuung der Finanzmittel auf verschiedene
Geschäftsbanken, in Kombination mit vielfältigen
Anlagestrategien, werden die unterschiedlichen
Sicherungssysteme voll genutzt.
Ein Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten
erfolgt nicht.
Eisenberg, 6. Juni 2024
Lothar
Marks
Geschäftsführer
André
Marks
Geschäftsführer
Heike
Marks-Serfling
Geschäftsführerin
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
5.603.891,51 |
5.687.133,41 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
271.131,79 |
109.774,20 |
| II.
Sachanlagen |
2.488.238,50 |
2.827.318,35 |
| III.
Finanzanlagen |
2.844.521,22 |
2.750.040,86 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.393.285,98 |
16.046.196,74 |
| I.
Vorräte |
10.581.721,03 |
10.362.225,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
604.761,04 |
369.635,15 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
26.906,02 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.206.803,91 |
5.314.336,13 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.366,57 |
6.316,57 |
| Summe
Aktiva |
19.001.544,06 |
21.739.646,72 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
17.997.406,77 |
19.014.346,45 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
13.888.346,45 |
14.363.261,50 |
| III.
Jahresüberschuss |
4.083.060,32 |
4.625.084,95 |
| B.
Rückstellungen |
634.377,11 |
2.030.140,39 |
| C.
Verbindlichkeiten |
369.760,18 |
695.159,88 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
364.838,54 |
669.657,39 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
4.921,64 |
25.502,49 |
| Summe
Passiva |
19.001.544,06 |
21.739.646,72 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.488.657,45 |
11.849.159,37 |
| 2.
Personalaufwand |
1.840.550,75 |
2.104.597,81 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.587.885,38 |
1.727.529,36 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
252.665,37 |
377.068,45 |
| davon
für Altersversorgung |
35.989,55 |
57.102,01 |
| 3.
Abschreibungen |
490.490,34 |
641.340,21 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
490.490,34 |
641.340,21 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.304.324,22 |
2.437.192,90 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
0,00 |
21,12 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.669,15 |
4.565,35 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
10.335,79 |
29.087,01 |
| davon
aus Abzinsung |
10.335,79 |
29.074,00 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.763.075,18 |
2.014.947,96 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
4.084.550,32 |
4.626.579,95 |
| 10.
sonstige Steuern |
1.490,00 |
1.495,00 |
| 11.
Jahresüberschuss |
4.083.060,32 |
4.625.084,95 |
Anhang für
das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023
I. Allgemeines
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB und wird im
Han-delsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer
HRB 207465 geführt. Sie ist firmiert unter MARKS GmbH
mit Sitz in 07607 Eisenberg.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den ein-schlägigen Vorschriften des
GmbHG unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften
aufge-stellt.
Gemäß § 13 des Gesellschaftsvertrags
hat die Gesellschaft den Jahresabschluss in entsprechender
Anwendung der gesetzlichen Fristen aufzustellen.
Die Prinzipien der Periodenabgrenzung, der
Einzelbewertung, das Going-Concern-Prinzip sowie das
Vorsichtsprinzip wurden angewandt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.
Anlagevermögen Die immateriellen
Vermögensgegenstände sowie das
Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-fungskosten
zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Skonti angesetzt, und so weit abnutz-bar, entsprechend der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände um lineare Abschreibungen
vermindert. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung
zeitanteilig. Die voraus-sichtliche Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens
richtet sich im Wesentlichen nach den steuerrechtlich
zulässigen AfA-Höchstsätzen. Selbst
geschaffene immateri-elle Vermögensgegenstände
werden nicht aktiviert.
Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis
TEUR 0,8 Anschaffungskosten wurden im Zugangs-jahr 2023
sofort abgeschrieben.
?
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips an-gesetzt.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen
ermittelte Wert von Gegenständen des
Anlagever-mögens unter dem Wert liegt, der ihnen am
Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch
au-ßerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen. Soweit die Gründe für in früheren
Geschäfts-jahren vorgenommene
außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr
bestehen, wird eine Wer-taufholung vorgenommen, soweit es
sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts-
oder Firmenwert handelt.
Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die
fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den
Herstellungskosten (Materialkosten, Fertigungskosten sowie
angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten)
unter Einbeziehung von angemessenen Teilen der Kosten der
allgemei-nen Verwaltung, aber ohne Einbeziehung von
Fremdkapitalzinsen und unter Beachtung des
Nie-derstwertprinzips angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag
bilanziert. Bei den For-derungen und sonstigen
Vermögensgegenständen werden erkennbare
Einzelrisiken durch Wert-berichtigungen
berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde
zusätzlich durch eine ausreichend bemessene
Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die
Kassenbestände werden mit dem Nennwert ange-setzt.
Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive
Rechnungsabgrenzungsposten wurde gem. § 250 HGB
ermittelt und betrifft ausschließ-lich Ausgaben vor
dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine
bestimmte Zeit danach darstel-len.
Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert
angesetzt.
Pensionsverpflichtung Die Pensionsverpflichtungen
wurden aufgrund eines vorgelegten Gutachtens gebildet. Die
Rück-stellungen für Pensionsverpflichtungen
wurden unter Verwendung der Projec-ted-Unit-Credit-Methode
(PUC) mit einem Rechnungszins von 1,82 % bewertet. Als
biometrische Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln
2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Da-bei
unterliegt die Berechnung keiner Fluktuationsrate.
Gehaltssteigerungen werden bei der Er-mittlung nicht
berücksichtigt, aufgrund von fest vereinbarten
Altersrenten.
?
Die leistungskongruent rückgedeckten
Pensionsrückstellungen sind gemäß §
253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des
Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung bewertet.
So-fern die Rückdeckungsversicherungsansprüche an
die Pensionsberechtigten verpfändet wurden, erfolgte
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine
Saldierung mit den Pensionsrückstellungen. Der
Un-terschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB
aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und der Bewertung der
Rückstellungen mit dem durchschnittlichen
Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Ge-schäftsjahren beträgt EUR 10.837,00.
Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie
sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurtei-lung notwendigen
Erfüllungsbetrages gem. § 253 HGB angesetzt.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Angaben zur Bilanz
Die Gliederung und Entwicklung des
Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen
werden im laufenden Geschäftsjahr Bitcoins
aus-gewiesen in Höhe von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 110).
Im Finanzanlagevermögen sind dauernd dem
Geschäftsbetrieb zugeordnete Edelmetalle zu
An-schaffungskosten in Höhe von TEUR 1.255 (Vorjahr:
TEUR 1.160), Wertpapiere in Höhe von TEUR 1.506
(Vorjahr: TEUR 1.506) und Diamanten in Höhe von TEUR
84 (Vorjahr: TEUR 84) ausgewiesen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 303) haben wie im
Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr. Darin nicht
enthalten sind zweifelhafte Forderun-gen in Höhe von
TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 3).
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in
Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 40) eine
Rest-laufzeit von einem Jahr und in Höhe von TEUR 0
(Vorjahr: TEUR 27) eine Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr.
Der Ausweis des in voller Höhe einbezahlten
"Gezeichneten Kapitals" in Höhe von EUR 26.000,00
steht in Übereinstimmung mit der Eintragung im
Handelsregister.
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten untergliedert
sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte
oder ähnliche Rechte besichert.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Im Geschäftsjahr 2023 werden zu den unter den
immateriellen Vermögenswerten ausgewiesenen Bitcoins
Erträge aus Zuschreibungen des immateriellen
Anlagevermögens von TEUR 161 (Vorjahr:TEUR 0)
ausgewiesen.
V. Sonstige Angaben
Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft im
Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 18 Arbeitnehmer
(Vorjahr: 19 Arbeitnehmer) ohne die
Geschäftsführer, davon 13 gewerbliche
Arbeitnehmer und 6 Angestellte.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus
Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 87
(Vorjahr: TEUR 87), insbesondere mit der L. und A. Marks
GbR (Besitzgesellschaft) sowie der HAL Komponenten GmbH.
Die Verträge wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen
und kön-nen mit einer Frist von einem Jahr zum Ende
eines Kalenderjahres ordentlich gekündigt werden.
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB
bestehen nicht.
Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Lothar Marks
(gesamtverantwortliche Geschäftsführung), Herr
André Marks (technische Geschäftsführung)
und Frau Heike Marks-Serfling (kaufmännische
Geschäftsführung), alle Eisenberg, als
Geschäftsführer bestellt. Die Gesamtbezüge
der Geschäftsführung beliefen sich im
Berichtsjahr auf TEUR 880. Darüber hinaus sind
für die Mitglieder der Geschäftsführung
Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 231
bilanziert.
Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR
4.083.060,32 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Vorgänge nach dem Abschlussstichtag, die
für die Gesellschaft eine i. S. d. § 285 Nr. 33
HGB beson-dere Bedeutung haben, sind nicht eingetreten.
Eisenberg, 06. Juni 2024
Lothar
Marks
Geschäftsführer
André
Marks
Geschäftsführer
Heike
Marks-Serfling
Geschäftsführerin
sonstige Berichtsbestandteile
Eisenberg, den
29.10.2024
gez.
André Marks, Geschäftsführer
gez.
Heike Marks-Serfling, Geschäftsführerin
gez.
Lothar Marks, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024
festgestellt.
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die MARKS GmbH, Eisenberg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der MARKS GmbH,
Eisenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MARKS
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse " entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und " vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt
ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In
allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in
Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus " identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
" gewinnen wir ein Verständnis von dem für
die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser
Systeme der Gesellschaft abzugeben.
" beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
" ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
" beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des
Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
" beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit
dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von
ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
" führen wir Prüfungshandlungen zu den von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Erfurt, 19. Juli 2024
BBH
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jürgen
Gold
Wirtschaftsprüfer
Bianca
Engel
Wirtschaftsprüferin
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