Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 207465
Eingetragen
8.2.1999
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit Produkten für die metallverarbeitende Industrie sowie tangierender Bereiche; Fertigung und Kooperation von Bedarfsartikeln für den industriellen Bedarf

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lothar Marks
seit 12.5.2006
Geschäftsführer
André Marks
seit 12.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
60.00%
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MARKS GmbH

Eisenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


MARKS GmbH

für das Geschäftsjahr 2023


1. Geschäftsmodell
Die Gesellschaft betreibt am Standort Eisenberg einen Stahl- und Nichteisenmetallhandel und zeichnet sich insbesondere durch die schnelle Lieferung vielfältiger Kleinteile nach Kundenvorgaben aus.

2. Allgemeine gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Deutschland befindet sich im Jahr 2023 in einer Rezession. Die Wirtschaft des Landes schrumpfte sowohl im letzten Quartal 2022 als auch im ersten Quartal 2023. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin vorherrschenden hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im "Corona"-Jahr 2020 nicht weiter fort.
Zu den anhaltenden Nachwirkungen der Corona-Maßnahmen und den Folgen der Energie- und Klimapolitik kommen die für die Volkswirtschaft schädlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges, mit den einhergehenden Wirtschaftssanktionen und die zunehmende Abwanderung von Schlüsseltechnologien und -industrien.

3. Geschäftsverlauf
Das allgemeine Geschäftsklima war im Jahr 2023 durchwachsen.
Im Jahresverlauf zeichnete sich im Bereich der Automotive eine leichte Stabilisierung ab, die sich jedoch auf weiterhin sehr niedrigem Niveau bewegt. Dem allgemeinen wirtschaftlichen Abwärtstrend mit einhergehender Erhöhung der Erzeugerpreise ist das Unternehmen erwartungsgemäß gefolgt. Durch die Verbreiterung der Angebotspalette konnte diesem allgemeinen Trend nur bedingt entgegengewirkt werden. So ist die Anzahl der Bestellungen von 47.547 im Jahr 2022 auf 43.166 im Jahr 2023 zurück gegangen.

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4. Ertrags?, Vermögens? und Finanzlage
Im Geschäftsjahr 2023 ist die Ertragslage der Gesellschaft insgesamt dennoch als sehr gut zu beurteilen, sodass auch im Geschäftsjahr 2023 an die positiven Jahresergebnisse der Vorjahre angeknüpft werden konnte.
Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 4.083 TEUR (Vorjahr: 4.625 TEUR) ab, welcher sich aus dem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rohergebnis ableitet.
Das Rohergebnis ist dabei insbesondere durch die Veränderung der Umsatzerlöse sowie der Materialaufwendungen beeinflusst.
Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr, u. a. bedingt durch die Tatsache, dass drei Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben, um 264 TEUR auf 1.841 TEUR verringert.
Zum 31. Dezember 2023 waren 16 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.738 TEUR auf 19.001 TEUR verringert. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Veränderung des Anlagevermögens (- 83 TEUR) und der liquiden Mittel (- 3.108 TEUR) zurückzuführen. Gegenläufig dazu erhöhte sich das Vorratsvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 219 TEUR. Auf der Passivseite ist die Veränderung der Bilanzsumme primär durch die Verringerung des Eigenkapitals (- 1.017 TEUR) sowie der Rückstellungen (-1.396 TEUR) geprägt.
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 94,7 % (Vorjahr: 87,5 %).
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insgesamt als stabil zu bewerten.
Die Finanzlage war durch eine durchgängig geordnete und solide finanzielle Geschäftssituation gekennzeichnet. Der Gesellschaft stehen zum Jahresende liquide Mittel in Höhe von 2.207 TEUR (Vorjahr: 5.314 TEUR) zur Verfügung.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr und zum Prüfungszeitpunkt durchgängig gegeben. Sie ist auch für die nähere Zukunft gewährleistet.

5. Chancen- und Risikobericht
Aufgrund der unklaren Situation in der deutschen Wirtschaft ist die Gesellschaft weiter bestrebt, mit dem bestehenden Mitarbeiterstamm den Kundenkreis und die Kundenstreuung beizubehalten. Durch diese breite Streuung wird das Ausfallrisiko als gering bewertet.
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Risiken sieht die Geschäftsführung weiterhin in Lieferengpässen bei der Materialbeschaffung, was wiederum Auswirkungen auf die Preise und die Verfügbarkeit haben kann, der Abhängigkeit der gesamten deutschen Wirtschaft von der Automobilindustrie sowie des weiterhin andauernden Krieges in der Ukraine und damit fortwährenden Importbeschränkungen.
Durch die Verknappung der Energie rechnet die Gesellschaft mit zeitweisen Ausfällen und weiteren Verteuerungen der Strom- und Gasversorgung. Durch langfristig und im Firmenverbund abgeschlossene Lieferverträge versucht die Gesellschaft, dem entgegenzuwirken.

6. Prognose
Für das Jahr 2024 sind keine größeren Investitionen geplant. Jedoch wird das Angebot an lagerhaltigen Materialgüteklassen nach wie vor stetig erweitert. Der für das Geschäftsjahr 2024 geplante Jahresüberschuss trägt zu einer weiteren Steigerung des Eigenkapitals bei. Die Liquidität wird aufgrund vorliegender Planungsprämissen als gesichert eingeschätzt.
Durch die politische Weichenstellung hin zur Klimaneutralität sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg wird eine weitergehende Materialverknappung mit weiter steigenden Preisen und einen damit einhergehenden Nachfragerückgang auf das Umsatzniveau vor 2020 erwartet.
Die Abwanderung von Schlüsseltechnologien und -industrien hat auch Auswirkungen auf den Kundenstamm und damit die Gesellschaft und wird kritisch beobachtet.
Die Tendenz der Zunahme der Firmeninsolvenzen wird auch im Unternehmen zu kundenseitigen Zahlungsausfällen und Umsatzrückgang führen.
Die ausufernde EU-Bürokratie und Regulierungswut stellen ebenfalls eine erhebliche Herausforderung dar. Diese mindern die betriebliche Effizienz und führen zu zusätzlichen Kosten, was die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter beeinträchtigt.

7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die originären Finanzinstrumente umfassen auf der Aktivseite im Wesentlichen kurzfristige Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überwacht und etwaige überfällige Zahlungen umgehend angemahnt. Die Ausfallrisiken auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden weiterhin als gering eingeschätzt.
Auf der Passivseite umfassen die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die sonstigen Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe und Fälligkeit unsicher ist. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zu Grunde liegt. Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Erstattungsansprüchen saldiert.
Die Finanzierungsmaßnahmen umfassen die im üblichen Geschäftsverkehr vorherrschenden Aktivitäten zu marktüblichen Bedingungen.
Wesentliche Risiken sind weder im Berichtszeitraum noch aktuell erkennbar. Das eigene liquide Vermögen der Gesellschaft wird im Inland und Ausland angelegt. Durch Streuung der Finanzmittel auf verschiedene Geschäftsbanken, in Kombination mit vielfältigen Anlagestrategien, werden die unterschiedlichen Sicherungssysteme voll genutzt.
Ein Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt nicht.

 

Eisenberg, 6. Juni 2024

Lothar Marks
Geschäftsführer

André Marks
Geschäftsführer

Heike Marks-Serfling
Geschäftsführerin


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.603.891,51 5.687.133,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 271.131,79 109.774,20
II. Sachanlagen 2.488.238,50 2.827.318,35
III. Finanzanlagen 2.844.521,22 2.750.040,86
B. Umlaufvermögen 13.393.285,98 16.046.196,74
I. Vorräte 10.581.721,03 10.362.225,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 604.761,04 369.635,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 26.906,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.206.803,91 5.314.336,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.366,57 6.316,57
Summe Aktiva 19.001.544,06 21.739.646,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.997.406,77 19.014.346,45
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 13.888.346,45 14.363.261,50
III. Jahresüberschuss 4.083.060,32 4.625.084,95
B. Rückstellungen 634.377,11 2.030.140,39
C. Verbindlichkeiten 369.760,18 695.159,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 364.838,54 669.657,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.921,64 25.502,49
Summe Passiva 19.001.544,06 21.739.646,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.488.657,45 11.849.159,37
2. Personalaufwand 1.840.550,75 2.104.597,81
a) Löhne und Gehälter 1.587.885,38 1.727.529,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 252.665,37 377.068,45
davon für Altersversorgung 35.989,55 57.102,01
3. Abschreibungen 490.490,34 641.340,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 490.490,34 641.340,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.304.324,22 2.437.192,90
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 21,12
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.669,15 4.565,35
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.335,79 29.087,01
davon aus Abzinsung 10.335,79 29.074,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.763.075,18 2.014.947,96
9. Ergebnis nach Steuern 4.084.550,32 4.626.579,95
10. sonstige Steuern 1.490,00 1.495,00
11. Jahresüberschuss 4.083.060,32 4.625.084,95

Anhang für das Geschäftsjahr vom


01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Allgemeines
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB und wird im Han-delsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 207465 geführt. Sie ist firmiert unter MARKS GmbH mit Sitz in 07607 Eisenberg.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ein-schlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufge-stellt.
Gemäß § 13 des Gesellschaftsvertrags hat die Gesellschaft den Jahresabschluss in entsprechender Anwendung der gesetzlichen Fristen aufzustellen.
Die Prinzipien der Periodenabgrenzung, der Einzelbewertung, das Going-Concern-Prinzip sowie das Vorsichtsprinzip wurden angewandt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.
Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-fungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti angesetzt, und so weit abnutz-bar, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände um lineare Abschreibungen vermindert. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die voraus-sichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens richtet sich im Wesentlichen nach den steuerrechtlich zulässigen AfA-Höchstsätzen. Selbst geschaffene immateri-elle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.
Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis TEUR 0,8 Anschaffungskosten wurden im Zugangs-jahr 2023 sofort abgeschrieben.
?
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips an-gesetzt.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagever-mögens unter dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch au-ßerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäfts-jahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wer-taufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.
Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten (Materialkosten, Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten) unter Einbeziehung von angemessenen Teilen der Kosten der allgemei-nen Verwaltung, aber ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen und unter Beachtung des Nie-derstwertprinzips angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. Bei den For-derungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wert-berichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände werden mit dem Nennwert ange-setzt.
Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gem. § 250 HGB ermittelt und betrifft ausschließ-lich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach darstel-len.
Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Pensionsverpflichtung Die Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund eines vorgelegten Gutachtens gebildet. Die Rück-stellungen für Pensionsverpflichtungen wurden unter Verwendung der Projec-ted-Unit-Credit-Methode (PUC) mit einem Rechnungszins von 1,82 % bewertet. Als biometrische Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Da-bei unterliegt die Berechnung keiner Fluktuationsrate. Gehaltssteigerungen werden bei der Er-mittlung nicht berücksichtigt, aufgrund von fest vereinbarten Altersrenten.
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Die leistungskongruent rückgedeckten Pensionsrückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung bewertet. So-fern die Rückdeckungsversicherungsansprüche an die Pensionsberechtigten verpfändet wurden, erfolgte gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Saldierung mit den Pensionsrückstellungen. Der Un-terschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Ge-schäftsjahren beträgt EUR 10.837,00.
Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei-lung notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 HGB angesetzt.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz
Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden im laufenden Geschäftsjahr Bitcoins aus-gewiesen in Höhe von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 110).
Im Finanzanlagevermögen sind dauernd dem Geschäftsbetrieb zugeordnete Edelmetalle zu An-schaffungskosten in Höhe von TEUR 1.255 (Vorjahr: TEUR 1.160), Wertpapiere in Höhe von TEUR 1.506 (Vorjahr: TEUR 1.506) und Diamanten in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 84) ausgewiesen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 303) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr. Darin nicht enthalten sind zweifelhafte Forderun-gen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 3).
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 40) eine Rest-laufzeit von einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 27) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Der Ausweis des in voller Höhe einbezahlten "Gezeichneten Kapitals" in Höhe von EUR 26.000,00 steht in Übereinstimmung mit der Eintragung im Handelsregister.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten untergliedert sich wie folgt:

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Im Geschäftsjahr 2023 werden zu den unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesenen Bitcoins Erträge aus Zuschreibungen des immateriellen Anlagevermögens von TEUR 161 (Vorjahr:TEUR 0) ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben
Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 18 Arbeitnehmer (Vorjahr: 19 Arbeitnehmer) ohne die Geschäftsführer, davon 13 gewerbliche Arbeitnehmer und 6 Angestellte.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 87), insbesondere mit der L. und A. Marks GbR (Besitzgesellschaft) sowie der HAL Komponenten GmbH. Die Verträge wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen und kön-nen mit einer Frist von einem Jahr zum Ende eines Kalenderjahres ordentlich gekündigt werden.
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.
Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Lothar Marks (gesamtverantwortliche Geschäftsführung), Herr André Marks (technische Geschäftsführung) und Frau Heike Marks-Serfling (kaufmännische Geschäftsführung), alle Eisenberg, als Geschäftsführer bestellt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 880. Darüber hinaus sind für die Mitglieder der Geschäftsführung Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 231 bilanziert.
Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.083.060,32 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Vorgänge nach dem Abschlussstichtag, die für die Gesellschaft eine i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB beson-dere Bedeutung haben, sind nicht eingetreten.

 

Eisenberg, 06. Juni 2024

Lothar Marks
Geschäftsführer

André Marks
Geschäftsführer

Heike Marks-Serfling
Geschäftsführerin


sonstige Berichtsbestandteile

 

Eisenberg, den 29.10.2024

gez. André Marks, Geschäftsführer

gez. Heike Marks-Serfling, Geschäftsführerin

gez. Lothar Marks, Geschäftsführer



Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext


BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MARKS GmbH, Eisenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MARKS GmbH, Eisenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MARKS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse " entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und " vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus " identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
" gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
" beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
" ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
" beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
" beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

" führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 19. Juli 2024

BBH AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Gold
Wirtschaftsprüfer

Bianca Engel
Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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