Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 8582
Vorher
Mercedöl - Feuerungsbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
13.12.2004
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenWärme- und KältehandelHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Der Vertrieb, die Herstellung, der Auf- und Einbau sowie die Reparatur, lnstandhaltung und Wartung von Schalt-, Heizungs-, Sanitär- und Tankanlagen und von Teilen derselben, ferner alle Geschäfte, die mit diesem Gegenstand zusammenhängen und ihm zu dienen bestimmt sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sebastian Blümlein
seit 23.7.2025
Prokura
Alexander Lewerenz
seit 23.7.2025
Prokura
Prokura
Andreas Koerner
seit 6.7.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Berlin
13.260 €
51.00%
Berlin
7.800 €
30.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

mf Mercedöl GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der mf Mercedöl Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Firma mf Mercedöl GmbH ist als mittelständisches Unternehmen des SHK-Handwerks in 13509 Berlin, Holzhauser Straße 16, ansässig. Das Unternehmen besitzt keine Zweigniederlassungen oder Tochterunternehmen. Vom Firmensitz ausgehend werden Arbeiten im Berlin-Brandenburger Raum ausgeführt. Vereinzelt werden auch für überregional tätige Auftraggeber Projekte im gesamten Bundesgebiet übernommen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war von großen Veränderungen und Unsicherheiten geprägt. Der Ukrainekrieg verunsicherte die Märkte weiterhin. Der Neubau von Wohnungen ist fast zum Erliegen gekommen. Die Energiewende stellte mit dem GEG (Gebäudeenergiegesetz), dem BEG (Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude) und der Kommunalen Wärmeplanung drei Gesetze in Aussicht, die einen wesentlichen Einfluss auf die Anlagentechnik von Heizungsanlagen hat.

Auch 2023 ging der Krieg in der Ukraine weiter. Der negative Einfluss auf die Lieferketten der Unternehmen in unserer Branche nahm im Jahresverlauf ab, wobei gerade zum Jahresbeginn die Lieferengpässe noch deutlich spürbar waren. Die Logistik verbesserte sich erst ab dem 3. Quartal 2023.

Der Anstieg der Energiekosten wurde durch die Strom- und Gaspreisbremse abgefangen. Ab März 2023 hatten sich die Preise wieder nivelliert. Die Stromkosten konnten durch die eigene Photovoltaikanlage sogar gesenkt werden. Die Dieselkosten für unsere Fahrzeugflotte sind im Berichtsjahr wieder deutlich gefallen.

Nach dem Corona-bedingten Einbruch 2021 und dem folgenden Anstieg ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2023 um 0,3 % gesunken (DISTATIS Pressemitteilung Nr. 19 vom 15. Januar 2024). Die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohnungen sank 2023 um 26,6% (DISTATIS Pressemitteilung Nr. 74 vom 29. Februar 2024).

Der Reparatur- und Sanierungsmarkt hat sich weiterhin als stabil gezeigt. Notwendige Sanierungen wurden durchgeführt.

Der starke Anstieg der Energiepreise, die hohe Abhängigkeit von Öl und Gas im Heizungssektor und die politische Ausrichtung der Bundesregierung führten zu einem hohen Auftragsbestand. Unsere langfristige Spezialisierung mit hoher Qualität, termingerechter Ausführung und hoher Effizienz haben uns das garantiert. Die Lieferengpässe, insbesondere bei Wärmepumpen, verhinderten allerdings im ersten Halbjahr 2023 die erfolgreiche Umsetzung der Aufträge.

Das GEG sollte im März 2023 verabschiedet werden. Darin sollte geregelt werden, welche politischen Vorgaben für die Beheizung von Gebäuden gemacht werden. Die Verabschiedung erfolgte dann mit großen Veränderungen zum 01.01.2024. Das führte gerade im 3. Quartal 2023 zu einem Einbruch von neuen Auftragsanfragen.

Auch das BEG trat zum 01.01.2024 in Kraft. Aber erst gegen Ende des ersten Quartals 2024 konnten Anträge auf Förderung gestellt werden. Hierdurch stiegen auch wieder die Auftragszahlen zur Heizungssanierung. Die Kommunale Wärmeplanung wird erst ab 2026 für uns relevant.

Die allgemeine gesellschaftliche Tendenz, handwerkliche Berufe hinter Bürotätigkeiten einzuordnen, erschwert die hohe Wertschätzung, die handwerklichen Berufen eigentlich gebührt. Die hohen Anforderungen an die Qualifikation in diesem Berufszweig führen in dieser Verbindung zu einem hohen Arbeitskräftemangel im SHK-Handwerk. Für Unternehmen ist keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen. Es ist uns auch 2023 nicht gelungen, alle offenen geplanten Stellen zu besetzen. Somit bleibt das Problem des Fachkräftemangels eine zentrale Aufgabe in dieser Zeit. Die hohe Inflationsrate und die damit verbundenen hohen Tarifabschlüsse ließen auch unsere Personalkosten deutlich anwachsen.

Geschäftsentwicklung der mf Mercedöl GmbH

Für das Geschäftsjahr 2023 liegt die Gesamtleistung bei 25.421 T€. Damit liegen wir um 2.811 T€ über dem Vorjahr. Unsere ehrgeizigen Ziele haben wir übertroffen. Im Anlagenbau lagen wir mit 15.745 T€ um 607 T€ über dem Plan, im Kundendienst lag die Gesamtleistung bei 9.615 T€ und lag damit um 615 T€ unter dem Plan.

2023 konnte das Geschäftsergebnis deutlich verbessert werden. Der Fokus lag weiterhin auf Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerung der einzelnen Prozesse.

Im Kundendienst haben wir uns auch im Jahr 2023 auf die Aktivitäten der beiden Hauptbereiche Wartung und Reparatur fokussiert. Im Wartungsbereich haben wir nicht auskömmliche Verträge gekündigt.

Trotz der vielen negativen Einflussfaktoren konnten wir das Geschäftsergebnis deutlich steigern. Hauptaugenmerk liegt darin, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die Mitarbeiter mit der sich wandelnden Technologie der Branche immer auf dem neuesten Stand zu halten. Diesen Anspruch konnten wir durch Schulungen im Berichtsjahr 2023 erfüllen. Demografisch bedingt hatten wir wieder Rentenaustritte gewerblicher Mitarbeiter. Diese konnten durch die Übernahme von Lehrlingen bzw. durch Neueinstellungen kompensiert werden. Wir haben unsere Werbekampagnen zur Mitarbeitergewinnung auch 2023 kontinuierlich fortgesetzt. Die konsequente Optimierung der Abläufe haben wir weiterverfolgt.

Das Baustellencontrolling im Anlagenbau wurde konsequent umgesetzt. Die Qualität der Abwicklung aller Baustellen konnte noch einmal verbessert werden. Die Ausrichtung im Anlagenbau erfolgte weiterhin auf Heizungen und kleinere Anlagen. Hier sind eine schnellere Umsetzung der Bauvorhaben und höhere Deckungsbeiträge möglich. Die Deckungsbeträge, insbesondere bei größeren Projekten, konnten durch weitere Optimierung der betriebsinternen Abläufe und Kontrollmechanismen auf das Niveau von kleineren Projekten gehoben werden. Die Auslastung des Unternehmens konnte über das ganze Jahr als sehr gut bezeichnet werden.

Die Re-Zertifizierung nach ISO 9001:2015 wurde im Mai 2023 durchgeführt und erfolgreich absolviert. Das nächste Überwachungsaudit folgt 2024.

Darüber hinaus sind 2023 keine Kooperationen und andere für die Beurteilung der Ertrags- und Vermögenslage wichtigen Verträge abgeschlossen oder beendet worden.

Weitere wesentliche Faktoren, die Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, sind nicht bekannt.

II. Ertragslage

Das Rohergebnis 2023 beträgt T€ 14.123 und liegt damit um T€ 1.376 über dem Vorjahr.

Der Personalaufwand beträgt T€ 9.261 (T€ 8.523) Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich mit 146 Mitarbeitern 2023 gegenüber 2022 (141) um 5 Mitarbeiter erhöht. Es wurden keine Abfindungsleistungen gezahlt.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen insgesamt T€ 536 (T€ 422) Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Sonderabschreibungen aufgrund steuerlicher Vorschriften vorgenommen.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit T€ 2.924 (T€ 2.829) um T€ 95 gegenüber 2023 erhöht.

Das Finanzergebnis ist deutlich verbessert. Die Zinserträge liegen um T€ 39 um T€ 6 höher als die im Vorjahr (T€ 33). Ihnen stehen T€ 87 (T€ 116) Zinsen und ähnliche Aufwendungen gegenüber

Das Jahresergebnis hat sich weiter verbessert und beträgt T€ 1.354 (T€ 891) vor Steuern.

Nach Berücksichtigung von Ertrag- und sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresergebnis nach Steuern von T€ 912 (T€ 567).

III. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgelegt, jederzeit eine ausreichende Liquidität zur Abwicklung unserer Geschäftsaktivitäten sowie zur langfristigen Absicherung der Investitionen sicher zu stellen. Es sollen nicht nur die saisonalen Schwankungen abgedeckt, sondern auch langfristiges Wachstum ermöglicht werden. Auch die vorübergehende Finanzierung von umfangreicheren und/oder länger laufenden Projekten wird berücksichtigt.

Zur Finanzierung von kurzfristigen saisonalen Schwankungen werden Kontokorrentkreditlinien genutzt. Diese wurden mit kurzfristigen festverzinslichen niedrig finanzierten Krediten unterstützt. Zur Finanzierung des Anlagevermögens werden die klassischen Finanzierungen bei Kreditinstituten genutzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.441 (T€ 2.546) um T€ 105 gesunken.

Neben diesen vorgenannten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist die Gesellschaft zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 68 (T€ 108) aus Gesellschafterdarlehen finanziert.

Beschränkungen zur Verfügbarkeit von Finanzmitteln liegen nicht vor.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente (Leasing) existieren für Fahrzeuge, EDV, die Telefonanlage und Drucker. Diese werden in der jetzigen Form und Höhe weitergeführt. In diesem Jahr waren bei der Fahrzeugflotte in der Summe sieben Neuzugänge zu verzeichnen gewesen.

Insgesamt wurden 2023 Investitionen in Höhe von T€ 364 getätigt. Diese betreffen und Transportmittel in Höhe von EUR T€ 291 sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen mit T€ 73. Die Finanzierung erfolgte aus laufenden liquiden Mitteln und aus Finanzierungen durch Kreditinstitute.

IV. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der mf Mercedöl GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 17.728 (T€ 14.809). Die Veränderungen auf der Aktivseite resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Vorräte (T€ 1.974), der Forderungen aus L + L um T€ 104 sowie der liquiden Mittel um T€ 1.133 denen die Verminderung der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 133 gegenübersteht.

Bei den übrigen Bilanzposten der Aktivseite haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Auf der Passivseite haben sich die Veränderungen in der Bilanzsumme im Wesentlichen durch die ergebnisbedingte Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 707, der Erhöhung der Steuerrückstellungen um T€ 112, der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen (T€ 266), der Verbindlichkeiten aus L/L (T€ 286) sowie dem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen (T€ 1.933) ergeben. Diesen Erhöhungen stehen im Wesentlichen die Verminderungen bei den Pensionsrückstellungen um T€ 284 und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 105) gegenüber.

Das Eigenkapital in Höhe von T€ 7.393 (T€ 6.687) hat sich gegenüber dem Vorjahr durch den Jahresüberschuss um T€ 912, vermindert um die Gewinnausschüttung für 2022 von T€ 206, erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 41,7 %. Das bedeutet eine Minderung gegenüber 2022 um ca. 3,5 Prozentpunkte.

V. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem wurde weiter kontinuierlich gefestigt und die Anwendung und Umsetzung der implementierten Controllinginstrumente ausgebaut und professionalisiert. Die Reporte sind nach Abteilungen/Gruppen gegliedert und erfolgen monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich. 2023 wurde die Umstellung von SharePoint auf Teams fortgeführt. Wir erwarten einen besseren Zugriff der Mitarbeiter auf die vorhandenen Dokumente. Die aktuellen Stände werden durch die Geschäftsleitung und das Qualitätsmanagement kontrolliert und nachverfolgt. Die Kontrollen erfolgen im Vertrieb, Kundendienst und Anlagenbau in den wöchentlichen Besprechungen mit einem Mitglied der Geschäftsleitung. Eine Monatsauswertung erfolgt vor dem gesamten Führungspersonal mit Analyse und Diskussion. Neben den monatlichen Gesamt-Besprechungen finden auch Abstimmungen in kleineren Kreisen regelmäßig statt. Mit gemeinsamen Workshops soll das Führungsgremium kompetenter werden.

Die Monatsabschlüsse werden der Geschäftsleitung in einem geschlossenen Bereich des Intranets zur Verfügung gestellt. Monats und Quartalsauswertungen erfolgen innerhalb der Geschäftsleitungssitzungen und werden protokolliert.

Die Planungen für die folgenden Jahre werden stetig weiter verfeinert. Mitglieder der zweiten Führungsebene werden im Zuge der Nachfolgeregelung verstärkt in die Unternehmensplanung eingebunden.

Ein weiteres sehr bedeutendes Führungsinstrument im Unternehmen ist das Qualitätsmanagementsystem. Durch die kontinuierliche Entwicklung besserer Qualitätsstandards, der Überprüfung der eingeführten Prozesse und deren bedarfsgerechter Anpassung, befindet sich das Unternehmen in einer stetigen Weiterentwicklung zu noch mehr Effizienz und Reflektion der einzelnen Arbeitsabläufe. Die Prüfung dieser Prozesse erfolgt zweimal im Jahr durch externe, unabhängige Fachleute. Im Jahr 2023 haben wir uns wieder erfolgreich der Re-Zertifizierung nach der neuen ISO 9000:2015 gestellt. Dies fordert eine stetige Überprüfung aller Prozesse mit dem Fokus auf Risikofaktoren, die erheblichen Einfluss auf das Unternehmen haben können.

Die Außenstände haben sich stichtagsbezogen erhöht, konnten innerjährig aber reduziert und der Geldfluss beschleunigt werden.

Die Clusterung der Projekte nach unterschiedlichen Größenklassen und Kennzahlen, wie Deckungsbeitragsvorgaben, Soll-Stundendeckungen und Soll-Stundenumsätzen werden weiterhin umgesetzt. Über dieses Tool ist ein klares Angebotsmanagement möglich. Jeden Monat werden die Auswertungen der Rechnungslegung durch das Controlling erstellt und der Geschäftsleitung vorgelegt, um etwaige Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Das hat zu stabilen Deckungsbeiträgen bei Projekten geführt.

Weiterhin sind die Kompetenzrahmen klar definiert und es gilt das Vier-Augen-Prinzip. Alle größeren Projekte werden durch das Controlling nach Abschluss gesondert beurteilt und durch die Geschäftsleitung ausgewertet.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die mf Mercedöl jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Finanzbuchhaltung wird zeitnah erstellt. Die Geschäftsleitung erhält täglich einen aktuellen Stand über die Zahlungsein- und -ausgänge sowie eine Übersicht über die Zahlungsverpflichtungen, um zeitnah und direkt reagieren zu können.

Politische Entscheidungen in Berlin (GEG, BEG, Wärmeplanung) haben bei unseren Kunden und innerhalb des Unternehmens zu einer nicht unerheblichen Verunsicherung geführt. Investitionen müssen noch stärker auf Ihre Nachhaltigkeit überprüft werden. Die Konzentration auf die Sanierung von Wärmezentralen hat dem Unternehmen dabei große Stabilität gegeben.

Personalentwicklung

Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die durchschnittliche Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter betrug 88, die der kaufmännischen und technischen Mitarbeiter insgesamt 57. Im Jahr 2023 befanden sich zusätzlich durchschnittlich 19 Auszubildende und 1 geringfügig Beschäftigter im Unternehmen. Damit ist gegenüber dem Vorjahr die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter um 5 gestiegen. Größere saisonale Schwankungen der Beschäftigtenzahlen im gewerblichen Bereich gab es nicht. In den Jahren 2024 und 2025 ist ein kein Personalaufbau im gewerblichen Bereich (Elektro und Anlagenbau) geplant. Mehrleistungen werden durch Effektivitätssteigerungen abgefangen.

Chancen und Risiken für die Zukunft

Die weitere Geschäftsentwicklung wird als sehr positiv eingeschätzt. Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk bietet den Menschen eine breite Palette an Leistungen, die sich ganz unmittelbar auf das Lebensumfeld auswirken. Die Branche sichert mit der Wärme- und Wasserversorgung die Basis für das Leben der Bürger in Deutschland. In der von der Bundesregierung geplanten Energiewende stellen wir einen zentralen Punkt dar.

Die bisher gute konjunkturelle Lage der Wirtschaft wird durch die Kriege in der Welt nachhaltig negativ beeinflusst. Die Ausbildung unserer Mitarbeiter und die Gewinnung qualifizierten Nachwuchses stellen weitere schwierige Aufgaben dar. Unser Unternehmen ist mit den getroffenen Maßnahmen im Bereich der Führung (2. Führungsebene), der Nachwuchsgewinnung, der Prozessoptimierung und den guten kaufmännischen Voraussetzungen (Liquidität, Eigenkapital, Kompetenz) gut der Bewältigung dieser Aufgaben gewappnet.

Unsere Prognoserechnung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einem positiven Ergebnis aus und wir verfügen zurzeit über eine ausgezeichnete Auftragslage. Auch für die kommenden Jahre gehen wir von einer kontinuierlichen positiven Entwicklung aus.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde auf die Verwendung von Finanzinstrumenten verzichtet.

VII. Internes Kontrollsystem- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungsprozess

Bei den Ausgangsrechnungen ist unsere Arbeitsvorbereitung in die Vorbereitung der Rechnungslegung eingebunden. Der Schwerpunkt liegt auf der zeitnahen Erstellung der Aufmaße und einer VOB-konformen Abwicklung. Monatlich wird für alle Projekte ein Rechnungsplan erstellt. Dieser Bericht wird direkt durch die Geschäftsleitung kontrolliert.

VIII. Sonstige Angaben

a. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Die Gesellschaft hat keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchgeführt oder an Dritte vergeben.

b. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft besitzt keine Zweigniederlassungen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.015.520,00 5.187.347,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.066,00 43.394,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 3.915,50 5.227,50
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 28.150,50 38.166,50
II. Sachanlagen 4.973.254,00 5.133.753,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.673.759,00 3.874.385,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,50 1,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.299.493,50 1.259.366,50
III. Finanzanlagen 10.200,00 10.200,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 5.200,00 5.200,00
B. Umlaufvermögen 12.640.263,08 9.553.879,94
I. Vorräte 5.897.387,38 3.922.473,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.784.884,39 4.806.950,36
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 969.551,70 962.470,62
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.815.332,69 3.844.479,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.957.991,31 824.456,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.419,90 67.395,70
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.728.202,98 14.808.622,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.392.746,33 6.686.928,57
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnvortrag 6.354.902,19 5.993.743,07
IV. Jahresüberschuss 911.844,14 567.185,50
B. Rückstellungen 1.855.995,66 1.762.062,22
C. Verbindlichkeiten 8.111.856,87 5.995.769,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.441.446,22 2.546.149,66
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.670.410,65 3.449.619,65
davon aus Steuern 638.367,69 522.835,73
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.434,79 1.195,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 367.604,12 363.862,54
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.728.202,98 14.808.622,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.123.481,84 12.747.458,97
2. Personalaufwand 9.261.361,54 8.523.047,21
a) Löhne und Gehälter 7.664.561,94 6.903.123,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.596.799,60 1.619.923,84
davon für Altersversorgung -28.788,80 90.251,25
3. Abschreibungen 535.571,75 422.116,35
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 535.571,75 422.116,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.923.996,31 2.828.552,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.960,05 32.975,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.347,14 116.113,05
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 414.819,99 295.087,07
8. Ergebnis nach Steuern 939.345,16 595.517,98
9. sonstige Steuern 27.501,02 28.332,48
Jahresüberschuss 911.844,14 567.185,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der mf Mercedöl GmbH, Berlin

1. Allgemeine Angaben

Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: HRB 8582 B

Der Jahresabschluss der mf Mercedöl GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Ausweis in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres erfolgte unter Berücksichtigung der Anwendung der §§ 267, 267a Abs. 1, § 276, § 277 Abs. 1 und § 286 Abs. 2 HGB i. d. F. des BilRUG.

3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung sowie steuerrechtlichen Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Berichtsjahr sind in die Anschaffungskosten aktivierte Eigenleistungen in Höhe von T€ 38 eingeflossen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als € 150,00 aber nicht mehr als € 1.000,00 wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet, welcher linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte hierbei mit den Herstellungskosten auf Basis von Einzelkalkulationen in Höhe der direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, bezogenen Fremdleistungen und Fertigungslöhnen. Daneben wurden Gemeinkostenzuschläge in angemessener Höhe nach dem geltenden BAB berücksichtigt. Für Aufträge, bei denen zum Bilanzstichtag mit keiner Deckung der oben genannten Herstellungskosten zuzüglich Zuschläge zu rechnen ist, wurde ein Bewertungsabschlag vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen sind einzelwertberichtigt worden; zusätzlich wurde für das allgemeine Kreditrisiko (Zins- und Beitreibungsrisiko) eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Das Stammkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert insgesamt T€ 26.

Gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 100 ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet und unter Verrechnung mit Vermögensgegenständen zur Deckung der jeweiligen Verpflichtungen ausgewiesen. Der beim Übergang auf die neuen Vorschriften sich ergebende Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen wurde gem. Art 67 Abs. 1 EGHGB im Geschäftsjahr zu 1/15 erfolgswirksam berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen betragen € 291.713,67. Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung war nicht auszuweisen.

Die gebildeten Steuerrückstellungen betreffen mit € 111.683,44 insgesamt das abgelaufene Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Eine grundlegende Abweichung von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres fand nicht statt.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV

Anlagevermögen

Im Anlagevermögen werden unter den Sachanlagen, Bauten auf fremden Grundstücken, Baumaßnahmen zur Instandsetzung und zum Umbau des langfristig angemieteten Geschäftssitzes der Gesellschaft, einschließlich Mietereinbauten und sonstiger Baumaßnahmen, im Gesamtumfang von T€ 3.674 ausgewiesen.

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem im Jahresabschluss enthaltenen Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem im Jahresabschluss enthaltenen Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter ist in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten. Für das Geschäftsjahr beträgt dieser Wert € 40.409,24.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt insg. € 4.289,78 und entfällt auf die sonstigen Vermögensgegenstände.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen tragen den am Abschlussstichtag erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages angesetzt worden und beinhalten Beträge für rückständigen Urlaub (T€ 207), Sonderzahlungen und abzugeltende Überstunden Arbeitnehmer (T€ 121), Gewährleistungen (T€ 258), Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgaben (T€ 36), Aufwendungen für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 50), Beträge für Archivierungskosten (T€ 23) sowie für sonstige Rückstellungen (T€ 758). Bei Letzteren entfallen auf Boni T€ (477), Rechtsstreitigkeiten (T€ 55) und auf übrige sonstige Rückstellungen (T€ 226).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz per 31.12.2023 1,87 % bzw. 1,94 %
Zinssatz per 31.12.2023 1,78 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
angenommener Rententrend 0,00 % bzw. 2,00 %

Als zugrunde gelegte Sterbetafel wurden die Heubeck-Richttafel 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck verwendet. Das Ergebnis des Geschäftsjahres wurde durch die Richttafelumstellung der vorhergehenden Richttafeln (Heubeck-Richttafel 2005 G) i. H. v. € 2.710,80 belastet.

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen in Vorjahren war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Überdeckung beträgt zum 31.12.2023 € 2.710,80.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz, für den sich eine Ausschüttungssperre ergibt, beträgt per 31.12.2023 € 15.949,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Erfüllungsbetrag der Schulden 1.497.777,20
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.206.063,53
verrechnete Aufwendungen (Zinsaufwand) 26.445,00
verrechnete Erträge 265.396,06
Verrechnete Verluste 0,00

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 6.186 (i. Vj. T€ 4.076).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt T€ 931 (i. Vj. T€ 735).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 2.441 (i. Vj. T€ 2.546). Es handelt sich sämtlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Grundschulden, Bürgschaften und Forderungsabtretungen gesichert sind.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Für die Folgejahre werden Aufwendungen aus Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt maximal rd. T€ 1.030 (i.Vj. T€ 971) erwartet.

Avalkredit

Es besteht bei zwei Versicherungsinstituten ein Avalbürgschaftsrahmen. Zum 31.12.2023 beträgt der gesamte Obligostand rund T€ 3.056 (i.Vj. T€ 2.399).

Vorgänge besonderer Bedeutung

Die Verunsicherung infolge unklarer politischer Ausrichtungen hinsichtlich der Gebäudebeheizung (GEG) hat uns 2023 begleitet. Steigende Materialpreise, höhere Löhne und Gehälter sowie steigende Nebenkosten fordern eine hohe Flexibilität. Die Stärkung der zweiten Führungsebene verteilt die Verantwortung auf mehrere Schultern.

Große Sorgen bereiten uns die nicht getroffenen und sich permanent ändernden Entscheidungen der Politik. Das verunsichert unsere Kunden und lässt die Umsetzung notwendiger Bau- und Sanierungsmaßnahmen stocken.

Durch die hohe Inflation und die gestiegenen Anforderungen an die Heizungstechnik kommt es zu signifikanten Preissteigerungen bei den Projekten. Damit sind die Bauabläufe gefährdet. Unterbrechungen und nicht eingehaltene Vorleistungen gefährden einen geplanten Bauablauf.

Die von der Bundesregierung geplante Energiewende eröffnet uns eigentlich phantastische Entwicklungsmöglichkeiten in den nächsten Jahren. Der Ersatz der klassischen Brennstoffe Öl und Gas durch Wärmepumpen/Elektro steht ganz in unserem Fokus. Leider lassen die oben genannten Faktoren, Gesetzgebung, Preissteigerungen/Inflation, Lieferschwierigkeiten und der massive Fachkräftemangel keine verlässliche Entwicklungsprognose zu.

Der Krankenstand ist weiterhin sehr hoch.

Im Neubaugeschäft sind wir kaum tätig. Damit wird uns der Rückgang der Bautätigkeit wahrscheinlich erst mittelbar 2024 treffen. Hier ist zu erwarten, dass Anbieter aus dem Neubau in das Sanierungsgeschäft einsteigen werden.

Neben den Risiken ergeben sich aber auch Chancen. Die hohen Preise von Öl und Gas und der starke Wille unserer Gesellschaft, sich von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen, wird unsere Branche noch über Jahre antreiben. In diesem Zuge sehen wir auch eine Aufwertung unserer Tätigkeit in unserer Gesellschaft. Das wird unseren Beruf langfristig attraktiver machen und unser Potential vergrößern.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nicht ereignet. Des Weiteren wird auf den Nachtragsbericht im Lagebericht hingewiesen.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Mit Gesellschafterversammlung vom 08.08.2023 wurde der Jahresabschluss auf den 31.12.2022 festgestellt. Auf das Jahresergebnis 2022 i. H. v. € 567.185,50 wurde bereits mit Datum vom 16.05.2023 eine Vorabgewinnausschüttung i. H. v. € 206.027,16 beschlossen und am 17.05.2023 an die Gesellschafter ausgezahlt. Der hiernach verbleibende Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name Wohnort Beruf
Matthias Frankenstein Berlin Dipl.-Ingenieur
Andreas Körner Kleinmachnow Dipl.-Ingenieur

Für den Geschäftsführer Matthias Frankenstein besteht Einzelvertretungsbefugnis.

Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen € 75.140,30.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden am Abschlussstichtag die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte
Ausleihungen 0,00
Forderungen 0,00
Verbindlichkeiten 67.734,41

Verbindlichkeiten bestehen gegenüber einem Gesellschaftergeschäftsführer.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an der Celseo Berlin-Brandenburg GmbH mit Sitz in Berlin mit einem Anteil von € 5.000,00 (20 %) beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft auf den 31.12.2022 beträgt € 22.205,82. Der Jahresabschluss auf den 31.12.2022 für die Celseo Berlin-Brandenburg GmbH wurde zum 25. April 2023 aufgestellt und liegt vor.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtszeitraum wurden im Durchschnitt 146 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 57 Angestellte, 88 gewerblich beschäftigte Arbeitnehmer sowie 1 geringfügig Beschäftigter.

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.671,53 0,00 0,00 266.671,53
2. Geschäfts- und Firmenwert 40.395,00 0,00 0,00 40.395,00
307.066,53 0,00 0,00 307.066,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.642.467,21 0,00 0,00 4.642.467,21
2. technische Anlagen und Maschinen 3.852,21 0,00 0,00 3.852,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.079.496,90 363.745,25 -46.403,11 3.396.839,04
4. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00
7.725.816,32 363.745,25 -46.403,11 8.043.158,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
2. Genossenschaftsanteile 5.200,00 0,00 0,00 5.200,00
10.200,00 0,00 0,00 10.200,00
8.043.082,85 363.745,25 -46.403,11 8.360.424,99
kumulierte Abschreibungen
Anlagevermögen 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Zuschreibungen
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -228.505,03 -10.016,00 0,00 0,00 -238.521,03
2. Geschäfts- und Firmenwert -35.167,50 -1.312,00 0,00 0,00 -36.479,50
-263.672,53 -11.328,00 0,00 0,00 -275.000,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -768.082,21 -200.626,00 0,00 0,00 -968.708,21
2. technische Anlagen und Maschinen -3.850,71 0,00 0,00 0,00 -3.850,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.820.130,40 -323.617,75 46.402,61 0,00 -2.097.345,54
4. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-2.592.063,32 -524.243,75 46.402,61 0,00 -3.069.904,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-2.855.735,85 -535.571,75 46.402,61 0,00 -3.344.904,99
Restbuchwerte
Anlagevermögen 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.150,50 38.166,50
2. Geschäfts- und Firmenwert 3.915,50 5.227,50
32.066,00 43.394,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.673.759,00 3.874.385,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,50 1,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.299.493,50 1.259.366,50
4. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00
4.973.254,00 5.133.753,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
2. Genossenschaftsanteile 5.200,00 5.200,00
10.200,00 10.200,00
5.015.520,00 5.187.347,00

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2023 - 31.12.2023

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 67.734,41 EUR.

1.1.2022 - 31.12.2022

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 107.734,41 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Berlin, 14. Mai 2024

gez. Matthias Frankenstein, Geschäftsführer

gez. Andreas Körner, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der zum verkürzten Jahresabschluss zum 31.12.2023 beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten und geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023. Der verkürzte Jahresabschluss für Zwecke der Offenlegung gemäß 325 ff. HGB ist unter Berücksichtigung von Offenlegungserleichterungen aufgestellt worden.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der mf Mercedöl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mf Mercedöl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks." Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n. F.).

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

 

Berlin, 14. Mai 2024

Vierhaus Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerd Marschall, Wirtschaftsprüfer

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