Schmiedag GmbH
Grüntaler Straße 11, 58089 Hagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Braun seit 9.8.2024 | Geschäftsführer |
Ulrich Osterhoff seit 19.7.2016 | Prokura |
Detlef Müller seit 29.1.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
GMH Gruppe SE & Co. KG | 94.90% |
Bladenhorster Grundstücksverwaltungs-gesellschaft mbH | 5.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmiedag GmbHHagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Eisen, Stahl und anderen Werkstoffen, insbesondere die Herstellung von Gesenkschmiedestücken, deren Bearbeitung und der Vertrieb dieser Erzeugnisse sowie die Vornahme von Handelsgeschäften und Dienstleistungen. Seit dem Jahre 1999 gehört das Unternehmen zum Verbund der Georgsmarienhütte Holding GmbH. Die wichtigsten Kennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden und auch an das oberste Mutterunternehmen gemeldet werden, sind Umsatz, EBITDA, Jahresüberschuss sowie die Absatzmengen. Die Gesellschaft verfügt über keine unternehmenseigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden bringt Schmiedag mit ihren zwei Bereichen (Schmiede und Mechanik) bei Neuentwicklungen das schmiede- bzw. bearbeitungstechnische Knowhow ein. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Prognosen der verschiedenen Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2023 sind zu ihrem Erstellungszeitpunkt Ende 2022 bereits von einer sich abschwächenden wirtschaftlichen Lage ausgegangen. So erwartete der Sachverständigenrat für Deutschland im Jahr 2023 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % und eine Verbraucherinflation von 7,4 %, wobei diese Prognose mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet war. 1 Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 waren geprägt von anhaltenden und aufkommenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, zunehmender geopolitischer Instabilität und Fragmentierung sowie der Klimakrise. 2 Während die Weltwirtschaft nach einem kräftigen Jahresauftakt erst im Sommer 2023 etwas an Schwung verloren hat, befindet sich Deutschland aufgrund des Anstiegs der Energiepreise sowie der Verbraucherpreisinflation schon seit über einem Jahr im Abschwung. 3 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember 2023 - gemessen am ifo Geschäftsklimaindex - nochmals verschlechtert. 4 Im Verarbeitenden Gewerbe beurteilten die Unternehmen die laufenden Geschäfte aufgrund eines weiter rückläufigen Auftragsbestandes deutlich pessimistischer. 5 Bei den energieintensiven Unternehmen hat die Unsicherheit nochmals zugenommen. 6 Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima dagegen leicht verbessert. 7 Für Deutschland wird für das gesamte Jahr 2023 von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % ausgegangen, was im Wesentlichen auf eine langsamere Erholung der Industrie und des privaten Konsums zurückzuführen ist. 8 Die globale Stahlerzeugung hat sich nach den Rückgängen der letzten zwei Jahre wieder stabilisiert, was jedoch hauptsächlich auf die chinesische Erzeugung zurückzuführen ist. 9 Ohne China setzte sich hingegen der Abwärtstrend der Produktion weiter fort, was sich in einer Reduktion im Vergleich zur Vorjahresmenge um 2 Prozent zeigt. 10 In der Europäischen Union ist die Situation jedoch wesentlich angespannter, da sich die Nachfragebedingungen im Jahresverlauf 2023 erheblich verschlechtert haben. 11 Hier wird von einem Produktionsrückgang in der Stahlerzeugung von 5 Prozent ausgegangen. 12 Mobilität Während in der deutschen Industrie sowohl die Neuaufträge wie auch die Auftragsbestände so stark gefallen sind wie in der ersten Coronawelle im Jahr 2020, verzeichnete die deutsche Automobilindustrie eine Sonderkonjunktur, die sich in der Weise zeigte, dass nach drei Quartalen die Pkw-Erzeugung rd. 20 Prozent über dem Vorjahreswert lag. 13 Nach Aussagen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) verzeichneten auch die internationalen Automobilmärkte im Jahresverlauf eine mehrheitlich positive Entwicklung. 14 Die Zulassungszahlen des europäischen Pkw-Marktes (EU, EFTA und UK) beliefen sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 auf rd. 9,7 Mio. Fahrzeuge, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent entspricht. 15 Dieser liegt jedoch immer noch um 20 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. 16 Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden mit rd. 17,9 Mio. verkauften Fahrzeugen 7 Prozent mehr abgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und befindet sich somit mit aktuell knapp 20 Prozent über dem Verkaufsniveau von 2019. 17 Hinsichtlich der Produktionszahlen erwartet GlobalData, dass die weltweite Pkw-Produktion 18 im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 Prozent auf 90,1 Mio. Einheiten steigen wird. 19 Damit liegt die Produktion um 15,4 Mio. Einheiten über dem Corona-Jahr 2020 20 und erstmals wieder über dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 (+1,4 Mio. Einheiten). 21 Für den europäischen Markt wird im Berichtsjahr 2023 ebenfalls ein dynamisches Produktionswachstum von 12,5 Prozent auf 17,9 Mio. Einheiten im Vergleich zum Vorjahr erwartet. 22 Alle großen Produktionsländer dürften das Geschäftsjahr mit hohen - zumeist zweistelligen - Zuwachsraten abschließen. 23 Für Deutschland prognostiziert der VDA eine Steigerung der Pkw-Produktion deutscher OEM um 15 Prozent auf 4 Mio. Einheiten, davon rund 1,2 Mio. Elektrofahrzeuge. 24 Etwas weniger stark dürfte das Wachstum der Pkw-Produktion deutscher OEM im Ausland ausfallen (10,2 Mio. Einheiten / +6 Prozent). 25 Energie Die Internationale Energieagentur (iea) ging zum Ende des Geschäftsjahres 2023 davon aus, dass die weltweiten Energieinvestitionen im Berichtsjahr 2023 um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,8 Bio. US-$ gestiegen sind. Die u. a. durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Volatilität auf den Märkten für fossile Brennstoffe sowie unterstützende politische Maßnahmen, wie der US-Inflation Reduction Act, haben den Investitionen in umweltfreundliche Energie 26 einen erheblichen Auftrieb gegeben. Mit einem prognostizierten Wachstum von 8 Prozent auf 1,7 Bio. US-$ sind diese Investitionen im Jahr 2023 deutlich stärker gestiegen als die Investitionen in fossile Energieträger. 27 Für letztere nimmt die iea eine Steigerung um 5 Prozent auf 1,1 Bio. US-$ an, wobei 15 Prozent auf Kohle und 75 Prozent auf Öl und Gas entfallen. Hinsichtlich der Investitionen in die elektrische Energieerzeugung entfällt im Berichtsjahr das höchste Wachstum auf Kernkraft (+19 Prozent auf 63 Mrd. US-$), gefolgt von erneuerbaren Energien (+11 Prozent auf 659 Mrd. US-$) sowie Netze und Speicher (+5 Prozent auf 368 Mrd. US-$). Die Investitionen in fossile Energien zur elektrischen Energieerzeugung werden nach den Einschätzungen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 um 2 Prozent auf 106 Mrd. US-$ gesunken sein. 28 Maschinenbau Für das Geschäftsjahr 2023 hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seine Produktionsprognose angehoben, trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten weltweit, die auch im Maschinen- und Anlagenbau ihre Spuren hinterließen. 29 Die Produktion zeigte sich in den ersten zehn Monaten des Berichtsjahres 2023 vergleichsweise robust, unterstützt durch hohe Auftragsbestände und eine verbesserte Lieferketten-Situation. Bis einschließlich Oktober konnte ein reales Produktionswachstum von 0,9 Prozent verzeichnet werden. 30 Der im Vergleich zum Vorjahr zurückgehende Auftragsbestand ist jedoch immer weniger in der Lage die Produktion zu stützen. So lagen die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau seit Jahresanfang jeden Monat unter den Vorjahreswerten. Insgesamt betrug der reale Rückgang in den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 13 Prozent. 31 Den weltweiten preisbereinigten Maschinenumsatz erwartet der VDMA im Berichtsjahr auf dem Niveau von 2022. 32 2.2. Geschäftsverlauf Analog der deutschen Schmiedeindustrie hat sich im ersten Halbjahr 2023 die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft trotz der vergangenen unstetigen Entwicklung stabilisiert. Das Vorjahr war noch von der Hochwasserkatastrophe 2021 stark betroffen. Das Ziel der Gesellschaft war es, möglichst schnell lieferfähig zu sein, damit die wirtschaftlichen und strategischen Schäden für Kunden eingedämmt werden. Dies ist im Wesentlichen gelungen. Zur Anpassung der betrieblichen Prozesse an die Situation hat die Geschäftsführung der Schmiedag Vereinbarungen hinsichtlich der Minderung von Personalkosten geschlossen. Derzeit besitzt die Schmiedag Sondertarifverträge mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026. Diese Vereinbarung ermöglicht es der Schmiedag GmbH, zeitlich befristet von dem sonst gültigen Tarifvertrag abzuweichen. Insgesamt hat sich der Auftragsbestand zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr von € 51,6 Mio. auf € 41,6 Mio. € reduziert. Die Kunden haben die Reichweite ihrer Bestelleinteilungen insgesamt vermindert, zudem konnten durch Beseitigung von flutbedingten Produktionsverzögerungen viele Aufträge aus dem Vorjahr wie geplant im Jahr 2023 abgearbeitet werden. Die Schmiedeproduktion konnte im Jahr 2023 wegen weiter verbesserter Verfügbarkeit der Maschinen gesteigert werden. Im Wesentlichen durch beseitigte Störungen nach der Überflutung im Jahr 2021 liegt die Schmiedeproduktion bei 13.143 t gegenüber 11.309 t im Vorjahr. Budgetiert waren 13.200 t. Die Einkaufspreise für Rohmaterial folgen dem allgemeinen Markttrend und erhöhen sich im Vergleich zu 2022 weiter, im Wesentlichen getrieben durch die Energiepreisentwicklung. Infolge des Wiederaufbaus nach dem Hochwasser im Jahr 2021 wurden die Investitionen auch im Berichtsjahr stark erhöht. Die zur Absicherung und Verbesserung der zukünftigen Produktionstätigkeit notwendigen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden bzw. werden noch durchgeführt. Die Finanzierung der Investitionen ist im Wesentlichen durch Eigenmittel erfolgt. Langwierige Auswirkungen der Flutschäden durch das Hochwasser in 2021: Das Flutereignis hat materiell zu einer hohen Vernichtung von stillen Reserven geführt, insbesondere bei Anlagen, die bereits abgeschrieben aber noch nutzbar waren. Ein wesentlicher Anteil der Sachschäden der Flut wurden bereits durch Neuinvestitionen oder Reparaturen behoben. Einige Schäden konnten aufgrund fehlender interner oder externer Ressourcen noch nicht angemessen beseitigt werden. Insoweit ist die Schadensbeseitigung noch nicht vollständig. In den Produktionsprozessen hatte die Gesellschaft durch die ungewöhnlich umfangreichen Reparatur- und Investitionsmaßnahmen gewisse Instabilitäten. Zum Teil entstanden Produktionsprobleme, die man als längst überwunden glaubte. Die Optimierung der Prozesse ist noch nicht abgeschlossen. Hier werden deshalb noch weitere Ergebnisbelastungen in der Zukunft erwartet. Zusätzlich dazu führen die getätigten Ersatzinvestitionen erst mit ihren Abschreibungen zu einer zusätzlichen Mehrbelastung in der Ergebnisrechnung. Dadurch verschieben sich auch diese negativen Effekte ebenfalls in die Zukunft. Demzufolge sind einige negative Effekte des Hochwassers noch nicht im vollen Umfang in der Ergebnisrechnung erfasst. Dagegen wurden die entsprechenden Versicherungserstattungen in der GuV der Jahre 2021 bis 2023 bereits als Ertrag gebucht. Durch diesen Umstand vermitteln die Ergebnisrechnungen der Jahre 2021 bis 2023 retrospektiv ein verzerrtes Bild der Ertragslage. Würde man bilanziell die negativen Folgen der Flut auch in den Jahren 2021 bis 2023 vollständig erfassen, müsste die Schmiedag GmbH in den Jahren über negative Jahresergebnisse berichten. In unseren Planungen für die nächsten Jahre erwarten wir eine mittelfristig andauernde Belastung aus der Flut, insbesondere bezogen auf weitere Flutschutzmaßnahmen in den Jahren 2024 bis 2026. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Die Ergebnisentwicklung der Schmiedag GmbH ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt, in der die Jahresabschlussposten der Gewinn- und Verlustrechnung in einer verkürzten Darstellung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien zusammengefasst wurden. Hiernach zeigen sich die folgenden wesentlichen Entwicklungen:
Der im Berichtsjahr erzielte Umsatz betrug € 61,9 Mio. Begleitet durch eine bessere Auftragslage und eine verbesserte Produktivität lag dieser um € 6,2 Mio. bzw. 11,1 % über dem Vorjahreswert. Ursächlich für die Umsatzentwicklung war im Wesentlichen der weitere Abbau von Produktionsstörungen. Die weiterbelasteten Rohmaterialzuschläge wirken sich ebenfalls positiv auf den Umsatz aus. Der geplante Umsatz von € 64,7 Mio. wurde jedoch nicht erreicht. Die Absatzmenge verändert sich gegenüber dem Vorjahr von 11.865 t auf 12.447 t. Die für 2023 budgetierte Absatzmenge von 13.124 t wurde jedoch ebenfalls unterschritten. In fast allen Bereichen erreicht die Gesellschaft gegenüber den Vorjahren steigende Produktionsfähigkeit. Die budgetierte Leistungsfähigkeit ist aber noch nicht erreicht. Die kontinuierliche Rückkehr zur Normalität bedingt auch die deutliche Verbesserung der Gesamtleistung. Im Jahr 2023 beobachten wir Mehraufwand insbesondere für Energie. Neue und bereits in der Vergangenheit ergriffene Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstrukturen (z.B.: Erweiterte Energiesparmaßnahmen, Produktbereinigung, Optimierung Personalstruktur, konsequentes Kostenstellen-Management) wirken dem erfolgreich entgegen. Durch den weiteren Abbau von Flutschäden konnten gegenüber dem Vorjahr weitere Mehrbelastungen und Planungsabweichungen reduziert werden. Flutbedingte Beeinträchtigungen der Produktion, auch in Form von verlorener Prozesseffizienz, sind jedoch noch vorhanden. Die Umsatzveränderung bedingt im Wesentlichen den Anstieg des Personalaufwandes. Die Veränderungen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren insbesondere aus erneut gestiegenem Aufwand aus der Beseitigung von Hochwasserschäden. Hier wurden insbesondere die Reparaturen, aber auch die Ausbuchung von Anlagegegenständen, erfasst. Zudem wurde im Jahr 2023 dort der Aufwand für die Begleichung strittiger Gewährleistungsfälle erfasst. Eine diesbezügliche Versicherungserstattung wurde unter der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gebucht. Im Jahr 2023 wurden auch dort weitere Schadenserstattungen aus der Flut als Ertrag erfasst. Wegen Nachwirkungen der Flut werden einige wirtschaftliche Kennzahlen verzerrt. Das EBITDA veränderte sich gegenüber dem Vorjahr negativ und liegt im Berichtsjahr bei 17,1% der Gesamtleistung. Das budgetierte EBITDA i.H.v. € 5,5 Mio. und 8,4 % der Gesamtleistung konnte somit prozentual und absolut erreicht bzw. überschritten werden. Der Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung ist infolge der erhöhten, insbesondere flutbedingten Neuinvestitionen im Jahr 2023 weiter gestiegen. Das Finanzergebnis wird gegenüber dem Vorjahr durch Zinsveränderungen belastet. Wegen der fortschreitenden Normalisierung der Produktionsabläufe, welche durch Schäden aus dem Hochwasser noch gestört wurden, konnte die Gesellschaft auch durch die genannten Fluterstattungen ein positives Jahresergebnis von € 6,0 Mio. erzielen, welches das Vorjahr um € 2,4 Mio. unterschreitet, den Budgetwert jedoch um € 4,0 Mio. übertrifft. Ein erheblicher Teil dieser Erträge wird in den kommenden Jahren für weitere Flutfolge- und Flutschutzmaßnahmen verwendet. 2.3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung des Vermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:
Gegenüber dem Vorjahr steigt der Wert des Anlagevermögens um € 5,4 Mio. Dieser Effekt resultiert im Wesentlichen aus dem vorangetriebenen Wiederaufbau und den dadurch bedingten Zugängen im Anlagevermögen. Nach der Beseitigung von weiteren Flutschäden hat die Gesellschaft die Produktion gesteigert. Dies bedingt, dass viele Aufträge aus dem Jahr 2022 im Jahr 2023 realisiert werden konnten. Dies hat im Wesentlichen zu einer Minderung der Vorräte geführt. Der Saldo der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus nicht an die Factoringbank verkauften Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen hauptsächlich aus Ansprüchen aus Erstattungen von Umsatz- und Energiesteuer sowie den Kaufpreiseinbehalten im Rahmen des Factorings. Die bilanzierten Ansprüche auf Auszahlung von Kaufpreiseinbehalten betragen T€ 933 (Vorjahr T€ 797), eines Umsatzsteuerguthabens betragen T€ 300 (Vorjahr T€ 493), die Erstattungsansprüche aus Energiesteuern betragen T€ 412 (Vorjahr T€ 389). Die liquiden Mittel ändern sich nur unwesentlich. Die Entwicklung der Kapitalstruktur ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:
Die Schmiedag GmbH weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital i.H.v. T€ 16.818 aus. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen hauptsächlich aktive und passive Anwärter. Die Veränderung dieser Position resultiert im Wesentlichen aus Zinseffekten. Wesentliche Veränderungen innerhalb der sonstigen Rückstellungen resultieren aus der Bildung der Rückstellung für unterlassene Instandhaltung für die Hochwasserschäden und aus einer Inanspruchnahme von einer Rückstellung für Gewährleistungen. Die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen durch den geminderten Bestand aus dem Rohmaterialeinkauf bedingt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich aus mehreren Darlehen zusammen, die bis zum 31.03.2024 oder bis zum 30.06.2024 oder bis zum 31.12.2024 befristet sind und die Finanzierung der Gesellschaft sicherstellen. Die Laufzeiten der Darlehen verlängern sich revolvierend. Diese Verbindlichkeiten wurden durch Tilgung abgebaut. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abgebildet. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Lieferungen von Rohmaterial. Durch die oben genannten Instrumente, das Factoring sowie gruppeninterne Ausleihungen ist die Finanzierung der Gesellschaft gesichert. Die Finanzlage wird anhand der nachfolgend verkürzt dargestellten Kapitalflussrechnung erläutert:
Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit T€ 8.994 deutlich über dem des Vorjahres und wird im Wesentlichen durch die Sondereffekte aus dem Hochwasser beeinflusst. Im Jahresergebnis von T€ +5.977 sind nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ +2.955 enthalten. Bei den übrigen Veränderungen der Aktiva/Passiva wirken sich insbesondere die Abnahme von Rückstellungen i.H.v. T€ -334 und die Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ -785 und die in diesem Zusammenhang stehenden Auszahlungen für den Bestandsabbau im Vorratsvermögen sowie die Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ +277 aus. In 2023 ergibt sich ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -8.376. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen entfallen fast ausschließlich auf Sachanlagen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf T€ -587 und beinhaltet im Wesentlichen einen Aufbau der Finanzierung durch Factoring um T€ 1.267 sowie die Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von T€ -1.135 und Zinszahlungen. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands beläuft sich somit auf T€ +31. Es ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Finanzmittelbestand von T€ 751. 2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Das aktuelle Geschäftsjahr entwickelte sich aufgrund der Sondereffekte der Überflutung in 2021 (periodenungleiche Erfassung von Fluterstattungen und Flutschäden) und einem zunehmend normalisierten Geschäftsbetrieb ähnlich wie das Vorjahr. Das budgetierte Ergebnis konnte im Wesentlichen wegen der Sondereffekte der Flut übertroffen werden. Das Umsatzbudget von € 64,7 Mio. wurde nicht erreicht. Der budgetierte EBITDA-Wert i.H.v. € 5,5 Mio. wurde übertroffen. Es ergibt sich deshalb auch im Jahr 2023 ein positives Jahresergebnis von € 6,0 Mio., dieses überschreitet den Budgetwert um € 4,0 Mio. Die Wirksamkeit des eingeleiteten Wiederaufbaus und die Verbesserungsmaßnahmen, insbesondere im Produktionsbereich haben ihre Bedeutung im Jahr 2023 wiedererlangt und sich positiv ausgewirkt. Diese Anstrengungen dauern jedoch noch an und werden sich weiterhin positiv auswirken. Jedoch ist eine fühlbare Marktabkühlung zu beobachten. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf im Berichtsjahr insgesamt zufrieden. Dies wird wie folgt begründet: Der operative Umgang mit der Bewältigung der Hochwasserschäden hat auch hier die abteilungsübergreifenden Leistungspotentiale der Gesellschaft offenbart. Die Schmiedag wird weiterhin als sehr zuverlässiger Geschäftspartner wahrgenommen. 3. Berichterstattung zur voraussichtlichen Entwicklung / Prognosebericht3.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem stagnierenden Jahr 2023 stehen die wirtschaftlichen Aussichten für 2024 nun moderat auf Expansion, was im Wesentlichen auf das Anziehen des privaten Konsums aufgrund der Realeinkommenszuwächse zurückzuführen ist. Dennoch ist eine große konjunkturelle Dynamik nicht absehbar, zumal das hohe Zinsniveau die Baubranche belastet und darüber hinaus keine größeren Impulse aus der Weltwirtschaft zu erwarten sind. Zusätzlich wirken sich die im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen negativ auf die wirtschaftliche Expansion mit minus 0,3 Prozentpunkten aus, so dass im Jahr 2024 für das reale Bruttoinlandprodukt mit einer Zuwachsrate von 0,9 Prozentpunkten gerechnet wird. 33 Während die Forschungsergebnisse eine gewisse Zuversicht verbreiten, sieht die gefühlte Lage der Unternehmen jedoch wesentlich pessimistischer aus. Wie bereits beschrieben ist der ifo Geschäftsklimaindex im Dezember 2023 nochmals gefallen und die Unternehmen sehen für das erste Halbjahr 2024 weiterhin skeptisch auf die wirtschaftliche Entwicklung. 34 Dies wird besonders in der deutschen Stahlindustrie deutlich, in der sich der Abwärtstrend der Rohstahlproduktion zum Jahresende 2023 weiterhin fortgesetzt hat. 35 Danach erweist sich das Jahr 2023 mit einem weiteren Rückgang der zu einem der produktionsschwächsten Jahre in der deutschen Stahlindustrie. 36 Diese Entwicklung wird sich im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der anhaltend hohen Strompreise in Verbindung mit einer schwachen Nachfrage weiter fortsetzen. 37 Verstärkt wird die Situation in Deutschland durch den neuerdings wegfallenden staatlichen Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten, wodurch sich die Strombezugskosten der Unternehmen weiterhin signifikant erhöhen werden. 38 Mobilität Für das Jahr 2024 erwartet GlobalData ein geringes Wachstum der weltweiten Pkw-Produktion um 1,3 Prozent auf 91,2 Mio. Einheiten, insbesondere begründet durch verhaltene Wachstumsaussichten der globalen Wirtschaft. 39 Aufgrund abnehmender Auftragsbestände und des angespannten wirtschaftlichen Umfelds dürfte die europäische Pkw-Produktion ein niedrigeres Wachstum als der Weltmarkt verzeichnen. GlobalData hat die prognostizierte Stückzahl für den Jahresausblick zuletzt um 180 Tsd. Einheiten gesenkt und erwartet nun eine Steigerung der Produktion um 0,9 Prozent auf 18 Mio. Einheiten - bei weiterhin abwärts gerichteten Risiken. 40 Der VDA prognostiziert, dass im Geschäftsjahr 2024 in Deutschland rund 4,1 Mio. Pkw gefertigt werden. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 3 Prozent. Stärker dürfte die Auslandsproduktion deutscher OEM wachsen, für die ein Wachstum von 4 Prozent auf 10,6 Mio. Pkw erwartet wird. 41 Neben einer gedämpften Nachfrage belasten geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Herausforderungen und nach wie vor hohe Energie- sowie Verbraucherpreise die Branche. Daher dürfte die Automobilwirtschaft vor der Aussicht auf ein anspruchsvolles Umfeld im Geschäftsjahr 2024 stehen. 42 Energie Die Economist Intelligence Unit (EIU) erwartet im Jahr 2024 eine beschleunigte Erholung der weltweiten Energienachfrage von der COVID-19-Pandemie. So dürfte die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent höher liegen und dessen Wachstumsrate deutlich übersteigen. Diese Entwicklung wird insbesondere durch Asien unterstützt, wo ein Anstieg um 3,1 Prozent erwartet wird - trotz der Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten Chinas. Mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent wird im Nahen Osten die zweithöchste Wachstumsrate erwartet. Während für Südamerika (+0,4 Prozent) und USMCA 43 (+0,3 Prozent) lediglich geringe Zuwächse prognostiziert werden, dürfte die Energienachfrage in Europa mit -0,2 Prozent das dritte Jahr in Folge abwärtsgerichtet sein. 44 Hinsichtlich der Energieträger ist zu erwarten, dass die weltweite Nachfrage nach fossilen Brennstoffen im Jahr 2024 ein Rekordniveau erreichen wird - ungeachtet des weltweiten Drucks zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen. Öl wird mit einem Anteil von 38,5 % Prozent den Großteil der weltweiten Energienachfrage auf sich vereinen, gefolgt von Kohle (29,3 Prozent) und Erdgas (23,1 Prozent). 45 Die Notwendigkeit, die Energieversorgung angesichts der Energiekrise zu stärken, gepaart mit Bemühungen zur Dekarbonisierung, wird viele Regierungen dazu veranlassen, mit einer noch schnelleren Einführung erneuerbarer Energien voranzuschreiten. Ihr Anteil am Verbrauch wird mit 14,1 Prozent jedoch weiterhin hinter fossilen Energieträgern liegen. Kernenergie wird laut Prognose 5,1 Prozent der weltweiten Nachfrage auf sich vereinen können. 46 Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwartet der VDMA ein schwieriges Marktumfeld und prognostiziert einen realen Produktionsrückgang in Höhe von 4 Prozent im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Aufgrund der anhaltend rückläufigen Auftragseingänge, welche zu einem Abschmelzen der Auftragsbestände führen, hat der Verband die Produktionsprognose zuletzt um zwei Prozentpunkte nach unten korrigiert. 47 Den weltweiten preisbereinigten Maschinenumsatz erwartet der VDMA in 2024 auf dem Niveau von 2022. 48 Auch die im Rahmen des PwC-Maschinenbau-Barometers befragten Führungskräfte des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus erwarten ein herausforderndes Marktumfeld für die Branche im Jahr 2024. Aufgrund ausbleibender konjunktureller Impulse leiten sie für ihre Branche im Durchschnitt einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Als wesentliche Wachstumshemnisse nannten die Befragten einen anhaltenden Fachkräftemangel, Kostendruck und geopolitische Entwicklungen. Auch ein schwieriges Regulierungsumfeld, eine schwache Nachfrage sowie ein nachteiliges Finanzierungsumfeld sind Aspekte, die das Wachstum der Branche hemmen. 49 3.2. Geschäftsverlauf und Lage Die Schmiedag GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in Höhe von € 66,4 Mio. bei einer Absatzmenge von 13.070 t. Im Wesentlichen basiert diese Planung auf einem veränderten Produktmix und der Annahme, dass sich die Nachfrage insgesamt stabilisiert. Die Schmiedag GmbH plant für das Jahr 2024 mit einem EBITDA von € 7,4 Mio. sowie mit einem Jahresergebnis von € 2,6 Mio. Hierbei ist unterstellt, dass negative Veränderungen der Kosten im Wesentlichen an Kunden weitergegeben werden können, dies gilt insbesondere für die steigenden Rohmaterial- und Energiekosten. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von rd. € 2,6 Mio. geplant. Dabei handelt es sich vornehmlich um Investitionstätigkeit im Zusammenhang mit dem technischen Ausbau. Die tatsächliche Realisierung einiger Investitionen hängt jedoch zum Teil von auftragsbezogenen kundenseitigen Zusagen ab. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Risikomanagement Wir bekennen uns zu einer risikobewussten Unternehmensführung, bei der die Sicherung des Fortbestands der Gesellschaft höchste Priorität hat. Innerhalb der GMH Gruppe ist es Aufgabe des Risikomanagements, alle Mitarbeiter zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Risiken zu veranlassen. Weiterhin sollen damit die Förderung des Risikobewusstseins und eine Weiterentwicklung der Risiko- und Überwachungskultur erfolgen. Das Risikomanagement-System der GMH Gruppe beinhaltet eine ad-hoc-Meldefunktion, um Geschäftsführungs- und Leitungsfunktionen auf allen Ebenen umgehend über Risiken zu informieren. Die Risikoverantwortlichen in den verschiedenen Teilbereichen haben die Aufgabe, Risiken ihres Verantwortungsbereiches durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Die Risikoinventurliste ist zweimal jährlich jeweils im Vorfeld der Budget- und Controlling Gespräche im Programm Antares RiMIS zu aktualisieren und freizugeben. Wesentliche Risiken werden in den Controlling- und Budgetgesprächen diskutiert. Die Risikorichtlinie und Risikostrategie für die Geschäftsführungen und Risikoverantwortlichen der GMH Gruppe runden das Risikomanagement ab. Soweit Risiken versichert werden können und eine Versicherung wirtschaftlich sinnvoll ist, wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht (Warenkreditversicherung, Fremdwährungen, Zinsen, Sach- und Haftpflichtversicherungen). 4.2 Umfeld und Branche Besondere Risiken sieht das Unternehmen in der Unklarheit der staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang der Labilität des Energiemarktes sowie in der Gefahr aus weiterer Umsetzung von politischen Ideen der Bundesregierung, welche die Wirtschaft und Investitionsgüterindustrie gleichermaßen negativ beeinflussen können. Für die Folgejahre rechnen wir mit einem Aufbau der weltweiten Schmiedekapazitäten für große Gesenkschmiedeteile. Weiter bestehen derzeit freie Kapazitäten am Angebotsmarkt, so dass die Preise weiter unter Druck geraten können und dies bei mittelfristig weiter steigenden Rohmaterial- und Energiepreisen. Dies birgt Ertragsrisiken, die derzeit nicht genau quantifiziert werden können. Zudem besteht ein wesentliches Risiko im Zusammenhang mit dem Ausfall von Maschinen. Im Lichte der Überflutung im Sommer 2021 justieren wir alle Maßnahmen des Hochwasserschutzes neu. Die flankierenden Maßnahmen (baulicher Natur), die die Wirksamkeit der Versicherungsdeckung verbessern sollen und die Vermeidung der Produktionsausfälle im Fokus haben, befinden sich bereits in der Umsetzung und sollen bis voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein. 4.3 Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken Die Gesellschaft hat eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um Chancen für eine positive Weiterentwicklung zu erkennen und umzusetzen. In 2024 ergeben sich eine Reihe weiterer Chancen für den Ausbau von Geschäftsaktivitäten. Die wesentlichen Chancen sind wie folgt:
Aus den eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen können positive Effekte resultieren.Ausbleibende Umsätze führen mittelbar zu negativen Ergebniseffekten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Nachfrage weiter stabilisiert. Sollten die Auftragseingänge die Planungen unterschreiten oder bedeutende laufende Kundenaufträge gekürzt werden, könnten innerhalb kurzer Zeit Leerlaufzeiten mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage entstehen. Die Gesellschaft verfolgt vor dem Hintergrund der hohen allgemeinen Relevanz dieses Risikos mindestens wöchentlich die folgenden Kennzahlen, um Trends frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren: Auftragsbestand, Auftragseingang, Umsatz und EBITDA. Bei einem hohen Umsatzanteil von einzelnen Kunden oder Kundengruppen steigt das Risiko aus solchen Kundenbeziehungen. Das Risiko möglicher Projektabbrüche oder Stornierung von Aufträgen wird im Verhältnis zum Vorjahr höher eingeschätzt. Der abrupte Verlust des umsatzstärksten Kunden hätte das Potenzial, die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft zumindest kurzfristig erheblich negativ zu beeinflussen.Lücken in der IT-Sicherheit sind ein potenzielles Risiko, welches durch die Zunahme der Remotearbeit weiter an Bedeutung zugenommen hat. Durch den Einsatz von Sicherheitssoftware, die Zusammenarbeit mit IT-Beratern und durch die personelle Stärkung der eigenen IT-Abteilung wird diesem Risiko aktiv vorgebeugt. Zudem werden alle Mitarbeiter regelmäßig für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert und geschult. 4.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Die Währungsrisiken sind weiterhin gering. In der Regel werden die Umsätze sowie die Einkäufe in Euro getätigt. Währungsabsicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt. Die in 2022 aufgekommenem Zinsrisiken wurden durch derivative Finanzinstrumente in Form von Caps abgesichert, um Risiken aus Zinsänderungen entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit sowie im Rahmen von Investitions- und Finanztransaktionen entstehen können. Zinssicherungen werden insbesondere zur Absicherung bestehender oder geplanter Grundgeschäfte eingesetzt. Spekulative Geschäfte werden nicht getätigt. Sofern Derivate der Absicherung von bilanzierten Vermögensgegenständen oder Schulden dienen und die Voraussetzungen zur Bildung einer Bewertungseinheit vorliegen, wird das Sicherungsinstrument nicht isoliert bewertet. Andernfalls erfolgt eine Bewertung, wobei bei negativen Wertentwicklungen Rückstellungen für drohende Verluste gebildet werden. Wir haben uns von der Geschäftsführung der Gesellschafterin bestätigen lassen, dass sie die bisher verfolgte Strategie weiterhin unterstützt. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die in 2024 auslaufenden Gesellschafterdarlehen nicht verlängert werden. Mittel- und langfristig wird daher kein bestandsgefährdendes Risiko gesehen. 5. Gesamtbild der RisikolageVon operativen Risiken sind in absteigender Reihenfolge die Entwicklung der Absatzmärkte und die damit verbundene Auslastung und der Ausfall von Maschinen am bedeutendsten einzustufen. Chancen und Risiken werden im Rahmen des Planungsprozesses unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit hinsichtlich ihres Ergebniseinflusses auf das EBITDA bewertet und in einem Best- bzw. Worst-Case-Szenarios zusammengefasst. Insgesamt ergibt sich immer noch ein Übergewicht der Chancen über den Risiken. Insbesondere durch reduzierte Chancen hat sich das Gesamtbild der Risikolage gegenüber dem Vorjahr negativ verändert.
Hagen, den 23. Februar 2024 Schmiedag GmbH Heinz Klenen
1 vgl. Sachverständigenrat; Jahresgutachten
2022/23, Kapitel 1
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie Schmiedag GmbH hat ihren Sitz in Hagen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB 9583). Die Schmiedag GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei wird entgeltlich erworbene EDV-Software über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Aktivierungswahlrecht für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände im Sinne des § 248 Abs. 2 HGB wird nicht angewendet. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Während Gebäude in Abhängigkeit von dem Jahr der Herstellung über eine Nutzungsdauer von bis zu 33 Jahren abgeschrieben werden, erfolgt die Abschreibung der übrigen Sachanlagen über einen Zeitraum von 5 bis 20 Jahren. Gebraucht erworbene Anlagegüter werden verkürzt abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Zugangsjahr grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu € 1.000 betragen, werden abweichend von den ertragsteuerlichen Regelungen im Zeitpunkt ihres Zugangs als Aufwand behandelt. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zum Zeitpunkt ihres Zugangs bewertet. Bei den Finanzanlagen sind Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Rückdeckungsversicherungen, durch die entsprechende Versorgungszusagen kongruent abgesichert sind, werden nach dem Deckungskapitalverfahren mit dem Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Rückstellungen angesetzt (Passivprimat). Im Fall der Überversicherung wird der übersteigende Teil zum steuerlichen Aktivwert bewertet. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche sind im Rahmen eines Treuhandvertrags (CTA) an einen Treuhänder übertragen und werden daher nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt grundsätzlich zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Ein untergeordneter Teilbereich der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie der Vorräte wird abweichend von den vorgenannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach der Festwertmethode gemäß § 240 Abs. 3 HGB mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt. Es handelt sich hierbei um Vermögensgegenstände, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist. Diese Festwertbestände werden in Zeitabständen von drei Jahren durch eine körperliche Bestandsaufnahme ermittelt, fortgeschrieben und bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,50 % auf die nicht delkredereversicherten und nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Zur Abdeckung des Zinsrisikos wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung von 1,50 % auf die nicht einzelwertberichtigten Bruttoforderungen gebildet. Durch Forderungsverkäufe im Rahmen von Factoring wird der Forderungsbestand gemindert, soweit ein Ankauf von angedienten Forderungen durch den Erwerber vorgenommen wurde. Kaufpreisabschläge aus Factoring wurden insoweit aktiviert, wie sie im Rahmen der Wertaufhellungsphase durch Zahlungen der Kunden sicher entstanden sind. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind - bei Anwendung der Nettomethode - mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet, wobei bei der Anwendung der Richttafeln ein unternehmensspezifischer Abschlag von 66 % bezüglich des Invaliditätsrisikos vorgenommen wurde. Die Verpflichtungen wurden mit einem geschätzten 10-Jahresdurchschnitts-Zinssatz von 1,83 % für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) abgezinst. Der von der Deutschen Bundesbank für den Monat Dezember 2023 veröffentlichte Zinssatz beträgt 1,82 %. Zudem wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,50 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,00 % p.a. unterstellt. Bei verpfändeten oder im Rahmen eines Treuhandvertrags (CTA) an einen Treuhänder übertragenen Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen) wurden diese mit bestehenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Die Rückstellungen für Lohn- und Gehaltsfortzahlungen im Todesfall sowie für Beihilfen und Unterstützungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Verpflichtungen wurden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) abgezinst. Zudem wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 0 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,00 % p.a. unterstellt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines individuellen Rechnungszinssatzes und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Es wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen. Die Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen umfassen neben pauschalen alle erkennbaren Einzelrisiken. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen werden gebildet, soweit diese voraussichtlich in den ersten drei Monaten des Folgejahres ausgeführt werden. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bzw. bei bestehender Bewertungseinheit zum Sicherungskurs erfasst. Nicht in Bewertungseinheiten einbezogene Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,00 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,175 % für die Gewerbesteuer). Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern, so dass sich aufgrund der Nichtausübung des Aktivierungswahlrechts insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die den Saldierungsbereich betreffenden aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen:
3. Erläuterungen der BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden bei den Sachanlagen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von T€ 150 (Vorjahr T€ 0) vorgenommen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Unter dem Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von T€ 412 (Vorjahr T€ 389) Beträge für Steuererstattungen ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Der sich aus der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit der Verlängerung des Durchschnittsbildungszeitraums von sieben auf zehn Jahre ergebende Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 27. Zum Bilanzstichtag greift eine hieraus resultierende Ausschüttungssperre nicht, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen (Gewinn- und Kapitalrücklagen) vorhanden sind. Bei den Pensionsrückstellungen sind Verrechnungen mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vorgenommen worden, die sich wie folgt zusammensetzen:
Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 7) wurden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung (T€ 43) und Erträgen aus Änderungen des Abzinsungssatzes (T€ 4) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Nach Saldierung verbleibt hieraus unter dem Posten 'Zinsen und ähnliche Aufwendungen' ein Restsaldo in Höhe von T€ 32. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Alle Verbindlichkeiten in der Bilanz haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag keine abgabepflichtigen Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen wie im Vorjahr ausschließlich auf verbundene Unternehmen und resultieren zum Bilanzstichtag aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.879 (Vorjahr T€ 6.129), Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 79 (Vorjahr T€ 38) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 73 (Vorjahr T€ 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die periodenfremden Erträge, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind, setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Erträge/Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung und betreffen erhaltene Versicherungserstattungen/Fördermittel sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit den Schäden aus dem Hochwasser 2021. Hieraus resultiert insgesamt ein Ertrag in Höhe von T€ 8.091 (Vorjahr T€ 9.859). Zum Thema Flutbelastungen verweisen wir an der Stelle auf unsere Ausführungen zum Geschäftsverlauf im Lagebericht. Die sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten darüber hinaus Erträge/Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung aus Versicherungserstattungen und Aufwendungen für entstandene Gewährleistungsfälle. Hieraus resultiert insgesamt ein Ertrag in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 235). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 0(Vorjahr T€ 119) sowie übrige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 35 (Vorjahr T€ 13). Der Personalaufwand des Vorjahres enthält Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung aus der erstmaligen Anwendung des IDW RH FAB 1.021 in Höhe von T€ 41. Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Erträge aus Änderungen des Abzinsungssatzes in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 33 (Vorjahr T€ 32) und Aufwendungen aus Änderungen des Abzinsungssatzes i.H.v. T€ 0 (Vorjahr T€ 27). 5. BewertungseinheitenSofern die Voraussetzungen hierfür vorliegen, werden bei der Absicherung von Grundgeschäften durch derivative Finanzinstrumente Bewertungseinheiten i. S. d. § 254 HGB gebildet. Die Wirksamkeit (Effektivität) der Sicherungsbeziehungen wird grundsätzlich anhand der Critical Terms Match Methode (Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft) prospektiv festgestellt und zu jedem Bilanzstichtag überprüft. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte nach der Mark-to-Market Methode. Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos der variablen Finanzierungskosten beim Factoring (Grundgeschäft) wurden Zins-Caps (Sicherungsgeschäft) abgeschlossen und mit dem Grundgeschäft zu einer Portfolio-Bewertungseinheit zusammengefasst. Das abgesicherte Nominalvolumen des Grundgeschäfts beträgt T€ 3.000 und resultiert aus den monatlich verkauften Forderungen. Zur Ermittlung der prospektiven und retrospektiven Effektivität wurde in diesem Fall die Discounted Cashflow Methode herangezogen. Hierbei werden auf Basis aktueller Marktdaten (Zinsstrukturkurve) ausstehende Cashflows aus dem Derivat gemäß gängiger finanzmathematischer Modelle berechnet und anschließend diskontiert. Zur Berechnung der Effektivität wurden die Clean Values herangezogen. Die Sensitivitäten berechnen sich aus einer Parallelverschiebung der Zinskurve um jeweils 100BPS in beide Richtungen. Die Marktwerte dieser derivativer Finanzinstrumente liegen zum Stichtag um insgesamt T€ 0 über den fortgeführten Buchwerten der aktivierten Prämien und um insgesamt T€ 26 darunter. Hinsichtlich der unter dem fortgeführten Buchwert liegenden Marktwerte wurde für den effektiven Teil der Bewertungseinheit auf die Vornahme einer außerplanmäßigen Abschreibung der aktivierten Prämie verzichtet. Für den ineffektiven Teil war im Geschäftsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 0 vorzunehmen. 6. Sonstige Angabena) Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten Eventualverbindlichkeiten aus einem Besserungsschein im Zusammenhang mit dem Sanierungstarifvertrag aus den Jahren 2015 bis 2017 betragen T€ 137. Die Verpflichtung war nicht zu bilanzieren, da aus dem Besserungsschein zum 31. Dezember 2023 noch keine Ansprüche der Belegschaft ableitbar waren. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Der Einsatz von Miet-, Leasing- und Pachtverträgen dient der Verbesserung der Bilanzstruktur sowie der Verteilung des Liquiditätsabflusses über mehrere Perioden. Die Abflüsse liquider Mittel in künftigen Perioden stellen dabei sowohl ein Risiko als auch einen Vorteil dar. Die Gesellschaft verkauft Forderungen im Rahmen von Factoring. Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt, Finanzierungskosten reduziert und die latenten Ausfallrisiken im Forderungsbestand an den Erwerber übertragen. Zum Bilanzstichtag sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 9.129 (Vorjahr T€ 7.727) veräußert. Nach Abzug von Sicherheitseinbehalten in Höhe von T€ 944 (Vorjahr T€ 809) sind hieraus Finanzmittel in Höhe von T€ 8.185 (Vorjahr T€ 6.918) zugeflossen. c) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. d) Arbeitnehmer Es waren ohne Auszubildende durchschnittlich beschäftigt:
e) Geschäftsführung Im Berichtsjahr bestand die Geschäftsführung aus folgenden Mitgliedern:
Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung nehmen wir die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Für bereits ausgeschiedene Geschäftsführer besteht eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von T€ 798 (Vorjahr T€ 774). Im Geschäftsjahr 2023 wurden Renten i.H.v. T€ 14 an diesen Personenkreis geleistet f) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare wird unter Verweis auf § 285 Nr. 17 HGB und die Angabe im Konzernanhang der Georgsmarienhütte Holding GmbH verzichtet. g) Konzernverhältnisse Die Schmiedag GmbH ist Tochterunternehmen der GMH Schmiedetechnik GmbH mit Sitz in Gröditz (kleinster Konsolidierungskreis). Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Georgsmarienhütte Holding GmbH, Georgsmarienhütte. Die Gesellschaft wird mittels Vollkonsolidierung in die Konzernabschlüsse einbezogen, die im Unternehemnsregister offengelegt werden. h) Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge, über die hier zu berichten wäre, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. i) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.977 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag von T€ 8.832 zu verrechnen.
Hagen, den 23. Februar 2024 Schmiedag GmbH Heinz Klenen Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schmiedag GmbH, Hagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmiedag GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmiedag GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 23. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Achim Lienau, Wirtschaftsprüfer ppa. Philipp Bußmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. April 2024 festgestellt. |
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