Hubert Domberg Juwelier GmbHLiquidiert
47051 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Latz seit 1.8.2002 | Geschäftsführer |
Wolfgang Latz seit 1.8.2002 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hubert Domberg Juwelier GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011BILANZ
ANHANG für das Geschäftsjahr 2010 / 2011der Hubert Domberg Juwelier GmbH, Duisburg zur Offenlegung I. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2011 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 1 und 4 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Von den gesetzlichen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2011 wurde erstmals unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aufgestellt. Im Einklang mit dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 8 EGHGB wurden die Vorjahresbeträge nicht angepasst. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden. Das Prinzip der Einzelbewertung von Vermögensgegenständen und Schulden wurde befolgt. Ebenso wurden das Vorsichtsprinzip und das Imparitätsprinzip unter Beachtung aller vorhersehbaren Risiken und Verluste beachtet. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf bewegliche Vermögensgegenstände werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu € 410,00 werden im Wirtschaftsjahr 2010/2011 in vollem Umfang abgeschrieben. Der Warenbestand ist zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme des zum Barwert aktivierten Körperschaftsteuerguthabens mit ihrem Nennwert unter Beachtung der Niederstwertvorschrift bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellung wird entsprechend der Neuregelung des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB erstmalig in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens der HDI Gerling Lebensversicherungs AG mit Hilfe der "Projected Unit Credit Methode" bewertet. Dabei wird die Pensionszusage für einen Rentenempfänger mit dem modifizierten Teilwertverfahren auf Basis der Richttafeln "2005G" von Klaus Heubeck gerechnet. Die Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB erfolgte mit einem Rechnungszins von 5,13 % (zum 01.07.2010 mit 5,21 %). Von dem Wahlrecht, den aus der Bewertungsumstellung am 01. Juli 2010 entstandenen Zuführungsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen beinhalten auch Rückstellungen für latente Gewerbesteuer gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB für die in 2011 steuerlich vorgenommenen Sonderabschreibungen gemäß § 7g Abs. 5 EStG sowie die Bildung von Investitionsabzugsbeträgen nach § 7g Abs. 1 EStG. Aktive latente Steuern aus der abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellung in der Steuerbilanz sowie der zum 30. Juni 2011 bestehenden steuerlichen Verlustvorträge wurden rückstellungsmindernd berücksichtigt. Der Ausweis erfolgte erstmals unter den Steuerrückstellungen. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst. Im Übrigen entsprechen die Steuerrückstellungen den voraussichtlichen Abschlusszahlungen. Die Sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Archivierungskosten wurden entsprechend der steuerlichen Handhabung aus Vereinfachungsgründen für eine durchschnittliche Aufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren gerechnet. Im Hinblick auf voraussichtliche Kostensteigerungen wurde von dem Beibehaltungsrecht nach Artikel 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. II. Haftungsverhältnisse Gewährleistungen bestehen nur im branchenüblichen Umfang. III. Sonstige Angaben Geschäftsführer im Wirtschaftsjahr 2010/2011 waren die Gesellschafter Herr Wolfgang Latz, Uhrmachermeister, und Frau Karin Latz, Kauffrau. Beide Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft einzeln zu vertreten. Jeder Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Duisburg, den 17. Oktober 2011 Der Jahresabschluss zum 30.06.2011 wurde am 30.03.2012 festgestellt. Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30.03.2012 |
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