tacct GmbH
Selbe AdresseEffekten- und Warenterminhandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Stoussavljewitsch seit 5.7.2021 | Geschäftsführer |
Martin Stoussavljewitsch seit 5.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Martin Stoussavlje-witsch | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ecrop GmbHAmbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die ecrop GmbH, mit Sitz in Amberg, Deutschland, ist ein Kryptowertpapierregisterführer nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 8 KWG und macht derzeit von der Übergangsregelung (Grandfathering) gem. § 65 Abs. 2 KWG zur vorläufigen Lizenzierung Gebrauch und arbeitet daran eine unbefristete Lizenz zu erlangen. Sie ist beim Amtsgericht Amberg im Handelsregister B 7049 eingetragen. Im Geschäftsjahr 2023 hat die ecrop GmbH keine Tochtergesellschaften gegründet, Beteiligungen erworben oder Joint Ventures eingegangen. Sämtliche geschäftlichen Aktivitäten sind fest in der Struktur der GmbH verankert. Das neue Zukunftsfinanzierungsgesetz (ZuFinG), das im Herbst 2023 in Kraft getreten ist, eröffnet der ecrop GmbH zusätzliche Möglichkeiten. Das Gesetz führt die Option ein, elektronische Aktien in Deutschland auszugeben. Für die ecrop von besonderer Bedeutung sind dabei Kryptoaktien, die durch Eintragung in ein dezentrales Kryptowertpapierregister auf Blockchain-Basis begeben werden. Elektronische Aktien bringen mehrere Vorteile mit sich, darunter den Wegfall der physischen Verbriefung, die Möglichkeit bestehende Aktien zu digitalisieren und das Potenzial für effizienteren Handel. Allerdings gibt es bei Kryptoaktien noch gewisse Einschränkungen. So können sie bisher nur als Namensaktien ausgegeben werden und eine Grundlage für den Handel an geregelten Börsen fehlt noch, sodass sich der Anwendungsbereich vorerst auf den Private Equity Bereich beschränkt. Die ecrop GmbH bereitete sich intensiv darauf vor, die neuen Möglichkeiten des ZuFinG optimal für ihre Kunden und die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells zu nutzen. Sie plant eine entsprechende Erweiterung ihrer Services, um als einer der ersten Anbieter Emissions- und Registerführungsdienstleistungen für Kryptoaktien anbieten zu können. Dieser Service richtet sich insbesondere an kleine und mittlere produzierende Unternehmen, die eine Eigenemission planen. Im Geschäftsjahr 2023 befindet sich die ecrop GmbH noch in der Aufbau- und Anlaufphase vor Lizenzerteilung. Sie arbeitet kontinuierlich daran, ihre Position am regulierten Markt für Kryptowertpapierregisterführung zu festigen und auszubauen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Finanzmärkte Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Finanzmärkte im Jahr 2023 waren von mehreren Schlüsseltrends und Ereignissen geprägt. Die deutsche Wirtschaft war 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation geprägt, bei gleichzeitig hoher, wenn auch rückläufiger Inflation.1 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im 4. Quartal 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorquartal zurück.2 Frühindikatoren zeigen zu Jahresbeginn 2024 noch keine spürbare Erholung an.3 Der Sachverständigenrat erwartet für 2023 ein BIP-Wachstum von nur 0,2%.4 Die kurzfristigen Abwärtsrisiken haben sich jedoch reduziert, da die Unsicherheit über die Energieversorgung gesunken ist.5 Die anhaltend hohe Inflation von über 8% belastet den privaten Konsum. Die Kernrate der Inflation ist weiter gestiegen und deutet darauf hin, dass die Inflation nur langsam zurückgeht.6 Die restriktive Geldpolitik mit steigenden Zinsen verschärft die Situation und dämpft Konsum und Investitionen.7 Im Euroraum wird für 2023 nur ein moderates Wachstum von 0,75% erwartet. Die Auswirkungen der Geldpolitik dürften sich im 2. Halbjahr 2023 stärker bemerkbar machen.8 In den USA zeigt die Wirtschaftspolitik hingegen positive Wirkung, mit einem BIP-Wachstum von 1,75% in 2023.9 Die Finanzmärkte reagieren auf die Zinserhöhungen der Zentralbanken, mit einem starken Rückgang bei Neubauten von rund 38% im Januar 2023 im Vergleich zum Vorjahr.10 Die weitere Inflationsentwicklung bleibt ein Risiko für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum. Weitere Zinserhöhungen durch die EZB sind wahrscheinlich.11 Insgesamt zeigt sich, dass die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik die Wirtschaft zunehmend belasten, auch wenn die kurzfristigen Abwärtsrisiken etwas gesunken sind.12 Die herausfordernde wirtschaftliche Situation hat die ecrop GmbH darin bestärkt, ihren Fokus auf die Produktrealisation zu legen. Die Vervollständigung des Produktangebots wurde als Priorität gesehen, während weitere Schritte zur Marktintegration bewusst zurückgestellt wurden. Diese Strategie soll die Basis für zukünftiges Wachstum schaffen, sobald die Wirtschaft wieder anzieht. Die ecrop GmbH führt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch, arbeitet jedoch eng mit ihrer Muttergesellschaft, der YOUKI GmbH, zusammen, um die Software-Weiterentwicklung mit Plattformschnittstellen voranzutreiben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Spezifikation und Umsetzung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Vorgaben, insbesondere in Bezug auf die Einführung elektronischer Aktien durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz (ZuFinG). Die ecrop GmbH bereitet sich intensiv darauf vor, die Emission und Verwaltung von elektronischen Aktien über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu unterstützen. Dazu gehört auch die Integration in ein eigens entwickelte Equity Crowdfunding Plattformen, um Start-ups und KMUs eine effiziente Kapitalaufnahme zu ermöglichen. Um die regulatorischen Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten, beteiligt sich die ecrop GmbH zudem über Branchenverbände wie den Bitkom e.V. an Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren. Durch diese Mitarbeit bringt das Unternehmen seine Expertise ein und trägt dazu bei, dass die neuen Möglichkeiten der elektronischen Aktien praxisgerecht umgesetzt werden. 2.2. Lage der Gesellschaft und Geschäftsverlauf Auch im Jahr 2023 war die Geschäftstätigkeit der ecrop GmbH von intensiven prozeduralen und organisatorischen Aufbauarbeiten zur Erlangung der vollen Kryptowertpapieregisterführungslizenz geprägt. Die Produktausrichtung der ecrop GmbH war 2023 auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups fokussiert. Die Anzeichen aus dem Jahr 2022 für einen erhöhten Kapitalbedarf in diesem Segment setzten sich auch 2023 fort. Allerdings war die konjunkturelle Lage der Start-ups in Deutschland im Jahr 2023 unerwartet sehr angespannt. Die Zahl der Neugründungen von Start-ups in Deutschland war im Jahr 2023 rückläufig. Im November 2023 wurden 202 Neugründungen registriert, im Dezember 2023 nur noch 179 Neugründungen - ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.13 Die Finanzierungssituation für Start-ups hat sich damit deutlich verschlechtert. Laut Berichten sammelten deutsche Start-ups 2023 nur noch 6 Milliarden Euro Wagniskapital ein, im Vergleich zu den Vorjahren ein starker Rückgang.14 Die schwierige allgemeine konjunkturelle Lage führte zu einer Insolvenzwelle bei Start-ups. Gründe für die Krise sind die sich weiter entwickelnde Energiekrise, Lieferkettenprobleme und die allgemein schwächere Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.15 In diesem Umfeld zeigte sich, dass die Nachfrage nach Kryptowertpapieren als Nachrangdarlehen für Erneuerbare-Energie-Projekte der Wattify als nicht nachhaltig. Infolgedessen konnte die Wattify-Plattform nicht wie geplant skaliert werden. Die allgemeine wirtschaftliche Lage ließ eine weitere Fokussierung auf dieses Gebiet nicht zu. Zudem wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Ausgabe von elektronischen Aktien erst zum Ende des Jahres 2023 geschaffen. Vor diesem Hintergrund konzentrierte sich die ecrop GmbH auf die Plattformentwicklung für Kryptoaktien, um dem wachsenden Bedarf an Eigenkapitalfinanzierung (Equity Funding) von Start-ups gerecht zu werden. Durch diese strategische Ausrichtung positioniert sich die ecrop GmbH als zukunftsorientierter Partner für innovative Unternehmen in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. 2.3. Ertragslage Der Geschäftsverlauf 2023 war hauptsächlich geprägt durch hohe Anlaufkosten und umfangreiche Integrationsarbeiten, die im Zuge der Arbeiten zur Erlangung der Lizenz und der Weiterentwicklung der elektronischen Aktien Plattform anfielen. Diese Entwicklung bewegte sich im geplanten Rahmen. Die Einnahmen der Gesellschaft waren im Berichtsjahr aufgrund von ausgefallenen Projekt-Emissionen für Wattify geringer als erwartet. Den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 8) stehen im Wesentlichen die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 158) und Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 15) gegenüber. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die ecrop GmbH damit einen Jahresfehlbetrag von TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 165). Die Erwartung, dass das Jahresergebnis deutlich über dem des Vorjahres liegt, wurde mangels Geschäftsabschlüssen im Berichtsjahr, nicht erfüllt. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, dass die Investitionen in den Ausbau des Plattformbetriebes für elektronische Aktien und die durchgeführten Integrationsarbeiten eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und Profitabilität darstellen. 2.4. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital der ecrop GmbH (TEUR 152; Vorjahr: TEUR 7), dessen Stammkapital in Höhe von TEUR 175 in voller Höhe eingezahlt wurde, dient als Haftungskapital. Zur Aufrechterhaltung der notwendigen Liquidität wurden in 2023 TEUR 200 in die Kapitalrücklage eingezahlt. Bei einer Bilanzsumme in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr: TEUR 39) beträgt die Eigenkapitalquote 64,8 % bei einer Vorjahresquote von TEUR 18,4 %. Die weiteren Posten der Passivseite betreffen insbesondere Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 2) und andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr. TEUR 30). Die Aktivseite besteht am Bilanzstichtag aus täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 2), immateriellen Anlagewerten in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 35), sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 201 (Vorjahr: TEUR 0) und Rechnungsabgrenzungsposten mit TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2). Die Liquidität, die für den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft erforderlich ist, wird derzeit noch nicht durch den laufenden Geschäftsbetrieb gewährleistet. Potenzielle Liquiditätsengpässe können durch die Gesellschafterin ausgeglichen werden. Die potenziellen Gewinne, die aus der Geschäftstätigkeit erzielt werden, sollen nicht entnommen, sondern zur Reinvestition in das Unternehmen verwendet werden. Die Gesellschaft verfügt über keine Kreditlinien. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ecrop GmbH als entwicklungsfähig. Der Ende 2023 erfolgte Start der elektronischen Aktien für eine KMU Finanzierungsplattform wird zukünftig zu einer Verbesserung der Kapitalstruktur und zu einer nachhaltigen Finanzstrategie des Unternehmens beitragen, um die Stabilität und das Wachstum der Gesellschaft zu sichern. 3. Risikomanagement 3.1. Risikostrategie Die ecrop GmbH betreibt eine private Blockchain, die das Fundament für ihr Geschäftsmodell als Kryptowertpapierregisterführer und zukünftiger Kryptoverwahrer bildet. Im Einklang mit den in der MaRisk aufgeführten wesentlichen Risiken hat die ecrop GmbH die operationellen Risiken als primär relevant für ihr Unternehmen identifiziert. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt ihrer Risikostrategie auf dem effektiven Management dieser spezifischen Risiken. In Übereinstimmung mit den MaRisk-Anforderungen berücksichtigt die ecrop GmbH die operationellen Risiken bereits in der technologischen Gestaltung ihres IT-basierten Geschäftsmodells. Das Unternehmen hat die für seinen Geschäftsbetrieb relevanten operationellen Risiken analysiert und wird diese Analyse im Rahmen des jährlichen internen ISO 27001 Audits wiederholen. Die operationellen Risiken ergeben sich hauptsächlich aus dem Betrieb der privaten Blockchain, auf der die Dienstleistungen der ecrop GmbH basieren. Zu den vorrangigen operationellen und technischen Risiken zählen unter anderem die Gewährleistung der Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Blockchain-Infrastruktur, die Sicherstellung eines hohen Informationssicherheitsniveaus sowie das sichere Management der kryptografischen Schlüssel. Um diesen Risiken wirksam zu begegnen, hat die ecrop GmbH damit begonnen, angemessene Prozesse und Maßnahmen etabliert. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung von Notfallkonzepten, die Implementierung strikter Zugriffskontrollen und die Einführung eines robusten Schlüsselmanagements. Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Blockchain-Infrastruktur, um potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Im Folgenden werden die der Risikostrategie zugrunde liegenden Analysen detailliert dargelegt, um ein tiefgreifendes Verständnis für die Risikosituation und die ergriffenen Steuerungsmaßnahmen zu vermitteln. 3.2. Risikoprofil Das Geschäftsmodell der ecrop GmbH konzentriert sich derzeit auf die Funktion als Kryptowertpapierregisterführer und die Entwicklung einer Plattform für die Emission und Verwaltung von elektronischen Aktien (Kryptoaktien). In diesem Zusammenhang werden die erforderlichen Prozesse und IT-Systeme kontinuierlich weiterentwickelt und in mehreren Testphasen erprobt, um höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Aufgrund der Natur ihres Geschäftsmodells ist das Gesamtrisikoprofil der ecrop GmbH hauptsächlich durch operationelle Risiken geprägt. Diese Risiken können aus verschiedenen Quellen entstehen, darunter technische Probleme, menschliche Fehler oder externe Ereignisse, die sich negativ auf die Geschäftsprozesse oder IT-Systeme auswirken könnten. Als innovatives Unternehmen, das auf cutting-edge Technologien setzt, ist sich die ecrop GmbH bewusst, dass operationelle Risiken besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Ein weiterer Risikofaktor, dem die ecrop GmbH als junges Unternehmen ausgesetzt ist, ist das Liquiditätsrisiko. Dieses Risiko bezieht sich auf die Möglichkeit, dass das Unternehmen möglicherweise nicht immer über ausreichende liquide Mittel verfügt, um seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die effektive Steuerung der Liquidität ist daher von zentraler Bedeutung für die Sicherung der Geschäftskontinuität. In Anbetracht der angestrebten Erweiterung des Geschäftsmodells um die Emission und Verwaltung von Kryptoaktien gewinnen auch rechtliche und regulatorische Risiken an Bedeutung. Da der Rechtsrahmen für elektronische Aktien noch jung ist und sich in der Entwicklung befindet, besteht die Möglichkeit, dass zukünftige Änderungen oder Unsicherheiten in der Regulierung Anpassungen des Geschäftsmodells erfordern könnten. Die Geschäftsleitung der ecrop GmbH ist sich der genannten Risiken vollumfänglich bewusst und hat proaktiv Maßnahmen ergriffen, um diese zu steuern und zu minimieren. Dazu gehört insbesondere die Implementierung eines Risikomanagement-Systems, das auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist. Durch regelmäßige Risikobewertungen und die kontinuierliche Überwachung von Risikoindikatoren ist die ecrop GmbH in der Lage, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Integration des Risikomanagements in alle Unternehmensprozesse gewährleistet eine effektive und ganzheitliche Risikosteuerung. 3.2.1. Operationelle Risiken Die ecrop GmbH ist sich der vielfältigen operationellen Risiken bewusst, die sich aus internen und externen Faktoren ergeben können. Diese Risiken umfassen unzureichende oder fehlerhafte interne Prozesse, menschliches Versagen, Systemausfälle oder externe Ereignisse und schließen auch potenzielle rechtliche Risiken ein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf IT- und Technologierisiken, Compliance-Risiken, Reputationsrisiken und Personalrisiken, da diese als wesentliche Unterkategorien der operationellen Risiken betrachtet werden. Angesichts der Ausrichtung der ecrop GmbH auf innovative Technologien wie die Blockchain und das Angebot von Kryptowertpapierregisterführung und zukünftig Kryptoaktien, nehmen IT- und Technologierisiken eine zentrale Rolle im Risikoprofil des Unternehmens ein. Die Gewährleistung der Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der eingesetzten Systeme und Daten ist von höchster Priorität. Mögliche Risiken in diesem Bereich umfassen Sicherheitslücken, Cyberangriffe, technische Störungen oder die Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Compliance-Risiken gewinnen für die ecrop GmbH zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die sich entwickelnden regulatorischen Anforderungen für Kryptowertpapiere und elektronische Aktien. Die Einhaltung relevanter Gesetze, Vorschriften und Standards erfordert eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung der internen Prozesse. Reputationsrisiken können sich aus verschiedenen Quellen ergeben, darunter Kundenunzufriedenheit, negative Medienberichterstattung oder Verstöße gegen ethische Standards. Als junges Unternehmen in einem innovativen Umfeld ist der Aufbau und Erhalt einer positiven Reputation von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Erfolg der ecrop GmbH. Personalrisiken umfassen Aspekte wie Fluktuation von Schlüsselpersonal, Wissensverlust, unzureichende Qualifikationen oder Fehlverhalten von Mitarbeitern. In einem dynamischen und spezialisierten Umfeld wie dem der ecrop GmbH ist die Verfügbarkeit und Bindung von qualifiziertem Personal ein kritischer Faktor. Das Risikomanagement der ecrop GmbH ist darauf ausgerichtet, operationelle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu deren Vermeidung oder Reduzierung zu ergreifen. Dieser proaktive Ansatz spiegelt sich auch im Risikotragfähigkeitskonzept des Unternehmens wider, das eine angemessene Allokation von Risikokapital für operationelle Risiken vorsieht. Um die Geschäftsleitung zeitnah und umfassend über die Entwicklung der operationellen Risiken zu informieren, wurde ein systematischer Berichtsprozess etabliert. Dieser beinhaltet regelmäßige Updates zu Veränderungen in der Risikolandschaft sowie eine mindestens vierteljährliche Gesamtübersicht über die aktuelle Risikosituation des Unternehmens. Zur effektiven Steuerung operationeller Risiken setzt die ecrop GmbH verschiedene Instrumente ein. Ein zentrales Element ist das integrierte Informationssicherheits- und Risikomanagementsystem (ISRM), das eine strukturierte Überwachung und Umsetzung von Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und -vermeidung ermöglicht. Das ISRM orientiert sich an anerkannten Standards wie der ISO 27001 und gewährleistet ein hohes Niveau an Informationssicherheit. Ergänzend dazu führt die ecrop GmbH regelmäßige Risiko- und Kontrollbewertungen durch, um potenzielle Schwachstellen in Prozessen und Systemen zu identifizieren und zu beheben. Incident-Management-Prozesse stellen sicher, dass operative Vorfälle schnell gemeldet, analysiert und angemessen behandelt werden. Insgesamt verfolgt die ecrop GmbH einen ganzheitlichen und proaktiven Ansatz zur Steuerung operationeller Risiken, der auf die spezifischen Anforderungen ihres Geschäftsmodells zugeschnitten ist. Durch die Kombination verschiedener Instrumente und die enge Einbindung der Geschäftsleitung strebt das Unternehmen danach, operative Risiken effektiv zu managen und damit die Grundlage für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung zu schaffen. 3.2.2. IT-Risiken Als Anbieter digitaler Dienstleistungen im Bereich der Kryptowertpapiere und elektronischen Aktien ist sich die ecrop GmbH der besonderen Bedeutung von IT-Risiken bewusst. In einer zunehmend vernetzten Welt, in der Cyberkriminalität ständig neue Dimensionen erreicht, ist die Identifizierung, Bewertung und Steuerung dieser Risiken von höchster Priorität. Die IT-Risiken, denen die ecrop GmbH ausgesetzt ist, umfassen ein breites Spektrum potenzieller Bedrohungen. Dazu gehören technische Ausfälle, die die Verfügbarkeit der angebotenen Dienstleistungen beeinträchtigen können, sowie Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur oder den eingesetzten Anwendungen. Cyberangriffe wie Malware, Phishing oder Distributed Denial of Service (DDoS) stellen eine wachsende Gefahr dar und können zu Datenverlusten, Systemausfällen oder Reputationsschäden führen. Auch der Verlust oder die unberechtigte Offenlegung sensibler Daten, sei es durch technisches Versagen oder menschliche Fehler, kann schwerwiegende Folgen haben. Um diesen vielfältigen IT-Risiken wirksam zu begegnen, setzt die ecrop GmbH auf das implementierte ISRM. Dieses System basiert auf einem systematischen Ansatz zur Identifizierung, Bewertung und Behandlung von IT-Risiken. Es umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, Richtlinien und Verfahren, die darauf abzielen, die Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität der Informationen und Systeme des Unternehmens zu schützen. Ein zentraler Bestandteil des ISRM ist die regelmäßige Durchführung von Risikobewertungen. Dabei werden potenzielle Bedrohungen und Schwachstellen systematisch erfasst, analysiert und priorisiert. Zur Minderung der identifizierten IT-Risiken setzt die ecrop GmbH auf eine Kombination technischer, organisatorischer und personeller Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Implementierung robuster Sicherheitsarchitekturen ihrer Software und Infrastruktur, die regelmäßige Aktualisierung und Wartung von Systemen und Anwendungen, die Durchführung Schwachstellenscans sowie die Etablierung von Incident-Response-Prozessen. Auch die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf IT-Sicherheit und den sicheren Umgang mit Daten ist ein wesentlicher Aspekt der Risikominderung. Durch die konsequente Fokussierung auf IT-Risiken und die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres ISRM strebt die ecrop GmbH danach, ihre digitalen Dienstleistungen stets auf einem hohen Niveau an Sicherheit und Zuverlässigkeit anzubieten. Die proaktive Auseinandersetzung mit potenziellen Bedrohungen und die fortlaufende Anpassung an neue Herausforderungen in der Cybersicherheit sind unerlässlich, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und langfristig erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen. 3.3. Risikotragfähigkeit Die Risikotragfähigkeit bildet das Fundament des Risikomanagements der ecrop GmbH. Sie beschreibt die Fähigkeit des Unternehmens, potenzielle Verluste aus identifizierten Risiken zu verkraften, ohne dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit gefährdet wird. Die Risikotragfähigkeit wird maßgeblich durch das Risikodeckungspotenzial bestimmt, das die finanziellen Ressourcen umfasst, die zur Abfederung von Risiken zur Verfügung stehen. Im Rahmen ihres Risikomanagementansatzes hat die ecrop GmbH Risiken identifiziert, die potenziell Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben könnten. Dazu gehören insbesondere operationelle Risiken, mit einem Schwerpunkt auf IT- und Cybersicherheitsrisiken, sowie Liquiditätsrisiken. Um ein tiefgreifendes Verständnis für die Risikolandschaft zu erlangen, werden diese Risiken einer kontinuierlichen Bewertung und Quantifizierung unterzogen. Dabei werden sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit als auch die potenziellen Auswirkungen auf das Unternehmen analysiert. Die ecrop GmbH legt großen Wert auf eine solide Kapitalausstattung als Grundlage für ihre Risikotragfähigkeit. Das Eigenkapital des Unternehmens dient dabei als wichtiger Puffer, um potenzielle Verluste abzufedern, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. In Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen gemäß § 33 Abs. 1 KWG stellt die ecrop GmbH sicher, dass sie jederzeit über das erforderliche Mindestkapital verfügt. Ein zentraler Aspekt der Risikotragfähigkeit ist die fortlaufende Überwachung und Steuerung der Risiken im Verhältnis zum verfügbaren Risikodeckungspotenzial. Die ecrop GmbH stellt durch regelmäßige Überprüfungen und Analysen sicher, dass das Risikodeckungspotenzial stets ausreicht, um die quantifizierten Risiken angemessen abzudecken. Dabei berücksichtigt das Unternehmen auch potenzielle Veränderungen in der Risikolandschaft und passt seine Risikotragfähigkeit dynamisch an. Durch diesen proaktiven und vorausschauenden Ansatz zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit schafft die ecrop GmbH eine solide Basis für die Erreichung ihrer Geschäftsziele. Das Unternehmen ist in der Lage, seine Risikoposition effektiv zu steuern und gleichzeitig flexibel auf neue Herausforderungen und Chancen im Markt zu reagieren. Auch im Anlaufgeschäftsjahr 2023 konnte die ecrop GmbH ihre Risikotragfähigkeit jederzeit aufrechterhalten. Trotz der besonderen Herausforderungen in der Lizenzbeantragungsphase des Unternehmens wurde das Risikodeckungspotenzial kontinuierlich überwacht und gesteuert. Dadurch konnte die ecrop GmbH ihre operativen und strategischen Ziele erfolgreich verfolgen und gleichzeitig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chance und Risiko gewährleisten. Für die Zukunft ist die ecrop GmbH bestrebt, ihre Risikotragfähigkeit weiter zu stärken und an die wachsenden Anforderungen anzupassen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Risikomanagements und die Sicherstellung einer angemessenen Kapitalausstattung wird das Unternehmen auch in einem dynamischen Umfeld gut aufgestellt sein, um nachhaltig erfolgreich zu sein und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. 4. Prognose- und Chancenbericht Das Jahr 2023 war für die ecrop GmbH von bedeutenden gesetzlichen Veränderungen geprägt, die neue Chancen und Wachstumsperspektiven eröffnet haben. Mit dem Inkrafttreten des Zukunftsfinanzierungsgesetzes im Herbst 2023 wurde die rechtliche Grundlage für die Ausgabe elektronischer Namensaktien als Kryptoaktien geschaffen. Dieses wegweisende Gesetz ermöglicht eine signifikante Erweiterung des Marktes für Kryptowertpapiere und bietet der ecrop GmbH die Möglichkeit, ihr Dienstleistungsangebot entsprechend auszubauen. Um die Chancen des Zukunftsfinanzierungsgesetzes optimal zu nutzen, hat die ecrop GmbH frühzeitig begonnen, ihre Services auf die Emission und Verwahrung von Kryptoaktien auszurichten. Dazu wurden die technischen Systeme und Prozesse angepasst sowie das Know-how der Mitarbeiter gezielt erweitert. Durch diese vorausschauende Positionierung ist die ecrop GmbH nun in der Lage, als vertrauenswürdiger Partner für Unternehmen zu agieren, die elektronische Aktien emittieren möchten. Ein Faktor für die geringe Geschäftsentwicklung der ecrop GmbH war der Ausfall der ursprünglich geplante Ausweitung der Wattify-Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Aufgrund der in 2023 weiterhin sehr angespannten finanziellen Lage der Start-ups konnte jedoch das angestrebte Neuemissionsvolumen für die Kryptowertpapierregisterführung nicht realisiert werden. Die ecrop GmbH hat darauf reagiert, indem sie sich auf die Plattformentwicklung der Kryptoaktien fokussiert hat und dieser Entwicklung Priorität eingeräumt hat. Die Implementierung des Zukunftsfinanzierungsgesetzes und der Ausbau der Kryptoaktien-Services gehen allerdings auch mit gewissen Herausforderungen und Risiken einher. So erfordert die Anpassung der Systeme und Prozesse an die neuen Gegebenheiten eine sorgfältige Ressourcenallokation und ein effektives Projektmanagement. Zudem ist der regulatorische Rahmen für Kryptoaktien noch nicht in allen Details geklärt, sodass kurzfristige Änderungen und Anpassungen notwendig werden könnten. Auch die Akzeptanz von Kryptoaktien am Markt ist noch nicht vollständig vorhersehbar, was eine genaue Prognose des Wachstums in diesem Bereich erschwert. Trotz dieser Unwägbarkeiten blickt die ecrop GmbH mit Zuversicht in die Zukunft. Die frühzeitige Ausrichtung auf die Chancen des Zukunftsfinanzierungsgesetzes und die konsequente Weiterentwicklung der Kryptoaktien-Services haben das Unternehmen gut positioniert, um von den Veränderungen im Markt zu profitieren. Durch die Fokussierung auf die Plattformentwicklung der Kryptoaktien konnte die ecrop GmbH wichtige Fortschritte erzielen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die ecrop GmbH ein Jahresergebnis, das leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt. Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf die anhaltenden Investitionen in die Geschäftsentwicklung und die Erschließung neuer Märkte im Bereich der Kryptoaktien zurückzuführen. Zudem geht die Gesellschaft davon aus, dass sie die endgültige Erlaubnis für die Krypowertpapierregisterführung und das Kryptoverwahrgeschäft erhält und entsprechende Geschäfte durchführt. Mit einem klaren strategischen Fokus, einem engagierten Team und einer zukunftsweisenden Technologie ist die ecrop GmbH gut aufgestellt, um die Chancen des Zukunftsfinanzierungsgesetzes zu nutzen.
Amberg, den 8. April 2024 Die Geschäftsleitung 1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die- wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html 2 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html 3 ebda. 4 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2023.html 5 ebda. 6 https://www.iwkoeln.de/studien/michael-groemling-konjunktur-in-der-schockstarre.html 7 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2023.html 8 https://www.iwkoeln.de/studien/michael-groemling-konjunktur-in-der-schockstarre.html 9 ebda. 10 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2023.html 11 ebda. 12 https://www.iwkoeln.de/studien/michael-groemling-konjunktur-in-der-schockstarre.html 13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1117033/umfrage/startup-neugruendungen-nach- monaten/ 14 https://www.automotiveit.eu/news/finanzielle-lage-von-startups-wird-schwieriger-581.html 15 https://www.dvz.de/konjunktur-und-maerkte/detail/news/start-ups-zwischen-kapitalflaute-und- insolvenzwelle.html BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhangangaben1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft und zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Amberg und ist beim Amtsgericht Amberg im Handelsregister unter Nr. HRB 7049 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Sondervorschriften der §§ 340 ff. HGB aufgestellt. Außerdem wurden die ergänzenden Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) und des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach der Staffelform aufgestellt. 2. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nennwert bilanziert. Immaterielle Anlagewerte Die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Diese beinhalten ausschließlich Software. Die Nutzungsdauer beträgt 2 Jahre. Die Entwicklung der einzelnen Posten zu den immateriellen Anlagewerten ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Diese betreffen in Höhe von EUR 114.535,61 (Vorjahr: EUR 0,00) Forderungen an Gesellschafter. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nominalwert bilanziert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Diese betreffen in Höhe von EUR 5.000,00 (Vorjahr: EUR 1.984,86) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurden, abgezinst. Eigenkapital Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert angesetzt. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind ausschließlich im Inland angefallen und betreffen Ausgleichszahlungen von einem nahestehenden Unternehmen. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 11. Es handelt sich dabei um Abschluss- und Prüfungskosten des Vorjahres. 4. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehende Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat mit Verträgen vom 6. und 27. November 2023 zwei Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 100 an die Muttergesellschaft YOUKI mit Laufzeit bis 31. Dezember 2024 ausgereicht. Diese waren unbesichert und für zwölf Monate unverzinslich. Danach beträgt die Verzinsung 5,5 % p.a. Die Gesellschaft hat von einem nahestehenden Unternehmen Ausgleichszahlungen von TEUR 85 erhalten. Die Gesellschaft hat diverse Dienstleistungen an ihre Alleingesellschafterin ausgelagert. Die Leistungserbringung erfolgt derzeit unentgeltlich. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus einem Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen betragen im Folgejahr TEUR 24. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien schriftlich mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Der Mietvertrag dient der Sicherstellung der betriebsnotwendigen Geschäftsausstattung und Büroflächen bei gleichzeitiger Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Schonung der Liquidität. Dies sind auch gleichzeitig die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, die es erlaubt, die angemieteten Kapazitäten anzupassen. Latente Steuern Es besteht ein Aktivüberhang an latenten Steuern, der in Ausübung des Ansatzwahlrechts nicht bilanziert wurde. Die Erläuterung gem. § 285 Nr. 29 HGB auf welchen Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträgen die latenten Steuern beruhen, ist zulässigerweise unterblieben. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 keine Arbeitnehmer. Geschäftsleitung Michael Stoussavljewitsch, Geschäftsleiter Marktfolge Martin Stoussavljewitsch, Geschäftsleiter Markt Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2023 wurden Honorare für Abschlussprüfer in Höhe von EUR 35.686,40 erfasst. Die Honorare entfallen ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen und betreffen in Höhe von EUR 25.000,00 das Geschäftsjahr 2023 und in Höhe von EUR 10.686,40 Mehraufwendungen für das Geschäftsjahr 2022. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind Die an die Muttergesellschaft ausgereichten Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 100 wurden am 6. Mai 2024 zurückgeführt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Amberg, den 25. März 2024 gez. Michael Stoussavljewitsch gez. Martin Stoussavljewitsch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der ecrop GmbH, Amberg
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt. Beschluss der Gesellschafterversammlung Die Gesellschafterversammlung der ecrop GmbH mit Sitz in Amberg beschließt unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften bezüglich der Abhaltung einer Gesellschafterversammlung Folgendes: Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 288.323,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Amberg, den 19. Juli 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ecrop GmbH, Amberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ecrop GmbH, Amberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ecrop GmbH, Amberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 27. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Lorenz Muschal, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Rudolph, Wirtschaftsprüfer |
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