Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 17528
Eingetragen
15.2.1980
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Elektrotechnik, Datentechnik, Automation und technische Systeme sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten und der Handel mit einschlägigen Artikeln der Elektrotechnik, Datentechnik, Automation und technischer Systeme

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nancy Katrin Lisson
seit 16.1.2024
Geschäftsführer
Christian Werner
seit 6.1.2004
Geschäftsführer
Bernhard Werner
seit 6.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Germany
247.500 DM
99.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Elektrotechnik GmbH

Eltville am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

A) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Werner Elektrotechnik GmbH ist ein in Eltville am Rhein ansässiges mittelständisches Familienunternehmen, das sich seit mehr als 50 Jahren auf den Gebieten der Elektro- und Gebäudetechnik, Datentechnik und Automation sowie allen damit zusammenhängenden Tätigkeiten spezialisiert hat.

Als Vollanbieter und verlässlicher Partner in der Branche sieht das Unternehmen seine Verpflichtung in der Qualität ihrer Bau- und Dienstleistungen sowie in der nachhaltigen Kundenzufriedenheit bei Fertigung, Installation, Programmierung, Inbetriebnahme und Betrieb von technischen Anlagen und Systemen.

Die Tätigkeitsschwerpunkte umfassen die Bereiche Elektroinstallations- und Gebäudetechnik, Automation, Schalt- und Steueranlagen- sowie Verteilerbau, Daten- und Netzwerktechnik sowie E-Mobility-, Energie-, PV-, Klima- und Sicherheitstechnik.

Als ein nach ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen stellt die Werner Elektrotechnik GmbH mit ihrem Qualitätsmanagementsystem sicher, den Kunden entsprechend hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, anzubieten und zu realisieren.

Der Kundenkreis des Unternehmens erstreckt sich breit über Industrie- und Produktionsbetriebe, Banken und Versicherungen, Gewerbe- und Handelsunternehmen, Apotheken, Arztpraxen und Gesundheits-, REHA- sowie Pflege-Einrichtungen, die öffentliche Hand sowie Privatkunden.

Die Werner Elektrotechnik GmbH wird von den Gesellschaftern Bernhard und Christian Werner geführt.

II. Wirtschaftsbericht

A) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. (Destatis, Pressemitteilung Nr. 20 vom 13.01.2023)

Im deutschen Bauhauptgewerbe ergibt sich für das Gesamtjahr 2022 für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 %. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. vom 24.02.23, "Bauindustrie meldet schwaches Baujahr 2022")

Der Umsatz im Ausbaugewerbe ist im Jahr 2022 gegenüber 2021 real (preisbereinigt) um 4,8 % gesunken. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise ist der nominale Umsatz dagegen um 10,8 % gestiegen. (Destatis, Pressemitteilung Nr. 100 vom 14.03.2023)

Die deutsche Elektro- und Digitalindustriebranche erzielte im gesamten Jahr 2022 ein Plus beim Auftragseingang von 10,0 % gegenüber dem Vorjahr 2021. (ZVEI 06/2023 vom 8.2.23)

Trotz der erfreulichen Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2022 war unser Marktsegment unverändert von einem hohen preissensitiven Wettbewerb mit vielen regionalen und überregionalen Wettbewerbern bestimmt. Dabei stehen wir in Konkurrenz zu Unternehmen mit einem sehr hohen Subunternehmeranteil und Anbietern, die aufgrund eines geringeren Gewerkeangebots ein deutlich niedrigeres Kostenniveau aufweisen.

B) Geschäftsverlauf und Lage

Die im Geschäftsjahr erzielten Umsätze in Höhe von TEUR 12.296 liegen um rd. TEUR 2.690 deutlich über dem Umsatzplan in Höhe von TEUR 9.606. Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus einer sehr konservativen Planung sowie der Umsetzung eines unerwarteten Großprojekts.

Der Jahresüberschuss in Höhe TEUR 800 lag mit TEUR 355 über dem Prognosewert.

Die Planung basiert auf einer Zusammensetzung verschiedener Durchschnittswerte der Vergangenheit. Zur Ermittlung dienten der durchschnittliche Umsatz der letzten drei Jahre, der Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre sowie dem Durchschnitt seit dem Jahr 1999.

C) Ertragslage

Die Werner Elektrotechnik GmbH erwirtschaftete einen um TEUR 2.704 höheren Umsatz als im Vorjahr. Zusammen mit der Bestandserhöhung an unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 183 ist die Betriebsleistung um TEUR 1.106 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 505 resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 202), sonstigen unregelmäßigen Erträgen - Änderung der Bewertung der Pensionsrückstellungen (TEUR 121), verrechneten Sachbezügen (TEUR 99) sowie periodenfremden Erträgen (TEUR 39).

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht um TEUR 208 gestiegen, die Materialaufwandsquote hat sich jedoch, trotz der anhaltend hohen Preise in nahezu allen Materialbereichen, von 53,1 % auf 50,1 %, bezogen auf die Betriebsleistung, verringert. Dies resultiert aus einer kontinuierlich verbesserten Einkaufspolitik des Unternehmens.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 338 auf TEUR 3.977 erhöht, die Steigerung ist im Wesentlichen auf höhere Lohnkosten zurückzuführen. Die Gesellschaft ist aufgrund des steigenden Arbeitnehmermarktes und des damit verbundenen erhöhten Wettbewerbs im Bereich Personal gezwungen, stetige Anpassungen vorzunehmen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigt sich ebenfalls eine Erhöhung von TEUR 292 auf TEUR 1.735, was neben den allgemeinen Preissteigerungen in vielen Bereichen, vor allem auf höhere Kosten für Beratung und Fort- bzw. Weiterbildungskosten zurückzuführen ist.

Mit einem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 800 bewegt sich das Unternehmen über dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre. Die Umsatzrendite bezogen auf das Jahresergebnis beträgt 6,5 % (Vorjahr 3,0 %).

D) Vermögenslage

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur der Gesellschaft ist unverändert stabil. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.246 auf TEUR 9.784 erhöht.

Auf der Aktivseite verzeichnet die Gesellschaft eine Erhöhung der Sachanlagen um TEUR 101. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen betrafen Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung und des Fuhrparks.

Die Finanzanlage blieben mit einer kleinen Verringerung um TEUR 6 relativ ausgeglichen.

Im Umlaufvermögen erfolgten Erhöhungen beim Vorratsvermögen um TEUR 84, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 1.048 sowie den flüssigen Mitteln um TEUR 26. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich leicht um TEUR 6.

Demgegenüber verringerten sich auf der Passivseite die Rückstellungen um TEUR 215 sowie passive Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 2. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 662.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf TEUR 6.278. Die Eigenkapitalquote beträgt 64,2 % und liegt über der Größenordnung vergleichbarer Unternehmen der Branche.

E) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Notwendige Investitionen können problemlos mit den liquiden Mitteln finanziert werden. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die der Gesellschaft eingeräumten Kreditlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

F) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Betriebsleistung, der Materialaufwandsquote und letztlich auf dem Jahresergebnis. Die Betriebsleistung in Höhe von TEUR 12.479 konnte im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr (TEUR 11.374) deutlich erhöht werden. Die Materialaufwandsquote liegt im Vergleich zu den Vorjahren im langjährigen Mittel.

G) Gesamtaussage

Insgesamt können die Vermögens-, Finanzlage und Ertragslage als gut bezeichnet werden. Die Geschäftsleitung beurteilt die Lage der Gesellschaft insgesamt als positiv.

III. Prognosebericht

Für das gesamte Jahr 2023, bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung, bleiben sowohl die Nachfrage nach den angebotenen Leistungen als auch die hohe Konkurrenzsituation und damit die Wettbewerbsintensität unverändert. Ausgehend von einem guten Auftragseingang und einer, in den meisten Teilen des Hauses, weitreichenden Auslastung, sieht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 eine erneute positive Entwicklung des Unternehmens bestätigt. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein durchschnittliches Jahresergebnis von ca. TEUR 260 bei einem leichten Umsatzrückgang.

Für einen jahresübergreifenden Zeitraum stehen diese Erwartungen allerdings unter dem grundsätzlichen Vorbehalt der Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, insbesondere auch die der Bauwirtschaft.

Auch wenn unser Geschäftsmodell auf einer breiten Angebotspalette und einem vielfältigen Kundenkreis basiert, geht die Gesellschaft doch davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 beeinträchtigt sein könnte. Zwar ist man in der Lage, Unwägbarkeiten und mögliche Umsatzeinbußen durch die geringe Anlagenintensität und den ressourcenschonenden Einsatz von finanziellen Mitteln abzufedern, dennoch können inflations- sowie Wirtschaftspolitik-bedingte Störungen bei der Auftrags- und Projektabwicklung mit negativen Auswirkungen auf das Wachstum und den Ertrag nicht ausgeschlossen werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

A) Voraussichtliche Konjunktur- und Branchenentwicklung

Bauunternehmen schauen pessimistisch in die Zukunft.

Die verhaltene Umsatzprognose für 2022 von real minus 5% wurde bestätigt. Die nominalen Zuwächse wurden durch die starken Material-, Energie- und infolgedessen Baupreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Für 2023 geht man von noch pessimistischeren Werten aus. So wird ein preisbereinigter Umsatzrückgang in Höhe von 6% erwartet. Die Stimmung am Bau hat sich verdüstert. Dank des noch vorhandenen Auftragsbestands beurteilen zwar 40% der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, genauso viele rechnen aber - laut DIHK-Umfrage zu Jahresbeginn - mit Verschlechterungen im Jahr 2023. Neue Aufträge bleiben zunehmend aus. Für das Gesamtjahr 2022 wurde ein realer Orderrückgang von 9,7% gemeldet. Dieser hat sich im Dezember 2022 mit minus 23,3% im Vergleich zu Dezember 2021 sogar noch beschleunigt. Zusätzlich zur schwachen Auftragslage ist weiter mit hohen Material- und Zinskosten zu rechnen. (Bau-Telegramm Konjunktur, Ausgabe 12, Stand 27.02.2023)

B) Auftrags- und Projektrisiken

Um den branchenbedingten Risiken zu begegnen, ist ein enger Kundenkontakt wichtiger denn je. So können Schwankungen und Veränderungen rechtzeitig erfasst und bei Entscheidungen berücksichtigt werden. Risiken ergeben sich hierbei insbesondere aus Verzögerung in der Baustellenabwicklung mit anderen Gewerken und Vorlieferanten. Während der Ausführungszeit werden die Aufträge bewertet und überwacht, einschließlich einer permanenten Nachkalkulation, um Abweichungen schnellstmöglich erkennen und erforderlichenfalls Korrekturmaßnahmen ergreifen zu können. Das Projektcontrolling umfasst ebenfalls die Qualität der erbrachten Leistungen sowie die Abwicklung eventueller Mängel- beziehungsweise Gewährleistungsansprüche.

C) Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Durch den soliden Bestand an liquiden Mitteln sowie freier Kredit- und Avallinien sind derzeit keine Engpässe absehbar.

Bei der Beurteilung des Risikos des Ausfalls von Forderungen werden insbesondere die Bonitäten der einzelnen Kunden betrachtet. Aufgrund der bestehenden, langjährigen Zusammenarbeit mit den Kunden, ist derzeit kein erhöhtes Risiko von Forderungsausfällen zu erkennen.

D) Beschaffungsrisiken

Beschaffungsrisiken, insbesondere kurzfristige Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Dienstleistungen, die in laufenden Projektkalkulationen nicht berücksichtigt sind, sowie weltweite Lieferkettenproblematiken, beobachtet die Gesellschaft sehr genau. Unter anderem aus Qualitätsgründen bevorzugt das Unternehmen auch auf der Beschaffungsseite langfristige Partnerschaften. Es sind aufgrund der Marktstruktur keine zu hohen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu erwarten.

E) Sonstige Risiken

Ein sehr schwierigeres Thema ist der Fachkräftemangel, der viele Branchen belastet. Eine zentrale Aufgabe der Zukunft ist das Halten, die Gewinnung und die Ausbildung qualifizierter Nachwuchsfachkräfte sowie die Integration in und Bindung an das Unternehmen. Auch die Fortbildung und Weiterentwicklung der bestehenden personellen Ressourcen ist entscheidend für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens.

Die Digitalisierung bringt im Handwerk erhebliche Veränderungen im Hinblick auf die Auftragsabwicklung und die Prozesse mit sich. Der wesentlich ausgeweitete Einsatz der EDV erhöht dabei die Gefahr von Angriffen auf die digitale Infrastruktur mit allen damit verbundenen Problemen und Risiken. Der Nachholbedarf bei der Digitalisierung wird in den kommenden Jahren zu erheblichem Aufwand im Bereich von Schulungen, externe Beratungen und organisatorischen Veränderungen führen.

F) Chancenbericht

Die Werner Elektrotechnik GmbH hat sich seit Jahren im Wettbewerb am Markt behauptet. Durch das anerkannte hohe Maß an Erfahrung, Zuverlässigkeit, Innovation und Qualität werden wir regelmäßig bei Auftragsvergaben berücksichtigt, bei denen anspruchsvolle Projekte realisiert werden sollen. Hier haben wir uns etabliert und grenzen uns von einer Vielzahl von Wettbewerbern ab.

Aufgrund eines immer höheren Qualitätsanspruchs der Kunden und der Entwicklung im Bereich e-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Automation und Energiemanagement sieht die Gesellschaft auch in der Zukunft weitere Wachstumschancen.

Dem Wettbewerb am Markt wird die Gesellschaft mit tradierten wie neuen Mitteln und Wegen begegnen.

G) Einschätzung

Alle Prognosen und konjunkturellen Einschätzungen auf nationaler und internationaler Ebene sind verhalten zuversichtlich, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die derzeit noch durch eine hohe Inflation und schwache Nachfrage geprägt sind, ab 2024 wieder verbessern werden.

Die Werner Elektrotechnik GmbH ist davon überzeugt, dass sich auch künftig Chancen für das Unternehmen und seinen Mitarbeiterstamm ergeben, damit die Marktposition gehalten und für die Zukunft eine stetige Weiterentwicklung sowie ein stabiler Ausbau des Unternehmens generiert wird.

 

Eltville am Rhein, den 21. März 2024

Bernhard Werner, Geschäftsführer

Christian Werner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 713.115,96 618.477,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen 182.570,00 81.493,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.566,00 81.489,00
III. Finanzanlagen 530.542,96 536.981,54
1. Sonstige Finanzanlagen 530.542,96 536.981,54
B. Umlaufvermögen 11.406.503,68 8.810.716,36
I. Vorräte 3.987.823,35 3.546.529,75
1. Vor Absetzung von erhaltenen Anzahlungen 4.042.823,35 3.841.520,71
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) -55.000,00 -294.990,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.887.720,66 2.759.700,35
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.887.720,66 2.759.700,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.530.959,67 2.504.486,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.753,85 32.975,40
D. sonstige Aktiva 1.080.425,74 0,00
Summe Aktiva 12.146.373,49 9.462.169,30

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 6.278.153,50 5.477.877,25
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Gewinnvortrag 5.350.054,28 5.058.897,45
III. Jahresüberschuss 800.276,25 291.156,83
B. Rückstellungen 1.765.292,92 1.980.028,16
C. Verbindlichkeiten 3.008.692,77 1.988.746,97
1. sonstige Verbindlichkeiten 3.008.692,77 1.988.746,97
davon aus Steuern 449.282,91 160.184,50
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.195,00 39.121,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.008.692,77 1.988.746,97
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.808,56 15.516,92
Summe Passiva 12.146.373,49 9.462.169,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.734.947,37 5.577.134,36
2. Personalaufwand -3.976.549,84 -3.638.593,76
a) Löhne und Gehälter -3.342.072,45 -2.999.299,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -634.477,39 -639.294,40
davon für Altersversorgung -64.636,56 -114.171,41
3. Abschreibungen -35.868,39 -25.905,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -35.868,39 -25.905,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.686.104,30 -1.442.444,09
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.516,60 9.857,16
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 362,62 0,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -48.656,14 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.978,36 -6.746,88
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -180.806,31 -172.118,94
10. Ergebnis nach Steuern 809.863,25 301.182,83
11. sonstige Steuern -9.587,00 -10.026,00
Jahresüberschuss 800.276,25 291.156,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Die Werner Elektrotechnik GmbH hat ihren Sitz in Eltville und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (Reg.Nr. HRB 17528). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG).

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Die Finanzanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegendem Wert bewertet. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sind der Höhe nach mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich der Überschussbeteiligung anzusetzen. Da diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, erfolgt eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und eine Verrechnung mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB. Auch die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung von Verpflichtungen und Aufwendungen und Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen werden miteinander saldiert. Gemäß IDW RH FAB 1.021 wurde das Passivprimat gewählt und die Bewertung der Rückdeckungsversicherung angepasst. Die Umstellung wirkt sich mit € 121.000,00 ergebniserhöhend aus. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert entsprechen nach IDW RS HFA 30 dem Deckungskapital des Versicherungsvertrags. Es ergibt sich eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB (Bewertung der Rückdeckungsversicherung mit dem Zeitwert) in Höhe von € 147.286,00 (Vorjahr € 0,00).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Als Verbrauchsfolgeverfahren wurde die Durchschnittsmethode angewendet. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage einer versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Sie wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,78 % p.a. Für jährliche Rentensteigerungen wurden 0,5 % zugrunde gelegt. Eine jährliche Lohn- und Gehaltssteigerung und Fluktuation wurden nicht unterstellt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem durchschnittlichen Marktzins von zehn und sieben Jahren zur Abzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt € 67.678,00 (Vorjahr € 101.984,00). In Höhe dieses Betrags besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre.

Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit sie eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen, wurden sie auf den Barwert abgezinst. Hierbei wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze gem. § 253 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen unverändert nicht.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert DEM 250.000,00.

Pensionsrückstellung

Unter den Pensionsrückstellungen ist der saldierte Betrag aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Der Posten wird wie folgt erläutert:

31.12.2022
Anschaffungskosten der verrechneten Rückdeckungsversicherung 449.094,00
Beizulegende Zeitwerte der verrechneten Rückdeckungsversicherung (Marktpreise) 570.103,00
Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 777.537,00
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 207.434,00

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen in Höhe von € 13.318,68 werden ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für

Personalkosten 461.458,60
Archivierungskosten 51.000,00
Bonuszahlungen 125.205,06
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 8.640,00
Gewährleistungskosten 169.700,00
Jahresabschlusskosten 118.000,00
Gesamt 934.003,66

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen unverändert bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 19.562,10 (Vorjahr € 0,00) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 202 enthalten. Aus der Bereinigung von Personalkosten ergeben sich periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 39. Aus der Bereinigung von Personalkosten und Korrekturen bezüglich Umsatzsteuer Vorjahre ergeben sich periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 213.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen des Anlagevermögens von T€ 49 (Vorjahr € 0,00).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten (vor Saldierung mit den Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 13.318,68 (Vorjahr € 12.400,00).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2022 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von rund T€ 390 Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich Kfz.

Aus Mietverträgen ergeben sich für das Jahr 2022 Verpflichtungen in Höhe von T€ 170.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 57 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfielen 53 Mitarbeiter auf die Produktion und 4 Mitarbeiter auf die Verwaltung.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland haben sich infolge der hohen Inflation, die sich nicht nur in gestiegenen Energiepreisen, sondern mittlerweile in allen Lebensbereichen auswirkt, verschlechtert.

Inwiefern diese Entwicklung die Nachfrage nach den Leistungen der Werner Elektrotechnik GmbH mittel- bis langfristig beschädigt, ist derzeit noch nicht absehbar.

Zum 01.01.2024 wurde Frau Lisson zur Geschäftsführerin bestellt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 800.276,25 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

Organe

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:

- Bernhard Werner, Dipl. Ing. TH

- Christian Werner, Dipl. Betriebswirt FH

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 (4) HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

 

Eltville am Rhein, den 02.01.2024

Bernhard Werner

Christian Werner

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Werner Elektrotechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Werner Elektrotechnik GmbH, Eltville am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Werner Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wiesbaden, 22. März 2024

WBS Schwed Labudda PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Schwed, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 1.110.077,96 1.730.764,03 1.552.539,39 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 26.967,38 26.967,38 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 26.967,38 26.967,38 0,00
Sachanlagen 182.570,00 727.622,04 591.614,96 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 135.113,39 135.113,39 0,00
technische Anlagen und Maschinen 1,00 3.413,00 3.413,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.566,00 589.095,65 453.088,57 0,00
Finanzanlagen 927.504,96 976.174,61 933.957,05 0,00
Sonstige Finanzanlagen 927.504,96 976.174,61 933.957,05 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 195.246,56 0,00 17.021,92 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 136.945,39 0,00 938,31 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.945,39 0,00 938,31 0,00
Finanzanlagen 58.301,17 0,00 16.083,61 0,00
Sonstige Finanzanlagen 58.301,17 0,00 16.083,61 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 620.686,07 537.099,85 84.524,53 35.868,39
Immaterielle Vermögensgegenstände 26.964,38 26.964,38 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.964,38 26.964,38 0,00 0,00
Sachanlagen 545.052,04 510.121,96 35.868,39 35.868,39
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 135.110,39 135.110,39 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 3.412,00 3.412,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.529,65 371.599,57 35.868,39 35.868,39
Finanzanlagen 48.669,65 13,51 48.656,14 0,00
Sonstige Finanzanlagen 48.669,65 13,51 48.656,14 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar Erfolgsneutrale Zugänge
Anlagevermögen 48.656,14 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 48.656,14 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 48.656,14 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 938,31 0,00 0,00 1.015.439,54
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 3,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 3,00
Sachanlagen 938,31 0,00 0,00 81.493,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 3,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 1,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 938,31 0,00 0,00 81.489,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 933.943,54
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 933.943,54

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 25.3.2024.

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