Schuhl Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Wiegelmann seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Christian Wiese seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Paul-Günter von den Steinen | 95.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Schuhl & Co. GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schuhl & Co. GmbHWinterbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtIn unserem Lagebericht lesen Sie, wie sich das wirtschaftliche Umfeld der Schuhl & Co. GmbH im abgelaufenen Jahr entwickelt hat und wie es um unsere Auftragslage bestellt ist. Weiterhin erfahren Sie in diesem Bericht Wichtiges zur Finanz- und Ergebnislage, Prognose sowie zu den Ereignissen nach Ablauf des Geschäftsjahres. 1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb von Muttern und kaltgeformten Teilen für Problemlösungen in der Verbindungstechnologie. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten betreffen die Neuentwicklung und technische Weiterentwicklung von Produkten. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 setzte sich die Erholung der Weltwirtschaft fort, wenn auch langsamer als erwartet. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) konnte ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,1 % realisiert werden. Diese Entwicklung wurde durch anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere den Konflikt in der Ukraine, sowie durch bestehende Lieferkettenprobleme und erhöhte Inflationsraten beeinflusst. Die globale Inflationsrate lag im Durchschnitt bei 6,8 %, was die Kaufkraft der Verbraucher und die Produktionskosten der Unternehmen belastete. Die Wirtschaft der Europäischen Union verzeichnete im Jahr 2023 ein verhaltenes Wachstum von 0,5 %. Die hohe Inflationsrate von durchschnittlich 6,4 % beeinträchtigte die Konsumnachfrage und führte zu einer restriktiveren Geldpolitik seitens der Europäischen Zentralbank. In Deutschland zeigte sich die Wirtschaft 2023 stagnierend bis rückläufig Im ersten Quartal verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein leichtes Plus von 0,6 %, gefolgt von einem leichten Minus im zweiten Quartal. Im dritten und vierten Quartal schrumpfte die Wirtschaft um -0,7 % und -0,4 %. Im gesamten Jahr 2023 ist das BIP laut OECD in Deutschland um geringe 0,3 % geschrumpft. Die Inflation fiel im Laufe des Jahres durch restriktive geldpolitische Maßnahmen, sinkende Energiepreise und den sinkenden Druck in den Lieferketten auf 2,4 %. Die deutsche Automobilindustrie stand vor Herausforderungen wie Lieferengpässen bei Halbleitern und dem Übergang zur Elektromobilität. Auf der einen Seite wurde die Kaufkraft durch starke Nominallohnzuwächse sowie die rückläufige Inflation gestützt. Auf der anderen Seite belasteten hohe Zinssätze und die zunehmende politische Unsicherheit über die geplanten Investitionsanreize für den grünen Wandel die Unternehmen und Privathaushalte. Die US-Wirtschaft wuchs um 2,9 %. Die Inflationsrate sank von 6,5 % im Januar auf 3,2 % im Juli 2023. Ein starker Arbeitsmarkt und stabile Konsumausgaben trugen maßgeblich zum Wirtschaftswachstum bei. Chinas Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflationsrate lag im Juli 2023 bei 0,2 %, was auf eine Abschwächung der Nachfrage hindeutet. Die Lockerung der COVID-19-Beschränkungen förderte die Binnenkonjunktur, während Exporte aufgrund globaler Unsicherheiten unter Druck standen. Indien verzeichnete ein starkes Wachstum von 8,2 % im Jahr 2023. Die Inflationsrate stieg jedoch im Juli 2023 auf 7,4 %, beeinflusst durch höhere Lebensmittelpreise. Investitionen in Infrastruktur und Technologie trieben das Wirtschaftswachstum an. Brasiliens Wirtschaft wuchs in 2023 um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflationsrate sank von 5,8 % im Januar auf 3,2 % im August 2023. Trotz positiver Impulse aus dem Agrarsektor blieben Investitionen aufgrund politischer Unsicherheiten verhalten. Für 2024 prognostiziert der IWF ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,1 %. Die Inflationsraten sollen sich weltweit moderat reduzieren, bleiben aber voraussichtlich über den Zielwerten der meisten Zentralbanken. In der EU wird ein Wachstum von 0,7 % erwartet, während für Deutschland ein stagnierendes BIP um 0,0 % prognostiziert wird. Die Automobilindustrie könnte von einer Verbesserung der Lieferketten und einer steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen profitieren, was positive Impulse für unser Unternehmen bieten würde. In den USA wird ein Wachstum von 2,8 % erwartet, beeinflusst durch eine restriktivere Geldpolitik und mögliche Abschwächungen im Konsumsektor. Chinas Wirtschaft soll um 4,8 % wachsen, während Indien weiterhin ein starkes Wachstum von 7,0 % verzeichnen könnte. Für Brasilien wird ein Wachstum von 3,0 % prognostiziert, unterstützt durch strukturelle Reformen und ein verbessertes Investitionsklima. 3. Auftragsbestands- und Umsatzentwicklung Der Auftragseingang lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 10,0 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 %. Die Umsatzaufteilung nach Kundengruppen zeigt nachfolgende Entwicklung:
4. Jahresergebnis Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 0,04 Mio. Euro gegenüber einem Jahresüberschuss von 0,05 Mio. Euro im Vorjahr ab. Damit konnte im Geschäftsjahr ein leicht positives Ergebnis erzielt werden. Trotz des gesteigerten Umsatzes ist das Ergebnis leicht zurückgegangen, was weiter auf die gestiegenen Kosten im Materialbereich und im Energiebereich zurückzuführen ist. Die Kurzarbeit, die am Ende des Jahres, seit November in Anspruch genommen wurde, hat dafür gesorgt, dass das Jahresergebnis noch leicht positiv ausgefallen ist. 5. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag betrug 81, davon 5 Auszubildende. Zum 01.08.2023 wurden zwei Auszubildende im gewerblichen Bereich eingestellt und eine Auszubildende für den kaufmännischen Bereich. 6. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Rohergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 bei rund 6,9 Mio. Euro. Damit ist das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch geblieben. Der Steigerung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr stehen eine Steigerung der Materialkosten um 4,4 % im Vergleich zum Vorjahr gegenüber, sodass sich im Rohergebnis in Summe keine nennenswerte Veränderung ergibt. Die Bestände sind auf ähnlichem Niveau geblieben wie im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,9 % gestiegen. Die leicht gestiegene Materialaufwandsquote hängt weiterhin mit dem veränderten Verkaufsmix unserer Produkte zusammen. Ausschlaggebend für diese Erhöhung der Materialaufwandsquote sind gestiegene Verkaufszahlen von Teilen aus Edelstahl, die einen hohen Materialkostenanteil aufweisen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,02 Mio. Euro gesunken und somit ca. auf dem Vorjahresniveau von 2,2 Mio. Euro geblieben. Die Energiekosten sind im Jahr 2023 wieder gesunken, um 0,12 Mio. Euro, das entspricht einem Rückgang von etwa 25,5 %. Dagegen sind die Personalaufwendungen um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht um 0,8 %. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beläuft sich auf 0,04 Mio. Euro nach einem Jahresüberschuss von 0,05 Mio. Euro im Vorjahr. Finanzlage Das Finanzmanagement von Schuhl & Co. orientiert sich mit seinen Instrumenten und Methoden an den internationalen Standards eines modernen Industrieunternehmens. Ziel des Finanzmanagements ist die Unterstützung der auf Erreichung einer weitgehend finanziellen Unabhängigkeit ausgerichteten Geschäftsstrategie unseres Unternehmens durch die Bereitstellung oder Anlage von Finanzmitteln. Diese Geschäftsstrategie war auch für das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Stichtag am 31.12.2023 0,2 Mio. Euro. Für das im Jahr 2020 aufgenommen Darlehen zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie, in Höhe von 0,5 Mio. Euro, wurden im Geschäftsjahr vier Raten zu jeweils 31.250,00 Euro getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen waren zum Geschäftsjahresende mit 0,1 Mio. Euro auszuweisen. Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 0,3 Mio. Euro und liegen damit auf dem Vorjahresniveau. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft kann aufgrund der getroffenen Maßnahmen als uneingeschränkt gut bezeichnet werden, so dass jederzeit die Möglichkeit bestand und besteht, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas reduziert und beträgt 9,2 Mio. Euro. Das langfristig gebundene Anlagevermögen, die Vorräte sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf 0,5 Mio. Euro durch das Eigenkapital der Schuhl & Co. GmbH gedeckt. Die Warenbestände sind gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gesunken. Der Bestand an liquiden Mitteln liegt bei 1,68 Mio. Euro und ist damit um 34,8 % höher als im Vorjahr. Die Eigenkapitalrate steigt um 3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 77 %. Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Auftrags- und Umsatzentwicklung sowie das Betriebsergebnis. Zur Unternehmenssteuerung werden Kennzahlen wie das Monatsergebnis vor Steuern, Auftragseingang und Umsatzanalysen herangezogen. Diese haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr schlechter entwickelt als erwartet. Lediglich im ersten Quartal war ein leicht positiver Trend zu verzeichnen. Hauptgrund hierfür ist die stagnierende bzw. leicht rückläufige gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Zusammenfassende Gesamtaussage Schuhl hat sich trotz der weiterhin wirtschaftlich schwierigen Lage im Jahr 2023 am Markt behauptet und im Rahmen der wirtschaftlichen Gesamtlage ein leicht positives Ergebnis geschrieben. Vorrangiges Ziel bleibt weiter, durch eine gesteigerte Verkaufs- und Marketingaktivität die Unabhängigkeit von der Automobilbranche zu reduzieren. Das gelingt durch Neukundengewinnung aus dem Nicht-Automobilbereich. Trotz der weiterhin steigenden Unsicherheiten, vor allem resultierend aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, sind wir optimistisch, dass wir uns weiterhin auch im Jahr 2024 behaupten und Position weiter ausbauen können. Solide Bilanzverhältnisse mit adäquater, dem Geschäftsbetrieb entsprechender Finanzierung bilden auch zukünftig die Grundlage unserer Geschäftsentwicklung. 7. Chancen- und Risikobericht Chancen am Markt Für Schuhl & Co. ist die kundenorientierte Unternehmensführung neben den wirtschaftlichen, qualitätstechnischen und sozialen Belangen ein wichtiges Instrument zur Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens. In der globalisierten Welt verstehen wir uns als Nischenanbieter und Spezialist für Sonderteile. Flexibilität und hohe Qualität zeichnen unsere Fertigungsverfahren aus. So wird auch die Fertigung kleiner Losgrößen und außergewöhnlicher Geometrien von uns angeboten. Das NUTAP-Verfahren auf Combiformern, eine außergewöhnliche Kaltumformungstechnologie, versetzt uns in die Lage, Teile zu produzieren, die mit anderen bekannten Pressen nicht herstellbar sind. Mit diesem Verfahren können auch höherlegierte sowie rostfreie Stähle, Leicht- und Buntmetalle, Inconel oder Titan verarbeitet werden. Unserem Ziel, den Anteil der Teilefertigung aus Sonderstählen sowie den Anteil auf Mehrstufenpressen hergestellte Teile spürbar zu steigern, sind wir nähergekommen. Durch die Vorerwärmung des Materials bei kurzen Wegen lässt sich das Material leichter und kostengünstiger verformen und bietet uns spezielle Möglichkeiten, am Edelstahlmarkt zu partizipieren. Erfolge beim Auftragseingang sind zu verzeichnen und die Anfragetätigkeit in diesem Bereich nimmt stetig weiter zu. Ziel ist es das Produktportfolio durch die neuen Mehrstufenpressen breiter aufzustellen und so neue Kunden aus anderen Branchen zu gewinnen, um so das Unternehmen krisensicherer aufzustellen. Allgemeine Geschäftsrisiken Das Risikomanagementsystem der Firma Schuhl & Co. hat sich bewährt und wurde im Berichtsjahr nicht konzeptionell verändert. Um betriebswirtschaftliche und damit verbundene unternehmerische Risiken nicht nur kontrollierbar, sondern auch frühzeitig erkennbar zu machen, sind verschiedene Instrumente und Verfahren installiert. Umsatz-, Erfolgs- und Investitionspläne werden für einen Zeitraum von drei Jahren erstellt und regelmäßig aktualisiert. Mit Hilfe eines Finanzplanes, bei dem ein monatlicher Soll-/Ist-Vergleich durchgeführt wird, überwachen wir die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens. Jeweils zum Monatsende stehen unter anderem aktuelle Daten über die Entwicklung der Warenvorräte, über die Produktionsplanung sowie über die Auftragsbestandsentwicklung zur Verfügung. Betriebswirtschaftliche Monatsauswertungen mit Vergleichen der entsprechenden Vorjahresperioden erlauben die kontinuierliche Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie das rechtzeitige Ergreifen erforderlicher Maßnahmen. Die Systematisierung der Früherkennungssysteme wird laufend weiterentwickelt. Vorsorge für Schadensereignisse Für den Fall des Eintretens von Schadensereignissen liegen entsprechende Notfallpläne vor, die regelmäßig überprüft werden. Zudem verfügt Schuhl & Co. über einen risikoangepassten Versicherungsschutz, falls trotz der hohen Sicherheitsstandards ein Schaden eintreten sollte. Entwicklung der Vormaterialkosten Die Preise der Vormaterialkosten haben sich im Jahr 2023, im Gegensatz zu den Vorjahren, wieder etwas rückläufig entwickelt. So sind die Preise für unlegierten gezogenen Draht von Januar 2023 bis Dezember 2023 um ca. 130,00€ pro Tonne gesunken. Zu Beginn des Jahres 2023 war bereits ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen, welcher sich ab Mitte des Jahres weiter fortsetzte. Diese Reduzierung der Preise setzte sich ebenfalls bei den borlegierten gezogenen Drähten durch. Hier war ein Preisrückgang von ca. 150,00€ zu verzeichnen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung keinen positiven Trend aufweist und somit die Nachfrage stagniert und die Stahlhersteller keine Kapazitätsengpässe mehr zu verzeichnen haben. Hinzu kommt, dass die Energiekosten ebenfalls wieder gesunken sind im Gegensatz zu den Vorjahren, auch wenn sie sich weiter auf einem deutlich höheren Niveau bewegen als noch vor dem Krieg in der Ukraine. Zusätzlich ist nach den Auswirkungen des Ukraine Krieges in den letzten zwei Jahren wieder eine Normalisierung eingetreten, was zu strukturellen Überkapazitäten geführt hat. Im letzten Quartal 2023 hat sich allerdings wieder eine leicht steigende Tendenz im Stahl-Preis abgezeichnet, welche auf die leicht gestiegene Nachfrage in Q4 zurückzuführen ist. Für den Jahresverlauf 2024 wird von dem WSM, Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., ein moderater Anstieg des Stahl-Preises erwartet. Eine schwache Nachfrageerhöhung zum Anfang des Jahres ist dafür verantwortlich, allerdings wird sich dieser Trend nicht weiter fortsetzen im Jahr 2024, da die Stahlnachfrage nicht weiter steigen wird und sich somit nicht wieder dem Niveau des Vorjahres annähern wird. Abschließende Einschätzung Die Geschäftsleitung sieht zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes und darüber hinaus das größte Risiko bei der Entwicklung der volks- und gesamtwirtschaftlichen Lage. Die Inflation ist nach dem letzten Jahr wieder gesunken, ebenso sind die Energiepreise wieder auf einem niedrigeren Niveau. Allerdings werden die Energiepreise vorerst nicht wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen, weshalb hier die Entwicklung nur bedingt positiv einzuschätzen ist. Insgesamt bleibt die weitere wirtschaftliche Entwicklung schwierig einzuschätzen. Ebenso bleiben die Herausforderungen durch den Strukturwandel in der Automobilbranche weiter bestehen. Der Bereich der Elektro-Mobilität wird über die nächsten Jahre für die Automobilbranche und die gesamte Lieferkette weiter ein großes Thema bleiben. Aufgrund der weiterhin guten Vermögens- und Finanzlage sehen wir uns aber sehr gut gerüstet, um auch die genannten wirtschaftlichen Folgen zu überstehen und auch an der Transformation der Automobilbranche zu partizipieren. Wir sehen keine Risiken, welche die Existenz des Unternehmens in der nahen Zukunft gefährden könnten. Die Analyse zeigt, dass alle erkennbaren Risiken, soweit von uns vorherseh- und beeinflussbar, vom Unternehmen zu beherrschen sind. 8. Prognosebericht Die Entwicklung der globalen Automobilproduktion im Jahr 2023 war geprägt von einem Bündel von Faktoren. Die Materialengpässe, die vor allem im Bereich der Halbleiter die Produktion nach der Coronapandemie behindert hatten, traten langsam in den Hintergrund. Dafür hat allerdings der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für dauerhaft hohe Energiepreise gesorgt und damit zu einer sehr hohen Inflation, die die Budgets der Haushalte zusätzlich belastet hat. Damit hat sich die globale Automobilnachfrage schwächer als möglich entwickelt und konnte so die weltweite Automobilproduktion nur eingeschränkt beflügeln. Im Jahr 2022 wurden weltweit noch 72,1 Mio. Fahrzeuge produziert. Für das Jahr 2023 konnte ein Produktionsplus von rund 10 % auf 79,5 Mio. Fahrzeuge verbucht werden. Damit liegt das jährliche Produktionsvolumen erstmals seit 2019 wieder über dem Vorkrisenniveau von 78,2 Mio. Fahrzeugen. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die in Europa und China, aber auch in den USA hochlaufende Produktion von E-Autos zurückzuführen. Hier stützten staatliche Rahmenbedingungen und politisch vorgegebene strenge CO 2 -Grenzwerte, um die Transformation hin zum klimaneutralen Elektroantrieb zu bewerkstelligen, diese positive Fertigungsentwicklung. Die globale Produktionskapazität von rund 85 Mio. Fahrzeugen lag damit aber noch um gut 5 Mio. Einheiten darüber. In nahezu allen wichtigen Produktionsländern der Welt hat es im Jahr 2023 ein deutliches Wachstum gegeben. Die höchsten Zuwächse konnten allerdings die asiatischen Standorte verzeichnen. In Japan, das drittgrößte Fertigungsland der Welt, konnte ein Plus von 18 % auf 7,8 Mio. Pkw verzeichnen. Auch in Südkorea und in Indien stiegen die Fertigungszahlen. Südkorea konnte Produktionswachstum von 14 % auf 3,9 Mio. Einheiten und Indien ein Wachstum von 8 % auf 4,8 Mio. Einheiten verbuchen. Auch in China, dem mit Abstand wichtigsten Automobilstandort der Welt, konnte die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf den neuen Rekordwert von 25,8 Mio. Pkw ausgebaut werden. Damit kommt fast ein Drittel aller weltweit hergestellten Pkw aus China. Auch auf dem amerikanischen Kontinent wuchsen im Jahr 2023 die Produktionsvolumen. Mexiko konnte ein Produktionsplus von 15 % und Kanada sogar ein Plus von 25 % erzielen. In den USA hingegen wuchsen die Produktionszahlen lediglich um 6 %. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte schwächte sich die US-Produktion deutlich ab. In den drei genannten Staaten wurden damit im Jahr 15,6 Mio. Pkw hergestellt. Dies entspricht insgesamt einem Plus von rund 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch in Europa kam es mit 12 % zu einem deutlichen Produktionszuwachs. Mit 14,8 Mio. Pkw liegt man in Europa allerdings immer noch gut um ein Fünftel unter dem 2019er Produktionsvolumen. Das liegt zum einen an Russland, dessen Produktionsvolumen um über eine Millionen Einheiten um über 60 % geschrumpft ist. Zum anderen ist der europäische Markt gesättigt und die Bestandsflotte erneuert sich nur sehr langsam. Das Durchschnittsalter der Pkw in Europa steigt somit an. Das gilt auch für Deutschland, das mit 4,1 Mio. Einheiten gegenüber dem Vorjahr die Produktion zwar um 18 Prozent steigern konnte, jedoch immer noch um über 0,5 Mio. Stück unter dem 2019er Wert liegt. Das deutliche Produktionsplus in Deutschland ist vor allem auf die Elektro-Pkw zurückzuführen, die inzwischen über der 30 % der Fertigung ausmachen. Damit ist Deutschland der zweitgrößte E-Standort der Welt nach China und noch vor den USA. Daran wird deutlich wie ernst die deutschen Hersteller die Transformation zum klimaneutralen Auto nehmen. Die Transformation vom Verbrenner- zum Elektroantrieb bildet sich auch zunehmend im Auslandsengagement der deutschen Hersteller ab. Letztes Jahr produzierten sie mit 1,06 Mio. E-Pkw (+19 %) etwas mehr E-Autos außerhalb Deutschlands als im Inland. Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr schrumpfen. Der VDA geht in seiner veröffentlichten Prognose für 2024 von 2,8 Mio. Neuzulassungen aus. Dies entspricht einem Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den E-Auto-Zulassungen in Deutschland sieht der VDA sogar ein Rückgang von 14 % gegenüber dem Jahr 2023. Die Zahl der Plug-in-Hybride solle hingegen um rund 5 % steigen. Die Märkte in Europa (+ 4 %) und den USA (+2 %) wachsen der VDA-Prognose nach etwas stärker als der chinesische Markt, der um lediglich ein Prozentpunkt zulegen soll im Jahr 2024. Auch die Inlandsproduktion von Pkw wird laut der Prognose im Jahr 2024 nicht wachsen und bleibt damit weiterhin bei 4,1 Mio. Pkw. Grund hierfür ist vor allem die gesamtwirtschaftliche Schwäche, vor allem in Deutschland. Die Auslandsproduktion deutscher Konzernmarken soll aber mit der Fertigung von rund 10,6 Mio. Pkw um 4 % zulegen. Die Prognose des VDA für die Produktion wird von den Zahlen der ersten drei Quartale des laufenden Jahres gestützt. ach den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 beläuft sich die Pkw-Produktion in Deutschland auf 3,1 Mio. Einheiten. Dies ist 1 Prozent unter dem Wert der ersten drei Quartale des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach neun Monaten des aktuellen Jahres um 13 Prozent unter dem damaligen Wert. Auch die Neuzulassungszahlen in den ersten drei Quartalen befinden sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 % im Minus. Für 2024 und 2025 bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Während die Auslieferungen noch 2023 von einem deutlich gestiegenen Auftragsbestand profitierten, wird nun die Pkw-Nachfrage wieder zum Engpass. Diese wird wiederum durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten gedämpft. Hersteller und Händler greifen daher auf Rabatte, Leasingangebote und taktische Zulassungen zurück, um das Wachstum aufrechtzuerhalten. Ein weiterer Sondereffekt ist die bevorstehende Verschärfung der CO 2 -Vorgaben. Um diese Vorgaben zu erfüllen, werden die Hersteller Promotions für Pkw mit Verbrennungsmotoren zurückfahren und sich auf den Verkauf von BEVs und PHEVs konzentrieren. Von der wirtschaftlichen Entwicklung gesehen, würden ein sich beschleunigendes BIP-Wachstum, niedrigere Finanzierungskosten und sich erholende verfügbare Einkommen ein schnelleres Wachstum des Pkw-Markts erlauben. Auch in anderen Branchen, die von Schuhl & Co. bedient werden, wie z. B. dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Elektro- und Elektronikindustrie, sind die Verunsicherungen durch die aktuelle wirtschaftliche Situation deutlich zu spüren. Auch hier sind Prognosen für den weiteren wirtschaftlichen Verlauf nahezu unmöglich. Vieles wird davon abhängen, wie sich die Konjunktur im zweiten Halbjahr 2024 sowie im Jahr 2025 entwickelt. Trotz der nach wie vor relativ hohen Abhängigkeit von der Automobilindustrie und der weiterhin vorherrschenden großen Unsicherheiten ist die Schuhl & Co. GmbH durch unsere Fortschritte bei der Gewinnung neuer, automobilunabhängiger Kunden sowie die verwirklichten Zukunftsinvestitionen in eine Pressentechnologie, die uns in die Lage versetzt hat, zunehmend Edelstahl und kompliziertere Geometrien zu verarbeiten, für die Zukunft gut gerüstet. Daher sehen wir uns auch für die aktuell wirtschaftlich schwierige Lage sowie den laufenden Strukturwandel der Automobilindustrie gut aufgestellt. Auftragseingang und Auftragsbestand Unter Fortschreibung des Auftragsbestandes des Vorjahres, der Auftragseingangsentwicklung der ersten Quartale des Jahres 2024 und der vermehrten Angebote und Erfolge im Edelstahlbereich, rechnen wir auch im weiteren Verlauf des laufenden Jahres mit leicht steigenden Auftragseingängen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich die Weltwirtschaft und im Speziellen die deutsche Wirtschaft nicht noch weiter abkühlt. Abwärtsrisiken sind hier, vor allem im letzten Halbjahr des laufenden Jahres sowie zu Beginn des Jahres 2025, nicht auszuschließen. Umsatz Auf Basis unseres Auftragsbestandes zum Jahresende 2023 und des prognostizierten Auftragseingangs für 2024 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse auf einem leicht höheren Niveau als im Vorjahr. Vor allem die Auftragseingänge aus den ersten beiden Quartalen des Jahres 2024 zeichnen im Vergleich zu den Vorjahresquartalen ein leicht verbessertes Bild der wirtschaftlichen Lage. Die Umsatzaufteilung nach Kundengruppen für das I. Quartal und II. Quartal 2024 ist nachstehend im Vergleich zu den beiden Quartalen 2023 dargestellt:
Personalaufwendungen Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer Erhöhung der Personalkosten. Im Frühjahr steht eine neue Tarifverhandlungsrunde innerhalb unseres Haustarifvertrags an. Hier werden durch den neuen Haustarifabschluss weitere Personalkostenbelastungen auf unser Unternehmen zukommen. Zudem wird sich die Zahl der Mitarbeiter im Jahr 2024 leicht erhöhen, da einige Stellen neu besetzt werden mussten. Ergebniserwartungen Schuhl & Co. konnte im ersten Halbjahr, trotz der anhaltenden Schwächephase der deutschen Wirtschaft, die Umsatzerlöse nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres halten. Im dritten Quartal sind die Erwartungen eines ähnlichen Absatzniveaus wie im Vorjahr nicht eingetreten. Die Automobilbranche lag deutlich unter dem Niveau aus dem Vorjahr, was auf die Krise in der Automobilbranche zurückzuführen ist. Für das letzte Quartal in 2024 ist nicht mit einer besseren Prognose zu rechnen. Im vierten Quartal werden sich allerdings die Entwicklungsprojekte für Neuteile positiv auf den Umsatz, die vor allem aus der Elektroindustrie stammen, auswirken. Unter Fortschreibung dieser Zahlen und unter Berücksichtigung einer sich weiter abkühlenden Wirtschaft im vierten Quartal, vor allem in der Automobilbranche, gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt daher von einem deutlich niedrigeren Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Signale aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld bleiben weiter uneinheitlich. Weitere Abwärtsrisiken sind dabei, z. B. durch eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine sowie eine mögliche länger anhaltende Rezession, nicht auszuschließen. Auch für einen möglichen länger anhaltenden wirtschaftlichen Abschwung sehen wir uns zum einen aufgrund der sehr soliden Vermögens- und Finanzlage gut gerüstet und zum anderen bestärken uns in dieser Annahme die bereits im laufenden Jahr gewonnen Kundenprojekte für die kommenden Jahre.
Winterberg-Niedersfeld, 31.10.2024 gez. Christian Wiese, Geschäftsführer gez. André Wiegelmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Schuhl & Co. GmbH hat ihren Sitz in Winterberg (Niedersfeld). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 2629 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend der allgemeinen Bewertungsgrundsätze der §§ 252 ff HGB angesetzt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen Gegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten angesetzt. Bei Anlagegütern, deren Nutzung begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert; die bei der Abschreibungsbemessung jeweils zugrunde gelegte Nutzungsdauer orientiert sich an der amtlichen steuerlichen AfA-Tabelle bzw. an betrieblichen Belangen. Anlagezugänge werden monatsgenau abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang nachgestellt beigefügt. Finanzanlagen Die Ausleihungen wurden bis zum Vorjahr zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherung wird aufgrund der langen Verbleibdauer unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag angesetzt. Sofern erforderlich, werden gesunkene Wiederbeschaffungskosten bei der Bewertung berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen Materialkosten, Fertigungslöhne und anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Position sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet Forderungen i.H.v. € 28.290,33 (Vorjahr: € 1.656,30) gegen die Schuhl Grundstücksgesellschaft b.R.. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr waren keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auszuweisen. Eigenkapital Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr € 44.392,37. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und voll erbracht. Es werden eigene Anteile in Höhe des Nennbetrages von € 125.400,00 vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt. Rückstellungen Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Pensionszusagen betrug am Geschäftsjahresende € 1.311.776,00. Die Berechnungen basieren auf den biometrischen Grundwerten (Wahrscheinlichkeiten für Todes- und Invaliditätsfälle) nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (RT 2018 G), die auch bei der Bewertung nach deutschem Steuerrecht (Teilwert gem. § 6a EStG) angesetzt werden. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die Zinssätze nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 HGB. Der der Berechnung zugrunde liegende Zins mit einer Laufzeit von 10 Jahren liegt bei 1,82 % (Stand Dezember 2023). Der Rententrend wurde mit 0,5 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt + € 9.590,00 (Vorjahr - € 45.292,00). Der sich aus der Änderung des Zinssatzes ergebende Betrag wird unter den Personalaufwendungen erfasst. Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für: Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu ihrem Erfüllungsbetrag. Die Sicherheiten und Laufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Sonstige Angaben Geschäftsführer Geschäftsführer waren während des Jahres 2023 Herr Christian Wiese, technischer Betriebswirt IHK sowie Herr André Wiegelmann, Betriebswirt M. A.. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 76 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 74). Die Arbeitnehmer teilen sich auf folgende Gruppen auf:
Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wird von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen belaufen sich bis zum Ende der Mietdauer auf insgesamt T€ 708. Nachtragsbericht Es sind keine wesentlichen Vorgänge nach Geschäftsjahresende mit Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.
Winterberg, 16. Juli 2024 gez. Christian Wiese, Geschäftsführer gez. André Wiegelmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDem ungekürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der RINKE TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schuhl & Co. GmbH, Winterberg, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schuhl & Co. GmbH, Winterberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schuhl & Co. GmbH, Winterberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 7. Januar 2025 RINKE
TREUHAND GmbH
gez. Matthias Aprath, Wirtschaftsprüfer gez. Katrin Schoenian, Wirtschaftsprüferin" |
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