Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Unireha GmbH
Lindenburger Allee 44, 50931 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Werner Czerny seit 8.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unireha GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.3. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Vermögenslage 2.3.2. Finanzlage 2.3.3. Ertragslage 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht 3.2. Chancenbericht 3.3 Risikobericht 1. Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung therapeutischer Behandlungen aus den Bereichen der Physiotherapie, Physikalischen Therapie, Ergotherapie, Logopädie und Sporttherapie, die Durchführung von Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen mit allen damit in Verbindung stehenden Behandlungsarten, die Unterstützung von Forschungsaktivitäten im Bereich der Rehabilitations- und Therapieforschung sowie die Durchführung von Ausbildungskonzepten. Die Gesellschaft betreibt hierfür mehrere Therapiepraxen im Heilmittelbereich sowie verschiedene Rehabilitationseinrichtungen. Alle Standorte befinden sich im Kölner Stadtgebiet. Außerdem ist die Gesellschaft mit der Heilmittelversorgung der Patienten des Universitätsklinikum Köln (AöR) beauftragt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine Senkung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine konnten die deutsche Wirtschaft nicht vollständig abbremsen. Erschwerend kommen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel hinzu. Die Auswirkungen der andauernden Covid19- Pandemie ließen im Jahresverlauf nach 1. Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2023 82,7 Mrd. Euro. Dies ergab eine Verbesserung von knapp 14 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr (96,9 Mrd. Euro). Der Entlastung des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen stehen Belastungen durch die Energiekrise in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gegenüber. Sowohl der Bund erzielt ein Defizit von EUR - 72,4 Mrd. Euro, als auch die Länder von EUR - 6,7 Mrd. Euro. Die Sozialversicherungen erzielen einen Überschuss von EUR 5,0 Mrd. Euro. 2
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Die Inflation sank im Jahr 2023 auf durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 (6,9 %). Als Folge des Kriegs in der Ukraine verteuerten sich vor allem die Preise für Energieprodukte (5,3 %) und Nahrungsmittel (12,4 %). 3 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2023 ist festzustellen, dass der Heilmittel- und Rehabilitationsbereich weiterhin unterfinanziert ist. Die erreichten Verbesserungen bei den Leistungsvergütungen der Heilmittel der letzten Jahre sind weiterhin nicht in voller Höhe im Rehabilitationsbereich angekommen. Daher ist es eine große Herausforderung, den Therapierenden eine angemessene Vergütung zu bezahlen - eine Vergütung, die auch langfristig dazu führt, dass sich eine ausreichende Anzahl junger Menschen dafür entscheiden, einen Therapieberuf zu ergreifen. In der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie nahm der Fachkräftemangel im Jahr 2023 weiter zu. Dieser Missstand kann von der Unireha jedoch nicht maßgeblich beeinflusst werden. 2.3. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Unireha kann auf eine sehr gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 zurückblicken. In fast allen Bereichen konnte die Leistungserbringung gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Nur in einzelnen, wenigen Praxen und Stationen wurden weniger Patienten behandelt als im Jahr 2022. In den Praxen für Physio-, Logo- und Ergotherapie ergibt sich mit einer minimalen Steigerung von 0,4% eine Leistungserbringung auf Vorjahresniveau. In den stationären Kliniken wurden insgesamt 4,6% mehr Therapiestunden erbracht. In der Kinderreha konnten die Behandlungswochen um 5,1% gesteigert werden, in der ambulanten orthopädischen Reha wurde ein Wachstum der Behandlungstage von knapp 19% erreicht. Schließlich konnten in der Trainingstherapie die abgeschlossenen Mitgliedsmonate um 8,4% gesteigert werden.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Die dargestellte Leistungsausweitung führte in Kombination mit Preisanpassungen zu Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.676. Dies entspricht einem Wachstum von rund 9% gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzprognose lag bei TEUR 16.895 und wurde damit um nur 1% verfehlt. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 294 und liegt TEUR 787 über dem Vorjahresergebnis, welches mit TEUR 493 negativ ausgefallen ist. Ebenfalls deutlich übertroffen wurde die Prognose in Höhe TEUR 49. Ursächlich hierfür sind zum Einen die gestiegenen Umsatzerlöse und zum Anderen die um T€ 416 geringeren Personalaufwendungen als urspünglich geplant. Im Jahr 2023 beschäftigte die Unireha durchschnittlich 241 Vollzeitkräfte mit einer Wochenarbeitszeit von 39,5 Stunden. Dies sind rund 3 Vollkräfte (VK) weniger als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Mitarbeitergruppen ergibt sich folgende Verteilung:
Nachdem das Vorjahr mit einem deutlichen Defizit abgeschlossen werden musste, hat sich die Geschäftsentwicklung für die Unireha im Jahr 2023 deutlich verbessert, sodass in nahezu allen Leistungsbereichen deutliche Wachstumsraten erreicht werden konnten. Vor diesem Hintergrund wurde ein solider Überschuss erzielt. Die Lage der Gesellschaft hat sich im zurückliegenden Jahr günstig entwickelt, aufgrund der konstant angespannten Situation am Arbeitsmarkt bleibt das wirtschaftliche Umfeld jedoch herausfordernd. 2.3.1. Vermögenslage Forderungen Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.391 (im. Vj. TEUR 1.707). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 118 (im. Vj. TEUR 45) und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.392 (im. Vj. TEUR 1.289). Rückstellungen Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.008 um TEUR 195 höher als im Vorjahr (TEUR 812). 2.3.2. Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr (Eigenkapital zu Gesamtkapital) 25% (Vj. 28%) und liegt damit um 3 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Investitionen Die Investitionen in das langfristige Vermögen belaufen sich auf 110 TEUR für das Geschäftsjahr 2023. Liquidität Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Jahresende TEUR 603 (i. Vj. TEUR 534) und liegen damit um TEUR 69 über dem Vorjahr. Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2023 jederzeit gegeben. 2.3.3. Ertragslage Entwicklung des Jahresergebnisses In nachfolgender Übersicht werden die Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gezeigt.
Im Jahr 2023 konnte die Leistungserbringung über alle Bereiche um 3,3% gesteigert werden wobei es in den einzelnen Bereichen Steigerungen zwischen 0,4% und 11,7% gab. In Kombination mit erfolgten Preisanpassungen, die, abhängig vom Bereich, zwischen 2,5% und 10% lagen, ergibt sich ein Umsatzwachstum von 9%. Der Anstieg im Materialaufwand ist maßgeblich durch Transportkosten sowie höheren Aufwand für Personalgestellung und Beköstigung von Patienten entstanden. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem auf gestiegenen Aufwand für Berufsbekleidung, Fortbildungskosten und periodenfremde Sachverhalte zurückzuführen. Das neutrale Ergebnis beinhaltet Zinsaufwendungen und -erträge. Das Jahresergebnis konnte von TEUR -493 auf TEUR 294 gesteigert werden. 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Steuerung des Unternehmens erfolgt über die Wirtschaftsplanung. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Jahresergebnis, das von TEUR -493 auf TEUR 294 gestiegen ist sowie die Umsatzerlöse, die um rund 9% von TEUR 15.270 auf TEUR 16.676 gestiegen sind. Darüber hinaus wird die Lage der Gesellschaft regelmäßig anhand einer kostenstellenorientierte Deckungsbeitragsrechnung bewertet, welche die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Fachbereiche darstellt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Auf Basis der Hochrechnung aus dem zweiten Quartal 2023 wurde die Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2024 durchgeführt. Dabei wurden bereits bekannte Entwicklungen in allen Bereichen berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplans wurde für das Geschäftsjahr 2024 kein Corona-Einfluss prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde eine Steigerung der Leistungsmenge von rund 1,6% sowie Preisanpassungen zwischen 4,2% und 7% erwartet. Dies führt zu prognostizierten Umsatzerlösen i. H. v. TEUR 17.579. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplans wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 78 erwartet. Die Geschäftsführung geht von einer positiven Geschäftsentwicklung für die folgenden Jahre aus. 3.2. Chancenbericht Durch die Anbindung der Unireha an das Universitätsklinikum Köln (AöR) und die damit verbundene Möglichkeit der Therapieforschung bestehen sehr gute Möglichkeiten, gemeinsam mit verschiedenen Kostenträgern neue und innovative Rehabilitationskonzepte zu entwickeln und dadurch neueste Forschungskenntnisse zeitnah zur Verfügung zu stellen. Dies sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Unireha langfristig und erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber für Angehörige der Therapieberufe. Nicht zuletzt ist durch die demographische Entwicklung in den kommenden Jahren mit einem erhöhten Rehabilitations- und Therapiebedarf in der Bevölkerung zu rechnen. Durch die Corona-Pandemie wurde seitens der Kostenträger die Einführung von Teletherapie in vielen Bereich stark forciert. Hierdurch bietet sich die Chance, auch weiter entfernt wohnende Patienten durch die hoch spezialisierten Beschäftigten der Unireha therapieren zu können. Durch die dargelegten Chancen sieht die Geschäftsführung den weiteren Geschäftsverlauf als positiv an. 3.3. Risikobericht Die Risiken der Gesellschaft decken sich mit den allgemeinen Risiken der Gesundheitsbranche. Nennenswert sind die Themen Inflation, Tarifentwicklung und Personalengpässe. Weiterhin stellt die Akquise von gut qualifizierten Fachkräften die größte Herausforderung für die Unternehmensentwicklung dar. Es wurde bereits eine Vielzahl an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um diesem Risiko zu begegnen. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden fortlaufend weitere Maßnahmen entwickelt, um ein attraktiver Arbeitgeber für Angehörige der Therapieberufe, aber auch für alle anderen im Unternehmen eingesetzten Berufsgruppen zu bleiben, damit offene Stellen schnell nachbesetzt werden können und bestehendes Personal langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem würde der Wegfall des Hauptauftraggebers Universitätsklinikum Köln (AöR) eine große Herausforderung darstellen. Da es sich bei der Unireha um ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Hauptauftraggebers handelt, erscheint dieses Szenario jedoch höchst unwahrscheinlich. Im Rehabilitationssektor wird die Refinanzierung der notwendigen Fachkräfte schwierig, sofern die deutlichen Erhöhungen der Vergütungssätze im Heilmittelbereich nicht zeitnah adäquat übernommen werden. Hier zeichnet sich seitens der Kostenträger leider eine Verzögerung ab, die der wichtigen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Rehabilitationseinrichtungen nicht gerecht wird. Allgemein besteht das Risiko, dass durch die prognostisch sinkenden Einnahmen der Sozialversicherungsträger weniger Finanzmittel für das Gesundheitswesen zur Verfügung stehen und infolgedessen die Vergütungssätze nicht im notwendigen Maße steigen. Dadurch würde sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen, da keine adäquaten Gehälter gezahlt werden könnten und ganze Berufsstände somit unattraktiv würden. Die dargelegten Risiken sind überschaubar. Deren Auswirkung auf die Leistungsindikatoren der Gesellschaft ist moderat. Die Geschäftsführung ordnet die Risiken als nicht existenzbedrohend ein.
Köln, 28. Mai 2024 Sebastian Czerny, Geschäftsführender Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Angaben zum berichtenden Unternehmen Die Unireha GmbH hat ihren Sitz in der Lindenburger Allee 44 in 50931 Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Registernummer HRB 54407). B. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der UniReha GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Erleichterungen gem. § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen einem und zehn Jahren liegt. Die Sachanlagen werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen einem und dreizehn Jahren liegt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert bis EUR 250 liegen und die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben und als Betriebsausgaben erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert von EUR 250,01 - EUR 1.000 liegt und die selbständig nutzbar sind, werden in einen Sammelposten gebucht und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Ausweis im Anlagespiegel erfolgt unter dem Posten "andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung". Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsausgänge vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die zukünftigen Perioden erfolgswirksam zuzurechnen sind. Das gezeichnete Kapital ist gemäß § 272 HGB zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt. Sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,45 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,625 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 475 %. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im anhängenden Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 4). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen im Bereich der Urlaubsrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
E. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr (16.675 TEUR) steigen im Vergleich zum Vorjahr (15.270 TEUR) um 1.405 TEUR. Die Steigerung ergibt sich aus einer höheren Leistungsentwicklung, sowie einer höheren Leistungsvergütung einzelner Bereiche. Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Steigerung des Personalaufwands ergibt sich aus Gehaltsanpassungen und weiterer Aufstockung des vorhandenen Personals. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge für Vorperioden in Höhe von TEUR 14 (i. Vj. EUR 0) enthalten. F. Ergänzende Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt:
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen und beträgt EUR 4.350 netto. Konzernverhältnis Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Universitätsklinikum, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr sind:
Herr Prof. Dr. med. Schönau war bei der Universitätsklinikum Köln (AöR), Köln angestellt und hat von der Unireha GmbH, Köln, keine Bezüge bezogen. Herr Gauger war bei der Universitätsklinikum Köln Management GmbH (UKKM GmbH), Köln angestellt und von der Unireha GmbH, Köln, keine Bezüge bezogen. Im Geschäftsjahr 2023 erhielt Herr Prof. Dr. med. Schönau von der Universitätsklinikum Köln (AöR) für seine Geschäftsführertätigkeit bei der Unireha GmbH erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von brutto TEUR 153,4 und erfolgsabhängige Bezüge in Höhe von brutto TEUR 50,0, Altersversorgungsbeiträge in Höhe von TEUR 9,2 sowie Zuwendungen für den geldwerten Vorteil PKW in Höhe von TEUR 5,4. Im Geschäftsjahr 2023 erhielt Herr Gauger von der UKKM GmbH für seine Geschäftsführertätigkeit bei der Unireha GmbH erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von brutto TEUR 111,0 und erfolgsabhängige Bezüge in Höhe von brutto TEUR 20,0 sowie Zuwendungen für den geldwerten Vorteil PKW in Höhe von TEUR 3,6. G. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von 294 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 28.05.2024 Sebastian Czerny, Geschäftsführer Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen von einer Einheit auftreten. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Unireha GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Unireha GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unireha GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Ey, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss
Vertreter der Gesellschafterin: Universitätsklinikum Köln AöR Herr Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Köln Herr Damian Grüttner, Stellv. Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor, Universitätsklinikum Köln
TOP 5 Feststellung des Jahresabschlusses Der von den Wirtschaftsprüfern testierte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 293 wird festgestellt.
Herr Prof. Dr. Edgar Schömig Herr Damian Grüttner |
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