Midasplayer Vertriebs GmbH

Stralauer Allee 10, 10245 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 157982
Vorher
V-AGENOR 94. Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
7.9.2005
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Vertrieb und das Vermarkten von Produkten und Dienstleistungen der Midasplayer Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eric Daniel Bowman
seit 31.5.2024
Geschäftsführer
Marius J McKeon
seit 22.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Midasplayer.com Ltd.GBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Midasplayer.com Ltd.
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Midasplayer Vertriebs GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Midasplayer Vertriebs GmbH erbringt Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Konzernverbund. Forschungsschwerpunkte der Gesellschaft liegen in der Produktion und Wartung von mobilen Spielen. Spieleentwicklungsleistungen sind nach dem Release der Spiele, sowohl für die Produktion neuer Spieleversionen als auch für die wesentliche Wartung von Spieleversionen, nötig. Die Gesellschaft bezieht Erträge aus Dienstleistungsgebühren auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten plus Aufschlag von der Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und der King.com Limited, St. Julians, Malta, als Vergütung für die erbrachten Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

Daneben vertreibt die Midasplayer Vertriebs GmbH als Agent Spiele der King.com Limited, St. Julians, Malta, auf Online-Plattformen von "Google". Aus dieser Agententätigkeit bezieht die Gesellschaft Vermittlungserträge in Höhe eines definierten Prozentsatzes auf die vermittelten Erträge aus den Spielen der King.com Limited, St. Julians, Malta.

Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte von ihrem einzigen Standort in Berlin aus. In diesem Zusammenhang sind die Aktivitäten der Gesellschaft als Spielentwicklungsstudio in Berlin definiert. Die Leistungserbringung erfolgt dabei durch eigene Angestellte. Eigene Umsätze durch Leistungen an Dritte werden nicht erbracht.

Am 13. Oktober 2023 wurde die oberste Muttergesellschaft des Unternehmens, Activision Blizzard, Inc. von der Microsoft Corporation übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Activision Blizzard, Inc. die oberste Muttergesellschaft und das herrschende Unternehmen. Nach der Übernahme steht an der Spitze des größten und des kleinsten Konzerns, in dem die Ergebnisse des Unternehmens konsolidiert werden, die Microsoft Corporation mit Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Jahresbericht der Microsoft Corporation ist unter www.microsoft.com oder auf schriftliche Anfrage bei der Abteilung Investor Relations unter der registrierten Adresse erhältlich: Microsoft Corporation, 1 Microsoft Way, Redmond, Washington, 98052-6399, USA.

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Rahmenbedingungen für die Midasplayer Vertriebs GmbH trotz der Übernahme durch die Microsoft Corporation im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert geblieben. Speziell die Einbindung der Geschäftsaktivitäten innerhalb des Teilkonzerns der King.com Limited, St. Julians, Malta "King-Group" unterlag keinen Veränderungen.

2. Konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und Branchenentwicklung

Laut dem Statistischen Bundesamt schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Kalenderjahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Damit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht gut behaupten. (Quelle: Statistisches Bundesamt, "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen / Bruttoinlandsprodukt", Stand 23. Februar 2024, www.destatis.de). Auffällig war, dass das erste Quartal 2023 noch das beste BIP-Wachstum aufwies, das letzte Quartal dagegen das schlechteste, nämlich den größten Rückgang verzeichnete.

Laut dem Branchenverband Bitkom wuchs das Geschäft mit IT-Dienstleistungen um 5,1 %. Wie in den Vorjahren bereits typisch, war dies deutlich besser als die Gesamtwirtschaft (Quelle: BITKOM, "ITK-Marktzahlen", Januar 2024). Über den Jahresverlauf 2023 trübte sich die wahrgenommene Lage zunehmend ein, was zur Quartalsentwicklung des Bruttoinlandsprodukts passt.

Nach den Veröffentlichungen von game - dem Versand der deutschen Games Industrie wuchs der deutsche Games Markt im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Kalenderjahr 2022 um 6 % von 719 Mio. € auf 867 Mio. €. Während Game-Käufe, In-Game-Käufe und In-App-Käufe sowie Spielekonsolen, Gaming PCs und Zubehör um 6 % bzw. 7 % stiegen, zeigten die Netzwerk, Cloud- und Abodienste mit -1 % einen leichten Rückgang.

(https://www.game.de/marktdaten/deutscher-games-markt-waechst-2023-insgesamt-um-6-prozent/).

3. Steuerungssystem

Im finanziellen Bereich haben wir im Rahmen der Analyse der Ertragssituation die Höhe der Operativen Aufwendungen (definiert als Summe aus Sonstige betriebliche Erträge, Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen) als Ziele definiert. Finanzielle Leistungsindikatoren der Vermögens- und Finanzlage bestehen nicht, da das Finanzmanagement zentral im Konzernverbund erfolgt.

Die Planung, Budgetierung und Messung der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgten auf Ebene der "King- Gruppe". Unter Anwendung eines Top-Down-Ansatzes können die finanziellen Leistungsindikatoren allerdings auf die Ebene der Gesellschaft heruntergebrochen werden.

4. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich wie folgt zusammenfassen:

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Umsatzerlöse,sonstige Erträge und Zinserträge 21.862 19.155
Betriebsaufwand (18.768) (15.096)
Vorsteuergewinn 3.094 4.059
Steueraufwand (1.095) (1.239)
Jahresüberschuss 1.999 2.819

Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge sind gestiegen, während auch die Betriebskosten zugenommen haben. Das Ergebnis vor Steuern lag unter dem Vorjahreswert, die Umsatzrendite vor Steuern betrug rund 14 % und lag damit unter dem Vorjahr (21 %).

Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge lassen sich wie folgt untergliedern:

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Umsatzerlöse aus Dienstleistungsgebühren 17.227 16.237
Umsatzerlöse aus Agenturverträgen 3.006 2.825
Sonstige Erträge 1.622 65
Zinserträge 7 28
Umsatzerlöse und sonstige Erträge gesamt 21.862 19.155

Im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 belief sich der Bruttoertrag (Gesamtumsatz und sonstige Erträge ohne Zinserträge) auf Tsd. EUR 21.855 und war damit 14 % höher als 2022 (Tsd. EUR 19.127). Dies war vor allem einem Anstieg der Umsatzerlöse aus Dienstleistungsgebühren zuzurechnen. Diese Gebühren (2023: Tsd. EUR 17.227, 2022: Tsd. EUR 16.237) werden von verbundenen Unternehmen innerhalb der King Group für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erbracht.

Der Umsatzanstieg ist auch auf eine Erhöhung der Erträge aus Agenturverträgen zurückzuführen. Die Steigerung beruht neben einer Erhöhung der Transaktionsvolumina in Bezug auf Spiele der King.com Limited, St. Julians, Malta, auf Online-Plattformen von "Google" (2023: Tsd. EUR 3.006 gegenüber 2022: Tsd. EUR 2.825).

Daneben wirkten sich deutlich gestiegene Sonstige betriebliche Erträge aufgrund der Auflösung von Verpflichtungen für Weiterbelastungen von Aktienoptionsverpflichtungen aus (Tsd. EUR 1.531).

Der Betriebsaufwand lässt sich wie folgt untergliedern:

2023 2022
Tsd. EUR Tsd. EUR
Personalaufwand 14.940 12.880
Abschreibungen 306 234
Wechselkursverluste 61 37
Büroaufwand 1.896 1.579
Werbungs- und Reisekosten 90 68
Zinsaufwand 1.475 298
Betriebsaufwand gesamt 18.768 15.096

Die Erhöhung des Personalaufwandes beruht vor allem auf einer Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 95 im Vorjahr auf 114. Daneben wirkten sich unterjährig durchgeführte Gehaltserhöhungen sowie gestiegene Aufwendungen aus Weiterbelastungen von Aktienoptionsverpflichtungen erhöhend auf den Personalaufwand aus.

Der Büroaufwand beruht vor allem auf Mietaufwendungen (Tsd. EUR 1.106; Vorjahr: Tsd. EUR 961) deren Erhöhung vor allem im Zusammenhang mit der Anmietung eines neuen Gebäudes in Berlin steht. Daneben wirkten sich gestiegene Rechts- und Beratungsaufwendungen erhöhend aus.

Der Nettogewinn vor Steuern der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 Tsd. EUR 3.094 (2022: Tsd. EUR 4.059). Der Rückgang des Nettogewinns vor Steuern beruht bei gestiegenen Umsatzerlösen vor allem auf gestiegenen Zinsaufwendungen infolge einer Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus.

Die Geschäftsleitung ging davon aus, dass die operativen Aufwendungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 leicht ansteigen werden, da wir 2023 umgezogen sind und neue Einrichtungskosten geplant waren. Bei den Personalkosten wurde ein Anstieg der Personalaufwendungen zwischen 5 % und 10 % erwartet.

Die operativen Aufwendungen bewegten sich vor allem aufgrund der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 16,9 % sowie gestiegener Weiterbelastungen für Aktienoptionsverpflichtungen über dem Niveau des Vorjahres, der sich aufgrund gestiegener Weiterbelastungen oberhalb der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 befand.

5. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durch kurzfristig gebundene Vermögenswerte und kurzfristig verfügbare Mittel, insbesondere auf der Grundlage konzerninterner Liefer- und Leistungsbeziehungen, denen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entgegenstehen. Die folgenden Entwicklungen haben die Vermögenslage der Gesellschaft wesentlich geprägt:

Vor allem aufgrund von geleisteten Anzahlungen für Mietereinbauten in den im Geschäftsjahr 2023 neu angemieteten Geschäftsräumen der Gesellschaft erhöhten sich die Sachanlagen von Tsd. EUR 578 auf Tsd. EUR 1.241.

Im Wesentlichen aufgrund der Rückzahlung von Mietbürgschaften verringerten sich die Finanzanlagen im Vorjahresvergleich um Tsd. EUR 348.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Vorjahresvergleich von Tsd. EUR 52.778 auf Tsd. EUR 46.711. Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf ein geringeres Transaktionsvolumen auf Online-Plattformen von "Google" im Dezember 2023 im Vergleich zum Dezember 2022.

Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruht auf gestiegenen Zahlungen auf Forderungen für Dienstleistungen aus der Erbringung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, denen gestiegene Forderungen gegen die Microsoft Corporation auf Erstattung von Zahlungen an Mitarbeitern entgegenstehen, die im Zuge der Microsoft-Übernahme angefallen sind (Tsd. EUR 1.135).

Vor allem aufgrund der im Vergleich zum Rückgang der Verbindlichkeiten überproportionalen zahlungswirksamen Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich die liquiden Mittel von Tsd. EUR 696 auf Tsd. EUR 1.549.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr per saldo von Tsd. EUR 14.182 um Tsd. EUR 1.999 auf Tsd. EUR 16.181 erhöht.

Die Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen ist vor allem durch eine Erhöhung der Bonusverpflichtungen gegenüber der Belegschaft geprägt (Tsd. EUR 1.714; Vorjahr: Tsd. EUR 1.372).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert vor allem auf einem geringeren Transaktionsvolumen auf Online-Plattformen von "Google" im Dezember 2023 im Vergleich zum Dezember 2022. Dies führte im Ergebnis zu einem Rückgang der vermittelten Umsatzerlöse und damit rückläufigen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Daneben wirkten sich höhere Vorauszahlungen auf Verpflichtungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie rückläufige Verpflichtungen aus Weiterbelastungen von Aktienoptionsverpflichtungen aus. Dieser Entwicklung steht ein Anstieg der Verpflichtungen aus kurzfristigem Finanzverkehr gegenüber.

Einhergehend mit einer Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl haben sich die Lohnsteuerverpflichtungen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies führte im Wesentlichen zu einer Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten von Tsd. EUR 208 auf Tsd. EUR 302.

6. Finanzlage

Die Finanzlage lässt sich anhand einer verkürzten Kapitalflussrechnung wie folgt darstellen:

2023
Tsd. EUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -14.448
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 8.000
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -699
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -7.147
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 696
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -6.451
31.12.2023
TEUR
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Bankguthaben 1.549
Kurzfristige Darlehensverpflichtungen -8.000
-6.451

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -699 und beruht vor allem auf Auszahlungen für Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt aufgrund der Aufnahme kurzfristiger Darlehensverpflichtungen TEUR 8.000. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR -14.403 und ist vor allem auf die deutliche Verringerung der Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zurückzuführen. Der Finanzmittelfonds verringerte sich insgesamt um TEUR 6.406.

Das Finanzmanagement der Midasplayer Vertriebs GmbH orientiert sich an den allgemeinen Konzerngrundsätzen für Tochtergesellschaften der Microsoft Corporation. Demgemäß dürfen von der Gesellschaft keine Fremdmittel aufgenommen werden, und es erfolgen auch keine Ausleihungen an Dritte.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt gemäß dem Geschäftszweck durch den liquiditätswirksamen Erhalt von Vergütungen für erbrachte Forschungs- und Entwicklungsleistungen von der Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und der King.com Limited, St. Julians, Malta.

7. Zusammenfassung der Lage

Das Management beurteilt den Geschäftsverlauf 2023 für die gesamte King Group positiv. Die Midasplayer Vertriebs GmbH hat hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. Insofern ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.

8. Forschung und Entwicklung

Die Midasplayer Vertriebs GmbH ist das einzige Forschungs- und Entwicklungszentrum der King-Group am Standort Deutschland. Forschungsschwerpunkte liegen in der Produktion und Wartung von mobilen Spielen. Spieleentwicklungsleistungen sind nach dem Release der Spiele, sowohl für die Produktion neuer Spieleversionen als auch für die wesentliche Wartung von Spieleversionen, nötig. Im Geschäftsjahr 2023 arbeiteten im Jahresdurchschnitt 114 Mitarbeiter (Vorjahr: 95 Mitarbeiter) für die Gesellschaft.

9. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risikomanagement

Die Midasplayer Vertriebs GmbH ist in das Risikomanagement des Microsoft-Konzerns integriert. Als ein international, auf sehr vielen Märkten tätiges Unternehmen ist Microsoft mit einem breiten Spektrum von Produkten, Devices und Dienstleistungen vielfältigen Risiken ausgesetzt. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können. Ein detailliertes und zeitnahes Reporting nach Segmenten und Geschäftsbereichen unterstützt uns dabei, Marktentwicklungen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Derivative Finanzinstrumente werden von uns nicht eingesetzt und haben somit für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Midasplayer Vertriebs GmbH keine Bedeutung.

Der Microsoft Konzern steuert seine Finanzlage zentral durch das Treasury Department der Microsoft Corporation. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs-, Liquiditäts- und Zinsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken unverändert als gering an.

Risiken aus Währungskursschwankungen werden durch die Midasplayer Vertriebs GmbH nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch unverändert im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein Risiko für die Gesellschaft gesehen wird. Risiken aus der Währungsentwicklung des Konzerns werden zentral bei der Microsoft Corporation beurteilt und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Die Finanzierung erfolgt derzeit ausschließlich aus dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit. Aufgrund des derzeit bestehenden Finanzmittelfonds bestehen aus unserer Sicht daher unverändert zum Vorjahr keine Liquiditätsrisiken.

Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle schließen wir aufgrund unserer Kundenstruktur sowie der Ertrags- und Finanzlage des Microsoft Konzerns aus.

Chancen- und Risikobericht

Für die Risikobeurteilung der Geschäftstätigkeit sind folgende Faktoren aus unserer Sicht von Bedeutung, dabei erfolgt die Bewertung der Risiken je nach Einschätzung über die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risikoausmaß. Dabei erfolgt die Bewertung der Risiken je nach Einschätzung über die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Risikoausmaß, wobei ein hohes Risiko mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von > 50 % und einer wirtschaftlichen Auswirkung von > TEUR 250 im Falle seines Eintretens, definiert ist. Alle anderen Risiken ordnen wir als gering ein.

Schlüsselkunden

Die Midasplayer Vertriebs GmbH erbringt ausschließlich Dienstleistungen für die Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und die King.com Limited, St. Julians, Malta. Das Risiko des Wegfalls des Leistungsabnehmers der Gesellschaft ist durch ein Intercompany Agreement mit diesen Gesellschaften abgesichert. Vor diesem Hintergrund stufen wir dieses Risiko unverändert zum Vorjahr als gering ein.

Mitarbeiter*innen

Der wirtschaftliche Erfolg unserer Gesellschaft wird maßgeblich vom Erhalt und dem Gewinn qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter großen Wert gelegt. Durch die Einbindung in die King Group sowie den Microsoft Konzern haben unsere Mitarbeiter Zugriffe auf branchenspezifische Trainingsprogramme und ein Portfolio an technischen Trainings. Hierdurch glauben wir uns vom Wettbewerb abheben zu können. Auch weitere Trainings - wie beispielsweise zu barrierefreien Technologien, inklusive und empathische Führung sowie Coaching-Ansätze für den Arbeitsplatz - unterstützen unsere Belegschaft dabei in einer innovativen, kundenorientierten und flexiblen Arbeitskultur zu agieren. Vor diesem Hintergrund ordnen wir dieses Risiko unverändert als gering ein.

Branchenrisiko & Forschung und Entwicklung

Ein Branchenrisiko liegt in der unvorhersehbaren Marktentwicklung einzelner Spiele, die von uns in Namen der Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und die King.com Limited, St. Julians, Malta produziert und freigegeben werden. Diesem Risiko begegnen wir, indem wir dafür sorgen, dass alle Spiele vor der Markteinführung eingehend getestet werden. Außerdem implementieren wir für alle Spiele eine "Softlaunch"-Phase, um die Qualität und die KPIs zu bewerten und den Markterfolg vor der vollen Markteinführung zu prognostizieren. Außerdem sorgen wir dafür, dass die unterschiedlichen Teams im Studio sowohl an erfolgreichen Live-Spielen als auch an Spielen in der Versuchsphase arbeiten, um die fortgesetzte Lebensfähigkeit unserer Gesellschaft zu schützen. Vor diesem Hintergrund stufen wir dieses Risiko unverändert zum Vorjahr als gering ein.

Chancenbericht

Ab 2024 richtet die Midasplayer Vertriebs GmbH seinen Fokus auf die Produktion in Forschung und Entwicklung und die Wartung von Spielen diverser Genres für den Microsoft-Konzern. Dazu gehören die Weiterentwicklung und Pflege vorhandener Live-Titel. Das Wachstum des globalen und deutschen Gaming-Markts dürfte sich im Kalenderjahr 2024 und darüber hinaus fortsetzen. Da die "King Group" ein etablierter Name in der Mobile-Gaming- Branche ist, sehen wir das Unternehmen gut aufgestellt, um hoch talentierte und qualifizierte Mitarbeiter anzuziehen. Durch diese Chancen geht das Management davon aus, dass die Midasplayer Vertriebs GmbH weiterhin langfristig eine wichtige Rolle innerhalb der globalen Konzernstrategie spielen wird.

Gesamtaussage zur Chancen- und Risikolage

Bestandsgefährdende Risiken sowie weitere wesentliche Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, werden nicht gesehen. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen zur Risikominimierung der operativen Geschäftsvorfälle sowie der Einbindung in den Konzernverbund sehen wir keine Risiken, die den Bestand unseres Geschäftsmodells gefährden können.

10. Prognoseberichterstattung

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in Deutschland geht ein Großteil der Games-Unternehmen von einer positiven oder eher positiven Entwicklung des eigenen Geschäftsbetriebs im Kalenderjahr 2024 aus. Vor diesem Hintergrund erwartet die Branche im Vergleich zum Kalenderjahr 2023 weiterhin ein Wachstum, auch wenn dieses nicht mehr so stark erwartet wird, wie noch im Kalenderjahr 2023
(https://www.game.de/wp-content/uploads/2024/08/Jahresreport-der-deutschen-Games-Branche-2024.pdf#:~: text=im%20Bundeswirtschaftsminister
rium%20ganz%20klar:%20Die%20Games-Branche%20hat%20geliefert.%20Die%20Ergebnisse).

Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die "King Group" weiterhin ein Spielentwicklungsstudio in Berlin zu betreiben. Es wird nicht davon ausgegangen, dass sich die von der Gesellschaft für den Konzern erbrachten Dienstleistungen wesentlich ändern. Im Kalenderjahr 2024 wurde keine signifikante Veränderung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der Gesellschaft erreicht. Für die operativen Aufwendungen unterlagen daher lediglich einem leichten Anstieg. Für das Kalenderjahr 2025 erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen in der Mitarbeiterzahl und den operativen Aufwendungen im Vergleich zum Kalenderjahr 2024.

 

Berlin, 11. März 2025

Die Geschäftsführung

Marius McKeon

Eric Daniel Bowman

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 412.793,00 577.785,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 827.900,74 0,00
1.240.693,74 577.785,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 347.911,27
1.240.698,74 925.701,27
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 46.710.630,65 52.778.308,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.400.745,97 9.291.849,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 212.670,34 175.578,01
55.324.046,96 62.245.735,05
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.548.760,91 696.154,40
56.872.807,87 62.941.889,45
C. Aktive latente Steuern 2.264,65 15.553,23
58.115.771,26 63.883.143,95

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 14.157.059,41 11.337.692,68
II. Jahresüberschuss 1.999.300,18 2.819.366,73
16.181.359,59 14.182.059,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 472.144,90 349.371,04
2. Sonstige Rückstellungen 2.049.836,25 1.552.401,45
2.521.981,15 1.901.772,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 169.197,22 24.988,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 169.197,22 (Vorjahr: EUR 24.988,72)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.940.782,21 47.566.016,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 38.940.782,21 (Vorjahr: EUR 47.566.016,55)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 302.451,09 208.306,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 302.451,09 (Vorjahr: EUR 208.306,78)
davon aus Steuern EUR 233.531,18 (Vorjahr: EUR 208.306,78)
39.412.430,52 47.799.312,05
58.115.771,26 63.883.143,95

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.232.915,96 19.062.281,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.621.738,81 65.052,05
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 75.267,79 (Vorjahr: EUR 41.124,33)
21.854.654,77 19.127.333,34
3. Personalaufwand
a) Gehälter -12.720.360,59 -11.264.659,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.219.739,10 -1.615.346,49
davon für Altersversorgung: EUR -879.267,68 (Vorjahr: EUR -658.805,58)
-14.940.099,69 -12.880.005,89
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -306.412,83 -234.196,77
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.045.892,79 -1.683.856,19
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR -60.785,70 (Vorjahr: EUR -37.308,74)
4.562.249,46 4.329.274,49
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.491,50 27.698,73
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.475.349,17 -298.142,36
davon an verbundene Unternehmen EUR -1.471.108,28 (Vorjahr: EUR -298.142,36)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.095.091,61 -1.239.464,13
davon Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern EUR -13.288,58 (Vorjahr: EUR -22.477,44)
9. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 1.999.300,18 2.819.366,73

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Midasplayer Vertriebs GmbH hat ihren Sitz in Berlin und wird im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 157982 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt weitgehend die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden teilweise im Anhang aufgeführt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Die linearen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig unter der Zugrundelegung der folgenden Nutzungsdauern:

Computerhardware / IT Equipment 3-7 Jahre
Büroeinrichtung 2-13 Jahre
Mietereinbauten 5-6 Jahre

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Anschaffungskosten von geringwertigen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Anlagengitter als Zu- und Abgänge dargestellt.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am jeweiligen Abschlussstichtag bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen in Fremdwährung werden zum Zugangszeitpunkt mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern wurden zum 31. Dezember 2023 gemäß § 274 HGB gebildet. Latente Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Überhangs der aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der zugrundeliegende Steuersatz von 30,175% (Vorjahr 30,175%) entspricht der Summe aus dem Körperschaftsteuersatz samt Soli von 15,825% und dem Gewerbesteuersatz von 14,35%. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer basiert auf dem Gewerbesteuerhebesatz für die inländische Betriebsstätte der Gesellschaft von 410 % (Vorjahr 410 %).

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Midasplayer Vertriebs GmbH hat für ihre Mitarbeiter eine betriebliche Altersversorgung eingerichtet. Die Erfüllung der Versorgungsverpflichtung gegenüber den Berechtigten erfolgt über die Unterstützungskassen-Versorgung der Allianz-Pensions-Management e.V., Stuttgart (mittelbare Versorgungsverpflichtung). Über eine Rückversicherung erfolgen Zahlungen, die sowohl der Höhe als auch dem Zeitpunkt nach deckungsgleich mit den Zahlungen an die Versorgungsberechtigten sind.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Zugangszeitpunkt mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Gewinn- und Verlustrechnung

Das Unternehmen hat eine Vereinbarung, welche die Midasplayer Vertriebs GmbH verpflichtet Entwicklungsleistungen auf Anforderung der Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und der King.com Limited, St. Julians/Malta, durchzuführen. Das Unternehmen erhält Vergütungen von der Midasplayer.com Limited, London, Großbritannien, und der King.com Limited, St. Julians/Malta, auf Basis eines Cost Plus Modells. Die Kostenerstattungen werden periodengerecht mit der Entstehung der zugrundeliegenden Aufwendungen realisiert.

Das Unternehmen hat eine Vereinbarung, welche die Midasplayer Vertriebs GmbH verpflichtet Geldbeträge auf Rechnung der King.com Limited, St. Julians/Malta, einzuziehen und an diese weiterzureichen. Das Unternehmen erhält Vergütungen von der King.com Limited, St. Julians/Malta, auf Provisionsbasis. Die Provisionen werden korrelierend mit der Erfassung der zugrundeliegenden Transaktionsbeträge erfasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist inklusive der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 8.400.745,97 resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.965.695,58 (Vorjahr: EUR 9.291.849,04), in Höhe von EUR 1.135.959,28 (Vorjahr: EUR 0,00) aus Erstattungsansprüchen für Aktienoptionsausübungen sowie in Höhe von EUR 299.091,11 (Vorjahr: EUR 0,00) aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen. Forderungen in Höhe von EUR 7.077.906,15 (Vorjahr: EUR 9.291.849,04) bestehen gegen Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 91.779,37 (Vorjahr: EUR 175.578,01) und eine Kaution in Höhe von EUR 77.299,69 (Vorjahr: EUR 0,00).

Aktive Latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Gesamtdifferenzenbetrachtung ein Aktivüberhang der latenten Steuern von EUR 2.264,65 (Vorjahr: EUR 15.553,23). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt.

Passiva

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen aus Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von EUR 472.144,90 (Vorjahr: EUR 117.503,95).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von EUR 1.862.271,05 (Vorjahr: EUR 1.401.155,69), Rückstellungen für Rechts-, Beratungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 162.793,35 (Vorjahr: EUR 105.511,00) und sonstige Rückstellungen inklusive Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 24.771,85 (Vorjahr: EUR 45.734,76).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 32.424.276,38 (Vorjahr: EUR 48.152.671,69) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen denen verrechnete Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von EUR 3.005.797,06 (Vorjahr: EUR 2.825.456,17) entgegenstehen. Zudem bestehen Verbindlichkeiten aus dem Aktienvergütungsprogramm in Höhe von EUR 1.006.827,38 (Vorjahr: EUR 1.940.658,67), Verbindlichkeiten aus Zinsverpflichtungen in Höhe von EUR 515.475,15 (Vorjahr: EUR 298.142,36) und Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehensgewährungen in Höhe von EUR 8.000.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Verpflichtungen aus der Weiterbelastung von Aktienoptionsverpflichtungen in Höhe von EUR 1.531.896,42 ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung (§ 285 Nr. 31 HGB).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für latente Steuern in Höhe von EUR 13.288,58 (Vorjahr: EUR 22.477,44) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Mindestbesteuerung

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen.

Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Marius McKeon, Naxxar/Malta, Geschäftsführer der King Gruppe (Company Secretary).

Eric Daniel Bowman, Berlin/Deutschland, Chief Technology Officer der King Gruppe (seit 8. März 2024)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 114 (Vorjahr: 95) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Angestellte 113 93
Aushilfen 1 2
Summe 114 95

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Aus Mietverträgen

bis 1 Jahr 2 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
EUR EUR EUR EUR
Mietverträge 623.745,12 2.494.980,48 415.830,08 3.534.555,68

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Microsoft Corporation, Redmond, Washington, USA, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss kann bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) unter der Registernummer 0000789019 eingesehen werden.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.999.300,18 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 14.157.059,41 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung latenter Steuern beträgt EUR 2.264,65 (Vorjahr: EUR 15.553,23).

Es besteht keine Ausschüttungssperre, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen bestehen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

 

Berlin, den 11. März 2025

Geschäftsführung

Marius McKeon

Eric Daniel Bowman

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.330,86 0,00 0,00 11.330,86
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.640.194,19 141.928,83 93.970,55 5.688.152,47
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 827.900,74 0,00 827.900,74
5.640.194,19 969.829,57 93.970,55 6.516.053,21
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 347.911,27 0,00 347.911,27 0,00
5.999.436,32 969.829,57 441.881,82 6.527.384,07
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.325,86 0,00 0,00 11.325,86
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.062.409,19 306.412,83 93.462,55 5.275.359,47
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.062.409,19 306.412,83 93.462,55 5.275.359,47
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.073.735,05 306.412,83 93.462,55 5.286.685,33
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 412.793,00 577.785,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 827.900,74 0,00
1.240.693,74 577.785,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 347.911,27
1.240.698,74 925.701,27

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Midasplayer Vertriebs GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Midasplayer Vertriebs GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Midasplayer Vertriebs GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 11. März 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Christian Booms, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.03.2025 festgestellt.

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