Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 133167
Vorher
Häberlein & Mauerer AG
Eingetragen
15.9.2000
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenPublic-Relations-BeratungVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Betrieb einer internationalen Kommunikationsagentur mit Fokus auf die Geschäftsbereiche Consulting, Relations, Communications, Productions und Retail. Im Bereich Consulting befasst sich das Unternehmen mit Strategie- und Konzeptionsarbeit, in den Bereichen Relations und Communications mit der Kommunikation mit Medien, Meinungsführern und Communities beziehungsweise der Erstellung von Aboveund Below-the-Line-Kampagnen, Promotion, Events und digitaler Kommunikation. Ferner befasst sich die Agentur im Bereich Productions mit der analogen und digitalen Herstellung von Kommunikationsprodukten sowie Werbe- und Promotionsmaterialien, im Bereich Retail mit der Distribution von Lifestyle-Artikeln, dem Betreiben von Ladengeschäften, Showrooms und Pop-Up-Stores sowie dem Retailmarketing.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

haebmau AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die haebmau AG (im Folgenden auch "haebmau" genannt) zählt seit vielen Jahren zu den führenden inhabergeführten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen vor allem analoge und digitale Kommunikationsstrategien für Consumer Lifestyle-Marken.

Das Kundenportfolio umfasst zahlreiche national und international tätige Unternehmen bzw. Marken aus unterschiedlichen Branchen, insbesondere Fashion, Beauty, Food & Beverage, Consumer Electronics und mehr. Die Kundenstruktur ist zudem geprägt von kontinuierlichen und über viele Jahre gewachsenen Geschäftsbeziehungen.

Die Agentur hat ihren Hauptsitz in München und einen weiteren Standort in Berlin.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland", 15.01.2024) war die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 geprägt von Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten. Entsprechend ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Somit setzte sich - entgegen vieler Voraussagen - die Erholung vom tiefen Einschnitt im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort, auch wenn das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher lag als im Vor-Corona-Jahr 2019.

Die Ursachen für diese Entwicklung liegen im nach wie vor krisengeprägten Umfeld. Hohe Energie- und Lebenshaltungskosten, gestiegene Zinsen, geopolitische Spannungen und nicht zuletzt die Kriege in Europa und im Nahen Osten verunsichern Produzent*innen, Investor*innen und Konsument*innen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte sanken laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt um 1,1% gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1%).

Diese herausfordernden Rahmenbedingungen hatten auch Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der haebmau AG, deren Kundenportfolio insbesondere von Consumer Lifestyle-Marken geprägt ist. Budgetreduzierungen und -verluste im Bestandskundenbereich führten zu entsprechenden Umsatzrückgängen im Vorjahresvergleich. Gleichzeitig konnte sich die Agentur in diesem schwierigen Marktumfeld behaupten und zahlreiche Neukund*innen akquirieren, wodurch die Umsatzverluste wieder annähernd kompensiert werden konnten. Unterm Strich erwirtschaftete die Agentur somit wieder ein positives Jahresergebnis und hat einmal mehr bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen solide Finanzergebnisse erzielen kann.

haebmau war im Berichtsjahr an den Standorten München und Berlin vertreten. Etwa zwei Drittel der Mitarbeitenden arbeiten am Hauptsitz in München, an dem auch ein Großteil der Verwaltung ansässig ist. Etwa ein Drittel der Mitarbeitenden ist in Berlin tätig.

Im Durchschnitt waren im Jahr 2023 rund 121 Mitarbeitende bei haebmau beschäftigt (VJ 131) - jeweils ohne Vorstände und Auszubildende, aber inkl. Teilzeit- und Aushilfskräfte.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden die langjährigen Mitarbeiter Markus Bublitz, Michael Itzlinger und Sebastian Warschow in den Vorstand der haebmau AG berufen und bilden somit gemeinsam mit der Agenturgründerin Christiane Stricker das Vorstandsgremium.

2. Ertragslage

Das Rohergebnis (Gesamtleistung minus Materialaufwand und Fremdleistungen) lag mit 10,6 Mio. Euro ca. 5% unter dem Vorjahresniveau (11,2 Mio. Euro). Entsprechend blieb auch der für die Kommunikationsagenturen relevante Honorarumsatz (10,1 Mio. Euro) hinter dem Vorjahreswert (10,7 Mio. Euro) zurück. Hierbei kamen nicht zuletzt die bereits geschilderten Rahmenbedingungen zum Tragen, welche sich insbesondere im zweiten und dritten Quartal des Geschäftsjahres negativ bemerkbar machten.

Die Agentur reagierte auf die schwächelnde Konjunktur rechtzeitig mit entsprechenden Maßnahmen, um die Kosten und Kapazitäten der Umsatzentwicklung anzupassen und die (inflationären) Kostensteigerungen möglichst gering zu halten. Dadurch stiegen die Personalkosten (inkl. Freelancer-Kosten) moderat auf 7,9 Mio. Euro (VJ 7,7 Mio. Euro). Die Betriebskosten (inkl. Abschreibungen) blieben mit 2,5 Mio. Euro nahezu konstant (VJ 2,4 Mio. Euro - exkl. Freelancer-Kosten).

Das Ergebnis vor Steuern lag mit 239 TEuro (VJ 1.135 TEuro) zwar weit unter dem Vorjahresniveau und auch deutlich unter den Budget-Erwartungen, in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das Ergebnis jedoch positiv bewertet.

3. Finanzlage

Die Liquiditätssituation war im Berichtsjahr durchgängig sehr gut und zu jedem Zeitpunkt gesichert. Sämtliche finanzielle Verpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden.

Die liquiden Mittel betrugen zum 31.12.2023 rund 1,6 Mio. Euro (VJ 1,5 Mio. Euro). Wie in den Vorjahren, wurden auch im Jahr 2023 keine Darlehen und Kontokorrentlinien in Anspruch genommen.

4. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur war durch kurzfristig gebundene Vermögenswerte charakterisiert. Der Anteil an der Bilanzsumme belief sich zum 31.12.2023 auf 97% (VJ 97%).

Die Summe der kurzfristigen Vermögenswerte lag zum Jahresende über der Summe der kurzfristigen Verbindlichkeiten, sodass ein positives Working Capital vorhanden war.

Die Eigenkapitalquote ist zwar deutlich gesunken, was insbesondere auf die Dividendenausschüttung zurückzuführen ist, blieb jedoch mit rund 26% (VJ 37%) auf einem guten Niveau. Dies gilt auch für die um Kundenanzahlungen bereinigte Eigenkapitalquote, welche sich ebenfalls entsprechend reduzierte, aber weiterhin solide 37% betrug (VJ 44%).

Fazit: Obwohl das Geschäftsjahr 2023 erneut von einem anspruchsvollen Marktumfeld geprägt war, stellte sich die Ertrags-, Finanz- und Vermögenssituation positiv dar. Die Agentur erwies sich abermals als robust in Krisenzeiten. Damit ist weiterhin eine nachhaltige Basis für die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen gegeben.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Seit über 35 Jahren ist haebmau für Marken aus über 12 Lifestyle-Branchen im DACH-Markt und international als Lead-Agentur tätig. Mit der Schärfung seiner eigenen Marke und Communitycation als einzigartige Sprache und Mindset, besetzt haebmau eine besondere Position im Kommunikationsmarkt in Deutschland und steht seinen Kund*innen als verlässlicher, erfahrener und professioneller Partner auf Augenhöhe zur Seite. Um auch in Zukunft den Anforderungen und Wünschen von Marken im vielschichtigen Agenturmarkt gerecht zu werden, ist haebmau 2023 diverse strategische Partnerschaften eingegangen und platziert sich so mit einem noch umfangreicheren Serviceangebot in der Branche. Damit verschafft sich haebmau einmal mehr einen Wettbewerbsvorteil und kann seine eigene Position stärken. Gleichzeitig entstehen durch die verschiedenen Partnerschaften positive Synergieeffekte und aussichtsreiche Neugeschäftsoptionen.

Neben strategischen Partnerschaften sowie der Weiterentwicklung seiner Services für Bestands- und Neukund*innen beschäftigt sich haebmau - als Antwort auf eine sich verändernde Gesellschaft, Community Needs und Innovation - mit Wachstumsmärkten. Ein Lifestyle-Bereich, der sich aktuell komplett neuformiert und in dem haebmau großes Potenzial sieht, ist New Health und Longevity. Die Nachfrage nach empathischer und präziser Kommunikation für neue Lösungen wie Supplements, innovativen Tools, Retreats und Functional Drinks hat stark zugenommen. Deshalb beschäftigt sich haebmau seit einiger Zeit mit der Branche und hat bereits erste Projekte mit europäischen New Health-Unternehmen geplant. haebmau sieht darin großes Potenzial für Wachstum in den nächsten Jahren. Eine McKinsey Umfrage (Future of Wellness, 2023) zeigt, dass der Bedarf an Produkten und Dienstleistungen - besonders im Bereich Longevity - unter anderem durch eine alternde Bevölkerung steigt. 60% der befragten Verbraucher*innen halten Produkte in dem Segment für äußerst wichtig, um gesund zu altern und zu einem langen Leben beizutragen.

haebmau versteht welche Trends und Themen aktuell und perspektivisch bewegen. In Kombination mit der geschärften Sprache und Mindset Communitycation platziert haebmau Zukunftsthemen mit großem Potenzial - wie Research, Brand and Trend Consulting und Strategic Sales - erfolgreich bei vielen Bestands- und Neukund*innen. Mit der internen Schulung seiner Mitarbeitenden für den Einsatz von KI-Tools nutzt haebmau zudem das Potenzial der Technologie, um seine Effektivität und Innovationskraft zu verbessern.

2. Risiken

Die sogenannte Multikrise belastet weiterhin die deutsche Wirtschaft. Insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der drohende Konflikt zwischen China und Taiwan stellen wesentliche Unsicherheitsfaktoren für den weiteren Geschäftsverlauf dar. Diese können sie Auswirkungen auf die Absatzentwicklung und auf die Produktions- und Logistikprozesse der Kund*innen haben - zum Beispiel durch (erneute) Unterbrechungen globaler Lieferketten und Energiebelieferungen oder durch Engpasssituationen bei Bauteilen und Rohstoffen. Zudem trüben hohe Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen weiterhin die Konsumstimmung der Verbraucher*innen. Dies könnte bei den Kund*innen der Agentur wiederum zu entsprechenden Einsparmaßnahmen in den Marketingbudgets führen, somit in Folge auch bei haebmau zu Budgetreduzierungen oder sogar zu Kundenkündigungen.

Diese Risiken werden jedoch durch unterschiedliche Maßnahmen so gering wie möglich gehalten, zum Beispiel durch die Reduzierung von Abhängigkeiten durch ein breites Kund*innenportfolio oder durch den hohen Anteil an dauerhaften Geschäftsbeziehungen mit entsprechenden Kündigungsfristen. Um diese zusätzlich zu stärken, setzt sich haebmau innerhalb einer Customer Excellence Erhebung mit der Kund*innenzufriedenheit sowie bei Kund*innen wahrgenommenen Qualität auseinander. Ein insgesamt sehr hoher Net Promoter Score (8,6 von 10) sowie positives Feedback zu Punkten wie Respekt, Vertrauen in Teamgeist sowie in die Zusammenarbeit und Partnerschaft auf Augenhöhe stärkt die Position von haebmau als Agentur bei Marken - gerade im Zuge der Inflation und dem aktuellen Weltgeschehen. Verbesserungsfelder werden genutzt, um sich als Agentur stetig weiterzuentwickeln und durch entsprechende Maßnahmen noch besser zu werden. Um die Zufriedenheit der Kund*innen dauerhaft hochzuhalten wird haebmau die Customer Excellence Erhebungen jährlich und bei noch mehr Kund*innen fortführen. Dieses Jahr wird es ausführliche, persönliche Interviews und kurze digitale Umfragen geben, die haebmau für verschiedene Kund*innen einsetzt.

Die Basis für höchste Qualität und Kund*innenzufriedenheit bilden letztendlich hochqualifizierte Mitarbeitende. D.h. neben den schwierigen Rahmenbedingungen stellt auch der Verlust von Mitarbeitenden, insbesondere in Schlüsselpositionen, ein wesentliches Risiko für die Agentur dar. Nicht zuletzt deshalb, weil der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte deutlich gestiegen ist, was auch die Gewinnung neuer Mitarbeitenden zunehmend erschwert. Besonders durch die eigene Positionierung im Agenturmarkt mit Communitycation und den Fokus auf das Thema Employer Branding stellt sich die Agentur diesen Herausforderungen. Mit flexiblen Arbeitszeiten, Remote Work, attraktiven Vergütungen, zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, einem spannenden Kund*innenportfolio sowie einer kompetenzübertragenden und wertebasierten Unternehmenskultur ist haebmau zusätzlich sehr gut aufgestellt. Bislang konnten nahezu alle offenen Stellen exzellent mit den entsprechenden Wunschkandidat*innen besetzt werden.

Vorstand, Aufsichtsrat und Führungskräfte erhalten mit dem Jahresbudget, umfangreichen Monatsreportings und regelmäßigen Forecasts einen guten Einblick in die geschäftliche Situation der haebmau AG. Fehlentwicklungen können so frühzeitig erkannt und adäquate Reaktionen entsprechend geplant und umgesetzt werden.

IV. Prognosebericht

Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen des Vorjahres in etwa stagnierte, nahm das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im 4. Quartal sogar ab (-0,3% gegenüber dem Vorquartal) und sorgte damit für einen schwachen Jahresausklang 2023.

Auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 befindet sich die deutsche Wirtschaft noch in einem schwierigen Fahrwasser. Laut Angaben der Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht 2024) lassen zwar diverse belastende Faktoren mittlerweile nach, wie z.B. hohe Verbraucherpreissteigerungen und daraus resultierende Kaufkraftverluste. Gleichzeitig belasten jedoch geopolitische Krisen und geldpolitische Straffungen (Zinsentwicklung) die erwartete Erholung. Insgesamt prognostiziert die Bundesregierung für das Jahr 2024 eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, geht aber nicht von einer deutlichen Erholung aus. Entsprechend gering fällt das erwartete Wirtschaftswachstum aus. Für das Gesamtjahr 2024 wird mit einem Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent gerechnet.

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage wächst der Optimismus in der Agenturbranche. Laut dem sogenannten GWA-Frühjahrsmonitor sehen die Mitgliedsagenturen des Gesamtverbands der Kommunikationsagenturen (GWA) die Geschäftsaussichten im Jahr 2024 deutlich optimistischer als im Vorjahr, ein Großteil (72%) von ihnen rechnet mit Umsatzsteigerungen. Hierbei dürfte auch die Aussicht auf eine binnenwirtschaftliche Erholung, bedingt durch die wieder steigenden Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung, eine Rolle spielen.

Auch die haebmau AG plant für das Jahr 2024 mit einer Umsatzsteigerung, sie bleibt mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung jedoch vorsichtig und hat ihre ursprüngliche Prognose mittlerweile auf ein moderates Wachstum im einstelligen Prozentbereich angepasst. Zudem rechnet die Agentur auch im Jahr 2024 wieder mit einem positiven Jahresergebnis, welches über dem Vorjahresniveau liegen dürfte. Hierbei geht sie weiterhin von einer guten Liquiditätslage aus. Eine Aufnahme von Darlehen oder eine Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien ist nicht geplant.

V. Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu Mehrheitsaktionären aufgeführten vorgenommenen Rechtsgeschäften und getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.

 

München, 29. April 2024

haebmau AG

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 117.067,51 137.462,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.228,00 1.345,00
II. Sachanlagen 91.839,51 128.117,22
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.839,51 128.117,22
III. Finanzanlagen 5.000,00 8.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.000,00 8.000,00
B. Umlaufvermögen 4.314.731,11 5.114.118,76
I. Vorräte 581.254,21 784.010,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.126.347,73 2.780.870,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 914.651,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 914.651,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.126.347,73 1.866.219,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 172.580,61 172.563,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.607.129,17 1.549.237,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.169,11 106.764,49
Aktiva 4.533.967,73 5.358.345,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.182.260,20 1.955.571,07
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.000,00 5.000,00
III. Bilanzgewinn 1.127.260,20 1.900.571,07
davon Gewinnvortrag 978.286,07 1.141.194,21
B. Rückstellungen 396.570,50 544.878,14
C. Verbindlichkeiten 2.948.574,03 2.856.870,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7,66 31,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7,66 31,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.948.566,37 2.856.839,01
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.934.016,37 2.856.839,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.550,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.563,00 1.025,99
Passiva 4.533.967,73 5.358.345,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.588.522,67 11.194.584,48
2. Personalaufwand 7.341.336,57 7.400.272,09
a) Löhne und Gehälter 6.176.017,49 6.239.500,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.165.319,08 1.160.771,17
davon für Altersversorgung 18.122,12 8.460,28
3. Abschreibungen 36.264,78 66.630,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 36.264,78 66.630,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.970.451,52 2.601.533,72
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.828,69 24.656,71
davon aus verbundenen Unternehmen 2.867,12 3.500,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 3.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.417,00 14.858,68
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 42,00 71,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 90.400,36 375.522,95
9. Ergebnis nach Steuern 149.481,13 760.422,86
10. sonstige Steuern 507,00 1.046,00
11. Jahresüberschuss 148.974,13 759.376,86
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 978.286,07 1.141.194,21
13. Bilanzgewinn 1.127.260,20 1.900.571,07

6. Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: haebmau AG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 133167

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich in noch nicht weiterberechenbare Fremdkosten sowie in noch nicht abrechenbare Honorare. Die Bewertung der zum 31.12.2023 noch nicht abgerechneten Fremdkosten erfolgt zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkosten einschließlich Verwaltungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert. Fremdwährungsforderungen kleiner als 1 Jahr wurden mit dem Devisenkassenmittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.165,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.892,27 19.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 355.892,27 19.500,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.691.401,01 2.243,88 41.750,79
Summe Sachanlagen 1.691.401,01 2.243,88 41.750,79
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.072.293,28 21.743,88 41.750,79
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 375.392,27
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 375.392,27
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.651.894,10
Summe Sachanlagen 0,00 1.651.894,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.052.286,37
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 354.547,27 617,00 0,00 0,00 355.164,27
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 354.547,27 617,00 0,00 0,00 355.164,27
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.563.283,79 35.647,78 38.876,98 0,00 1.560.054,59
Summe Sachanlagen 1.563.283,79 35.647,78 38.876,98 0,00 1.560.054,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.000,00 3.000,00 0,00 0,00 20.000,00
Summe Finanzanlagen 17.000,00 3.000,00 0,00 0,00 20.000,00
Summe Anlagevermögen 1.934.831,06 39.264,78 38.876,98 0,00 1.935.218,86
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.228,00 1.345,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 20.228,00 1.345,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 91.839,51 128.117,22
Summe Sachanlagen 0,00 91.839,51 128.117,22
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 5.000,00 8.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.000,00 8.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 117.067,51 137.462,22

Mitzugehörigkeitsvermerk

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stellen gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände dar.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in vollem Umfang gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung dar.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr wurden EUR 172.580,61 (Vj. EUR 172.563,87) für geleistete Mietkautionen sowie sonstige Kautionen erfasst.

Weiterhin werden Forderungen gegenüber Vorstandsmitgliedern in Höhe von EUR 195,92 ausgewiesen. Bei den Forderungen gegenüber Vorstandsmitgliedern gibt es keine Sicherheiten. Weiter wurden keine Rückzahlungsregelungen festgelegt.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt EUR 50.000,00 und setzt sich aus 50.000,00 Stückaktien zusammen, die auf den Namen des Inhabers lauten.

Gesetzliche Rücklage

Die gesetzliche Rücklage nach § 150 Aktiengesetz ist voll eingezahlt und beträgt EUR 5.000,00.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 978.286,07 (Vj. EUR 1.141.194,21) enthalten.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
Rententrend 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 8,00. Für diesen Betrag besteht ein Ausschüttungsverbot.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

2023 2022
Rückstellung für Personalaufwendungen 197.660,68 EUR 349.864,23 EUR
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 34.000,00 EUR 34.000,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungskosten 35.000,00 EUR 35.000,00 EUR
Sonstige Rückstellungen 127.744,82 EUR 123.353,91 EUR
Gesamt 394.405,50 EUR 542.218,14 EUR

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.934.024,03 EUR (Vorjahr: 2.856.870,27 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.550,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Diese betreffen nur die sonstigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahre liegen nicht vor.

Erhaltene Anzahlungen

Bis zum Bilanzstichtag wurden Aufwendungen an Kunden weiterbelastet beziehungsweise Abschlagsrechnungen erstellt, für die noch keine Abrechnung durch den Leistenden erfolgte beziehungsweise noch keine Leistung erbracht wurde. Zum Zwecke der periodengerechten Gewinnermittlung wurden EUR 1.319,568,04 (im Vorjahr EUR 914.507,28) in den erhaltenen Anzahlungen erfasst.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 121 Arbeitnehmer (Vorjahr 131) bei der Gesellschaft beschäftigt (ohne Vorstände / Auszubildende, inklusive Aushilfskräfte).

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Christiane Stricker seit 26.05.2000 ausgeübter Beruf: Chief Executive Officer (CEO)
Markus Bublitz seit 01.07.2023 ausgeübter Beruf: Chief Creative Officer (CCO)
Michael Itzlinger seit 01.07.2023 ausgeübter Beruf: Chief Financial Officer (CFO)
Sebastian Warschow seit 01.07.2023 ausgeübter Beruf: Chief Communications Officer (CCO)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Peter Strahlendorf seit 2002 ausgeübter Beruf: Verleger
Thomas Voigt seit 22.09.2008 ausgeübter Beruf: Journalist
Anita Tillmann seit 06.10.2017 ausgeübter Beruf: Unternehmerin
Benjamin Minack seit 07.12.2021 ausgeübter Beruf: Unternehmer

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Peter Strahlendorf. Sein Stellvertreter war Herr Thomas Voigt.

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit EUR 25.000,00 vergütet.

Die Vorstandsvergütung beträgt EUR 490.963,98.

Gebildete Rückstellungen für frühere Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Organmitgliedern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen EUR 2.165,00.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten wird ausgeführt:

01.01.2023 Zuführung Tilgung 31.12.2023
Verrechnungskonto Christiane Stricker 1.655,08 EUR 11.552,67 EUR 13.011,83 EUR 195,92 EUR
Gesamt 1.655,08 EUR 11.552,67 EUR 13.011,83 EUR 195,92 EUR

Die Verrechnungskonten mit einer Fälligkeit bis einem Jahr wurden mit einem Zinssatz in Höhe von 2,05% p.a. verzinst.

Sicherheiten wurden nicht vereinbart.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die Geschäfte mit nahestehenden Personen nach § 285 Nr. 21 HGB erfolgten zu marktüblichen Konditionen.

Verbundene Unternehmen

In den Finanzanlagen ist eine Beteiligung zu 100% mit nominal 25.000,00 EUR an der haebmau.atelier GmbH mit Sitz in Berlin enthalten.

Das Eigenkapital der haebmau.atelier GmbH zum 31.12.2023 beträgt 5.408,34 EUR. Das Jahresergebnis 2023 beträgt - 1.782,09 EUR.

Latente Steuern

Im Jahr 2023 ergeben sich aktive latente Steuern.Vom Wahlrecht auf Aktivierung der latenten Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 148.974,13.

Zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 978.286,07 ergibt sich ein Betrag von EUR 1.127.260,20, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 1.127.260,20 vorgetragen.

Bericht des Aufsichtsrats

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Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll über die Hauptversammlung der haebmau AG am 12. Juni 2024 (§ 130 AktG)

Heute, am 12.06.2024, fand die auf den heutigen Tag einberufene Hauptversammlung der Aktionäre der haebmau AG mit dem Sitz in München (Amtsgericht München HRB 133 167) in den Räumen der haebmau AG, Rosenthaler Str. 52, 10178 Berlin statt.

Über den Verlauf der Hauptversammlung wird folgende Niederschrift erstellt:

An der Hauptversammlung nahmen teil:

1. Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft

Christiane Stricker, Markus Bublitz, Sebastian Warschow, Michael Itzlinger

2. Von den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft Peter Strahlendorf (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Thomas Voigt (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Anita Tillmann (Aufsichtsrätin)

3. Die Aktionäre und Aktionärsvertreter, die in dem dieser Niederschrift als Anlage beigefügtem Teilnehmerverzeichnis im Einzelnen aufgeführt sind.

4. Als Protokollführer Dominik Aschenbrenner, legal counsel der haebmau AG

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Peter Strahlendorf, eröffnete die Versammlung um 11:12 Uhr, übernahm gemäß § 18 Abs.1 der Satzung den Vorsitz und begrüßte die Anwesenden.

Das gemäß § 129 AktG errichtete Verzeichnis der teilnehmenden oder vertretenen Aktionäre und der Vertreter von Aktionären wurde als nächstes vom Vorsitzenden vorgelesen und unterzeichnet.

Das Aktienregister zeigt hinsichtlich der auftretenden bzw. sich vertreten lassenden Aktionären keine Abweichungen auf; die Teilnahmeberechtigung der Aktionäre bzw. deren Vertreter gemäß § 17 Abs. 1. a. und b. der Satzung wurde geprüft und positiv festgestellt.

Der Vorsitzende stellte fest, dass es sich um eine

Vollversammlung

(insgesamt 50.000 Stimmrechte sind vertreten)

der Aktionäre der Gesellschaft handelt.

Der Vorsitzende gab bekannt, dass nach der Satzung die Entscheidung über die Art der Abstimmung bei ihm als Versammlungsleiter liege. Er werde zunächst jeweils über den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand abstimmen lassen. Die Abstimmung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten erfolgt grundsätzlich mündlich in der Weise, dass Aktionäre, die mit NEIN stimmen, ohne Zeichen bleiben und Aktionäre, die mit JA stimmen bzw. sich der Stimme enthalten, auf seine jeweilige Anfrage hin die Hand erheben. Er behalte sich jedoch vor, zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung einen anderen Modus festzulegen, wenn er dies für die Ermittlung des Abstimmungsergebnisses für zweckmäßig erachtet.

Dieses Abstimmungsverfahren mache eine genaue Präsenzkontrolle erforderlich. Aktionäre oder Aktionärsvertreter, welche die Hauptversammlung vor einer Abstimmung verlassen möchten, können einem anderen Anwesenden schriftlich Vollmacht erteilen. Wenn ein Aktionär oder Aktionärsvertreter die Hauptversammlung verlassen wolle, ohne eine Vollmacht zu erteilen müsse das Teilnehmerverzeichnis geändert werden. In diesem Fall werden die Stimmberechtigen gebeten, sich bei ihm abzumelden.

Im Anschluss bat der Vorsitzende alle Anwesenden auf die Einhaltung von Formvorschriften, insbesondere das Einhalten von Form und Frist hinsichtlich sowohl der Einladung als auch der Hauptversammlung zu verzichten.

Die Aktionäre und Aktionärsvertreter gaben alle eine zustimmende Erklärung ab.

Die Hauptversammlung erteilte zudem ihre Zustimmung hinsichtlich der Teilnahme der Gäste.

Sodann trat der Vorsitzende in die Tagesordnung ein, die wie folgt lautet:

Punkt 1 der Tagesordnung

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 der haebmau AG sowie des Lageberichts des Vorstands, des Prüfungsberichtes der Delta Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft und des Berichts des Aufsichtsrats.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte der Delta Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft und des Aufsichtsrats liegt allen Teilnehmern der Hauptversammlung vor und wurde auch in den Räumen der Gesellschaft in München, Franz-Joseph-Straße 1 sowie in Berlin, Rosenthaler Straße 52 seit der Einberufung zur Ansicht ausgelegt (§ 175 Abs. 2 AktG). Außerdem wurde auf Verlangen jedem Aktionär eine Abschrift der Vorlagen zugesandt.

Der Vorsitzende erläutert die Tätigkeit und den Bericht des Aufsichtsrates und verweist auf den Prüfungsbericht der Delta Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft, Mainz.

Zum Jahresabschluss der Gesellschaft stellt der Vorsitzende fest:

Der Aufsichtsrat habe den Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss 2023 sei damit festgestellt.

Auf das Verlesen der vorgelegten Berichte des Vorstands und der Prüfberichte der Delta Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft sowie des Aufsichtsrates wurde auf Nachfrage einstimmig verzichtet.

Einwendungen zu den Feststellungen und zur Auslegung in den Räumen der Gesellschaft werden nicht erhoben.

Damit stellte der Vorsitzende fest, dass den Bestimmungen des Aktiengesetzes, §§ 175 Abs. 2, 176 Abs. 1 AktG, entsprochen wurde.

Nunmehr gab der Vorsitzende den Teilnehmern die Gelegenheit Fragen zum Vortrag, den Jahresabschluss und/oder den weiteren Punkten der Tagesordnung zu stellen.

Das Wort wurde nicht gewünscht.

Anschließend wurde zur Abstimmung über die Beschlussvorlagen übergegangen.

Punkt 2 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023

Der Jahresüberschuss der haebmau AG zum 31. Dezember 2023 beträgt Euro 148.974,13. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages weist die AG einen Bilanzgewinn von Euro 1.127.260,20 aus.

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Beschlussvorschlag wurde

einstimmig

angenommen.

Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass damit der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde.

Punkt 3 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023

Der Vorsitzende gab folgende Vorschläge von Aufsichtsrat und Vorstand bekannt:

Christiane Stricker

Markus Bublitz Michael Itzlinger Sebastian Warschow Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor Entlastung zu erteilen.

Der Beschlussvorschlag wurde

einstimmig

angenommen.

Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass damit der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde.

Punkt 4 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das

Geschäftsjahr 2023

Der Vorsitzende gab folgenden Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand bekannt:

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor Entlastung zu erteilen.

Der Beschlussvorschlag wurde

einstimmig

angenommen.

Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass damit der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde.

Punkt 5 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Nachwahl des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat schlägt vor, Dr. Siegmund Rudigier als Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen.

Der Beschlussvorschlag wurde

einstimmig

angenommen.

Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass damit der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde.

Punkt 6 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2024

Der Vorsitzende gab folgenden Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand bekannt:

Für das Jahr 2024 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Aufsichtsratsvergütung in Höhe von EUR 27.500 vor. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält EUR 10.000 und die verbleibenden Aufsichtsräte jeweils EUR 5.000 (der neu gewählte Aufsichtsrat jahresanteilig 50%).

Gemäß aktueller Rechtsprechung sind die Rechnungen für diese Festvergütung ohne Umsatzsteuer zu stellen.

Die Vergütung ist fällig nach Erhalt einer ordnungsgemäßen Rechnung, frühestens jedoch am Tag nach der Hauptversammlung.

Punkt 7 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Delta Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft, Mainz zum Abschlussprüfer zu wählen.

Der Beschlussvorschlag wurde

einstimmig

angenommen.

Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass damit der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde.

Damit waren alle Punkte der Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung erledigt. Der Vorsitzende dankte den Erschienenen und schloss die Hauptversammlung um 11:40 Uhr.

Sämtliche Abstimmungen wurden in dem voraufgeführten, von dem Versammlungsleiter dargestellten Verfahren durchgeführt.

Die Beteiligten waren während der gesamten in diesem Protokoll beschriebenen Versammlung und Abstimmungsvorgänge ununterbrochen physisch anwesend.

Ein Widerspruch zur Niederschrift wurde nicht erhoben.

 

Berlin, den 12.06.2024

gezeichnet Peter Strahlendorf

sonstige Berichtsbestandteile

 

gezeichnet Christiane Stricker

gezeichnet Markus Bublitz

gezeichnet Michael Itzlinger

gezeichnet Sebastian Warschow

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der haebmau AG wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich hingegen auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die haebmau AG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der haebmau AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der haebmau AGfür das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 29. April 2024

DELTA AUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

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