Allgemeine Gebäudereinigung
CERATIZIT Business Services GmbH
Auf dem Bühl 1, 87437 Kempten (Allgäu), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Pracht seit 23.10.2023 | Prokura |
Dr. Matthias Bornhäuser seit 15.9.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
CERATIZIT S.A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CERATIZIT Business Services GmbH (vormals: CERATIZIT Hannover GmbH)Kempten (Allgäu) (vormals: Hannover)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024Bilanz zum 29. Februar 2024Aktivseite
Diese stellen nicht die tatsächlichen Ist-Zahlen dar, sondern beinhalten Pro-forma-Vergleichszahlen. Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024
Diese stellen nicht die tatsächlichen Ist-Zahlen dar, sondern beinalten Pro-forma-Vergleichszahlen. Entwicklung des Anlagevermögens
* Das Anlagevernögen der CERATIZIT Hannover
GmbH wurde im GJ 2022/23 vollständig verkauft.
Anhang zum 29. Februar 2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der CERATIZIT Business Services GmbH, Kempten - vormals CERATIZIT Hannover GmbH, Hannover - ("Gesellschaft"), Amtsgericht Kempten (Allgäu) HRB 17190, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Im Februar 2002 wurde die CERATIZIT Business Services GmbH vor ihrer Umfirmierung als Plansee Tizit Logistik GmbH gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von logistischen Dienstleistungen, wozu insbesondere die Ein- und Auslagerung von Gütern, deren Distribution sowie das Verpacken und Versenden derselben. Dagegen wurde das operative Geschäft der CERATIZIT Hannover GmbH im Februar 2023 an ein anderes verbundenes Unternehmen der Gruppe transferiert. Mit Verschmelzungsvertrag vom 31. Juli 2023 wurde die CERATIZIT Business Services GmbH im Rahmen eines Side-Stream Mergers auf die CERATIZIT Hannover GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung wurde rückwirkend zum 01.03.2023 zu Buchwerten durchgeführt. Die CERATIZIT Hannover GmbH wurde im Anschluss in die CERATIZIT Business Services GmbH umfirmiert und der Sitz nach Kempten (Allgäu) verlegt. Das gesamte Eigenkapital der verschmolzenen CERATIZIT Business Services GmbH in Höhe von EUR 6.819.424,70 wurde als Kapitalrücklage in die verschmolzende Gesellschaft eingestellt. Um eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu gewährleisten, findet der Ausweis in der Bilanz und GuV in einer 3-Spalten-Form statt. Die dritte Spalte stellt Pro-forma-Werte dar und unterstellt, dass die Verschmelzung der beiden Gesellschaften bereits im Vorjahr stattgefunden hat und zeigt somit konsolidierte Vorjahreswerte, welche nicht die tatsächlichen Ist-Werte widerspiegeln. Diese Form wurde gewählt, da die CERATIZIT Hannover GmbH im Geschäftsjahr 2022/23 lediglich vernachlässigbare operative Tätigkeiten ausführte und somit ein Vergleich mit den reinen Vorjahreszahlen nicht aussagekräftig wäre. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 16 Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Vorräte (Verpackungsmaterial) werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert bewertet. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten und Bankguthaben und -verbindlichkeiten sind zum Nennbetrag bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 1,78 % berechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Personalbezogene Rückstellungen werden auf Grundlage der anfallenden Personalaufwendungen kalkuliert. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen geben verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 5.123 (i. Vj. TEUR 624) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 839 (i. Vj. TEUR 0) gegen Gesellschafter. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 14) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 30.352 (i. Vj. TEUR 3.270) Verbindlichkeiten aus Cashpooling und in Höhe von TEUR 1.223 (i. Vj. TEUR 122) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 31.288 (i. Vj. TEUR 3.003) gegenüber Gesellschaftern. Latente Steuer Aufgrund des Vorliegens aktiver Wertansatzdifferenzen in den Rückstellungen sowie steuerlicher Verlustvorträge ergab sich ein Aktivüberhang latenter Steuern, auf dessen Ansatz verzichtet wurde. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 142 (i. Vj. TEUR 1) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Diese resultieren im Wesentlichen durch die Auflösung von Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 104 sowie Erstattung von Krankenkassen für Mutterschaftsgeld in Höhe von TEUR 25. Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023/2024 fielen keine Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung an. Steueraufwand Die Plansee Gruppe fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Da das MinStG im Geschäftsjahr 2023 für die Plansee Gruppe noch keine Anwendung findet, entsteht für die CERATIZIT Business Services GmbH im Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Die Gruppe ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der wesentlichen Auswirkungen von Pillar Two nach Inkrafttreten der Gesetzgebung zu treffen. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2 Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat keine Verpflichtungen aus Bürgschaften oder sonstigen Haftungsverhältnissen. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar beträgt für:
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Dr. Matthias Bornhäuser, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt (ab dem 17.04.2023) Herr Dipl.-Ing. (FH) Andreas Kordwig, einzelvertretungsberechtigt (bis zum 15.09.2023) Beirat Der Beirat der wurde im Zusammenhang mit der Verschmelzung aufgelöst. Organbezüge Zu den im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezügen des im Geschäftsjahr verantwortlichen Geschäftsführer erfolgen keine Angaben. Es wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden im Durchschnitt 162 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss zum 29. Februar 2024 in Höhe von EUR 574.530,80 sowie den Verlustvortrag in Höhe von EUR 3.003.323,40 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die CERATIZIT Business Services GmbH, Kempten (Allgäu), wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens des PLANSEE-Konzerns, der PLANSEE Holding AG, Reutte, Österreich, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der PLANSEE Holding AG, Reutte, Österreich, ist an deren Sitz erhältlich. Ereignisse nach dem Abschlusstichtag (Nachtragsbericht) Es ergaben sich keine weiteren Ereignisse nach dem Bilanzsstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft haben. Die Folgen des Krieges in der Ukraine seit Ende Februar 2022 sind auch nach diesem Geschäftsjahr weiterhin nicht absehbar. Diese könnten sich aber negativ auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Kempten, den 13. Mai 2024 CERATIZIT Business Services GmbH, Kempten (Allgäu) Die Geschäftsführung Dr. Matthias Bornhäuser, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Gliederung: I. Grundlagen des Unternehmens I.1. Konzernzugehörigkeit I.2. Geschäftsmodell des Unternehmens I.3. Forschung und Entwicklung I.4. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen II.2. Geschäftsverlauf II.3. Lage II.3.1. Ertragslage II.3.2. Finanzlage II.3.3. Vermögenslage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1. Prognosebericht III.2. Risikobericht III.3. Chancenbericht I. Grundlagen des Unternehmens I.1 Konzernzugehörigkeit Die CERATIZIT Business Services GmbH ist ein Unternehmen des Plansee Konzerns mit Sitz in Reutte, Österreich. I.2 Geschäftsmodell des Unternehmens Die CERATIZIT Business Services GmbH (vormals CERATIZIT Hannover GmbH) befasst sich an ihrem Standort in Kempten (Allgäu) mit der Lagerung und der Auslieferung von Produkten der CERATIZIT-Unternehmensgruppe. Zu ihren Auftraggebern gehören ausschließlich Gesellschaften der CERATIZIT- und Plansee-Unternehmensgruppe. Die Geschäftsbeziehungen basieren grundsätzlich auf entsprechenden Serviceverträgen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 31. Juli 2023 wurde die CERATIZIT Business Services GmbH im Rahmen eines Side-Stream Mergers auf die CERATIZIT Hannover GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung wurde rückwirkend zum 01.03.2023 durchgeführt. Die CERATIZIT Hannover GmbH wurde im Anschluss in die CERATIZIT Business Services GmbH umfirmiert und der Sitz nach Kempten (Allgäu) verlegt. Das gesamte Eigenkapital der verschmolzenen CERATIZIT Business Services GmbH in Höhe von EUR 6.819.424,70 wurde als Kapitalrücklage in die verschmolzende Gesellschaft eingestellt. Um eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu gewährleisten, findet der Vergleich der Ist-Werte des aktuellen Geschäftsjahres bei den Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit den Pro-forma-Zahlen des Vorjahres statt. Die Pro-forma-Spalte unterstellt, dass die Verschmelzung der beiden Gesellschaften bereits im Vorjahr stattgefunden hat und zeigt somit konsolidierte Vorjahreswerte, welche nicht die tatsächlichen Ist-Werte widerspiegeln. Diese Form wurde gewählt, da die CERATIZIT Hannover GmbH im Geschäftsjahr 2022/23 lediglich vernachlässigbare operative Tätigkeiten ausführte und somit ein Vergleich mit den reinen Vorjahreszahlen nicht aussagekräftig wäre. I.3 Forschung und Entwicklung Da die Gesellschaft innerhalb der CERATIZIT-Gruppe als Dienstleistungsunternehmen fungiert, werden Forschungs- und Entwicklungsleistungen, die über die Prozessoptimierung hinausgehen, in anderen Gesellschaften des Konzerns erbracht. I.4 Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren steuert die Gesellschaft ihr Geschäft nach dem EBT (Ergebnis vor Steuern) und der Umsatzrendite. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug das EBT der Gesellschaft TEUR 541 (i. Vj. TEUR 96). Die Umsatzrendite (EBT bezogen auf die Gesamtleistung) betrug 2,6% (i. Vj. 0,5 %). Der nicht finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft ist die Mitarbeiterzahl. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter war niedriger als im Vorjahr. So betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 163, während im Vorjahr im Durchschnitt 184 Mitarbeiter beschäftigt waren. II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Im Euro-Raum verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor deutlich zu spüren. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest und erhöhten unterjährig die Leitzinsen, wodurch die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter stiegen. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau von 2 Prozent. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der EaP-Staaten (Östliche Partnerschaft der Staaten Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Moldawien und der Ukraine) (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch und somit die Produktion weiterlaufen konnte. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern wie beispielweise Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) war die Entwicklung besser. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten sowie den gestiegenen Finanzierungskosten gedämpft. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU- Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 Prozent), Schweden (+5 Prozent) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 Prozent), Österreich (+2 Prozent) und Spanien sowie Italien (0 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (Jan.-Sept.: -16 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurde jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen profitieren konnte, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite war zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer für die Produktion weggebrochen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Quelle: VDMA "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024" vom 12. März 2024 II.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Berichtsjahres war gekennzeichnet von einem Rückgang der Umsatzerlöse um TEUR 356 auf TEUR 20.657 (i. Vj. 21.013). Aufgrund des höheren EBT verzeichnete die Gesellschaft auch eine Steigerung der Umsatzrendite (EBT bezogen auf die Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen durch die Weitergabe der Kostensteigerungen an die konzerninternen Servicepartner. Das EBT lag im Plus mit TEUR 541 (i. Vj. TEUR 96). Der deutlich niedrigere Jahresüberschuss des Vorjahres war maßgeblich durch die Zuführung in die Jubiläumsrückstellung beeinflusst. Der Geschäftsverlauf und das Ergebnis waren im laufenden Geschäftsjahr innerhalb der Planungen (EBT +5,7 %, Umsatzrendite -0,2 %-Punkte und Mitarbeiter Durchschnitt -11 Mitarbeiter) und sind aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. II.3 Lage der Gesellschaft II.3.1 Ertragslage Der Gesamtumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 356 (-1,8%) auf TEUR 20.657 (i. Vj. TEUR 21.013) reduziert. Der Umsatz für erbrachte Logistikleistungen erhöhte sich um 7,1 % um TEUR 1.096 auf TEUR 16.578 (i. Vj. TEUR 15.482). Der Umsatz aus dem Bereich Toolscope, der im Vorjahr TEUR 2.289 betrug, war in diesem Geschäftsjahr 0, da der operative Geschäftsbetrieb an ein anderes verbundenes Unternehmen verkauft wurde. Die Erträge aus sonstigen administrativen Dienstleistungen erhöhten sich um 25,8 % um TEUR 838 auf TEUR 4.079 (i. Vj. TEUR 3.241). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der höheren Nachfrage nach den administrativen Dienstleistungen sowie der üblichen Preiserhöhung aufgrund gestiegener Kosten. Im abgelaufenen Berichtsjahr entfiel die Aktivierung eigener Leistungen (i. Vj. TEUR 159), weil keine IT-Mitarbeiter mehr bei der Gesellschaft beschäftigt sind. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 46 auf TEUR 483 (i. Vj TEUR 437) im Wesentlichen aufgrund der Auflösung von Personalrückstellungen und die Weiterberechnung von IT-Hardware an verbundene Unternehmen. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.174 auf TEUR 1.916 (i. Vj. TEUR 3.090) verringert. Ursächlich sind vor allem die gefallenen Beschaffungskosten für Kartonagen. In der Gesellschaft waren am Bilanzstichtag 167 Mitarbeiter (i. Vj. 171 Mitarbeiter) beschäftigt; davon 1 Geschäftsführer sowie 105 gewerbliche Mitarbeiter und 61 Angestellte. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 525 auf TEUR 10.073 (i. Vj. 10.598) reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 2 auf TEUR 5.088 (i. Vj. TEUR 5.086) erhöht. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen höhere IT-Kosten für Service und Leasing von IT-Hardware. Die Abschreibung im abgelaufenen Geschäftsjahr verringerte sich um TEUR 68 auf TEUR 2.111 (i. Vj. TEUR 2.179). Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 575 (i. Vj. TEUR -111) erzielt. Die Brutto-Umsatzrendite ist mit 2,8% (i. Vj. -0,5%) um 3,3%-Punkte höher als im Vorjahr. Der prognostizierte Jahresüberschuss von TEUR 358 für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde erheblich überschritten. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 und mit dem ausgewiesenen Ergebnis zufrieden. II.3.2 Finanzlage Im Berichtsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft einen Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -452 (i.Vj. TEUR 2.645 Mittelzufluss), einen Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR -1.681 (i.Vj. TEUR -2.056) und einen Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 2.129 (i.Vj. Mittelabfluss TEUR -574), der insbesondere aus Einzahlungen aus der gruppeninternen Finanzierung TEUR 7.338 sowie der Rückführung von externen Darlehensverbindlichkeiten TEUR 2.336 resultiert. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen eine weitere Rechnung zur neuen Logistikanlage. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/2024 in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. II.3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen verringerte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 520 TEUR auf 42.282 TEUR (i. Vj. TEUR 42.802). Den Investitionen in Höhe von TEUR 1.681 (i. Vj. TEUR 2.091) standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.111 (i. Vj. TEUR 2.179) gegenüber. Die Investitionen betreffen insbesondere die Weiterentwicklung der Logistikanlage. Das Anlagevermögen entspricht 87,1 % der Bilanzsumme (i. Vj. 93,4 %). Das Vorratsvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 39 auf TEUR 347 (i. Vj. TEUR 386) verringert. Wesentliche Ursache ist der Kostenrückgang bei den Kartonagen. Das Vorratsvermögen entspricht 0,7 % der Bilanzsumme (i. Vj. 1 %). Der Forderungsbestand hat sich stichtagsbedingt um TEUR 3.264 auf TEUR 5.870 (i. Vj. TEUR 2.606) erhöht, da, anders als im Vorjahr, zum Ende des Jahres die Cashpooling-Konten nicht ausgeglichen wurden. Damit entspricht dieser 12,1 % der Bilanzsumme (i. Vj. 5,6 %). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vorjahresvergleich proportional um TEUR 2.555 auf TEUR 5.123 (i. Vj. TEUR 2.568) angestiegen. Die darin enthaltene Forderung gegenüber Gesellschafter erhöhte sich um TEUR 598 auf TEUR 839 (i. Vj. TEUR 241). Das Eigenkapital hat sich durch die Verschmelzung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 575 auf TEUR 4.521 (i. Vj. TEUR 3.947) erhöht. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich um 0,7 %-Punkte auf 9,3 % (i. Vj. 8,61 %) erhöht. Die in Höhe von TEUR 1.656 (i. Vj. TEUR 1.792) zu bildenden Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um insgesamt TEUR 136 gegenüber dem Vorjahr verringert. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen der Rückgang der Jubiläumsrückstellung. Die Rückstellungen entsprechen 3,4 % der Bilanzsumme (i. Vj. 3,9 %). Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um TEUR 2.270 auf TEUR 42.350 (i. Vj. TEUR 40.080) erhöht. Sie entsprechen 87,3 % der Bilanzsumme (i. Vj. 87,5 %). Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 4.875 auf TEUR 31.580 (i. Vj. TEUR 26.705) erhöht. Ursächlich für die Erhöhung war im Wesentlichen der Anstieg aus der Verbindlichkeit gegenüber dem konzerneigenen Cashpool-Konto um TEUR 4.156 auf TEUR 30.352 (i. Vj. TEUR 26.196). Dieser Anstieg war bedingt durch die Verschmelzung und der Tilgung eines Bankdarlehens. Die Bankverbindlichkeit reduzierte sich dadurch um TEUR 2.336 auf TEUR 10.448 (i. Vj. TEUR 12.783). Die Finanzierung erfolgte im Berichtsjahr ausschließlich über das Cashpool-Konto. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1.1 Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zum Jahresbeginn 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Inflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo- Geschäftsklima verrät. Die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer negativer Einflussfaktor hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Quelle: VDMA "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024" vom 12. März 2024 Für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft gilt: Für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir trotz des schwierigeren Umfeldes mit Umsatzerlösen von ca. TEUR 20.927 und mit einem EBT von ca. TEUR 517, einer betrieblichen Umsatzrendite von 2,5 %-Punkte und mit einem durchschnittlichen Personalbestand von 164 Mitarbeitern. Nach derzeitigem Stand können wir an der Umsatzprognose festhalten. Im Monat März 2024 wurde sowohl der Planwert im Umsatz als auch die betriebliche Umsatzrendite übertroffen. Bestandsgefährdende Entwicklungen sind nicht erkennbar. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsführung für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 weiter vorsichtig optimistisch. III.2 Risikobericht Die Entwicklung der Gesellschaft ist ausschließlich von der Entwicklung der Gesellschaften der CERATIZIT-Gruppe abhängig, die ihrerseits von der allgemeinen Konjunkturlage abhängig sind. Sollte sich diese verschlechtern, wird dies auch Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaften der CERATIZIT-Unternehmensgruppe haben und somit auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft, da diese dann weniger Logistikleistungen nachfragen werden. Marktrisiko Diesem Risiko steuern die Gesellschaften der CERATIZIT-Gruppe durch das monatliche Berichtswesen entgegen, welches eine komplette G&V-Rechnung und Bilanz umfasst, die zeitnah Abweichungen vom erstellten Jahresbudget bzw. den laufend erfolgenden Vorschauanpassungen ausweist. Sämtliche Bereiche der Unternehmen werden über relevante Kennzahlen gesteuert, die aktualisiert im Business Warehouse online abrufbar sind. Der Produktion steht auch ein Kennzahlencockpit zur Verfügung, das Veränderungen der Steuergrößen monatlich aufzeigt. Nachdem der Bestand der Unternehmen vom Umsatz und Rohertrag abhängig sind, erstellen die Marktverantwortlichen jedes Quartal eine rollierende Auftragseingangs- und Umsatzvorschau. Aufgrund der schnelllebigen Veränderung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird die Vorschau monatlich überprüft und gegebenenfalls werden Sofortmaßnahmen eingeleitet, die auch Auswirkungen auf die CERATIZIT Business Services GmbH haben könnten. Die Unternehmensleitung wird im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigen alle möglichen Maßnahmen ergreifen. Aufgrund des engen Einbezugs in die CERATIZIT-Unternehmensgruppe und der konzerninternen Serviceverträge wird das wirtschaftliche Risiko der CERATIZIT Business Services GmbH niedrig und die Auswirkungen als gering eingeschätzt. Neben diesem Risiko müssen mittel- bis langfristig noch folgende Risiken betrachtet werden. Liquiditätsrisiko Die Finanzierung der Gesellschaft wird über das Treasury der CERATIZIT-Gruppe abgewickelt. Dem Unternehmen steht immer ausreichend Liquidität über ein Cashpool-Konto zur Verfügung. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der zentralen Finanzierung wird das Risiko mangelnder Liquidität als niedrig mit geringer Auswirkung eingestuft. IT-Risiko Der Krieg in der Ukraine ist immer noch begleitet von massiven Cyberattacken auf kritische Infrastruktur, auch außerhalb der Ukraine. Die Plansee IT-Security ist weiterhin in enger interner und externer Abstimmung, um die Netzwerke an allen Standorten zu schützen. Aktuell steht die Unternehmensgruppe in ständigem Kontakt mit Kunden, Lieferanten, Logistikpartnern und staatlichen Einrichtungen. Die Plansee Produktionsnetzwerke sind aktuell voll operativ mit stabilen Versorgungsketten. Eine Cyber-Attacke innerhalb des Unternehmens ist bisher nicht aufgetreten. Die CERATIZIT Business Services GmbH ist voll ins SAP-System und in andere IT-Software- Systemen der Plansee Gruppe eingebunden und von deren Systemsicherheit abhängig. Aufgrund der Maßnahmen wird das Risiko von erfolgreichen Cyberattacken auf die IT- Infrastruktur als niedrig eingeschätzt mit geringen Auswirkungen. Insgesamt sind die negativen Auswirkungen und der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft und auf unsere konzerninternen Servicepartner kaum abschätzbar. Nach den der Geschäftsführung heute bekannten Informationen bestehen gesamthaft keine Risiken, die den Fortbestand der CERATIZIT Business Services GmbH gefährden. III.3 Chancenbericht Aufgrund der strategischen Relevanz der Gesellschaft für den Gesamtkonzern ergeben sich durch die vollständige Integration Chancen der Weiterentwicklung der Dienstleistungen, die ausschließlich durch die CERATIZIT Business Services GmbH angeboten und nicht an konzernfremde Unternehmen weitergegeben werden. Durch das immer größer werdende Handelsvolumen steigt auch die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen in gleichem Maße. Es werden weitere Investitionen getätigt werden, um durch konsequente Weiterentwicklung der Dienstleistungen unsere Position im Konzern zu sichern. Zudem arbeitet die Unternehmensgruppe dauerhaft und intensiv an Effizienzsteigerungsprogrammen, welche die Abläufe verbessern und mittel- bis langfristig die Kosten reduzieren werden.
Kempten, den 13. Mai 2024 CERATIZIT Business Services GmbH Dr. Matthias Bornhäuser BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CERATIZIT Business Services GmbH (vormals CERATIZIT Hannover GmbH), Kempten (Allgäu) (vormals Hannover) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CERATIZIT Business Services GmbH (vormals CERATIZIT Hannover GmbH), Kempten (Allgäu) (vormals Hannover), - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CERATIZIT Business Services GmbH (vormals CERATIZIT Hannover GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 29. Februar 2023 und somit die Vergleichsangaben zum 29. Februar 2023 und für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 29. Februar 2023 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 13. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Holger Lutz, Wirtschaftsprüfer Patrick Konhäuser, Wirtschaftsprüfer |
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