Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 176604
Eingetragen
9.8.2022
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines IT-Unternehmens, die Unternehmen aller Art in Fragen der Informationstechnologie berät, sowie die Entwicklung, Erstellung, Einführung, Anpassung, Wartung und Vermittlung von Computersoftware und -hardware, IT-Dienstleistungen und die Durchführung von Schulungen. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens der Erwerb, das Halten und Verwaltung und der Verkauf von Beteiligungen, insbesondere Mehrheitsbeteiligungen an einer Vielzahl von Gesellschaften, im besonderen Gesellschaften der IT-Branche im eigenen Namen und auf eigene Rechnung sowie die Übernahme und das Erbringen von Dienstleistungen wie Verwaltung und Marketing für solche Unternehmen und alle in diesem Zusammenhang anfallenden Geschäfte. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sonja Kmietsch
seit 4.9.2025
Prokura
Stefan Zingraf
seit 4.9.2025
Prokura
Boris Gonser
seit 4.9.2025
Prokura
Dennis Hagen
seit 4.9.2025
Prokura
Joachim Clausen
seit 4.9.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DBAG Monti International SARLLUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

akquinet Holding GmbH
Germany
3.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

akquinet GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Ertragslage

2.4 Finanz- und Vermögenslage

2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.6 Ukraine Krieg

3. Risiko- und Chancenbericht

4. Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die akquinet GmbH hat im Jahr 2023 ihren Sitz in 22179 Hamburg, Werner-Otto-Straße 6, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 176604 eingetragen.

Die Verlegung des Firmensitzes der akquinet GmbH vom Paul-Stritter-Weg 5 in die Otto-Werner-Straße 6, 22179 Hamburg erfolgte am 22. Mai 2023.

Die Geschäftstätigkeit der akquinet GmbH ist unverändert die eines IT-Service-Dienstleisters. Das Portfolio umfasst die Beratung, den Verkauf, Entwicklung, Einführung, Anpassung und Wartung von Software, den Betrieb von Rechenzentren, die Betreuung von Applikationen und die Durchführung von Schulungen.

Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesellschaften zugekauft:

Enghofer Koch Consulting GmbH

SI Consulting Sp. z o.o. (Polen)

Maximum Solution Consulting Group GmbH (Schweiz)

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Anteile an der Tochtergesellschaft akquinet care GmbH, die vorher noch im Besitz von akquinet Töchtergesellschaften waren, zugekauft, um im nächsten Jahr die Verschmelzung mit der akquinet ristec GmbH durchführen zu können.

Zudem wurden die restlichen Anteile der Institut für Softwaretechnik und Outsourcing GmbH erworben.

Die akquinet GmbH ist aufgrund dieser Zukäufe nun auch alleiniger Gesellschafter bei den folgenden Gesellschaften:

akquinet care GmbH

Institut für Softwaretechnik und Outsourcing GmbH

Die Zukäufe wurden zum Teil eigenfinanziert. Zudem wurden der Gesellschaft zur Finanzierung der Zukäufe Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt und die Kapitalrücklage erhöht.

Die Anteile an der akquinet technology GmbH wurden im Geschäftsjahr veräußert.

Verschmelzungen von Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr zwei rückwirkend auf den 01.01.2023 durchgeführt. Die akquinet engineering GmbH wurde auf die akquinet ONE Solutions GmbH (ehemals akquinet public consulting & services GmbH) verschmolzen und die Comporsys Hansa Gesellschaft mit beschränkter Haftung wurde auf die akquinet NEXT GmbH verschmolzen.

Ergebnisabführungsverträge wurden im Geschäftsjahr zwischen der akquinet GmbH als Organträger und den folgenden Gesellschaften als Organgesellschaft geschlossen:

akquinet Next GmbH

akquinet business consulting GmbH

akquinet data center competence GmbH

akquinet hosting services GmbH

akquinet ONE Solutions GmbH

akquinet business service GmbH

Darüber wurde auch ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der akquinet GmbH als Organgesellschaft und der akquinet Holding GmbH als Organträger im Jahr 2023 abgeschlossen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Michael Knopp (CFO, Ressorts: Finanzen und Controlling, Personal, Einkauf, Recht & Compliance, ESG, M&A, Strategie), Thomas Muszal (Ressorts: Business Unit SAP; Vertrieb, Marketing, Presse & Öffentlichkeitsarbeit), Thomas Tauer (CEO, Ressorts: Business Units IT-Outsourcing, Microsoft, Consulting, Infor, Health; Liegenschaften & Data Center, interne IT),

Das Stammkapital der akquinet GmbH beträgt unverändert EUR 3.000.000.

Die bestehenden Standorte und Gesellschaften wurden auch im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut. Der Hauptstandort ist in Hamburg Bramfeld. Dieser Standort wird durch die Hamburger Gesellschaften und die akquinet GmbH genutzt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsklima im IT-Service-Markt im gesamten Geschäftsjahr 2023 war weitestgehend stabil, ist aber weiterhin geprägt durch hohe Qualitätsansprüche und starkes Kostenbewusstsein bei den Kunden. Die Konjunkturerwartung für das neue Geschäftsjahr ist durch den nicht final einschätzbaren wirtschaftlichen Einfluss des Ukraine-Kriegs sowie der Inflation weiterhin verhalten.

Das Wirtschaftsjahr 2023 war ebenso wie das vorangegangene Rumpfgeschäftsjahr 2022 deutlich von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie der Inflation geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2023 -0,3 %.

Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung in der Jahresprojektion von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus. Die Ausgangslage für das Jahr 2024 stellt sich somit ungünstiger dar als in der Herbstprojektion angenommen. 1

1 Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 (bmwk.de)

Die Nachfrage von Unternehmen nach neuer Technik, Anwendungen und Services entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin verhaltener mit längeren Akquise- und Entscheidungs-Zeiträumen. Die Nachfrage ist aber nicht eingebrochen. Die neuen Technologiefelder Cloud Computing und Mobilität entwickeln sich stärker als in den vorangegangenen Geschäftsjahren, jedoch immer noch etwas verhaltener als erwartet. Der zunehmende Einsatz von mobilen Geräten wie Tablet-Computern und Smartphones bringt eine neue Generation von produktiven Anwendungen (Business-Apps) hervor, an deren Entwicklung wir aktiv beteiligt sind.

Gemäß der Lünendonk-Studie 2 kam es im Vorjahr 2022 zu einem neuen Höchststand für den Markt für IT-Dienstleistungen. Treiber waren vor allem gestiegenen Ausgaben für die digitale Transformation sowie der Mangel an Digital- und IT-Experten. Für 2023 wurde prognostiziert, dass die IT-Ausgaben weiter steigen und sich der IT-Dienstleistungsmarkt zunehmend von der schwächelnden Konjunkturentwicklung abkoppelt. Nach wie vor liegt ein Nachfrageschwerpunkt auf der digitalen Transformation. Damit verknüpft erwarten die IT-Dienstleister eine hohe Nachfrage rund um die Themen Cloud Transformation, IT-Modernisierung, Cyber Security und Data Analytics. Zudem entwickelt sich Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Viele Unternehmen forcierten ihre Digitalisierungsbestrebungen. Die Corona-Pandemie zeigte den Unternehmen auf, dass die Bestrebungen zur digitalen Transformation in den vergangenen Jahren nicht ausreichten und so nun ein Nachholbedarf besteht. Die Vielzahl an Herausforderungen kann die Mehrheit der Unternehmen jedoch nicht allein bewältigen. Externe IT-Dienstleister waren und sind daher wichtige Partner, was sich auch durch deren Umsatzentwicklungen bestätigen lässt.

Die steigende Bedrohung durch Cyber-Angriffe beschäftigt neben den IT-Modernisierungen ebenfalls die Unternehmen und führen somit zu einer zunehmenden Nachfrage und Nutzung von Cloud Services.

Gesamtwirtschaft

Im Jahreswirtschaftsbericht 2024 3 geht die Bundesregierung trotz des andauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen mit Blick auf die Weltwirtschaft von einem Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr 2024 von 0,2 % aus. Wesentliche Faktoren sprechen für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im laufenden Jahr. Dazu gehören der deutliche Rückgang der Inflation in Jahr 2023, welcher im Januar 2024 bei 2,9% lag, sowie der robuste Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreichte zuletzt mit über 46 Millionen Personen einen Höchststand.

Die Bundesregierung geht in ihrer Jahresprojektion davon aus, dass es nach einem Rückgang des BIP um 0,3 Prozent im 4. Quartal 2023 noch nicht zu einer spürbaren Belebung zum Jahresbeginn kommen wird Trotz der Ausgangslage zum Jahreswechsel wird mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent gerechnet. 4

2 Vgl. Lünendonk Studie abrufbar unter Lünendonk-Studie 2022: Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland (luenendonk.de).

3 Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 | Bundesregierung

4 Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 | Bundesregierung

Branche

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) prognostizierte im Januar für das Jahr 2023 ein Umsatzwachstum des deutschen IT-Marktes um 3,8 % auf 203,4 Milliarden Euro. 5 Die stärksten Umsatzerhöhungen wurden für die Bereiche Software (9,3%), IT-Hardware (5,3%) und IT-Services (4,7%) erwartet. 6

Aktuelle Zahlen zum prognostizierten Umsatzwachstum unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Inflation wurden bislang nicht vom Verband veröffentlicht.

Allerdings vermittelt eine Umfrage von Bitkom 7 unter 1.000 Unternehmen quer durch alle Branchen repräsentativ ein Stimmungsbild. In der Studie "Wirtschaftsschutz 2023" ist beziffert, dass 206 Milliarden Euro jährlich der deutschen Wirtschaft an Schaden durch Diebstahl von IT-Ausrüstung und Daten sowie digitale und analoge Industriespionage und Sabotage entsteht. Damit liegt der Schaden zum dritten Mal in Folge über der 200-Milliarden-Euro-Marke (2022: 203 Milliarden Euro, 2021: 223 Milliarden Euro) und pendelt sich auf sehr hohem Niveau ein. Rund drei Viertel (72 Prozent) aller Unternehmen waren in den vergangenen zwölf Monaten von analogen und digitalen Angriffen betroffen, weitere 8 Prozent vermuten dies, ohne entsprechende Angriffe zweifelsfrei nachweisen zu können. Gegenüber dem Vorjahr mit 84 beziehungsweise 9 Prozent ging die Zahl der Angriffe damit leicht zurück. Deutlich zugenommen haben allerdings jene Angriffe, die der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind. 61 Prozent der betroffenen Unternehmen sehen die Täter in diesem Bereich. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 51 Prozent, vor zwei Jahren sogar nur bei 29 Prozent. Zugleich entwickeln sich Russland und China seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine immer mehr zur Basis für Attacken auf die deutsche Wirtschaft. 46 Prozent der betroffenen Unternehmen konnten Angriffe nach Russland zurückverfolgen (2021: 23 Prozent), 42 Prozent wurden aus China angegriffen (2021: 30 Prozent).

5 Vgl. Jahres-Pressekonferenz 2023 (bitkom.org) - Folie 4.

6 Vgl. Jahres-Pressekonferenz 2023 (bitkom.org) - Folie 5.

7 Vgl. Bitkom-Umfrage abrufbar unter Cybersicherheit: 8 von 10 Digitalunternehmen erwarten verschärfte Bedrohungslage | Bitkom e.V.

2.2 Geschäftsverlauf

Die gesamte Geschäftsentwicklung der akquinet GmbH verlief, wie bereits im Vorjahr, insgesamt positiv. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresgewinn in Höhe von TEUR 2.154 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 4.168). Auf Grund des zwischen der akquinet GmbH und akquinet Holding GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsbetrages vom 25.07.2023 wird der Jahresgewinn in voller Höhe abgeführt. Bei dem Ergebnis ist jedoch zu beachten, dass die akquinet GmbH selbst auch als Organträger agiert. Durch die sechs weiteren Ergebnisabführungsverträge sind der akquinet GmbH TEUR 7.573 zugerechnet worden. Die darüber hinaus bestehenden Ausschüttungen der Tochtergesellschaften an die akquinet GmbH liegen ungefähr auf Vorjahresniveau. Der Umsatz des Wirtschaftsjahres 2023 ist im Vergleich zum Kalenderjahr 2022 konstant geblieben und erreicht annährend das Wirtschaftsjahr 2022/2023.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden drei Gesellschaften, sowie Anteile an zwei Tochtergesellschaften zugekauft. Die Kaufpreise belaufen sich auf insgesamt TEUR 77.439.

Im Bereich der Shared-Services wurde weiter in die Konsolidierung, Zentralisierung und Optimierung von Dienstleistungsprozessen der Gruppe investiert. Im Zuge dieser kontinuierlichen Verbesserung wurden weitere gruppenweit einheitliche Serviceprozesse in die zentralen Systeme implementiert. Somit können Serviceleistungen nach diesen Investitionen zukünftig kostengünstiger und effizienter erbracht werden.

Zur Überprüfung der Dienstleistungsqualität wird dies regelmäßig durch eine Nutzer-Zufriedenheits-Umfrage überprüft.

Die vor allem im Microsoft-Geschäftsbereich betriebenen technologischen Weiterentwicklungen bei unseren Branchenlösungen und die Erweiterung um Cloud-Lösungen, sowie unser Security Produkt im SAP-Geschäftsbereich haben uns eine führende Markposition verschafft. Diese kann jetzt in verschiedenen Projektsituationen umgesetzt werden.

Durch die Zukäufe hat die akquinet GmbH nun die Möglichkeit des Nearshorings geschaffen und gleichzeitig den SAP-Bereich gestärkt. Dazu kommt der Marktzutritt für Implementierung der ERP-Software infor.

2.3 Ertragslage

Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 TEUR 0 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 4.168).

Die nachstehende Übersicht in TEUR zeigt die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen im Vorjahresvergleich und verdeutlicht die Ertragslage des vorliegenden Jahresabschlusses:

Angaben in TEUR 2023 01.04.-31.12. 2022 2021/22 2020/21 2019/20
Umsatzerlöse 73.669 54.931 79.139 76.418 70.809
Materialaufwand 64.446 49.081 71.475 68.659 63.835
Erträge aus Beteiligungen 838 612 7.969 4.672 2.959
Ergebnis vor Steuern 2.163 -4.336 16.779 5.577 3.552
Jahresergebnis nach Steuern / Gewinnabführung 0 -4.168 16.373 5.039 3.210

Eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist nicht oder nur bedingt möglich aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 01.04.-31.12.2022 und der darin enthalten Erträge und Aufwendungen für lediglich 9 Monate.

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 73.669. Der Materialaufwand beträgt TEUR 64.446.

Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 9.311.

Der Personalaufwand beträgt TEUR 3.369 und ist verhältnismäßig angestiegen. Der Anstieg ist begründet in einem Wachstum der Mitarbeiteranzahl bei gleichzeitigem moderatem Anstieg der Gehälter der MitarbeiterInnen in der IT-Branche sowohl bei langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch bei Neueinstellungen.

Der Aufwand für Abschreibungen ist deutlich gesunken und beträgt TEUR 445 (Vorjahr: TEUR 1.147). Der Rückgang ist begründet durch die im Vorjahr hohen Investitionen in die Büroausstattung aufgrund des Umzugs in die neuen Büroräume in Hamburg.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 2.154 an die akquinet Holding GmbH abgeführt.

Das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 0.

2.4 Finanz- und Vermögenslage

Im vergangenen Geschäftsjahr hat die akquinet GmbH die erforderliche Liquidität aus eigenen Mitteln, durch Zugänge der Kapitalrücklage und Gesellschafterdarlehen bereitgestellt. Folgende Finanzkennzahlen in TEUR verdeutlichen die Entwicklung der Finanzlage:

Angaben in T€ 2023 2022 2021/22 2020/21 2019/20
Bilanzsumme 138.749 59.958 44.769 32.694 29.337
Eigenkapital 76.753 18.560 22.728 11.726 9.987
Eigenkapitalquote (in %) 55,3 31,0 50,8 35,9 34,0
Bankverbindlichkeiten 0 0 0 0 0
Gesellschafterdarlehen 29.025 20.950 0 0 0

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 78.791 auf TEUR 138.749 gestiegen. Dies liegt an den Zukäufen von Anteilen an Tochterunternehmen, welche durch Gesellschafterdarlehen und vor allem durch die Erhöhung der Kapitalrücklage finanziert wurden. Das Gesellschafterdarlehen valutiert zum Abschlussstichtag mit TEUR 31.509. Die Kapitalrücklage valutiert mit TEUR 61.508 zum Geschäftsjahresende.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betrug zum Abschlussstichtag 80,9 %. Das langfristige Vermögen besteht aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 782, immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 21 sowie Finanzanlagen in Höhe von TEUR 111.487.

Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 1.648 erhöht und beträgt insgesamt TEUR 25.986. Der Zugang ergibt sich aus einem Zugang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der Erhöhung der Bankbestände.

Der Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR 3.540 (Vorjahr: TEUR 1.346). Der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 3.308 (Vorjahr: TEUR 1.760). Die Liquiditätslage war während des Berichtszeitraumes jederzeit zufriedenstellend und die Zahlungsfähigkeit gewährleistet.

Das Eigenkapital ist im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 58.193 auf TEUR 76.753 angestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist mit 55,3 % (Vorjahr 30,9 %) gestiegen und nach wie vor auf einem guten Niveau.

Das langfristige Fremdkapital (Laufzeit von mehr als fünf Jahren) beträgt TEUR 33.002 (Vorjahr: TEUR 20.950) und beinhaltet im Wesentlichen ein Gesellschafterdarlehen.

Das mittel- und kurzfristige Fremdkapital (Restlaufzeit bis zu fünf Jahren) ist um TEUR 5.260 auf TEUR 25.672 gestiegen.

2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere die Umsatzerlöse, der Materialaufwand und der daraus resultierende Rohgewinn sowie das EBITDA. Als weitere Indikatoren werden das Ergebnis nach Steuern sowie der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit herangezogen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unser Unternehmen positioniert sich am Markt weiterhin als innovatives Dienstleistungsunternehmen mit Wachstumsgedanken. Der Ausbau unserer bisher konstanten Marktstellung sowie der mittelfristige unternehmerische Erfolg sind nur möglich durch kontinuierliche Pflege unserer Kundenbeziehungen sowie den Einsatz neuester und innovativer Technologien.

Somit ist die Kundenzufriedenheit sowie der langfristige Kundenstamm ein wichtiger Faktor unseres Erfolgs. Als Dienstleistungsunternehmen stehen unsere Mitarbeiter im Fokus. Durch Aus- und Fortbildungen und Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit möchten wir großen Mitarbeiterfluktuationen aus dem Weg gehen. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird regelmäßig in Umfragen hinterfragt.

2.6 Ukraine Krieg

Auswirkungen im Geschäftsjahr 2023 und 2024

Unser Unternehmen hat bis zum Ende des Monats März auch in diesem Jahr keine negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges festgestellt. Die Ergebnisse sind vergleichbar zum Vorjahr. Unterstützungsmaßnahmen der Regierung wurden nicht in Anspruch genommen.

3. Risiko und Chancenbericht

Das Ziel der akquinet GmbH ist nachhaltiges aber vor allem profitables Wachstum zu generieren. Um dies zu erreichen, entwickeln wir zusammen mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern erfolgreiche IT-Lösungen zu herausfordernden Themen in ganz ausgewählten Marktsegmenten. Wir überzeugen unsere Kunden durch die Qualität unserer Lösungen, Produkte sowie Beratungsleistungen. Wir streben mit einer auf nachhaltigen Erfolg ausgelegten Unternehmensstrategie ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis an und gehen daher nur Risiken ein, wenn diese einschätzbar sowie beherrschbar sind und die damit verbundenen Aktivitäten zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens beitragen. Darüber hinaus beobachten wir ständig die Weiterentwicklung unserer Produkte sowie die Qualität unserer Service- und Leistungserbringung, um unseren Kunden immer ein exzellentes Leistungsportfolio zu bieten.

Der andauernde Krieg in der Ukraine birgt nach wie vor Risiken. Die allgemeine Inflation ist weiterhin hoch und die zukünftige Entwicklung ist unklar. Auch die Auswirkungen auf Löhne und Gehälter, sowie die Preisentwicklung ist nicht final absehbar. Zudem ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit gegenüber Cyber-Angriffen auf. In Deutschland geht das BSI nicht von einer konkreten Gefährdungslage aus, dies könne sich jedoch jederzeit ändern.

Sicherlich wird auch der Geschäftsverlauf der akquinet von den äußeren Einflüssen betroffen sein. Wir erwarten aber aktuell keine dramatischen Einbrüche in Umsatz und Gewinn und bislang sind keine entsprechenden Entwicklungen zu verzeichnen.

Risikobericht

Risiken können sich sowohl aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, Investitionen in neue Produkte oder Märkte als auch aus Veränderungen im wirtschaftlichen und politischen Umfeld ergeben. Die akquinet GmbH trifft daher regelmäßig Maßnahmen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für solch ein Risikomanagementsystem sind implementierte Controlling- und Frühwarnsysteme. Innerhalb der akquinet GmbH und der verbundenen Unternehmen wurden Planungs- und Kontrollinstrumente installiert und werden weiterhin erfolgreich weiterentwickelt, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um diesen erfolgreich gegenzuwirken. Die Geschäftsführung ist aufgrund der Größe der Gesellschaft in alle von Bedeutung geltenden Geschäftsvorgänge eingebunden.

Die wesentlichen Risiken sind ihrer Bedeutung für die akquinet-Gruppe nach im Folgenden aufgelistet.

Fachkräfte Mangel - Nach wie vor macht sich der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft und insbesondere in der IT sehr stark bemerkbar und erfordert neue Wege sowie zunehmende Automatisierung. Wir begegnen diesem Risko mit Personalkostenerhöhungen für IT-Spezialisten und einer konsequenten Qualifizierung des Personals. Wir sehen das Risiko daher als gering an.

Markt- und Wettbewerbsrisiken - Der bestehende Krieg in der Ukraine und die sich dadurch eventuell ergebenden mittelfristigen und langfristigen Auswirkungen auf die europäische und die globale Wirtschaft sind weiterhin schwer einschätzbar. In einem derartigen Umfeld ist die Vorsicht der Kunden insbesondere bei langfristigen Investitionen in Standardsoftware und individuelle Softwareprojekte spürbar. Eine starke Konjunkturabschwächung oder ein massiver Markteinbruch durch die genannten äußeren Einflüsse würde das Beratungs- und Softwaregeschäft der akquinet GmbH direkt treffen. Zum waren in den letzten Jahren starke Kostensteigerungen zu beobachten. Die Marktentwicklung wird von uns stark beobachtet, sodass schnelle Reaktion erfolgen können. Zudem werden von uns die folgenden weiteren Maßnahmen getroffen, um diesen Risken zu begegnen:

Einheitliches und zentrales Controlling und Rechnungswesen

Intensive Beobachtung der Marktmitbegleiter

Intensivierung der Bestandskundenpflege und Ausbau der Neukundengewinnung

Konsequente Qualitätssicherung in Festpreisprojekten

Überprüfung der Tages- und Kostensätze bei Kunden

Wir schätzen die Markt- und Wettbewerbsrisken daher als gering ein.

Rechtliche Risiken - Es besteht das Risko, dass Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften und Regelungen nicht verhindert oder aufgedeckt werden. Die Gesellschaft hat eine Compliance Funktion eingerichtet. Daher wird das Risiko von Gesetzesverstößen als gering angesehen.

Chancenbericht

Die akquinet GmbH ist mit ihrem Leistungsportfolio schwerpunktmäßig im IT-Segment aktiv und unterliegt diesen Einflüssen. Die aktuelle Bewertung der Risikosituation ergibt, dass keine über die allgemeinen markt- und branchentypischen Einflüsse hinausgehende Risiken den Fortbestand der akquinet GmbH gefährden. Bei einer weiterhin positiv anhaltenden Marktentwicklung ergeben sich für die akquinet GmbH Chancen die positive Unternehmensentwicklung fortzuführen und auszubauen.

Durch die qualitativ hochwertigen Rechenzentrums-Dienstleistungen ist es möglich, Bestandskunden zu halten und weitere Neukunden zu akquirieren. In diesem Bereich dokumentieren unter anderem die aktuellen Zertifizierungen "Level 3 extended", "TÜV TSI 4.1" und "EN 50600" ein Sicherheitslevel der Rechenzentren, die ein Alleinstellungsmerkmal am Markt darstellen. Gleichzeitig weisen die Rechenzentren eine hohe Energieeffizienz auf, die jetzt und in Zukunft die Nachfrage nach nachhaltigen IT-Lösungen bedienen kann.

Die akquinet-Gruppe hat in den letzten Jahren sehr stark in den Aufbau von Know-How zum Betrieb heterogener Cloud Strukturen investiert, in denen Leistungen sowohl in den eigenen Rechenzentren als auch in öffentlichen Clouds erbracht werden. Durch den konsequenten Ausbau von Partnerschaften mit ausgewählten Herstellern in diesem Bereich und dem Betrieb erster Kunden kann sich die akquinet GmbH immer stärker als vertrauenswürdiger und kompetenter Ansprechpartner im Markt positionieren. Da diese Leistungen zunehmend nachgefragt werden, ergeben sich hier Chancen auch über die Kapazitäten der eigenen Rechenzentren hinaus zu wachsen.

Aus der weiterhin zunehmenden Nachfrage nach Digitalisierung, Vernetzung von Maschinen und dem Wunsch nach transparenten Prozessen, ergeben sich im Bereich der individuellen Softwareentwicklung Chancen, weiter zu wachsen und sich am Markt als strategischer Partner für die digitale Zukunft zu positionieren.

Durch den weiteren Aufbau exzellenter Branchenexpertise im Bereich Health, der Schaffung eines durchgängigen Produkt- und Leistungsportfolio für diese ausgewählte Branche und der namenhaften Referenzkunden, konnte die akquinet-Gruppe den Eintritt in dieses Marktsegment erfolgreich ausbauen. Durch die innovativen Produkte und Lösungen wurde ein weiterer Schritt zum langfristigen und qualitativ hochwertigen Wachstum getätigt.

Durch langfristige Verträge mit den Rechenzentrumskunden, ihrem breiten Leistungsportfolio, einem nachhaltigen Bestandskundenmanagement sowie sich daraus ergebenden Cross-Selling Potenzialen ist die akquinet Gruppe für den Fall einer konjunkturschwachen Phase gut aufgestellt.

Durch unsere Unternehmensübernahmen besteht auch in Zukunft gute Chancen, die Marktposition zu festigen bzw. Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums zu erreichen.

Für all diese Bereiche ist eine intensive Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ein ausschlaggebender Faktor. Hierdurch können wir unseren Kunden, im oberen Qualitäts- und Preissegment, anspruchsvolle Dienstleistungen sowie Produkte liefern und gleichzeitig unseren Mitarbeitern ein attraktives Aus- und Weiterbildungsangebot anbieten. Unter anderem hierdurch steigern wir die Mitarbeiterzufriedenheit und -Bindung.

Prognosebericht

Unsere Prognose für das Wirtschaftsjahr 2024 geht von einem durch den Krieg in der Ukraine negativ beeinflussten Gesamtwirtschaftswachstum und weiterhin steigenden Kostenbelastungen gegenüber dem Vorjahr aus.

Wir legen weiterhin den Schwerpunkt auf die qualitative Weiterentwicklung des Unternehmens.

Die akquinet GmbH wird trotz des Ukraine-Krieges sowie deren gesamtwirtschaftliche Auswirkungen moderat ihr qualitatives und quantitatives Wachstum im IT-Markt fortführen. Dabei konzentrieren wir uns weiterhin schwerpunktmäßig auf den deutschsprachigen Raum. In unserer Planung für 2024 streben wir in den Business Units ein Wachstum von etwa 10% bei Umsatz, Mitarbeiterzahl und Ertrag an.

Zusätzlich werden wir anorganisch wachsen, indem wir Unternehmen im Bereich unserer bisherigen Leistungsbereiche kaufen oder uns an diesen maßgeblich beteiligen. Hierbei fokussieren wir uns auf Unternehmen, die eine ähnliche bzw. bessere Umsatz- und Ertragslage haben und die unser Leistungsportfolio ergänzen oder gleiche Leistungsangebote haben wie die akquinet GmbH jetzt schon.

Erste Zukäufe im Bereich SAP und infor sind 2023 bereits erfolgt.

Auf Basis einer weiterhin zunehmenden und erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Bestandskunden in den Schwerpunktbranchen, wie bspw. Logistik, Sozialwirtschaft, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung, unterstützt durch die langjährig geschlossenen Outsourcingverträge, gesichert in die Zukunft. Für die geplanten Zuwächse bauen wir auf den weiteren Erfolg unseres Neukundenvertriebs. Der hieraus generierte Umsatz soll weiterhin ein Drittel von unserem geplanten Umsatz betragen.

Wir sehen damit der weiteren stabilen und erfolgreichen Entwicklung der akquinet GmbH und ihrer Tochtergesellschaften in allen Geschäftsfeldern mit Zuversicht entgegen.

 

Hamburg, 28. März 2024

Michael Knopp

Thomas Muszal

Thomas Tauer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 20.664,00 29.254,00
20.664,00 29.254,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 782.453,00 982.466,00
782.453,00 982.466,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 111.067.394,43 33.760.350,65
2. Beteiligungen 419.107,87 419.109,87
111.486.502,30 34.179.460,52
112.289.619,30 35.191.180,52
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 69.620,35 207.606,88
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 268.366,36 469.141,54
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.941,77
337.986,71 678.690,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.465.085,87 11.991.541,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.644.092,84 4.038.888,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 41.529,40 43.417,94
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 155.572,59 97.993,42
5. Sonstige Vermögensgegenstände 4.033.422,75 5.727.640,07
22.339.703,45 21.899.481,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.308.414,02 1.759.914,72
25.986.104,18 24.338.086,28
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 473.149,81 428.997,10
138.748.873,29 59.958.263,90

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 61.508.132,11 3.315.491,64
III. Gewinnrücklagen 35.476,05 35.476,05
IV. Gewinnvortrag 12.209.041,08 16.377.203,55
V. Jahresfehlbetrag 0,00 -4.168.162,47
76.752.649,24 18.560.008,77
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 702.457,86 1.342.315,29
702.457,86 1.342.315,29
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.866.771,87 1.709.848,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.308.609,60 12.831.277,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 31.509.014,25 21.637.881,24
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 138.103,83 237.659,98
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.471.266,64 3.639.273,33
61.293.766,19 40.055.939,84
138.748.873,29 59.958.263,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 73.668.783,34 54.930.531,96
2. Bestandsveränderung -137.986,53 -53.202,27
3. Sonstige betriebliche Erträge 210.947,92 1.027.972,42
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -613.164,94 -672.303,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -63.813.741,92 -48.408.848,19
-64.426.906,86 -49.081.151,80
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.888.490,07 -2.507.490,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -480.189,47 -367.346,81
-3.368.679,54 -2.874.837,74
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -222.431,70 -765.500,77
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -223.006,74 -381.380,12
-445.438,44 -1.146.880,89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.511.905,29 -6.543.844,30
8. Erträge aus Beteiligungen 837.970,99 611.733,04
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 7.573.069,60 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 237.451,51 107.577,71
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -74.999,00 -121.634,13
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.414.855,82 -982.166,95
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.960,01 167.687,98
14. Ergebnis nach Steuern 2.155.411,89 -3.958.214,97
15. Sonstige Steuern -1.500,00 -1.035,00
16. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -2.153.911,89 -208.912,50
17. Jahresfehlbetrag 0,00 -4.168.162,47

ANHANG zum 31. Dezember 2023

akquinet GmbH

Hamburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: akquinet GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Register-Nr.: 176604

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Gemäß § 267 Abs. 3 HGB handelt es sich zum 31. Dezember 2023 um eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden unter Wesentlichkeitsaspekten bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab EUR 800,00 wird die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 7.644.092,84 (Vorjahr: EUR 4.038.888,00). Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bis zu einem Jahr von EUR 2.652.671,68 (Vorjahr: EUR 2.719.247,09) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 4.991.421,16 (Vorjahr: EUR 1.319.640,91).

Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von EUR 155.572,59 (Vorjahr: EUR 97.993,42). Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bis zu einem Jahr von EUR 155.572,59 (Vorjahr: EUR 97.993,42).

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 41.529,40 (Vorjahr: EUR 43.417,94). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 41.529,40 (Vorjahr EUR 43.417,94).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 31.509.014,25 (Vorjahr: EUR 21.637.881,24). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.236.196,44 (Vorjahr: EUR 596.994,86) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 30.272.817,81 (Vorjahr: EUR 21.040.886,38).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 18.308.609,60 (Vorjahr: EUR 12.831.277,21. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 14.330.651,25 (Vorjahr: EUR 12.831.277,21) und sonstige Verbindlichkeiten In Höhe von EUR 3.977.985,40 (Vorjahr: EUR 0,00).

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von EUR 138.103,83 (Vorjahr: EUR 237.659,98). Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 138.103,83 (Vorjahr: EUR 237.659,98).

Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt.

Im Geschäftsjahr ist aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 122) auf die Anteile an einem verbundenen Unternehmen vorgenommen worden.

Vorräte

Auf Waren sind im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 132) vorgenommen worden.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 1.000.000,00).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 3.000.000,00.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Der Kapitalrücklage wurden EUR 58.192.640,47 mittels Bareinlagen und Darlehensabtretungen hinzugeführt. Die Kapitalrücklage beträgt nun EUR 61.508.132,11.

Entwicklung des Bilanzgewinnes

Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 12.209.041,08 (Vorjahr: Gewinnvortrag nach teilweiser Verwendung des Vorjahresergebnisses EUR 16.377.203,55) einbezogen. Der Bilanzgewinn zum Abschlussstichtag setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Gewinnvortrag nach Verwendung 12.209.041,08
Jahresüberschuss im Geschäftsjahr -,--
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 12.209.041,08

Das Ergebnis in Höhe von EUR 2.153.911,89 wurde durch einen Ergebnisabführungsvertrag an die akquinet Holding GmbH abgeführt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Personal EUR 475.900,00 (Vorjahr EUR 500.832,65), Rückstellungen für Gewährleistungen EUR 41.500,00 (Vorjahr EUR 42.000,00) sowie für ausstehende Rechnungen EUR 115.592,86 (Vorjahr EUR 560.331,49)

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, waren nicht zu erfassen.

Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und Angaben zu Sicherungsrechten

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.866.771,87 (Vorjahr: EUR 1.709.848,08).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 14.330.651,25 (Vorjahr: 12.831.277,21 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 3.977.958,35 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 138.103,83 (Vorjahr: EUR 237.659,98).

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 479.090,75 EUR (Vorjahr: EUR 929.120,34).

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 5.670.481,02 (Vorjahr: EUR 2.674.995,22).

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 3.321.694,87 (Vorjahr: EUR 35.157,77).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 2.484.329,90 (Vorjahr: EUR 687.382,22).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 29.024.684,35 (Vorjahr: EUR 20.950.499,02).

Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von EUR 850.119,73 (Vorjahr: EUR 1.047.994,52). Die Verbindlichkeiten aus Mietkäufen sind mit Eigentumsvorbehalten besichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 2.175.307,14
aus Gewährleistungsverträgen 0,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00
Summe 2.175.307,14

Die akquinet GmbH hat zugunsten einer ihrer Tochtergesellschaften drei Patronatserklärungen abgegeben. Die Gesellschaft verpflichtet sich, die Tochtergesellschaft im Falle von Liquiditätsengpässen der Tochtergesellschaft finanziell auszustatten. Zum Stichtag beträgt die Verpflichtung insgesamt EUR 5.284.207,34 (Vorjahr: EUR 8.379.819,59).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre kaum zu rechnen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 47.383.927,28 (Vorjahr: EUR 48.703.275,65) sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon fällig innerhalb eines Jahres EUR 4.084.974,38 (Vorjahr: EUR 3.702.043,03)). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um diverse Miet- und Leasingverträge über die Nutzung von Büroräumen und Personenkraftwagen.

Rangrücktritte

Für Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe von EUR 2.154.900,00 (Vorjahr: EUR 2.154.900,00) Rangrücktrittserklärungen abgegeben. Diese Forderungen sind zum Abschlussstichtag vollständig wertberichtigt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Eine Aufgliederung der Umsätze ist nicht vorzunehmen, da fast ausschließlich Dienstleistungsumsätze im IT-Bereich geleistet werden.

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Geschäftseinheiten wie folgt auf:

Geschäftseinheit Umsatzerlöse
in EUR
Individuelle Lösungen & Consulting 10.465.790,94
Health 7.504.210,17
Microsoft 5.027.100,44
Outsourcing & Datacenter 25.772.158,80
SAP 10.347.395,73
Sonstige 14.552.127,26
Gesamt 73.668.783,34

Die Umsatzerlöse teilen sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:

Region Deutschland EU Drittstaaten
Umsätze in TEUR 71.010 1.546 1.113

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 17.281,74 (Vorjahr: EUR 170,13) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 109.159,27 (Vorjahr: EUR 167,91) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind des Weiteren periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 167,91) enthalten:

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Einstellungen in Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.039 (Vorjahr: TEUR 2.136) enthalten. Die einzelwertberichtigten Forderungen betreffen Forderungen von verbundenen Unternehmen und von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind EUR 7.503,23 (Vorjahr: EUR 6.687,14) an Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl (Vorjahr)
Arbeiter 0,00 0,00
Angestellte 38,25 42,00
leitende Angestellte 2,00 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 40,25 44,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 33,75 36,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6,50 7,25

Zusätzlich wurden während des Geschäftsjahrs durchschnittlich 13 Auszubildende/Duale Studenten (Vorjahr: 12) beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Thomas Tauer ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Hamburg
Tilmann Vieregge ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Kiel
Olaf Lange ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Hamburg
Thomas Muszal ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Lübeck
Olaf Zöftig ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Hamburg
Michael Knopp ausgeübter Beruf: Geschäftsführer, Ratingen

Herr Michael Knopp wurde am 22.05.2023 im Handelsregister eingetragen. Olaf Lange ist im Handelsregister als Geschäftsführer am 07.08.2023 ausgetragen worden. Olaf Zöftig ist am 16.10.2023 ausgetragen worden. Tilmann Vieregge ist am 13.02.2024 im Handelsregister ausgetragen worden.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen für das Geschäftsjahr EUR 416.527,95 (Vorjahr: EUR 288.366,66).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
EUR EUR
akquinet Americas Corp., Florida / USA 60,00% 38.667,48 152.822,13
akquinet business consulting GmbH, Hamburg 100,00% EAV 1.074.923,29
akquinet business service GmbH, Hamburg 100,00% EAV 1.377.770,29
akquinet care GmbH, Buseck 100,00% -20.850,81 14.228,82
akquinet data center competence GmbH, Norderstedt 100,00% EAV 2.115.109,43
akquinet dynamic projects GmbH, Nürnberg 100,00% 344.569,65 549.049,53
akquinet finance & controlling GmbH, Hamburg 100,00% 201.333,53 423.516,42
akquinet health service GmbH, Hamburg # 49,99% -2.568.393,22 -4.217.652,67
akquinet HKS business technologies GmbH, Linz / Österreich 60,00% 706.220,69 1.095.555,94
akquinet hosting services GmbH, Hamburg 100,00% EAV 1.284.299,43
akquinet NEXT GmbH, Kiel 100,00% EAV 1.777.334,56
akquinet nx2 GmbH, Hamburg 60,00% -1.394.787,97 -2.517.843,60
akquinet outsourcing gGmbH, Hamburg # 74,90% 67.142,72 1.014.612,49
akquinet port consulting GmbH, Bremerhaven 55,00% 49.125,44 199.125,44
akquinet ONE Solutions GmbH, Hamburg 100,00% EAV 605.745,74
akquinet ristec GmbH, Buseck 100,00% 224.212,80 574.676,93
akquinet EpiX GmbH, Hamburg 100,00% -2.575,75 149.343,74
akquinet tech@spree GmbH, Berlin 55,00% 62.676,56 2.745.829,14
akquinet value solutions GmbH, Hamburg 100,00% -1.073,54 16.616,39
Institut für Softwaretechnik und Outsourcing GmbH, Hamburg 100,00% -38.232,75 114.557,16
it-agile GmbH, Hamburg # 25,10% 254.377,99 1.295.292,04
RBS EMEA UG (haftungsbeschränkt), Hamburg 100,00% 3.570,94 33.900,70
Opalis Consulting GmbH, Hamburg # 25,10% 40.511,72 730.663,19
SAMS-ON GmbH, Hamburg # 33,33% 4.425,24 162.331,57
Enghofer Koch Consulting GmbH 100,00% 1.764.009,59 2.538.283,22
SI Consulting Sp. z o.o., Breslau / Polen 100,00% 1.874.096,66 4.008.932,44
Maximum Solution Consulting Group GmbH Wollerau / Schweiz 100,00% 1.475.399,03 4.265.330,56

# zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft lag der Jahresabschluss des Wirtschaftsjahres 2023 noch nicht vor. Das angegebene Jahresergebnis sowie das Eigenkapital beziehen sich auf den letzten vorliegenden Jahresabschluss.

EAV: Es liegt ein Ergebnisabführungsvertrag vor.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der akquinet MidCo GmbH zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und bei dem Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers sind im Geschäftsjahr folgende Honorare als Aufwand erfasst worden:

Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 18 (zurückgestellt)

Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 7

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 0,00.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 12.209.041,08 der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 12.209.041,08 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 28. März 2024

Michael Knopp

Thomas Muszal

Thomas Tauer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 110.819,45 0,00 73.434,60 37.384,85
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.446.633,66 29.226,70 109.206,28 1.366.654,08
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 34.275.756,98 77.439.366,26 120.296,77 111.594.826,47
Beteiligungen 431.604,87 0,00 0,00 431.604,87
34.707.361,85 77.439.366,26 120.296,77 112.026.431,34
36.264.814,96 77.468.592,96 302.937,65 113.430.470,27
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 81.565,45 8.569,00 73.413,60 16.720,85
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 464.167,66 213.862,70 93.829,28 584.201,08
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 515.404,33 74.999,00 62.971,29 527.432,04
Beteiligungen 12.497,00 0,00 0,00 12.497,00
527.901,33 74.999,00 62.971,29 539.929,04
1.073.634,44 297.430,70 230.214,17 1.140.850,97
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 20.664,00 29.254,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 782.453,00 982.466,00
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 111.067.394,43 33.760.352,65
Beteiligungen 419.107,87 419.107,87
111.486.502,30 34.179.460,52
112.289.619,30 35.191.180,52

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Juni 2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die akquinet GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der akquinet GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der akquinet GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. Mai 2024

Dürkop Möller und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer

Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer

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