MH1 Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Ristow seit 8.5.2026 | Geschäftsführer |
Ulrich Bornmann seit 8.5.2026 | Geschäftsführer |
Waldemar Marx seit 2.7.2025 | Prokura |
Philipp Anatol Peter Gross seit 2.7.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Horn seit 2.7.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 13.11% | |
| 13.11% | |
| 13.11% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PG Beteiligungen GmbHSt. IngbertKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns Die Peter Gross Bau ist ein Familienunternehmen, welches 1885 gegründet wurde und dessen breitgefächertes Leistungsspektrum alle Sparten des Hoch- und Tiefbaus umfasst dazu durch umfangreiche Aktivitäten auf den Gebieten Bau-, Roh- sowie Wertstoffe ergänzt wird. In vier Generationen ist die Peter Gross Bau mit Firmensitz in St. Ingbert zu einer bundesweit tätigen Unternehmensgruppe mit zahlreichen Niederlassungen, Tochter- und Beteiligungsgesellschaften gewachsen. Mit den diversen Standorten ist die Peter Gross Bau im Süden Deutschlands verwurzelt und über bundesweite Bauvorhaben immer in der Näher der Kunden präsent. Die bundesweiten Zweigniederlassungen verteilen sich mit ihrem Leistungsspektrum wie folgt:
Das Mutterunternehmen PG Beteiligungen GmbH ist für das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften zuständig. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und -branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bauunternehmen konnten sich zum Jahresende 2021 noch über einen warmen Auftragsregen freuen. Sie meldeten für den Dezember im Vormonatsvergleich ein reales Orderplus von 24,1 Prozent, zum Vorjahresmonat von 12,2 Prozent. Das Gesamtjahr schließt damit mit einem Plus von real 2,3 Prozent, nominal von 9,4 Prozent. "Für 2022 ist dies eine gute Basis. Um die zusätzlichen Aufträge auch abarbeiten zu können, haben die Bauunternehmen ihr Personal im Jahresdurchschnitt 2021 um 18.800 auf 911.500 erhöht. Das ist deutlich mehr, als wir erwartet haben." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die aktuellen Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Es sei im vergangenen Jahr aber eine zunehmende Spreizung zwischen der nominalen und der realen, preisbereinigten Entwicklung zu beobachten gewesen. Die starken Preissteigerungen bei Baumaterialien hätten zu einem deutlichen Anstieg der Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes 2021 (ohne MwSt.) von 7 Prozent geführt. "Aber auch Auftragseingänge und Umsätze entwickeln sich zunehmend auseinander. Der Umsatz legte im Gesamtjahr 2021 "nur" um nominal 1,2 Prozent zu, real ist dies ein Rückgang von 6 Prozent", erläuterte Müller die Lage. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2021 einen baugewerblichen Umsatz von 144,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. "Die Bauunternehmen konnten aufgrund von Lieferengpässen bei Materialien ihre Aufträge nicht so schnell abarbeiten. Entsprechend lag die Reichweite der Auftragsbestände Ende 2021 mit 4,7 Monaten auf einem Dezember-Allzeithoch." Mitte Februar 2022 habe die Reichweite sogar bei historisch hohen 4,9 Monaten gelegen, weitere Verzögerungen seien somit vorprogrammiert. Am besten habe im Gesamtjahr 2021 der Wirtschaftsbau mit einem nominalen Umsatzplus von 2,3 Prozent abgeschnitten. Aber auch der Wohnungsbau habe nominal um 2,0 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Lediglich für den Öffentlichen Bau sei ein Rückgang von 1,2 Prozent ausgewiesen worden. Hier hätte sich die fehlende Kompensation der Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden durch Bund und Länder negativ ausgewirkt. Für das laufende Jahr sei der Verband aber optimistischer, schließlich habe die Öffentliche Hand im Dezember 2021 noch etliche Aufträge (nominal + 28,6 Prozent) vergeben, der Auftragseingang läge damit für das Gesamtjahr nominal endlich im Plus (+ 2,7 Prozent). (Quelle: www.bauindustrie.de; PM 25.02.2022) 2.2. Geschäftsverlauf des Konzerns 2.2.1 Ertragslage Wie bereits in den Vorjahren konnte der Konzern positive Ergebnisse erwirtschaften. Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren, mit denen wir unseren Konzern steuern, sind die Bauleistung und der Konzernjahresüberschuss. Die Gesamt-Bauleistung (nach interner Kostenrechnung; Bauleistung unabhängig von Abrechnungsstatus) inklusive anteiliger Bauleistungen aus Arbeitsgemeinschaften und Beteiligungen belief sich auf T€ 548.405, was eine Reduzierung gegenüber 2020 (T€ 554.293) um ca. 1 % bedeutet. Die Bauleistung teilt sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche auf:
2021 werden insgesamt Umsatzerlöse von T€ 597.903 (i. Vj. T€ 516.006) und Bestandsveränderungen von T€ -81.362 (i. Vj. T€ -45.511) ausgewiesen. Hieraus ergibt sich unter Berücksichtigung von aktivierten Eigenleistungen von T€ 115 (i. Vj. T€ 17) eine Gesamtleistung von T€ 516.656 (i. Vj. T€ 470.512). Die Materialaufwendungen sind aufgrund der gestiegenen Konzernbauleistung ebenfalls von T€ 308.232 auf T€ 326.214 gestiegen. Hieraus ergibt sich eine Materialquote von 63,1 % (i. Vj. 65,5%). Der Personalaufwand ist aufgrund der gestiegenen Anzahl der Beschäftigten von T€ 89.451 auf T€ 113.564. Die Anzahl der Beschäftigten lag im Jahresdurchschnitt bei 1.839. Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens lagen im Jahr 2021 bei T€ 13.261 gegenüber T€ 10.608 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von T€ 30.945 auf T€ 41.644 erhöht. Im Jahr 2021 wurden Zinserträge von T€ 1.649 (i. Vj. T€ 927) erzielt, denen Zinsaufwendungen von T€ 3.902 (i. Vj. T€ 3.281) gegenüberstehen. Aus unseren Beteiligungen konnten wir ein Ergebnis in Höhe von insgesamt T€ 2.611 (i. Vj. T€ 5.378) realisieren. Der Konzernjahresüberschuss beträgt (vor Fremdanteilen) im Geschäftsjahr T€ 20.517 (i. Vj. T€ 29.307). Damit konnte unsere im Vorjahr aufgestellte Prognose übertroffen werden (betrifft das kostenrechnerische Ergebnis; insbesondere vom Handelsrecht abweichende Leistungsbewertung) 2.2.2 Finanzlage Der Finanzmittelfonds hat sich von T€ 98.475 auf T€ 121.308 erhöht. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug T€ 37.374. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt T€ -10.750. Den Einzahlungen aus Anlageverkäufen von T€ 16.386 standen Investitionsabflüsse in Höhe von T€ 27.136 entgegen. Der Finanzmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ 3.790 und resultierte im Wesentlichen aus der Darlehenstilgung in Höhe von T€ 1.485 (per Saldo), den gezahlten Zinsen von T€ 2.253 sowie der Dividendenauszahlung von T€ 241. Die Liquiditätslage ist gut. Die gerade für das Generalunternehmergeschäft hohen und wichtigen Ausführungs- und Gewährleistungsavale standen jederzeit zur Verfügung. Davon ist auch für das Folgejahr auszugehen. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.Dezember 2021 um T€ 19.088 auf T€ 357.171 erhöht. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen der Anstieg des Finanzmittelfonds um T€ 22.833. Die unfertigen Bauleistungen sind von T€ 417.737 auf T€ 352.822 gesunken, wobei Anzahlungen in Höhe von T€ 324.059 (i. Vj. € 396.810) offen abgesetzt sind. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital des Konzerns von T€ 126.340 auf T€ 152.021. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,6 % (i. Vj. 37 %). Die Rückstellungen haben sich um T€ 4.221 auf T€ 93.716 verringert. Die Verbindlichkeiten sanken von T€ 113.806 auf T€ 111.427. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen die um T€ 1.786 gesunkenen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften um T€ -5.989 sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ -3.510. 2.2.4 Gesamtaussage zur Lage des Konzerns Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2021 zufriedenstellend. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Bauprognose 2022 Die BAUINDUSTRIE erwartet für 2022 ein nominales Plus bei den baugewerblichen Umsätzen im Bauhauptgewerbe von 5,5 %. Wir gehen davon aus, dass sich das Problem mit der Baumaterialversorgung im ersten Halbjahr abschwächt und auch die Baupreissteigerungen verhaltener werden (Jahreswert + 4 %). Das reale Umsatzwachstum im laufenden Jahr dürfte sich dann auf etwa 1,5 % belaufen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten im Bauhauptgewerbe weiter auf 905.000 gestiegen. Diese Entwicklung wird sich auch im neuen Jahr fortsetzen, die BAUINDUSTRIE erwartet im Jahresdurchschnitt 915.000 Beschäftigte. Der baugewerbliche Umsatz im Wohnungsbau des Bauhauptgewerbes dürfte im laufenden Jahr nominal um 7% zulegen, real um 3%. Verglichen mit der großen Wirtschaftskrise 2009 ist der Wirtschaftsbau bislang relativ gut durch die von der Corona-Pandemie ausgelösten Verwerfungen gekommen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute sind bislang relativ optimistisch, zum Jahreswechsel erwarteten sie im Durchschnitt für 2022 ein reales Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 4,1 %, für den Wirtschaftsbau von 1,4 %. Positive Signale erwarten wir vom Wirtschaftstiefbau. Die Umsätze des Bauhauptgewerbes in dieser Sparte dürften im neuen Jahr nominal um 6 % zulegen, preisbereinigt ergibt dies ein Produktionsplus von 2 %. Der öffentliche Bau, der beim Umsatz in den Jahren 2016 bis 2020 mit nominalen Wachstumsraten von 7 % Anschluss an die gute Entwicklung im Wohnungs- und Wirtschaftsbau gefunden hatte, verzeichnete 2021 als einzige Bausparte einen nominalen Umsatzrückgang von 3 %. Für das Jahr 2022 scheinen die Aussichten auf den ersten Blick vielversprechend. Trotz des deutlichen Anstiegs der Bauausgaben der Gemeinden in den Jahren 2016 bis 2020 ermittelte das Deutsche Institut für Urbanistik im vergangenen Jahr einen kommunalen Investitionsstau von nahezu 150 Milliarden Euro, wovon mehr als die Hälfte auf die beiden Bereiche Schulen sowie Straßen und Verkehr entfallen. Dieser Investitionsrückstand dürfte im laufenden Jahr weiter zunehmen. Die drei kommunalen Spitzenverbände erwarteten im Dezember des Vorjahres für 2022 einen nominalen Rückgang der kommunalen Bauinvestitionen von 9 %. Eine stabilisierende Wirkung geht vom Auftragsbestand aus, der Ende September 2021 einen hohen Wert von 23,6 Milliarden Euro aufwies. Die Umsätze des Bauhauptgewerbes im Öffentlichen Bau werden im neuen Jahr nominal nur um 2 % zulegen, preisbereinigt ergibt dies ein Produktionsminus von 2 %. Damit ist diese Sparte das "Schlusslicht" im Bauhauptgewerbe. (Quelle: www.bauindustrie.de; PM 27.01.2022) Wir gehen davon aus, dass die dargestellten Prognosen für die Bauwirtschaft auch für unseren Konzern Gültigkeit haben. 3.2 Risikomanagement sowie Chancen- und Risikobericht In seiner unternehmerischen Tätigkeit eröffnen sich der Peter Gross Bau Chancen und geht Risiken ein. Beides muss sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Der Geschäftserfolg ist davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Zu diesem Zweck haben wir ein Risikomanagement eingerichtet. 3.2.1 Risikomanagement Das Risikomanagement des Konzerns zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken greifbar und damit steuerbar zu machen. In einem rollierenden Prozess erfolgt die Analyse möglicher Risiken und deren Einflussfaktoren. Die potenziellen Risiken werden zunächst identifiziert und nach ihren Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens unter Berücksichtigung deren Eintrittswahrscheinlichkeit so weit wie möglich quantifiziert. Die Koordination des Risikomanagements erfolgt durch die Geschäftsleitung. Dabei setzt die Peter Gross Bau auf einem projektbezogenen Baustellen- und Akquisitionscontrolling auf. Unterstützt wird sie dabei durch die zentrale Administration sowie das Unternehmenscontrolling. Das Controlling verfolgt die Umsetzung der operativen Planungen auf allen betrieblichen Ebenen. Mit Abweichungsanalysen werden zweckmäßige Ansatzpunkte für Steuerungsmaßnahmen gefunden und Entscheidungen zu Zielerreichungen eingeleitet. Operativ abgerundet wird das Risikomanagement durch regelmäßig stattfindende Risiko- und Planungsmeetings. 3.2.2 Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Peter Gross Bau ist insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt: Umfeldrisiken Der Konzern ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage und Entwicklung der Märkte abhängig, in denen er tätig ist. Der Wettbewerb auf unseren Märkten ist erheblich. Die Änderung gesetzlicher Vorschriften, beispielsweise des Steuerrechts, könnte unseren Ertrag belasten. Zur Beherrschung dieser Risiken analysieren wir regelmäßig, wie sich unsere rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln und ob wir in unseren Geschäftsfeldern wettbewerbsfähig sind. Leistungsrisiken Ferner bestehen Risiken aus der Erbringung unserer Leistungen, da bei der Planung und Durchführung insbesondere komplexer Großprojekte für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken bestehen. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Konzerns erheblich belasten. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der für das jeweilige Projekt verantwortlichen Bauleiter, die durch das zentrale Projektcontrolling unterstützt werden. Finanzielle Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken durch den Zentralbereich Rechnungswesen. In diese Betrachtungen sind alle relevanten Tochterunternehmen, Beteiligungsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften einbezogen. Rechtliche Risiken Juristische Auseinandersetzungen entstehen fast ausschließlich aus unserer Leistungserbringung insbesondere im Projektgeschäft. Kontroversen mit einem Auftraggeber beziehen sich zumeist auf unsere Verfügung, behauptete Mängel unserer Leistung oder Verzögerungen in der Fertigstellung eines Projekts. Wir sind bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, so dass wir naturgemäß an Gericht- bzw. Schiedsgerichtsverfahren beteiligt sind. Deren Ausgang lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. Pandemische und internationale Risiken mit Auswirkungen auf die Gruppe Wie die Corona-Pandemie gezeigt hat, kann ein Virus innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Gefahr für die Weltwirtschaft werden. Für unsere Unternehmensgruppe bestehen die Risiken beispielsweise durch behördlich angeordnete Schließungen, Auftragsrückgang auf Grund von Schließungen oder Ungewissheit bei unseren Auftraggebern und Ausfällen bei unseren Mitarbeitern durch Infektion bzw. Quarantäne. Gegen die gesundheitlichen Risiken existiert bei der Peter Gross Bau ein Pandemieplan. Es werden umgehend entsprechende Hygiene- und Verhaltensregeln eingeführt. Reisetätigkeiten und Kontakte werden eingeschränkt, die Arbeitsplätze räumlich entzerrt und - sofern möglich - Mobiles Arbeiten eingeführt. Gesteuert werden die Maßnahmen von einer Taskforce, welche sich je nach Infektionsgeschehen regelmäßig abstimmt. Die gesamte Unternehmensgruppe ist nach wie vor finanziell gut aufgestellt und verfügt über einen derzeitigen Auftragsbestand in Höhe von ca. 611 Mio. EUR, was einer Reichweite von mehr als 12 Monaten entspricht. Abhängig von den bereichs- und niederlassungsbezogenen Auftragsbeständen sehen wir insgesamt für 2022 eine gute Auslastung gegeben. Unser Fokus richtet sich auf die Früherkennung der weiteren Entwicklung für 2023. Neben einer weiterhin bestehenden Nachfrage am Markt ergeben sich auch Unsicherheiten. Diese bestehen darin, dass die nachlaufenden Einflüsse der Pandemie noch nicht hinreichend abschätzbar sind. Hinzu kommen Preissteigerungen sowie Lieferengpässe bedingt durch den aktuellen Ukraine-Krieg. Die Entwicklung wird von den weiteren politischen Maßnahmen auf Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen abhängig sein. Hier sind jedoch aktuell noch keine klaren Tendenzen für das Jahr 2022 erkennbar. 3.2.3 Chancenbericht Chancen ergeben sich für uns zunächst im organischen Wachstum. Wir sind im süddeutschen Raum verwurzelt und können unsere Kunden über bundesweite Bauvorhaben immer von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Das Wachstum bietet durch die Degression fixer Kosten ferner die Chance zur Realisierung von Skaleneffekten. Auch in Zukunft wird sich der Konzern auf die Bereiche Hochbau, Infrastruktur, Technische Gebäudeausstattung, Bau-/Roh-/Wertstoffe sowie Serviceleistungen regional und überregional konzentrieren. Die Peter Gross Bau plant, 2022 ein Volumen von ca. 10 Mio. Euro in neue Geräte und Maschinen zu investieren. Auf Grund der momentanen Entwicklung geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die Aussichten weiterhin positiv darstellen und rechnet für 2022 mit einer Gesamt-Bauleistung (inkl. Beteiligungen) von ca. 650 Mio. EUR. Der Konzern ist für die Herausforderungen der Baubranche und den intensiven Wettbewerb personell und akquisitorisch gerüstet, so dass die Geschäftsleitung für das Jahr 2022 mit Konzernergebnis und Umsätzen auf Vorjahresniveau (gemäß Kostenrechnung; enthält insbesondere bezüglich der Leistung vom Handelsrecht abweichende Bewertungsansätze) rechnet.
St. Ingbert, den 14.06.2022 Geschäftsführung lic.oec. Philipp P. Gross Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Thiedemann Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert, ist nach § 290 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches erstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger einschließlich des Bestätigungsvermerks offengelegt. Die Gesellschaft wird unter der Firma PG Beteiligungen GmbH beim Amtsgericht in Saarbrücken unter der HRB-Nummer 101262 geführt. Der Firmensitz ist in St. Ingbert. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernjahresabschlusses Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Vorratsgrundstücke", "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften", "Genussrechtskapital", "Anteile Minderheitsgesellschafter", "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften", "Aufwendungen aus Verlustübernahme" sowie "Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis" erweitert. Der bislang freiwillige Ausweis der "Forderungen gegen Gesellschafter" und der "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" in der Bilanz wird ab diesem Geschäftsjahr durch die Angaben im Anhang ersetzt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Der bislang freiwillige Ausweis der "Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen" und der "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" in der Bilanz wird ab diesem Geschäftsjahr nicht mehr vorgenommen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Konsolidierungskreis Neben der PG Beteiligungen GmbH sind in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 folgende verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung (Ausnahme: fiberworx GmbH - Quotalkonsolidierung) einbezogen worden:
1) Anteil, der von der Peter Gross Bau Holding GmbH gehalten wird 2) Die Peter Gross Bau Holding GmbH hält an der Gesellschaft mittelbar 50,01 % 3) Die Peter Gross Bau Holding GmbH hält an der Gesellschaft mittelbar 100,00 % 4) Bei der fiberworx GmbH handelt es sich um Gemeinschaftsunternehmen, das die Peter Gross Bau Holding GmbH gemeinsam mit einem anderen Unternehmen führt und das deshalb quotal in den Konzernabschluss einbezogen wird 5) Die Peter Gross Bau Holding GmbH hält an der Gesellschaft mittelbar 70,01 % (unmittelbar 40,00 %) 6) Die Peter Gross Bau Holding GmbH hält an der Gesellschaft mittelbar 37,76 % 7) Die Peter Gross Bau Holding GmbH hält an der Gesellschaft mittelbar 90,00 % (unmittelbar 40,00 %) Veränderung Konsolidierungskreis Im Geschäftsjahr 2021 wurden 10 % der Anteile an der Teralis GmbH & Co. KG, Neunkirchen, von der Peter Gross Bau Holding GmbH veräußert. Folgende Umstrukturierungsmaßnahmen wurden 2021 durchgeführt: - Die Peter Gross Zwischenholding GmbH wurde auf die Peter Gross Bau Holding GmbH verschmolzen. - Die Peter Gross Bahnbau GmbH wurde auf die Peter Gross Gleisbau GmbH & Co. KG verschmolzen mit einhergehender Sitzverlegung nach St. Ingbert und Umfirmierung in Peter Gross Rail GmbH & Co. KG. - Die Peter Gross Fertigteilwerk GmbH sowie die Peter Gross Bau GmbH wurden auf die Peter Gross Hoch- und Generalbau GmbH & Co. KG verschmolzen und umfirmiert in Peter Gross Hochbau GmbH & Co. KG. - Die Peter Gross Infra GmbH wurde auf die Peter Gross Tiefbau GmbH & Co. KG verschmolzen und umbenannt in Peter Gross Infrastruktur GmbH & Co. KG. - Die PGGB Geschäftsführungsgesellschaft mbH wurde umfirmiert in PGRX Geschäftsführungsgesellschaft mbH und der Sitz nach St. Ingbert verlegt. - Im Zuge eines Formwechsels wurde aus der Peter Gross Umwelt GmbH die Peter Gross Umwelt GmbH & Co. KG. - Die PG HB Geschäftsführungsgesellschaft mbH wurde umfirmiert in PGUW Geschäftsführungsgesellschaft mbH. Für die oben genannten Gesellschaften wird von den Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB Gebrauch gemacht. Folgende Unternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
1) Anteil, der von der Peter Gross Bau Holding GmbH gehalten wird 2) Angaben zum Nominalkapital in Schweizer Franken (CHF) Die Tochterunternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da ihr Jahresergebnis und / oder ihre Umsatzerlöse zu keiner wesentlichen Veränderung des Konzernergebnisses oder Konzernumsatzes führen würde. Konsolidierungsmethoden Auf der ersten Stufe wurde der Klima Becker Gruppe GmbH Teilkonzern aufgestellt. Auf der zweiten Stufe erfolgte die Einbeziehung des Klima Becker Gruppe GmbH Teilkonzerns in den Teilkonzernabschluss der Peter Gross Bau Holding GmbH. Dabei wurde die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte der Tochterunternehmen mit dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen durch die Peter Gross Bau Holding GmbH vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt zu den folgenden Zeitpunkten: - Reichle Dolomitstein GmbH, Wallersheim: 31. Dezember 2008 - Wörschweiler Sand + Deponie GmbH & Co. KG, St. Ingbert: 01. Januar 2010 - Peter Gross Infrastruktur GmbH & Co. KG, St. Ingbert: 01. August 2011 - AWP Asphaltwerk Pirmasens GmbH & Co. KG, Pirmasens: 01. Oktober 2013 - Peter Gross Rail GmbH & Co. KG, St. Ingbert:01. Januar 2016 - HGB GmbH, Langenhagen: 01. Januar 2016 - LTA Lufttechnische Anlagen GmbH, Mannheim: 01. August 2016 - fabrikon GmbH, Kassel: 01. Januar 2019 - fiberworx GmbH, Mannheim: 01. Januar 2019 - Peter Gross DS GmbH & Co. KG, St. Ingbert: 01. Januar 2020 - Teralis GmbH & Co. KG, Neunkirchen: 31. Dezember 2020 - Schnell Fein GmbH, Saarbrücken: 31. Dezember 2020 - Klima Becker Gruppe GmbH, Saarbrücken: 31. Dezember 2020 - Becker Reinraumtechnik GmbH, Saarbrücken: 31. Dezember 2020 - Klima Anlagenbau GmbH, Saarbrücken: 31. Dezember 2020 - Klima Becker Full Service GmbH, Saarbücken: 31. Dezember 2020 - Leersch GmbH, Mayen: 31. Dezember 2020 - SLKB GmbH, Saarbrücken: 31. Dezember 2020 - VWT Wärmeservice und Haustechnik GmbH, Saarbücken: 31. Dezember 2020 Für alle anderen Unternehmenserwerbe erfolgte die Verrechnung zum 1. Januar 1996. Auf der dritten Stufe erfolgte die Einbeziehung des Peter Gross Bau Holding GmbH Teilkonzerns in den Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH. Anteile an assoziierten Unternehmen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Konzernforderungen und -verbindlichkeiten sowie Umsätze mit verbundenen Unternehmen und alle entsprechenden Aufwendungen und Erträge wurden, soweit sie auf einbezogene Unternehmen entfielen, konsolidiert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils abzüglich planmäßiger Abschreibungen (sofern sie der Abnutzung unterliegen), bewertet. Die Herstellungskosten umfassen grundsätzlich sämtliche aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Abschreibungen werden linear, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen technischen bzw. wirtschaftlichen Nutzungsdauer, vorgenommen. Dabei wird sich an den zulässigen Höchstsätzen der steuerlichen Afa-Tabellen orientiert. Werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis zwischen 250,00 € und 800,00 € verzeichnet, werden diese ab dem Geschäftsjahr 2021 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Geschäfts- und Firmenwerte der erworbenen Gesellschaften werden je nach Geschäftsmodell zwischen 8 und 15 Jahren abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern den Finanzanlagen ein niedrigerer Wert beizulegen ist, kommt dieser zum Ansatz. Zuschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert werden dann vorgenommen, wenn die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten angesetzt unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Es wurden folgende Festwerte gem. § 240 Abs. 3 HGB gebildet: 204,9 T€ für die in den Servicefahrzeugen befindlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, 14,7 T€ erstmalig für die in dem Lager EK1 befindlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und 2,76 Mio. € für Rüst- und Schalungsteile. Die Bewertung von Vorratsgrundstücken erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten. Die unfertigen Leistungen, die kostenstellenmäßig geführt werden, werden mit den Herstellungskostenbewertet. Soweit die vertraglichen Leistungswerte unter den Herstellungskosten liegen, werden entsprechend des strengen Niederstwertprinzips Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Dabei wird dem Prinzip der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Die Leistungswerte werden anhand von Eingangsrechnungen, Abschlagsrechnungen und Leistungsmeldungen ermittelt. Die Herstellungskosten enthalten die unmittelbar über die Baustellenkonten erfassten Fertigungs- und Materialkosten, Gerätemieten und daneben angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten. Die dem Baufortschrift entsprechenden erhaltenen Anzahlungen werden vollständig von den unfertigen Bauleistungen entsprechend des Wahlrechts nach § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen aktivisch abgesetzt. Bei den saldierten Anzahlungen handelt es sich nicht um Vorauszahlungen. Die abgenommenen, noch nicht abgerechneten Bauleistungen werden unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit dem Rechnungsbetrag bzw. dem Leistungswert ausgewiesen (saldiert mit den zugehörigen erhaltenen Anzahlungen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie für zu erwartende Rechnungskürzungen wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Gewinnanteile aus Arbeitsgemeinschaften werden vereinnahmt, wenn die Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen ist oder bei laufenden Arbeitsgemeinschaften, soweit die Gewinnanteile der Verminderung bisher eingebuchter Verlustanteile dienen. Die sich aus den Arge-Bilanzen ergebenden Verlustanteile werden in voller Höhe berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen zeitanteilige Aufwandsabgrenzungen. Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) berechnet. Der Ermittlung der handelsrechtlichen Werte liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Diskontierung erfolgte mit einem Zinssatz von 1,87 %. Wesentliche weitere Parameter waren eine Fluktuation von 1,75 % sowie ein Rententrend von 1,00 %. Der Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,35 % hätte zu einem um T€ 271 höheren Verpflichtungsumfang geführt. Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Steuerabschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden ggf. bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit über ein Jahr werden abgezinst. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wird unabhängig von der tatsächlich vereinbarten Garantiezeit, die mindestens 2 Jahre beträgt und sich auf bis zu fünf Jahre erstreckt, ermittelt und berechnet sich nach den Erlösen der letzten beiden Jahre unter Anwendung niederlassungsspezifischer Prozentsätze. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel 2021 ersichtlich. Unter den Finanzanlagen weist der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020, neben den nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen Tochterunternehmen, im Wesentlichen folgende Beteiligungen an assoziierten Unternehmen aus:
Die jeweiligen Jahresergebnisse der oben aufgeführten Unternehmen sind zum Großteil bereits im Jahresergebnis der Peter Gross Bau Holding GmbH enthalten. Hierdurch ist eine Einbeziehung dieser Gesellschaften at equity in den Konzernabschluss gewährleistet.
Die oben aufgeführten Unternehmen werden aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht nach der Equity-Methode bewertet. Eine Einbeziehung dieser Unternehmen nach der Equity-Methode hätte nur unwesentliche Auswirkungen auf die Höhe des Konzernjahresergebnisses, da ihr Jahresergebnis und / oder ihre Umsatzerlöse zu keiner wesentlichen Veränderung des Konzernergebnisses oder Konzernumsatzes führen würde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen, gegenseitige Verrechnungen sowie Ansprüche aus Gewinnausschüttung. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben i.H.v. 1,7 Mio. € eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 6.412 (i. Vj. T€ 5.165). Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen und daher wurden keine latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen der konsolidierten Unternehmen aktiviert. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus dem Bewertungsunterschied bei den Pensionsrückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und betragen bei Steuersätzen von 15 % bzw. 30 % T€ 224. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Finanzmittelfonds nach DRS 21 setzt sich ausschließlich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 5.044 und ist vollständig erbracht. Das Genusskapital i.H.v. insgesamt 4 Mio. € wird in voller Höhe von Philipp Gross gehalten und in Übereinstimmung mit der Stellungnahme des Hauptfachausschusses der Wirtschaftsprüfer IDW HFA 1/1994 im Eigenkapital ausgewiesen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 77.923 (i. Vj. T€ 81.794) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich (T€ 8.049; i. Vj. T€ 8.804), für Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 3.943; i. Vj. T€ 4.871), sowie für ausstehende Rechnungen (T€ 49.583; i. Vj. T€ 51.200). Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Globalzession von Forderungen und Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagengegenstände gesichert. Bezüglich der Laufzeiten verweisen wir auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Anlage). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 626 (i. Vj.: T€ 1.582) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 145 (i. Vj.: T€ 0,00). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen in Form einer gesamtschuldnerischen Haftung für Arbeitsgemeinschaften. Ferner haftet die Peter Gross Bau Holding GmbH als Gesellschafterin der Projektgemeinschaft Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Merzig GbR in unbeschränkter Höhe. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist gering aufgrund der vorhandenen Vermögensgegenstände bei den Arbeitsgemeinschaften und der Projektgemeinschaft, die die Verpflichtungen abdecken oder übersteigen. Die Konzerngesellschaften haften gesamtschuldnerisch mit Verbundunternehmen für Avallinien in Höhe von insgesamt 15 Mio.€, die von mehreren Unternehmen der Gruppe, unter anderem auch von nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften, genutzt werden. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen als gering eingeschätzt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. T€ 17.563. Diese betreffen Fremdmieten, EDV-Mieten sowie Wartungskosten und ähnliche Verpflichtungen. Die Verträge haben branchenübliche Restlaufzeiten von 2,5 Jahren. Darüber hinaus besteht eine Nießbrauchsverpflichtung gegenüber einer nahestehenden Person, die aus künftigen Gewinnen der Gesellschaft bedient wird. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Konzernleistung Die Konzernleistung (nach interner Kostenrechnung) in Höhe von T€ 548.405 verteilt sich auf die Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von T€ 10.861 (i. Vj. T€ 10.749). Diese resultieren aus den folgenden Positionen: T€ 5.385 (i. Vj. T€ 2.024) aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit T€ 94 (i. Vj. T€ 645) Buchgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens, T€ 157 (i. Vj. T€ 0) aus der Auflösung von abgeschriebenen Forderungen, von T€ 2.924 (i. Vj. T€ 166) Schadenersatz und Versicherungsentschädigungen, Auflösung von Rückstellungen von T€ 1.158 (i. Vj. 2.308 T€) und sonstigen periodenfremden Erträgen von T€ 1.144 (i. Vj. T€ 1.350). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von T€ 3.967 (i. Vj. T€ 2.822), diese setzten sich wie folgt zusammen, mit T€ 3.804 (i. Vj. T€ 1.551) die Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus Vorjahren, mit T€ 147 (i. Vj. T€ 0) den Forderungsverlust, mit T€ 16 (i. Vj. T€ 58) die Buchverluste aus Anlagenabgängen und mit T€ 0 (i. Vj. T€ 1.213) die sonstigen periodenfremden Aufwendungen. Die GuV-Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet in Höhe von T€ 308 (i. Vj. T€ 287) Aufwendungen aus der Diskontierung der Pensionsrückstellungen. V. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt durch die Geschäftsführer: - lic.oec. Philipp P. Gross - Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Thiedemann - Dipl.-Ing. Steffen Walter (bis 04.06.2021) Das für das Geschäftsjahr im Konzern berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer beträgt T€ 257 für Abschlussprüfungsleistungen und T€ 150 für Steuerberatungs- und sonstige Beratungsleistungen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens von € 435.360,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Ingbert, den 14.06.2022 lic.oec. Philipp P. Gross Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Thiedemann Konzernanlagengitter zum 31.12.2021
Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2021
Sonstiger BerichtsteilDer Konzernabschluss wurde am 14.07.2022 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Konzernabschluss wurde von Erleichterungsvorschriften Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PG Beteiligungen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern den nicht tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 14.06.2022 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Andrea Treib, Wirtschaftsprüferin ppa. Philipp Gödicke, Wirtschaftsprüfer |
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