Rausch International Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Riedisser seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Zwißler seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Keck seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.35% | |
F**** B****** | 4.17% |
| 3.40% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Rausch International Group GmbHEigenbeteiligung | 10.81% |
Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rausch GmbHWeißensbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Grundlagen des Unternehmens Wir sind als Hersteller für optische Kanalinspektions- sowie Druckprüfsysteme für Abwasserkanäle weltweit tätig. Neben dem Hauptsitz in Weißensberg unterhalten wir unselbständige Niederlassungen für Servicearbeiten in Düsseldorf, Winsen (Luhe) und Hoerdt (Frankreich) sowie die Tochterfirma Rausch Electronics LLC in Chambersburg, PA, USA. Seit dem 1. Januar 2020 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen der Gesellschaft, der Rausch International Group GmbH, Weißensberg. B. Finanzielle Steuerungsparameter Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung stellen für unser Unternehmen die zentralen Messgrößen zur Ermittlung des Unternehmenserfolgs und damit die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar. C. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 gekennzeichnet durch eine gesamtwirtschaftliche Schwäche, unter anderem in Folge des andauernden Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine und der hieraus resultierenden Auswirkungen auf das wirtschaftliche Umfeld. Zwar zeigten sich die Inflationsraten zum Jahresende rückläufig, jedoch leidet die Nachfrage weiterhin unter der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie dem hohen Zinsniveau. In diesem Umfeld war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Quelle: Statista). Im größten Absatzmarkt der Gesellschaft, den USA, hat sich das BIP dagegen prognostiziert um 2,1 % verbessert. (Quelle: Statista). II. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Der Auftragseingang ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 % zurückgegangen. Nach einem starken ersten Quartal folgten zwei schwächere Quartale woraufhin der Auftragseingang sich im vierten Quartal wieder stabilisierte. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rund € 1,0 Mio. auf € 14,1 Mio. gestiegen. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen ist durch das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital vollständig gedeckt. Mit einer Eigenkapitalquote von 29,0 % liegen wir unseres Erachtens auf einem sehr guten Niveau. Die Finanzlage erachten wir als gut, Zahlungen werden innerhalb des Zahlungsziels ausgeführt. Die Kreditlinien durch unsere Hausbanken sichern uns auch zukünftig die laufende Liquidität. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt für das Geschäftsjahr 2023 T€ 730. Unsere Ertragslage im In- und Ausland erachten wir als positiv. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % auf € 21,8 Mio. gestiegen. Die größten Umsatzsteigerungen resultierten dabei aus Umsätzen mit Kunden aus der EU und Drittländern; hier konnten die Umsätze um 14,2 % bzw. 29,7 % gesteigert werden und lagen damit über unseren Erwartungen. In Summe blieb der Exportanteil an den Umsatzerlösen im Jahr 2023 stabil bei 62,5 % (Vorjahr: 63,0 %). Hinter den Erwartungen lagen dagegen die gruppeninternen Umsätze, was auf eine optimierte Lagerhaltung in der Tochtergesellschaft in den USA zurückzuführen ist. Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzwachstum auf einen Umsatz zwischen € 21,5 Mio. und € 22,5 Mio. konnte dennoch erreicht werden. Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung ist um T€ 518 bzw. 35,7 % zurückgegangen und beträgt T€ 917. Ursächlich für den Rückgang ist im Wesentlichen die gesellschaftsübergreifende Zentralisierung von Funktionen auf die Muttergesellschaft, die über Kostenumlagen an die Gesellschaft weitergegeben werden und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht haben (+ T€ 494 bzw. 10,1 %). Die Vorjahresprognose eines Ergebnisses vor Steuern und Gewinnabführung auf dem Niveau des Jahres 2022 wurde daher verfehlt. Die Mitarbeiterzahl bleibt stabil. Im Jahresdurchschnitt wurden 99 Mitarbeiter (Vorjahr 100) beschäftigt. Neue Stellen wurden vor allem in gesellschafts- übergreifenden, zentralen Funktionen bei der Muttergesellschaft angesiedelt. Die Personalaufwandsquote veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 32,9 % auf 31,6 %. Insgesamt kann die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung des durch Kostenumlagen bedingten Effekts auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen als zufriedenstellend bewertet werden. D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und Chancenbericht Durch die Entwicklungsleistungen der letzten Jahre sind die Produkte der Rausch GmbH mit ihrer HD-Technologie führend am Markt. Zudem zeichnen sich die Produkte durch Modularität und Robustheit aus. Mit der Omicron hat die Rausch Gruppe das kleinste kombinierte Schiebe- und Fahrwagensystem weltweit in seiner Produktpalette. Durch das neue Rausch Tab werden die mobilen Systeme noch modularer. Neben den Weiterentwicklungen der letzten Jahre ergeben sich durch den Zusammenschluss der Rausch GmbH, der Rausch Electronics USA LLC, der minCam GmbH, Immenstadt im Allgäu, der Rausch Rehab GmbH, ebenda, sowie der Dart Systems Ltd., Radstock/UK in der Rausch International Group GmbH deutliche Synergien. Anfang des Jahres 2023 hat die Rausch International Group GmbH die Mehrheit der Rausch Rehab GmbH übernommen. Durch den Zusammenschluss ist die Gruppe jetzt mit einer breiten Produktpalette im Bereich der Kanalinspektion und Kanalsanierung weltweit sehr gut aufgestellt. II. Risikobericht Als Risiko versteht das Management die positiven und negativen Abweichungen von Unternehmenszielen und Kennzahlen. In regelmäßig stattfindenden Strategiebesprechungen werden die kurz- und mittelfristigen Eckpunkte für die weitere Entwicklung festgelegt. Das Finanzrisiko wird durch ein stringentes Cash-Management und Controlling überwacht, die Abweichungen zu den Planwerten messen und bewerten. Damit können wir schnell auf unvorhersehbare Eventualitäten reagieren. Durch unsere neuen, innovativen Produkte sehen wir uns gegenüber dem Wettbewerb positiv aufgestellt und sorgen dem allgemeinen Wettbewerbsrisiko vor. Diese Bestätigung erhalten wir sowohl von Interessenten als auch von langjährigen Kunden. Die Liquiditätslage ist gut und wird durch eine Liquiditätsplanung überwacht. Der Kreditrahmen der Banken ist großzügig bemessen. Zinsrisiken könnten sich aus variablen Zinssätzen bei von der Gesellschaft aufgenommenen Darlehen ergeben. Das Zinsrisiko wird von der Geschäftsführung allerdings als nicht wesentlich erachtet, da sie die Rentabilität des operativen Geschäfts als über dem möglichen Zinsniveau liegend sieht. Das Währungsrisiko ist gering, da nur die Tochtergesellschaft in den USA in US-Dollar bezahlt. Größere Kursschwankungen werden durch ein Devisenkonto abgefangen. Das Bonitätsrisiko wird durch unser Debitoren-Management überwacht. Die Forderungsausfälle sind sehr gering und somit zu vernachlässigen. Kurzfristig werden die größten Risiken im Beschaffungsbereich gesehen. Zum einen in Form von steigenden Einkaufspreisen, die nur zeitverzögert an Kunden weitergeleitet werden können, zum anderen aufgrund von gestiegenen Lieferzeiten in Folge von Herausforderungen in den globalen Lieferketten. Als Gegensteuerungsmaßnahmen werden die Sicherheitsbestände hochgefahren und vermehrt Abrufaufträge abgeschlossen. III. Prognosebericht Der Auftragseingang hat sich zum Jahresende nach zwei schlechten Quartalen in Europa wieder stabilisiert. Auch das Geschäftsjahr 2024 ist gut angelaufen. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert daher einen voraussichtlichen Umsatz zwischen € 22,0 Mio. und € 22,5 Mio. und damit rund € 0,3 Mio. bis € 0,8 Mio. über dem Umsatz des Jahres 2023. Aufgrund der hohen Vorlaufzeiten im Umsatz sehen wir dabei den größten Unsicherheitsfaktor im zukünftigen Auftragseingang. Daneben ist aufgrund der aktuellen Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine Prognose über die weitere Entwicklung des Preis- und Zinsniveaus und der damit einhergehenden Konsequenzen nur bedingt möglich und damit in der Prognose nicht abschließend berücksichtigt. Insgesamt wird für das Jahr 2024 unter Berücksichtigung der beschriebenen Unsicherheiten ein Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. E. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung ihrer Produkte.
Weißensberg, den 30. Juni 2024 Stefan Keck Andreas Zwißler Axel Riedisser Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesetzes über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt werden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Rausch International Group GmbH, Weißensberg (HRB 15100), abgeschlossen. Infolgedessen wurde eine ertragsteuerliche Organschaft mit dieser begründet, in die die Rausch GmbH als Organgesellschaft eingeht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Gegenständen, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode und ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Zugänge sind pro rata temporis abgeschrieben. Finanzanlagevermögen Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu den Herstellungs-kosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung enthalten. Erhaltene Anzahlungen werden, sofern vorhanden, offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen Rechnung getragen. Liquide Mittel Liquide Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und für ungewisse Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanz-stichtag ermittelt wurde, abgezinst. Das mit den Rückstellungen für Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten verrechnete Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Vermögensverrechnung Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung mit dem Zeitwert des Deckungsvermögen zum Stichtag. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt ein Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Zum 31. Dezember 2023 sind die Vermögensgegenstände und die Verpflichtungen der Höhe nach deckungsgleich, so dass sich kein Bilanzausweis ergibt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel als gesonderte Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 25.793,82 (Vorjahr: € 25.793,82). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt € 1.517.572,93. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 1.800.000,00 durch Grundschulden gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen € 247.013,19 solche aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen € 337.678,36 solche aus Lieferungen und Leistungen. Verrechnung von Planvermögen und Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten Einem Rückstellungsbetrag von € 574.413,43 für Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten steht ein zu verrechnendes Deckungsvermögen von zum Stichtag € 574.413,43 gegenüber. Die Verpflichtung aus den Lebensarbeitszeitkonten richtet sich nach dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens unter Beachtung der Mindestgarantie. Es erfolgt kein Ausweis in der Bilanz, da sich die beiden zu verrechnenden Salden wertmäßig entsprechen. Mangels Differenz des beizulegenden Werts des Deckungsvermögens und der Anschaffungskosten (€ 574.413,43) ergibt sich kein ausschüttungsgesperrter Betrag. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag lagen keine Eventualverbindlichkeiten und keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse vor. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 829. Hiervon sind T€ 347 innerhalb eines Jahres fällig und T€ 319 innerhalb von 2-5 Jahren. Weitere T€ 163 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von € 53.940,41 (Vj. € 136.744,61) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskurs-verluste in Höhe von € 113.785,71 (Vj. € 47.127,10) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 4.013,35 (Vj. € 80.893,26) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 2.040,61 (Vj. € 20.994,30) enthalten. Personalaufwand Aufwendungen in Höhe von € 56.000 betreffen außergewöhnliche Aufwendungen aus Abfindungen an ehemalige Mitarbeiter. Zinsen und zinsähnliche Erträge / Aufwendungen In den Zinsen und zinsähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 0,00 (Vj. € 361,72) enthalten. In den Zinsen und zinsähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 20,00 (Vj. € 368,88) enthalten. Zinsaufwendungen in Höhe von € 152.410,54 (Vj. € 84.055,37) entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. 5. Sonstige Angaben Arbeitnehmer
Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr auf Quartalsbasis durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 99. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der RAUSCH Electronics USA, LLC, Chambersburg/USA. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 It. Jahresabschluss beträgt nach Umrechnung T€ 3.908 und der Jahresüberschuss für 2023 T€ 1.003. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Stefan Rausch, Weißensberg (bis zum 31. März 2024), Herrn Hans Kjärsgard-Svensson, Rheinböllen (bis zum 13. Februar 2024), Herrn Andreas Zwißler, Boss (seit dem 13. Februar 2024), Herrn Stefan Keck, Wildpoldsried (seit dem 13. Februar 2024) und Herrn Axel Riedisser, Wiggensbach (seit dem 13. Februar 2024). Eine Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Konzernabschluss, Sitz des Mutterunternehmens Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Rausch International Group GmbH, Weißensberg, sowie in den übergeordneten Konzern-abschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Harald Quandt Industrie-beteiligungen GmbH ist im Unternehmensregister bekannt zu machen.
Weißensberg, den 30. Juni 2024 Stefan Keck Andreas Zwißler Axel Riedisser Entwicklung des Anlagevermögens der Rausch GmbH, Weißenberg, im Geschäftsjahr 2023
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rausch GmbH, Weißensberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rausch GmbH, Weißensberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 25. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer Michaela Loose, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg, zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 31. Mai 2024 festgestellt. |
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