Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 15456
Eingetragen
22.10.2020
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Handel, Herstellung und Vertrieb von optisch-elektronischen Untersuchungsgeräten samt Zubehör sowie Bau von und Handel mit Maschinen und Geräten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Axel Riedisser
seit 11.4.2024
Geschäftsführer
Andreas Zwißler
seit 11.4.2024
Geschäftsführer
Stefan Keck
seit 11.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (12)

NameAnteil
4.35%
F**** B******
4.17%
3.40%

Ungelöste Beteiligungen (15)

NameAnteil
10.81%
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rausch International Group GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rausch GmbH

Weißensberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind als Hersteller für optische Kanalinspektions- sowie Druckprüfsysteme für Abwasserkanäle weltweit tätig. Neben dem Hauptsitz in Weißensberg unterhalten wir unselbständige Niederlassungen für Servicearbeiten in Düsseldorf, Winsen (Luhe) und Hoerdt (Frankreich) sowie die Tochterfirma Rausch Electronics LLC in Chambersburg, PA, USA.

Seit dem 1. Januar 2020 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Mutterunternehmen der Gesellschaft, der Rausch International Group GmbH, Weißensberg.

B. Finanzielle Steuerungsparameter

Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung stellen für unser Unternehmen die zentralen Messgrößen zur Ermittlung des Unternehmenserfolgs und damit die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

C. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 gekennzeichnet durch eine gesamtwirtschaftliche Schwäche, unter anderem in Folge des andauernden Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine und der hieraus resultierenden Auswirkungen auf das wirtschaftliche Umfeld. Zwar zeigten sich die Inflationsraten zum Jahresende rückläufig, jedoch leidet die Nachfrage weiterhin unter der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie dem hohen Zinsniveau. In diesem Umfeld war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Quelle: Statista). Im größten Absatzmarkt der Gesellschaft, den USA, hat sich das BIP dagegen prognostiziert um 2,1 % verbessert. (Quelle: Statista).

II. Darstellung des Geschäftsverlaufes und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens

Der Auftragseingang ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 % zurückgegangen. Nach einem starken ersten Quartal folgten zwei schwächere Quartale woraufhin der Auftragseingang sich im vierten Quartal wieder stabilisierte.

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rund € 1,0 Mio. auf € 14,1 Mio. gestiegen. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen ist durch das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital vollständig gedeckt. Mit einer Eigenkapitalquote von 29,0 % liegen wir unseres Erachtens auf einem sehr guten Niveau.

Die Finanzlage erachten wir als gut, Zahlungen werden innerhalb des Zahlungsziels ausgeführt. Die Kreditlinien durch unsere Hausbanken sichern uns auch zukünftig die laufende Liquidität. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt für das Geschäftsjahr 2023 T€ 730.

Unsere Ertragslage im In- und Ausland erachten wir als positiv. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % auf € 21,8 Mio. gestiegen. Die größten Umsatzsteigerungen resultierten dabei aus Umsätzen mit Kunden aus der EU und Drittländern; hier konnten die Umsätze um 14,2 % bzw. 29,7 % gesteigert werden und lagen damit über unseren Erwartungen. In Summe blieb der Exportanteil an den Umsatzerlösen im Jahr 2023 stabil bei 62,5 % (Vorjahr: 63,0 %). Hinter den Erwartungen lagen dagegen die gruppeninternen Umsätze, was auf eine optimierte Lagerhaltung in der Tochtergesellschaft in den USA zurückzuführen ist. Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzwachstum auf einen Umsatz zwischen € 21,5 Mio. und € 22,5 Mio. konnte dennoch erreicht werden.

Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung ist um T€ 518 bzw. 35,7 % zurückgegangen und beträgt T€ 917. Ursächlich für den Rückgang ist im Wesentlichen die gesellschaftsübergreifende Zentralisierung von Funktionen auf die Muttergesellschaft, die über Kostenumlagen an die Gesellschaft weitergegeben werden und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht haben (+ T€ 494 bzw. 10,1 %). Die Vorjahresprognose eines Ergebnisses vor Steuern und Gewinnabführung auf dem Niveau des Jahres 2022 wurde daher verfehlt.

Die Mitarbeiterzahl bleibt stabil. Im Jahresdurchschnitt wurden 99 Mitarbeiter (Vorjahr 100) beschäftigt. Neue Stellen wurden vor allem in gesellschafts- übergreifenden, zentralen Funktionen bei der Muttergesellschaft angesiedelt. Die Personalaufwandsquote veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 32,9 % auf 31,6 %.

Insgesamt kann die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung des durch Kostenumlagen bedingten Effekts auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen als zufriedenstellend bewertet werden.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und Chancenbericht

Durch die Entwicklungsleistungen der letzten Jahre sind die Produkte der Rausch GmbH mit ihrer HD-Technologie führend am Markt. Zudem zeichnen sich die Produkte durch Modularität und Robustheit aus. Mit der Omicron hat die Rausch Gruppe das kleinste kombinierte Schiebe- und Fahrwagensystem weltweit in seiner Produktpalette. Durch das neue Rausch Tab werden die mobilen Systeme noch modularer.

Neben den Weiterentwicklungen der letzten Jahre ergeben sich durch den Zusammenschluss der Rausch GmbH, der Rausch Electronics USA LLC, der minCam GmbH, Immenstadt im Allgäu, der Rausch Rehab GmbH, ebenda, sowie der Dart Systems Ltd., Radstock/UK in der Rausch International Group GmbH deutliche Synergien. Anfang des Jahres 2023 hat die Rausch International Group GmbH die Mehrheit der Rausch Rehab GmbH übernommen. Durch den Zusammenschluss ist die Gruppe jetzt mit einer breiten Produktpalette im Bereich der Kanalinspektion und Kanalsanierung weltweit sehr gut aufgestellt.

II. Risikobericht

Als Risiko versteht das Management die positiven und negativen Abweichungen von Unternehmenszielen und Kennzahlen. In regelmäßig stattfindenden Strategiebesprechungen werden die kurz- und mittelfristigen Eckpunkte für die weitere Entwicklung festgelegt.

Das Finanzrisiko wird durch ein stringentes Cash-Management und Controlling überwacht, die Abweichungen zu den Planwerten messen und bewerten. Damit können wir schnell auf unvorhersehbare Eventualitäten reagieren.

Durch unsere neuen, innovativen Produkte sehen wir uns gegenüber dem Wettbewerb positiv aufgestellt und sorgen dem allgemeinen Wettbewerbsrisiko vor. Diese Bestätigung erhalten wir sowohl von Interessenten als auch von langjährigen Kunden.

Die Liquiditätslage ist gut und wird durch eine Liquiditätsplanung überwacht. Der Kreditrahmen der Banken ist großzügig bemessen. Zinsrisiken könnten sich aus variablen Zinssätzen bei von der Gesellschaft aufgenommenen Darlehen ergeben. Das Zinsrisiko wird von der Geschäftsführung allerdings als nicht wesentlich erachtet, da sie die Rentabilität des operativen Geschäfts als über dem möglichen Zinsniveau liegend sieht.

Das Währungsrisiko ist gering, da nur die Tochtergesellschaft in den USA in US-Dollar bezahlt. Größere Kursschwankungen werden durch ein Devisenkonto abgefangen.

Das Bonitätsrisiko wird durch unser Debitoren-Management überwacht. Die Forderungsausfälle sind sehr gering und somit zu vernachlässigen.

Kurzfristig werden die größten Risiken im Beschaffungsbereich gesehen. Zum einen in Form von steigenden Einkaufspreisen, die nur zeitverzögert an Kunden weitergeleitet werden können, zum anderen aufgrund von gestiegenen Lieferzeiten in Folge von Herausforderungen in den globalen Lieferketten. Als Gegensteuerungsmaßnahmen werden die Sicherheitsbestände hochgefahren und vermehrt Abrufaufträge abgeschlossen.

III. Prognosebericht

Der Auftragseingang hat sich zum Jahresende nach zwei schlechten Quartalen in Europa wieder stabilisiert. Auch das Geschäftsjahr 2024 ist gut angelaufen. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert daher einen voraussichtlichen Umsatz zwischen € 22,0 Mio. und € 22,5 Mio. und damit rund € 0,3 Mio. bis € 0,8 Mio. über dem Umsatz des Jahres 2023.

Aufgrund der hohen Vorlaufzeiten im Umsatz sehen wir dabei den größten Unsicherheitsfaktor im zukünftigen Auftragseingang. Daneben ist aufgrund der aktuellen Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine Prognose über die weitere Entwicklung des Preis- und Zinsniveaus und der damit einhergehenden Konsequenzen nur bedingt möglich und damit in der Prognose nicht abschließend berücksichtigt.

Insgesamt wird für das Jahr 2024 unter Berücksichtigung der beschriebenen Unsicherheiten ein Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet.

E. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung ihrer Produkte.

 

Weißensberg, den 30. Juni 2024

Stefan Keck

Andreas Zwißler

Axel Riedisser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und sonstige Rechte 573,50 3.412,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.018.325,09 4.165.153,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 326.414,00 408.667,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.177,00 276.446,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.990,00 1.800,00
4.588.906,09 4.852.066,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 284.836,03 284.836,03
2. Anteile an Genossenschaften 500,00 500,00
285.336,03 285.336,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.988.176,11 5.495.682,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.030.623,66 1.053.616,80
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.665.321,89 1.052.905,49
2.695.945,55 2.106.522,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 375.916,41 323.928,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.599,06 47.281,24
14.060.452,75 13.114.229,81

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklagen 4.056.276,59 4.056.276,59
4.081.276,59 4.081.276,59
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 526.431,04 519.702,46
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.219.317,61 2.419.001,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 5.950.082,31 5.144.657,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 393.304,37 324.382,84
4. übrige Verbindlichkeiten 890.040,83 625.209,57
- davon aus Steuern: EUR 60.622,29 (Vj. EUR 71.081,33)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 18.366,41 (Vj. EUR 7.361,74)
9.452.745,12 8.513.250,76
14.060.452,75 13.114.229,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 13.837.504,04 13.668.040,77
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.569.994,01 5.512.102,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.311.516,01 1.292.399,51
- davon für Altersversorgung: EUR 26.643,89 (Vj. EUR 26.517,26) 6.881.510,02 6.804.502,36
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 339.539,84 359.829,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.390.797,27 4.896.632,82
1.225.656,91 1.607.076,19
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.145,03 926,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 295.360,70 155.545,22
-291.215,67 -154.618,79
7. Ergebnis nach Steuern 934.441,24 1.452.457,40
8. Sonstige Steuern 17.383,90 17.505,63
9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 917.057,34 1.434.951,77
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesetzes über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt werden.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Rausch International Group GmbH, Weißensberg (HRB 15100), abgeschlossen. Infolgedessen wurde eine ertragsteuerliche Organschaft mit dieser begründet, in die die Rausch GmbH als Organgesellschaft eingeht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Rausch GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Weißensberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: HRB 15456

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den handelsrechtlichen Vorschriften.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Gegenständen, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode und ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die Zugänge sind pro rata temporis abgeschrieben.

Finanzanlagevermögen

Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu den Herstellungs-kosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung enthalten.

Erhaltene Anzahlungen werden, sofern vorhanden, offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel

Liquide Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und für ungewisse Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanz-stichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Das mit den Rückstellungen für Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten verrechnete Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Vermögensverrechnung

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung mit dem Zeitwert des Deckungsvermögen zum Stichtag. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt ein Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Zum 31. Dezember 2023 sind die Vermögensgegenstände und die Verpflichtungen der Höhe nach deckungsgleich, so dass sich kein Bilanzausweis ergibt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel als gesonderte Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 25.793,82 (Vorjahr: € 25.793,82).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
gegenüber Kreditinstituten 2.219.317,61 701.744,68 1.517.572,93 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 700.643,11 700.643,11 0,00 0,00
gegenüber der Gesellschafterin 5.950.082,31 5.950.082,31 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 393.304,37 393.304,37 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 189.397,72 189.397,72 0,00 0,00
Summe 9.452.745,12 7.935.172,19 1.517.572,93 0,00
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
gegenüber Kreditinstituten 2.419.001,10 457.162,97 1.791.779,93 170.058,20
aus Lieferungen und Leistungen 487.336,71 487.336,71 0,00 0,00
gegenüber der Gesellschafterin 5.144.657,25 5.144.657,25 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 324.382,84 324.382,84 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 137.872,86 137.872,86 0,00 0,00
Summe 8.513.250,76 6.551.412,63 1.791.779,93 170.058,20

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt € 1.517.572,93. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 1.800.000,00 durch Grundschulden gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen € 247.013,19 solche aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen € 337.678,36 solche aus Lieferungen und Leistungen.

Verrechnung von Planvermögen und Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten

Einem Rückstellungsbetrag von € 574.413,43 für Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten steht ein zu verrechnendes Deckungsvermögen von zum Stichtag € 574.413,43 gegenüber. Die Verpflichtung aus den Lebensarbeitszeitkonten richtet sich nach dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens unter Beachtung der Mindestgarantie. Es erfolgt kein Ausweis in der Bilanz, da sich die beiden zu verrechnenden Salden wertmäßig entsprechen. Mangels Differenz des beizulegenden Werts des Deckungsvermögens und der Anschaffungskosten (€ 574.413,43) ergibt sich kein ausschüttungsgesperrter Betrag.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag lagen keine Eventualverbindlichkeiten und keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse vor.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 829. Hiervon sind T€ 347 innerhalb eines Jahres fällig und T€ 319 innerhalb von 2-5 Jahren. Weitere T€ 163 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von € 53.940,41 (Vj. € 136.744,61) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskurs-verluste in Höhe von € 113.785,71 (Vj. € 47.127,10) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 4.013,35 (Vj. € 80.893,26) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 2.040,61 (Vj. € 20.994,30) enthalten.

Personalaufwand

Aufwendungen in Höhe von € 56.000 betreffen außergewöhnliche Aufwendungen aus Abfindungen an ehemalige Mitarbeiter.

Zinsen und zinsähnliche Erträge / Aufwendungen

In den Zinsen und zinsähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 0,00 (Vj. € 361,72) enthalten.

In den Zinsen und zinsähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 20,00 (Vj. € 368,88) enthalten.

Zinsaufwendungen in Höhe von € 152.410,54 (Vj. € 84.055,37) entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

5. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Kaufmännischer Bereich 6
Technischer Bereich 64
Außendienst-Service 29
Auszubildende 0

Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr auf Quartalsbasis durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 99.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der RAUSCH Electronics USA, LLC, Chambersburg/USA. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 It. Jahresabschluss beträgt nach Umrechnung T€ 3.908 und der Jahresüberschuss für 2023 T€ 1.003.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Stefan Rausch, Weißensberg (bis zum 31. März 2024), Herrn Hans Kjärsgard-Svensson, Rheinböllen (bis zum 13. Februar 2024), Herrn Andreas Zwißler, Boss (seit dem 13. Februar 2024), Herrn Stefan Keck, Wildpoldsried (seit dem 13. Februar 2024) und Herrn Axel Riedisser, Wiggensbach (seit dem 13. Februar 2024).

Eine Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernabschluss, Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Rausch International Group GmbH, Weißensberg, sowie in den übergeordneten Konzern-abschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Harald Quandt Industrie-beteiligungen GmbH ist im Unternehmensregister bekannt zu machen.

 

Weißensberg, den 30. Juni 2024

Stefan Keck

Andreas Zwißler

Axel Riedisser

Entwicklung des Anlagevermögens der Rausch GmbH, Weißenberg, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und sonstige Rechte 444.401,11 0,00 0,00 444.401,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.811.849,30 0,00 0,00 5.811.849,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.640.981,61 10.039,17 0,00 1.651.020,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 960.203,67 63.311,17 0,00 1.023.514,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.800,00 190,00 0,00 1.990,00
8.414.834,58 73.540,34 0,00 8.488.374,92
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 432.901,97 0,00 0,00 432.901,97
2. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 500,00
433.401,97 0,00 0,00 433.401,97
9.292.637,66 73.540,34 0,00 9.366.178,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und sonstige Rechte 440.988,61 2.839,00 0,00 443.827,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.646.696,21 146.828,00 0,00 1.793.524,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.232.314,61 92.292,17 0,00 1.324.606,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 683.757,17 97.580,67 0,00 781.337,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.562.767,99 336.700,84 0,00 3.899.468,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 148.065,94 0,00 0,00 148.065,94
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
148.065,94 0,00 0,00 148.065,94
4.151.822,54 339.539,84 0,00 4.491.362,38
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und sonstige Rechte 573,50 3.412,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.018.325,09 4.165.153,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 326.414,00 408.667,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.177,00 276.446,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.990,00 1.800,00
4.588.906,09 4.852.066,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 284.836,03 284.836,03
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
285.336,03 285.336,03
4.874.815,62 5.140.815,12

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rausch GmbH, Weißensberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rausch GmbH, Weißensberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 25. Juli 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer

Michaela Loose, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Rausch GmbH, Weißensberg, zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 31. Mai 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.