Großhandel mit Anstrichmitteln
DEHN INSTATEC GmbH
Hans-Dehn-Straße 1A, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Meier seit 27.10.2015 | Geschäftsführer |
Reiner Moosburger seit 15.1.2013 | Prokura |
Christian Hamann seit 8.7.2011 | Geschäftsführer |
Tibor Farkas seit 8.7.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEHN INSTATEC GmbHNeumarkt i.d.OPf.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/22A. ALLGEMEINE LAGE 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 um 2,7 % höher als im Vorjahr. "Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen", sagte Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2021" in Wiesbaden. "Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat", so Thiel weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück. Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Die sonstigen Dienstleister, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung auch die Kreativwirtschaft zählt, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2021 sogar noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern: Auch 2021 erwies sich für die Unternehmen des Elektrohandwerks als gutes Jahr - trotz Pandemie, Lieferengpässen und zum Teil dramatischen Preissteigerungen. So konnte der Umsatz um 5,6 Prozent auf nun 72,2 Mrd. Euro gesteigert werden. Auch bei den Beschäftigtenzahlen legte die Branche nochmals zu. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich ebenfalls leicht und liegt nun bei circa 518.000. Der Umsatz der Elektrotechnik stieg um 6,2 % auf 63,3 Mrd. Euro und repräsentiert weiterhin den umsatzstärksten Bereich im Elektrohandwerk. gefolgt von der Informationstechnik mit 6,5 Mrd. Euro sowie dem Elektromaschinenbau mit 2,4 Mrd. Euro. Trotz Corona und anhaltender Lieferengpässe vermeldeten die elektrohandwerklichen Betriebe auch im Frühjahr 2022 weiterhin eine gute Geschäfts- und Auftragssituation: So zeigte die traditionelle Frühjahrskonjunkturumfrage des ZHEV im Februar 2022 wieder einen stabilen Geschäftsklimaindex, der sich mit 83,9 Punkten auf einem hohen Niveau eingependelt hatte. 2. Geschäftsverlauf Die DEHN INSTATEC GmbH (DIC) deckt mit ihren Aktivitäten ein breites Leistungsspektrum des elektro- und informationstechnischen Handwerks ab. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Energietechnik und bei Schwachstrominstallationen verschiedenster Art und Anforderung. Strategisch konzentrieren wir uns seit vielen Jahren auf Großprojekte in den Zielgruppen Handel/Logistik, Gewerbe, Industrie, öffentliche Hand sowie private Investoren. Die traditionell von starkem Wettbewerb gekennzeichnete Situation auf dem Markt der Elektroinstallation hat sich auch im Verlauf dieser Berichtsperiode nicht wesentlich verändert. Wir konnten in diesem Geschäftsjahr einen erfreulichen Auftragsbestand erzielen und können auch einen guten Auftragsvorlauf vorweisen. Einer weiterhin hinreichenden Auslastung sind wir uns infolgedessen sicher. Unsere Kalkulationsabteilung war im gesamten Berichtsjahr mit der Akquisition neuer Aufträge ausgelastet. Wir haben an vielen Ausschreibungen gemäß unseren Zielgruppen teilgenommen, wählten jedoch gezielt jene Submissionen aus, die sich für uns als relevant herausgestellt haben. Bei DEHN INSTATEC ist die Kennzahl Rohertrag zu Mitarbeiter laut HGB ein wesentlicher Leistungsindikator zur Bewertung der Produktivitätsentwicklung und der Unternehmenssteuerung. Gegenüber Vorjahr konnte diese Kennzahl im Berichtjahr signifikant um TEUR 8,6 pro Mitarbeiter auf TEUR 83,9 pro Mitarbeiter gesteigert und somit die Erwartungen erfüllt werden. Covid-19 machte sich weiterhin nur in geringen Umfängen in der operativen Steuerung bemerkbar. Die Taskforce, die uns in den letzten Jahren erfolgreich durch die Pandemie geführt hat, ruht aktuell und wird reaktiviert sobald erneut politische Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung beschlossen werden sollten. Die Fallzahlen im Unternehmen behalten wir jedoch auch weiterhin im Blick. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde die regionale Präsenz der DEHN INSTATEC an zwei Standorten in Deutschland erweitert. Im Februar 2022 wurde die EAS Elektro-Anlagen-Service GmbH rückwirkend zum 01.01.2022 im Rahmen einer Finanzbeteiligung übernommen und verstärkt nun die DEHN INSTATEC als 100%ige Tochtergesellschaft. In Folge der bestehenden Kundenbeziehungen in der Metropolregion, wurde außerdem zum 01.03.2022 eine neue unselbstständige Zweigniederlassung in Berlin gegründet. Der Schwerpunkt liegt hier in der Bearbeitung von Serviceaufträgen aus dem Bereich der Elektromobilität. Im Berichtsjahr wurde das neue Datenvisualisierungstool PowerBI erfolgreich an bestehende Datenbankstrukturen angebunden. Im Jahresverlauf konnten sukzessive die wichtigsten Kennzahlen zur operativen Steuerung des Projektgeschäfts und der Produktivität, sowie Reportings aus den Bereichen Einkauf, Vertrieb und Qualitätsmanagement erarbeitet und bereitgestellt werden. Im Herbst 2021 haben wir unseren jahrzehntelangen Standort und ehemaligen Firmensitz am Rennweg in Nürnberg verlassen und unsere neuen Räumlichkeiten an der Andernacher Straße in Nürnberg bezogen. In Folge der weltweiten Knappheit von Baumaterialien mussten teilweise starke Einschnitte gegenüber dem regulären Beschaffungsprozess überbrückt werden. Bei nicht verfügbaren Materialien wurde auf den Einsatz von mindestens gleichwertigen Alternativprodukten zurückgegriffen. Alle Projekte, die sich zu dieser Zeit in der Fertigstellungsphase befanden, konnten jedoch termingerecht abgeschlossen werden. 3. Qualitätsmanagement Unser Qualitätsmanagementsystem führen wir entsprechend der Norm ISO 9001:2015 durch, wobei wir darauf achten, den besonderen Bedingungen im Handwerk gerecht zu werden. Der nächste Termin für das externe Überwachungsaudit des Unternehmens ist für Mitte November 2022 angesetzt. Sowohl interne Reviews des Qualitätsmanagements als auch externe Audits werden turnusmäßig durchgeführt. Die Geschäftsführung erhält, ergänzend zu mündlichen Besprechungen, schriftliche Informationen zum Zustand des Managementsystems. 4. Sitz der Gesellschaft und Niederlassungen Sitz der Gesellschaft ist Neumarkt. Zweigniederlassungen werden in Nürnberg, Reichenbach/Hermsdorf in Thüringen, in Hamburg und seit diesem Geschäftsjahr auch in Berlin unterhalten. 5. Risikomanagementziel und die Methoden Die Darstellung der Risikolage bei DEHN INSTATEC wurde im Geschäftsjahr 2021/22 im Rahmen der Gesamtrisikoanalyse der DEHN SE erstmalig durch ein externes Consulting Unternehmen "von Dehn & Neelsen Consulting GmbH" durchgeführt. B. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Ertragslage Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung) lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/2022 mit TEUR 34.366 um 1,2 % unter dem Vorjahreswert. Mit einer zum Vorjahr reduzierten Materialaufwandsquote von 41,0 %, konnte ein gestiegener Rohertrag (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand) in Höhe von TEUR 20.638 erzielt werden. Die Produktivität, dargestellt im Verhältnis von Rohertrag zu Anzahl der Mitarbeiter laut HGB, konnte um TEUR 8,6 gegenüber Vorjahr auf TEUR 83,9 gesteigert werden. Die Personalaufwandsquote ist um 1,5 Prozentpunkte auf 43,1 % angestiegen. Der Anstieg lässt sich durch eine höhere Mitarbeiteranzahl, eine freiwillige Sonderzahlung an die Mitarbeiter und einen steigenden Pensionsaufwand bzgl. der Pensionsverpflichtungen erklären. Insgesamt kann ein positives EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) in Höhe von TEUR 2.212,7 (Vorjahr TEUR 1.253) ausgewiesen werden. Insbesondere die deutlich verbesserte Rohertragssituation wirkte sich positiv auf das EBIT im Vergleich zum Vorjahr aus. Hintergrund zur verbesserten Ertragslage sind die oben genannte verbesserte Produktivität, positiv abgeschlossene Bauvorhaben und ein um TEUR 2.303 reduzierter Materialaufwand (TEUR 14.098). Die eingesetzten Standardmaterialien werden im Wesentlichen bei in Deutschland ansässigen Großhändlern beschafft. 2. Vermögens- und Finanzlage Vom Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 15.091 entfielen auf das langfristig gebundene Vermögen TEUR 3.087 (20,5 %) und auf das kurzfristig gebundene Vermögen sowie die liquiden Mittel TEUR 12.004 (79,5 %). Zum 30.06.2022 konnten wir eine positive Entwicklung im Working Capital feststellen sowie eine ausreichende Liquidität verzeichnen. Die liquiden Mittel reduzierten sich nur geringfügig um TEUR 288 auf TEUR 6.482, obwohl im Geschäftsjahr die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2020/21 an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 400, sowie die Finanzbeteiligung an der EAS Elektro-Anlagen-Service GmbH getätigt worden ist. Auch im Berichtsjahr 2021/22 wurde die Wirksamkeit eines effizienten Debitorenmanagements entsprechend dokumentiert. Wiederum ist es uns gelungen, in Relation zum Gesamtvolumen nur geringfügige Zahlungsausfälle zu erleiden. Die darüber hinaus bestehenden Forderungsausfälle beruhen zumeist auf nachträglich gewährten Preisnachlässen bei Großprojekten. Um dies auch weiterhin positiv zu beeinflussen, stehen auch in Zukunft die Anforderung von Kundenvorauszahlungen, Erstellung leistungsgerechter Zwischenrechnungen und eine schnelle Abrechnung im Vordergrund. Mahnläufe für ausstehende Debitoren erfolgen im 2-wöchigen Turnus. Das Eigenkapital beträgt TEUR 5.387. Hieraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 35,7 % (Vorjahr 30,6 %). Auf das kurzfristige Fremdkapital entfielen zum Stichtag TEUR 7.203 und auf das langfristige Fremdkapital TEUR 2.502. Wesentlicher Bestandteil der langfristigen Verbindlichkeiten sind Pensionszusagen aus einem geschlossenen Versorgungswerk der Vergangenheit. Diese sind aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase weiterhin ansteigend. Die Steuerrückstellungen sind von TEUR 17,5 auf TEUR 285,7 gestiegen, was dem positiven Geschäftsverlauf geschuldet ist. Des Weiteren haben sich die Sonstigen Rückstellungen von TEUR 2139 auf TEUR 2556 erhöht. Diese enthalten Rückstellungen für Personal Urlaub/Gratifikationen, welche sich im Geschäftsjahr von TEUR 1.066,1 auf TEUR 1.302,8 erhöht haben. Dies resultiert insbesondere aus der freiwilligen Sonderzahlung in Höhe von TEUR 127 an die Mitarbeiter. Auch die Rückstellung für Schadensfälle hat sich um TEUR 45,5 auf TEUR 59,5 erhöht. Die Begründung hierfür ergibt sich aus der Erhöhung der Selbstbeteiligung bei unserer Versicherungsgesellschaft auf TEUR 25, sodass "kleinere" Schäden ohne Versicherungsbeteiligung bezahlt werden müssen. 3. Investitionen Die Investitionskosten in Höhe von TEUR 307 in immaterielle Vermögensgegenstände sowie in das Sachanlagevermögen im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden primär in den Bereichen IT, Geschäftsausstattung und Fuhrpark getätigt. Im Februar 2022 wurde die EAS Elektro-Anlagen-Service GmbH rückwirkend zum 01.01.2022 im Rahmen einer Finanzbeteiligung übernommen und verstärkt nun die DEHN INSTATEC als 100%ige Tochtergesellschaft. 4. Gesamtaussage Insgesamt sind der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr als recht erfreulich zu betrachten. C. CHANCEN, RISIKEN UND VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG IM GESCHÄFTSJAHR 2022/23 1. Chancen Wir gehören durch die im Vergleich zum Branchendurchschnitt respektable Anzahl an erfahrenen Mitarbeitern zu den größeren Installateuren und können dadurch umfangreiche Installationsvorhaben professionell und schnell abwickeln. (IBISWorld) Durch die überdurchschnittliche Betriebsgröße, einhergehend mit einem umfangreichen Leistungsspektrum, können wir eine abwechslungsreiche Ausbildung anbieten. Dies ist an unserer hohen Ausbildungsquote im Branchenvergleich erkennbar und versetzt uns in die Lage weiterhin nachhaltig Fachkräfte ausbilden zu können. Die offenen Ausbildungsstellen für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2022 wurden bereits vollständig besetzt. Das Elektrohandwerk wird sich in den kommenden Jahren vor allem mit den Geschäftsfeldern rund um die Energiewende beschäftigen müssen. Die neuen Gesetzgebungen, beispielsweise die in Teilen Deutschlands greifende Pflicht zur Errichtung von Photovoltaikanlagen, wird für einen langanhaltenden Auftragsboom in der Branche sorgen. Auch die Entwicklungen hin zur Verkehrswende mit Förderung von E-Fahrzeugen und der dafür benötigten Ladeinfrastruktur haben einen positiven Einfluss auf die Auftragslage. Somit gewinnt das Gebäude und vor allem die Gebäudetechnik als Baustein der Energiewende weiter an Bedeutung. Die DEHN INSTATEC ist auf diese wachsenden Anforderungen gut vorbereitet. Im Berichtsjahr wurde ein neues Team speziell für diesen Wachstumsmarkt ins Leben gerufen und verknüpft jahrelange Erfahrung in der technischen Umsetzung mit einer jungen, agilen Organisationsstruktur. 2. Risiken Covid-19 ist und bleibt weiterhin ein nicht prognostizierbares Risiko. Es kann im schlimmsten Fall zu einem kompletten Lockdown in Deutschland kommen. Infolgedessen könnte unsere Geschäftstätigkeit im Gesamten über einen ungewissen Zeitraum zum Erliegen kommen. Außerdem könnten krankheitsbedingte Schließungen einzelner Betriebsteile oder Baustellen erfolgen. Wir behalten die Fallzahlen und politischen Entwicklungen weiterhin im Auge und gehen von einem moderaten Risiko für uns Geschäfts aus. Neben der Coronavirus-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben, hat der Krieg in der Ukraine den Ausblick auf die weltwirtschaftliche Entwicklung deutlich verschlechtert. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nach, zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Ein Liefer- oder Importstopp für russische Energieträger könnte insbesondere bei Erdgas zu weltweit steigenden Energiepreisen und zu gravierenden Versorgungsengpässen führen. Die Kombination von Energiepreisanstiegen und anhaltenden Lieferengpässen birgt das Risiko einer Stagflation, d. h. einer Situation mit ausbleibendem oder negativem Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig hoher Inflation. Des Weiteren wird mit mittelfristig steigenden Zinsen in Deutschland gerechnet. Es ist daher mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Das daraus für uns ableitbare Risiko bewerten wir als moderat. Die Bauwirtschaft kämpft auch weiterhin mit Lieferschwierigkeiten bei Baumaterialien. Da diese Engpässe nicht nur die Elektrohandwerke, sondern zahlreiche Zweige der Baubranche betreffen, ist vermehrt mit Störungen und Verzögerungen des Bauablaufs von Großprojekten zu rechnen. Zudem führen die Rohstoffknappheit, der weltweite Zins- und Inflationsentwicklung und erneut gestiegene Treibstoffpreise zu deutlichen Materialpreissteigerungen. Diese schwierig prognostizierbare Entwicklung kann nicht nur bei langlaufenden Projekten mit fixierten Angebotspreisen, sondern auch bei der Kalkulation neuer Angebote zu Schwierigkeiten führen, das Risiko ist als gering einzustufen. Monetäre Einzelrisiken aus laufenden und künftigen Bauvorhaben wurden von uns nach aktuellem Kenntnisstand ausreichend in Betracht gezogen. In der Bewertung der Teilfertigen Baustellen wurde dies im Rahmen einer verlustfreien Bewertung berücksichtigt. Von weiteren, insbesondere bestandsgefährdenden, Risiken gehen wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht aus. 3. Voraussichtliche Entwicklung Wir sind mit einem Auftragsüberhang in die Planperiode gestartet, der die Beschäftigung im Kalenderjahr 2022 weitgehend sichert. Die im Kalenderjahr 2021 vorherrschende Euphorie signalisiert durch eine positive Stimmung im Einkaufsmanagerindex, hat sich im Juni 2022 auf einen Wert von 52 Punkten abgekühlt. Dies zeigt eine neutrale Zukunftsprognose der Befragten. Jedoch, die aktuell am Markt befindlichen Ausschreibungen stimmen uns zuversichtlich, unsere monetären Planwerte in den Bereichen Rohertrag und EBIT im Geschäftsjahr 2022/2023 zu erreichen. Mitarbeiter sind mit Abstand die wichtigste Ressource, über die ein Unternehmen verfügt. Sie bringen Fähigkeiten, lang erlerntes Fachwissen und Erfahrung mit ein, die für Betriebe die Grundlage ihres handwerklichen Angebots bilden. Solch ausgewiesenes Fachpersonal gilt es zu halten und zu fördern sowie die nächste Generation am Wissen teilhaben zu lassen. Aus diesem Grund hat sich die DEHN INSTATEC entschieden nach jahrzehntelanger Betreuung durch den Mutterkonzern, eine eigene Personalabteilung aufzubauen. Neben dem Aufbau entsprechender Organisationsstrukturen, wird auch im neuen Personalbereich die Digitalisierung eine große Rolle spielen. Zentrales Augenmerk liegt hier auf der Einführung einer neuen HR Software und der digitalen Zeiterfassung. Für das Geschäftsjahr 2022/23 gehen wir von einer deutlichen Leistungssteigerung gemessen an der Betriebsleistung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, einer leichten Verbesserung der Produktivitätskennzahl und einem positiven EBIT leicht unter Vorjahrsniveau aus. Das Ausmaß der Effekte durch die obengenannten weltweiten Risiken auf den Geschäftsverlauf im prognostizierten Zeitraum, kann derzeit noch nicht verlässlich geschätzt werden. Wir gehen jedoch aufgrund der verbesserten Datenlage und neuer Analysemöglichkeiten davon aus, anstehende Veränderungen frühzeitig zu erkennen und starke negative Auswirkungen aktiv eindämmen zu können.
Neumarkt, den 30. September 2022 Dipl.-Ing. (FH) Christian Hamann, Geschäftsführer Florian Meier, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022
Anhang 2021/22DEHN INSTATEC GmbH, Neumarkt in der OberpfalzI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet DEHN INSTATEC GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 16265 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Neumarkt in der Oberpfalz. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§267 Abs.2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§275 Abs.2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren), bewertet. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird analog zu den steuerlichen Vorschriften lt. BMF vom 20.11.1986 (BStBl I S. 532) auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben, da die zukünftigen Ressourcenzuflüsse eine solche Nutzungsdauer adäquat erscheinen lassen. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Werkzeuge liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter Langheinrich wurden bis zum Ende der Nutzungsdauer im Dezember 2020 weiterhin mit der GWG Poolabschreibung abgeschrieben. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Finanzanlagen bzw. Anteile an verbunden Unternehmen gem. § 271 Abs. 2 HGB sind mit den Anschaffungskosten zu bewerten § 253 Abs 1 HGB, sie sind außerdem nicht abnutzbar und deshalb nicht planmäßig abzuschreiben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorzunehmen § 253 Abs.3 S.3. Bei nur vorübergehender Wertminderung besteht ein Abwertungswahlrecht § 253 Abs.3 S.4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten entsprechend dem Fertigungsgrad bewertet worden, soweit nicht der technische Leistungsstand unter diesem Wert lag. Die Herstellungskosten wurden aus den Materialkosten und dem jeweiligen Leistungsstand entsprechenden Fertigungslohn zuzüglich Fertigungsgemeinkosten ermittelt. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden die zum Bilanzstichtag ermittelten Herstellungskosten mit dem Ergebnis der Kosten- und Leistungsrechnung verglichen. Abschläge wurden -soweit notwendig- vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Beim Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt keine Saldierung. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Dabei sind Teilzahlungen in die Berechnung der Pauschalwertberichtigung nicht mit eingeflossen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden nach dem PUCM-Verfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematischen Annahmen zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beim Ansatz von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen beträgt TEUR 170. Das Versorgungswerk wurde für Neuzugänge ab 01.07.1995 geschlossen. Die im Geschäftsjahr 2020/21 geschlossene Vereinbarung über eine freiwillige Unternehmensleistung für Jubiläumsleistungen besteht weiterhin. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen an Mitarbeiter wird in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter und einer ermittelten Fluktuationsquote gebildet und passiviert. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der PUCM-Methode unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bei einem Rechnungszinssatz von 1,78 %. Zudem erfolgte eine Rückstellung für die Aufwendungen für die noch nicht durchgeführten Jubiläumsveranstaltungen der vergangenen Geschäftsjahre. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen bzw. Erträge für das folgende Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Sachanlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/22 ist im Anlagenspiegel der DEHN INSTATEC GmbH (Anlage) dargestellt. Finanzanlagevermögen Zudem wurden im Geschäftsjahr 2021/22 100% der Anteile an der EAS Elektro-Anlagen-Service GmbH, mit Sitz in Ebersberg erworben. Das verbundene Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2021, also vor dem Erwerb durch die DEHN INSTATEC GmbH, ein Ergebnis von TEUR 534 und wies ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 696 aus. 2. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 3.000. Der Gewinnvortrag der Gesellschaft beträgt TEUR 388. Es wurden im Geschäftsjahr 2021/22 TEUR 400 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 500. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf TEUR 170 und gliedert sich in nachfolgende Bestandteile auf:
Die Bewertung mit einem Rechnungszinssatz von 1,38 % auf Basis eines Durchschnittszeitraums von 7 Jahren ergibt zum 30.06.2022 einen Sollwert von TEUR 2.477. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 2.307, Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 286 und den sonstigen Rückstellungen zusammen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
4. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3a) zusammengefasst dargestellt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften setzen sich wie folgt zusammen:
Die Bürgschaften sind durch Avale der Sparkasse Neumarkt-Parsberg abgedeckt. Mit einer Inanspruchnahme der Berichtsgesellschaft ist nicht zu rechnen. Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Von den oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 547 gegenüber verbundenen Unternehmen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
2. Steuern vom Einkommen und Ertrag Von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Aktivierung aktiv latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. 3. sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten ausschließlich Kfz.-Steuern. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2021/22 an: Dipl.-Ing. (FH) Christian Hamann Geschäftsführer Florian Meier Geschäftsführer Auf Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die DEHN Beteiligungen GmbH mit Sitz in Neumarkt i. d. OPf. Darüber hinaus wird die DEHN INSTATEC GmbH in den Konzernabschluss der HANS DEHN Holding SE + Co KG mit Sitz in Neumarkt i. d. OPf. mit einbezogen. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.
Neumarkt, den 30. September 2022 Dipl.-Ing. (FH) Christian Hamann Florian Meier Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022
Verbindlichkeitenspiegel
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Bescheinigung zur OffenlegungIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DEHN INSTATEC GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEHN INSTATEC GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEHN INSTATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nürnberg, den 30. September 2022 KPMG
AG
Koeplin, Wirtschaftsprüfer Eberle, Wirtschaftsprüfer |
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