H.I.W.-Bau Hotel-, Industrie- & Wohnbau GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Walter seit 24.9.2007 | Prokura |
Werner Schmitt seit 26.4.2005 | Prokura |
Vincent David Ohana seit 26.4.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EUROSPACE GmbHFlöhaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007BilanzA K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007A. AllgemeinesDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind unverändert zum Vorjahr. Die Gewinn‑ und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und der Gewinn‑ und Verlustrechnung im Anhang gemacht. Um einen einheitlichen Ausweis in der Altran Gruppe herzustellen, wurden die Forderungen gegenüber der GMTS aus dem zentralen Cash‑Pooling (4.119 TEUR) im Berichtsjahr unter den Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen ausgewiesen, während der entsprechende Betrag im Vorjahr unter den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen wurde (1.578 TEUR ). B. Bilanzierungs‑ und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungs‑ und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten inklusive angemessenen Teilen der Fertigungsgemeinkosten bewertet. Im Rahmen der Projektarbeit wurde bei mehrjährigen Projekten soweit zulässig eine Gewinnrealisierung gemäß dem Leistungsfortschritt durchgeführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel‑ und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Stichtagskurs umgerechnet. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. EUROSPACE GmbHANLAGESPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007
Vorräte
Die Vorräte betreffen ausschließlich in Arbeit befindliche Aufträge. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 4.646 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Es handelt sich dabei in Höhe von TEUR 521 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr TEUR 601). Forderungen in Höhe von TEUR 4.119 resultieren aus dem Cash‑Pool. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Überstundenaußenstände, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Boni und Prämien, ausstehende Lieferantenrechnungen und Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 5.170 und resultieren in Höhe von TEUR 2.691 aus am Abschlussstichtag verbleibenden Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag, in Höhe von TEUR 2.002 aus der bestehenden Umsatzsteuerorganschaft sowie TEUR 476 aus der Weiterberechnung der Management Fees, Büromiete sowie Zinsaufwendungen aus der Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren ausschließlich aus der Forderungsabtretung gegenüber der Compagnie Generale D`Affacturage (CGA). Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und nicht besichert. D. Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse werden im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die übrigen Erträge enthalten vor allem verrechnete Sachbezüge (TEUR 227). Personalaufwand Die pauschale Lohnsteuer wurde aus den sozialen Abgaben und Aufwendungen in die Löhne und Gehälter umgegliedert (TEUR 108). Zur besseren Darstellung wurden die Vorjahreszahlen entsprechend in Höhe von TEUR 74 angepasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Werbe‑ und Reisekosten (TEUR 1.642), Raumkosten (TEUR 737), Fahrzeugkosten (TEUR 473) sowie allgemeine Verwaltungskosten (TEUR 669). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des mit der Altran Deutschland GmbH abgeschlossenen Beherrschungs‑ und Gewinnabführungsvertrages ergeben sich im Geschäftsjahr keine Ertragsteuern. E. SonstigesSonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben 2007Organe Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist: ‑ Vincent Ohana, Kaufmann, München Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 302 (Vorjahr 280). Konzernverhältnisse 100 % des Stammkapitals der Gesellschaft werden von der Altran Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Damit ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen der Altran Technologies S.A., Paris / Frankreich und deren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen. Als verbundene Unternehmen gelten alle Unternehmen des Altran Konzerns. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Altran Technologies S.A., Paris, Frankreich, einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind dort auf Anfrage erhältlich.
Flöha, 26. Mai 2008 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 20071. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftIm vergangenen Jahr kündigte sich eine Abschwächung des Geschäfts bereits in der geringeren Umsatzsteigerung trotz steigender Umsatzrendite an. Dieser Trend hat sich leider im 15. Geschäftsjahr der Eurospace GmbH bestätigt. Trotz der sich erholenden Binnenkonjunktur in Deutschland, konnten wir unser gestecktes Umsatzziel und unsere Gewinnerwartungen nicht erreichen. Im Berichtsjahr wurde ein Gesamtumsatz von 30.914 TEUR (Vorjahr 29.797 TEUR) erzielt, was einer Steigerung von TEUR 1.117 oder 3,7% entspricht. Dennoch musste Eurospace als Anbieter für Technologie - Consulting erstmals in der Firmengeschichte einen niedrigeren Gewinn (vor Ergebnisabführung) gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Ausgelöst wurde dies vor allem durch zunehmenden Preisdruck in der Automobilindustrie. Gestiegene Einstandskosten konnten nicht über höherpreisig positionierte Aufträge und Projekte an die Kunden weitergegeben werden. Die Situation ist insbesondere bei einigen unserer Key‑Kunden nicht zufriedenstellend. Dies hatte zur Folge, dass die Umsatznettorendite trotz gestiegenem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 22,0 % auf 16,5 % abfiel. Wie erwähnt liegen die Ursachen hier in erhöhtem Preisdruck durch Mitkonkurrenten, hartem Wettbewerb am Markt sowie überproportional gestiegenen direkten Kosten. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den folgenden Industriesektoren des Unternehmens:
Im starken Business Sektor Automotiv mussten wir Umsatzeinbussen hinnehmen. Dieser lag im Berichtszeitraum mit 16.089 TEUR um 931 TEUR oder 5 % unter dem des Vorjahres. Erfreulich ist die Steigerung von 15,6 % in der Luft‑ und Raumfahrtindustrie, hier erzielten wir eine Umsatzsteigerung von 1.026 TEUR auf 7.592 TEUR. Die Steigerung im Medizin‑ und Prozesstechnik Sektor um 626 TEUR + (22 %) von 2.833 TEUR im Vorjahr auf 3.459 TEUR im Berichtsjahr ist ebenso herauszustellen, wie die Steigerung der Umsätze im Bereich Telekommunikation von 538 TEUR (+ 21,1 %) auf 3.080 TEUR. Auf die sonstigen Umsätze entfielen im Berichtsjahr 694 TEUR, während im Vorjahr 836 TEUR erzielt wurden (minus 17 %). Von den Umsätzen entfallen rund 52 % auf unsere 5 Top‑Kunden, während insgesamt 72 % auf unsere Top 10 Kunden entfallen die geographisch über ganz Deutschland verteilt sind. Risiken, die sich aufgrund von Kundenproblemen (siehe Beispiel Airbus) ergeben, werden auf diese Weise begrenzt. Die Eurospace hat in Deutschland mehrere Vertriebsbüros u.a. in Frankfurt, in München und in Hamburg sowie ein Forschungs‑ und Entwicklungszentrum in Flöha bei Chemnitz. Die geographische Umsatzaufteilung nach den Standorten (soweit zurechenbar) in Deutschland ist wie folgt: Die Umsätze in der Region München als wichtigster Technologiestandort im Süden sind im Vergleich zum Vorjahr von 16.547 TEUR auf 15.398 TEUR (‑6,9%) gesunken. Grund sind erhebliche Umsatzeinbussen bei einem unserer Key‑Kunden im Automobilsektor. Der Umsatzverlust bei diesem Kunden war leider so deutlich, dass dies nicht mehr durch andere Kundenzuwächse, welche teilweise zweistellig waren, kompensiert werden konnte. Der Standort Frankfurt mit seinem sehr großen Einzugsbereich im Rhein Main Gebiet konnte im Gegensatz zu München ein signifikantes Umsatzwachstum von 2.878 TEUR erzielen (Vorjahr 8.904 TEUR auf 11.782 TEUR im Berichtsjahr). Dies entspricht einer Steigerung von 32,3 %. Gründe sind der erhöhte Bedarf der dem Frankfurter Standort zugeordneten Kunden, sehr gute Marktbedingungen besonders im Bereich der Optik sowie Expansion des Geschäfts im Raum Stuttgart und Köln/Düsseldorf. Dort wird insbesondere einer der weltweit operierenden Großkunden der Eurospace in der Telekommunikation betreut. Aufgrund der Expansion wurde im Raum Köln/Düsseldorf zu Beginn des Berichtsjahres ein eigenes Büro eröffnet, welches eine nahe Anbindung an die Kunden ermöglicht. Organisatorisch ist das Düsseldorfer Büro allerdings noch dem Frankfurter Standort zugeordnet. Die Marktbedingungen im Großraum Hamburg sind durch das rückläufige Geschäft mit einem weiteren unserer Großkunden gekennzeichnet, der seit Ende 2006 in finanzielle Probleme gekommen war. Andere Kunden an diesem Standort konnten die Nachfrage nach Eurospace Consulting Dienstleistungen nicht kompensieren, so dass wir hier ebenfalls ein Umsatzminus von 2.963 TEUR auf 1.923 TEUR im Berichtsjahr zu verzeichnen haben, dies sind 1.040 TEUR oder minus 35,1 %. Zusätzliche strukturelle Probleme im Standort Hamburg erschweren uns die Konsolidierung, die Zukunft ist hier abzuwarten. Unsere Aktivitäten im Bereich Raumfahrt und Medizin und Prozesstechnik werden weiterhin vom Firmensitz der Eurospace in Flöha bei Chemnitz gesteuert. Mit 1.436 TEUR im Berichtsjahr gegenüber 1.709 TEUR im Vorjahr zeigte das Forschung und Entwicklungszentrum Flöha eine negative operative Bilanz, dies wurde hauptsächlich durch den verringerten Umsatz verursacht und führte bei etwa gleich hohen Personalkosten, aber überproportional gestiegenen Materialkosten zu einem negativen Betriebsergebnis dieses Standorts. Im Osten Deutschlands sind weiterhin strukturelle Nachfrageprobleme nach Technologieleistungen, wie sie von Eurospace angeboten werden, zu konstatieren, ferner sind die für den Standort wichtigen öffentlichen Aufträge zurückgegangen, diese sind wie in den Vorjahren unabdingbar und überlebenswichtig für die Standorterhaltung. An dieser Stelle ist noch zu bemerken, dass wir Anfang des Jahres arbeitsvertragsrelevante Pflichtverstöße von 2 unserer Businessmanager im Standort Frankfurt erlitten, welcher sich in einem geschätzten Umsatzverlust von ca. 500 TEUR niedergeschlagen hat, da Mitarbeiter massiv abgeworben und mittels einer neu gegründeten Firma dem Kunden angeboten wurden (siehe auch Zusatzkosten für Gerichtsprozesse unter Nr. 2 Ertragslage, Thema sonstige Aufwendungen). 2. ErtragslageGewinn‑ und Verlustrechnung Aufgrund der Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 beträgt der an die Gesellschafterin Altran Deutschland GmbH auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinn TEUR 5.098 (Vorjahr: TEUR 6.552), dies entspricht einer Verminderung von 22,2 %. Die Nettorendite vor Steuern fiel von 22,0 % auf 16,5 %. Im Wirtschaftsjahr 2007 konnte ein Rohertrag von TEUR 28.219 erwirtschaftet werden. Das entspricht einer Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 69. Trotz gestiegenem Umsatz ergibt sich somit eine relative Verschlechterung des Rohertrags. Der Aufwand für Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 478 TEUR auf 560 TEUR um 82 TEUR erhöht, Gründe dafür waren u. a. eine Erhöhung materialintensiver Projekte für das Forschungs‑ und Entwicklungszentrum Flöha. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen haben sich erheblich erhöht. Wurden im Vorjahr 1.445 TEUR für bezogene Dienstleistungen aufgewendet, so waren es im Berichtsjahr 2007 über 2.092 TEUR. Ausschlaggebend war ein höherer Bedarf an Subcontractor Dienstleistungen von Altran Tochtergesellschaften (was tendenziell zu einer Verringerung der Gesamtmarge führt). Der Personalaufwand erhöhte vor allem aufgrund von Neueinstellungen von 18.204 TEUR für 2006 auf 19.331 TEUR in 2007. Dies entspricht einer Steigerung von 1.127 TEUR oder 6,2 % (siehe unter Punkt 6 Personal). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 368 TEUR von 3.344 TEUR auf 3.712 TEUR in 2007, was überwiegend durch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl verursachten Zusatzkosten korreliert, daneben sind auch für Rechts‑ und Beratungskosten zusätzliche Kosten entstanden, da ein aufwendiges Verfahren wegen Verfehlungen von ehemaligen Mitarbeitern vor dem Landgericht und Oberlandgericht geführt wurde (siehe Hinweis oben). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Altran Deutschland GmbH sind keine Körperschaftssteuer sowie Gewerbesteuerbelastungen angefallen. 3. Vermögenslage Aktiva Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber 2006 von 8.598 TEUR auf 11.907 TEUR gestiegen, dies entspricht einer Erhöhung von 38,5 %. Wesentlicher Grund hierfür ist eine Bilanzverlängerung, die sich aus der erstmaligen Anwendung des im Geschaftsjahr 2007 abgeschlossenen Factoring Verfahrens mit der Bank CGA, Paris ergibt da es sich um sog. Unechtes Factoring handelt (Erhöhung der Zahlungsmittel sowie Bankverbindlichkeiten). Die unfertigen Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 281 TEUR auf 83 TEUR gesunken, im Vorjahr wurden 364 TEUR ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist ein Anstieg um 817 TEUR auf 5.467 TEUR zu verzeichnen, Vorjahr 4.650 TEUR. Bei den Forderungen im Verbund ist zu beachten, dass die Forderungen gegenüber der Konzerngesellschaft GMTS (Global Management Treasury Services SNC) aus dem zentralen Cash‑pooling (4.119 TEUR) abweichend zum Vorjahr im Zuge eines einheitlichen Ausweises im Altran Konzern unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wird, während der entsprechende Betrag im Vorjahr mit 1.578 TEUR unter den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen wurde. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus den Zahlungseingängen aus dem in 2007 abgeschlossenen Factoring Vertrag. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 104 TEUR auf 697 TEUR erhöht, dies resultiert hauptsächlich aus Forderungen aus dem Factoring Geschäft mit der CGA Bank. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.834 TEUR auf 647 TEUR vermindert, was wiederum durch die Ausweisänderung des Saldos gegenüber der GMTS zu erklären ist. Passiva Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme wie bereits beschrieben, hauptsächlich durch das Factoring Geschäft zu erklären. Es ergaben sich hieraus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.040 TEUR gegenüber CGA Bank. Bei konstantem Eigenkapital verringerte sich die Eigenkapitalquote aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 0,6 % im Vorjahr auf 0,4 %. Steuerrückstellungen waren wie bereits im Vorjahr nicht zu bilden. Aufgrund des mit der Altran Deutschland GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages fallen keine Ertragssteuern an. 4. Finanzlage Aufgrund der Teilnahme am Cash Pool der Altran Gruppe verfügt das Unternehmen zu jedem Zeitpunkt über ausreichend Liquidität und musste im Geschäftsjahr keine Bankkredite in Anspruch nehmen. Darüber hinaus wurden aus dem GMTS Cash Pool im Berichtsjahr 140 TEUR Zinsgewinne erzielt, im Vorjahr 42 TEUR. Zusätzliche Liquidität fließt der Gesellschaft aus dem in 2007 abgeschlossenen Factoring Vertrag zu. 5. Investitionen In 2007 wurden etwas geringere Investitionen im Bereich der Geschäftsausstattung getätigt, diese betreffen überwiegend den Einsatz unserer mobilen Mitarbeiter vor Ort sowie die Administration in den Vertriebsbüros sowie die Finanzabteilung. 6. Personal Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Subunternehmer) hat sich durchschnittlich von 280 im Jahre 2006 auf 302 im Berichtsjahr erhöht. Das entspricht einer Steigerung um 7,9 %. Die Ausfallzeiten sind weiterhin extrem niedrig und liegen unter dem Branchendurchschnitt. Unsere Praxis, die Eurospace Businessmanager auf weiterführenden Seminaren zum Stichpunkt "Veränderung des Marktes" sowie "Konjunkturentwicklung" zu entsenden, wird weiterhin verfolgt. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag ist u.a. die Neugründung eines Eurospace Solution Centers (ESC) zu nennen. Ziel ist es mit einer neuen und hochpositionierten Vertriebsorganisation integrierte Lösungen für unsere Kunden anzubieten und höherwertige Projekte mit einem einzigartigen Lösungsansatz am Markt zu gewinnen. 8. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Der Gesamtmarkt in Deutschland hat sich aufgrund konjunktureller Verbesserungen weiterhin positiv entwickelt, allerdings ist durch die Nachfrageknappheit am Markt nach gut ausgebildeten Ingenieuren ein Engpass in der Rekrutierung entstanden. Diese Ressourcenknappheit erzeugt entsprechend einen Preisdruck, der letztendlich wiederum die Gewinnmarge drückt. Unsere Kunden und auch andere potentiell interessierte Firmen fragen nach einer umfassenderen Angebotspalette, hier müssen wir flexibel reagieren und im Preis eventuell Zugeständnisse im Interesse eines höheren Auftragsvolumina machen. Generell ist hier mit einer Verschärfung des derzeit vorhandenen Wettbewerbs zu rechnen. Demzufolge erwarten wir für das Jahr 2008 eine Konsolidierung im Umsatz‑ und Renditebereich. Der Marktausblick bleibt verhalten, dies gilt auch für das Jahr 2009. Die momentan vorhandenen Marktgegebenheiten erlauben einen begrenzt optimistischen Ausblick in die nächsten 2 Jahren. Für uns ist entscheidend, inwiefern es die Eurospace versteht sich am stark expandierenden Markt weiterhin zu behaupten. Maßnahmen dazu, die das sicherstellen sollen, werden zur Zeit in der Geschäftsleitung diskutiert und bei entsprechender Eignung entsprechend umgesetzt. Entsprechende Schätzungen von Umsatz und Ergebnis über das Jahr 2008 hinaus sind momentan nur schwer zu treffen. 9. Risiken und Chancen Die Gesellschaft hat Risiken in verschiedene Bereiche katalogisiert. a) Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist anhand der Kundenstruktur sowie der neu implementierten Prozesse im Bereich Liquiditätsüberwachung als gering einzuschätzen. Wir üben bei der Kundenauswahl äußerste Sorgfalt aus und benutzen die Fa. Wirtschaftsauskunft Creditreform, Chemnitz als Quelle von Bonitätskennzahlen. Die Fortsetzung der Maßnahmen wie Verkürzung der Kontrollintervalle offener Rechnungen und frühzeitige Erkennung von Problemkunden haben uns bestätigt die richtigen Hebel bewegt zu haben. b) Adressenausfallrisiko Wie unter a) beschrieben gibt es eine effektive Zusammenarbeit mit der Fa. Wirtschaftsauskunft Creditreform in Chemnitz, die uns bei der Risikovorsorge im Falle von Insolvenzen bzw. Ausfall von Forderungen unterstützt. Hier werden kontinuierlich Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur unserer Kunden analysiert und bei entsprechenden Indikatoren frühzeitig erkannt. c) Internal Process Implementation Auch die in 2007 implementierten "Internal controls", die im Rahmen der Neuausrichtung der Altran Gruppe seitens der Muttergesellschaft bei allen Töchtergesellschaften vorgegeben wurden, zeigen hinsichtlich der Kontroll und Qualitätsprozesse erste Erfolge. Etwaige Abweichungen, die im Falle regelmäßiger Überprüfungen durch die Muttergesellschaft erkannt werden, werden abgestellt und durch neue Prozesse ersetzt. Eine alljährliche Überprüfung der bisher vorhandenen Prozesse verbunden mit der Ergänzung neu installierter Prozesse werden durch die Internal Audit der Altran Gruppe vorgenommen. d) Marktrisiken Der wachsende Markt für Consulting Dienstleistungen im Technologiebereich ist ein Frühindikator für die im Aufschwung befindliche Binnenkonjunktur. Besondere Indizien hierfür sind erhöhte Anfragen unserer Kunden nach Projektdurchführungsaufgaben. Die Eurospace betreibt ein aktives Kundenportfolio, was verhindert, dass übermäßige Kundenabhängigkeiten entstehen, die auf Preis und auf Qualität Druck ausüben. Allerdings ist der Nachfragedruck nach guten Ingenieuren gestiegen und wird sicherlich erhebliche Probleme auf alle am Markt befindlichen Firmen bringen. Größere Wachstumsraten sind momentan unter diesen Gesichtspunkten nur schwer erreichbar. e) Preisrisiken und Chancen Eurospace hat 2006 eine neue strategische Ausrichtung definiert. Dadurch soll noch effizienter als in der Vergangenheit sichergestellt werden, dass margenschwache Sektoren durch margenträchtigere Sektoren ersetzt werden, eine Weiterverfolgung dieser Aktivitäten ist auch im Berichtsjahr durch die Geschäftsleitung verfügt worden und soll die Rendite nach oben bringen. Die Gründung des neuen ESC sei hier ebenfalls als komplementäre Unit zur Angebotserhöhung der Eurospace Leistungen und einer kompakteren Produktfortfolio an unsere Kunden zu nennen. Das neue ERP System ABS Pro von Navision, welches zur Mitte 2007 installiert wurde, ist der nächste Baustein innerhalb der Altran Gruppe auf ein technisch anspruchsvolles und zeitlich marktgerechtes System zurückzugreifen. Die bisherige Buchhaltung ist nun abgelöst und ein dezentraler Zugriff auf die Datenbank zur Stundeneingabe aller Mitarbeiterstunden über das Internet wurde ermöglicht. So ist die Fakturierung zwar ein sehr komplexes 'Aufgabengebiet, aber die Implementierung ist ein grossartiger Erfolg und gibt uns flexiblere Möglichkeiten und schnellerer Zugriff im Reporting. U. a. können eventuelle Risiken aus Fixpreisprojekte frühzeitig erkannt werden und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung getroffen werden. f) Kunden Die Erhaltung unserer Stammkunden und die Gewinnung neuer Kunden gehören weiterhin zu unseren strategischen Zielen. Diese im Vorjahr definierte neue Ausrichtung wird konsequent weiterverfolgt. Sie geht einher mit der Zielsetzung verstärkt Projekte in renditestarken Industriemärkten wie Energie und Maschinenbau zu akquirieren, um die Altran Gruppe als neuen Global Player für innovative Unternehmenslösungen zu etablieren. Durch die weitere Gewinnung von Kunden sollen Risiken aus der Abhängigkeit von Stammkunden weiter reduziert werden. Durch eine weitere Verbesserung interner Prozesse, z.B. durch Einführung des Global Account Managements (GAM) sollen Key Account Strukturen geschaffen werden, die die Effizienz und die Qualität unserer Arbeit weiter erhöhen. Zukünftig soll der Kunde in Altran/Eurospace einen Partner für das Gesamtspektrum von Technologie und R&D Consulting bis hin zum Strategischen und Management Consulting erkennen. Zusätzlichen Input erwarten wir hier von strategischen Partnerschaften, wie Eurospace kurzfristig mit der Firma Siemens VDO in Regensburg, die für alle Standorte der Kunden gelten, im Rahmen einer langfristigen Zusammenarbeit getroffen hat. g) Mitarbeiter und Sonstiges Im operativen Bereich wurden neue Programme zur Mitarbeiterbindung aufgelegt. Beispielsweise können Mitarbeiter interne Projekte im Rahmen einer zusätzlichen Aufgabe bewältigen, die später entsprechend honoriert werden. Diese Maßnahmen sind in 2007 sehr gut angenommen worden und finden bei den Consultants regen Zuspruch. Stichworte sind hier ESPRIT sowie SMO, die als Stichworte für interne Projekte gelten. Zusätzliche Investitionen im Bereich der Weiter‑ und Fortbildung wurden getätigt und sollen die Verweildauer der Mitarbeiter bei der Gesellschaft erhöhen. Allerdings wurden wir im Berichtsjahr mit einer überproportionalen Kündigungsquote konfrontiert, die dann unser Bestreben nach erhöhter Verweildauer leider konterkariert hatte. Hier muss noch mehr an Ansprache und Betreuung vor allem unserer erfahrenen Mitarbeiter durch Eurospace passieren, um den Mehrwert der Eurospace als Arbeitgeber auf dem Stellenmarkt zu transportieren. Für unsere neuen Mitarbeiter werden spezielle Einarbeitungsmaßnahmen durchgeführt, hier bietet sich jedem neuen Mitarbeiter die Gelegenheit innerhalb eines 1‑2tägigen Integrationsseminares die Firma von außen und innen besser kennen zu lernen, in deren Verlauf interne Prozesse vermittelt und wichtige Ansprechpartner vorgestellt werden. Wir arbeiten weiter an der Verbesserung unserer internen Prozesse, investieren in die IT‑Umgebung, die mittlerweile durch die Altran Deutschland GmbH als Holding angeboten wird. Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern mehr Trainings und Weiterbildungsmöglichkeiten an und schaffen so eine nachhaltige Zufriedenheit seitens unserer Mitarbeiter.
Flöha, 26. Mai 2008 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 2007Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eurospace GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 2. Juni 2008 MAZARS
GmbH
Fournier, Wirtschaftsprüfer ppa. Haag, Wirtschaftsprüfer |
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