Autohaus Glinicke GmbH

Königstor 68, 34119 Kassel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 2083
Vorher
Autohaus Glinicke Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
9.5.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Fahrzeugen, Fahrzeugteilen und Zubehör, die Reparatur und Pflege von Fahrzeugen, der Betrieb von Tankstellen und Schnelldienststationen, die Durchführung von Fahrzeugfinanzierungen, die Vermittlung von Fahrzeugversicherungen und die Verwaltung von Grundbesitz.

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Flaßpöhler
seit 20.11.2025
Prokura
Matthias Welter
seit 1.7.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Glinicke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Kassel

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2016

Lagebericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und der Branche

Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft blieb in 2016 auf Wachstumskurs. Nach ersten amtlichen Angaben legte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um kräftige 1,9% zu nachdem es in 2015 um 1,7% expandiert war.

Der ifo Geschäftsklimaindex stieg erneut. Jedoch blicken die Unternehmen weniger optimistisch auf die kommenden Monate. Die deutsche Wirtschaft startet weniger zuversichtlich ins neue Jahr.

Wie bereits in den Vorjahren wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2016 bedeutend durch die insgesamt günstige Arbeitsmarktlage unterstützt. Der BA-X, ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland, ist im vergangenen Jahr weiter nahezu kontinuierlich gestiegen. Zum anhaltend hohen Arbeitskräftebedarf trug im vergangenen Jahr die allgemein gute wirtschaftliche Lage bei. Dies führt auch zu mehr Fluktuation am Arbeitsmarkt.

Ein wesentliches Risiko für die weltwirtschaftliche Entwicklung stellt das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union dar. Hohe Verunsicherungen der Märkte könnten eintreten, wenn sich daraus Szenarien ergeben, die negative Auswirkungen auf den Außenhandel haben oder sich die Verhandlungen durch große Unwägbarkeiten kennzeichnen würden. Auch die künftige Ausrichtung der USA ist seit den Präsidentschaftswahlen mit großer Ungewissheit behaftet. Diese könnte die konjunkturelle Entwicklung spürbar dämpfen.

Die Bruttoanlageinvestitionen im vergangenen Jahr sind um 2,5% ggü. dem Vorjahr gestiegen. Der deutsche Außenhandel ist insgesamt robust. Die Exporte legten gegenüber dem Vorjahr um 2,5% zu. Die Importe verzeichnen einen Anstieg von 3,4%.

Branchensituation

Die deutsche Automobilbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. In 2016 wurden 3,35 Mio. Pkw Neuzulassungen registriert. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,5 Prozent ggü. dem Vorjahreswert.

Positiv hervorzuheben ist, dass die von der Glinicke Gruppe vertriebenen Marken wie Audi (+7,6%), Skoda (+3,5%), Seat (+3,1%), Porsche (+5,8%) und vor allem Land Rover (+25,2%) und Jaguar (+74,7%) weiterhin Zugewinne am Markt zum Vorjahr erzielen konnten. Lediglich die Marken VW (-4,3%) und Hyundai (-1,1%) verzeichnen einen überschaubaren Rückgang. Die Marke Volkswagen ist mit einem Marktanteil von 19,6% trotz dessen nach wie vor Marktführer.

Der Einfluss des Abgasskandals auf den Fahrzeugkauf hält sich laut DAT-Report 2017 in Grenzen. Demnach gaben 15% der Neuwagenkäufer und 10% der Gebrauchtwagenkäufer an, dass der Abgasskandal ihre Kaufentscheidung beeinflusst hätte. Von diesen Teilgruppen wechselten 35% der NW- und 40% der Gebrauchtwagenkäufer deswegen die Marke.

Der Gebrauchtfahrzeugmarkt im Jahr 2016 zeigte sich ebenfalls positiv. Die Jahresbilanz schloss insgesamt mit 8,37 Millionen (+1%) umgeschriebenen Kfz und 374.084 Kfz-Anhängern (+2,6%). Mehr als 7,4 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres die Halterin bzw. den Halter.

2. Entwicklung Marktanteile

Der Volkswagen Marktanteil in Deutschland lag im Geschäftsjahr 2016 mit 656.025 (Vj. 685.669) Fahrzeugen bei 19,6% (Vj. 21,4%) und liegt damit um - 4,3% unter dem Vorjahr.

Der VW Marktanteil in Kassel lag um die Werkswagen bereinigt im Jahr 2016 mit 2.902 Zulassungen bei 24,6 %. Im Jahr 2016 hat die Autohaus Glinicke GmbH Kassel insgesamt 1.787 Neufahrzeuge verkauft.

3. Darstellung der Absatz- und Umsatzentwicklung

Gesamtbetrieb

Das Autohaus Glinicke in Kassel weist im Jahr 2016 ein positives Jahresergebnis von TEUR 1.502 aus. Der Gesamtumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 31,2 Mio. EUR erhöht. (Vorjahr: 28,4 Mio. EUR)

Produkte

Die größten Umsatzträger des Unternehmens sind Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuge, Kundendienst sowie die Ersatzteilversorgung.

Neuwagenabsatz

1.787 Fahrzeuge Vorjahr: 1.362

Mit dem Verkauf von Neuwagen erzielten wir im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz von 9,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang resultiert aus der veränderten Struktur der getätigten Umsätze.

Der Absatz an Neuwagen ist um 425 Fahrzeuge gestiegen. Während im Agenturgeschäft, bei dem lediglich die Provisionen in den Umsatz einfließen, ein Anstieg von 527 Fahrzeugen zu verzeichnen war, ergab sich im Eigengeschäft ein Rückgang um 147 Fahrzeuge.

Gebrauchtwagenabsatz

1.399 Fahrzeuge Vorjahr: 1.212

Mit dem Verkauf von Gebrauchtwagen erzielten wir im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz von 16,4 Mio. EUR (Vorjahr: 12,0 Mio. EUR). Die Umsätze sind somit gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Service / Kundendienst

Der Kundendienst erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 2,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR) und bewegte sich damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Teiledienst (Lagerwirtschaft)

Die Umsätze im Teiledienst bewegten sich mit 2,4 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau (2,4 Mio. EUR). Der Umschlagsfaktor lag bei 12,4 (Vorjahr: 13,4).

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurde eine Brandmeldeanlage installiert. Die übrigen Investitionen hatten im Wesentlichen Werkstattausstattungen zum Gegenstand.

Personal- und Sozialbereich

Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt 53 Mitarbeiter und 13 Auszubildende. Die gewerblichen Mitarbeiter haben die Qualifikation als Mechatroniker, Elektriker und technischer Leiter. Ein erfolgreiches Unternehmen ist maßgeblich geprägt durch seine Mitarbeiter und deren Einstellung zu Ihrer Arbeit.

Sämtliche Serviceberater, Mechaniker und Verkaufsberater sind im Jahr 2016 für mindestens fünf Tage auf Weiterbildung gewesen. Die hohe Qualifikation von Serviceberatern und Mechatronikern ist von großer Bedeutung und muss durch ständige Schulungen auf höchstem Niveau gehalten werden.

Umweltschutz

Abfälle werden entsorgt. Altöle, Reifen, Altteile werden dem Recycling zugeführt.

II. Lage der Gesellschaft

Vermögens- und Finanzlagelage

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich Folgendes:

31.12.2016 31.12.2015 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 4.594 16,3 4.863 16,3 ‑269 ‑5,5
Umlaufvermögen und RAP 26.179 83,7 25.012 83,7 1.167 4,7
Gesamtvermögen 30.773 100,0 29.875 100,0 898 3,0
abzüglich            
Rückstellungen 2.111 4,9 1.453 4,9 658 45,3
Verbindlichkeiten und RAP 4.781 20,2 6.044 20,2 -1.263 -20,9
Eigenkapital 23.881 74,9 22.378 74,9 1.503 6,7

Die wesentliche Posten des Sachanlagevermögens sind mit TEUR 726 (Vj.: TEUR 794) Vorführ‑ und Mietwagen. Zum Bilanzstichtag waren 13 (Vj.: 12) Mietwagen und 18 (Vj.: 26) Vorführwagen im Bestand.

Die wesentlichen Posten des Umlaufvermögens sind die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke Gruppe und die Vorräte.

Die Vorräte haben sich um TEUR 137 verringert. Der Rückgang resultiert insbesondere aus um TEUR 511 geringeren Gebrauchtwagenbeständen, denen um TEUR 334 höhere Neuwagenbestände gegenüberstanden. Zum Bilanzstichtag waren 60 (im Vorjahr 52) Neuwagen und 84 (im Vorjahr 131) Gebrauchtwagen bilanziert. Bei der Bewertung der Vorräte wurden Abschläge in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr TEUR 490) vorgenommen. Von den Vorräten wurden die Kundenanzahlungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 61) abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um 4,2 % auf TEUR 746 verringert.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke‑Gruppe und gegenüber dem Gesellschafter haben sich um TEUR 1.184 auf TEUR 21.465 erhöht. Sie beinhalten mit TEUR 17.211 Forderungen aus dem Cashpooling und mit TEUR 4.000 Forderungen an den Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 117 auf TEUR 1.251 erhöht. Sie beinhalten mit TEUR 800 eine Darlehensausreichung (Laufzeit 1 Jahr mit Prolongationsmöglichkeit, Verzinsung 1,6 % p.a., variable Tilgungsmöglichkeit) und mit TEUR 157 Ertragsteuerforderungen.

Daneben werden noch Boniforderungen gegenüber dem Hersteller und einem Teilelieferanten in Höhe von insgesamt TEUR 267 (Vj.: TEUR 258), von denen die Verbindlichkeiten gegenüber dem Hersteller und dem Teilelieferanten abgesetzt wurden, ausgewiesen. Die Boniforderungen sind bis zum Ende der Prüfung weitgehend eingegangen.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 812 resultiert mit TEUR 554 aus einem Verkaufsgeschäft über 650 Fahrzeuge bei dem 3 % der unverbindlichen Herstellerpreisempfehlung an einen Kunden abzugeben sind. Daneben wurde eine Rückstellung für die Folgen des Abgasskandals in Höhe von TEUR 140 dotiert. Auch die Rückstellungen für Leasingrücknahmeverpflichtungen haben sich um TEUR 101 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 249 = 77,9 % auf TEUR 568 gestiegen. Insbesondere gegenüber einer Leasinggesellschaft haben sich die Forderungen um TEUR 222 erhöht.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses von TEUR 1.502 bei um TEUR 897 gestiegener Bilanzsumme von 75,0 % auf 77,6 % der Bilanzsumme leicht erhöht.

Die Finanzierung des Anlagevermögens leitet sich wie folgt ab:

31.12.2016 31.12.2015 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 4.594 100,0 4.863 100,0 ‑269 ‑5,5
wirtschaftliches Eigenkapital 23.881 519,8 22.378 460,2 1.503 6,7
langfristiges Kapital 24.449 532,2 22.986 472,7 1.463 6,4
lang‑ und mittelfristiges Kapital 24.535 534,1 23.055 474,1 1.480 6,4
Über‑/Unterdeckung 19.941 434,1 18.192 374,1 1.749 9,6

Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgte vollständig durch Eigenkapital. Im Anlagevermögen sind neben den Finanzanlagen überwiegend Vorführ‑ und Mietwagen bilanziert. Wesentliche Teile des Umlaufvermögens sind ebenfalls durch Eigenkapital finanziert.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zum Bilanzstichtag ist insbesondere durch die von der Volkswagen Bank eingeräumten Limite, dem Lieferantenkredit der Volkswagen AG sowie dem gruppeninternen Cash‑Pooling gegeben.

Der Anstieg des Jahres‑Cashflows von 1,7 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der Rückstellungen um TEUR 658. Im Vorjahr war noch ein Rückgang der Rückstellungen um TEUR 459 zu verzeichnen gewesen.

Ertragslage

Grundlage für die vergleichende Darstellung der Ertragslage bilden die Gewinn‑ und Verlustrechnungen der Geschäftsjahre 2015 und 2016, die nach betriebswirtschaftlichen Kriterien aufbereitet worden sind.

Zusammengefasst ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

2016 2015 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 7.422 6.645 777 11,7
Sonstige ordentliche betriebliche Erträge 98 136 ‑38 ‑27,9
Ordentliche betriebliche Erträge 7.519 6.781 738 10,9
Ordentliche betriebliche Aufwendungen ‑6.315 ‑5.837 ‑478 8,2
Betriebsergebnis 1.204 945 259 27,4
Finanzergebnis 944 1.252 ‑308 ‑24,6
Neutrales Ergebnis ‑148 362 ‑510 0,0
Ertragsteuern ‑498 ‑619 121 ‑19,5
Jahresergebnis 1.502 1.939 ‑437 ‑22,5

Die Betriebsaufwendungen beinhalten mit TEUR 361 (Vj.: TEUR 334) Mietaufwendungen. Deren Anstieg begründet auch den Anstieg der Betriebsaufwendungen.

Wesentliche Veränderungen der sonstigen ordentlichen betrieblichen Aufwendungen haben sich wie folgt ergeben:

Der Anstieg der Vertriebsaufwendungen resultiert mit TEUR 99 aus höheren Vermittlungsprovisionen und mit TEUR 148 aus Schätzgebühren für Gebrauchtfahrzeuge. Daneben sind die Werbeaufwendungen um TEUR 30 und die Zuführungen zu den Leasingrückstellungen um TEUR 102 gestiegen.

Insgesamt ist das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 259 gestiegen und mit TEUR 1.204 positiv.

Das Finanzergebnis verringerte sich von TEUR 1.252 auf TEUR 944. Grund dafür ist die Vereinnahmung der Überschüsse der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 885 (Vj.: TEUR 1.188). Das Zinsergebnis ist mit TEUR 31 per Saldo positiv.

Das positive neutrale Ergebnis in Höhe von ‑ TEUR 148 wird durch die Aufwendungen aus der Zuführung zu den Rückstellungen für die Folgend des VW Abgasskandals bestimmt.

Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 437 auf TEUR 1.502 vermindert.

III. Beurteilung durch die Geschäftsführung

Die Entwicklung unserer Gesellschaft lag auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis Mitte des Jahres über unseren Erwartungen. Die VW Abgasaffäre hat zu einem Rückgang der Auftragseingänge bei den Neu- und Gebrauchtwagenverkäufen insbesondere im II. Halbjahr 2016 geführt, denen durch Geschäfte mit neuen Abnehmergruppen entgegengesteuert wurde.

IV. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Es liegen keine nennenswerten Vorgänge im Geschäftsjahr vor.

V. Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Auch für das Jahr 2017 erwarten wir eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen in 2017 mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,8% und auch mit einer weltwirtschaftlichen Verbesserung ist, laut des Bundesfinanzministeriums zu rechnen.

Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit rund 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Die zunehmende Verunsicherung der Verbraucher - ausgelöst etwa durch die Diskussion um drohende Fahrverbote und die blaue Plakette - wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken.

Dagegen ist zu erwarten, dass die gewerblichen Zulassungen aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung steigen werden. Bis zum Ende dieses Jahres dürfte die Gesamtzahl der Pkw-Neuzulassungen die Hürde von 3,3 Millionen Einheiten überspringen.

Der ZDK geht außerdem davon aus, dass es auf dem Gebrauchtwagenmarkt im Jahr 2017 ähnliche Zahlen wie im Jahr 2016 erreicht werden.

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir mit einem Gesamtumsatz von 23,6 Mio. EUR und einem Ergebnis von rund 1,4 Mio. EUR.

Risiken in Bezug auf unsere Erwartungen für 2017 können sich aus dem starken Verdrängungswettbewerb ergeben, wobei sich das Internet als ein wichtiger Informations- und Kommunikationskanal für die Geschäftsvorbereitung und die Geschäftsabwicklung der Autokäufer etabliert hat. Die markenunabhängigen Händler, insbesondere die national agierenden Re-Importeure, machen sich dies zu nutze. Zudem können sie Fahrzeuge aufgrund ihrer Kostenstruktur und ihrem großen Einkaufsvolumen preisaggressiv anbieten.

In Bezug auf unsere Angebotsplattform im Internet sehen wir uns als ein Unternehmen der Glinicke Gruppe gut aufgestellt.

Marketinguntersuchungen zeigen, dass der Autokauf nach wie vor ein Erlebniskauf ist. Einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den markenunabhängigen Händlern aber auch gegenüber den kleineren markengebundenen Autohäusern sehen wir auch in unseren auf das Corporate Design abgestellten Schauräumen mit den realen und virtuellen Präsentationen der neuesten Modelle, der entsprechenden Wohlfühlatmosphäre, dem Markenerlebnis mit Probefahrten und persönlicher Demonstration. Als Premiumpartner des Bilster Berg Drive Resort bieten wir unseren Kunden auf der 4,2 Kilometer langen Test- und Präsentationsstrecke ein Ausnahmeerlebnis an, um sich von unseren Automobilprodukten und unserer Kundenfreundlichkeit zu überzeugen.

In der kompetenten Beratung unserer Kunden, in kurzen Wegen zum Fahrzeugservice und in dienstleistungsorientierter Kundenbetreuung (z.B. Abholservice) während der gesamten Haltedauer eines Modells sehen wir ebenfalls ein starke Komponente, um sich gegenüber unseren Wettbewerbern zu behaupten.

Das Unternehmensleitbild "3V" für höchste Kundenzufriedenheit bringt dies zum Ausdruck. Verantwortlich ist jeder Mitarbeiter für jeden Kunden. Verbindlich heißt, dass jeder Kunde umgehend eine Lösung für sein Problem und eine Antwort auf Fragen erhält. Vertrauenswürdig bedeutet, dass sich der Kunde auf jeden einzelnen Mitarbeiter der Glinicke-Gruppe verlassen kann. Daher legen wir auch in 2017 sehr großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in Bezug auf den freundlichen Umgang mit unseren Kunden aber auch was die technische Aus- und Fortbildung betrifft. Die rasanten technologischen Innovationen im Bereich der Digitalisierung, der Elektrifizierung der Antriebe und der schrittweisen Automatisierung der Fahrfunktion stellen uns dabei nicht nur vor große Herausforderungen, sie geben uns als ortsansässigen Unternehmen der leistungsstarken Glinicke Gruppe, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren markengebundenen Wettbewerbern, insbesondere aber auch gegenüber den freien Werkstätten, zumal mit diesen Veränderungen auch erhebliche technische Investitionen und kapazitätsmäßige Anpassungen verbunden sind. Aufgrund des gruppeninternen Cash-Poolings sehen wir uns zu schnellen Investitions- und Finanzierungsentscheidungen in der Lage.

Mit der Glinicke Leasing GmbH steht uns auch ein den Vertrieb unterstützendes Dienstleistungsunternehmen der Glinicke Automobilhandelsgruppe zur Verfügung. Hierdurch sehen wir uns in der Lage, unsere Kunden beim Autokauf hinsichtlich der Finanzierung schneller und mit individuelleren Lösungen zu unterstützen. Wir bleiben anders als bei einer Vermittlung an dritte Finanzierungsinstitute direkter Ansprechpartner bei unseren Kunden in den Bereichen Leasing und Ratenkauf.

Derzeit sind keine Preisänderungen auf der Beschaffungs- und Absatzseite erkennbar, die sich nachteilig auf den Geschäftsverlauf auswirken können. Wir haben ein intaktes Forderungsmanagement installiert. Das Forderungsausfallrisiko ist begrenzt.

Die Volkswagen-Abgasaffäre, die im September 2015 ihren Anfang genommen hat, zeigte im 1. Halbjahr 2016 keine großen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. Im 2. Halbjahr 2016 hat es unser Geschäft jedoch bei der Kernmarke VW PKW durch Kaufzurückhaltung tangiert. Insgesamt ist zu beobachten, dass die Mehrzahl unserer Kunden unserem Unternehmen gegenüber loyal sind. Wir sehen derzeit auch keine Anzeichen, dass sich dies in 2017 ändern wird. Die "Diesel-Care" wird auch noch das gesamte Jahr 2017 alle Anstrengungen erforderlich machen, um bei den Kunden verlorengegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Wir rechnen mit einer erhöhten Werkstattinanspruchnahme durch die Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge, die jedoch nach unseren Kalkulationen nicht kostendeckend sein wird. Für diese Risiken haben wir Rückstellungen im Jahresabschluss gebildet.

Der Rohertrag im Neuwagengeschäft, ein wichtiges Standbein unserer Profitabilität, wird maßgebend davon beeinflusst, dass wir die zugesagten Prämien der Hersteller auf der Grundlage bestehenden Verträge erhalten und diese bei herstellerseitigen Prüfungen nicht zurückgefordert werden. Der Compliance auch mit Blick auf die Vorschriften des Geldwäschegesetzes und der Einhaltung sonstiger Vorgaben der Geschäftsführung haben wir Rechnung durch die personelle Verstärkung unserer Innenrevision und unserer Rechtsabteilung getragen.

Das Gebrauchtwagengeschäft ist aus heutiger Sicht nicht zufriedenstellend.

Die Fahrzeuge werden derzeit über Volkswagen bezogen, das Preisgefüge bietet jedoch nicht genügend Spielraum für eine positive Entwicklung des Gebrauchtwagengeschäfts. Dies wird sich aus heutiger Sicht im Jahre 2017 fortsetzen.

Für 2017 sind wir stetig auf der Suche nach neuen attraktiven Zukaufs Möglichkeiten, um das Gebrauchtwagengeschäft zukünftig erfolgreich gestalten zu können. Jedoch spüren wir den Preisdruck im GW Markt, der gerade bei Dieselfahrzeugen zu einem deutlichen Preisverfall führt.

Die Gesamtzufriedenheit der Kunden hat für uns höchste Priorität, dies spiegelt sich auch in der Auszeichnung "Forum der Besten" wieder. In dem jährlich die 50 besten Händler Deutschlands aufgenommen werden. Wir gehören bereits zum sechsten Mal in Folge zu dem ausgewählten Kreis.

 

Kassel, den 31. März 2017

Autohaus Glinicke GmbH

Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer:

Peter Glinicke

Frank Florian Glinicke

Matthias Welter

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 4.593.933,46 4.863.270,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 17,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 17,00
II. Sachanlagen 1.203.010,04 1.277.202,24
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.659,38 137.487,38
2. technische Anlagen und Maschinen 192.864,40 197.055,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.738,73 141.448,30
4. Geschäfts- und Vorführwagen 737.747,53 801.211,16
III. Finanzanlagen 3.390.906,42 3.586.051,60
1. Beteiligungen 3.389.156,42 3.584.301,60
2. sonstige Finanzanlagen 1.750,00 1.750,00
B. Umlaufvermögen 26.177.518,60 25.007.909,66
I. Vorräte 2.629.163,27 2.766.249,97
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 15.736,51
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.633.452,52 2.811.614,29
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 11.973,95 61.100,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.460.768,88 22.192.385,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.209.988,57 21.058.507,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.250.780,31 1.133.877,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 87.586,45 49.274,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 990,00 3.963,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 30.772.442,06 29.875.144,25

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 23.880.479,51 22.378.062,46
I. gezeichnetes Kapital 257.000,00 257.000,00
II. Kapitalrücklage 9.491.141,56 9.491.141,56
III. Gewinnrücklagen 4.597.875,22 4.597.875,22
IV. Gewinnvortrag 8.032.045,68 6.092.887,11
V. Jahresüberschuss 1.502.417,05 1.939.158,57
B. Rückstellungen 2.110.591,83 1.452.935,64
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 568.132,00 608.076,00
2. Steuerrückstellungen 10.783,00 125.579,21
3. sonstige Rückstellungen 1.531.676,83 719.280,43
C. Verbindlichkeiten 4.114.325,90 5.304.257,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.111.417,18 4.294.087,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 684.438,47 649.824,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 318.470,25 360.346,37
davon aus Steuern 66.857,29 33.460,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 760,64 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 32.000,00
E. Passive latente Steuern 667.044,82 707.888,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 30.772.442,06 29.875.144,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 7.588.677,41 7.186.422,80
2. Personalaufwand 3.147.265,21 3.157.126,98
a) Löhne und Gehälter 2.578.990,94 2.567.289,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 568.274,27 589.837,68
davon für Altersversorgung 59.827,02 85.666,16
3. Abschreibungen 247.536,13 251.696,32
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 247.536,13 251.696,32
4. andere sonstige betriebliche Aufwendungen 3.112.395,30 2.454.759,97
5. Erträge aus Beteiligungen 913.660,28 1.210.435,19
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.688,85 72.051,15
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.997,44 29.455,52
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 503.500,48 618.898,23
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 47.060,94 48.054,44
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 6.217,42 0,00
9. sonstige Steuern 19.914,93 17.813,55
10. Jahresüberschuss 1.502.417,05 1.939.158,57

Anhang

I. Anwendung des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss der Autohaus Glinicke GmbH, Kassel (Amtsgericht Kassel, HRB 2083) für das Geschäftsjahr 2016 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - erstellt.

II. Allgemeine Angaben

Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldpositionen trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen aller Neuzugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode monatsgenau vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von weniger als 410,00 Euro werden sofort voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zu den Einbringungswerten (Ertragswerten) zum Einbringungsstichtag in Bezug auf die Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG bewertet.

Die Vorräte werden gem. § 253 Abs. 4 HGB in Höhe ihrer Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen aus kurzfristiger Kreditgewährung (TEUR 21.210,9; Vj.: TEUR 20.180,0) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 251,2; Vj.: TEUR 100,2). Bei den Forderungen handelt es sich um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

In den Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe sind ferner Forderungen gegenüber einem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von 4,0 Mio. EUR Darlehnsforderungen und TEUR 3,3 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Darlehensforderung kann jederzeit voll oder auch teilweise getilgt werden. Im Geschäftsjahr sind keine Tilgungen erfolgt. Das Darlehen wird mit 1,0 % verzinst.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 4,01 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 3,89 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 23. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

Der Rententrend wurde bei der Bildung der Rückstellung mit 1,75 % berücksichtigt.

Für die Bewertung der Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen aus Neuwagengeschäften mit der Volkswagen Leasing GmbH Deutschland wurde eine Portfoliobewertung der Volkswagen Financial Services AG (FS AG) herangezogen. Für die der Verpflichtung unterliegenden Fahrzeuge wurde anhand von Prognosewerten der künftige Marktpreis je Fahrzeug ermittelt und mit dem vereinbarten Rücknahmepreis verglichen. Ergab sich daraus ein Verlust, wurde dieser bei der Bemessung des Rückstellungsbetrages berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für wesentliche Beträge gebildet.

Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlich zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungs-unterschiede gebildet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr soweit vorstehend nicht erläutert gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden gruppeninterne Personalgestellungen in Höhe von 54.018,42 Euro nicht mehr als "sonstige betriebliche Erträge" sondern als "Umsatzerlöse" ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge in Höhe von 52.107,43 Euro wurden von den "sonstigen betrieblichen Erträgen" hin zu den "Umsatzerlösen" umgegliedert.

Weiter wurden Mieterträge mit 7.362,72 Euro von den "sonstigen betrieblichen Erträgen" hin zu den "Umsatzerlösen" umgegliedert. Der Vorjahresbetrag in Höhe von 7.362,72 Euro wurde ebenfalls umgegliedert.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen in Höhe von 454.504,02 gruppeninternen Personalgestellungen. Die Vorjahresbeträge in Höhe von 352.351,58 Euro wurden jedoch von den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" hin zu den "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 sind auf der Seite 8 dieses Anhangs dargestellt.

Unter den Finanzanlagen ist eine Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG, Münster ausgewiesen. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 16.621 und unser Anteil daran auf 3,7 %. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft einen Überschuss in Höhe von TEUR 24.154 erwirtschaftet.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine antizipativen Posten größeren Umfangs.

Eigenkapital

Das Eigenkapital besteht aus dem Stammkapital (TEUR 257,0), den Kapitalrücklagen (TEUR 9.491,1), welche aus Einbringungsvorgängen der Vorjahre resultieren, aus den anderen Gewinnrücklagen (TEUR 4.597,9), dem Gewinnvortrag (TEUR 8.032) und dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres (TEUR 1.502,4).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
Sonderleistungen 381.932,26 309.748,20
Schwerbeschädigtenabgabe 1.400,00 1.400,00
Urlaubsansprüche 44.361,77 40.486,77
Archivierung 2.800,00 2.800,00
Berufsgenossenschaft 2.962,00 0,00
Rückstellung für Herstellerbelastungen 25.200,00 24.100,00
Zielerreichung 0,00 39.096,00
Prüfung elektrische Anlagen 4.000,00 4.000,00
NORA-Prüfungen 1.000,00 1.000,00
Leasing Rücknahmeverpflichtungen 190.598,13 77.770,89
Fremdleasing Rücknahmeverpflichtungen 0,00 10.398,00
Arbeitszeitkonten 37.176,00 40.805,00
Dekra-Kosten 63.510,00 60.810,00
Rechnungseingang nach Bilanzerstell. 500,00 500,00
Rechts- und Beratungskosten 10.391,97 11.195,00
Instandhaltung 1-3 Monate d. Folgej. 0,00 18.000,00
Glinicke Leasing 2.434,39 3.681,73
Rücknahmeverpflichtung Wucherpfennig 554.333,97 0,00
Gebrauchtwagengarantie 21.243,75 26.238,84
Gewährleistungen 24.600,00 24.700,00
Drohende Verluste (Abgasskandal) 139.932,59 0,00
Prüfungskosten 9.000,00 8.250,00
Steuerberatung Erklärung 1.000,00 1.000,00
Steuerberatung zukünftige BP 5.000,00 5.000,00
interne Betriebsprüfungskosten 3.300,00 3.300,00
Buchführungskosten 5.000,00 5.000,00
  1.531.676,83 719.280,43

Die Rückstellung für Prüfungskosten beinhaltet das Gesamthonorar des Abschlussprüfers. Weitere Vergütungen wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt.

Verbindlichkeiten

Die Fälligkeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender

Darstellung:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Kreditinstituten 3.111.417,18 3.111.417,18 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 567.539,02 567.539,02 0,00 0,00
Unternehmen der Glinicke-Gruppe 116.899,45 116.899,45 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 318.470,25 232.391,94 86.078,31 0,00
  4.114.325,90 4.028.247,59 86.078,31 0,00

In den Verbindlichkeiten sind keine antizipativen Posten größeren Umfangs enthalten.

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten des Vorjahres enthalten gezahlte Prämien für Fahrzeugauslieferungen des Folgejahres.

Passive latente Steuern

Die latenten Steuern resultieren ausschließlich aus bilanziellen Abweichungen. Gemäß § 274 HGB werden Steuerabgrenzungen in Höhe von TEUR 667,0 gebildet, wobei die voraussichtlichen Steuerentlastungen TEUR 89,0 (Vj. TEUR 48,2) und die voraussichtlichen Steuerbelastungen TEUR 756,0 (Vj. TEUR 756,1) betragen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Gesamtsteuersatz von 31,225 % zugrunde gelegt.

Zum 31. Dezember 2016 errechnen sich künftige Steuerbelastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei der Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG (Steuerbelastung) sowie aus der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und drohende Verluste aus dem Abgasskandal (Entlastungen).

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Unternehmen der Glinicke - Gruppe gegenüber der Volkswagen Bank GmbH. Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Glinicke Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 69,2 Mio. EUR (Vj. 68,0 Mio. EUR). Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Gesellschaft beträgt 3,1 Mio. EUR (Vj.: 4,3 Mio.EUR). Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Unternehmen der Glinicke - Gruppe gegenüber der Kasseler Bank eG Volksbank Raiffeisenbank. Die Inanspruchnahme der Glinicke Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 15,3 Mio. EUR (Vj. 12,1 Mio. EUR). Die Gesellschaft selbst hatte zum 31. Dezember 2016 keine nennenswerte Inanspruchnahme.

Weiter wurde eine gesamtschuldnerische Haftung durch die Unternehmen der Glinicke-Gruppe gegenüber der Commerzbank AG übernommen. Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Glinicke-Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 14,3 Mio. EUR (Vj. 10,0 Mio. EUR). Die Gesellschaft selbst hatte zum 31. Dezember 2016 keine Inanspruchnahme.

Die Gesellschaft sowie weitere Gesellschaften der Glinicke - Gruppe haben eine gesamtschuldnerische Haftung zugunsten eines Unternehmens der Glinicke - Gruppe in Höhe von 18,5 Mio. EUR gegenüber der Kasseler Sparkasse übernommen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse in der Gruppe zurzeit nicht zu rechnen.

Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift gem. § 288 Satz 2 HGB verzichtet.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten.

Aufwendungen
EUR
Erträge
EUR
Einzelwertberichtigung / Pauschalwertberichtigung 37.277,10 1.000,00
Forderungsausfälle 10.461,51  
Auflösung von Rückstellungen ----- 21.968,89
Buchverluste / -gewinne aus Anlagenabgang 763,00 457,20
Steuern Vorjahre 10.782,98 0,00
sonstige periodenfremde 17.514,37 40.658,34
  76.798,96 64.084,43

Die Aufwendungen aus latenten Steuern beruhen auf den Veränderungen der Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz.

Innerhalb der Erträge und Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen i. H. v. TEUR 139,9 enthalten. Sie stehen im Zusammenhang mit drohenden Verlusten aus dem Abgasskandal.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) resultiert aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Er setzt sich in diesem Fall wie folgt zusammen:

EUR
Mietverträge 359.648,40

Die vorgenannten Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 359,6 gegenüber bzw. zugunsten von Unternehmen der Glinicke-Gruppe.

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 53 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 53); davon 17 (Vorjahr 16) gewerbliche Arbeiter und 36 (Vorjahr 37) Angestellte. Außerdem wurden durchschnittlich 13 (Vorjahr 13) Auszubildende beschäftigt.

Der Einzelkaufmann Frank Florian Glinicke, Kassel fungiert als Obergesellschaft.

Auf eine Pflichtangabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde auf Grund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind haben sich nicht ergeben.

VII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.502.417,05 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Als Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft:

Peter Glinicke, Kassel, Kaufmann

Frank Florian Glinicke, Kassel, Kaufmann

Matthias Welter, Kassel, Kaufmann

 

Kassel, den 31. März 2017

Anlagespiegel

An-
schaffungs-,
Herstellungs-
kosten
1.1.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Um-
bu-
chun-
gen
EUR
An-
schaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten                    
  82.767,40       82.767,40
Immaterielle Vermögensgegenstände      
  82.767,40       82.767,40
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.610.449,84       1.610.449,84
2. technische Anlagen und Maschinen 588.320,71 25.678,28 4.217,43   609.781,56
3. Geschäftsfahrzeuge 44.788,92 8.500,00 14.789,92   38.499,00
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 563.316,94 31.523,94 8.011,53   586.829,35
5. Vorführwagen 629.778,89 1.548.827,74 1.675.838,71   502.767,92
6. Mietwagen 230.569,10 405.798,03 338.762,75   297.604,38
Sachanlagen 3.667.224,40 2.020.327,99 2.041.620,34   3.645.932,05
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 3.584.301,60   195.145,18   3.389.156,42
2. Genossenschaftsanteile 1.750,00       1.750,00
Finanzanlagen 3.586.051,60   195.145,18   3.390.906,42
  7.336.043,40 2.020.327,99 2.236.765,52   7.119.605,87
kumulierte
Abschrei-
bungen
1.1.2016
EUR
Abschrei-
bungen
Geschäfts-
jahr
EUR
Abgänge
EUR
Um-
bu-
chun-
gen
EUR
kumulierte
Abschrei-
bungen
31.12.2016
EUR
Zuschrei-
bungen
Geschäfts-
jahr
EUR
Buchwert
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten                    
   
  82.750,40       82.750,40   17,00
Immaterielle Vermögensgegenstände              
  82.750,40       82.750,40   17,00
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.472.962,46 5.828,00     1.478.790,46   131.659,38
2. technische Anlagen und Maschinen 391.265,31 29.822,28 4.170,43   416.917,16   192.864,40
3. Geschäftsfahrzeuge 38.033,39 3.106,00 14.788,92   26.350,47   12.148,53
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 421.868,64 31.470,51 7.248,53   446.090,62   140.738,73
5. Vorführwagen 47.272,26 124.786,31 123.674,65   48.383,92   454.384,00
6. Mietwagen 18.620,10 52.523,03 44.753,75   26.389,38   271.215,00
Sachanlagen 2.390.022,16 247.536,13 194.636,28   2.442.922,01   1.203.010,04
III. Finanzanlagen              
1. Beteiligungen             3.389.156,42
2. Genossenschaftsanteile             1.750,00
Finanzanlagen             3.390.906,42
  2.472.772,56 247.536,13 194.636,28   2.525.672,41   4.593.933,46

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Glinicke GmbH, Kassel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Langgöns, 28. April 2017

Heerdt, Wirtschaftsprüfer

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