Autohaus Glinicke GmbH
Königstor 68, 34119 Kassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Flaßpöhler seit 20.11.2025 | Prokura |
Matthias Welter seit 1.7.2021 | Geschäftsführer |
Frank Florian Hannes Glinicke seit 3.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.70% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus
Glinicke
|
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| 31.12.2016 | 31.12.2015 | Veränderungen | ||||
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Anlagevermögen | 4.594 | 16,3 | 4.863 | 16,3 | ‑269 | ‑5,5 |
| Umlaufvermögen und RAP | 26.179 | 83,7 | 25.012 | 83,7 | 1.167 | 4,7 |
| Gesamtvermögen | 30.773 | 100,0 | 29.875 | 100,0 | 898 | 3,0 |
| abzüglich | ||||||
| Rückstellungen | 2.111 | 4,9 | 1.453 | 4,9 | 658 | 45,3 |
| Verbindlichkeiten und RAP | 4.781 | 20,2 | 6.044 | 20,2 | -1.263 | -20,9 |
| Eigenkapital | 23.881 | 74,9 | 22.378 | 74,9 | 1.503 | 6,7 |
Die wesentliche Posten des Sachanlagevermögens sind mit TEUR 726 (Vj.: TEUR 794) Vorführ‑ und Mietwagen. Zum Bilanzstichtag waren 13 (Vj.: 12) Mietwagen und 18 (Vj.: 26) Vorführwagen im Bestand.
Die wesentlichen Posten des Umlaufvermögens sind die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke Gruppe und die Vorräte.
Die Vorräte haben sich um TEUR 137 verringert. Der Rückgang resultiert insbesondere aus um TEUR 511 geringeren Gebrauchtwagenbeständen, denen um TEUR 334 höhere Neuwagenbestände gegenüberstanden. Zum Bilanzstichtag waren 60 (im Vorjahr 52) Neuwagen und 84 (im Vorjahr 131) Gebrauchtwagen bilanziert. Bei der Bewertung der Vorräte wurden Abschläge in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr TEUR 490) vorgenommen. Von den Vorräten wurden die Kundenanzahlungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 61) abgesetzt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um 4,2 % auf TEUR 746 verringert.
Die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke‑Gruppe und gegenüber dem Gesellschafter haben sich um TEUR 1.184 auf TEUR 21.465 erhöht. Sie beinhalten mit TEUR 17.211 Forderungen aus dem Cashpooling und mit TEUR 4.000 Forderungen an den Gesellschafter.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 117 auf TEUR 1.251 erhöht. Sie beinhalten mit TEUR 800 eine Darlehensausreichung (Laufzeit 1 Jahr mit Prolongationsmöglichkeit, Verzinsung 1,6 % p.a., variable Tilgungsmöglichkeit) und mit TEUR 157 Ertragsteuerforderungen.
Daneben werden noch Boniforderungen gegenüber dem Hersteller und einem Teilelieferanten in Höhe von insgesamt TEUR 267 (Vj.: TEUR 258), von denen die Verbindlichkeiten gegenüber dem Hersteller und dem Teilelieferanten abgesetzt wurden, ausgewiesen. Die Boniforderungen sind bis zum Ende der Prüfung weitgehend eingegangen.
Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 812 resultiert mit TEUR 554 aus einem Verkaufsgeschäft über 650 Fahrzeuge bei dem 3 % der unverbindlichen Herstellerpreisempfehlung an einen Kunden abzugeben sind. Daneben wurde eine Rückstellung für die Folgen des Abgasskandals in Höhe von TEUR 140 dotiert. Auch die Rückstellungen für Leasingrücknahmeverpflichtungen haben sich um TEUR 101 erhöht.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 249 = 77,9 % auf TEUR 568 gestiegen. Insbesondere gegenüber einer Leasinggesellschaft haben sich die Forderungen um TEUR 222 erhöht.
Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses von TEUR 1.502 bei um TEUR 897 gestiegener Bilanzsumme von 75,0 % auf 77,6 % der Bilanzsumme leicht erhöht.
Die Finanzierung des Anlagevermögens leitet sich wie folgt ab:
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | Veränderungen | ||||
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Anlagevermögen | 4.594 | 100,0 | 4.863 | 100,0 | ‑269 | ‑5,5 |
| wirtschaftliches Eigenkapital | 23.881 | 519,8 | 22.378 | 460,2 | 1.503 | 6,7 |
| langfristiges Kapital | 24.449 | 532,2 | 22.986 | 472,7 | 1.463 | 6,4 |
| lang‑ und mittelfristiges Kapital | 24.535 | 534,1 | 23.055 | 474,1 | 1.480 | 6,4 |
| Über‑/Unterdeckung | 19.941 | 434,1 | 18.192 | 374,1 | 1.749 | 9,6 |
Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgte vollständig durch Eigenkapital. Im Anlagevermögen sind neben den Finanzanlagen überwiegend Vorführ‑ und Mietwagen bilanziert. Wesentliche Teile des Umlaufvermögens sind ebenfalls durch Eigenkapital finanziert.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zum Bilanzstichtag ist insbesondere durch die von der Volkswagen Bank eingeräumten Limite, dem Lieferantenkredit der Volkswagen AG sowie dem gruppeninternen Cash‑Pooling gegeben.
Der Anstieg des Jahres‑Cashflows von 1,7 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der Rückstellungen um TEUR 658. Im Vorjahr war noch ein Rückgang der Rückstellungen um TEUR 459 zu verzeichnen gewesen.
Ertragslage
Grundlage für die vergleichende Darstellung der Ertragslage bilden die Gewinn‑ und Verlustrechnungen der Geschäftsjahre 2015 und 2016, die nach betriebswirtschaftlichen Kriterien aufbereitet worden sind.
Zusammengefasst ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:
| 2016 | 2015 | Veränderungen | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | % | |
| Rohertrag | 7.422 | 6.645 | 777 | 11,7 |
| Sonstige ordentliche betriebliche Erträge | 98 | 136 | ‑38 | ‑27,9 |
| Ordentliche betriebliche Erträge | 7.519 | 6.781 | 738 | 10,9 |
| Ordentliche betriebliche Aufwendungen | ‑6.315 | ‑5.837 | ‑478 | 8,2 |
| Betriebsergebnis | 1.204 | 945 | 259 | 27,4 |
| Finanzergebnis | 944 | 1.252 | ‑308 | ‑24,6 |
| Neutrales Ergebnis | ‑148 | 362 | ‑510 | 0,0 |
| Ertragsteuern | ‑498 | ‑619 | 121 | ‑19,5 |
| Jahresergebnis | 1.502 | 1.939 | ‑437 | ‑22,5 |
Die Betriebsaufwendungen beinhalten mit TEUR 361 (Vj.: TEUR 334) Mietaufwendungen. Deren Anstieg begründet auch den Anstieg der Betriebsaufwendungen.
Wesentliche Veränderungen der sonstigen ordentlichen betrieblichen Aufwendungen haben sich wie folgt ergeben:
Der Anstieg der Vertriebsaufwendungen resultiert mit TEUR 99 aus höheren Vermittlungsprovisionen und mit TEUR 148 aus Schätzgebühren für Gebrauchtfahrzeuge. Daneben sind die Werbeaufwendungen um TEUR 30 und die Zuführungen zu den Leasingrückstellungen um TEUR 102 gestiegen.
Insgesamt ist das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 259 gestiegen und mit TEUR 1.204 positiv.
Das Finanzergebnis verringerte sich von TEUR 1.252 auf TEUR 944. Grund dafür ist die Vereinnahmung der Überschüsse der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 885 (Vj.: TEUR 1.188). Das Zinsergebnis ist mit TEUR 31 per Saldo positiv.
Das positive neutrale Ergebnis in Höhe von ‑ TEUR 148 wird durch die Aufwendungen aus der Zuführung zu den Rückstellungen für die Folgend des VW Abgasskandals bestimmt.
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 437 auf TEUR 1.502 vermindert.
III. Beurteilung durch die Geschäftsführung
Die Entwicklung unserer Gesellschaft lag auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis Mitte des Jahres über unseren Erwartungen. Die VW Abgasaffäre hat zu einem Rückgang der Auftragseingänge bei den Neu- und Gebrauchtwagenverkäufen insbesondere im II. Halbjahr 2016 geführt, denen durch Geschäfte mit neuen Abnehmergruppen entgegengesteuert wurde.
IV. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Es liegen keine nennenswerten Vorgänge im Geschäftsjahr vor.
V. Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Auch für das Jahr 2017 erwarten wir eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen in 2017 mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,8% und auch mit einer weltwirtschaftlichen Verbesserung ist, laut des Bundesfinanzministeriums zu rechnen.
Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit rund 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Die zunehmende Verunsicherung der Verbraucher - ausgelöst etwa durch die Diskussion um drohende Fahrverbote und die blaue Plakette - wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken.
Dagegen ist zu erwarten, dass die gewerblichen Zulassungen aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung steigen werden. Bis zum Ende dieses Jahres dürfte die Gesamtzahl der Pkw-Neuzulassungen die Hürde von 3,3 Millionen Einheiten überspringen.
Der ZDK geht außerdem davon aus, dass es auf dem Gebrauchtwagenmarkt im Jahr 2017 ähnliche Zahlen wie im Jahr 2016 erreicht werden.
Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir mit einem Gesamtumsatz von 23,6 Mio. EUR und einem Ergebnis von rund 1,4 Mio. EUR.
Risiken in Bezug auf unsere Erwartungen für 2017 können sich aus dem starken Verdrängungswettbewerb ergeben, wobei sich das Internet als ein wichtiger Informations- und Kommunikationskanal für die Geschäftsvorbereitung und die Geschäftsabwicklung der Autokäufer etabliert hat. Die markenunabhängigen Händler, insbesondere die national agierenden Re-Importeure, machen sich dies zu nutze. Zudem können sie Fahrzeuge aufgrund ihrer Kostenstruktur und ihrem großen Einkaufsvolumen preisaggressiv anbieten.
In Bezug auf unsere Angebotsplattform im Internet sehen wir uns als ein Unternehmen der Glinicke Gruppe gut aufgestellt.
Marketinguntersuchungen zeigen, dass der Autokauf nach wie vor ein Erlebniskauf ist. Einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den markenunabhängigen Händlern aber auch gegenüber den kleineren markengebundenen Autohäusern sehen wir auch in unseren auf das Corporate Design abgestellten Schauräumen mit den realen und virtuellen Präsentationen der neuesten Modelle, der entsprechenden Wohlfühlatmosphäre, dem Markenerlebnis mit Probefahrten und persönlicher Demonstration. Als Premiumpartner des Bilster Berg Drive Resort bieten wir unseren Kunden auf der 4,2 Kilometer langen Test- und Präsentationsstrecke ein Ausnahmeerlebnis an, um sich von unseren Automobilprodukten und unserer Kundenfreundlichkeit zu überzeugen.
In der kompetenten Beratung unserer Kunden, in kurzen Wegen zum Fahrzeugservice und in dienstleistungsorientierter Kundenbetreuung (z.B. Abholservice) während der gesamten Haltedauer eines Modells sehen wir ebenfalls ein starke Komponente, um sich gegenüber unseren Wettbewerbern zu behaupten.
Das Unternehmensleitbild "3V" für höchste Kundenzufriedenheit bringt dies zum Ausdruck. Verantwortlich ist jeder Mitarbeiter für jeden Kunden. Verbindlich heißt, dass jeder Kunde umgehend eine Lösung für sein Problem und eine Antwort auf Fragen erhält. Vertrauenswürdig bedeutet, dass sich der Kunde auf jeden einzelnen Mitarbeiter der Glinicke-Gruppe verlassen kann. Daher legen wir auch in 2017 sehr großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in Bezug auf den freundlichen Umgang mit unseren Kunden aber auch was die technische Aus- und Fortbildung betrifft. Die rasanten technologischen Innovationen im Bereich der Digitalisierung, der Elektrifizierung der Antriebe und der schrittweisen Automatisierung der Fahrfunktion stellen uns dabei nicht nur vor große Herausforderungen, sie geben uns als ortsansässigen Unternehmen der leistungsstarken Glinicke Gruppe, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren markengebundenen Wettbewerbern, insbesondere aber auch gegenüber den freien Werkstätten, zumal mit diesen Veränderungen auch erhebliche technische Investitionen und kapazitätsmäßige Anpassungen verbunden sind. Aufgrund des gruppeninternen Cash-Poolings sehen wir uns zu schnellen Investitions- und Finanzierungsentscheidungen in der Lage.
Mit der Glinicke Leasing GmbH steht uns auch ein den Vertrieb unterstützendes Dienstleistungsunternehmen der Glinicke Automobilhandelsgruppe zur Verfügung. Hierdurch sehen wir uns in der Lage, unsere Kunden beim Autokauf hinsichtlich der Finanzierung schneller und mit individuelleren Lösungen zu unterstützen. Wir bleiben anders als bei einer Vermittlung an dritte Finanzierungsinstitute direkter Ansprechpartner bei unseren Kunden in den Bereichen Leasing und Ratenkauf.
Derzeit sind keine Preisänderungen auf der Beschaffungs- und Absatzseite erkennbar, die sich nachteilig auf den Geschäftsverlauf auswirken können. Wir haben ein intaktes Forderungsmanagement installiert. Das Forderungsausfallrisiko ist begrenzt.
Die Volkswagen-Abgasaffäre, die im September 2015 ihren Anfang genommen hat, zeigte im 1. Halbjahr 2016 keine großen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. Im 2. Halbjahr 2016 hat es unser Geschäft jedoch bei der Kernmarke VW PKW durch Kaufzurückhaltung tangiert. Insgesamt ist zu beobachten, dass die Mehrzahl unserer Kunden unserem Unternehmen gegenüber loyal sind. Wir sehen derzeit auch keine Anzeichen, dass sich dies in 2017 ändern wird. Die "Diesel-Care" wird auch noch das gesamte Jahr 2017 alle Anstrengungen erforderlich machen, um bei den Kunden verlorengegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Wir rechnen mit einer erhöhten Werkstattinanspruchnahme durch die Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge, die jedoch nach unseren Kalkulationen nicht kostendeckend sein wird. Für diese Risiken haben wir Rückstellungen im Jahresabschluss gebildet.
Der Rohertrag im Neuwagengeschäft, ein wichtiges Standbein unserer Profitabilität, wird maßgebend davon beeinflusst, dass wir die zugesagten Prämien der Hersteller auf der Grundlage bestehenden Verträge erhalten und diese bei herstellerseitigen Prüfungen nicht zurückgefordert werden. Der Compliance auch mit Blick auf die Vorschriften des Geldwäschegesetzes und der Einhaltung sonstiger Vorgaben der Geschäftsführung haben wir Rechnung durch die personelle Verstärkung unserer Innenrevision und unserer Rechtsabteilung getragen.
Das Gebrauchtwagengeschäft ist aus heutiger Sicht nicht zufriedenstellend.
Die Fahrzeuge werden derzeit über Volkswagen bezogen, das Preisgefüge bietet jedoch nicht genügend Spielraum für eine positive Entwicklung des Gebrauchtwagengeschäfts. Dies wird sich aus heutiger Sicht im Jahre 2017 fortsetzen.
Für 2017 sind wir stetig auf der Suche nach neuen attraktiven Zukaufs Möglichkeiten, um das Gebrauchtwagengeschäft zukünftig erfolgreich gestalten zu können. Jedoch spüren wir den Preisdruck im GW Markt, der gerade bei Dieselfahrzeugen zu einem deutlichen Preisverfall führt.
Die Gesamtzufriedenheit der Kunden hat für uns höchste Priorität, dies spiegelt sich auch in der Auszeichnung "Forum der Besten" wieder. In dem jährlich die 50 besten Händler Deutschlands aufgenommen werden. Wir gehören bereits zum sechsten Mal in Folge zu dem ausgewählten Kreis.
Kassel, den 31. März 2017
Autohaus Glinicke GmbH
Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer:
Peter Glinicke
Frank Florian Glinicke
Matthias Welter
Bilanz
Aktiva
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
|
| A. Anlagevermögen | 4.593.933,46 | 4.863.270,84 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 17,00 | 17,00 |
| 1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 17,00 | 17,00 |
| II. Sachanlagen | 1.203.010,04 | 1.277.202,24 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 131.659,38 | 137.487,38 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 192.864,40 | 197.055,40 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 140.738,73 | 141.448,30 |
| 4. Geschäfts- und Vorführwagen | 737.747,53 | 801.211,16 |
| III. Finanzanlagen | 3.390.906,42 | 3.586.051,60 |
| 1. Beteiligungen | 3.389.156,42 | 3.584.301,60 |
| 2. sonstige Finanzanlagen | 1.750,00 | 1.750,00 |
| B. Umlaufvermögen | 26.177.518,60 | 25.007.909,66 |
| I. Vorräte | 2.629.163,27 | 2.766.249,97 |
| 1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 0,00 | 15.736,51 |
| 2. fertige Erzeugnisse und Waren | 2.633.452,52 | 2.811.614,29 |
| 3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt | 11.973,95 | 61.100,83 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 23.460.768,88 | 22.192.385,60 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 22.209.988,57 | 21.058.507,96 |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 1.250.780,31 | 1.133.877,64 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 87.586,45 | 49.274,09 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 990,00 | 3.963,75 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 30.772.442,06 | 29.875.144,25 |
|
Passiva |
||
| 31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
|
| A. Eigenkapital | 23.880.479,51 | 22.378.062,46 |
| I. gezeichnetes Kapital | 257.000,00 | 257.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 9.491.141,56 | 9.491.141,56 |
| III. Gewinnrücklagen | 4.597.875,22 | 4.597.875,22 |
| IV. Gewinnvortrag | 8.032.045,68 | 6.092.887,11 |
| V. Jahresüberschuss | 1.502.417,05 | 1.939.158,57 |
| B. Rückstellungen | 2.110.591,83 | 1.452.935,64 |
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 568.132,00 | 608.076,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 10.783,00 | 125.579,21 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 1.531.676,83 | 719.280,43 |
| C. Verbindlichkeiten | 4.114.325,90 | 5.304.257,81 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.111.417,18 | 4.294.087,35 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 684.438,47 | 649.824,09 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 318.470,25 | 360.346,37 |
| davon aus Steuern | 66.857,29 | 33.460,88 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 760,64 | 0,00 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 32.000,00 |
| E. Passive latente Steuern | 667.044,82 | 707.888,34 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 30.772.442,06 | 29.875.144,25 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR |
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR |
|
| 1. Rohergebnis | 7.588.677,41 | 7.186.422,80 |
| 2. Personalaufwand | 3.147.265,21 | 3.157.126,98 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.578.990,94 | 2.567.289,30 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 568.274,27 | 589.837,68 |
| davon für Altersversorgung | 59.827,02 | 85.666,16 |
| 3. Abschreibungen | 247.536,13 | 251.696,32 |
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 247.536,13 | 251.696,32 |
| 4. andere sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.112.395,30 | 2.454.759,97 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 913.660,28 | 1.210.435,19 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 62.688,85 | 72.051,15 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 31.997,44 | 29.455,52 |
| 8. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 503.500,48 | 618.898,23 |
| a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern | 47.060,94 | 48.054,44 |
| b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern | 6.217,42 | 0,00 |
| 9. sonstige Steuern | 19.914,93 | 17.813,55 |
| 10. Jahresüberschuss | 1.502.417,05 | 1.939.158,57 |
Anhang
I. Anwendung des Handelsgesetzbuches
Der Jahresabschluss der Autohaus Glinicke GmbH, Kassel (Amtsgericht Kassel, HRB 2083) für das Geschäftsjahr 2016 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - erstellt.
II. Allgemeine Angaben
Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldpositionen trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen aller Neuzugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode monatsgenau vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von weniger als 410,00 Euro werden sofort voll abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zu den Einbringungswerten (Ertragswerten) zum Einbringungsstichtag in Bezug auf die Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG bewertet.
Die Vorräte werden gem. § 253 Abs. 4 HGB in Höhe ihrer Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bewertet.
Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.
Die Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen aus kurzfristiger Kreditgewährung (TEUR 21.210,9; Vj.: TEUR 20.180,0) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 251,2; Vj.: TEUR 100,2). Bei den Forderungen handelt es sich um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.
In den Forderungen gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe sind ferner Forderungen gegenüber einem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von 4,0 Mio. EUR Darlehnsforderungen und TEUR 3,3 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Darlehensforderung kann jederzeit voll oder auch teilweise getilgt werden. Im Geschäftsjahr sind keine Tilgungen erfolgt. Das Darlehen wird mit 1,0 % verzinst.
Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.
Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 4,01 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 3,89 %).
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 23. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.
Der Rententrend wurde bei der Bildung der Rückstellung mit 1,75 % berücksichtigt.
Für die Bewertung der Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen aus Neuwagengeschäften mit der Volkswagen Leasing GmbH Deutschland wurde eine Portfoliobewertung der Volkswagen Financial Services AG (FS AG) herangezogen. Für die der Verpflichtung unterliegenden Fahrzeuge wurde anhand von Prognosewerten der künftige Marktpreis je Fahrzeug ermittelt und mit dem vereinbarten Rücknahmepreis verglichen. Ergab sich daraus ein Verlust, wurde dieser bei der Bemessung des Rückstellungsbetrages berücksichtigt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Glinicke-Gruppe werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für wesentliche Beträge gebildet.
Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlich zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungs-unterschiede gebildet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr soweit vorstehend nicht erläutert gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.
Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden gruppeninterne Personalgestellungen in Höhe von 54.018,42 Euro nicht mehr als "sonstige betriebliche Erträge" sondern als "Umsatzerlöse" ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge in Höhe von 52.107,43 Euro wurden von den "sonstigen betrieblichen Erträgen" hin zu den "Umsatzerlösen" umgegliedert.
Weiter wurden Mieterträge mit 7.362,72 Euro von den "sonstigen betrieblichen Erträgen" hin zu den "Umsatzerlösen" umgegliedert. Der Vorjahresbetrag in Höhe von 7.362,72 Euro wurde ebenfalls umgegliedert.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen in Höhe von 454.504,02 gruppeninternen Personalgestellungen. Die Vorjahresbeträge in Höhe von 352.351,58 Euro wurden jedoch von den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" hin zu den "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert.
IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagevermögen
Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 sind auf der Seite 8 dieses Anhangs dargestellt.
Unter den Finanzanlagen ist eine Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG, Münster ausgewiesen. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 16.621 und unser Anteil daran auf 3,7 %. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft einen Überschuss in Höhe von TEUR 24.154 erwirtschaftet.
Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine antizipativen Posten größeren Umfangs.
Eigenkapital
Das Eigenkapital besteht aus dem Stammkapital (TEUR 257,0), den Kapitalrücklagen (TEUR 9.491,1), welche aus Einbringungsvorgängen der Vorjahre resultieren, aus den anderen Gewinnrücklagen (TEUR 4.597,9), dem Gewinnvortrag (TEUR 8.032) und dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres (TEUR 1.502,4).
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
|
| Sonderleistungen | 381.932,26 | 309.748,20 |
| Schwerbeschädigtenabgabe | 1.400,00 | 1.400,00 |
| Urlaubsansprüche | 44.361,77 | 40.486,77 |
| Archivierung | 2.800,00 | 2.800,00 |
| Berufsgenossenschaft | 2.962,00 | 0,00 |
| Rückstellung für Herstellerbelastungen | 25.200,00 | 24.100,00 |
| Zielerreichung | 0,00 | 39.096,00 |
| Prüfung elektrische Anlagen | 4.000,00 | 4.000,00 |
| NORA-Prüfungen | 1.000,00 | 1.000,00 |
| Leasing Rücknahmeverpflichtungen | 190.598,13 | 77.770,89 |
| Fremdleasing Rücknahmeverpflichtungen | 0,00 | 10.398,00 |
| Arbeitszeitkonten | 37.176,00 | 40.805,00 |
| Dekra-Kosten | 63.510,00 | 60.810,00 |
| Rechnungseingang nach Bilanzerstell. | 500,00 | 500,00 |
| Rechts- und Beratungskosten | 10.391,97 | 11.195,00 |
| Instandhaltung 1-3 Monate d. Folgej. | 0,00 | 18.000,00 |
| Glinicke Leasing | 2.434,39 | 3.681,73 |
| Rücknahmeverpflichtung Wucherpfennig | 554.333,97 | 0,00 |
| Gebrauchtwagengarantie | 21.243,75 | 26.238,84 |
| Gewährleistungen | 24.600,00 | 24.700,00 |
| Drohende Verluste (Abgasskandal) | 139.932,59 | 0,00 |
| Prüfungskosten | 9.000,00 | 8.250,00 |
| Steuerberatung Erklärung | 1.000,00 | 1.000,00 |
| Steuerberatung zukünftige BP | 5.000,00 | 5.000,00 |
| interne Betriebsprüfungskosten | 3.300,00 | 3.300,00 |
| Buchführungskosten | 5.000,00 | 5.000,00 |
| 1.531.676,83 | 719.280,43 |
Die Rückstellung für Prüfungskosten beinhaltet das Gesamthonorar des Abschlussprüfers. Weitere Vergütungen wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt.
Verbindlichkeiten
Die Fälligkeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender
Darstellung:
| davon mit einer Restlaufzeit | ||||
|
Gesamt
EUR |
bis zu einem Jahr
EUR |
zwischen einem und fünf Jahren
EUR |
von mehr als fünf Jahren
EUR |
|
| Kreditinstituten | 3.111.417,18 | 3.111.417,18 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 567.539,02 | 567.539,02 | 0,00 | 0,00 |
| Unternehmen der Glinicke-Gruppe | 116.899,45 | 116.899,45 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 318.470,25 | 232.391,94 | 86.078,31 | 0,00 |
| 4.114.325,90 | 4.028.247,59 | 86.078,31 | 0,00 | |
In den Verbindlichkeiten sind keine antizipativen Posten größeren Umfangs enthalten.
Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten des Vorjahres enthalten gezahlte Prämien für Fahrzeugauslieferungen des Folgejahres.
Passive latente Steuern
Die latenten Steuern resultieren ausschließlich aus bilanziellen Abweichungen. Gemäß § 274 HGB werden Steuerabgrenzungen in Höhe von TEUR 667,0 gebildet, wobei die voraussichtlichen Steuerentlastungen TEUR 89,0 (Vj. TEUR 48,2) und die voraussichtlichen Steuerbelastungen TEUR 756,0 (Vj. TEUR 756,1) betragen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Gesamtsteuersatz von 31,225 % zugrunde gelegt.
Zum 31. Dezember 2016 errechnen sich künftige Steuerbelastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei der Beteiligung an der ArGe OTLG Beteiligungs GmbH & Co. KG (Steuerbelastung) sowie aus der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und drohende Verluste aus dem Abgasskandal (Entlastungen).
Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Unternehmen der Glinicke - Gruppe gegenüber der Volkswagen Bank GmbH. Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Glinicke Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 69,2 Mio. EUR (Vj. 68,0 Mio. EUR). Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Gesellschaft beträgt 3,1 Mio. EUR (Vj.: 4,3 Mio.EUR). Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Unternehmen der Glinicke - Gruppe gegenüber der Kasseler Bank eG Volksbank Raiffeisenbank. Die Inanspruchnahme der Glinicke Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 15,3 Mio. EUR (Vj. 12,1 Mio. EUR). Die Gesellschaft selbst hatte zum 31. Dezember 2016 keine nennenswerte Inanspruchnahme.
Weiter wurde eine gesamtschuldnerische Haftung durch die Unternehmen der Glinicke-Gruppe gegenüber der Commerzbank AG übernommen. Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der Glinicke-Gruppe beträgt zum 31. Dezember 2016 14,3 Mio. EUR (Vj. 10,0 Mio. EUR). Die Gesellschaft selbst hatte zum 31. Dezember 2016 keine Inanspruchnahme.
Die Gesellschaft sowie weitere Gesellschaften der Glinicke - Gruppe haben eine gesamtschuldnerische Haftung zugunsten eines Unternehmens der Glinicke - Gruppe in Höhe von 18,5 Mio. EUR gegenüber der Kasseler Sparkasse übernommen.
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse in der Gruppe zurzeit nicht zu rechnen.
Umsatzerlöse
Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift gem. § 288 Satz 2 HGB verzichtet.
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten.
|
Aufwendungen
EUR |
Erträge
EUR |
|
| Einzelwertberichtigung / Pauschalwertberichtigung | 37.277,10 | 1.000,00 |
| Forderungsausfälle | 10.461,51 | |
| Auflösung von Rückstellungen | ----- | 21.968,89 |
| Buchverluste / -gewinne aus Anlagenabgang | 763,00 | 457,20 |
| Steuern Vorjahre | 10.782,98 | 0,00 |
| sonstige periodenfremde | 17.514,37 | 40.658,34 |
| 76.798,96 | 64.084,43 |
Die Aufwendungen aus latenten Steuern beruhen auf den Veränderungen der Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz.
Innerhalb der Erträge und Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen i. H. v. TEUR 139,9 enthalten. Sie stehen im Zusammenhang mit drohenden Verlusten aus dem Abgasskandal.
V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) resultiert aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Er setzt sich in diesem Fall wie folgt zusammen:
| EUR | |
| Mietverträge | 359.648,40 |
Die vorgenannten Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 359,6 gegenüber bzw. zugunsten von Unternehmen der Glinicke-Gruppe.
Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 53 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 53); davon 17 (Vorjahr 16) gewerbliche Arbeiter und 36 (Vorjahr 37) Angestellte. Außerdem wurden durchschnittlich 13 (Vorjahr 13) Auszubildende beschäftigt.
Der Einzelkaufmann Frank Florian Glinicke, Kassel fungiert als Obergesellschaft.
Auf eine Pflichtangabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde auf Grund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
VI. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Vorgänge von Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind haben sich nicht ergeben.
VII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.502.417,05 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Als Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft:
Peter Glinicke, Kassel, Kaufmann
Frank Florian Glinicke, Kassel, Kaufmann
Matthias Welter, Kassel, Kaufmann
Kassel, den 31. März 2017
Anlagespiegel
|
An-
schaffungs-, Herstellungs- kosten 1.1.2016 EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Um-
bu- chun- gen EUR |
An-
schaffungs-, Herstellungs- kosten 31.12.2016 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||
| 82.767,40 | 82.767,40 | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 82.767,40 | 82.767,40 | ||||
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.610.449,84 | 1.610.449,84 | |||
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 588.320,71 | 25.678,28 | 4.217,43 | 609.781,56 | |
| 3. Geschäftsfahrzeuge | 44.788,92 | 8.500,00 | 14.789,92 | 38.499,00 | |
| 4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 563.316,94 | 31.523,94 | 8.011,53 | 586.829,35 | |
| 5. Vorführwagen | 629.778,89 | 1.548.827,74 | 1.675.838,71 | 502.767,92 | |
| 6. Mietwagen | 230.569,10 | 405.798,03 | 338.762,75 | 297.604,38 | |
| Sachanlagen | 3.667.224,40 | 2.020.327,99 | 2.041.620,34 | 3.645.932,05 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Beteiligungen | 3.584.301,60 | 195.145,18 | 3.389.156,42 | ||
| 2. Genossenschaftsanteile | 1.750,00 | 1.750,00 | |||
| Finanzanlagen | 3.586.051,60 | 195.145,18 | 3.390.906,42 | ||
| 7.336.043,40 | 2.020.327,99 | 2.236.765,52 | 7.119.605,87 | ||
|
kumulierte
Abschrei- bungen 1.1.2016 EUR |
Abschrei-
bungen Geschäfts- jahr EUR |
Abgänge
EUR |
Um-
bu- chun- gen EUR |
kumulierte
Abschrei- bungen 31.12.2016 EUR |
Zuschrei-
bungen Geschäfts- jahr EUR |
Buchwert
31.12.2016 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||||
| 82.750,40 | 82.750,40 | 17,00 | |||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 82.750,40 | 82.750,40 | 17,00 | |||||
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.472.962,46 | 5.828,00 | 1.478.790,46 | 131.659,38 | |||
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 391.265,31 | 29.822,28 | 4.170,43 | 416.917,16 | 192.864,40 | ||
| 3. Geschäftsfahrzeuge | 38.033,39 | 3.106,00 | 14.788,92 | 26.350,47 | 12.148,53 | ||
| 4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 421.868,64 | 31.470,51 | 7.248,53 | 446.090,62 | 140.738,73 | ||
| 5. Vorführwagen | 47.272,26 | 124.786,31 | 123.674,65 | 48.383,92 | 454.384,00 | ||
| 6. Mietwagen | 18.620,10 | 52.523,03 | 44.753,75 | 26.389,38 | 271.215,00 | ||
| Sachanlagen | 2.390.022,16 | 247.536,13 | 194.636,28 | 2.442.922,01 | 1.203.010,04 | ||
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Beteiligungen | 3.389.156,42 | ||||||
| 2. Genossenschaftsanteile | 1.750,00 | ||||||
| Finanzanlagen | 3.390.906,42 | ||||||
| 2.472.772,56 | 247.536,13 | 194.636,28 | 2.525.672,41 | 4.593.933,46 | |||
Sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2017 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Glinicke GmbH, Kassel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Langgöns, 28. April 2017
Heerdt, Wirtschaftsprüfer
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