Buying Labs GmbH
Poststraße 9A, 20354 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Svenja Katharina Belke seit 6.1.2026 | Geschäftsführer |
Tobias Simon Glowienka seit 11.10.2021 | Geschäftsführer |
Fabian Alexander Friedrichs seit 6.2.2020 | Geschäftsführer |
Kjell Torben Reinhold Fischer seit 15.7.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Jascha Samadi040 Capital GmbH+1 | 33.33% |
Kjell Torben Reinhold Fischer040 Capital GmbH+1 | 33.33% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
FES Phenom AL3 Operativ GmbH & Co. KG | 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buying Labs GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Buying Labs GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist unter der Nr. HRB 132642 in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten, das Sachanlagevermögen zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern diese Gegenstände der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode verteilt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden den steuerlichen Vorschriften entsprechend zu einem Sammelposten zusammengefasst und mit 20% jährlich abgeschrieben. Dies dürfte auch der tatsächlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechen. Für außerplanmäßige Abschreibungen bestand keine Veranlassung. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nennwert unter Abzug einer Pauschalwertberichtigung von 0,25% auf den Nettobetrag angesetzt, die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Die Gesellschaft wickelt einen Teil ihrer Geschäfte in ausländischer Währung (ausschließlich US-Dollar) ab. Während des Geschäftsjahres werden diese Transaktionen zum Tageskurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben in Fremdwährungen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. In den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen auf die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 betrugen EUR 10.845,87, auf die Abgänge EUR 0,00. Die aktivierten Entwicklungskosten für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (Verkaufsplattform im Internet) belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 330.945,00. Es wurden nur die direkten Personalaufwendungen und keine Gemeinkosten aktiviert. Unter Berücksichtigung der Vorjahresaktivierungen sowie der planmäßigen Abschreibungen beträgt der Bilanzansatz zum 31. Dezember 2023 EUR 871.091,00. Bei den Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 250.000,00 (i. Vj. EUR 50.000,00) handelt es sich um unbesicherte Darlehen aus den Jahren 2017 und 2023 mit einem Zinssatz von 5% p.a.. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Versicherungen sowie Entgelte für Kredite. Die ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB belaufen sich auf EUR 315.479,00 und resultieren ausschließlich aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Die Steuerrückstellungen betreffen die Veranlagungszeiträume 2021, 2022 und 2023. Unter den sonstigen Rückstellungen werden neben anderen auch Rückstellungen für Mitarbeiterboni (TEUR 133), Zölle und Frachtkosten (TEUR 80), Prämien für Versicherungen (TEUR 50), Lohnsteuer (TEUR 82) sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge 2022 (TEUR 32) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben folgende Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 11.000.000,00 mittels einer Globalzession sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. Weitere Verbindlichkeiten sind branchenüblich besichert, auch durch Sicherungsübereignung von Einrichtungsgegenständen, Pfandrechten oder ähnlichen Rechten. Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,28% zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen durch die Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Die passiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 280.857,54; die Zuführung im Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 0,00, die Auflösung EUR 71.058,13. D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliches Anlagevermögen in Höhe von TEUR 63 sowie aus Mietverträgen für Immobilien in Höhe von TEUR 638. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 76 Arbeitnehmer, davon 37 männliche und 39 weibliche Personen. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Jahr 2023 TEUR 2.960. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 900.545,13 auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Beschluss vom 15.06.2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 954.000,00 vorgenommen. Der verbleibende Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.025.564,99 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, 31. März 2024 Buying Labs GmbH Geschäftsführung gez. Kjell Fischer gez. Alexander Friedrichs gez. Tobias Glowienka Anlagenspiegel zum 31.12.2023Buying Labs GmbHHamburg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Buying Labs GmbH ist eine global agierende Multichannel Luxury-Trading Plattform. Unsere Partner in über 15 Ländern können Warenverfügbarkeiten aus unserem Bestand sourcen, aber auch B2B-Ware über unser Netzwerk verkaufen. Buying Labs GmbH hat erkannt, dass verfügbare Bestände eine große Herausforderung für Marken und Einzelhändler darstellen. Zeitgleich befinden sich große Lagerbestände in einem Vertriebskanal oder einer Region, für die woanders die Nachfrage groß ist. Wir verfügen über ein großes Netzwerk, durch das unsere Partner in der Lage sind, Luxusartikel in beliebiger Menge zu kaufen oder zu verkaufen. Wir arbeiten mit Marken, Boutiquen und weiteren Distributoren direkt zusammen, um Bestände zu sourcen und an unsere internationalen Kunden zu verkaufen. Unsere zahlreichen Vertriebspartner ermöglichen es uns, für jeden Luxusartikel & jede Marke den passenden Vertriebskanal zu finden. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2023 waren weiterhin stark beeinflusst durch geopolitische Ereignisse, die das Konsumentenverhalten und die Kaufkraft negativ beeinflussten. Speziell die Nachfrage im 2. Halbjahr und das Weihnachtsgeschäft sind hinter den Erwartungen geblieben. Business of Fashion und McKinsey & Company stellen hierzu in ihrer Studie "The State of Fashion 2024" fest:
Die in der Studie beschriebenen Trends spiegeln sich in der Geschäftsentwicklung der Buying Labs GmbH wider. Geschäftsverlauf und finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren stellen aus Sicht des Managements Umsatz, Rohertrag, EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) und Liquidität dar. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz 77,5 Mio. Euro und liegt damit 20% unter dem Jahr 2022 und auf dem Niveau von 2021. Damit liegt das Ergebnis unter der Prognose. Dies ist vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen ein solides Ergebnis. Das EBITDA liegt in 2023 bei 2,9 Mio. Euro und befindet sich damit jeweils unter dem Niveau des Vorjahres (5,8 Mio. EUR) und der Prognose (5,0 Mio. EUR). Die für die gesamte Geschäftstätigkeit in 2023 notwendige Liquidität war stets in sicherem und ausreichendem Umfang durch entsprechende Kreditrahmen bei der Hypo-Vereinsbank und der Raisin Bank vorhanden. Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite insbesondere durch die aktivierten Eigenleistungen mit 4,6 % (Vorjahr 5,8 %) der Bilanzsumme gekennzeichnet, die vollständig auf die Eigenentwicklung der Unternehmenssoftware entfallen. Weiterhin ist die Aktivseite durch die geleisteten Anzahlungen für Ware und Warenbestand mit 28,4 % (Vorjahr 44,3 %) der Bilanzsumme sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 54,6 % (Vorjahr 29,1 %) geprägt. Die Eigenkapitalquote hat sich stabil entwickelt und beträgt 31,4 % (Vorjahr 32,2 %). Sie liegt damit leicht über dem Durchschnitt mittelständischer Handelsunternehmen in Deutschland (31,3%, Quelle: KfW-Mittelstandspanel 2023). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18 reduziert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 waren insgesamt 63 Mitarbeiter fest angestellt. Dank der verstärkten Digitalisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse war es nicht notwendig, jede freigewordene Stelle nachzubesetzen. Die ungewollte Fluktuation lag im Jahr 2023 bei lediglich 2,9 %. Dies spricht für eine hohe Zufriedenheit und eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung. Chancen- und Risikobericht Die Eintrittswahrscheinlichkeiten der möglichen Chancen und Risiken bezogen auf die zugrunde gelegte Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024, sind wie folgt klassifiziert:
Mögliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis lassen sich nur schwer quantifizieren. Des Weiteren stehen bei Risiken den negativen Auswirkungen oft auch positive Auswirkungen gegenüber. Als Richtlinie kann für das Geschäftsjahr 2024 wie folgt klassifiziert werden:
In den folgenden Tabellen sind die aus Sicht des Managements wesentlichen Chancen und Risiken abgebildet:
Die Entwicklung der Umsatzerlöse und Bruttomargen werden auf Kunden-, Produktgruppen- und Markenebene regelmäßig überwacht. Ebenso werden alle Kostenpositionen laufend beobachtet. Regelmäßig werden Abweichungen zwischen der tatsächlichen von der geplanten Ertragslage identifiziert und analysiert. Hieraus resultierende Potenziale und Risiken können zeitnah erkannt und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Das geringe Risiko einer Abschwächung des US Dollars gegenüber dem Euro unter den internen Kalkulationskurs für Umsatzerlöse in Nordamerika ist durch Devisentermingeschäfte gedeckt. Das geringe Risiko steigender Zinsen ist durch entsprechende Zinssicherungsgeschäfte gedeckt. Ein Ausfallrisiko kann aus dem möglichen Ausfall eines Schuldners einer Forderung resultieren. Dem insgesamt geringem Risiko ist durch Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen Rechnung getragen. Darüber hinaus besteht eine Kreditausfallversicherung bei der Euler Hermes AG . Insofern besteht nur noch ein geringes Ausfallrisiko aufgrund der Zahlungsunfähigkeit eines Debitors. Insgesamt ergibt die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation, dass keine über die allgemeinen markt- und branchentypischen Einflüsse hinausgehende, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen bzw. erkennbar sind. Weltweit bestehen mittlere bis hohe Chancen für weiteres Umsatzwachstum durch Gewinnung von Neukunden, eine Verbreiterung des Sortiments sowie den Ausbau der Geschäfte mit bestehenden Kunden in allen Vertriebskanälen. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich in 2024 voraussichtlich stabilisieren. So erwarten McKinsey & Company ein vorsichtiges Wachstum im Fashion-Segment:
Nach dem aktuellen Auftragsbestand und der Umsatz- und Ertragsentwicklung der ersten Monate im Jahre 2024 dürfte sich die Geschäftslage bei unveränderten Risiken und gestiegenen Chancen stabil entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Umsatzsteigerung von ca. 4% prognostiziert. Zudem rechnen wir mit einem EBITDA von ca. 3,9 Mio. EUR.
Hamburg, 31. März 2024 Buying Labs GmbH Geschäftsführung gez. Kjell Fischer gez. Alexander Friedrichs gez. Tobias Glowienka Der Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss ohne der für Zwecke der Offenlegung in Anspruch genommenen Erleichterungen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Buying Labs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buying Labs GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buying Labs GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 31. Mai 2024 DanRevision
gez. Siegel, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 31. Mai 2024. |
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